RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#1 von Alex Modellbahn , 24.03.2012 19:27

Hallo liebe Stummi Gemeinde,

nun ist es soweit und auch ich werde versuchen meine Anlage Euch vorzustellen. Da ich auch den Weg zum jetzigen Stand usw. beschreiben möchte, werde ich wohl die gesamte Darstellung über mehrer Berichte machen müssen.


Eine Kurzvorstellung von meinem Weg zur Modellbahn habe ich schon unter
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=18&t=75006 beschrieben. Hier möchte ich das alles nicht wiederholen.


Phase 1: Planung

Da meine Anlagenart (Hersteller & Spur) feststand, habe ich mich wieder an die Anlagenplanung gemacht. Als erstes habe ich mir überlegt, was ich eigentlich alles darstellen möchte:
- Einen Hauptbahnhof für Züge mit mindestens 4 Personenanhängern
- einen kleinen Nebenbahnhof
- ein Schattenbahnhof
- ein Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe
- eine 2-spuhrige Hauptstrecke
- eine Nebenstrecke
- Oberleitung
- einen Industriebereich
- eine kleine Stadt
- Berge dürfen natürlich auch nicht fehlen
- und die Züge sollen nach 20 Sekunden Ihre Strecke nicht abgefahren haben
Eine Epoche habe ich nicht festgelegt, da jede etwas für sich hat. Im Weiteren bin ich nicht so Detailverliebt, das ich mich strikt an solche Vorgaben halten möchte sondern ich will lieber das Bauen, wie es mir gerade in den Kopf kommt (wahrscheinlich wird es ein kaotisches Schlaraffenland). Als Zeitrahmen habe ich mir 10 Jahre gesetzt, wobei die ersten 3 jetzt rum sind und ich bisher nur die Schienen und Elektrik verlegt habe. Hiervon habe ich zumindest etwas Ahnung da ich elektrisch schon mehrere Anlagen gebaut habe, aber nie mit Landschaft. Für mich ist es von der Seite her die erste Modellbahn.
Von der Landschaftsseite her hatte ich mir vorgenommen die Häuser und auch weitesgehend die Autos selbst zu bauen. Deshalb habe ich mir Unmengen von Bausetzen gekauft wovon auch viele schon zusammengebaut sind.


Die Randbedingungen waren festgelegt, also ran an den Speck. Raum ausgemessen (~5,3m x 4,8m) und WinRail gestartet (hatte ich mir irgendwann mal gekauft). Nach mindestens 4 Wochen und unzähligen Verwerfungen konnte ich eine Gleisplanung für mich favorisieren:

Folgende Farbzuordnung (ich habe keine Ahnung warum die Farben mal hell und mal dunkel dargestellt sind):
Lila: Keller mit Schattenbahnhof, Anbindung an Nebenstrecke
Gelb: Nebenstrecke mit kleinem Bahnhof
Rot: 2gleisige Hauptstrecke mit Schattenbahnhof und Oberleitung
Blau: Hauptbahnhof, Anbindung der Hauptstrecken sowie der Nebenstrecke
Grün: Bahnbetriebswerk, Anbindung an Nebenstrecke

Auf- und Abfahrten, Höhen, Häuser, Strassen, Signale, Berg Ein- und Ausfahrten habe ich nicht dargestellt. Die Anlageplatte ist als U ausgeführt. Mehrere Lucken für Einstiegsmöglichkeiten müssen vorgesehen werden (Schaun wir mal).

Bild 1: zur Verwirrung die Gesamtanlage


Bild 2: Der Keller: ausgebildet mit 2 Kehrschleifen, einem kleinen 2gleisigen Schattenbahnhof (wobei ich auf jedem Gleis entweder einen langen Zug oder 2 kurze Züge parken kann) sowie einer teilweise sichtbaren Durchfahrtsstrecke. Auf- und Abfahrt zur Nebenstrecke sind am hinteren Ende.
Gesteuert über Travo 1: Nebenstrecke


