Zitat von BobbelSo ein neunes "markenunabhängiges" Schienensystem könnte alle bekannten Schwächen auf einmal ausgleichen... ... und ich könnte mir vorstellen, daß zahlreiche Pickelbahner darauf einsteigen würden...
Ob alt oder nicht... es ist immer noch unkomplett! Es wäre ja schon viel geholfen, wenn, ähnlich wie es Piko mit dem Gartenbahngleis vorgemacht hat, jemand einspringen würde, um beim C-Gleis mal ein paar Versorgungslücken zu schließen. Da Märklin sich schon seit Jahren außerstande sieht, hier für eine Komplettierung zu sorgen, dürften die über einen, nennen wir ihn mal "Kooperationspartner", nicht wirklich traurig sein.
Ein komplett neues System halte ich für überflüssig und dürfte sich wohl kaum kostendeckend etablieren lassen.
Um die Kosten zu dämpfen habe ich dann ein paar Gleise auch bei eBay ersteigert und musste dann feststellen, dass das keine so gute Idee war: Beim mehrmaligen Zusammenstecken und wieder Auseinanderziehen brachen die Verbindungslaschen regelmäßig ab, weil der Weichmacher aus dem Kunststoff raus war. Das waren Gleise von '98.
Meine Erfahrung: C-Gleise, die älter als 5 Jahre sind, verwende ich nicht mehr.
Viele Grüße Phil
Hi Phil,
so stark einschränken mußt Du dich nicht!
Die Gleise ab 2003, evtl. auch ab 2001 sind OK.
Damit habe ich, noch keine Abbrüche gehabt, und das obwohl meine Gleise und Weichen (ca. 500 stk.) stark strapaziert werden: 2 maliger Auf- und Abbau im Monat (Stammtische, mit teilweise Hilfe durch "unerfahrene" Leute), Lagerung der Gleise (meist) permanent im Auto (Temperaturwechsel, bzw. im Winter Aufbau der "tiefgekühlten" Gleise).
Noch ein Tipp um auch "gute" Gleise zu erkennen, wenn kein Datum drin ist: ab Ende 2004 haben die Gleise nicht mehr die komplette 5 stellige Artikel-Nr. drin (Gleichteile bei Trix mit anderen Anfangsnrn.). Seitdem sind nur noch die 3 stelligen Endziffern in den Gleisen. Diese sind 100% OK, vom Kunststoff her, und konnen daher leicht unterschieden (und gekauft) werden.
Zitat von kaeselok irgendein Kollege hat mit ein wenig Gefrickel auch aus C-Gleisen ein "Pseudo-Flexgleis" geschaffen und einen sanften Bogen erzeugt.
In einem älteren Märklin-Magazin (müßte Anfang der 90er gewesen sein) gab es eine Anleitung, wie man die schlanke K-Weiche biegsam machen kann. Da die neueren schon ein festes Herzstück haben, wäre der Umbau inzwischen sogar einfacher.
Zitat von swisstrainWie räumt Ihr die Kontakt- und Kurzschlussprobleme aus der Welt?
Kontakt-Probleme durch verlängern der Stromaufnahme-Basis, also mehrere Skischleifer anbringen und zusätzliche Radsätze mit einbeziehen. Wo das nicht möglich ist, möchte ich demnächst Power-Packs und/oder Stützkondensatoren einbauen.
Kurzschluss-Probleme durch anpassen der Radsätze.
