RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#651 von djue6867 , 21.06.2022 11:42

Hallo Jürgen,

auch von mir herzliche Glückwünsche zum 100sten

Zitat von hubedi im Beitrag #650
ziemlich standhaften Leute zu handeln, die schon so lange auf ihrer Stelle stehen geblieben sind und Schafe hüten, die Heuernte einbringen, den Eisenbahnverkehr regeln oder was auch immer.

... und ewig grüßt das Mobatier

Multideck? Jo!


Beste Grüße
Dirk

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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#652 von Jürgen , 21.06.2022 19:04

Hallo Kollegen,

schön, dass es noch interessierte Leser gibt ...

Hier kommen die versprochenen Bilder:

Zuerst ein grober Überblick über die Situation der Etage:



Man sieht die Segmente von Maulbronn, die auf der obersten Etage liegen, grob eingetragen. Der trick liegt in den gepunkteten Segmenten. So ist der Zustand im Betrieb zu sehen. Diese Segmente können in Ruhe auf der gestrichelten Position gelagert werden. So behält der Raum seine Nutzungsmöglichkeiten hinsichtlich der anderen Funktionen. Kurz zur Erklärung: Links ist der kleine Lokschuppen. Dann folgt nach rechts die Bahnhofsanlagen aus denen der Zug ausfährt. Er überquert den temporären Abschnitt und führt einmal um die Apsis vorbei an den beiden Fenstern (der Abschnitt ist schmal und herausnehmbar) auf den unteren Rand. Dort geht es an der Langseite entlang und nach einem Halbkreis (R6) an linken Bildrand geht es, wie im Original, in den Bahnhof Maulbronn-West. Zur Überwindung des Höhenunterschieds kommt ein max. Gefälle von ca. 2,5 % zum Einsatz. Der Bahnhof Maulbronn-West ist am unteren Bildrand in ganzer Länge angesiegelt. Mit ca. 7,5m Länge ohne Kehrschleifen wird er nicht ganz in Originallänge, aber doch beträchtlich sein. Ich hoffe, man kann sich das in etwa vorstellen. Hier noch eine Skizze von Maulbronn-West.



Der Querschnitt über das Multideck unter der Langseite des Hauses sieht etwa so aus. Der Unterbau besteht aus den bekannten Ivar-Regalen. Neben der obersten Ebene (Maulbronn) under Ebene darunter (Maulbronn-West) gibt es zwei schmale Schattenbahnhöfe übereinander. Der Kasten rechts mit den Rollen gibt ein Modell eines Viadukts. Alle Modelle werden in Segmentbauweise entstehen. Maulbronn funktioniert diesbezüglich bereits. Die SOK beträgt ca. 1,30m. Maulbronn liegt dann auf ca. 0,78m. Die Schattenbahnhöfe sind jeweils ca. 10 bis 15 cm unter der darüber liegenden Ebene. Da die Zugriffsmöglichkeit recht begrenzt ist, sind sie schmal gehalten. Eine Zugriffsmöglichkeit von hinten ist vorgesehen, da der schmale Bereich bis zur Wand auf einem flachen Hocker mit Rollen erreichbar ist. Interessant wird noch der auskragende Arm der oberen Ebene ...



In Realität sieht das heute so aus:

Hier die Apsis mit dem Homeoffice-Arbeitsplatz und dem Sofa davor, dass als Gästebett genutzt werden kann. Auf den Ikea-Regalen wird die Waldstrecke dargestellt werden. Das kann auf teilweise sehr schmalen Segmenten erfolgen.



Hier eine Sicht auf den künftigen linken Bahnhofskopf von Maulbronn-West. In Natur ist das das südliche Ende des Bahnhofs in Richtung Mühlacker.



Und das ist fast ein Gesamtblick auf die Gesamtlänge des Multidecks.



Über den weiteren Vorschritt werde ich zu gegebener Zeit berichten. Wenn noch Fragen sind, als her damit. Es ist ja auch kompliziert genug.

Viele Grüße
Jürgen


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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#653 von Mornsgrans , 21.06.2022 19:12

Hallo Jürgen,
das Konzept klingt vielversprechend und der Raum wird optimaler genutzt. Ich bin auf die weiteren Arbeitsgänge gespannt.

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich


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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#654 von ottoder1 , 21.06.2022 19:27

Hallo Jürgen,
eine neue Herausforderung!
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.
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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#655 von hubedi , 21.06.2022 21:14

Hallo Jürgen,

ein spannendes Großvorhaben. Die Schrägen sind eine gewisse Herausforderung vor allem bei der optimalen Ausleuchtung von Anlage und Hintergrund. Ich denke, es lohnt sich, gleich ein ordentliches Beleuchtungssystem einzuplanen. Bei meiner Anlage ist die Ausleuchtung in den Schrägen leider nie ganz optimal gelungen. Die abgeschatteten Bereiche stören mich inzwischen mit fortschreitender Begrünung sehr.

Wie Du siehst, gibt es eine ganze Reihe interessierter Leser. Ich bleibe auf jeden Fall dran ...

