da ich letztens ein Heizungsproblem hatte, das aber schnell behoben wurde, frage ich mich trotzdem, wieviel Kälte hält denn eine Märklin H0 Lok, bzw. deren Motor, Decoder etc aus? Kann es bei z.B: 10 Grad schon zu Problemen kommen (langfristige Belastung durch diese Temperatur)?
Hallo Helmi, bei den Temperaturen würde ich mir keine Sorgen machen. Bei 10 Grad sollten die Bauteile keinerlei Probleme haben.
Bei mir im Keller - leider nicht isoliert - Fallen die Temperaturen leider im Winter auf bis zu 14 Grad und ich hatte damit noch keine Probleme.
Bis natürlich auf das Zittern beim Basten. Aber da hilt der Heizlüfter ganz gut. Da frage ich mich dann schon, ob der häufige Temperaturwechsel nicht zu Schäden am Material, insb. Kunststoffe, führen kann. Ich bin deshalb auch gespannt, was bei diesem Thema noch an Infos rum kommen wird.
diese Gedanken sind mir vor ein paar Tagen auch gekommen als meine BR 294 von Göppingen zurück kam. Man hat deutlich gemerkt das das Paket die ganze Nacht im Laster lag.
Ich war neugierig ob auch alles i.o. ist aber das Risiko war mir zu groß, das durch Feuchtigkeit am Decoder irgend etwas hopps geht. Desdhalb hab ich sie erst mal temperieren lassen und nach 4h wurde dann alles getestet.
Zitat von Helmi da ich letztens ein Heizungsproblem hatte, das aber schnell behoben wurde, frage ich mich trotzdem, wieviel Kälte hält denn eine Märklin H0 Lok, bzw. deren Motor, Decoder etc aus? Kann es bei z.B: 10 Grad schon zu Problemen kommen (langfristige Belastung durch diese Temperatur)?
Lagertemperaturen halten die Modelle (inkl. Elektronik) bis zu 0°C aus. Umgebungstemperaturen habe ich bis zu 14°C herunter getestet, darunter ist es mir selbst zu kalt. Bislang habe ich durch die Temperaturen keinerlei Ausfälle beobachtet.
Allerdings macht bei niedrigeren Temperaturen ggf. die Schmierung der Achslager Probleme, wenn das Öl zu dickflüssig wird. Hier haben die alten Modelle den Vorteil einer recht großen Wärmeentwicklung. Neuere Modelle brauchen wesentlich weniger Strom und werden daher auch nicht so warm. Folglich bleibt das Schmiermittel ebenfalls kalt und somit dickflüssig.
das kommt wenn man zuviel Zinn40 trinkt, oder Zinnfiguren luscht.
Werde auf Korrektur verzichten
Hallo Stefan,
Wieso solltest Du das auch korrigieren? Für Zinnpest sind Deine Angaben völlig richtig. Das betrifft natürlich nur Modellbahner, die Modelle mit Zinn-Bestandteilen besitzen. Ich kenne solche Modelle aus der Zeit nach 1945 allerdings nur aus Frankreich und Japan.
Hi Stummis, Mit Kaelte habe ich keine Schwirigkeiten,aber wie warm/heiss darf eine Loc sein. Nicht vom Fahrbetrieb,aber von der Lagerung. Herzliche Gruesse aus Australian Hans
Temperaturen kann ich dir keine nennen, Ich kann mir aber vorstellen dass es hier ev Unterschiede gibt von Mettallgehäuse-Loks zu Kunststoffgehäuse Loks. Auch kann ich mir vorstellen, dass nicht einmalige kurzfristige Temperaturspitzen problematisch sind, sonder dass hier längerfristige Lagerschäden über Jahre entstehen (z.B durch schnellere Versprödung von Kunststoffen)
ZitatLagertemperaturen halten die Modelle (inkl. Elektronik) bis zu 0°C aus.
