#1 von
driethenauer
(
gelöscht
)
, 26.05.2012 16:24
Hallo liebe Modellbahner,
ich möchte heute mal vom Viessmann commander schreiben, der ja leider kaum erwähnt wird. Ich finde diese Nichtbeachtung hat er absolut nicht verdient. Jetzt gibt es ein neues update, ind dem es einige interessante Neuerung gibt. Wie zum Beispiel Stationstasten damit können 4 beliebe Displayausschnitte festgelegtr werden, die dann mittels diesen Tasten sofor im ausgewählten Zomfaktor angewählt werden können. Oder deas Verschieben des Displayausschnittes mittels Wischbewegung oder per Stift. also nicht mehr nur in kleine Schritten sondern zügig von einem Punkt zum anderen Ende z.B. Oder der Powermonitor für die Zentrale und mehrere booster. Das sind nur Ausschnitte die neben weiteren Berichtigungen und Verbesserungen vorgenommen wurden. Auf der homepage von viessmann kann das alles nachgesehen oder als Video verfolgt werden. Ich finde der commander ist jetzt nun recht beachtenswert, vorallem auch weil eine wesentlich raschere Fehlerbehebung und Updatefolge angekündigt wird. Und die Bedienansätze sind denke ich Richtungsweisend. Als mein Vorschlag beim Kauf einer neue Digitalstation doch mal den Händler gezielt auf den commander ansprechen! Er war die Station, mit der ich sofort arbeiten konnte und er ist für mich nach wie vor das Gerät von dem ich sagen kann man verzettelt sich beim Bedienen nicht und findet alles leicht. Damit es nicht heißt ich würde keine andere Station kennen: Ich bin auf den commander umgestiegen.
Hallo Daniel Ja , die "Nichtbeachtung" hat der Commander absolut nicht verdient.
Die Häufigkeit der Erwähnung hier im Forum kann für mich verschiedenes bedeuten.
Entweder spiegelt es wirklich die Marktanteile wieder. Oder der Commander bereitet dermassen wenig Probleme(wie du ja selber scchreibst), dass die Besitzer gar nicht erst in Versuchung kommen ein Forum aufzusuchen. (Sind wir ehrlich: über 97% der Beiträge werden doch geschrieben, weil irgendein Problem (oder Scheinproblem) vorliegt.
Der Commander hat aus meiner Sicht leider einen riesigen Fehler, denn man zumindest für die Mittelleietrfahrer, nicht wettmachen kann: Er hat kein mfx.
ZitatDer Commander hat aus meiner Sicht leider einen riesigen Fehler, denn man zumindest für die Mittelleietrfahrer, nicht wettmachen kann: Er hat kein mfx.
Demnach dürften Intellibox, Tams und eigentlich auch die Ecos, die bei Erscheinen des Commanders noch kein mfx/M4 konnte, auch weit abgeschlagen sein. Das Problem des Commanders ist sein wohl eher misslungener Marktstart (zu Beginn hat meines Wissens nach noch verdammt viel gefehlt) und seine nicht vorhandene Konnektivität. Ich kenne keine Software, die den Commander unterstützt, und das in einer Zeit, wo man die Steuerung bereits auf IPad und Co bringen kann. Ob CS, Ecos, Tams oder Uhlenbrock, ich habe Schnittstellen zum Ausbau. Der Commander hat hier nichts zu bieten ausser zu einem proprietären Hardware GBS aus gleichem Hause. Sicher toll und funktional aber am Markt vorbei.
Dazu sieht das Gerät, mit Verlaub, aus wie ein Lerncomputer für Vorschulkinder. Das Gerät kann noch so gut sein, das Design dürfte bereits viele abschrecken, bevor es bei der Entscheidungsfindung an die Details geht. Ja, Tams ist auch kein Designwunder aber wenigstens schlichtes Industriedesign. Lieber ein "Russentelefon" als einen "Spielzeuglerncomputer"
Der Commander führt ein solches Schattendasein, dass ich Bammel hätte, dass das Projekt bald von Viessmann begraben wird. Und wenn irgendwo Bewegung drin ist, dann in der Elektronik und nicht in der Mechanik. Bei einer Zentrale, die ich mir anschaffe, möchte ich schon einen engagierten Hersteller dahinter wissen. Just my two cents.
