Hallo Leute! Ich versuche gerade eine eigentlich schon vom Vorbesitzer als Schrott abgeschriebene Märklin Metallguß E 41 mit Speichenradsätzen für Gleichstrom herzurichten. Dazu habe ich eine paar Fragen: Bei einem Achsstand von ca 36 mm welcher Hamo-Schleifer muß da anstelle des Skischleifers drunter? Wo bekomme ich Isolierhülsen her? Wie bekomme ich die Speichenräder zerstörungsfrei von der Achse herunter? Wenn ich die Löcher in den radscheiben aufbohre, wie bekomme ich es hin daß der Bohrer mittig läuft? Zentriert er sich beim "Freihandbohren von selber oder muß man das von nem Profi eingespannt machen lassen? Bin auch für sämtliche allgemeinen Tips für dieses Projekt sehr dankbar. Viele Grüße Oli
Zitat von HobywodkaHallo Leute! Ich versuche gerade eine eigentlich schon vom Vorbesitzer als Schrott abgeschriebene Märklin Metallguß E 41 mit Speichenradsätzen für Gleichstrom herzurichten. Dazu habe ich eine paar Fragen: Bei einem Achsstand von ca 36 mm welcher Hamo-Schleifer muß da anstelle des Skischleifers drunter? Wo bekomme ich Isolierhülsen her? Wie bekomme ich die Speichenräder zerstörungsfrei von der Achse herunter? Wenn ich die Löcher in den radscheiben aufbohre, wie bekomme ich es hin daß der Bohrer mittig läuft? Zentriert er sich beim "Freihandbohren von selber oder muß man das von nem Profi eingespannt machen lassen? Bin auch für sämtliche allgemeinen Tips für dieses Projekt sehr dankbar. Viele Grüße Oli
Hallo Ganz allgemein, das lohnt sich wirklich nicht. Es gibt Gleichstrommodelle die besser detailliert sind als die alte E41 von Mä.
ZitatWie bekomme ich die Speichenräder zerstörungsfrei von der Achse herunter?
Achse auf der Seite ohne Zahnrad ausdrücken.
Einen umgedrehten Bohrer in Bohrfutter einspannen und mit Bohrständer Ausdrücker!!
ZitatWenn ich die Löcher in den radscheiben aufbohre, wie bekomme ich es hin daß der Bohrer mittig läuft? Zentriert er sich beim "Freihandbohren von selber
Hallo Leute! Schonmal danke für die NÜTZLICHEN Tips.
An gwolfspe: Das weis ich auch aber es gibt vielleicht auch Modellbahner die es interessant finden Oldtimer in der Sammlung zu haben um zu sehen wie Modellbahnen vor 50 Jahren aussahen und für die es eine Herausforderung ist zu basteln.
An Lausy: DANKE! Der Tip mit dem Bohrständer ist schonmal nicht schlecht, die Sache hat nur den Haken, daß die Achsen fest ins Drehgestell eingebaut sind und ich immer noch Angst habe die Speichen könntens nicht aushalten wenn ich nicht direkt an der Achse gegenhalte. Wie und wo bzw wer kann sowas exakt aufbohren/drehen? Isolierhülsen habe ich mittlerweile bei einer Spezialfirma und bei Conrad gefunden. Der Hamo-Schleifer wird anstelle des Märklin- Skischleifers angebracht und schleift dann an den Innenseiten der isoliertem Radscheiben und holt dadurch den einen der beiden Pole beim Gleichstromfahren.
Würde mich über noch mehr Tips zum Umbau sehr freuen, viele Grüße Oli
Es gab früher einmal eine E 41 und 141 als Märklinbausatz (3937) für 3037. Da wäre wohl die Explosionszeichnung interessant. Bei Hamo gab es wahrscheinlich kein Teilesatz für diese Lok und auch keine E 41 im allgemeinen Programm. Man müßte schauen, welche Hamo-Lok mit der 41-er fahrgestellmäßig baugleich sein könnte. Eventuell kommst Du auf diesem Wege etwas weiter. Die Ersatzteilsuche bei M* z. B. unter 8342 bringt scheinbar auch nicht viel .... Evt. kann Dir Heinz-Dieter Papenberg im http://alte-modellbahnen.xobor.de/ weiterhelfen ....
