#326 von
Opahausen
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gelöscht
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, 11.01.2013 13:29
Hallo Henning,
alles super was Du so baust.Weil ich auch noch eine alte Wassermühle zu liegen habe interessiert mich der Wasserlauf natürlich besonders.
Mein Wasserfall auf der Anlage ist ca. 2m vom Betrachter entfernt daher habe kein Mittel aus dem Zubehörprogramm sondern habe etwas eigenes ausprobiert. Heißkleber streifig auf Backpapier aufgetragen und solange es noch warm war aufgehangen,so das ein Winkel ensteht. Bilder sagen mehr.Sollte das mit den Bildern im anderen Fred nicht gewünscht sein (sorry bin neu hier)kein Problem,so lösche ich alles wieder. Hat halt hier her gepasst. Bei dem hier gezeigten ist noch nicht alles fertig. ops:
Hallo Hartmut, dein Wasserfall schaut aber auch richtig klasse aus! Keine Sorge, dein Bild ist hier durchaus willkommen
Mein Acrylgel am Wehr habe ich erstmal wieder abgenommen, da zu den seitlichen Mauern noch ein paar Fugen bearbeitet werden mussten. Abschließend wurde dann das Flussbett farblich angepasst, und Steine, Mauern und Wehr passend bemoost und veralgt
Im Moment schaut es noch ein wenig nach trocken gelegtem Gewässer aus...aber demnächst wird hoffentlich geflutet
Hallo Henning, Wow das sieht ja genial aus. Ist echt realistisch geworden. Bin echt begeistert. Ich habe schon länger still bei dir mitgelesen, möchte aber nun mal öffentlich werden. Deine Anlage gefällt mir richtig gut. Tolle Gestaltung und keinesfalls überladen. Du hast tolle Details eingebaut. Das selbe Konzept verfolge ich in etwa auch, wobei ich noch am experimentieren bin. Deine Wassergestaltung im anderen Teil unter der Brücke ist echt der Hammer. Da bin ich sicher, daß der Wasserfall ebenfalls genial wird. Wünsche ein schönes Wochenende Gruß Jens
Deine Wassermühle ist echt der Wahnsinn, schön wie du sie in das Umfeld integrierst! Sehr schön gefällt mir auch die Algennachbildung im Flussbett und an den feuchten Stellen des Gemäuers! Bin gespannt wie das fertig aussieht, bis dahin erstmal ein schönes Wochenende!
Der Meister wollte es kaum glauben, man kann auch mit dem Hammer schrauben! Erik
Ab sofort könnt Ihr Hier mein Treiben im Sächsischen beobachten (Modulbau, DR, Ep.3/4, Nebenbahn, digital, z21, TT, 1:120) und meine Küchentischbasteleien könnt Ihr HIER bestaunen.
Freut mich dass es euch gefällt Solche Schulterklopfer ermutigen immer wieder zum Weiterbau, auch wenn der Motivationspegel vorher im Keller war
Martin, das mit dem klebenden Acrylgel war ein guter Tip. Den Wasserfall habe ich ja noch einmal auf Klarsichtfolie erstellt, und das streifige Wassergebilder habe ich dann mittels Acrylgel auf das Wehr geklebt. Hat mich absolut überzeugt, als danke dafür
Schöne Grüße und einen guten Start in die Woche Henning
Deine Wassermühle ist wirklich sehr schön gestaltet, zumal sie eine der wenigen Mühlen auf einer Anlage ist, die logisch richtig aufgebaut ist.
Ein paar Details hätte ich noch anzumerken: Die Vermoosung dürfte am Gebäude wesentlich umfangreicher sein. Dir Korngrößen oberhalb des Wehres sind sehr fein, weil hier das Gefälle kleiner und die Schleppspannung kleiner als im übrigen Bereich ist. Somit verlandet dieser Bereich. Je kleiner das Gefälle, umso feiner das Material. Die Uferabbrüche am rechten Ufer (in Fließrichtung) sehen sehr gut aus, jedoch würde sich am linken Ufer keine Anlandung in der dargestellten Weise einstellen, da vom Wasserrad das Wasser mit hoher Geschwindigkeit herauskommt. Dies trifft vor allem bei unterschlächtigen Wasserrädern (das Wasser trifft auf der Unterseite auf das Mühlrad) aus, da sie ihre Energie aus der Fließgeschwindigkeit des Wassers ziehen. Bei oberschlächtigen Wasserrädern (das Wasser wird von oben auf das Wasserrad geleitet) wird das Wasserrad aus dem Gewicht des Wasser gezogen. Dort ist die Fließgeschwindigkeit des abströmenden Wassers i.d.R. deutlich kleiner.
