RE: Unser erster Gleisplan

#1 von lokopa66 , 12.11.2006 16:55

Hallo zusammen,


in einigen meiner Kommentare im Forum habe ich es ja schon manchmal einfließen lassen: Wir bauen im Keller meiner Eltern eine Eisenbahnanlage auf eine feste Platte. Verwendung sollte m-Gleis finden. Teilweise (Wendel) haben wir das schon durch K-Gleis ersetzt, da die Traktion einfach besser ist.
Das vor allem bei Fremdfabrikaten (Fleischmann 218 z.B.).

Die erste Idee war es, meine Kinderanlage einfach ein bischen breiter zu ziehen, von der wir uns allerdings schnell verabschiedet haben. Hier übrigens ein Gleisplan meiner Kinderanlage:



So oder so ähnlich hat es ausgesehen, mit drei Trafos und drei elektrischen Kreisen und Ablaufberg. Die beiden Gleise vorne waren ca.8cm höher als das hinterste rote Gleis und der mittlere schwarze Bereich gegenüber vorne nochmals leicht ansteigend. Dort natürlich nur das Oval, der Ablaufberg endete auf dem Niveau des hinteren roten Gleises.

Die heutige Anlage hat eine Grundfläche von 270 x 150 cm. Daran gibt es so gut wie nichts zu rütteln. Und einen Schattenbahnhof soll sie auch bekommen. Mit der oberen "Bergebene" werden es dann 3 Ebenen.

Aber von vorne:
Die Anlage wird eingleisig. Es wird ein Nebenbahnhof dargestellt mit Lokbereitstellung, Raiffeisenmarkt und ein bischen Rangierkapazität.
Der Bahnhof hat ein Stumpfgleis für einen VT, der die obere Bergebene bedient. Ein Hauptgleis und Durchfahrtsgleis sind auch vorhanden.
Eingefahren werden kann von links und von rechts. Die Gleise enden jeweils in den eingleisigen Wendeln links und rechts unter der Anlage und befüllen den Schattenbahnhof. Der soll irgendwann auch automatisiert werden.

In die Bergebene fahren nur eine V100/V60/Köf2 und ein VT. Es gibt zwei Anschlußstellen, ein Schotterwerk und den Stadtanschluß auf der linken Seite.
Zwischen beiden Anschlüssen verläuft das Gleismaterial parallel zu einer Straße, hinter der mit Reliefhäusern die Stadt angedeutet sein soll.

Nun zu den Plänen.

So sieht es aktuell unten aus:


Es gibt die zwei Wendel, die in einem viergleisigen S-Bahnhof mit Überholgleis und Kehrschleife enden. Der linke Wendel ist schon gebaut, inzwischen mit K-Gleis. Der rechte Wendel steht aktuell auf Legostützen, um die Steigungen auszuloten. Da maximal zwei Silberlinge pro Zuggarnitur Verwendung finden können, haben wir den rechten, kürzeren Wendel solange verändert, bis eine mäBr 24 mit zwei Blechwagen in Schleichfahrt hochfahren konnte (auf M-Gleis).

Die Hauptebene:


Vorweg: Ein Vergleich der eingestellten Pläne zeigt es gleich: Die Anschlüsse der Wendel zwischen unterer und mittlerer Ebene passen auf den Plänen nicht mehr zusammen, da Teile verändert wurden. Daran werden wir noch arbeiten.

Wie schon oben beschrieben gibt es hier halt den HBF und ein bischen Drumherum.

Und die Bergebene:


Seit ich den Hauptbahnhof schräg gelegt habe, damit es ein bischen interessanter aussieht, ist mir die Schleife, die die Rampe zur Berstation darstellt, eigentlich schon wieder etwas "zu viel Schienenmaterial" auf der Platte. Aber ich bin noch nicht drumherumgekommen. Teile der Hauptebene sind noch sichtbar in dieser Darstellung.

Die Station links und das Werk rechts können ein bischen über die Platte herausragen (10-20cm). Ebenso können die Reliefhäuser nach hinten 10/20cm ausweichen. Das habe ich hier noch nicht berücksichtigt.


Tja, so sieht es jetzt aus. Kommentare jeder Art sind erwünscht.