Bild 3: Die Nebenstrecke. Hier ist noch ein weiterer kleiner Bahnhof enthalten. Die Streckenführung findet auf unterschiedlichen Ebenen statt, wobei der Höhenunterschied nur ein paar cm beträgt. Im weiteren gibt es 2 Zugänge zum Bahnbetriebswerk sowie eine lange Auffahrt zum Hauptbahnhof (dieser liegt auf einer höheren Ebene) sowie eine Möglichkeit auf die Hauptstrecke aufzufahren.
Gesteuert über Travo 1: Nebenstrecke


Bild 4: Die Hauptstrecke. 2gleisig geführt mit Oberleitung. Hier kann ich theoretisch 4 Züge einzeln steuern. Sowas übersteigt aber meine Konzentrationsfähigkeit. Aber ich kann es. Pro Strecke einen 2gleisigen Schattenbahnhof der auf Ebene der Nebenstrecke liegt, unterhalb des Hauptbahnhofes.
Gesteuert über Travo 2, 3, 4 und 5: je Gleis und Oberleitung je ein Travo


Bild 5: Der Hauptbahnhof. Die Hauptstrecken sind mit Oberleitung ausgebildet und die Züge können durchfahren. Züge von der Nebenstrecke steuern entweder Abstellgleise an oder werden weiter auf die Hauptstrecken geleitet.
Gesteuert über Travo 1-5: je nach Streckenbereich


Bild 6: Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe
Gesteuert über Travo 6: Bahnbetriebswerk


Bei der Umsetzung haben sich allerdings Änderungen ergeben, da komm ich aber später drauf zurück. Nachgearbeitet habe ich den Gleisplan allerdings nicht, da es für mich nur für Dokumentationszwecken keinen Sinn ergibt.



Als nächstes habe ich das Grundgestell auf einem CAD-System geplant. Der Aufbau erfolgte in Rahmenbauweise, Ausführung mit Konstruktionsholz und Dachlatten.

Bild 7: CAD-Planungsmodell Grundgestell


Bild 8: CAD-Planungsmodell mit Anlagengrundplatte


Bild 9: CAD-Planungsmodell mit Schaltzentrale. Die Schaltpulte sowie die Travos sind auf einzelnen Kästen aufgesetzt, die unter die Anlage geklappt werden können. Dadurch ist bei Bedarf ein größerer Durchgang vorhanden. Die Kästen sind von unten mit Klappen versehen, um die Kabelverlegung und Kabelanschlüsse vornehmen zu können.



Vorgaben an die Elektrik: Obwohl ich nur Analog die Eisenbahn betreiben werde, habe ich mir folgende Randbedingungen gesetzt:
- Alle Stromversorgungsleitungen werden als 1,5mm²-Zentralleitungen aufgebaut. Von hier aus gehen die einzelnen Anschlüsse ab.
- Einspeisung der Stromversorgung an den Schienen mindestens alle 2m.
- Spätere Umrüstung auf Digital für die Zugversorgung auf einfache Weise möglich
- Kabelführung über Zentralen Kabelkanal


Damit war die Planungsphase abgeschlossen und auf zur Umsetzung.

Fortsetzung folgt

Gruß
Alex


nordische Grüße
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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#2 von Olivier , 25.03.2012 09:31

Guten Tag Alex und Willkommen,

ein grosses Projekt hast du dir vorgenommen - der Gleisplan sieht interessant aus. Ich finde es auch interessant, dass du mit M-Gleis die Anlage aufbaust. Ich habe kürzlich mit einer grossen L-Anlage auch mit M-Gleis zu tun gehabt und würde dir daher empfehlen nochmals zu prüfen, ob du die engsten Radien enfernt hast. Dies konnte ich auf dem Plan nicht erkennen. Vor allem die kleinen Ausgleichstücke des M-Gleis machen vor allem neuen Modellen eher Probleme. Wenn man heute auf dem M-Gleis setzt sollte man trotz einiger Probleme sicherlich machbar sein eine fahrsichere Anlage zu haben.

Es wäre sicherlich zu empfehlen, wenn du deine Anlage auf dieses Thema beschränkst sonst verlieren die Beobachter den Zusammenhang.