Grüße, Peter
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Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
Hallo liebe MoBa-Freunde, vor vielen Jahren habe ich mit K-Gleisen neu angefangen und freue mich, wenn ihr alle auf das C-Gleis umsteigt und den alten Kram in der Bucht verhöckert Da wir jetzt auch viel mehr Platz haben wächst unsere Anlage stetig und ich brauche noch jede Menge Gleise. C-Gleise habe ich auch, aber für eine feste Anlage finde ich K-Gleise an besten. Mit Flexgleisen und den Krause-Gleisbauklammern kann man sich seine eigenen Bögen bauen und diese auch noch wunderbar ankippen. Für besondere Weichenkonfigurationen gibt es zudem WeichenWalter! Die C-Gleise haben ja schon ein Schotterbett, das ggf. farblich behandelt wird. Beim K-Gleis wird aber Schotter bis an den Gleiskörper heran gebracht, wodurch die größere Höhe schon nicht mehr so ins Gewicht fällt. Kontaktsicherheit : Hier kommt es doch stark auf die fähigkeiten des Erbauers an. Bei mir fährt alles - und wenn nicht, muß ich an der Lok was machen und nicht am Gleis
So, nun baut alle schön mit C-Gleis und ich warte derweil auf Eure Angebote bei.... Gruß AS.
Zitat von swisstrainWie räumt Ihr die Kontakt- und Kurzschlussprobleme aus der Welt?
Kontakt-Probleme durch verlängern der Stromaufnahme-Basis, also mehrere Skischleifer anbringen und zusätzliche Radsätze mit einbeziehen. Wo das nicht möglich ist, möchte ich demnächst Power-Packs und/oder Stützkondensatoren einbauen.
Kurzschluss-Probleme durch anpassen der Radsätze.
dito Bei Kurzschlussproblemen ev. auch noch Schleifer ausrichten oder wo das nichts bringt, Schleifer gegen Markenfabrikat austauschen oder Schleifer ganz abbauen und Mittelleiter per stromführender Kupplung zuführen (zB Hobbytrade-Dostos).
@Peter Ich hab nen ESU Lokpilot XL (mit Powerpack eingebaut) im Einsatz. Da geht bei jeder Kontaktunterbrechung nen kleiner Ruck durch die Lok - und das steht sogar so in der Anleitung von ESU beschrieben (it's not a bug, it's a feature). Ob das bei den anderen "Powerpack"-Varianten ähnlich ist, weiß ich nicht. Aber bevor Du Dich nach dem Umbau über Ruckelei der Lok wunderst, wollte ich das noch mal schnell vermeldet haben
Zitat von Andreas Schulz... Bei mir fährt alles - und wenn nicht, muß ich an der Lok was machen und nicht am Gleis
dito (zu 99,9%)
Grüße René
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!
Zitat von walkerAber bevor Du Dich nach dem Umbau über Ruckelei der Lok wunderst, wollte ich das noch mal schnell vermeldet haben
Danke, René.
naiv wie ich bin, hatte ich gedacht, die Lokomotiven fahren dann einfach ein kurzes Stück mit der letzten Einstellung weiter, bis sie wieder Empfang haben. Zu gegebener Zeit erkundige ich mich erst hier im Forum, bevor ich loslege. Dauert eh noch ein Weilchen, hat nicht die oberste Priorität. Wir haben mittlerweile genug 2-Schleifer-Loks, die notfalls hinfahren und anstupsen können.
Grüße, Peter
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Das C-Gleis hat eine Profilhöhe von 2.3mm, das K-Gleis dagegen 2.7mm (!).
Hier der Unterschied: [/quote]
Stimmt das mit dem K-Gleis in der Profilhöhe? Ich frage weil ich durch Google genau so viele Posts finde die behaupten das K-Gleis wäre 2,5mm wie 2,7mm. Alle scheinen sich einig das C-Gleis 2.3mm ist.
Hat jemand direkt Gemessen?
Wen man zum Beispiel ein Übergangsschienenverbinder benutzen möchte wie Fleischmann 6437 die 2,5mm an 2,1mm anpassen, also ein 0,4mm Unterschied überwinden, ist es wichtig. Den von 2,3 nach 2,7 ist es richtig aber von 2,3 nach 2,5 ist so ein Schienenverbinder Verschwendung
Hallo, bin zwar DC - Bahner ( 2,5 mm Profilhöhe ), hab aber das Märklin K - Gleis in mein einen SB ( 7 Gleise ) eingebaut, da die Verbindung so Sicher sind. Und hab keine Probleme seid dem gehabt und bin mit dieser Lösung sehr zufrieden.