Einen schönen Sonntag wünscht
Rainer



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RE: Unser erster Gleisplan

#2 von Dampflokpaule ( gelöscht ) , 15.11.2006 22:12

Hallo,
also will mich mal kurz melden. Plane ja gerade etwas ähnliches nur 3m lang, also eigentlich gleiche Größe. Der Schattenbahnhof war mir so einfach zu kurz (bei den wenigen Gleisen kann bei mir kaum ein Zug halten ohne daß der nachfolgende daran hängen bleibt. Bedenke 2-3 stromlose Gleise zum Anhalten), die Wendel nimmt zu viel Platz. Deshalb habe ich mich derzeit von der Wendel verabschiedet. Im Moment experimentiere ich mit einer Steigung/Gefälle am hinteren Anlagerand die schon an der linken kurzen Seite beginnt. Der Vorteil den ich jetzt schon sehe, die Steigung wird flacher und auf der unteren Ebene gibt es mehr Platz. Die Steigung zur 3. Ebene laßt sich Platzsparend genau drüber legen. Die ersten provisorisch verlegten Gleise machen Mut diesen Weg weiter zu gehen. Übrigends fährst du analog oder digital?
Gruß
DP



Dampflokpaule

RE: Unser erster Gleisplan

#3 von lokopa66 , 17.11.2006 18:19

Hallo Paul,


die Anlage soll mit 6021 gesteuert werden.

Wir haben es auch immer wieder probiert, aber eine mäBr24 mit zwei 24cm Blechwagen (frisch gewartete Wagen, Haftreifen neu bei der 24 und sogar Balastblei zugelegt im Kessel) schafft es auf einer geraden Rampe nicht, die hinten rechts beginnt und links aufhört, auf 15 cm Höhe zu kommen.

Mit der 3021 ist das kein Problem. Aber nicht alle Loks sind so schwer.

Bzgl. des Schattenbahnhofs... Ja, ist sehr kurz. Ich hoffe (noch nicht probiert), daß sich die Züge dort automatisiert anhalten lassen. Wir haben da noch g a r k e i n e Erfahrung, was Automatisierung angeht. Weder analog noch digital. (Die ersten Weichen sind digitalisiert mit Viessmann, gesteuert durch ein Keyboard. Ein Memory habe ich auch schon, aber noch keine S88 Rückmelder. Die von LDT sind nach bisherigen Erkenntnissen die günstigsten. Werde mir mal einen holen.)

Daher habe ich den Plan hier eingestellt in der Hoffnung, daß uns jemand ggf. darauf hinweist, wenn wir uns verrennen. Schließlich sind die Wendel auch nicht mal eben gebaut. Deine Bemerkung mit 2-3 (so viele?) Anhaltegleisen geht ja schon mal in die richtige Richtung. Danke.

Von der Zuglänge her, die in den HBF paßt, kommt das gerade so hin mit einer Lok und zwei Silberlingen. Längere Gespanne können wir nicht fahren bei der bisherigen Planung.

Wir haben uns vielleicht zuviel vorgenommen mit Schattenbahnhof usw., aber nur im Kreis fahren wollten wir nicht mehr.

Wie sieht denn Dein Plan in etwa aus? Würde uns sehr interessieren.


Viele Grüße,
Rainer



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RE: Unser erster Gleisplan

#4 von X2000 , 17.11.2006 18:30

Hallo Rainer,

Ganz offen, das wird so nicht optimal. Zunächst die Industrieradien verbannen. Steigungen maximal 2,5%. Steigungen in Wendeln mit kleinstem Radius sind auf jeder Anlage Störfaktoren. Ihr seht es jetzt schon bei Probebetrieb. Das wird nicht besser. Geschickt geplant, ist auf eurer Fäche mehr möglich.



