RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#1 von steve1964 , 20.01.2012 20:39

-

N abend die Herren ,

ich habe mal gehört , man kann einen Stützkondensator in die Waggons einbauen ,

der etwaige stromlose Abschnitte ( schlechter Radkontakt ) überbrückt und das Licht am Leuchten hält .

ich fahre analog , keine Lichtdekoder .

Hat jemand einen Link zu einer Schaltung ?

danke , Grüße

Steve

--


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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#2 von rmayergfx , 20.01.2012 22:43


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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#3 von trashmaster , 20.01.2012 22:49

Hallo Steve!

Fährst du mit AC oder DC?
Beleuchtest du mit LEDs oder Glühbirnen?

Du wirst um einen Gleichrichter pro Wagen nicht rumkommen, da die Kondensatoren nicht verpolt werden dürfen.
Einen Ladewiderstand kannst du dir meines Wissens als Analogbahner sparen. Dann reichts wenn du an die + und - Pins des Gleichrichters einen Elektrolytkondensator anlötest, und parallel dazu die Beleuchtung.

Für die Auswahl des Elkos wäre wegen der Spannung (Umschaltimpuls) und wegen des Stromverbrauchs (LED oder Birnchen) wichtig ob AC oder DC...


Grüße Georg


 
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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#4 von günni ( gelöscht ) , 20.01.2012 22:52

Moin,
schau mal hier.


günni

RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#5 von jogi , 21.01.2012 00:16

Hallo , Jogi hier

Schau mal hier , da hatte ich das mal beschrieben

viewtopic.php?f=104&t=48933


Bastelnde Grüße Jogi ;
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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#6 von spaceduck , 21.01.2012 08:28

@guenni

Also Deine Schaltung ist ja voellig am Ziel vorbei. Erst regelst Du mit einem LM317 auf 1,6V runter - du verheizt also Leistung - um danach die Spannung mit einem StepUp Wandler wieder zu erhoehen. Wo liegt da der Sinn?


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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#7 von moppe , 21.01.2012 08:56

Zitat von steve1964

ich fahre analog , keine Lichtdekoder .



Als analogfahrer mit en grosse anlage kann ich Tams WIB empfehlen http://www.tams-online.de/htmls/produkte...kte_wib6_8.html.

Auf unsere analoge anlage hat wir mit dieser gefahren de letzten 10-12 jahren. Heute hab wir mehr als 200 WIB's in einsatz und sie funktioniert einwandfrei. Weil unsere geschwinigheitsreglern sind mit pulsbreitemodulation hab wil volle licht bei ganz niedrige geschwindigheit.

Heutige WIB's sind mit pufferkondesatoren und nicht sehr teuer.

Klaus


 
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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#8 von digitalo , 21.01.2012 10:55

Hallo

Wenn Du Spaß am selber bauen hast kannst Du hier mal nachschauen

http://www.ingomoegling.de/ledbeleuchtung.html

Das funktioniert prima und ist sehr preiswert. An Material je nach Einkauf ca. 25,-bis 30,- € bei e-bay und 5 Meter .. da kann man einiges mit beleuchten. Viel Spaß


digitalo (Stephan) enjoy the day !

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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#9 von Peter BR44 , 21.01.2012 11:44

Hallo Steve,

Tipps hast Du ja schon jede Menge bekommen.
Eine ganz andere Frage wäre, was für eine Beleuchtung
hast du verbaut bzw. willst Du verbauen?
Original Märklin mit Lämpis oder LED Streifen?


Viele Grüße Peter

Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!

Meine neue Anlage


 
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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#10 von steve1964 , 21.01.2012 13:02

-
hallo Kollegen ,

na , das sind doch mal glasklare Ansagen ,

vielen Dank !

jetzt kann es losgehen .

Grüße Steve

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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#11 von steve1964 , 21.01.2012 13:03

Zitat von Peter BR44
Hallo Steve,

Tipps hast Du ja schon jede Menge bekommen.
Eine ganz andere Frage wäre, was für eine Beleuchtung
hast du verbaut bzw. willst Du verbauen?
Original Märklin mit Lämpis oder LED Streifen?