Gruß Karl-Heinz
Beste Grüße und bis neulich! Karl-Heinz
Wegen der Betriebssicherheit: Man sollte eher in der Nähe des Trafos bleiben und nicht mit der Zeitung auf dem Lokus sitzen, während die Fuhrwerke kurven.
Sympathisant des Monsignore "Don Camillo v. d. Pälzer Niederungen"
Ich habe hier ein Ersatzteilblatt für die E41 als PDF. Passend für folgende Artikelnummern: 3034, 30345, 3037, 3162, 3331, 3340, 3344, 3345, 3439 und 37401
Das Innenleben meiner E41 (3034) hat mit dem Original auch nicht mehr viel gemeinsam.
bei rbd-breslau.de wird die Möglichkeit des Umbauens beschrieben. (Habe ich selbst noch nie ausprobiert, da ich Wechselstrom fahre.)
Es gibt auch Isolierbuchsen zu kaufen; für die müsstest Du aber die Räder zentriert aufbohren. Außerdem müsste man passende nehmen (die Märklin-Achsen haben einen Durschmesser von 2,5 mm).
Hallo! Danke auch für diese Tips. Ich habe jetzt nach ein bisschen Recherche Bilder einer Gleichstrom E41 von unten gefunden und einfach mal 2 Hamo Radkranzschleifer die es von der Größe und der Lage der Befestigungsschraube her sein könnten beim Modellbahnhändler meines Vertrauens bestellt. Ich bin gespannt Viele Grüße Oli
hallo es gab bei den Hamo-loks nur zwei unterschiedliche als Radinnenschleifer:einen für kurzen,einen für langen Abstand der Achsen;für die E 41 kommt nur der lange infrage. Ich habe den thread nicht komplett durchgelesen ,möchte aber noch einen Hinweis auf die Stromabnahme loswerden.Hamo-loks haben an der unzureichenden Stromabnahme gekrankt.Daher ist es auf jeden fall für einen einigermaßen vernünftigen Fahrbetrieb nötig,auf zwei Haftreifen zu verzichten,falls die lok mit vier ausgerüstet ist. Zusätzlich empfiehlt sich dringend die Ergänzung von zusätzlichen Radinnenschleifern an mindestens zwei Rädern des Antriebsdrehgestelles. ich habe genau diesen Umbaut an meinen alten Trix-loks mit entsprechendem technischen Aufbau durchgeführt mit frappierendem Erfolg für die Fahreigenschaften.Auch Fünfpol-statt dreipolanker ist sehr empfehlenswert.An neueren trix-Loks mit dem alten Drehgestellantrieb baut der hersteller inzwischen selbst mindestens einen zusätzlichen Radinnenschleifer ein. Notfalls könnte man sich auch einen passenden Schleifer aus Weinert Schleifern aussuchen und zurechtbiegen. Das funktioniert auch. mfg oilaf
Danke auch für diesen Beitrag. Da die Märklin E 41 eh nur ein angetriebenes Drehgestell hat ist das "Laufdrehgestell" haftreifenlos. Heist bei einem Drehgestell mit Radschleifern 2 Stroabnahmepunkte für einen und 2 für den anderen Pol. So werde ich erstmal probegefahren und wenns dann noch hakt müsste man eine Trix international Schleiferplatte für beidseitige Stromabnahme am Triebdrehgestell noch nachrüsten. Viele Grüße
Zitat von HobywodkaDanke auch für diesen Beitrag. Da die Märklin E 41 eh nur ein angetriebenes Drehgestell hat ist das "Laufdrehgestell" haftreifenlos. Heist bei einem Drehgestell mit Radschleifern 2 Stroabnahmepunkte für einen und 2 für den anderen Pol. So werde ich erstmal probegefahren und wenns dann noch hakt müsste man eine Trix international Schleiferplatte für beidseitige Stromabnahme noch nachrüsten. Viele Grüße
Hallo David, das werde ich so machen wie oben von einem Modellbahner bereits beschrieben: Alle 4 Radscheiben auf der Seite ohne Zahnräder abziehen, zentriert aufbohren, Isolierhülsen dazwischen, wieder aufpressen fertig.
