RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#1 von Eisenbahnsüchtling , 03.05.2012 13:22

Hallo zusammen,

ich habe nun fast meine Kellerrenovierung abgeschlossen und möchte alsbald mit dem Aufbau meiner neuen Anlage beginnen.
Das macht mir allerdings viele Bauchschmerzen und Gedanken, da ich bei der letzten Anlage Probleme mit den schlanken K-Gleisweichen (2271 rechts und links) hatte.
Einige dieser Weichen schalteten nicht sauber, so dass immer wieder Züge darauf entgleisten.
Alle Weichen waren nagelneu, sauber, gerade und unverschottert verlegt.

Jetzt habe ich von den neuen schlanken Weichen (22715,6) ohne beweglichem Herzstück und den neuen Antrieben gehört.

Fragen dazu:
Wie sind eure Erfahrungen damit?
Wie kommen Fahrzeuge von Fremdfabrikaten wie Fleischmann, Roco, Brawa, etc. damit klar? (Entgleisungen, etc?)


Vielen Dank im Voraus für eure Erfahrungsberichte
LG Jörg


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#2 von scanditrain , 03.05.2012 14:00

Hallo Jörg,

ich habe nach und nach die Weichen mit beweglichem Herzstück ausgetauscht, zur Betriebssicherheit.


Viele Grüße vom Niederrhein
Ernst

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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#3 von Asslstein , 03.05.2012 14:49

Hallo Jörg,

die Märklin Weichen sind ein ziemliches Gelumpe.
Hauptgrund ist die Kuststoff-Labbermechanik.
Ich habe die bei all meinen Weichen rigoros entfernt und treibe sowohl die Stellschwelle, als auch das Herzstück (falls beweglich) direkt (Loch unter der Weiche und Federdraht zum Weichenantrieb) an.
So umgebaut sind die Weichen mit beweglichem Herzstück sogar "betreibssicherer".

Betriebssicher im eigentlichen Sinn sind aber erst die mit Pukoband ausgerüsteten Pecoweichen. Der Qualitätsunterschied zu den Märklindingern ist extrem.
Loks rumpeln nicht mehr über die Weichen, sondern fahren.

Gruß
Knut


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#4 von Eisenbahnsüchtling , 03.05.2012 15:17

Erstmal danke für eure Erfahrungen.

Ich hatte sogar schonmal überlegt alle Weichen gegen C-Gleisweichen auszutauschen, aber über die C-Gleis Weichen habe ich auch schon einiges Unschönes gelesen.

Laufen denn die Fremdfabrikaten wenigstens sicher über die neuen K-Gleisweichen?

@ Ernst: Ist die Betriebssicherheit denn nun wirklich mit deinen neuen Weichen (festes Herzstück) gegeben?
Wie sieht das mit dem neuen Antrieb aus, gibt es damit Probleme?


Danke und LG

Jörg


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#5 von kaeselok , 03.05.2012 15:47

Zitat von Eisenbahnsüchtling
Laufen denn die Fremdfabrikaten wenigstens sicher über die neuen K-Gleisweichen?



Hallo Jörg,

im Prinzip: Ja. Wenn die Loks und die Wagen explizit für das Märklin System angeboten werden. Trotzdem gibt's Ausreißer. Ist vom Hersteller und Modell und sogar von der Wetterlage abhängig. Daher konkret anfragen, welche Modelle Du Dir kaufen willst bzw. die Forensuche benutzen weil das eine immer wiederkehrende Frage ist.

Betriebssicherheit K-Gleis Weichen ist ein "heißes" Thema ... auch hier findest Du über die Forensuche viele Tuning-Tips und Ratschläge zur Verbesserung der Funktion von schlanken Weichen mit oder ohne bewegliches Herzstück und den schlanken DKWs 2275.


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#6 von Eisenbahnsüchtling , 03.05.2012 16:18

Hi Kalle,

den Umbau von ca. 60-70 K-Weichen will ich eigentlich ausschließen.
Das es bei den Fahrzeugen Außnahmen gibt ist auch klar, aber es sollte sich schon unter 1% der Fahrzeuge handeln, die damit Probleme haben.

In der Forensuche habe ich auch nur etwas zu den alten schlanken Weichen gefunden, nicht aber zu den neuen Weichen.


