Hallo, ich habe soeben hier http://www.modellbau-wiki.de/wiki/BR_53_%28Entwurf%29 entdeckt, dass Märklin 37099 mit und ohne Windleitblechen angeboten wurde. Bis jetzt habe ich noch nie eine Märklin BR 53er ohne Windleitbleche gesehen, doch als ich ich 37022 gegoogelt habe, bin ich auf ein solches Bild gestoßen: http://www.osterthun.com/2c.models40-59/...KL/37022-Rv.jpg Finde das schon etwas komisch, dass offensichtlich unter der selben Artikelnummer sowohl Versionen mit als auch ohne Windleitbleche angeboten wurden. Oder hat das Modell speziell angefertigte Windleitbleche, die sich problemlos abnehmen und wieder dranmachen lassen?
Übrigens finde ich es überhaupt seltsam, dass Märklin alle seine restlichen BR 53er mit Windleitblechen ausgestattet hat. Ok, zwar wurde die Lok nie ganz fertig, da ja nur Rahmen, Kessel und Teile des Füherhauses fertig waren, aber soweit ich weiß wurden ja wegen der Materialknappheit/-einsparung ab 1942 alle neuen Loks ohne Windleitbleche geliefert. Daher würde ich vermuten, dass die BR 53 auch ohne Windleitbleche geplant war...
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
Zitat von Z-Z http://www.modellbau-wiki.de/wiki/BR_53_%28Entwurf%29 entdeckt, dass Märklin 37099 mit und ohne Windleitblechen angeboten wurde. Bis jetzt habe ich noch nie eine Märklin BR 53er ohne Windleitbleche gesehen, doch als ich ich 37022 gegoogelt habe, bin ich auf ein solches Bild gestoßen: http://www.osterthun.com/2c.models40-59/...KL/37022-Rv.jpg Finde das schon etwas komisch, dass offensichtlich unter der selben Artikelnummer sowohl Versionen mit als auch ohne Windleitbleche angeboten wurden. Oder hat das Modell speziell angefertigte Windleitbleche, die sich problemlos abnehmen und wieder dranmachen lassen?
Hallo Z-Z,
Das Modell 37099 hatte ab Werk immer Windleitbleche. Bei der Lok ohne Bleche sind auch direkt hinter der Rauchkammertür die Öffnungen erkennbar, in die die Bleche eingesteckt werden. Mit etwas Geschick lassen sich die Bleche bei allen BR 53 demontieren und auch wieder montieren.
Man kann durchaus argumentieren, das es bei einem Kriegsverlauf der eine Fertigung einer BR 53.10 erfordert oder ermöglicht hätte, Sparmaßnahmen bei den Blechen überflüssig gewesen wären. Das es aber bis heute keine Exportversion der BR 53.10 gegeben hat, wundert mich von Jahr zu Jahr mehr. Schließlich hat es die Lok ja nicht nur in Deutschland nie gegeben, auch die Bahnen in Frankreich, Belgien oder Norwegen hatten nie welche.
In einem Forum hatte mal einer einen Link, in der eine Probefahrt mit der Lok gemacht wurde. Anfragen wegen des Link sind zwecklos. Ich komme in das Forum nicht mehr rein.
Zitat von KurtIn einem Forum hatte mal einer einen Link, in der eine Probefahrt mit der Lok gemacht wurde. Anfragen wegen des Link sind zwecklos. Ich komme in das Forum nicht mehr rein.
Warscheinlich wurde es wegen allzu massiver Verbreitung falscher Tatsachen gesperrt!
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
das verlinkte Foto zeigt doch eine Lok, die mit einem Kondenstender gekuppelt ist.
Kondensloks wurden ja in Form der BR 52 Kond. tatsächlich gebaut. Soweit ich weis wurde beim Betrieb der Kondensloks der Abdampf in den Tender geleitet, um dort zu kondensieren. Folglich sind aber - wenn aus dem Schlot kein Abdampf herauskommt - in diesem Bereich keine Maßnahmen (also Windleitbleche) erforderlich, die den Abdampf aus dem Gesichtsfeld des Lokpersonals fernhalten ? Und genau das ist ja der Zweck der Windleitbleche.
Vielleicht hat der Besitzer des gezeigten Modelles dieselben Überlegungen angestellt und deshalb die Windleitbleche entfernt ?
Zitat von KurtIn einem Forum hatte mal einer einen Link, in der eine Probefahrt mit der Lok gemacht wurde.
Oben in Nordfriesland sollen sie in den späten vierziger Jahren "eine große Dampflok" unter einer Plane gefunden haben, die unter einem Berg Rüben versteckt war, als die Rüben wegen der allgemeinen Lebensmittelknappheit aufgegessen waren, kam die Lok zum Vorschein.
Als Splittergattung ohne echten Nutzen, wird sie aber im Hochofen gelandet sein...