Es gibt kein objektives urteil welches gleissystem besser ist. Jedes hat seine vor- und nachteile und seine berechtigung. Je nachdem wem was wichtiger ist wird er das eine oder das andere besser finden: - betriebsicherheit - einfaches auf- und abbauen z.b. für teppichbahner oder kinder - gleis mit/ohne bettung bzw. dessen farbton und darstellung - angebotenes sortiment: radien, ausgleichsstücke, weichenwinkel - individuelle bearbeitungsmöglichkeit: absägen, flexgleis um nur einige punkte zu nennen.
Ich baue eine stationäre anlage, mag kein graues schotterbett aber möglichst flache weichenwinkel und unbedingt flexgleis. Deshalb neheme ich nachteile des k-gleis wie zu hohe schwellen und aufwändige verlegung in kauf. Ich will aber hier keinen überzeugen es mir gleich zu tun.
Andere habe einfach andere prioritäten und deshalb entscheiden sie sich fürs c-gleis.
das C-Gleis hat Vor Allem im Digitalen Betrieb gegenüber dem K-Gleis (und auch dem seligen M-Gleis) einen großen Vorteil: Der Decoder kommt direkt von unten in das Gleis, Stromversorgung einstecken....Fertig Keine Kabelei wie bei den anderen Gleisen, kein Kabelverhau unter der Anlage... Mit den Weichenantrieben passiert das gleiche....
beim K-Gleis brauchst du extra einen externen Weichenantrieb, einen externen Decoder....und Kabel, Kabel, Kabel....
Außerdem gibt es bei Digitalbetrieb kein betriebssicheres Gleis als das C-Gleis.... Warum ? Es wurde auch für den Digitalbetrieb mit entwickelt....
Und zu den Lücken im C-Gleis Sortiment.....schaut doch mal bei den anderen Moba-Herstellern.....kein Gleissystem ist so richtig komplett... Es gibt überall Lücken...
bin bei der Suche nach der Profilhöhe bezüglich K-Gleis auf diesen Thread gestossen, eben weil ich auch unterschiedliche Angaben zur Profilhöhe gefunden habe. Bestimmt hat hier Jemand aus dem Forum mal in letzter Zeit ein paar K-Gleise/Weichen Neu gekauft und könnte ggf. mal nachmessen? Würde mich echt interessieren, könnte ja z.B. sein dass von Hohlprofil auf Vollprofil noch eine Zeit lang 2,7mm verwendet wurden und im Anschluss nur noch 2,5mm ab einem bestimmten Herstellungsjahr.
Zitat von im Beitrag K- und C-Gleis im Vergleichbin bei der Suche nach der Profilhöhe bezüglich K-Gleis auf diesen Thread gestossen, eben weil ich auch unterschiedliche Angaben zur Profilhöhe gefunden habe.
Ich habe einfach mal die Schieblehre dran gehalten, ablesen muss jeder selber:
Grüße, Peter
Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.
Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
Neue H0 Anlage im Aufbau mit K- und C-Gleis sowie Weichenumbauten von Zweileiter auf Mittelleiter. CS2 4.2.13(14) MM, mfx und DCC mit eigenen Boostern. MS2, CU 6021 mit Connect6021. PC mit iTrain. CS3 Testbetrieb. Spur Z voll digital mit ESU ECoS (SLX und DCC).
Der Thread ist ursprünglich älter und es ging jetzt ja um die Profilhöhe...
Dennoch, nach Lesen der Beiträge meine ich, dass ein Aspekt noch fehlt: Dies ist die Geräuschentwicklung oder die Eigenschaften, Lärm zu verstärken (Vielleicht habe ich es auch übersehen).
