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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#1 von Dirk W , 02.01.2013 22:25

Guten Abend liebe Forengemeinde,
bis jetzt habe ich mein Modeleisenbahn Hobby mit der Spurweite H0 verbracht, Märklin Wechselstrom. Angefangen habe ich mit dem M Gleis, bin aber später aufgrund von Kontaktproblemen auf das C Gleis umgestiegen. Nachdem mir auch diese Gleis nicht mehr von der Optik her ausreichte, hätte ich auf das K Gleis umsteigen müssen. Aufgrund von Platzprobleme in der Spurweite H0, steige ich nun um komplett um auf die Spurweite N um.
Ich plane schon seit Jahren in meinem Kopf eine Modeleisenbahn nach dem Schweizer Vorbild. Habe schon Viadukte gebaut und leichten Fahrbetrieb gehabt, aber der Platz reichte aufgrund meiner Visionen nie aus. Vor Jahren hat man mir empfohlen, auf die Spurweite N umzusteigen.

Geplant ist eine Anlage in L oder U Form. Anlagenbreite circa 2,5 m bis 3 m, die Tiefe ist mit maximal 0,7 m geplant. Die seitlichen Schenkel sollen eine Tiefe von 1,2 m bis 1,5 m haben. Es soll keinerlei Rangierbetrieb stattfinden sondern ein automatischer Fahbetrieb stattfinden. Das Hauptaugenmerk liegt in Sachen Landschaftsgestalltung (Gebirge, Bäche, Bäume, etc). Es soll eine Nebenbahnstrecke werden ( 1 und 2 gleisig ) , mit einer langen Paradestrecke, bei der man die Züge genießen kann. Ein Schattenbahnhof soll die Strecke mit frischen Zügen versorgen, geplant sind 5 bis 6 Züge. Gefahren wird auf zwei, bis drei sichtbare, unterschiedlichen Ebenen, mit Viadukt und Brücken. Jede eigene Ebene hat ihren eigenen Fahrbetrieb, unabhängig voneinander. Ich plane mit dem Gleis von Minitrix (nicht das C Gleis) zu arbeiten. Aufgrund meiner Vorliebe von Eloks der SBB, wird auch eine Oberleitung verbaut. Gerne möchte ich hauptsächlich mit Flexgleisen arbeiten, weil ich denke, eine realistische Fahrstrecke damit hin zu bekommen. Fertige Geraden wirken zu statisch und man bleibt flexibel. Ich denke mal ich gehe wieder zurück in den analogen Bereich. Der Schattenbahnhof soll mit Schaltgleisen und Relais geschaltet werden. Da ich aber keine Ahnung diesbezüglich habe, werde ich noch sicher viele Fragen stellen. Ich denke noch ein bißchen in Märklin Wechselstrom, aber auch das werde ich ablegen. Ich werde mir eine preiswerte Minitrix Startpackung (11128 z.B.) gönnen, um mich erst einmal spielend mit der N Welt anzufreunden und mir das Grundequipment zu besorgen.
Freundliche Grüße Dirk W


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#2 von Peter Fredrich ( gelöscht ) , 03.01.2013 00:18

Hallo Dirk,
Herzlichen Glückwunsch zum Umstieg, in Spur N kann man auf 3 m schon so einiges Anstellen.

Aber warum gleich die Festlegung auf Minitrix Gleise?
Hast Du Dir schon mal das Peco Code 55 Gleis angesehen?
Besonders die Kreuzungsweichen, schlanken Bogenweichen, wahlweise Holz oder Betonschwellen und dazu das niedrige Schienenprofil haben etwas was Minitrix Gleise nicht bieten können.
Peco 55 Gleise bei Weinert
Vorrätig z.B. bei Modellbahnschop-lippe

Warum möchtest du nicht Digital fahren? Eine Analoge Steuerung kann ich ja noch nachvollziehen wenn es eine "Fahranlage" werden soll und kein Rangierbahnhof, aber die besseren Fahreigenschaften der Digitalen Loks möchte ich nicht mehr missen (bei mir in H0, hab aber einen bekannten der seine N-Anlage komplett Digital fährt)

Wie auch immer, ich wünsche dir viel Spass beim Neuanfang mit Spur N


Peter Fredrich

RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#3 von memento , 03.01.2013 13:18

Moin!