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RE: Unser erster Gleisplan

#5 von DELTA , 18.11.2006 01:03

Hallo zusammen, hallo Rainer,

wenn ihr für den Anlagenbau nicht mehr Fläche zu Verfügung habt, würde ich die Gleiswendel weg lassen. Wie schon @ Dampflokpaule festgestellt hat brauchen die Gleiswendel einfach zu viel Platz, und euren Plänen drei vollflächig bebaute Ebenen übereinander zu schichten kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Zumal ich noch nicht erkennen kann wie man bei den Anlagenmaßen (2,70 m x 1,50 m) an der mittleren Ebene (in der Mitte) zu einem Störfall eingreifen soll? Gedanklich habe ich die drei Gleisplanebenen einmal übereinander gelegt und, mich gefragt ob dir schon etwas eingefallen ist, wie du das überhaupt bauen kannst ohne das der Rahmen den Trassenverlauf beeinträchtigt (oder auch umgekehrt).
Das es Fahrzeuge gibt, die nicht unbedingt für deine zu steil geplanten Steigungen geeignet sind, hast du bereits festgestellt, leider gibt noch weitere Modelle die das nicht bewältigen werden.
Das eventuell auch zu viel Gleismaterial auf allen Ebenen verbaut werden soll ist euch selber schon aufgefallen. Überdenkt bitte noch einmal die Pläne neu, und dann auch ruhig auch schon wie gebaut werden soll. Vermeidet so unnötige Kosten durch "falsches" planen / bauen.
Für Anlagen wo nicht genügend Fläche für ausreichend lange Auf- und Abfahrten vorhanden ist, empfehle ich die Höhen der einzelnen Ebenen zu reduzieren. Bei meiner Anlage komme ich mit 75 mm Höhendifferenz aus, bei 3% Steigung (ist akzeptabel) benötigt man immer noch eine Gleisstreckenlänge von ca. 2,45 m Länge. Es müssen dann aber auch ausreichend Zugriffsmöglichkeiten (z.B. von unten) gegeben sein.
Man kann so durchaus auch auf kleinen Flächen Anlage über mehrere Ebenen bauen. Vor zwei Wochen habe ich einmal eine "kleine" Anlage (1,20 m x 1,80 m) in drei Ebenen (den kompletten Rohbau in 5 Std. reiner Arbeitszeit) gebaut und alles mit Fotos dokumentiert.
Ich werde die Bilder demnächst auf meine Seiten einstellen, es sollen dafür nur noch Wasserzeichen eingefügt werden.

Versucht einmal neu.
Viele Grüße Delta



 
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RE: Unser erster Gleisplan

#6 von Dampflokpaule ( gelöscht ) , 18.11.2006 01:13

Hallo,
mit einem Gleisplan von mir kann ich nicht dienen. Habe mir noch nicht die Mühe gemacht, da er sich permanent ändert. Nur so viel die mittlere Ebene ist ähnlich deiner nur sind die Bahnhofsgleise etwas länger. Dann führt eine Strecke rechts beginned nach oben und an der linken Seite ist dann eine Kehrschleife, das selbe von der anderen Seite nach unten nur mit einer länglichen Kehrschleife über die Gesamte Länge mit mehreren Gleisen als Schattenbahnhof. So fahren dann die Züge endlos. Ich teste schon weit über ein Jahr und habe auch mit einer Wendel begonnen aber hier gab es immer wieder Probleme mit leichten Loks und im Schattenbahnhof fehlte dann der Platz. Deshalb führe ich jetzt die Strecke an der Anlagekante nach unten. Derzeit einmal komplett rund. Steigungen sollten nicht größer als 3% sein eher geringer. Am besten Richtung 2% das geht aber kaum mit einer Wendel bei der Anlagengröße.
Du schreibst du fährtst die Tests mit der BR24 und frisch geschmierten Wagen, bedenke es ist nur eine Frage der Zeit bis die wieder etwas schwerer laufen, oder an den Schienen etwas Schmutz oder sonstwas auftritt und schon schafft die kleine es nicht mehr. Übrigends die 24er benutze ich gerade deshalb auch gerne zum testen. Zu den 2-3 stromlosen Gleisen, kannst du sehr gut selber testen. Nimm die 3021 oder eine andere große schwere Lok (3075, 3064, 3054 gehen auch) und isoliere ein paar Gleise (stromlos geht ja besonders einfach bei deinen M-Gleisen). Fahre dann mal mit etwas Anlauf schnell auf diese Stelle zu, du wirst dich wundern. Ich hatte am Anfang ein stromloses Gleis am Signal und bin mit den kleinen Loks immer gemütlich gefahren ging gut. Aber eines Tags fuhr die 3075 und die fuhr einfach drüber. Danach habe ich die Isolierung um ein Gleis weiter vor gesetzt (also 2 Standardgleise) und siehe da nicht jede Lok hat hier immer angehalten (bin da aber auch schnell gefahren). Deshalb sind bei mir im Schattenbahnhof mehr als 2 Gleise stromlos (Normalerweise 2,5 Standardlängen wies hald gerade passt) Da der Schattenbahnhof nicht richtig eingesehen werden kann und ein sicheres Anhalten hier Pflicht ist gehe ich hier auf die sichere Seite besonders im Hinblick auf eine Automation. Im Übrigen haben Industrieradien auf der Streck nichts zu suchen. Die kurzen Blech Personenwagen ohne Puffer fahren darauf ja gerade noch, aber alle neueren und längeren nicht (oder zumindest die die ich habe).
An sonsten kann ich nur sagen viel probieren ist hier besser als groß planen (kann dein Plan immer noch nicht richtig lesen) zumindest in dem Stadium. Ich lege schon die letzte Zeit die Gleise immer wieder anders und kann das nur empfehlen, dabei zeigt sich immer sofort ob es geht (bei der Probefahrt schnell fahren nicht vergessen). Durch dieses Auprobieren habe ich sehr viel gelernt besonders was nicht geht, da die Gleise dann ja länger so liegen bleiben (Fehler stellen sich oft erst später nach längerem fahren heraus).
Gruß
DP



