Hallo, ich als Fan österreichischer Schlepptender-Dampfloks der KKStB und Südbahn würde gerne wissen, welche Modelle solcher Loks als Nicht-Messing Modelle auf dem Modellbahnmarkt erhältlich sind. Spontan fällt mir jetzt nur die KKStB 429 von Kleinbahn, die KKStB (Museumsedition) 310 von Roco und die dieses Jahr neu erscheinende SB 109 (Museumsedition) von Roco ein. Also alles in allem nur 3 Loks. Selbst BBÖ Dampfloks sind ja auch sehr selten. Da fällt mir grad nur die BBÖ 214 von Liliput ein. Das kann doch wohl nicht schon alles gewesen sein, oder doch?
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
im Moment ist das Angebot tatsächlich sehr gering. Klein-Modellbahn produziert seine Modelle schon seit Jahren nicht mehr (429/35, 170/56 und 270/156). Die Roco-Modelle sind erwähnt, wobei die KleinMB 629/77 eine 2C1 Tenderlok ist. Ankündigungen gibt es einige, was aber tatsächlich kommt, werden wir sehen. Ich gehe nicht davon aus, dass Roco die übernommenen Formen von Klein Modellbahn in absehbarer Zeit wieder auflegt. Bei Waggons ist das dann doch einfacher.
Favorit bei den österreichischen Modellbahnern, sowie ich das weiss, wäre eindeutig die Reihe 113/33. Allerdings ist das keine kkStB-Maschine, sondern aus dem Jahr 1923. Gut, vielleicht lässt sich die Frage auf "altösterreichisch" erweitern.
Ja, altösterreichische Dampfloks, egal ob KKStB oder BBÖ, scheinen in der Tat in H0 sehr dünn gesäht zu sein. Ich weiß nicht woran es liegt: sind Ösiloks einfach so unbeliebt oder gibts einfach zu wenig Ösimodellbahner? Oder liegts an der Kompliziertheit und Filigranität vieler KKStB Dampfer, weshalb die Hersteller aufgrund der Kosten vor ner Großserie zurückschrecken?
Ich denke auch, dass Roco die Kleinbahnformen in absehbarer Zeit nicht neu auflegt. Es hat ja auch sehr lange gedauert von der 310 bis zur 109: satte 13 Jahre (1999-2012). Vielleicht können wir ja dann 2025 ne BBÖ 113 erwarten, wenn die angeblich so beliebt ist und wenn es bis dahin noch genug Modellbahner gibt.
Die 214er von Liliput könnte glaub auch eine Überarbeitung gebrauchen; ich höre immer so viel schlechtes über deren Fahrverhalten...
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
die Formen für Dampflokmodelle sind teuer, da ist die Nachfrage nach österreichischen Typen wohl einfach zu klein. Weiterhin ist das Interesse an Epoche I iund II ebenfalls klein (leider), so dass nur Loktypen eine Chance haben, die auch in Epoche III und ggf. auch in Epoche IV noch eine wichtige Rolle gespielt haben.
Vielleicht erbarmt sich Lematec (ex-Lemaco) und legt eines seiner früheren, österreichischen Modelle unter seiner neuen Marke für betriebstaugliche und halbwegs preisgünstige Modelle, d.i. Modelbex, neu auf. Diese Modelle haben ein Druckguß-Fahrwerk, Messing-Aufbau, sind voll betriebstauchglich und robuster als Kunststoffmodelle. Dabei kosten sie weniger als die Hälfte der Lematec-Sammlermodelle, die ganz aus Messing sind. Hier das erste Modell einer französischen PLM-Dampflok, das mit ESU-Sound EUR 799,- kostet:
Zitat von 232 U 1 die Formen für Dampflokmodelle sind teuer, da ist die Nachfrage nach österreichischen Typen wohl einfach zu klein. Weiterhin ist das Interesse an Epoche I iund II ebenfalls klein (leider), so dass nur Loktypen eine Chance haben, die auch in Epoche III und ggf. auch in Epoche IV noch eine wichtige Rolle gespielt haben.
Hallo Peter, ja, warscheinlich liegts echt daran. Oder auch einfach nur daran, dass es weniger Österreicher als Deutsche gibt, und somit die Zahl der Modellbahner in Österreich logischerweise einfach nicht an die Zahlen in Dtld herankommen kann. Habe aber auch schon gemerkt, dass die Leute am liebsten Loks/Züge kaufen, die sie selbst zeitlich und örtlich miterlebt haben. Alles, was vor der Geburt war oder was in der Ferne liegt, scheint weniger interessant zu sein. Da bin ich das absolute Gegenteil davon, da 90% meiner Züge aus einer Zeit vor meiner Geburt stammen. Nicht nur, dass ich an Zügen aus der älteren Vergangenheit interessiert bin; ich bin auch ganz besonders an ausländischen Eisenbahnen (in meinem Fall gehört da Österreich dazu), gern auch aus fernen, exotischen Ländern interessiert. Aber solche Leute wie ich sind wohl eine ganz kleine Minderheit im Moba-Bereich.
Zu den Lematec Modellen: sind sehr schön, aber mit 800 € pro Lok immer noch viel zu teuer finde ich. Aber einen Pluspunkt gegenüber "vollwertigen" Messingloks haben sie ja: Einsatz ab 380mm Radius.
MfG Z-Z
Spielbahner, Loks/Wagen von verschied. Herstellern, verschied. Länder, Epochen I bis V, kombinierter MM und DCC Betrieb auf Märklin C-Gleis.
Liebe Epoche-I-Freunde, es geht mir zwar, abweichend vom Titel des Threads, hier um eine Tenderlok, aber ich möchte diesen Thread wiederbeleben, weil ich ein Verständnisproblem habe: Bei der Google-Suche nach "KKStB H0 Wechselstrom" stiess ich auf einen - mir bisher unbekannten - österreichischen Händler, der diese zwei Modelle anbietet: Modell 1 beschrieben als "KkStB Tenderlok der Rh 178.50, Ep. I, AC Digital mit Sound", Preis € 424,90 Modell 2 beschrieben als "KkStB Tenderlok der Rh 178.50, Ep. I, AC, Digital mit Sound", Preis € 283,49
Abgesehen von dem Komma hinter "AC" sehe ich keinen Unterschied . Kann mir das bitte jemand erläutern?
Hallo, bei der billigeren handelt es sich denke ich um einen Schreibfehler, wird ohne Sound sein, der Preis kommt auf das hin was sie nur mit Sound gekostet hat.
ZitatAbgesehen von dem Komma hinter "AC" sehe ich keinen Unterschied . Kann mir das bitte jemand erläutern?
Einfach mal nach Infos im Internet suchen. Die Beschreibung auf der von Dir verlinkten Homepage ist falsch. Das preiswertere Modell (Brawa - Artikel 40625) ist erstens ein Sonderangebot des Händlers und zweitens ohne Sound und ohne Rauchsatz. Freundliche Grüße JÜrgen