RE: Mein Neueinstieg

#1 von Der Pfälzer , 12.11.2012 20:04

Hallo Stummis!
Nachdem ich hier in einigen der Threats herumgestöbert habe, möchte ich mich euch etwas näher vorstellen . Gleichtzeitig möchte ich euch auch an meiner Planung teilhaben lassen, wobei es gerade hier im Moment etwas hakt. Brett vorm Kopf

Hier zunächst etwas zu meiner Person:
Mein Einstieg bei Märklin erfolgte, wie sicherlich bei sehr vielen von euch auch, durch eine zu Weihnachten geschenkte "Grundplatte", die seinerzeit mein Vater baute. Für 1966 war dies aber schon eine recht ansehnliche Modellbahnanlage. Zunächst bestand diese aus einer V 200, Artikel 3921 -von meinem Vater zusammengebaut, einer BR 44, Artikel 3047 und der obligatorischen BR 89, Artikel 3000.
Hier ein Foto aus jener Zeit :



Vier Jahre später wurde diese dann zu Weihnachten komplett mit Oberleitung versehen und wir, also mein Bruder und ich, erhielten dann noch zwei E-Loks -3037 und 3937- dazu. Diese Anlage blieb dann auch bis Anfang der 70er Jahre so erhalten. Als dann ein Umzug anstand, wurde die Bahn sorgfältig abgebaut und in Kartons verstaut. Nachdem diese dann einige Jahre dort geschlummert hatte, fing ich an, dieser wieder aufzubauen. Als Grundlage diente mir nun eine im Märklin Katalog von 1976 vorgestellte Anlage. Um diese jedoch realisieren zu können, kaufte ich nach und nach weiteres Schienenmaterial hinzu. Noch bevor diese Anlage jedoch komplett fertig war, musste ich auf Grund eines erneuten Umzugs die Arbeiten wieder einstellen. Es erfolgte leider ein erneuter Abbau. In den folgenden Jahren blieb ich aber Märklin weiter treu und kaufte immer wieder weiteres Schienenmaterial und auch rollendes Material (Loks und Waggons) hinzu. Vor einigen Jahren konnte ich dann ein Eigenheim beziehen und im Obergeschoss wurde sofort ein Raum für mein Hobby in Beschlag genommen.

In offener Rahmenbauweise fertigte ich das Untergestell -6,50m x 2,00m und sogleich fing ich mit dem Bau meines Schattenbahnhofes an. Da mir dieses "Rechteck" aber nicht mehr gefiel, wurde erneut alles abgebaut. So! Und nun stehe ich hier wie der Ochse vorm Berg! Anbei habe ich mal eine Skizze des Raumes beigefügt.

Folgende Vorstellungen habe ich:

- zweigleisige Hauptstrecke mit Oberleitung,
- eingleisige Nebenstrecke ohne Oberleitung,
- Schattenbahnhof,
- durchgehender Hauptbahnhof und ein Bahnhof an der
Nebenstrecke,
- am Hauptbahnhof angeschlossen ein E-Lok Bw mit Schiebebühne,
- am Nebenbahnhof eine Drehscheibe mit Ringlokschuppen,
- gestalterisch stelle ich mir eine Vorgebirgslandschaft vor, um einen
grenzüberschreitenden Verkehr mit der Schweiz zu simulieren (ich
möchte ja meine Krokodile und AE 6/6 adäquat erleben).

Da ich ein sehr großes Sortiment an M-Gleise habe und auch irgendwie sentimental daran hänge, würde ich dies gerne weiter verwenden. Die Steuerung der Anlage erfolgt komplett digital über 6021 und Computer.

Hier meine leider nicht maßstabsgerechte Skizze vom Zimmer:



Ich würde mich freuen, wenn ich nun den einen oder anderen Tipp von euch bezüglich der Gestaltung (bezogen auf den Rahmen) bekommen würde.

Ich hoffe nur, dass ich jetzt nicht eure Augen zu sehr strapaziert habe

Bis dahin, Jürgen


Gruß Jürgen
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RE: Mein Neueinstieg

#2 von Helko ( gelöscht ) , 12.11.2012 21:07

Zitat von Pink-Lemmi
Ich hoffe nur, dass ich jetzt nicht eure Augen zu sehr strapaziert habe Bis dahin, Jürgen


Doch, stellt doch die Bilder als Direktlink ein, das schont die Augen!

