RE: Digitalisierung von Viessmann Signalen mit ESU - Lokdecoder

#1 von maatisis , 30.12.2012 17:17

Hallo Forum,

ich möchte gerne die Formsignale 4500 und 4501 (beide zweibegriffig) digitalisieren und dafür aus Platzgründen einen Decoder verwenden, der in die Gleisbettung des C-Gleises passt. Die Beleuchtung habe ich über einen Zusatzwiderstand und einen Gleichrichter direkt an den "Digitalstrom" angeschlossen. Wegen der begrenzten Platzverhältnisse fallen für die Steuerung des Antriebes aber die üblichen Viessmann/Märklin usw. -Decoder im handlichen Brikettformat schon mal zwanglos weg. Da ich zwei ESU 3.0 Lokpiloten übrig habe: Kann ich für die Steuerung der Antriebe einen Lokdecoder verwenden, über dessen Funktionsausgänge ich die Signale ansteuere? Ist die Idee total blöd, oder geht das? Klar muss ich dann die Signale als "Lok" aufrufen und kann sie nicht in das Stellwerk der CS 2 einbinden. Übersehe ich da was, was denkt ihr?
Alternativ habe ich auch noch zwei ESU-Funktionsdecoder für den Einbau in Fahrzeuge übrig.

Oder kann man die Märklin-Weichendecoder dafür verwenden? Die passen ja auch in das C-Gleisbett - muss ich halt je einen Decoder pro Signal verwenden....

Vielen Dank für eure Meinung und Grüße von
Frank


Umwege verbessern die Ortskenntnis ...


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RE: Digitalisierung von Viessmann Signalen mit ESU - Lokdecoder

#2 von kaeselok , 31.12.2012 09:04

Zitat von maatisis
Kann ich für die Steuerung der Antriebe einen Lokdecoder verwenden, über dessen Funktionsausgänge ich die Signale ansteuere?



Hallo Frank,

die Funktionsausgänge von Lok-Decodern liefern meist maximal 250 mA, in Summe meist nicht mehr als 500 mA. Ein Spulenantrieb kann unter Umständen kurzzeitig mehr Saft ziehen, dann schaltet der Decoder wegen Überlast ab oder geht gleich kaputt ...

Genaue Daten siehe Spezifikationen des Decoder Herstellers.

Es kommt halt darauf an, wieviel Saft die Viessmann Signalantriebe benötigen?

Wenn Du auf der sicheren Seite sein willst, dann nimm Weicheneinbau-Decoder ... die kosten doch nicht mehr die Welt? (einfach mal bei Ebay schauen, da gibt's welche ausgeschlachtet aus Startpackungen ... meist gebundelt mit Antrieben und/oder Laternen, manchmal aber auch einzeln oder im 3er oder 10er Set ... einfach mal schauen)


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Digitalisierung von Viessmann Signalen mit ESU - Lokdecoder

#3 von Hubert , 31.12.2012 09:58

..... wenn man die Spule über den Lokausgang und die LED über die Funktionsausgänge schaltet, sollte ein Lok-Decoder doch möglich sein zum ansteuern des Signales ?

Gruß
Hubert


aus dem Frankenland


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RE: Digitalisierung von Viessmann Signalen mit ESU - Lokdecoder

#4 von kaeselok , 31.12.2012 11:55

Zitat von Hubert
..... wenn man die Spule über den Lokausgang ...



Hallo Hubert,

Du meinst, die Spule eines Signals wird an die Motorausgänge des Lokdecoders angeschlossen?!

Naja, theoretisch möglich. Dann aber ohne Anfahrverzögerung volle Kanne auf die maximale Fahrstufe!
(ich hab's noch nicht probiert ob das geht ...)

Was natürlich immer geht: An die F-Ausgänge noch ein Miniaturrelais schalten und das schaltet die Spulen ...

Aber wie sage ich immer: Man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schießen ...

Viele Grüße,

Kalle


 
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