LG
Hubert


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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#656 von reinout , 21.06.2022 21:43

Hallo Jürgen,

Ich habe keine Bemerkungen: dein Plan sieht einfach gut aus.

Zitat von Jürgen im Beitrag #652
Interessant wird noch der auskragende Arm der oberen Ebene


Wie wäre es mit ein Wandschiene+Träger (so etwas)? Mein Schattenbahnhof + darüberliegende Endbahnhof habe ich auch mittels 50cm lange Träger unterstützt. Die Träger sind dafür geschaffen.

Nur habe ich eine solide Betonwand dahinter und bei dir Luft :) Ein Stück Holz ab Fussboden bis zum schräge Dach, das sollte doch klappen? Wenn ordentlich mit das Dach verschraubt hält das bestimmt. Ein Vorteil der Träger ist das sie nicht alzu hoch sind.

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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#657 von Miraculus , 21.06.2022 21:57

Servus Jürgen,

immer interessant wohin sich Gedanken und Vorstellungen entwickeln, wenn die theoretischen Planungen auf Fakten der Realität treffen.

Bin gespannt, wie Du die Auskragung gestalten möchtest. Die von Reinout vorgeschlagenen Träger/Regalhalter stell ich mir unter der Dachschräge schwierig vor.

Hast Du noch immer Ausstellungsbesuche mit der Anlage vor? Falls ja, könnt ich mir entsprechende, "zweistöckige" Modulkästen vorstellen bei welchen die Verbindungen der Ebenen dem Winkel der Dachschräge angepasst die Hintergründe aufnehmen. Hab ich mich verständlich ausgedrückt??


Gruß


Peter

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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#658 von Jürgen , 22.06.2022 07:27

Moin,

vielen Dank für Eure Reaktionen. Ich wusste doch tief in meinem Herzen, dass es einen harten Kern von Lesern gibt...

Bei den Danksagungen ist mir "Doktor Fäustchen" aufgefallen. Das hat mich gleich an den "Faust-Turm" im Kloster Maulbronn erinnert. Wikipedia sieht den wahrscheinlichen Geburtsort von Johann Georg Faust in Knittlingen, einem Nachbarort von Maulbronn. Sogar ein Bild des Fastturms ist dort zu sehen.

So, genug der kulturellen Weiterbildung, vulgo Klugsch...ei. Zu Euren Beiträgen:

Zitat von Mornsgrans im Beitrag #653
Ich bin auf die weiteren Arbeitsgänge gespannt.


Die werden kommen, definitiv. Als nächstes steht die Unterkonstruktion für Maulbronn-West, vor allem die obere Ebene für Maulbronn auf dem Programm. Dazu weiter unten noch ein paar Worte.

Zitat von ottoder1 im Beitrag #654
eine neue Herausforderung!
Es gibt viel zu tun, Greif es an.


An Herausforderungen habe ich kein Mangel ...

Zitat von hubedi im Beitrag #655
Die Schrägen sind eine gewisse Herausforderung vor allem bei der optimalen Ausleuchtung von Anlage und Hintergrund. Ich denke, es lohnt sich, gleich ein ordentliches Beleuchtungssystem einzuplanen.


Hallo Hubert, ich erinnere mich nur zu genau an die Diskussion in Deinem Fred zu diesem Thema und ich habe die Fragestellung fest im Blick. Ich denke an eine LED-Leiste über dem Modell, evtl. mit einer Abschattung nach vorne, damit man nicht geblendet wird. Diese Leiste sollte aber kein 5€-Leiste aus dem Baumarkt sein, sondern qualitativ etwas hochwertigeres. Bleiben die Abschattungsbereiche hinter den Gebäuden. Inwieweit diese von Bedeutung sind und einer Aufhellung bedürfen, wird sich später zeigen. Da ich ja mit Segmenten baue, kann ich diese auch noch gut nachträglich einbauen. Die unteren Ebenen sollten für die Beleuchtung nicht das Problem sein. Trotzdem muss ich ein wenig auf den Preis schauen, denn ca. 18 m LED-Leisten kosten auch Geld.

Zitat von reinout im Beitrag #656
Wie wäre es mit ein Wandschiene+Träger (so etwas)? Mein Schattenbahnhof + darüberliegende Endbahnhof habe ich auch mittels 50cm lange Träger unterstützt. Die Träger sind dafür geschaffen.