Hier bietet nach meinen Erfahrungen und Tests, das K-Gleis Vorteile ggü. dem C-Gleis. Mir gefällt am C-Gleis vor allem die optimale Ausrichtung auf die Digitaltechnik: Kontaktsicherheit und einfache Möglichkeit der Einspeisung - hingegen sehe ich in der Möglichkeit, Decoder und Antreibe direkt ins Gleis einzubauen nicht unbedingt als Vorteil an. Bei kleineren Anlagen sehe ich es als Vorteil. bei grösseren und wenn ich so oder so Fahren und Schalten trennen möchte, kann dieser Vorteil nicht genutzt werden; Kabel sind dann trotzdem nötig. Ich trenne beides bei der H0 Bahn und werde voraussichtlich bei der HOm Bahn die einfache Lösung umsetzen.
Gerade weil ich mir überlegte, im Schattenbahnhof oder auch mehr, C-Gleise zu verwenden, führte ich Tests mit beiden Systemen durch (bzw. auch einen Test mit C-Gleisen).
Fazit: Die K-Gleise sind ruhig und gleich verlegt wie die C-Gleise deutlich leiser - das Fahren wird je nach Lok unhörbar Ein weiterer Punkt sind die ausrundbaren Gefällsbrüche. Diese beiden Punkte führten dann zum weiterbau mit K-Gleisen - mir ist das leise Fahren sehr wichtig
Wieder mal ist jedem was anders wichtig. Bei mir ist es das flexgleis bei den K-gleisen und ich mag die graue optik des C-gleises nicht, da bei mir im süden das schotterbett am echtgleis braun ist. Ach ja: weichen-walter baut mir weichen-sonderformen für K-gleis. Z.b. bogenweiche mit aussen R4 und innen R2.
Zitat von im Beitrag K- und C-Gleis im Vergleich Fazit: Die K-Gleise sind ruhig und gleich verlegt wie die C-Gleise deutlich leiser - das Fahren wird je nach Lok unhörbar Ein weiterer Punkt sind die ausrundbaren Gefällsbrüche. Diese beiden Punkte führten dann zum weiterbau mit K-Gleisen - mir ist das leise Fahren sehr wichtig
Hallo Christian, für den Speicher stimmt Deine Beobachtung bzgl. Lautstärke, das ist auch mir wichtig, denn unterirdisches Gerödel sollte nicht allzu laut sein. Nach Einschotterungder sichtbaren Strecken egalisiert sich dieser Effekt, mit Aufwand kann man aber auch hier positive Effekte erzielen, wobei ich dabei nicht formstabile Styrodur- oder Schaumstoffbettungen generell ablehne, denn die Gleislage wird mit den Jahren immer schlechter.
Das C-Gleis ist definitiv das bessere Gleis, die Weichen sind besser, die Pukos und das Profil sind feiner, der Strom fließt an den Übergängen besser. Für den bastelenden Modellbauer müsste Märklin nur ein Modellflexgleis - ahnlich 2205 - mit dem 2,3er Profil und feineren Pukos bauen und schon wären wieder viele zufrieden. Wird seit Jahren gefordert und ignoriert... Von daher baue ich immer noch mit K-Gleisbeständen, alle Argumente bezüglich Übergangsbögen, Neigungswechseln etc. sind richtig, man kann einfach geschwungene Strecken bauen und dies geht mit einem C-Steckgleis nicht oder nur mit allergrößtem Aufwand (einschneiden, biegen). Die Alternative WeichenWalter ist ebenfalls zu nennen, dann würde ich allerdings komplett auf Pukos zwischen den Schwellen setzen, ist aktuell das Maximale im Puko-Gleisbau.
wenn ich es allgemein betrachte hätte mich das Thema PuKo Verschleiss z.B. noch interessiert. Früher hatte ich M-Gleis, dieses Material hat wirklich so einiges mitgemacht und lebt immer noch (lief Tag und Nacht). Umso mehr hat es mich verwundert so etwas überhaupt irgendwann mal zu lesen, als Maßstab sehe ich aber hier nicht das MiWuLa und ähnliche Schauanlagen, sondern eher anderweitig geänderte Voraussetzungen.