Nun viel Erfolg und Durchhaltewillen Grüsse
Olivier


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#3 von volvospeed ( gelöscht ) , 25.03.2012 11:46

Hallo Alex,

erstmal herzlich Willkommen im Forum. Dein Plan sieht ja schon imens aus und dabei auch recht interessant. Da bin ich schon mal sehr auf weitere Bilder gespannt.


volvospeed

RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#4 von lokuloi ( gelöscht ) , 25.03.2012 17:36

Hallo Alex,

ist ja doch eine reichlich große Anlage, die Du hast - net schlecht!

Da bin ich ja schon auf die weiteren Berichte gespannt.

Ciao,
Uli


lokuloi

RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#5 von Alex Modellbahn , 27.03.2012 17:23

Phase 2: Aufbau Grundgerüst

Das war die leichteste Übung. Über die Planung im CAD wusste ich welches und wie viel Holz ich für den Rahmen benötigte. Nach dem Baumarktbesuch und den verwirrten Blick meiner Frau als ich alles in den Keller transportierte, machte ich mich an dem Zusägen der Beine und Verstrebungen. Alles wurde miteinander fest verschraubt. Das gesamte Gestellt gab eine gute Standsicherheit ab und ich kann sogar darauf rumklettern was ab und zu recht hilfreich ist (das bei fast 90kg).

Beim Aufbau des Gestells viel mir ziemlich schnell auf, das ich nicht jeden Punkt der Anlage einfach erreichen konnte. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden die Anlage um ca. 0,5m zu verkürzen, um zur Rückwand einen kleinen Gang zu erhalten. Diesen kann ich zwar nur dadurch erreichen das ich unter der Anlage durchkrabble, aber die Vorteile sind immens.

Der Gleisplan wurde spontan beim Aufbau angepasst, aber nicht nachgepflegt.


Steckdosen habe ich an mehreren Punkten unter die Anlage gesetzt. Diese sind Gruppenweise schaltbar und ich bin dadurch in der Lage unter anderem Transformatoren an unterschiedlichen Positionen zu platzieren. Außerdem habe ich an verschiedenen Punkten die Möglichkeit Strom für Werkzeug abzugreifen.


Zur Lichtversorgung habe ich Lichterschleuche verlegt. Diese leuchten ganz gut die gesamten Unterkonstruktion aus und ich muss nicht mehr mit einer Lampe hantieren.
Die Kabelkanäle sowie die Hauptstromversorgungskabel der Schienen habe ich auch gleich montiert und beschriftet. Letzteres war ganz hilfreich die jeweiligen Anschlüsse zu finden.


Als letzter Schritt für das Grundgerüst habe ich die Kästen für die Transformatoren sowie der Schaltzentrale aufgebaut und montiert. Kurzfristig habe ich mich noch dazu entschieden 2 weitere Trafos an einer anderen Stelle zu positionieren, um einen Gast mitspielen zu lassen. Diese können den Fahrstrom für die Nebenstrecken und Bahnbetriebswerk regeln. Die Schaltzentrale ist von hier auch erreichbar. Die Stromleitung habe ich aber von den Transformatoren (genauso wie von den jeweiligen Haupttrafos) schaltbar gemacht, so das kein Strom rückgespeist werden kann.






Phase 3: Aufbau Schienen

Als Untergrund für die Schienen habe ich Spanplatte gewählt. Zum einen hatte ich noch einiges davon, zum anderen ist diese nicht zu teuer. Heute würde ich gleich mit Speerholz oder USB-Platten arbeiten. Diese sind zwar teurer und schwieriger zu verarbeiten aber auch um einiges stabiler.

Die Schienen habe ich alle zum Untergrund verschraubt und Teilbereiche gleich befahren, um Fehler frühestmöglich zu entdecken. Das größte Risiko bestand darin, das man die Schrauben zu fest anzieht und die Schienen dabei durchbiegt. Mit der Zeit bekommt aber ein gutes Gefühl.