Bitte das "Gemecker" nicht falsch verstehen. Ich finde es wirklich schön gestaltet.
schön mal ein paar Ratschläge von einem Mühlenfachmann zu hören Also, dass das Gebäude noch zu wenig bemoost ist, glaube ich nicht. Die bei der Recherche zu dem Mühlenprojekt angesehen Bilder, und nicht zuletzt die ehemalige Säge- und Kornmühle in Emmerthal selbst, die hier abgesehen vom Gebäude als Vorbild dient, zeigen oberhalb der Wasserline recht wenig bis gar keinen Moosbewuchs. Wie gesagt, das Gebäude, nicht die Stützwände. An den Wänden ist ja ohne Moos nix los. Die Verlandung oberhalb des Wehres ist klar, auch eine kleinere Korngröße habe ich dort gewählt... Die Anlandung hinter dem Mühlrad zeigt sich beim Vorbild in der gleichen Weise. Wahrscheinlich, weil auch dort die Emmer eine Rechtskurve macht. Oder warum auch immer. Gibt`s nicht gibt`s halt nicht
als ich damals mein Flüsschen gestaltet habe, fand ich deine Ufer als Vorbild ideal. Heute erlaube ich mir mal, mich selbst zu "zitieren" und zwar in Sachen Kaskaden: Vielleicht hilft dir ja meine Anleitung, wie ich die an der Nieme realisiert habe.
Vielleicht solltest du am Mühlrad die Farbe des Gewässergrundes noch etwas dunkler wählen, um die Tiefe des Wassers zu betonen. Insgesamt gefällt mir das so, wie du es gebaut hast, schon sehr gut und ich bin gespannt, wie es geflutet aussieht.
Viele Grüße aus der Nachbarschaft sendet rex!
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
Deine Anleitung habe ich tatsächlich schon im Vorfeld studiert, bevor ich mit dem Wehr angefangen hatte. Aber trotzdem danke ich dir für deine Mühe Das mit dem dunkleren Untergrund werde ich noch beherzigen. Bevor geflutet wird, muss sowieso noch ein wenig Wasservegetation erstellt werden, dann ist auch noch Zeit für farbliche Gestaltungen.
gestaltest du das Wasser in Schichten? Ich hab ja mehrere Acryllackschichten übereinander aufgebracht, nach zwei, drei Schichten habe ich dann stellenweise noch ein paar Wasserpflanzen mit grüner Farbe aufgemalt und dann kamen die Abschlussschichten Acryl drauf. Dadurch bekommen die Pflanzen, wenn man sie nicht zu dick, sondern lasierend aufmalt etwas Schwebendes.
Also dann, Wasser marsch und viele Grüße - rex!
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
als Vegetation kommt nur hohes Gras ins Wasser, von daher kann ich das mit einem Giesgang (oder einer Flutung) erledigen So langsam bekomme ich Lust auf Wasser...
Dein Tröt gehört auch zu denen, die ich sehr gerne beobachte und immer wieder mal reinschaue, ob es etwas Neues gibt. Dein Bahnhof mit dem tollen Ziegelmauerwerk gefällt mir besonders gut.
Moin Stephan, danke dir. Das Mauerwerk beim Bahnhof ist tatsächlich mein Erstlingswerk in Sachen Ziegelmauerwerk. Mittlerweile bin ich damit nicht mehr sooo zufrieden. Aber dies zu restaurieren, wäre doch extrem umständlich, also bleibt es erstmal so. Und solange es gefällt, freue ich mich drüber
Doch nun zum Fortschritt der letzten Woche. Der Kirchohsener Baurat hat die Tiefbauarbeiten rund um die Sägemühle abgenommen, somit konnte die Emmer endlich wieder in ihr ursprügliches Bett geleitet werden. Kurz gesagt, es wurde geflutet:
Die demnächst sicherlich auszutauschende Außenbeleuchtung (nur provisorisch für Fotozwecke angeheftet) hat noch eine Stromleitung bekommen. Zugegeben, nicht mehr in bestem Zustand
die Emmer scheint sich in Ihrem neuen (Alten) Bett recht wohl zu fühlen.
Sieht in meinen Augen sehr gelungen aus, Deine Flutung. Mit welchem Harz hast Du das Wasser Realisiert? Bei Dir kriecht das nur sehr wenig den Rand hoch, was sonst stärker zu beobachten ist.
Deine Zuleitung zur Beleuchtung ist einfach hinreißend und für eine Provisorium sehr überzeugend. Aber die halten ja meist am längsten...
Lothar ____________________________________________ Fahre - AC auf K-Gleis gesteuert mit CS2/60214/V4.2.13 - DCC oder analog auf verpickelten Weinert Gleisen
Ganz tief ziehe ich ihn, meinen imaginären Hut! Das sind traumhafte Details. Das Elektroprovisorium wurde wohl vom Müllermeister selbst gelegt, denn der Elektriker hätte die zwei Lampen sicher in Reihe geschaltet und keine zwei separaten Leitungen verlegt. Denk an die Kosten, Mann! Die Kosten!!