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#7 von kaeselok , 03.05.2012 17:06

Zitat von Eisenbahnsüchtling
In der Forensuche habe ich auch nur etwas zu den alten schlanken Weichen gefunden, nicht aber zu den neuen Weichen.



Okay, die neuen Weichen sind betriebssicherer weil das Herzstück nicht mitbewegt werden muss. Das war in der Vergangenheit immer das Hauptproblem, ein Sandkorn reicht und die schwabbelige Stellmechanik stellt vielleicht noch die Weichenzunge korrekt, nicht aber das Herzstück und ... bumm!

Einschottern der alten Weichen ist daher nur etwas für "Experten" ...

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#8 von scanditrain , 03.05.2012 17:46

Zitat von Eisenbahnsüchtling
Erstmal danke für eure Erfahrungen.

Laufen denn die Fremdfabrikaten wenigstens sicher über die neuen K-Gleisweichen?
@ Ernst: Ist die Betriebssicherheit denn nun wirklich mit deinen neuen Weichen (festes Herzstück) gegeben?
Wie sieht das mit dem neuen Antrieb aus, gibt es damit Probleme?

Danke und LG
Jörg



Hallo Jörg,

bei den K-Gleisen/Weichen darf ich mich als alter Hase bezeichnen. Auch wenn andere Kollegen schlechte Erfahrungen gemacht haben, hier mein individuelles Fazit:
1. Weichen mit bewegl. Herzstück nach Möglichkeit vermeiden, Kalle hat hier Wesentliches geschrieben. Deshalb habe ich auf meiner Anlage bis auf 2 Stück alle getauscht.
2. Bei den neuen Weichen 22715/16 habe ich noch keine Probleme gehabt. Bei mir liegt fast das gesamte Gleismaterial in Merkur-Bettung.
3. Bei allen Märklin-Antrieben habe ich die Endabschaltung überbrückt ---> jetzt funzen sie. (Allerdings habe ich dafür an meiner IB die Dauer der Stromzufuhr erheblich verringert.)
4. Ich fahre Loks fast aller Hersteller. Keine einzige macht bei den K-Weichen Probleme.
5. Dem Vorschlag mit den Peco-Gleisen würde ich gerne folgen, aber das ist mir zu aufwendig.

Nochmals, das sind meine Erfahrungen.


Viele Grüße vom Niederrhein
Ernst

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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#9 von Harald , 03.05.2012 22:23

Hallo zusammen,

gäbe es denn einen 1 : 1 - Ersatz von Peco für die Bogenweiche ?


Viele Grüße von

Harald


 
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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#10 von Eisenbahnsüchtling , 04.05.2012 08:18

Einen schönen guten Morgen und danke für eure Erfahrungungen.

Einige Fragen drängen sich mir aber bei dieser Aussage noch auf:

3. Bei allen Märklin-Antrieben habe ich die Endabschaltung überbrückt ---> jetzt funzen sie. (Allerdings habe ich dafür an meiner IB die Dauer der Stromzufuhr erheblich verringert.)

Heißt das, dass die Antriebe nun unter Dauerspannung stehen, bzw. wie lange machen diese Antriebe das denn dann wohl mit?
Welche Spannung liegt denn nun bei deinen Antrieben an und hast du dafür eine kurze Anleitung (Bild) für mich?

Sorry für die ganzen Nachfragen, aber ich möchte mir dieses "Ei" in Zukunft ersparen.

Danke und Gruß

Jörg


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#11 von kaeselok , 04.05.2012 09:23

Zitat von Eisenbahnsüchtling
Heißt das, dass die Antriebe nun unter Dauerspannung stehen, bzw. wie lange machen diese Antriebe das denn dann wohl mit?



Hallo Jörg,

das natürlich nicht! Das heißt nur, dass die Antriebe eben "durchziehen" und nicht von einem labrigen, integrierten, mechnischen Plastikhebel "endabgeschaltet" werden, wie das bei den alten, steckbaren K-Antrieben der Fall war. Die aktuelle Generation von Antrieben verwendet Microschalter für die Endabschaltung in Verbindung mit Varistoren (-> Forensuche).

Du musst bei einem Antrieb, dessen Endabschaltung überbrückt = kurzgeschlossen ist, selbst dafür sorgen dass er keinen "Dauerstrom" bekommt, denn sonst ist das Ding schnell hin. Bei Digital übernehmen die Decoder diese Aufgabe, bei analoger Schaltung darfst Du halt mit Deinem Finger nicht 1 Minute lang auf der Taste des Stellpults bleiben, sonst ist der Antrieb auch hin.