Dampflokpaule

RE: Unser erster Gleisplan

#7 von Dampflokpaule ( gelöscht ) , 18.11.2006 01:42

Hallo Delta,
von dieser Anlage hast du ja schon öfter geschrieben bin gespannt wie die Aussieht.
Dein Einwand kann ich so nicht stehen lassen.
1. Bin ich kein großer Freund von dem neuen weniger ist mehr.
2. Es sind ja, zumindest bei mir, keine 3 Platten übereinander. Sondern ein Bahnhof in der Mitte mit einer Steigung im hiteren Bereich um etwas Landschaft/Paradestrecke zu haben (Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt ganz auf den Bahnhof zu verzichten, also nur Landschaft mit SBH, aber Eisenbahn ohne Bahnhof ?). Mit einem Schattenbahnhof darunter der wie ein Oval gebaut ist, also mit Zugriff in der Mitte.
3. Ist der Aufbau noch ein Provisorium zum Testen was geht und was nicht geht. Natürlich ist jeder Bereich so, daß ein Zugriff möglich ist.
4. Der Platz ist leider nicht größer deshalb muß auf verschiedene Ebenen ausgewichen werden. Sonst wirds zu langweilig. Ich bin aber bis jetzt zufrieden ist besser als ich gehofft hatte. Ich habe auch noch ein paar Ideen (der Winter kommt ja erst).
Gruß
DP



Dampflokpaule

RE: Unser erster Gleisplan

#8 von lokopa66 , 18.11.2006 09:38

Hallo zusammen,


danke für die Rückmeldungen!

Zu den Platten: Zwei sind vollflächig, nämlich der Schattenbereich und die HBF-Ebene. Die Bergebene hat nur über die Rampenstrecke Verbindung zur mittleren Ebene und belegt auch nur vielleicht 1/4 Grundfläche. Kommt wohl falsch rüber auf dem Plan, da ich der Übersicht halber den HBF teilweise noch eingezeichnet ließ in der Bergebene.

Der Abstand der Platten ist eine Vorgabe meines Vaters. Das Problem ist einfach, daß er in seinen hohen Jahren nicht mehr gut unter die Anlage kommt. Das bedeutet, sämtliche Entgleisungen sind von außen zu händeln.
Nur die Wendel erhalten in der Mitte ein Loch.

Mit 7,5 -8 cm kommen wir da dann nicht weiter. 8cm reichen auch nicht aus, falls mal ein Stromabnehmer hochspringt. Das wäre es dann gewesen.

Ja, die Wendel. Mit ist noch keine andere Lösung eingefallen. Die haben im Wesentlichen R2. Das größte, was zumindest bei MGleis geht.

Zu Dampflokpaule:
Ein Schattenbahnhof, der wie ein Oval gebaut ist. Das habe ich auch mal versucht und ich hätte unseren linken Wendel schon fast wieder abgerissen.
Aber die Rampen werden bei unserem Plattenabstand einfach zu steil.

Das heißt, es geht gerade so, wenn man die Rampe von hinten unten rechts bis nach oben vorne links zieht und den Plattenabstand auf 12 cm verringert.
Da hätten wir wieder das Zugriffsproblem und der Bahnhof könnte nicht mehr schräg liegen, da die rechte Ausfahrt dann ja auch rechts vorne beginnen muß, um hinten links auf der unteren Ebene anzukommen.