Hier geht's nach Cornwall: "Rose-an-Grouse" - ein Betriebsdiorama in N nach englischem Vorbild
#344 von
Opahausen
(
gelöscht
)
, 20.01.2013 17:56
Hallo Henning,
wieder Spitzenarbeit lieferst Du hier ab.Ob Kabelbefestigung ,das fliessende Wasser oder das äußere Lager der Mühlradwelle (oder habe ich was falsches gesehen),
Hartmut, passt schon, das hast du ganz richtig gesehen...danke für deine lobenden Worte
Christoph, der Müller sitzt woanders...hier sitzt der Sägewerksmeister, und der trinkt grad seinen Kaffee in der warmen Stube - stolz darauf, dass seine Außenbeleuchtung dank Parallelschaltung so schön hell ist
Jörch und Lothar, das Wasser selbst ist aus dem Polyesterharz von Hobby-Time. Gibts bei uns im Obi Baumarkt im Künstlerbedarf. Auf jeden Fall sollte man in mehreren Schichten gießen. Bei nur einem Gießvorgang schrumpft das Volumen beim Aushärten, so das letztendlich die Ränder wesentlich höher stehen als die Mitte. Bei mehreren Gießvorgängen mit nur dünnen Schichten passiert das nicht. Die Gestaltung der Wellen erfolgte dann - wie der "Wasserfall" auch - mit durchsichtiger Acryl-Strukturpaste aus dem Künstlerbedarf. Nach dem Trocknen wurde dann noch mit weisser Farbe graniert, schon spritzt die Gischt
Zitat von GenuaChristoph, der Müller sitzt woanders...hier sitzt der Sägewerksmeister, und der trinkt grad seinen Kaffee in der warmen Stube - stolz darauf, dass seine Außenbeleuchtung dank Parallelschaltung so schön hell ist
Touché! Aber denk' an die Kosten!
Hier geht's nach Cornwall: "Rose-an-Grouse" - ein Betriebsdiorama in N nach englischem Vorbild
Ich möchte dir Gratulieren zu deiner sehr gelungenen Mühle. Deine Wassergestaltung (aber nicht nur die) ist mehr als überzeugend. Aaaber: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Du weißt, ich komme nicht immer nur zum Loben vorbei. Man will ja auch noch seine Verbesserungsvorschläge einbringen, um das Gute noch besser zu machen. Da du ja dein Mühlrad mit dem Wasser an den Flügeln (heissen die überhaupt so ) als sich drehend dargestellt hast, solltest du das komplette Mühlrad dunkler färben? Ein nasses Mühlrad wäre durch das Wasser wesentlich dunkler meine ich. Vielleicht ist es dir noch möglich das mit einer dunklen, glänzenden Lasur nachträglich noch zu überarbeiten?
#348 von
Madfatbat
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gelöscht
)
, 20.01.2013 23:07
Hallo Henning,
das ist eine verdammt schöne Szene. Die Wassersgestaltung ist sehr gelungen. Auch die Mühle gefällt mir richtig gut. Den Tipp von Richard würde ich an Deiner Stelle umsetzen. Ich kenne auch nur dunkle Mühlräder, wenn sie noch aktiv sind. Ich würde eventuell auch die Holzstrukturen an der Mühle selber nochmal mit stark verdünntem braunschwarz behandeln. Letzteres ist aber Geschmacksache. Das soll keineswegs deine wirklich gelungene Arbeit schmälern. Denn absolut zu Recht ist das gezeigte in der Ruhmeshalle zu finden.
René und Richard, danke euch für die guten Tips! Manches sieht man tatsächlich erst auf den Fotos, wie die Sache mit dem trockenen Mühlrad. Natürlich muss das nass werden Zu meiner Entschuldigung: Ich hatte mir erst im Verlauf der Wellengestaltung überlegt, auch das Mührad drehend darzustellen, um der Szene ein wenig Dynamik zu geben. Nachher wird das Mühlrad auf jeden Fall "befeuchtet" werden Ich habe eben auch entdeckt, dass die Ortgänge beim Gebäude gar keine unterseitige Verschalung bekommen haben. Da sieht man noch das Rot der Dachplatten. Herrje...so ist das, wenn man sich an Details festbeisst, und in Gedanken schon mehrere Schritte weiter ist...
Einen entspannten Start in die Woche wünscht Henning
schön, dass deine Mühle nicht mehr auf dem Trockenen sitzt. Den Tipp von Richard finde ich sehr gut, sicher leidet auch das Mauerwerk noch etwas unter aufsteigender Feuchtigkeit, weiter oben vielleicht sogar mit Kalkausblühungen. Die Stromzuleitung finde ich sehr gelungen und was mir auch gut gefällt ist das Wasser, das aus den einzelnen Fächern des Mühlrades schwappt. Etwas irritiert mich noch der etwas niedrige Wasserstand: man sieht ja sehr deutlich die Steine im vorderen Teil, d.h. es fließt nicht so richtig viel Wasser. Über die Staustufe und unter dem her Mühlrad läuft hingegen gar nicht so wenig Wasser.
Aber vielleicht liegt es an dem flachen Winkel der Aufnahmen, (der an sich die Wasserfläche sehr schön zu Ausdruck bringt), dass man nicht so deutlich sieht, wo das Flussbett etwas tiefer ist.
Insgesamt gefällt mir die Mühle sehr gut auch das sehr schön gealterte Holz an der Wand zur Emmer.
Herzliche Grüße in die Nachbarschaft sendet rex!
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.