von oben oder von unten her ? Spass beiseite was geht bei einer Lok (lagernd) unter 0 Grad defekt?
moment, nitte nicht so schnell beim interpretieren: die tiefste von mir registrierte Temperatur war 0°C. Und das habe alle überlebt. Zu tieferen Temperaturen kann ich nichts aussagen. Von welcher Seite? nach von allen
Zitat von snah78 Mit Kaelte habe ich keine Schwirigkeiten,aber wie warm/heiss darf eine Loc sein. Nicht vom Fahrbetrieb,aber von der Lagerung.
auch hier kann ich eine selbst beobachtete Grenze nenne, bis zu der ich keine Probleme bisher fand: 35°C. Höhere Temperaturen hatte ich am Lagerort bislang noch nicht. Betriebstemperaturen hingegen gehen bislang maximal bis ca. 70°C, ohne Schäden (bei mir).
Meine Modellbahn ist gegenwärtig 0 Grad ausgesetzt. Bei dieser eisigen Temperatur schnurren die Loks nicht mehr wie Kätzchen über die Gleise. Einfahren ist unerlässlich. Interessant ist, dass z. B. Roco-Loks problemlos anfahren, Märklin-Loks mit Stirnradgetriebe hingegen händischer Unterstützung bedürfen.
Allerdings ist bei dieser Kälte mein Spieltrieb ebenfalls eingeschränkt.
Wir haben schon immer für unsere Meßgeräte zulässige Lagerungs- u. Betriebstemperaturen angegeben. Die richten sich nach den Anwendungsbedingungen u. den Transportbedingungen. Die elektronischen Bauteile werden nach diesen Werten ausgewählt. Die Mechanik muss dementsprechend entwickelt werden. Diese Temperatur-Angaben findet man auf den Datenblättern der Hersteller. Ich rede hier aber von der Industrie, ob das bei „Spielzeug“ u. Wohnraumtemperaturen überhaupt von Interesse ist? Übrigens, meine Klein-Modellbahn-Loks sind alle bei Wohnraumtemperatur an der „Zinkpest“ gestorben.
da ich letztens ein Heizungsproblem hatte, das aber schnell behoben wurde, frage ich mich trotzdem, wieviel Kälte hält denn eine Märklin H0 Lok, bzw. deren Motor, Decoder etc aus? Kann es bei z.B: 10 Grad schon zu Problemen kommen (langfristige Belastung durch diese Temperatur)?
Gruesse Helmi
Hallo,
ich habe unfreiwillig einen Test vorgenommen. Das Material, dass die Kinder mithatten beim MIST55 am 10.02.2012 habe ich in einem Karton gelagert vor der Tür vergessen.
Testmaterial: Alles Märklin: batteriebetriebener Kinder-ICE, ZirkusDampfLok, zwei 185'er.
Bedingungen: Temperatur heute nacht etwa minus 10° Celsius ca. 12h Aufenthalt im Karton im Freien.
Gestern beim MIST hat alles noch funktioniert.
Heute: Ersteinmal unberührtes Auftauen bei etwa + 22° Celsius, Inbetriebnahme voraussichtlich erst morgen wieder. Über das Ergebnis werde ich berichten.....
Zu Betriebstemperaturen kann ich nichts sagen. Aber als ein Händler damals noch ein Schaufenster im Bahnhof hatte (Fenster war im Erdgeschoss, also zum Teil direkter Sonne ausgesetzt), sah ich ein Spur Z Wagenset und die Gehäuse waren "leicht" verzogen...