Und: Das "es geht gerade so" hat mich strubbelig gemacht.

Ohne Schattenbereich wird die Anlage aber wieder zu langweilig. Das ist alles irgendwie sehr kompliziert, Vorgabe und Ansprüche unter einen Hut zu bringen.

Zum Testen der 2-3 Haltegleise:
Da habe ich wohl den Fehler gemacht, immer recht langsam zu fahren.

Ich habe mich bisher eigentlich mehr den Motoren und Decodern gewidmet und bin ein Langsamfahrer geworden. Ich freue mich immer sehr, wenn ich wieder einen dieser Knurrhähne (Delta, 6080 etc.) losgeworden bin und mit Lopi oder 60902 LEISE und LANGSAM fahren kann.

Ich habe mir halt überlegt, daß auf der Grundfläche und hauptsächlich Bahnhof bzw. Nebenbahn zur Bergstrecke ein Zug sowieso nie über vielleicht 40km/h kommen wird. Der SchiBu und die Rangierlok des Schotterwerks fahren ja eher 10-20 km/h.
Daher haben auch die Tests im Wendel und auf den Weichen meist mit geringer Geschwindigkeit stattgefunden.

Eine Paradestrecke ist ja leider nicht drin. Das Betriebsbild der Anlage kann eigentlich nur folgendes sein:

Zugbegnungen im HBF der Art "Zug a fährt ein aus Richtung 1", "Zug b fährt ein aus Richtung 1 oder 2". Leute steigen um. Ein Zug fährt wieder aus, der nächste Zug rückt aus dem schattenbahnhof automatisch nach etc.

Dazwischen gibt es noch den SchiBu, der immer hin- und herfährt und die Diesellok, die die Schotterwagen hin- und herfährt (mit Be- und Entladen).

Evtl. ist noch ein Lokwechsel in HBF möglich, quasi simulierter Lokausfall und Ankuppeln einer neuen Lok aus der Bereitstellung, Abhängen der defekten Lok und Fahrt ins BW (vorderer Anlagenrand). Mehr geht eigentlich nicht.

Zitat
Nur so viel die mittlere Ebene ist ähnlich deiner nur sind die Bahnhofsgleise etwas länger. Dann führt eine Strecke rechts beginned nach oben und an der linken Seite ist dann eine Kehrschleife, das selbe von der anderen Seite nach unten nur mit einer länglichen Kehrschleife über die Gesamte Länge mit mehreren Gleisen als Schattenbahnhof. So fahren dann die Züge endlos.



Hast Du vielleicht ein Foto davon?


Ein schönes Wochenende wünscht
Rainer



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RE: Unser erster Gleisplan

#9 von Dampflokpaule ( gelöscht ) , 25.11.2006 03:29

Hallo,
habe euch nicht vergessen, bin momentan aber kaum zu hause.
Foto wird wohl nichts, aber ich habe euch einen schönen Link vom Prinzip herausgesucht wo Ihr das Prinzip sehr gut sehen könnt. Ist leider die Luxusversion läßt sich aber gut vereinfachen. Bei mir ist es Zweigleisig und nur Zwei Umdrehungen nach unten und zur Zeit keine Weiche (First in First out) als analoge Blokstelle.
http://www.christian-luetgens.de/eisenba...se/Gleisbau.htm
Ich hoffe es hilft euch, glaubt mir besser als die Wendel und sehr ausbaufähig.
Gruß
DP



Dampflokpaule

RE: Unser erster Gleisplan

#10 von macbee , 25.11.2006 11:44

hi,

also du willst zum einen fahren, zwie bahnhofe haben die unterschiedlichen charakter haben, tunnel einsetzen, den übergang von einem bahnhof zum anderen verdecken und ein bissl rangieren.

die maße von 2,70 x 1,30 sind groß für sowas wenn man pfiffig an das rangeht.

ich habe da einen komplett anderen vorschlag.

1) also platte von allen 4 seiten zugängig. dazu braucht es maximal einen 60 cm breiten gang rund herum. wenn das nicht immer geht einfach die anlage auf räder setzen.