Grüße, Peter
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Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
Mir ists ja egal. Aber ich fuhr schon im letzten Jahrtausend meine damals noch Märklinloks teilweise mit DCC. Mir ist es auch egal, ob ich eine Schicki Micky oder ein Industriedesign habe. Bei mir gilt Design follows Function. Bewegung ist bei mir in der Lok. Es soll ja auch neuerdings updatefähige Hardware geben. Ich glaube eher, dass die Viessmänner sich nicht so trauen wegen der Kommentare.
Zitat von Muenchner Kindl ................. Ich kenne keine Software, die den Commander unterstützt, .........
Dazu ein OT von Herrn Dr. Peterlin WDP 15.02.2011
....Auf der Nürnberger Messe habe ich mit Herrn Viessmann gesprochen und es wurde ein für alle offenes Protokoll im Laufe eines Jahres avisiert. Also mindestens ein Jahr noch keine Win-Digipet Anbindung des Commanders.
Das ist mittlerweile über ein Jahr her und es hat sich nichts getan.
Zitat von Heinzi........Der Commander hat aus meiner Sicht leider einen riesigen Fehler, denn man zumindest für die Mittelleietrfahrer, nicht wettmachen kann: Er hat kein mfx.
Dann haben aber außer ECOS und CS alle einen riesigen Fehler weil sie kein mfx können. Einen kleinen Fehler hat die Tams, die kann nur m3 (mfx) senden und nicht empfangen. Aber das liegt nicht an den Hersteller der Zentralen, sondern an Märklin, die das Protokoll mfx einfach nicht freigeben.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
zum MM-Protokoll weis ich nichts genaues und werde mich deshalb auch nicht zu äußern. Herr Tams könnte die Sachlage mit Bestimmtheit genau erläutern. Von Ihm und Viessmann habe ich auch diese Info über das mfx-Protokoll, dass es niemand verwenden darf, bis Märklin es offiziell freigegeben hat.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Commander angekündigt wurde. Da hatten viele "... demnächst Commander" in der Signatur stehen... bis die ersten Features bekannt wurden. Vor allem die fehlende Softwareschnittstelle dürfte dem Gerät das Genick gebrochen haben. OK, CS1 und CS2 wurden anfangs auch nicht unterstützt aber, und da gebe ich Heinzi teilweise recht, hier dürften mfx und der Name Märklin der Grund sein, warum die Geräte gekauft wurden. Der Commander war sicher seiner Zeit voraus und ist sicher ein gutes Gerät aber das Konzept war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wenn ich schon eine Insellösung haben will kann ich auch gleich das Original (Märklin) nehmen.
Mittlerweile sind auch Märklin und ESU bunt, für universelle Verbindung gibt es Tams und für die Loconet-Kollegen Uhlenbrock... und alle sind mit den meisten Softwares verbindbar... warum sollte jemand den Commander kaufen?
Hallo, der Commander hat zwei wesentliche Probleme die seine Marktakzeptanz verhindert haben.
1.
Die Ursprünglich nicht gewollte Schnittstelle für ein PC Programm. Deshalb ist auch kein LAN Anschluss verfügbar. Jetzt wird wohl über USB etwas versucht. In der Preisklasse über 500 Euro darf man wohl eine LAN Schnittstelle erwarten.
2.
Die Zeitdauer bis Updates/Upgrades herauskommen. Es wurden Sachen angekündigt vor mehr als drei Jahren, die heute noch nicht laufen. Inzwischen ist der Zug abgefahren. Letztes Jahr wurden die Geräte für 299,- Euro verschleudert. Der Markt ist zwischen ESU/Märklin in der Preisklasse 500 Euro aufgeteilt. Es ist eher wahrscheinlich, das Roco Z21 und IBox 2 (mit Abstrichen) zu den beiden oben genannten aufschlissen. Aber der Comannder ist tot. Wenn das Gerät bei 199,- liegt, mit den Funktionen und dem Service, hat es vielleicht noch die Chance auf eine Nische. Unterhaltet Euch mal mit Händlern, wer hat einen Commander im Laden und wer hat welche verkauft. Die Zahlen sind ernüchternd.