Hallo, ich betreibe gelegentlich eine H0 Anlage in einem echten Eisenbahnwagen. Er kann nicht geheizt werden. Im Frühjahr und im Herbst ist es also kalt. Manchmal knapp über 0 Grad. Unabhängig von den verschiedenen Herstellern kommt es immer wieder zu einem unangenehmen Schnarren des Getriebes oder der Ankerwelle. Offensichtlich ist das Schmiermittel zu zäh. Fahrregler zurück nehmen und vorsichtig neu anfahren, eventuell mehrmals, und irgendwann geht es. Bisher ist aber noch kein Schaden aufgetreten. Es geht also. Grüße Peter
Zum Thema Decoder und Kälte. Bei Zimo habe ich Angaben von -20 bis 100°C gelesen. Bei Tran je nach Decoder -20 bis-10 und +80 bis 90°C. Bei ESU habe ich nichts dazu gefunden.
Naja, bei + 70 - 75 ° C geht die übertemp. vom Decoder sowieso an und da geht nichts mehr(digital), bei 0 °Kelvin (- 273 ° C)haben wir Supraleitfähigkeit, da müsste der Motor eigentlich wie eine Eins laufen.
Ok ist OT, ich habe kürzlich eine Frisch gekaufte Lok im Kofferraum gelassen und habe am folge Tag die Lok ohne nachzudenken ins Haus gebracht auf das Gleis gestellt und die Lok lief sofort wie die echte 1:1 ohne Probleme an, warum auch nicht??
MfG
Henry
2L DCC, EP III / IV Mein Thema Grenzbahnhof DB, ÖBB, SBB, SNCF Digital mit Lenz LZV 200 Youtube unter Henry.R
Zitat von berny... bezüglich Temperaturen (Lagerung) meiner damaligen Märklinmodelle (neu und ovp, da nur gesammelt in der Zeit von ca. 1980 bis 1995) kann ich folgendes berichten:
Die ovp Loks und Wagen befanden sich bei mir auf dem nicht isolierten Dachboden in einem alten Küchenschrank, wo es im Winter sogar reinschneite (Altbau, zu der Zeit Betriebszustand 1949!) und wir ca. Minusgrade von bis zu 5 Grad Celcius hatten! Wäsche zum Trocknen war generell eingefroren! Ebenso waren meine fertig gebauten Faller- und Vollmerhäuschen den Sommer- und Wintergraden ausgesetzt! Sommer teilweise an die 40 Grad Celsius und Winter bis zu -5 Grad Celsius!
Ich hatte nach Jahren bei diesen Temperaturschwankungen keinerlei Probleme mit der Technik und Optik!
Meine Schätze von Märklin, Faller, Preiser und Wiking aus Kindheit und Jugend lagerten ca. 13 Jahre unter ähnlichen Bedingungen auf dem nicht ausgebauten elterlichen Dachboden (im Sommer sauheiß , im Winter schweinekalt ). Als ich das Hobby schließlich wieder entdeckte hat alles anstandslos funktioniert, und das tut es auch heute noch nachdem nun bald weitere anderthalb Jahrezehnte vergangen sind! Ich weiß nicht, ob die heutigen Märklin-Artikel da mit machen, aber die alte Märklin Qualität tut es! Allerdings ist der heutige Kunststoff bzgl. der Inhaltsstoffe so "gesund" gehalten, dass er im Ergebnis nicht mehr so viel taugt wie die Dinge aus der alten Giftküche ... Von daher habe ich meine Zweifel! Na ja - kein Vorteil ohne Nachteil!
Grüße
Jerry
Wenn Märklin Sünde ist , dann will ich Sünder sein!
Unsere normalen mitteleuropäischen Temperaturen (sagen wir mal -20° bis +40° C sollten die bei der Modellbahn üblichen Werkstoffe bei Lagerung und Transport aushalten. Da hatte ich in zig Jahren noch nie Probleme.
Wichtig ist aber: wenn ein Modell im Kalten war, unbedingt vor Inbetriebnahme das Modell sich wieder auf Raumtemperatur akklimatisieren lassen. Sonst droht durch Kondensation der Luftfeuchtigkeit vor allem bei der Elektronik Schaden.
Und große Hitze in direkter Sonne vertragen vor allem die Kunststoffe nicht.
Gruß klein.uhu
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Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)