Und eine Inventuraufstellung ist nur für dich wichtig, allenfalls die Epoche, obwohl diese wiederum am Anfang auch nebensächlich ist.
Aber das wichtigste fehlt:
Die Höhenlinien bei 090, 120, 150 und 180/200 cm
wieviel Raum willst Du nutzen, Arbeitsplatz etc

Und bei Digitalbetrieb wird im Allgemeinen vom alten M abgeraten, bitte in Digitalforen nachlesen
Bei der Größe nur bestes Material verweden!!!!


Helko

RE: Mein Neueinstieg

#3 von absolute_Null ( gelöscht ) , 13.11.2012 08:44

Hallo Jürgen,

Helko hat Recht!
Bei einer solchen Anlagengröße (ca. 20 qm) sollte man nur vernünftiges Material verbauen, denn selbst mit "minderwertigen" Materialien liegen die reinen Materialkosten für ein solches Projekt bei rund 15.000,- Euro.

...und die sollte man nicht ohne Grund gegen die Wand fahren!

...und die Planung sollte dann natürlich auch Hand und Fuß haben! (...denn 3 x abgerissen ist gleichbedeutend mit 1 x abgebrannt!)


Gruß
Joachim


absolute_Null

RE: Mein Neueinstieg

#4 von Der Pfälzer , 13.11.2012 12:31

Hallo Helko und Joachim!

Sorry! Das Einstellen der Skizze funktionierte aus irgendwelchen Gründen bei mir nicht. Ich las dann, dass man mit einem Programm (Abload) Bilder hochladen kann. Dies tat ist dann auch. Ich werde es aber noch mal mit dem anderen Weg versuchen.
Mit der Einstellung meines Threats wollte ich mich einfach nur bei euch vorstellen, mehr nicht. Sollte es anders rübergekommen sein, so tut es mir leid
Helko, du hast recht bezüglich der Höhenangaben. Ich werde diese noch hinzufügen. Auf jeden Fall ist der Raum ausschließlich für die MoBa vorgesehen. Nachdem ich jetzt kreuz und quer gelesen habe, liebäugle ich mit einer Anlage in U-Form.
Bezüglich der Verwendung des M-Gleises habt ihr sicherlich recht. Da mein vorhandenes M-Material jedoch ausreichend für die Umsetzung sein dürfte, kommt ein kompletter Umstieg auf C oder K nicht in Frage. Den Schattenbahnhof mit K-Gleisen auszustatten wäre aber sicherlich noch eine Überlegung wert.

Gruß Jürgen


Gruß Jürgen
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RE: Mein Neueinstieg

#5 von bouncy-tigger , 13.11.2012 12:51

Hallo Jürgen,

aus eigener Erfahrung kann ich nur beipflichten und empfehle einen Aufbau mit C- oder K-Gleis. Ich selbst habe vor 3 Jahren meine Anlage gebaut und im Schattenbahnhof das alte M-Gleis Material verbaut. Die Überlegung waren ungefähr 800 Euros an Einsparung für neue Gleise. Leider gewährleisten aber 40 Jahre alte M-Gleise, dutzende Male zusammengesteckt und auseinandergerissen nicht die gleiche Betriebssicherheit wie C-Gleise. Außerdem genügt die Stromführung nicht immer den Ansprüchen des digitalen Betriebs. Es geht, aber es ist deutlich fehleranfälliger.
Wenn ich nochmal neu anfangen würde, hätte ich durchgehend mit C-Gleis gebaut und lieber eine andere Erweiterung (z.B. Drehscheibe) auf eine spätere Finanzierung verschoben.

