RE: Märklin Version des Trix VT62.9

#1 von silz_essen , 07.11.2006 10:44

Hallo zusammen,

Märklin hat vor einiger Zeit das Trix Modell des VT62.9 "recycled" und in Wechselstrom herausgebracht. MHI Sondermodell 34261 von 1998.
Wie wurde die Kupplungsaufnahme gelöst? Ich würde ggf. nämlich meinen alten VT von Trix entsprechend modernisieren. Oder ist in dieser Beziehung alles beim Alten geblieben?
Könnte mir ggf. jemand das entsprechende Ersatzteilblatt zukommen lassen?

Danke im Voraus.

Gruß
Martin



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RE: Märklin Version des Trix VT62.9

#2 von pepinster , 07.11.2006 13:47

Hallo Martin,

es gab bei Märklin sogar etwa 4 verschiedene Versionen diese Triebwagens, die auch noch untereinander unterschiedlich sind (teilweise mit Schwungmasse, teilweise ohne). Ich habe (natürlich) die belgische Version, da sind die Kupplungen (ohne Kulisse, aber KKKopf) beweglich und mit Rückstellfeder am Drehgestell angeschraubt. Eine Ersatzteilliste / Zeichnung habe ich nicht.

Es ist auch schwierig, da etwas zu finden, wollte mal meinem TW den Motor mit Schwungmase verpassen (dank besserem Decoder läuft er jetzt auch ohne SM recht ordentlich) und habe mich im Web fast dämlich gesucht.

Wünsche Dir mehr Glück bei der Recherche.

Gruss von
Axel



 
pepinster
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RE: Märklin Version des Trix VT62.9

#3 von HO-Senior , 07.11.2006 21:42

Grüß Gott zusammen!

So weit mir bekannt hat Märklin den VT 62.9 bislang noch nicht als DB-Modell herausgebracht, sehr wohl aber Trix in roter Lackierung, allerdings nur in der Gleichstromversion.

Da ich an diesem Modell interessiert bin, wüßte ich gern, ob hier problemlos ein Hütchentausch möglich wäre. Wer weiß Bescheid?

Die roten Trixer werden ja gelegentlich angeboten.

Mit freundlichen GHrüßen

Reinhard



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RE: Märklin Version des Trix VT62.9

#4 von klein.uhu , 13.11.2006 12:12

Moin,

der VT62.9 von Trix in der dunkelroten DB-Keks-Version hatte die Nummer 52 2468 00 - den habe ich als Umbau auf AC (hatte der Vorbesitzer machen lassen (vermutlich Schweiger-Nürnberg-Imbau). Diese Version gab es bisher nicht von Märklin. Man hat sich dort aber vermutlich diese version offen gelassen, denn nach dem Nummernschema könnte das mal die 34260 werden.

Dabei wurden offensichtlich die Radsätze nicht getauscht, das Modell läuft aber klaglos über K- und M-Gleis.

Der Trix hat noch Bügelkupplung Länge Schraubenloch - Prallfläche etwa 25 mm), keine Märklin-KK. Die Märklin-Modelle 34261 und 34262 haben eine andere Kupplungsdeichsel mit KK-Kopf. Leider gibt es hierzu anscheinend kein Ersatzteilblatt mit Explosionszeichnung.

Märklin gibt als Ersatzteil für die Kupplung (im Katalog 2000/2001) nur die Nummer 761630 an, das ist aber der Standard-KK-Kopf. Die Ersatzteil-Nummer für die Märklin-Deichsel ist mir leider nicht bekannt - vielleicht weiß ein anderer Forumsteilnehmer mehr. Ich weiß, dass die Lösung bei Märklin sich von der Trix unterscheidet, hatte mir das mal genau angesehen, aber leider keine Ersatzteilliste dazu ...

Meines Erachtens könnte man die KK aus der Packung 7205 , und zwar die Wagen-Kupplung mit dem Loch für die Befestigungsschraube (als Einzelteil 27291 aber ohne Gewähr!), mit leichten Feilenstrichen verwenden (Länge etwa 20 mm). Ich hatte das mal nach dem Kauf geplant, aber leider noch nicht umgesetzt.