Zitat von HobywodkaHallo David, das werde ich so machen wie oben von einem Modellbahner bereits beschrieben: Alle 4 Radscheiben auf der Seite ohne Zahnräder abziehen, zentriert aufbohren, Isolierhülsen dazwischen, wieder aufpressen fertig.
Dann probier' erst mal eins. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Traum dann geplatzt ist, für recht groß: Weder die Genauigkeit des Bohrungsdurchmessers noch die Konzentrizität der Bohrung zur Lauffläche sind mit den üblichen Heimwerkermitteln (Bohrmaschine :wink so ohne weiteres hinzubekommen. Das Resultat Deines Versuchs könnte dann sein, dass Du ein eierndes Rad hast, das nach 15 Umdrehungen von der vermeintlich eingepressten Buchse fällt ...
Und wenns doch klappen sollte: Siehe meine Signatur (dann sei aber trotzdem vorsichtig, dass Dir die anderen 3 auch gelingen)
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..
Hallo Floete100, also daß ich jetzt nicht mit der Schlagbohrmaschine rangehe versteht sich von selbst. Ich wollte das professionell machen (lassen), zusammen mit einem Feinmechaniker der das Wissen und das passende Werkzeug hat. Ist der Hinweis auf Köln ein Angebot? Viele Grüße Oli
Zitat von HobywodkaHallo Floete100, also daß ich jetzt nicht mit der Schlagbohrmaschine rangehe versteht sich von selbst. Ich wollte das professionell machen (lassen), zusammen mit einem Feinmechaniker der das Wissen und das passende Werkzeug hat. Ist der Hinweis auf Köln ein Angebot? Viele Grüße Oli
Das klingt gut. Wobei: Dass sich das von selbst versteht, kann ich absolut nicht bestätigen. Es haben schon Leute - auch Forumianer - die dollsten Sachen versucht (ohne das passende Werkzeug).
Beim "Hinweis auf Köln" hast Du schief geguckt: Die Signatur ist nicht das, was NEBEN dem Post steht, sondern DARUNTER Da wo Walter Bagehot hinter steht ...
Ich selbst habe übrigens auch nicht das passende Werkzeug für diesen Radumbau.
Gruß, Rainer
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..
Hallo Leute! Bin wieder einen winzigen Schritt weitergekommen. Habe beim Modellbahngeschäft meines Vertrauens auf Verdacht 2 Hamo- Schleifer zu je 1,50 Euro bestellt. Der kürzere hat die Stromabnahmepunkte genau über den Speichen, heist die Radsätze blockieren. ABER der Lange Schleifer hat die Punkte wo keine Speichen sind, heist es läuft. Warte jetzt auf den gebraucht gekauften Drehgestellrahmen, einer fehlt nämlich. Und, ein dickes Sorry an die Märklinfans, mangels originaler Stromabnehmer sind 2 Roco Stromabnehmer auf dem Dach. Mal sehen wie es weitergeht, viele Grüße Oli
Hallo David, nein noch nicht, habe nur schonmal den Schleifer drangebaut welcher der Richtige ist. In dem Zustand gäbe es jetzt einen Kurzschluss. Aber ich bleib dran, isolierhülsen bestellen und einen Feinmechaniker finden der die Löcher aufbohrt... Viele Grüße Oli
Du solltest ihn das dann auch gleich aufpressen lassen und darauf achten, dass er die Löcher so bohrt, dass die Hülsen auch halten. Nicht, dass sich nachher die Räder auf der Achse drehen ...