2) offenen rahmenbauweise damit du die kabel unterflur gut verlegen kannst und bei der gesaltung von bergen und flüssen nach oben wie unten raum hast.

3) gleisanlage ein kreis mit jeweilis einen bahnhof auf den längst seiten. den einen bahnhof mit viel rangiergleise den anderen mit der baywa und den anderen gleise

4) nun kommt der unterschied der in anderen ländern normal ist, hier in deutschlang aber weitgehend unbekannt. in der mitte der anlage kommt ein ca 1m hoher sichtschutz mit hintergrundmotiven hin. da wo der sichtschutz den schienen kreis trennt kommen tunnel hin oder ein tunnel auf der einen seite und auf der anderen keinen. was macht der sichtschutz. er trennt die beiden bahnhöfe optisch. er ermöglicht auf einer platte zwei vollkommen unterschiedliche landschaften abzubilden. so könntest du auf der einen seite mit MZZ hintergründe und den faller reliefstadthäuser eine stadt andeuten und auf der anderen seite mit MZZ hintergründe landschaft mit felder und dem BAYWA komplex.

5) betrieb ist einfach. der zug wird in der stadt zusammengestellt und fährt in richtung nebenbahnhof auf dem land ab. der zug verlässt die stadt im uhrzeigersinn und du läufst mit der MS oder dem infrarotfernbedienung von uhlenbrock mit dem zug mit. er durchfährt die vorgärten um dann entlang eines flusses (die rechte kurve des kreises) in richtung land weiterzufahren. auf der längsseite angekommen wird im baywa kompless rangiert, der vt lässt seine dorfpassagiere aussteigen und die züge lassen den DZUG überholen. die züge verlassen den landbahnhof nach link und fahren durche eine wald und einen tunnel richtung stadt. in der stadt erreichen sie das bahnhofsvorfeld nach durchfahren einer strassenbrücke (kaschiert den tunnel auf der stadtseite) und fahren in den bahnhof ein.

6) schienenlänge. einem rundherum ist die länge nun ca 8 meter lang. die kreisdurchmesser sind bis zu 1 meter (R4) wenn du weniger schienen willst und mindestens R2 wenn du viele gleise willst. du hast 2 völlig getrennte bahnhöfe wo man sogar mit 2 mobile stations mit 2 leuten gleichzeitig rangieren könnte ohne das der eine den anderen sieht. so stellt man einen zug zusammen den der anderen erst erkennt wenn er in den bahnhof einfährt. das bringt abwechselung. du hast viel landschaft bzw stadt ohne das diese sich optisch wiedersprechen und du hast eine anlage die sich schnell erweitern lässt.

7) thema schattenbahnhof. hier bietet sich an einem der beiden bahnhöfe an eine fiddleyard zu bauen. ein fiddleyard ist quasi ein abzweig gleis das von der strecke fiktiv zu einer anderen stadt abzweigt. dieses gleis bietet dann die möglichkeit züge auf die strecke zu schicken und wieder von der strecke runterzuholen.

offen für neues bringt erstaunliches zutage.



 
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RE: Unser erster Gleisplan

#11 von lokopa66 , 27.12.2006 22:23

Hallo zusammen,


nach einigen Wochen MobaStopp habe ich über Weihnachten etwas Zeit gefunden, mich nochmal des Gleisplans anzunehmen.

Also, die Wendel sind Geschichte. Ihr hattet ja schon auf Probleme hingewiesen und einige Ungänzen waren uns im Testbetrieb aufgefallen. So geht es nicht.

Ich habe mir nochmal unser Gleismaterial angeschaut. Das meiste sind normale Weichen für den R2 in MGleis, R1 ist kaum etwas da. Also habe ich mir gedacht, baust einfach den "Wendel außenrum um die Platte". Also
lange Strecken mit R2. So ähnlich hat es ja auch Christian gemacht mit dem großen Unterschied, daß er gut einen Meter mehr "Länge" zur Verfügung hat.

Also folgendes Konzeptupdate:

1) Von der mittleren Hauptebene gehen links und rechts nach hinten weg die Zugänge zum Schattenbereich (wie gehabt).

2) Die Zufahrten in den Schattenbereich sind recht lang und könnten noch in einzelne Blöcke aufgeteilt werden (weiß noch nicht, wie das realisiert wird), so daß dort jeweils auch Züge auf dem Weg nach oben oder unten zwischengeparkt (angehalten) werden können.