Gruß

Carsten


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RE: Mein Neueinstieg

#6 von noels , 13.11.2012 14:43

Hallo Jürgen,
erst einmal willkommen hier!
Zm Gleismaterial kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen!! Nach Deiner Selbstbeschreibung vermute ich, daß Du nicht in ein paar Jahren wieder das große reißen anfangen willst. Darauf würde es aber bei den M- Gleisen hinaus laufen. Das die GLeisgeometrien auch nicht so genau überein stimmen, wäre es später auch nicht einfach damit getan, die Gleise einfach auszutauschen. Überlege es Dir lieber ganz genau.
Dein Zimmer würde auch eine M- Form zulassen. Es wäre eine Überlegung wert, eine "mittlere Zunge" für das BW zu nehmen. Eine andere Alternative wäre, eine Zunge für einen "Fiddle-Yard" zu nutzen und damit auf einen Schattenbahnhof unter der Anlage zu verzichten. Besonders, wenn Du wirklich beim M- Gleis bleibst, würde ich sehr dazu raten, schlecht zugängliche Abschnitte zu vermeiden.
Grundsätzlich solltest Du darauf achten, die einzelnen Zungen keinesfalls über 1m tief werden zulassen. In den Winkeln darf es eher auf 70 - 80 cm herunter gehen, damit Du überall gut heran langen kannst. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Bei 1,88 m Größe habe ich zwar eine ordentliche Reichweite, aber ab 50 Jahre muß man auch schon einmal einen langwierigen Hexenschuß einkalkulieren. Das wird mit den Jahren auch bestimmt nicht besser. Ich plane auch gerade eine neue Anlage und werde auf "Einstiegsluken", etc. verzichten, weil mir solche Turnübungen, besonders das längere verharren in solchen Körperhaltungen, zunehmend schwer fallen

Für eine konkrete Hilfe hier wäre es nicht schlecht, wenn Du Dir selbst schon einmal einen groben Entwurf zeichnest. Es gibt ja sehr viele Quellen. Ob Du nur klassisch mit Papier und Stift, oder mit einem Programm arbeitest, ist sekundär. Ich persönlich bevorzuge die Arbeit am PC. Mit WinRail von Gunnar Blumert http://www.winrail.de bin ich sehr zufrieden. Das Programm ist auch nicht so teuer. Man kann es herunter laden und vor einem Kauf testen.
Wenn Du Dir eine Grundidee zurecht gelegt hast, wirst Du hier sicher viele Tipps und Verbesserungsvorschläge bekommen.

VG
ein anderer Heiko


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RE: Mein Neueinstieg

#7 von Helko ( gelöscht ) , 13.11.2012 15:53

Zitat von noels
"Einstiegsluken"


Einstiegsluken dienen später nicht nur bei Notfällen eine Rolle, sie sind auch beim BAUEN wichtig, damit man BEQUEM arbeiten kann, also Bauchumfang (Beispiel 110cm) geteilt durch PI irgendwas ergibt den Durchmesser (35cm) plus 5 cm Reserven auf die Zukunft, also einen Lochdurchmesser von 40 cm!!!

Edit Rechtsschreibfehler


Helko

RE: Mein Neueinstieg

#8 von Der Pfälzer , 13.11.2012 18:17

Hallo Carsten und Heiko!
Besten Dank für eure Hinweise/Tipps. Wenn ich heute bei "0" anfangen und das komplette M-Material veräußern würde, müsste ich sicherlich wieder einen nicht unerheblichen Geldbetrag investieren. Ich denke mir, dass mir dann auch meine bessere Hälfte aufs Dach steigen würde, da es ja noch weitere Hobbys gibt. Von daher werde ich wohl einen Kompromiss eingehen müssen. Ich sehe aber absolut den Sicherheitsaspekt ein, dass es mehr als sinnvoll wäre im Schattenbahnhof mindestens mit K-Gleisen zu arbeiten.
Beim Herumstöbern fand ich dann heute noch eine recht interessante Abhandlung bezüglich Anlagenplanung und Ausnutzung der räumlichen Gegebenheiten. Hier mal der Link dazu: http://www.nebenbahn.ch/faq/FAQ_V1.0.pdf

Auf jeden Fall werde ich mich jetzt an die Planung heranbegeben und diese dann euch auch vorstellen.

@Helko
So langsam verstehe ich in deinem Profil den Hinweis bezüglich prof. Anlagenplanung.

Bis dahin, Jürgen


Gruß Jürgen
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RE: Mein Neueinstieg

#9 von Der Pfälzer , 11.12.2012 20:06

Hallo Stummis!
Nachdem ich mir nun in den letzten Wochen reichlich Gedanken gemacht und auch Anregungen eingeholt habe, möchte ich mich wieder bei euch melden. Mein Kopf qualmt jetzt noch Bei meinen Planungen bezüglich der Grundfläche kam ich immer wieder bei der U-Form aus. Da mein aus M-Schienen bestehendes Gleismaterial mehr als ausreichend ist, werde ich fast den kompletten sichtbaren Bereich damit bauen. Da mir einige von euch dazu rieten, aus Sicherheitsgründen zumindest den nicht sichtbaren und schwer zugänglichen Bereich mit besserem Material zu bauen, werde ich hierfür K-Gleise verwenden.
Hier zunächst noch einmal der mir zur Verfügung stehende Raum.