Was der "beste" Strom für den Betrieb von Spulenantrieben ist, darüber streiten sich auch seit Jahren die Geister! Die Decoder geben Gleichspannung aus (bis auf einen, der Wechselspannung ausgibt, den gibt's von Lenz). Auch die Höhe der Spannung wird kontrovers diskutiert. Ein Kollege schaltet mit 24 Volt Gleichspannung. Natürlich darf dann die Dauer des Schaltimpulses nicht "zu lang" sein, sonst erwärmt sich die Spule auch wieder zu sehr.

Hoffe etwas geholfen zu haben. Die Forensuche gibt Dir aber zu den K-Antrieben auch viele, viele Beiträge aus ...


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#12 von scanditrain , 04.05.2012 10:11

Hallo Jörg,

den Ausführungen von Kalle alias kaeselok ist nichts hinzuzufügen.
Den Schaltimpuls für die Antriebe bzw. Decoder stelle ich an meiner Intellibox ein.


Viele Grüße vom Niederrhein
Ernst

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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#13 von Thilo , 04.05.2012 11:55

Hallo,

dann gebe ich noch meinen subjektiven Senf dazu.

Seinerzeits erwiesen sich fabrikneue, schlanke K-Weichen mit verstellbaren Herzstück und die schlanke K-DKW als so betriebsunsicher und entgleisungsfreudig, daß ich damals wieder zu meinen M-Gleisen zurückkehrte.

Deshalb hatte ich mich nach ihren Erscheinen für die schlanken Weichen des C-Gleises entschieden, da diese sich als sehr betriebssicher erwiesen haben.

Heute erlebe ich die schlanken K-Weichen und DKW nur bei unseren Modulbahntreffen. Die schlanken Weichen mit festen Herzstück sind recht betriebssicher, auch wenn es mit DC-Radsätzen deutlich holpriger und nicht ganz so sicher geht wie bei den C-Weichen.

Die schlanke DKW 2275 ist hingegen m. E. immer noch nur eine bessere Entgleisungshilfe (sowohl Märklin- wie auch Nichtmärklin-Fahrzeuge), die man allenfalls in Nebengleise, aber niemals in Hauptgleisen einbauen sollte.

Liebe Grüße

Thilo


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#14 von Bluesman , 04.05.2012 12:11

Zitat von Thilo
Die schlanke DKW 2275 ist hingegen m. E. immer noch nur eine bessere Entgleisungshilfe (sowohl Märklin- wie auch Nichtmärklin-Fahrzeuge), die man allenfalls in Nebengleise, aber niemals in Hauptgleisen einbauen sollte.



Moin,

K-P hat zu dieser Thematik mal gesagt; "DKWs sind immer schexxe!"


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#15 von supermoee , 04.05.2012 12:27

Hallo,

Ich gebe auch meinen Senf dazu.
ich habe mittlerweile 20-jährige schlanke Weichen mit beweglichem Herzstück, die ihren Dienst bestens machen und sämtliche Züge betriebssicher umleiten. Sauberkeit ist das A und O. Solange meine Anlage eine Baustelle war, kam es immer wieder zu Betriebseinschränkungen wegen Schmutz. Aber seitdem ich die sauber gemacht habe, ist das alles i.O. Wenn die sauber verlegt sind, machen die überhaupt keine Probleme.
Meine Weichen werden nicht mit dem Märklin Antrieb geschaltet, sondern mit dem Roco 10030 Antrieb, und der schaltet so satt um, dass das Herzstück immer drehwillig folgt. Mit den Märklinantrieben war das nicht immer der Fall.
Durch das Herzstück ist die Überfahrt sogar ruhiger, obwohl die Züge immer noch etwas rumpeln.

Die Kreuzung 2275 macht viel mehr Arbeit beim ersten Verlegen. Die funktionieren schon nicht, wenn sie aus der Schachtel kommen. Bekommt man sie aber zum laufen, dann ist die auch zuverlässig. Ich habe 6 davon im Einsatz und alles ohne Probleme.

Ich habe alle polarisiert, sodass auch die Stromabnahme besser ist.