3) Der Schattenbahnhof unten hat vier Parkmöglichkeiten mit einem Überholgleis.

Aufgrund der Enge mußten jeweils zwei Weichen in Reihe gelegt werden. Ich hoffe, daß man so etwas schalten und verwalten kann (mit Memory. Weichendecodern und Rückmeldern?).

Die SBf-gleise haben jeweils etwa 9 gerade Schienen, so daß drei Bereiche a drei Schienen gebildet werden können (Habe ich bei TAMS gelesen, daß man im SBf drei Abschnitte benötigt). Reicht das?

Zur Erweiterung könnte man die schrägen, langen Geraden, die die Ebenen miteinander verbinden, ja auch noch mehrgleisig ausführen.

Leider gibt's jetzt aktuell keine Kehrschleife mehr. Hier ein paar Bilder aus Raily:







Meine elektrische Frage dazu: Ließe sich der Gleisplan elektrisch mit 6021, Keyboard und Memory überhaupt umsetzen? Also in der Form, daß einfach Züge in den Schattenbereich geschickt werden und der Rest (Gleiswahl, evtl. Blockansteuerung) läuft automatisch?

In einem anderen Entwurf hatte ich noch eine R1-Kehre eingebaut.
Allerdings hat sie zum R1 noch den Nachteil, daß sie nicht im "Hauptverkehrsstrom" liegt, sondern nur auf EIN Abstellgleis wirkt:



@macbee
Die Idee mit der mittigen Trennung der Platte ist auch nicht schlecht. In einem ALBA-Buch habe ich etwas Ähnliches gesehen. Wir basteln ja noch am Layout für die Hauptebene...

Ich vermute, meine Planung ist noch immer suboptimal...

Vielen Dank schon einmal für weitere Komentare und Denkanstöße!
Rainer



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RE: Unser erster Gleisplan

#12 von lokopa66 , 01.01.2007 20:49

Hallo zusammen,


irgendwie konnte uns unser letzter Bauvorschlag nicht überzeugen. Aus dem Forum gab es auch keine Rückmeldung, wahrscheinlich war das Ganze einfach zu schlecht ops: .

Also haben wir nochmals neu angesetzt.

Es gibt jetzt wieder eine Kehrschleife, dafür jedoch keinen Schattenbahnhof mehr. Jedenfalls wohl nicht im eigentlichen Sinne.

Wir haben nun zwei sehr lange doppelgleisige Steigungen erzeugt, die die 3% nicht erreichen. Eine liegt bei 2,3. die andere bei 2,8%.

Wir stellen uns das so vor, daß von einem Doppelgleis jeweils eines bergauf, das andere bergab benutzt wird. Auf jedem Abschnitt zwischen Px und der unteren Ebene (0cm) sollen jeweils zwei Zuggarnituren per Blocktechnik geparkt werden und entsprechend vorrücken.

Ob und wie das technisch zu realisieren ist, wissen wir noch immer nicht. Aber es wird wohl möglich sein?

Ganz unten, im Bild blau dargestellt, ist auf 0cm die Kehrschleife. Die beiden Punkte P1 und P2 enden auf der Hauptebene auf etwa 17,5 cm.

Die Gleise sind aus R1 und R2 aufgebaut. Die Kehrschleife mußte mit R1 gelegt werden, da sie als R2 zu weit in die "innere" Steigung geragt hätte und dann die Steigung auf über 4% hätte gesetzt werden müssen.
Da die Schleife jedoch horizontal liegt und die Zuggarnituren nicht lang werden können (Bahnhofslänge ist gering bei 2,70 Plattenbreite), hoffe ich auf keine Probleme.

Ich denke, das MAXIMALE ist nun auf der Plattengröße für den "Parkabschnitt" erreicht, oder?

Das müßtze doch jetzt auch in etwa der Beschreibung von Dampflokpaule entsprechen?

Über Kommentare würden wir uns sehr freuen!!

Hier die Bilder zum aktuellen "Untergrund":







Einen erfolgreichen und gesunden Start ins Jahr 2007 wünscht
Rainer



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RE: Unser erster Gleisplan

#13 von Nico.K ( gelöscht ) , 13.10.2009 20:46

und noch ein altes

haste noch neue bilder?
würde mich wohl mal intressieren


Nico.K

   


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