Lediglich der Bereich vor dem rechts befindlichen Fenster und der linken Wand, an der sich ein weiterer Heizkörper befindet, sollen frei bleiben. Des weiteren muß ich in der Planung einbeziehen, dass nach ca. 1,90m Zimmertiefe -ausgehend von der Zimmertür- die Dachschräge beginnt. An der unteren Längswand hat das Zimmer dann nur noch eine Höhe von 0,60m.

Vor der oberen Wand plane ich einen Gang ein, um zur rechten Zimmerseite/Fenster etc. zu gelangen. Darüber hinaus möchte ich im unteren Bereich einen Abstand von 30 cm zur Dachschräge einhalten. Den Unterbau werde ich mit Rollen versehen, um diesen gegebenenfalls verschieben zu können. Gestalterisch stelle ich mir eine Vorgebirgslandschaft vor. Mein Hauptaugenmerk lege ich fahrende Züge. Die Landschaftsgestaltung ist für mich nur zweitrangig. Der Hauptbahnhof und die dazugehörige Stadt befindet sich im Tal. Nach hinten steigt dann das Gelände an und der Durchgangsbahnhof mit Dampf-BW befindet sich dann auf einer erhöhten Ebene. Die beiden geplanten Gleiswendeln befinden sich in den Gebirgsausläufern. Hier zunächst meine Planung für die sichtbare Grundfläche. Entschudigt bitte, aber mit einer wunderschönen 3 D-Grafik kann ich nicht dienen, da mir nur eine alte Version von Wintrack zur Verfügung steht.


Im unteren Bereich habe ich den Hauptbahnhof eingeplant und im linken Teil befindet sich ein E-Lok BW. Die zweigleisige Hauptstrecke umfährt hier diesen Bereich und verschwindet dann über eine schiefe Ebene in die untere Ebene -Zufahrt zum Schattenbahnhof-. Nach rechts überfährt die Hauptstrecke nach einem Bahnübergang eine Schlucht. Nach der Kurve stößt dann die Nebenstrecke auf die Hauptstrecke und dahinter folgt dann noch die die Abzweigung zum kleinen Endbahnhof. Kurz danach verschwindet die Hauptstrecke in einem ebenen Tunnel. Im Bahnhofsbereich befindet sich dann noch oberhalb der Bahnsteige ein Umfahrgleis für Güterzüge, damit diese den eigentlichen Bahnhofsbereich nicht durchfahren müssen.


Nachdem der Zug dann über die Hauptstracke im Tunnel verschwunden ist, erreicht er den ebenerdigen Schattenbahnhof. Hier besteht dann die Möglichkeit, dass der Zug über die Paradestrecke wieder zum Hauptbahnhof zurückkehrt, oder aber über die Gleiswendel in die zweite Ebene gelangt.


Wählt man die Gleiswendel, so gelangt der Zug über eine kleine Brücke in den zweiten Bahnhof. Hier befinden sich mehrere Abstellgleise und ein Dampf-BW. Über die einspurige Strecke verläßt der Zuga dann diesen Bahnhof, umfährt das BW.

Über eine Brücke überquert der Zug nun das Tal und führt dann in einen weiteren Tunnel ein. Hier gelangt der Zug dann über eine Gleiswendel wieder zur Hauptstrecke.

Fährt der Zug, vom Hbf kommend, über die Rampe nach unten, so gelangt er zum Zubringer des unterirdischen Schattenbahnhofes.



Der unter dem Hauptbahnhof gelegene Schattenbahnhof besteht aus 6 Abstellgleisen. In einem Bogen fährt der Zug dann wieder zurück zur Rampe.
Soweit mein Plan.............
Was haltet ihr davon? Geht bitte nicht all zu streng mit mir ins Gericht

Ich bin jetzt auf eure Ideen, Anmerkung, etc. gespannt.

Euer Wiedereinsteiger Jürgen


Gruß Jürgen
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RE: Mein Neueinstieg

#10 von burki ( gelöscht ) , 11.12.2012 22:01

hallo

was mir, als ebenfalls planungseinsteiger , einfällt.
mache nicht so viele gleise parallel zur rahmenkante.
etwas schräg und/oder geschwungen sieht optisch besser aus.

bei allen anderen sind die experten gefragt.


burki

RE: Mein Neueinstieg

#11 von Redundant , 11.12.2012 23:41

Moin,

nach 20 Jahren ohne Modellbahn hatte ich letztes Jahr meine alte Märklin-Sachen vom Dachboden meiner Eltern geholt. Zuerst hatte ich angefangen eine Kleinstanlage mit M-Gleisen gebaut. Aber nach ein paar Wochen habe ich dann aber recht entnervt auf K-Gleis umgerüstet. Wenn du so ein großes Projekt mit M-Gleisen angehst, hast du echt "Arsch in der Hose"!