- früher Blockbetrieb, heute Digitalbetrieb mit konstant höherer Spannung und Strömen da gleichzeitig viel mehr möglich ist, Kurzschlußströme ggf. ebenfalls höher je nach Auslegung (mehr Funkenbildung zwischen Rad und Schiene welche jedoch evtl. kaum wahrgenommen werden jedoch zwangsläufig zu Verschleiß führen) - Flüsterschleifer härteres Material - falscher Bodenbelag/Umgebung, scheint zumindest bei einer Vereinsanlage schon mal vorgekommen zu sein, bzw Bestand der Verdacht - beim K-Gleis sind die PuKos grösser -> mehr Material, dafür aber auch mehr Reibung, gibt es beim C-Gleis auch schon Berichte zu abgefahrenen PuKos im Privatbereich? - falsche Reinigung, PuKos werden aufgeraut und im Anschluss wieder von den Schleifern wieder "poliert" was für beide Reib-Partner kontraproduktiv ist - viele Schleifer da der Fuhrpark wohl im Gegensatz zu früher tendenziell grösser geworden ist -> lieber Beleuchtung mit LED und stromführende Kupplungen
Das waren jetzt nur so ein paar Gedanken und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Damit wurde der Beweis erbracht, dass sich C-Gleis-Pukos durchaus abnutzen, dass Neusilberpukos von WW deutlich weniger Abrieb/Abnutzung als Eisenpukos haben. Ich vermute, dass sich aufgrund der Breite der Pukos K-Gleis ebenfalls langsamer abnutzt als C-Gleis. Definitiv festgestellt hab ich, dass das C-Gleis die Schleifer stärker beansprucht, in der Mitte bildet sich da eine Vertiefung, die ich vom K-Gleis nicht kenne, da passiert die Abnutzung gleichmäßiger. Insgesamt betrachtet sehe ich allerdings im häuslichen Bereich keinen Grund dem Thema Puko-Abnutzung überhaupt Bedeutung beizumessen, bei Ausstellungsanlagen im Dauerbetrieb hingegen schon.
- Zwischenstand, beide Pukos haben sich gleich abgenutzt, Eisen <-> Neusilber - Endstand (Testende), Märklin C-Gleis Pukos haben sich stärker abgenutzt, auf dem Bild sieht es aber so aus als würden die C-Gleis Pukos hier weiter raus stehen was einen geringfügig höheren Auflagedruck beim Schleifer im C-Gleisbereich von Anfang an zur Folge hatte (Profile eben verlötet) - Fertigungsverfahren, gestanzt und brüniert beim C-Gleis gegen geätzt aus Messing/Neusilber. Ich gehe mal davon aus dass die gestanzten Pukos inkl. Brünierung anfangs weniger Auflagefläche/Kontaktsicherheit bieten als geätzte. Eisen ist härter, hat aber einen schlechteren Leitwert, fraglich was passiert wenn das Eisen irgendwann mal die gleiche Auflagefläche hat pro mm². - Geometrie, sind die C-Gleis Pukos trotz Eisen schmäler als die Messing müste man sich das näher anschauen - Messing/Neusilber ist bekannt dafür dass es "selbstschmierend" ist, hier liegt ein Teil von des Rätsels Lösung. Eisen auf Eisenschleifer ist die schlechteste Variante für Abnutzung, Messing/Neusilber auf Messingschleifer sorgt verstärkt für die allseits bekannten schwarzen Schlieren am Putzlappen -> Kompromiss Eisen auf Messing. Im Testkreis mag das noch nicht ins Gewicht fallen, bei einer grösseren Anlage würde ich mir das vorher nochmal überlegen oder eben mischen. - das Zusammenspiel Schiene <-> Puko muss passen, fährt es sich nicht gleichmäßig ab wird es früher oder später zu Problemen kommen gerade bei Weichen, hier sehe ich einen Langzeitvorteil bei Märklin (das muss aber jeder selber beurteilen)
Der Test allgemein sollte ja dazu dienen die Tauglichkeit der Pukobänder zu untermauern, sagt aber meiner Meinung nach nichts über die tatsächliche Nutzungsdauer von beiden Systemen aus, dazu hätte man die Pukos soweit runter fahren müssen bis ein System scheitert unter gleichen Bedingungen. D.h. die Nutzlänge Puko <-> Schwelle (sind sie abgefahren liegt der Schleifer auf den Schwellen auf) muss identisch sein, bei höheren Strömen/Spannungen nutzt sich Messing/Neusilber geringfügig schneller ab als Eisen, zumindest hatte ich das Gefühl bei Spur N bei Fleischmann/Roco/Kato Gleisen vs. Arnold/Hornby neu (Edelstahl), zumindest hatte ich bei letzteren wesentlich weniger Putzaufwand ehrlich gesagt (Neusilber wird aber ansonsten auch schneller "matt"). Meiner Meinung nach bilden mikroskopisch kleine Funken beim Kontakt mit den Rädern auf Neusilber schneller eine schmierige dunkle Schicht auf den Profilen als ich es bisher bei Märklin und Arnold/Hornby beobachtet habe.