Da hier Bilder aber mehr sagen als Worte seht selbst (na ja, es ist zumindest ein Anfang):
Landschaftlich ist noch nicht viel umgesetzt, nur 1ste leichte Anfänge. Häuser und Autos stehen grob in der Gegend rum, bis auf weniges noch nicht fixiert

Aufbau:















Hauptbahnhof:







Nebenbahnhof:





Bahnbetriebswerk:









Schattenbahnhof:







Damit ist der aktuelle Stand meiner Anlage erreicht. Als nächstes werde ich mich im Schottern üben und ein kleines Wäldchen bauen. Beim Bahnhof bin ich mir noch nicht ganz SIcher wie ich ihn stellen will. So wie aufgebaut oder von der anderen Seite (da wo jetzt die Autos stehen). Beim letzteren kann man aber noch nicht so schön draufschauen.
Außerdem werden jetzt die freien Plätze in der Mitte der Auffahrten geschlossen. Die Ideen habe ich schon alle im Kopf, hoffentlich funktioniert auch die Umsetzung.




Fuhrpark

Als letztes möchte ich Euch meinen Fuhrpark (27) einmal vorstellen. Viele sind alt und auch durch einige Kinderhände geganen. Sie fahren aber und das ist für mich errstmal die Hauptsache.

Dampfloks (8):

Dampflok
BR23 105
BR50 082-7
BR53 0002
BR78 355
BR81 004
BR86 578
BR89 006



Dieselloks (5):
V60 1009
V200 006
212 215-8
216 025-7
G1206



E-Loks (10):
94 276
103 113-7, meine 1.
103 113-7, meine 2.
110 234-2
111 069-1
120 001-3
141 278-2

151 104-7
185 CL-006
SBB 11414



Trieb- und Sonderzüge (4):
795 299-7
ICE401 508-7
VT628 203-2
Mauszug


nordische Grüße
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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#6 von hu.ms , 27.03.2012 19:34

Hallo Alex,

wenn du den vorletzen link aus der linkliste (direktlink für foren) in deinen text kopierst dann sieht das hier im forum so aus:



Hubert


Mein anlagenneubau: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=140152
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#7 von Alex Modellbahn , 27.03.2012 21:37

Zitat von hu.ms
wenn du den vorletzen link aus der linkliste (direktlink für foren) in deinen text kopierst dann sieht das hier im forum so aus:



Hallo Hubert,

Danke für den Tip, habe auch gleich einen Teil der Bilder umgesetzt


nordische Grüße
Alex


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#8 von Alex Modellbahn , 27.03.2012 21:43

Zitat von Olivier
Ich habe kürzlich mit einer grossen L-Anlage auch mit M-Gleis zu tun gehabt und würde dir daher empfehlen nochmals zu prüfen, ob du die engsten Radien enfernt hast. Dies konnte ich auf dem Plan nicht erkennen. Vor allem die kleinen Ausgleichstücke des M-Gleis machen vor allem neuen Modellen eher Probleme.



Hallo Oliver,

ich habe natürlich die engen Radien immer noch im Einsatz. Die Ausgleichstücke setze ich auch nur ein, wenn diese wirklich notwendig sind. Kleine Ausgleichsstücke habe ich versucht zu vermeiden. Insgesamt habe ich mit neuen Zugmodellen weniger Probleme, die größten Probleme hatte ich bisher mit alten Anhängern. Ich hoffe das bleibt auch so, da ich das rollende Material langsam mondernisieren werde. Wäre blöd wenn sich die Fahrsicherheit der Anlage verschlechtern würde.


nordische Grüße
Alex


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#9 von Stefan7 , 31.03.2012 12:24

Hallo Alex.

habe dich nun auch mal besucht und finde dein Werk sehr ansprechend.
Das Märklin M Gleis hat einfach einen unverwechselbaren Charme.
Nur das Gleis so dicht an der Anlagenkante ................... :
Da wird mir schwindelig

Schön ist auch wenn der Junior Spaß dran hat.

Halte uns auf dem Laufenden

Mit den besten Grüßen

Stefan7


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#10 von U 43 , 31.03.2012 19:41

Tolles M-Gleis-Projekt! Die Antriebskästen der Signale würde ich aber "verstecken".