In China ist ein Sack Reis umgefallen,... sorry. Aber im Falle des erfolgreichen Ostfeldzuges wären eher Breitspurloks gebaut worden
Aber ich habe auch noch gehört das im April die Reste des Torsos der BR53 in der Spree Anfang April 45 versenkt wurden
Aber jetzt mal im Ernst. ÜK Loks der BR50 wurden mit fortschreiten des Krieges immer öfter ohne Windleitbleche und auch die BR52 wurden ohne Windleitbleche ausgeliefert. Es war eher eine Seltenheit das ein 50ÜK Windleitbleche hatte. Das führte dazu das so manche Betriebsmannschaft an der Ostfront sich Windleitbleche aus Holz baute. Anschauliches Beispiel ist die Trumpeter BR52 in 1:32 oder 38,.. keine Ahnung.
Zitat von lokbaer Aber ich habe auch noch gehört das im April die Reste des Torsos der BR53 in der Spree Anfang April 45 versenkt wurden
Hallo Walter,
Stimmt doch gar nicht. Die Lok ist mit einer Reichsflugscheibe in die Antarktis gekommen und wurde dort noch Jahrzehnte von den Amerikanern für ihre Bahn ins Innere der Erde genutzt. Kenner wissen, das die Baureihenbezeichnung 53 von vorn herein als versteckter Code für (5+3=8 !) den achten Kontinent vergeben wurde.
Zitat von lokbaer Aber ich habe auch noch gehört das im April die Reste des Torsos der BR53 in der Spree Anfang April 45 versenkt wurden
Die Lok ist mit einer Reichsflugscheibe in die Antarktis gekommen und wurde dort noch Jahrzehnte von den Amerikanern für ihre Bahn ins Innere der Erde genutzt. Kenner wissen, das die Baureihenbezeichnung 53 von vorn herein als versteckter Code für (5+3=8 !) den achten Kontinent vergeben wurde.
@ lokbaer: Hmmm, nach dem Wrack der BR 53 in der Spree zu suchen, das wärs!
@ Dölerich: Jetzt leuchet mir ein, warum Märklin die Wintertarnanstrichvariante herausgebracht hat! Natürlich perfekt antarktisgeeignet!
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
Zitat von Bluesman Oben in Nordfriesland sollen sie in den späten vierziger Jahren "eine große Dampflok" unter einer Plane gefunden haben, die unter einem Berg Rüben versteckt war, als die Rüben wegen der allgemeinen Lebensmittelknappheit aufgegessen waren, kam die Lok zum Vorschein.
Als Splittergattung ohne echten Nutzen, wird sie aber im Hochofen gelandet sein...
Interessante Geschichte! Wo hast denn die her? Ich stell mir gerade vor wie unter nem Rübenberg plötzlich ein Dampfkoloss hervorkommt (Rübe(n)zal!!!). Schade dass es davon keine Fotos gibt!
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
Zitat von lokbaer Aber jetzt mal im Ernst. ÜK Loks der BR50 wurden mit fortschreiten des Krieges immer öfter ohne Windleitbleche und auch die BR52 wurden ohne Windleitbleche ausgeliefert.
Wie war das eigentlich mit der BR 44? Die wurde ja schon ab 1926 gebaut. Eine 44er von Märklin hat ja keine Windleitbleche, allerdings ist die aus Epoche III. Das wundert mich schon etwas. Für mich wäre es logischer, dass die 44er währned der DRG/DRB Zeit ohne Windleitbleche fuhren und dann nach dem Krieg mit Witteblechen.
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
Am besten wir sammeln viel Geld und lassen sie in Meiningen gemäß der Pläne von Borsig bauen, dann wissen wir wie sie in Wirklichkeit ausgesehen hätte.
Zitat von Bodo MüllerBaureihe 53, der ewige Mythos der DR.
Am besten wir sammeln viel Geld und lassen sie in Meiningen gemäß der Pläne von Borsig bauen, dann wissen wir wie sie in Wirklichkeit ausgesehen hätte.
Als Nachbildung einer Original Märklin 53, im Maßstab 87:1, dann wird es auch keine Diskussionen geben, ob die Märklin-Lok vorbildgerecht ist.
#15 von
Laenderbahner
(
gelöscht
)
, 01.03.2012 19:54
Hallo Z-Z
Zitat von Z-ZWie war das eigentlich mit der BR 44? Die wurde ja schon ab 1926 gebaut. Eine 44er von Märklin hat ja keine Windleitbleche, allerdings ist die aus Epoche III. Das wundert mich schon etwas. Für mich wäre es logischer, dass die 44er währned der DRG/DRB Zeit ohne Windleitbleche fuhren und dann nach dem Krieg mit Witteblechen.
die Produktion der BR 44 wurde nach den 10 Vorserien-Lokomotiven aus den Jahre 1926 erst wieder im Jahr 1937 mit 46 Exemplaren aufgenommen. 1938 und 1939 wurden je 72 Stück geliefert, 1940 70, 1941 469 Stück. 1942 wurden dann 658 Exemplare gebaut, davon fast die Hälfte in den Fabriken des besetzten Frankreich und bereits in einer abgespeckten ÜK-Variante. 1943 kamen dann nochmals 303 und 1944 89 Exemplare dazu, diese nur mehr aus Französischer Produktion und als ÜK-Bautyp. Sowet mir das bekannt ist, hatten die Vorserien Loks im Auslieferungszustand keine, die Serienloks "kleine" Wagnerwindleitbleche, während bei den ÜK-Loks bereits wieder auf die Windleitbleche verzichtet wurde. In der Nachkriegszeit fehlten bei vielen Lokomotiven die Windleitbleche oder waren durch durchaus abenteuerlich Konstruktionen ersetzt. Abgebaut wurden die Bleche auch zur Erleichterung der Wartung, bzw zur Metallgewinnung.