-

lieber die LED - Streifen .

macht weniger Wärme und ich muß nicht um meine Kunststoff - Wagendächer fürchten .

Steve

--


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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#12 von moppe , 21.01.2012 13:50

Zitat von digitalo
Wenn Du Spaß am selber bauen hast kannst Du hier mal nachschauen

http://www.ingomoegling.de/ledbeleuchtung.html



Aber bei analogbetrieb ist die lichtstarke analog mit die geschwindigheit.

So ist es nicht bei TAMS WIB's


Klaus


 
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RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#13 von günni ( gelöscht ) , 21.01.2012 14:09

moin spaceduck,
in einem anderen Forum hatte ein User den Wunsch, 8 - 10 LEDs in einem Wagen zu verarbeiten. Er wollte alle Abteile und den Gang separat beleuchten. Als Analogfahrer störte ihn, dass die LEDs, wenn er Reihenschaltungen macht, erst bei fast voller Fahrspannung anfangen zu leuchten und wenn er sie parallel schaltet, der Wagen, auf Grund der Beleuchtung eine zu hohe Stromaufnahme hat. Durch diese Schaltung ist die Stromaufnahme bei etwa 25mA und ab ca. 3V am Gleis leuchten die LEDs.
Ich hoffe, dass Du nun den Sinn der Schaltung verstanden hast.


günni

RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#14 von Z-Welt ( gelöscht ) , 21.01.2012 14:47

Hallo Steve,

ich habe mir diese Schaltung auf eine CU-Platine gezeichnet und dann geätzt.
Bei mir ist es die Spur -Z- von daher alles sehr eng.
Aber für deine Größe doch sehr gut machbar.
Bevor der GoldCap angelötet , muß über das Poti eine Spannung von 5,1 Volt eingeregelt werden.
Die LEDs leuchten nach ca. 10 sec nach einschalten der Trafo-Fahrspannung und leuchten ca.
noch 45 sec. nach abschalten der Spannung.


Georg


Z-Welt

RE: Stützkondensator als Flackerschutz einbauen , aber wie ?

#15 von Der Ruinenbaumeister , 21.01.2012 21:51

Zitat von digitalo
Hallo

Wenn Du Spaß am selber bauen hast kannst Du hier mal nachschauen

http://www.ingomoegling.de/ledbeleuchtung.html

Das funktioniert prima und ist sehr preiswert. An Material je nach Einkauf ca. 25,-bis 30,- € bei e-bay und 5 Meter .. da kann man einiges mit beleuchten. Viel Spaß



Die Schaltung ist mit Vorsicht zu genießen. Erstmal sind Kondensatoren, die auf 25 Volt ausgelegt sind, nicht geeignet für Wechselstrombahnen, da dort je nach Trafo Spannungsspitzen von 40 Volt oder mehr auftreten können; wer digital oder mit Gleichstrom fährt hat dieses Problem nicht. Zweitens schwankt die Helligkeit der Leuchtdioden mit der Kondensatorspannung. Gleichmäßiger ginge es mit einer Konstantspannungs- oder Konstantstromquelle.

Ich verwende die Konstantstromquelle mit Bipolartransistor, da sich die Materialkosten auf wenige Cent beschränken. Außerdem begrenzt sie den Entladestrom des Kondensators, wodurch längere Stromunterbrechungen überbrückt werden können.

Für Digitalbetrieb oder Betrieb mit Pulsweitenmodulation ist sie uneingeschränkt geeignet. Um im Analogbetrieb ohne PWM eine fahrspannungsunabhängige Beleuchtung zu erhalten oder um sie im PWM-Analogbetrieb auch bei Stillstand des Zuges leuchten zu lassen wären weitere Schaltungstricks notwendig, die ich aber nicht ausprobiert habe.


Gruß
Clemens

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