Gruß, Gernot.
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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#11 von CR1970 , 01.04.2012 16:22

Warum solch kurze Bahnhofsgleise bei so einem Platzangebot, und diese auch noch durch "unorthodoxe" Weichenführung unterteilt? Warum sind "tausend" Brücken auf ein Holzbrett geschraubt und an die Wand montiert? Ich weiß es nicht flaster:


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#12 von Djian , 02.04.2012 10:32

Hallo Alex,

selbst fahre ich auf dem M-Gleis nicht mehr, aber mir geht immer wieder das Herz auf, wenn ich eine nach alter Manier aufgebaute Anlage sehe. Da gehören die engen Radien einfach dazu und auch die Antriebskästen der Signale sind kein Fauxpas
Wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du dich nach und nach vom alten Rollmaterial trennen. Ich meine, du musst es wissen. Ich denke, laß es nach, da geht viel am Charme, den so eine MoBa ausmacht verloren. Das wäre doch schade, oder?

Schönen Gruß aus Ostholstein
Matthias


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#13 von Djian , 02.04.2012 14:40

Moin Alex,

jetzt der gegenbesuch zum Gegenbesuch
Die M-Gleise kann man doch so einfach wie kein anderes Gleis erhöhen. Die sind doch gefalzt (dreh so'n Gleis mal um). Einfach den Falz umgieben und du hast 'ne super Kurvenerhöhung.

Schönen Gruß
Matthias


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#14 von Alex Modellbahn , 02.04.2012 21:54

Zitat von Djian
Die M-Gleise kann man doch so einfach wie kein anderes Gleis erhöhen. Die sind doch gefalzt (dreh so'n Gleis mal um). Einfach den Falz umgieben und du hast 'ne super Kurvenerhöhung.



Hallo Matthias,

ohh mann, manchmal stehe ich echt auf dem Schlauch. Klar, die Metallgleise bieten sich für sowas an. Bin also gleich runter und habe mir 1,5mm dicke Pape unter die Kurven der Hauptstrecke gelegt. Ich wollte erstmal sehen wie es aussieht, bevor ich die Schienen verbiege.
Das Resultat war leider nicht ganz so gut. Die innere Seite sitzt nicht auf der Platte auf, zumindest nicht da, wo ich verschraube. Daraus ergibt sich eine wellige Trasse. Ich habe sogar in eine Schiene 2 zusätzliche Löcher gebohrt, um mehr Punkte zum Niederdrücken zu erhalten. Auch das war leider nicht zielführend. Schade, den sie "Steilkurve" hat einen extrafakanten Charm. Hier muss mir noch was einfallen.

Ansonsten bin ich gerade bei den Vorbereitungen die ersten Schienen zu schottern und meinen ersten Wald anzulegen. Ich hoffe über Ostern komme ich hier weiter.


nordische Grüße
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#15 von U 43 , 06.04.2012 01:40

Am besten erst nochmal alles überdenken...
an M-Gleisen würde ich gar nix verbiegen. Das Gleis hat eine Symetríe, was Du hier rein biegst, mußt Du wo anders rausbiegen, also Quatsch von Anfang an!
Natürlich kann man alles irgendwie hin und her ziehen, aber man bezahlt es mit ungängigen Schienenstößen und das möchte man bei einer fahrsicheren Anlage nicht!


Gruß, Gernot.
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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#16 von Alex Modellbahn , 06.04.2012 07:43

Zitat von U 43
an M-Gleisen würde ich gar nix verbiegen. Das Gleis hat eine Symetríe, was Du hier rein biegst, mußt Du wo anders rausbiegen


Hallo Gernot,

vielen Dank für Deinen HInweis. Ich habe bisher auch nur einen Test mit einseitigem unterlegen durchgeführt und dabei festgestellt, das die Innenradien der starren Metallgleise nicht mehr sauber auf dem Untergrund anliegen. Alternative müsste ich viele Befestigungspunkte in die Schienen einbringen und diese komplett verspannen. Ich habe deshalb von der einseitigen Gleiserhöhung abstand genommen. Leider, denn es hat schon was wenn sich die Züge in die Kurve legen.
Die Idee war im ersten Ansatz gut, aber wie Du auch schreibst, haben die Gleise eine bestimmte Symetrie. Die Seitenflanken sind tiefgezogen, sauber zu verbiegen ist nicht möglich. Das Überschüssige Material muss ja irgendwo hin.

