der Doppelstockwagen der ehemaligen LBE hat keine Frist mehr. Der Wagen der vom VLV in Lübeck unterhalten wird ist derzeit nicht einsetzbar - die Zukunft ungewiss:
Darüber hinaus befindet sich der Verein in Auflösung, wie auf der Seite der LBE Freunde zu lesen ist.
Zitat15.01.2012
Der Verein Lübecker Verkehrsfreunde (VLV) hat auf seiner gestrigen Hauptversammlung beschlossen, den Verein im Insolvenz-Verfahren aufzulösen. Bereits in einem Rundschreiben war vorab den derzeit noch rund 55 Mitgliedern des Vereins die desaströse finanzielle Situation dargestellt worden, die eine Sanierung mit eigenen Mitteln ausschließt. Das Schicksal des Doppelstockwagens DW8 - siehe auch Artikel von Burkhard Hessler hier im Portal der LBE-Freunde - ist damit ungewisser denn je. Er steht derzeit noch immer mit einer massiven Flachstelle bei den EVB in Bremervörde.
Hier noch ein Foto aus besseren Tagen, der LBE Wagen in Schönberg:
MIT Nord - Der Treffpunkt für H0 Modellbahner, jetzt auch mit Spur 1
#2 von
De Swattenbeeker
(
gelöscht
)
, 27.01.2012 12:21
Moin Peter, das ist ja mehr als bitter! Aber wenn sich der Verein schon auflöst, ist vermutlich schon alles zu spät oder hast du dazu zufällig mehr Infos? Hauptsache die Dostos etc. bleiben erhalten, die sind ja schon Kultur-Gut. Auf das Land braucht man wohl auch nicht hoffen.
meines Wissens steht die Doppelstockeinheit in Bremervörde. Beim Privatbahnfestival zu 175 Jahre Deutsche Eisenbahnen, bekam die Einheit bei der Überführung nach Eystrup eine starke Flachstelle, sodass die Einheit danach nicht mehr fahren durfte. Sie wurde aber noch nach Bremervörde geschleppt. Zudem soll sich auch der Radreifen verdreht haben. Also müsste die Einheit in Bremervörde ersteinmal fahrtüchtig gemacht werden, bis sie nach Lübeck zurück kann. Den Gerüchten nach, will der Verein sich von den Dostos trennen... Wenn er sich nicht in Kürze auflöst.
nach längerer Zeit möchte ich diesen Beitrag mal wieder nach vorne holen, da es Neuigkeiten vom Doppelstockwagen gibt.
Der Gang in die Schrottpresse ist dem Wagen glücklicherweise erspart geblieben. Er wurde aus der VLV Insolvenzmasse vom DB Museum erworben und steht nun in Nürnberg.