Hallo Reinout, ich habe vor vielen Jahren (um nicht zu sagen Jahrzehnten...), so etwas mit dem Bahnhof Donaueschinngen auf 90 cm Tiefe probiert. Das ging gut, weil ich dort noch diagonale Stützen eingeplant hatte. Hier muss ich ohne Stützen auskommen. Beton zur Verankerung ist da natürlich optimal. In meinem Keller nutze ich das für mein Holzlager. Ich habe jetzt ein Fertighaus, da möchte ich ungern die Wände nutzen, auch wenn ich weiß, wo die Holzkonstruktion liegt. Meine aktuelle Idee ist es, mit dem Ivar-Regal auf der unteren Ebene eine stabile Basis zu bekommen. Hierzu verbinde ich 30 cm und 50 cm breite Elemente. Das ist brauchbar. Am hinteren Ende unter der Schräge verschraube ich dann stabile Stützen (4 cm x 6 cm). Im Bild mit dem Querschnitt sieht man eine Rundung für die Hintergrundkulisse der unteren Ebene. Diese wird statisch tragend durch Scheiben aus Sperrholz. Die Rundung selber wird noch angepasst. Diese Sperrholzträger werden dann an die Stützen geschraubt. So schaffe ich eine gute Übertragung der Kräfte und Momente aus der oberen Ebene in die untere Konstruktion. Hochkant ist Sperrholz enorm tragfähig. Damit es in Längsrichtung nicht schwankt, nehme ich für jede Stütze zwei dünne Platten, die aber im Abstand der Stütze verbunden sind. Gegebenenfalls kommt noch ein Diagonalverband hinein. Aus den Ivarsystem gibt es die Stützkreuze, die diese Aufgaben übernehmen können.

Zitat von Miraculus im Beitrag #657
wenn die theoretischen Planungen auf Fakten der Realität treffen.



Hallo Peter, das gebe ich gerne an Dich zurück. Bei Dir sind ja bald die oberen Ebenen dran, oder nicht ? ...

Zitat von Miraculus im Beitrag #657
Hast Du noch immer Ausstellungsbesuche mit der Anlage vor?


Klare Antwort: ja. Aber der Transport von Maulbronn-West mit Schattenbahnhöfen und Viadukt ist mir zu aufwändig. Es wird bei Maulbronn bleiben. Durch die unterschiedlichen Segmentgrößen ist mir das schon aufwändig genug. Aber den Viadukt will auch für einen Transport vorsehen. Nach meinen Erfahrungen mit den 24 Hallen soll das ebenfalls ein ähnliches Projekt geben, dass aber schmaler ausfallen wird. Hier schwebt mir die Idee vor, meinen Beruf in das Modell einzubringen. da ich mich seit einigen Jahren intensiver mit den Fragen zu Flussauen beschäftige, liegt es für mich nahe, hier evtl. den Versuch unternehme, eine natürliche Aue, vielleicht sogar im Vergleich mit heutigen Nutzungen darzustellen. Ähnlich wie bei den 24 Hallen und auch bei Maulbronn ist mir auch eine pädagogische Message auf spielerischem Weg wichtig. Aber das wird die Zukunft zeigen.

So, das war's für's Erste. Jetzt ist mein Tagwerk dran.

Viele Grüße
Jürgen


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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#659 von reinout , 22.06.2022 22:31

Also... hochkant Sperrholz + zwei verbundene Schichten mit Zwischenraum ("Sandwich"?).... ja, da gibt es viel Stabilität und Stärke. Das kann sicher klappen.

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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#660 von djue6867 , 23.06.2022 20:51

Hallo Jürgen,

weißt Du (Oder jemand anderes) wann in Mühlacker das Gleisdreieck eingerichtet wurde?


Beste Grüße
Dirk

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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#661 von Jürgen , 24.06.2022 07:03

Hallo Dirk,

Die Strecke Mühlacker - Bretten - Bruchsal (württembergisch) wurde 1853 eröffnet. Die Strecke Mühlacker - Pforzheim - Durlach kam 1863 (badisch) dazu. (Mühl/Seidel, Die Württembergischen Eisenbahnen, Konrad Theis Verlag, 1980). Damit wurde Mühlacker Grenzbahnhof mit zwei getrennten Anlagen. Mühlacker hatte damals drei Uhrzeiten (bad. aus Karlsruhe, württemb. aus Stuttgart und die Ortszeit) Damals gab es noch kein Gleisdreieck. Das ist später hinzu gekommen. Spezialist ist hierfür Peter (Miraculus). Hier ein paar Bilder von ihm. Auch der dortige Hinweis auf Mathias Lieb kann Dich in der Frage weiter bringen.

Grüße
Jürgen


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RE: Maulbronn, ein kleiner Bahnhof im Schwäbischen, 21. Juni 1922

#662 von K.Wagner , 24.06.2022 12:27

Hi,

hier noch einige Ergänzungen, die ich vor Jahren bei einem Tag der offenen Tür (mit Stellwerksbesichtigung) aufgeschnappt habe - der "Erzähler" war ein ehem. Fahrdienstleiter, auch Mitglied im Eisenbahnclub Mühlacker.

Das Gleisdreieck ist nach seinen Worten - wie so viele in anderen Bahnhöfen auch - in der Vorbereitungsphase zum 2. Weltkrieg angelegt worden, um eine Umleitungsstrecke von Karlsruhe in den Norden zu bekommen - sollten die Strecken im Rheintal beschädigt werden. Das Dreieck wird - zumindest nach meiner Augenscheinnahme vorletztes Jahr - immer noch befahren, die Schienenköpfe waren blank....
Besonderheit von Mühlacker war, dass von den beiden Strecken aus KA und BR in alle Gleise des Bahnhofs eingefahren werden konnte - von Stuttgart her auch.....
Das Stellwerk von SEL war ein - ich glaube er sagte "Doppelstellwerk", daß es in dieser Form auch sehr selten gegeben hat.


Gruß Klaus


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