Das ist natürlich überzogen und für die private Nutzung irrelevant, ich denke da muss sich wirklich niemand Sorgen machen Habe viele Jahre nichts in Richtung MoBa gemacht, es erweckt den Eindruck als wäre die Thematik erst mit dem flächendeckenden Umstieg auf Digital aufgekocht, man sollte sich ggf. überlegen wie viel Spannung man auf dem Gleis tatsächlich braucht
Hallo, Anschlüsse lassen sich bei dem K-Gleis sehr einfach herstellen. Für den Mittelleiter unten das Blech anfeilen und eine Leitung anlöten, in die Unterlage eine kleine Kerbe das es nicht aufträgt. Auch Kontaktgleise lassen sich gut gewinnen, die Schiene an passenden Stellen mit der Korundscheibe durchtrennen und in den schmalen Spalt etwas Zweikomponentenklebstoff damit das Schienenprofil nicht wandert und die Ternnung aufhebt. Mit einer Schlüsselfeile blank gemacht und einer Mikromenge Lötfett lässt sich ein dünner Draht gut anlöten. Nach dem Löten mit Spiritus säubern!
Die Serie 2100 eignet sich auch gut für Gleismaßanfertigung, etwas Geometrie und den Rechenschieber, Taschenrechner (sin, cos, tan...) oder sorgfältig zusammenstecken und sauber probieren und dann sägen. In das Hohlprofil der 21xx lassen sich dünne Drähte einlöten für eine gute neue Verbindung.
Ohne auf alle Vor-und Nachteile der beiden Gleissysteme eingehen zu wollen, möchte ich einen Vorteil des K- Gleises eingehen.
Um lange Gleise im 6 gleisigen Bahnhof an der Vorderfronz der 4 m langen Platte zu haben, hatte ich die Weichenstrassen in den Kurvenbereich verlegt. Links (verdeckt) mit engen Radien und rechts im sichtbaren Bereich mit großzügigen Radien.
Das lies sich einfach realisieren: Einfach Weichen zunächst übereinandergelegt bis es so hinkam wie ich wollte und dann die überschüssigen Teile abgesegt.
Hat prima geklappt und mit der Roco Universalkupplung kammen auch die langen D-Zugwagen ohne probleme durch.
Ebenfalls die Abstellgleise für die D-Zugwagen auf etwa 2 cm Abstand gebracht so wie es der Realität entspricht. Einfach am geraden Abgang der Normalweiche etwa 2 cm abgesägt.
Das alles kann man mit dem C-Gleis nicht machen. Weiterer Vorteil K-Gleis: Bessere Einschotterungsmöglichkeit insbesondere im Bahnhofsbereich.
Sonst hat wohl das C _Gleis Vorteile, nur die Revolution dieses Gleissystems (schlanke DKW und Flexgleis ) findet nicht statt. Das wäre insbesondere für Trix wichtig.