Zitat von Bodo MüllerAm besten wir sammeln viel Geld und lassen sie in Meiningen gemäß der Pläne von Borsig bauen, dann wissen wir wie sie in Wirklichkeit ausgesehen hätte.
Na, das ist doch mal eine Idee! Wenn alle 10.000 Stummianer 100 Euro spenden dann haben wir ein Million zusammen.
Hmm, wieviel würde denn so eine BR 53 in Meiningen kosten? Soll ich mir mal ein Angebot machen lassen?!
Die Lok wird da kaum auf die Schiebebühne passen. Und welchen Nutzen hätte so ein Monster auf Schienen? Gibt es nicht genug Museumsfahrzeuge die vor sich hin gammeln oder sogar verschrottet werden? Kauft lieber Einheitsloks und passende Wagen (Silberlinge) dazu, solange es davon noch genug gibt...
bei dem Kessel der BR53 würden sich sogar 2 Heizer zu Tode schippen. Die läuft nur mit Stokker! Betrieb machen heutzutage mit dem Ding,... Gelächter. Die BR44 ist für Museumsbahner nicht einmal halbwegs kostendeckend in Betrieb zu halten. Die waren für Volllast konzipiert. Da liefen die 44er bezogen auf Betriebskosten/Nutzlast im halbwegs grünen Bereich. So ein Museumszug mit 4 - 5 Wagen ist für eine BR44 eine Leerfahrt.
Ich bin üprigenz auch dafür, dass die in Meiningen das Lökchen endlich mal bauen, ham sich doch sonst die Mühe völlig umsonst gemacht, die Borsigianer. Und Märklin könnte das auf streng limitierte 1 000 000 Stück geplante Teil 100€ Aufpreis zum Bau der Lok draufhauen. Und natürlich in spezieller Version als Franco-Krusti für Insider. Und dann 10 Jahre monatlich im Märklin-TV darüber berichten.
ZitatSoweit ich weis wurde beim Betrieb der Kondensloks der Abdampf in den Tender geleitet, um dort zu kondensieren. Folglich sind aber - wenn aus dem Schlot kein Abdampf herauskommt - in diesem Bereich keine Maßnahmen (also Windleitbleche) erforderlich, die den Abdampf aus dem Gesichtsfeld des Lokpersonals fernhalten ? Und genau das ist ja der Zweck der Windleitbleche.
Ganz klar wäre der Kondenstender die richtige Entscheidung gewesen. Nur natürlich etwas größer. Denn die 52 Kondenstender wurden ja in Russland eingesetzt. Eben wegen des geringen Wasserbedarfs. Gegen Ende des Krieges wurden sie dann im Westen eingesetzt. Nicht wegen des Wassers, sondern wegen des fast fehlenden Rauchs. Deshalb waren die Loks für Flieger schwerer aus zu machen.
#23 von
UlrichRöcher
(
gelöscht
)
, 06.03.2012 10:38
Hallo,
Zitat von BadabobaGeringe Detailunterschiede, vernachlässigbar...
ach, bist Du fies!
Wie kannst Du nur so über unser wertiges Schwermetall herziehen? Wer weiß, vielleicht macht unser aller Lieblingshersteller das Ding ja nochmals mit aktueller Detaillierung, eben genauso wie die andere, nur von Määäärklin!
Und außerdem müssen ja auch die "anderen" wissen, wofür sie ihre 15 Kilosteine hingelegt haben! Ärgerlich nur, dass die phantastische Detaillierung nichts daran ändert, dass das "Vorbild" der Lok nun mal nur ein Konzept war.
Zitat von Dölerich HirnfiedlerDas es aber bis heute keine Exportversion der BR 53.10 gegeben hat, wundert mich von Jahr zu Jahr mehr. Schließlich hat es die Lok ja nicht nur in Deutschland nie gegeben, auch die Bahnen in Frankreich, Belgien oder Norwegen hatten nie welche.
Hi Dölerich,
für mich bereits jetzt der Beitrag des Jahres! You've made my day!
Zitat von RalphH0.. Als Nachbildung einer Original Märklin 53, im Maßstab 87:1, dann wird es auch keine Diskussionen geben, ob die Märklin-Lok vorbildgerecht ist.
und den auf den Tender geschriebenen Werbetext kennen wir auch schon: "das Original gibts bei Märklin!"
Habt ihr sonst keine Probleme?
Dazu fällt mir auch ein alter DDR-Witz ein:
im Cafe bestellt ein Gast eien Tasse Kaffee ohne Sahne, sagt der Ober: ohne Sahne ist aus, darfs auch ohne Milch sein?