Forhe Ostern


nordische Grüße
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#17 von Alex Modellbahn , 09.04.2012 19:31

Hallo Stummianer,

ich habe über Ostern etwas Zeit gefunden und mit dem Landschaftsbau begonnen. Was ich als erstes erwähnen muss: Hut ab für Euch, ihr seit wirklich Künstler. Dass das so schwierig ist, habe ich nicht erwartet. Es ist meine erste Landschaft die ich baue und habe dies total unterschätzt. Ich glaube ich habe 2 linke Hände mit je 5 Daumen.
Obwohl nicht alles so aussieht wie ich mir vorgestellt habe, bin ich doch zufrieden, es handelt sich ja um meine 1. Anlage. Gescheitert ist es zum einem an meinem Können/Talent (wie muss ich überhaupt etwas umsetzen), zum Anderen das ich nicht die richtigen Materialien besitze. Zum Beispiel Gras, hier habe ich altes Streugut von Faller verwendet.

Als erstes habe ich an einem festgeschraubten Probegleis das Schottern versucht. Die hellen Stellen zwischen den Stellen kommen daher, das ich hier den Schotter wieder weggekratzt habe. Ich wollte mal sehen wie fest dieser sitzt.
Wie ich schottern muss habe ich herausgefunden, allerdings mit dem falschen Schotter. Für die M-Gleise werde ich hellen Schotter verwenden, denn zwischen den Gleisen ist das nicht sauber umsetzbar. Vor allem zwischen den Weichen kann ich nicht schottern und das würde dann doof aussehen, wenn hier hellen Stellen hervorschauen würden. Also muss ich erst mal anderen Schotter besorgen.







Als nächstes habe ich meine Steilwand mit Farbe versehen. Diese sollte braun/rot/gelb werden, wie harter "versteinerter" Lehm.
Außerdem habe ich den Boden des Waldstückes aus Gips modelliert.





ohh, ein verirrtes Auto.



Die Gleise der Hauptstrecke habe ich zum Schottern vorbereitet. Die Flächen zwischen den Gleisen habe ich parziell erhöht, um hier nicht mit Schotter auffüllen zu müssen. Hierfür habe ich zwei verschieden dicke Trittschalplatten benutzt, insgesamt 7-8mm Stärke.





Ein kleines Waldstück habe ich angefangen anzulegen. Bäume und Sträucher (muss ich noch kaufen) fehlen noch.
Zum Schutz vor Steinen auf den Gleisen habe ich später Fangnetze an der Steilwand angebracht. Die Netze bestehen aus gebeizten Kaminstreichhölzern und Fliegennetz.

















Die nächsten Schritte sind jetzt den Wald mit Bäumen und Sträuchern zu begrünen, Gleise schottern und die Tunnelportale innen auszubauen. Hier komme ich von unten an die Bereiche ran.


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#18 von Stefan7 , 09.04.2012 19:53

Hallo Alex,
schön, dass es bei dir weiter geht. Auch wenn mir deine Anatomie fragwürdig erscheint, so kann man sich doch beruhigter mal auf den Daumen hauen, wenn man noch neun weitere hat
Ja, im Landschaftsbau macht Übung den Meister und da wirst du sicher noch einiges drauflegen.
Das alte Faller Streu ist nicht mehr zeitgemäß.
Mir gefällt deine Anlage wirklich sehr und ich will dir allen Mut zusprechen, denn das wird werden
Um das Einschottern beneide ich dich nicht.

Jetzt noch eine Bitte in eigener Sache.
Das schöne Stellwerk Darmstadt ( schon immer mein liebster Stellwerksbausatz ) Was in Zehn Daumen Namen hat das da in der Ecke zu suchen.
Bitte tu es für mich dort weg, stell da ne Sägemühle, ne Kohlehandlung, das Brandenburger tor oder den Eifelturm hin aber bitte nicht dieses schöne Stellwerk. Das gehört ans Gleis
Bitte das Spässlein nicht falsch verstehen.