Ich habe auch 22715 und -6 im Einsatz, auch ohne Probleme.

Gruss

Stephan


MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#16 von Martin Lutz , 04.05.2012 12:36

Zitat von Bluesman

Zitat von Thilo
Die schlanke DKW 2275 ist hingegen m. E. immer noch nur eine bessere Entgleisungshilfe (sowohl Märklin- wie auch Nichtmärklin-Fahrzeuge), die man allenfalls in Nebengleise, aber niemals in Hauptgleisen einbauen sollte.



Moin,

K-P hat zu dieser Thematik mal gesagt; "DKWs sind immer schexxe!"



Wir haben jede Menge schlanke K-DKW's in unserer Anlage eingebaut. Dass diese besonders entgleisungsfreudig sein sollen, ist uns nicht aufgefallen. Mehrere davon sind sogar hintereinanderfolgend eingebaut.
https://www.youtube.com/watch?v=gi_oQNqT3...player_embedded

Da wir unsere Anlage mit dem Computer steuern haben wir auch entsprechend hohe Ansprüche auf Zuverlässigkeit der Gleisanlage insbesondere auf die Weichen (ca 50 schlanke K-Weichen, davon schlanke DKWs ca 5 bis 6 Stk). Die Anfangs verbauten K-Weichen mit beweglichem Herzstück sind schon im ersten Fahrbetriebsjahr rausgefallen. Eine kleine Verschmutzung reicht und das Herzstück bewegt sich nicht mehr sauber. Dann ist eine Entgleisung 100% sicher.

Natürlich haben auch wir Entgleisungen. Doch die allermeisten sind menschliches Versagen oder irgend ein Problem am Fahrzeug selber. Optisch am schlechtesten fährt der HAG GTW über diese DKW's. Wenn das jemand nicht kennt, fällt ihm fast das Herz in die Hose, wenn er zum ersten Mal sieht wie der GTW über die DKWs humpelt und hoppelt. Man meint: der fällt gleich aus den Schienen. Doch entgleist ist er noch nie.


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#17 von Railstefan , 04.05.2012 12:56

Hallo,

und auch von mir noch ein persönlicher Kommentar zu den schlanken Märklin-Weichen und ihren Antrieben.

Auf unserer Vereinsanlage sind diese seit über 25 Jahren im Einsatz, da nur diese sowohl mit Mittelleiter- als auch 2-Schienen-2-Leiter-Fahrzeugen befahren werden konnten in elektrischer Hinsicht (= gegen einander isolierte Schienen) - wir fahren halt bei uns im Mischbetrieb beide Systeme auf einer Strecke.
Alle Gleise liegen bei uns in Merkur-Styroplast-Gleisbettungen.
Gefahren wird mit Fahrzeugen aller Hersteller (u. a. Märklin, Roco, Fleischmann, Piko, Brawa, Trix, Tillig etc), da die Fahrzeuge bei uns von den Mitgliedern kommen und wir im Verein niemandem vorschreiben können, was er sich privat kauft.

Bei den Weichen ist darauf zu achten, das die alten Typen mit beweglichem Herzstück sehr penibel eingebaut werden, denn bereits kleine Verwindungen quittiert die Mechanik für das Hezstück mit Störungen (= Entgleisungen). Sind sie aber sauber verlegt und kein Dreck in der Mechanik (= regelmäßig mit dem Staubsauger mal reinigen), funktionieren sie recht zuverlässig - bei uns wie schon geschrieben zum Teil mehr als 25 Jahre.
Für Neubauten verwenden wir allerdings auch nur noch die Weichen ohne bewegliches Hezstück, da viel einfacher zu verbauen.
DKWs haben wir nur in Abstellbereichen. Diese schalten recht zuverlässig, aber fast alle Fahrzeuge (incl Märklin) holpern darüber, was nicht so toll aussieht.

Antriebe: wir haben bisher alle Generationen davon Unterflur in Betrieb. Diese haben alle überbrückte bzw ausgebaute Endschalter, da diese irgendwann 'offen' blieben. Die heute verwendete Ansteuerung stellt sicher, das die Antriebe nicht zu lange mit Strom versorgt werden und durchbrennen. Das ist früher hin und wieder mal passiert, als noch klassisch analog geschaltet wurde und der Finger mal zu lange auf dem Knopf blieb. Da wir aus dieser Zeit noch einen ausreichenden Vorrat an alten Antrieben haben, sind noch keine neuen mit Varistor im Einsatz.