MfG E19 11
__________________________________________ W10 / LENZ LZV100 3.6 LI 101 COM 1 fahren mit: LH100 / Multimaus / CS3+ Märklin ---- LENZ LZV100 3.6 LI 101 USB melden, schalten ----Software Railroad TC 8.0 Gold
Zitat von Muenchner Kindl...... Vor allem die fehlende Softwareschnittstelle dürfte dem Gerät das Genick gebrochen haben. .
der Commander hat doch einen USB/PC Anschluss. Kann dieser denn nicht zur Softwaresteuerung gebraucht werden? Denn Updates machen sie darüber. Da ich kaum einen Plan von dem Teil habe, wäre es für mich Wissenswert. Kennst doch das Ding mit der alternden Kuh.
Zitat von E19 11............ Die Zeitdauer bis Updates/Upgrades herauskommen. Es wurden Sachen angekündigt vor mehr als drei Jahren, die heute noch nicht laufen...........
Hallo Heiko,
dass Problem hat Uhlkeinbock auch mit der IB-1 kalt gelassen.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Zitatder Commander hat doch einen USB/PC Anschluss. Kann dieser denn nicht zur Softwaresteuerung gebraucht werden? Denn Updates machen sie darüber.
Soviel ich in Erinnerung habe ist letzteres der einzige Verwendungszweck für den USB-Anschluss. Mit Schnittstellen meine ich nicht nur die Hardware sondern auch das Protokoll.
Richtig, die fehlende externe SW Untestützung war damals mit ein Grund den Commander nicht weiter näher zu betrachten. Das Konzept "Software on Board" war ein Versuch wert. Ohne intensive Pflege und Weiterentwicklung (wie meine Vorschreiber schon "sagten") zum scheitern verurteilt. Das Projekt war und ist wohl zu gross für Viessmann.
Zitat von Peter Müller Werden da auch Decoder-UIDs zentral verwaltet vergeben?
Was hat das damit zu tun, solange Viessmann keine Dekoder bauen will?
Der Nummernkreis, den die Zentrale vergibt, ist der frei wählbar? Heißt dann vielleicht nicht UID.
Es gibt keinen "Nummernkreis" der Zentrale. Die mfx-UID eines Dekoders wird eingelesen und einer zentraleninternen SID zugeordnet. Diese fängt meines Wissens bei 1 an und erhöht sich für jede neue Lok einfach um +1 (die Nummer, die man z.B. bei RocRail eingeben muss, wenn man mfx-Loks steuern will). Bei der Tams MC ist es glaube ich so, dass man die Nummer sogar frei vergeben kann.
Gruß Torsten
nächste MISt-OWL-Stammtische: Nächster MISt-OWL-Stammtisch siehe unter http://www.mist-owl.de
.....OK, CS1 und CS2 wurden anfangs auch nicht unterstützt aber, und da gebe ich Heinzi teilweise recht, hier dürften mfx und der Name Märklin der Grund sein, warum die Geräte gekauft wurden....
Moin Thomas,
ganz bestimmt war das bei sehr vielen so, sonst wären die Dinger ja nicht gekauft worden.
Bei mir war aber genau das (mfx und Märklin) der Grund warum ich es nicht gekauft habe.
Zitat von 8erbergwozu eigentlich jede Naselang ne neue Zentrale kaufen?
Wenn die alte Zentrale nicht alle Funktionen der neuen Lok schalten kann, kommt der Wunsch nach einer neuen Zentrale auf. Oder wenn die alte Zentrale nur 14 Fahrstufen kennt, die Loks aber mehr können.
N-Bahner haben das Problem in einem geringerem Maße, aber die neuen ESU-Loks in H0 kommen serienmäßig mit 22 Funktionen daher ... ... und der Commander kennt anscheinend nur F0 bis F12, so dass 9 Funktionen dieser Loks unerreichbar blieben.
Zur Z21: die kommt zunächst ohne dokumentierte Netzwerkschnittstelle, es bleibt also abzuwarten, wie die Softwareunterstützung für die neue Zentrale ausfallen wird.