Ich behalte dich im Auge opcorn:

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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#19 von Alex Modellbahn , 09.04.2012 21:08

Hallo Stefan,

ich glaube ich werde dann das alte Zeug auch vernichten und mal schauen was es so schönes neues auf dem Markt gibt.

Es ist ein Stellwerk? Das wußte ich nicht, dann habe ich einen besseren Ort für dieses. Ich finde das Gebäude auch schön und wollte es als "Altbau" im Wald integrieren. Ist übrigens noch ein Überbleibsel/Erbstück aus meiner jüngsten Kindheit (so vor 40 Jahren).


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#20 von Stefan7 , 09.04.2012 21:20

Ich würde das Streu nicht wegschmeißen, denn als Waldboden in Verbindung mit Farbe oder mit anderem Zeug gemischt kann das noch Verwendung finden.
Da musst du mal rumprobieren.
Ich habe mich kürzlich dabei erwischt wie ich mir beinahe nochmal ein par Tütchen davon gekauft hätte.
Und ja das ist das Stellwerk Darmstadt und ich fand das schon immer schön.
Einzig der Maßstab ist soweit ich weiß für H0 etwas bescheiden ( zu klein)
Aber mit einem schönen Mauersockel mit Geländer Treppe und so könnte ich mir das gut bei dir vorstellen.

Mit geneigtem Gruße

Stefan7


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#21 von BR dirk , 09.04.2012 22:39

Hallo Alex,

das ist ja ein Klasse Anlage, die Du baust.
Ich finde es toll, dass Du alles mit M-Gleisen baust. Beim Schottern habe ich mich dafür entschieden, nicht zwischen den Schienen und Schwellen zu schottern. Man darf ruhig sehen, dass es M-Gleis ist. Dass ist aber wahrscheinlich ein philosophische Frage, die ich gar nicht aufwerfen will. Ich glaube ich hätte auch nicht die Muße dazu.
Ich bin gespannt auf die Fortschritte.

dirk


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Auf dem M-Gleis von Waldbrunn nach Hohendorf
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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#22 von Djian , 10.04.2012 11:48

Hallo Alex,

schade, dass das mit der Kurvenerhöhung nicht geklappt hat. Ich habe selbst noch ein paar alte M-Gleise, da werde ich mal ein wenig mit probieren.
Das M-Gleis zu schottern finde ich prinzipiell eine gute Idee. Da kann man echt noch was mit rausholen. Wie befestigst du den Schotter? Ich hätte bei einem Kleber mit hohem Wasseranteil nämlich die Sorge, dass die M-Gleise das Rosten anfangen. In diesem Fall hoffe ich, dass ich mich irre

Ansonsten gfällt mir gut, was du baust. Mit dem Stellwerk Darmstadt schließe ich mich den anderen an: tolles Gebäude, schade, dass das nicht mehr produziert wird und es braucht einen Ehrenplatz. Überhaupt: was hast du eigentlich noch so an alten Gebäudeschätzchen?

Schönen Gruß aus OH
Matthias


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#23 von ETA150 ( gelöscht ) , 10.04.2012 16:28

Hallo Alex,

ich kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschliessen:
Eine schöne Anlage baust Du da. Nur ehrlich: Den Waldboden
mußt Du wirklich nochmal überarbeiten... Gesiebte Gartenerde
wirkt da Wunder.

Eine weitere Frage habe ich noch: Machst Du noch was an den
Felswänden? Ich finde, sie wirken so, hmmmm - steril. Sei nicht
böse, aber sie erinnern mich ein bischen an die Fertigtunnel...
Ich weiss, begrünen dürfte schwerfallen, da Du sie ja so steil
ausgeführt hast. Aber irgendwas muß da noch hin...

Ansonsten: Weiter so und mehr Bilder bitte.

Lieben Gruß
Bodo

... der, der immer noch plant.


ETA150

RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#24 von Alex Modellbahn , 10.04.2012 18:49

Hallo Freunde,

vielen Dank für Euer Lob. Ich versuche mal nacheinander zu antworten:

Zitat von BR dirk
Beim Schottern habe ich mich dafür entschieden, nicht zwischen den Schienen und Schwellen zu schottern. Man darf ruhig sehen, dass es M-Gleis ist.