Eine andere Lösung wäre eventuell mit der Märklin-Deichsel 34489 + KK-Kopf machbar (Länge 25 mm).

Beide Kupplungen vo+hi sind identisch.

Gruss
klein.uhu



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RE: Märklin Version des Trix VT62.9

#5 von Georg H , 13.11.2006 18:29

Zitat von HO-Senior
Grüß Gott zusammen!

So weit mir bekannt hat Märklin den VT 62.9 bislang noch nicht als DB-Modell herausgebracht, sehr wohl aber Trix in roter Lackierung, allerdings nur in der Gleichstromversion.

Da ich an diesem Modell interessiert bin, wüßte ich gern, ob hier problemlos ein Hütchentausch möglich wäre. Wer weiß Bescheid?

Die roten Trixer werden ja gelegentlich angeboten.

Mit freundlichen GHrüßen

Reinhard




Aus finanziellen Gründen ist die beschriebene Lösung, das Zweileiter-Modell mit Schleifer und Dekoder zu versehen, sicherlich der sinnvollste Weg.

Denn ein Hütetausch ist nur bedingt möglich.

Der Druckgußrahmen des Triebwagens trägt die zum Gehäuse passende Bedruckung. Tauscht man nur die Gehäuse, trägt der Rahmen eine falsche Beschriftung. Wenn man damit zufrieden ist......, dann kann man das machen.

Um aber ein korrekt beschriftetes Modell zu erhalten, muß man Gehäuse UND bedruckten Druckgußrahmen tauschen. Das geht jedoch nur mit Einschränkungen.

Das Trix-Modell (DB-Version #246 hat einen Antrieb über Kardanwellen auf beide Drehgestelle. D.h. alle vier Achsen sind angetrieben. In jedem Drehgestell ist eine Achse mit Haftreifen versehen.

Das Märklin-Modell hat auch einen Antrieb über Kardanwellen – aber nur auf ein Drehgestell, das dafür voll mit 4 Haftreifen versehen ist.

Um den Dekoder unterbringen zu können, hat man bei der Märklin-Version auf den Antrieb des zweiten Drehgestells verzichtet und statt dessen im Bereich der entfallenden Kardanwelle eine Vertiefung für den Dekoder in das Fahrgestell gefräst. Dabei sind die Aufnahmen für die Zwischenwelle zum Antrieb des zweiten Drehgestells entfernt worden.

Im Endeffekt läuft es auf einen Tausch nur der Drehgestelle hinaus.

Folgen:

(1) Versieht man die Märklin-Version mit den Gleichstromdrehgestellen, erhält man ein Modell, das nur noch einen Antrieb auf einem Drehgestell mit einer Haftreifenachse hat. Wegen der abgefrästen Aufnahmen für die Zwischenwelle läßt sich das zweite Drehgestell NICHT mit einem Antrieb versehen, obwohl man sonst alle erforderlichen Teile aus (2) dafür hätte. Nicht vergessen: aus dem zweiten Drehgestell muß die (hemmende) Schneckenwelle ausgebaut werden. Bitte beachen: alle vier Radsätze des Zweileitermodells sind unterschiedlich und können nicht untereinander getauscht werden. Da müßte man schon Radscheiben abziehen. Man erhält ein wenig zugkräftiges Zweileitermodell.

(2) Versieht man die Trix-Version mit den Märklin-Drehgestellen, könnte man mit den aus dem Tausch zu (1) freiwerdenden Teilen das zweiten Drehgestell mit einem Antrieb versehen. Viel Sinn macht es nicht. Aber es so oder so nirgends Platz, um den Dekoder unter der Inneneinrichtung "unsichtbar" verschwinden zu lassen. Dazu wären die von Märklin beim Wechselstrommodell vorgenommenen Fräsungen am Rahmen nötig.

Georg



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