Ansonsten fällt mir auf, dass der Gleisplan ausgesprochen gradlinig und wenig mitreißend ist. Gut, beim M-Gleis bleibt einem nicht besonders viel mehr übrig. Bei Anlagen dieser Größe wird die Anzahl der Planentwürfe möglicherweise bis in den dreistelligen Bereich gehen. Bei Plan Nr. 20 wird die Anlage schon völlig anders aussehen als jetzt.

Viel Spaß und viel Erfolg dabei.

Viele Grüße,
Thorsten


Die vorangegangenen Zeilen sind als Denkanstoß zu verstehen – nicht als Belehrung, Provokation oder was auch immer bösartige Menschen da hineininterpretieren könnten.
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RE: Mein Neueinstieg

#12 von Der Pfälzer , 12.12.2012 09:47

Hallo Burghard und Thorsten!

Bezüglich der recht gradlinigen Glesiführung habt ihr recht. Das ist halt das Problem der Metallgleise. U.a. mit K-Gleisen hat man da schon ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten. Natürlich ist dieser vorgestellte Plan nicht das non plus ultra und der endgültige Plan. Ich wollte damit einfach nur mal meine Vorstellungsrichtung mitteilen. Durch das zur Diskussion stellen kommen vielleicht noch Tipps und Verbesserungen auf den Tisch

Gruß Jürgen


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RE: Mein Neueinstieg

#13 von Redundant , 12.12.2012 11:34

Moin,

wenn ich die verschiedenen Planskizzen in meinem Kopf richtig zusammengesetzt habe, gefällt mir das Verhältnis von sichtbaren und nicht sichtbaren Strecken nicht wirklich! Die Züge fahren lange Strecken, auf denen sie zwar Lärm verursachen, aber einen nicht durch optische Anwesenheit erfreuen. Dabei muss ich allerdings sagen, dass mir Züge auf freier Strecke wesentlich besser gefallen, als Züge im Bahnhof. Deshalb habe ich bei meiner aktuellen H0-Planung auch komplett auf einen Bahnhof verzichtet. Platzbedarf, Kosten und Spielspaß stehen in einem sehr ungünstigen Verhältnis.

Viele Grüße,
Thorsten


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RE: Mein Neueinstieg

#14 von Der Pfälzer , 05.02.2013 17:01

Hallo Stummis!
Da ich leider krankheitsbedingt kürzer treten musste, komme ich erst jetzt dazu, meinen neuen Plan einzustellen.
Den hinteren Bereich soll der Hbf mit zwei BW's einnehmen. Nach rechts gelangt dann der Zug über einen großen Bogen in den tiefergelegenen Schattenbahnhof. Nach links fahren die Züge unter eine Brücke her und gelangen dann im verdeckten Bereich über eine Rampe auf die 2. Ebene. Hier fahren die Züge dann über die Brücke und gelangen dann auf eine weitere Rampe. Unmittelbar davor befindet sich dann noch ein Abzweig zum Nebenbahnhof, der sich ebenfalls auf der 2. Ebene befindet. Nach der 2. Rampe gelangt der Zug dann zum Bergbahnhof. An der linken Seite fährt der Zug dann über eine Wendel zum 2. Schattenbahnhof. Hier befindet sich dann eine Kehre, über die der Zug zum Bergbahnhof zurückkehrt. Da mein Hauptaugenmerk auf fahrende Züge liegt, habe ich die Landschaftsgestaltung vernachlässigt. Sicherlich kann man über das Schienenmikado geteilter Meinung sein. Oben links außen und unten rechts/links außen ist gestalterisch noch was drin. Den Großteil der verdeckten Gleise habe ich mit K-Schienen geplant. So, und hier nun mein Plan:

Ebene 1 und 2:


Ebene 3 mit Bergbahnhof


die beiden Schattenbahnhöfe:


Sorry für die recht magere Qualität der Pläne. Ich hab's mal mit der Demo von Wintrack 11 versucht

Euer Jürgen


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