Ich werde es DIr gleich tun. Wenn ich zwischen den Schwellen schottern müsste würde ich wahrscheinlich Wahnsinnig werden. Deshalb will ich auch hellen Schoter evrwenden, das sollte dann besser zum Gesamtbild passen.

Zitat von Djian
Das M-Gleis zu schottern finde ich prinzipiell eine gute Idee. Da kann man echt noch was mit rausholen. Wie befestigst du den Schotter? Ich hätte bei einem Kleber mit hohem Wasseranteil nämlich die Sorge, dass die M-Gleise das Rosten anfangen. In diesem Fall hoffe ich, dass ich mich irre

Die Flankenanpassung an den Schienen mach ich mit weißem Acryl. Ich benutze dann keinen Klebstoff sondern Farbe, wahrscheinlich Ocker da ich hellen Schotter verwenden werde. Zwischen den Gleisen werde ich erstmal nicht schottern, da ich dieses an den Weichen auch nicht kann. Diese würden sonst garantiert verklemmen. Wenn nötig werde ich anschließend noch die Flanken mit einem Wasser-Leim-Spüli-Gemisch betreufeln. Da die Flanken aus Acryl sind sollte Korrision kein Problem sein.
Ich hatte eine gute Seite hier gefunden, die den Aufbau beschreibt (da hab eich abgeluschert):http://kellerland.de.tl/Einschottern-des-M_Gleises.htm


Zitat von Djian
Ansonsten gfällt mir gut, was du baust. Mit dem Stellwerk Darmstadt schließe ich mich den anderen an: tolles Gebäude, schade, dass das nicht mehr produziert wird und es braucht einen Ehrenplatz. Überhaupt: was hast du eigentlich noch so an alten Gebäudeschätzchen?

Das Gebäude wird definitiv einen Ehrenplatz erhalten. Ich werde es oben beim Hauptbahnhof mit verplanen. Was ich jetzt in den Wald stellen werde weiß ich noch nicht, vielleicht eine kleien Schwarzbrennerei. Prost!
Die alten Gebüde tauchen ab und an mal auf den Bildern mit auf. Musst mal schauen ob Di etwas entdeckst.

Zitat von ETA150
Nur ehrlich: Den Waldboden mußt Du wirklich nochmal überarbeiten... Gesiebte Gartenerde
wirkt da Wunder.

Gute Idee, werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Ich bin damit auch nicht zufrieden. Das alte Faller-Streu ist irgentwie nicht ganz so der Hit. Nun werde ich erstmal ein Haufen Bäume kaufen und pflanzen. Ich denke dann wirkt schon alles besser.

Zitat von ETA150
Eine weitere Frage habe ich noch: Machst Du noch was an den Felswänden? Ich finde, sie wirken so, hmmmm - steril.

Auch hier bin ich noch nicht fertig. So sind mir diese auch zu langweilig. Begrünung soll noch rein, vor allem oben und unten aber dafür muss ich erst die Gleise schottern. Steinabbrüche will ich noch in die Netze bringen und ein paar Bergsteiger und,.. schaun wir mal.


nordische Grüße
Alex


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RE: Mein "Imoli" - Eine M-Gleis-Anlage: Und Tschüss

#25 von BR dirk , 10.04.2012 23:03

[quote="Alex Modellbahn"]Hallo Freunde,

vielen Dank für Euer Lob. Ich versuche mal nacheinander zu antworten:

[quote="BR dirk"] ... Deshalb will ich auch hellen Schotter verwenden, das sollte dann besser zum Gesamtbild passen.

Mein Schotte ist irgendetwas altes von Faller, den ich günstig vor Jahren aus einer Geschäftsauflösung in Nürnberg habe. Vielleicht finde ich sogar noch eine Nummer. Zum M-Gleis passt es ganz gut, wenn auch sonst authentischere Schotterungen möglich sind und auch -im direkten Vergleich - besser aussehen.
Ich nehme immer verdünnten Weißleim, ggf. mit Sand gemischt. Schau auch mal bei Anlage von Hajoscha dazu, der hat es ähnlich gemacht.

dirk


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