Viel Spaß mit euren Bahnen
Railstefan


Unser Modellbahnverein: http://www.MEC-Erkrath.de
Die Erkenroder Straßenbahn - meine Straßenbahn-Anlage mit DC-Car-System hier im Forum: RE: Re: Die Erkenroder Straßenbahn - Alterungen und Beleuchtungen Häuser Teil 6

Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner


 
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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#18 von scanditrain , 04.05.2012 15:07

Zitat von Thilo
Hallo,
dann gebe ich noch meinen subjektiven Senf dazu.

Die schlanke DKW 2275 ist hingegen m. E. immer noch nur eine bessere Entgleisungshilfe (sowohl Märklin- wie auch Nichtmärklin-Fahrzeuge), die man allenfalls in Nebengleise, aber niemals in Hauptgleisen einbauen sollte.

Liebe Grüße

Thilo



Hallo,

Wie auch Martin Lutz bereits schrieb, kann ich auch beim "schlechtesten" Willen die 2275 nicht als "Entgleisungshilfe" bezeichnen. Bei mir ist eine Entgleisung wegen des Aufbaus oder der Mechanik nicht vorgekommen. Der einzige Schwachpunkt ist die miserable Massezufuhr. Aber dennoch: bei mir sind insgesamt 5 Stück eingebaut; eine macht etwas Schwierigkeiten, die anderen versehen ihren Dienst problemlos. Ein DKW regelt sogar die komplette Zufahrt zu einem Kopfbahnhof!


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RE: Betriebssicherheit K-Gleis Weichen und Fragen dazu???

#19 von Thilo , 04.05.2012 15:32

Hallo,

ich hatte damals (um 1990) nacheinander drei fabrikneue DKW (zweimal beim Händler getauscht und schließlich enttäuscht gewandelt). Auf allen drei war im Versuchsaufbau ein entgleisungsfreies Durchfahren mit fast allen Lokomotiven ein (seltener) Glücksfall. Zu dem Zeitpunkt besaß ich erst zwei Nicht-Märklin-Loks (zwei Rivarossi P10). Alle Fahrzeuge fuhren auf meinen M-Gleisen weitgehend problemlos.

Auf unseren Modultreffen sind in zwei Betriebstellen (Schattenbahnhof und Hauptbahnhof) leider viele DKW verbaut. Und die meisten Entgleisungen und Kurzschlüße finden auf ihnen statt, wenn auch bei weiten nicht in dem Umfang wie auf meinen Probeexemplaren.

Kurioserweise entgleiste die Original-AC-P10 jedesmal auf den DKW, während ihre Ex-DC-Schwester sie relativ problemlos überfährt (auch wenn sie jedesmal wie ein betrunkener Seemann rüberschwankt ).

Vielleicht macht es sich auch hier bemerkbar, daß es keine feste Anlage sondern transportable Module sind.

Für mich (persönlich) sind die DKW 2275 deshalb weiterhin ein absolutes No-Go.

Liebe Grüße

Thilo


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#20 von Eisenbahnsüchtling , 04.05.2012 16:57

Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte, Hinweise und Tipps.

Ich werde mich dann wohl mal an die neuen K-Weichen mit festem Herzstück + den neuen Antrieben heranwagen.

Sollte ich dann Fragen zu der Endschalterüberbrückung haben, werde ich laut rufen

Bis die Tage hier

Jörg


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#21 von Asslstein , 04.05.2012 19:05

Hallo Jörg,

dann viel Erfolg. Ich denke, die Erfolgsaussichten sind nicht allzu gering.

Noch ein Hinweis zu den Decodern, falls Du digital schalten willst.
Gönne Dir die Lenz LS150 (Achtung nur DCC). Wie bereits erwähnt wurde können die Wechselstrom schalten.
Und Wechselstrom ist für Doppelspulenantriebe unbestritten das einzig wahre.
Motorische Weichenantriebe können ebenfalls ohne Zusatzelektronik betrieben werden, Servos hingegen nicht.
Zudem sind sie wirklich preiswert, 40 Euro für 6 Weichen und eine 1A Qualität.

Gruß
Knut

PS.: Ich bin mit Lenz weder verwandt noch verschwägert. Provision bekomme ich auch keine.


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