Bei nem Neueinstieg würde ich auch davon abraten, Minitrix Gleise zu verwenden. Das macht m.E. nur Sinn, wenn man schon viele davon irgendwo "geschenkt" bekommen hat.

Bei Neukauf in N immer Peco Code 55 nehmen !!

Die Gründe hat mein Vorredner schon genannt. Hinzu kommt, daß das Gleismaterial ja nichtmal teurer ist als Minitrix, je nachdem sogar tlw. eher günstiger.

Der Einbau ist auch nicht schwieriger als Minitrix, wenn man eh mit Flexgleis arbeiten möchte. Wenn man was für sehr einfachen Aufbau sucht, dann wäre Kato eine sinnvolle Alternative.

LG
Thomas


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#4 von Helko ( gelöscht ) , 03.01.2013 13:34

Zitat von Dirk W

Es soll eine Nebenbahnstrecke werden ( 1 und 2 gleisig ) , mit einer langen Paradestrecke, bei der man die Züge genießen kann. Ein Schattenbahnhof soll die Strecke mit frischen Zügen versorgen, geplant sind 5 bis 6 Züge. Gefahren wird auf zwei, bis drei sichtbare, unterschiedlichen Ebenen, mit Viadukt und Brücken. Jede eigene Ebene hat ihren eigenen Fahrbetrieb


Hallo Dirk
Ketzerisch könnte ich sagen, mache doch 5 Kreise in unterschiedlicher Höhe, aber das hast du sicher nciht gemeint.
Die WIDERSPRÜCHE werden dir jetzt sicherlich beim nochmaligen durchlesen auffallen, ohne dass ich jetzt auch noch die Schweiz erwähnen muss, weil es dort auch sehr viel Flachland gibt.

Mache als erstes einen Grundriss des Raumes, dann der Anlage, und zum Schluss nimm einen Zirkel und schlage in alter griechischer Tardition deine Kreise.

Dann wirst auch du die Endlichkeit des Raumens erkennen, ohne Stephan Hawking lesen zu müssen.


Helko

RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#5 von Dirk W , 03.01.2013 13:34

Hallo liebe Forengemeinde,
hallo Peter, vielen Dank für Deine Antwort

Zitat von Peter Fredrich
Hallo Dirk,
Aber warum gleich die Festlegung auf Minitrix Gleise?
Hast Du Dir schon mal das Peco Code 55 Gleis angesehen?



Ich denke mal es ist die Angst vor dem Unbekannten. Minitrix bietet mir einen großen Katalog an Materialien. Von Magnetkontaktgleisen über Flexgleisen etc. Irgendwie fühle ich mich sicherer bei der Auswahl, die Minitrix mir bietet. Ich habe das Gefühl ich müsse weniger "basteln", um zum Ziel zu kommen und kann nur einen Anbieter benutzen. Ein großes Angebot, wie ich es von Märlin her kenne. Ich bin mir noch nicht mal sicher, wie weit ich Flexgleise verbauen kann. Wie flexibel sind diese überhaupt. Gerne würde ich viel davon viel verlegen, um einen statisch wirkenden Gleisverlauf zu vermeiden.

Zitat von Peter Fredrich

Warum möchtest du nicht Digital fahren? Eine Analoge Steuerung kann ich ja noch nachvollziehen wenn es eine "Fahranlage" werden soll und kein Rangierbahnhof, aber die besseren Fahreigenschaften der Digitalen Loks möchte ich nicht mehr missen (bei mir in H0, hab aber einen bekannten der seine N-Anlage komplett Digital fährt)


Endgültig ist dieses Thema bei mir noch nicht durch. Ich muss ersteinmal schauen, was ich mit digital oder anlog erreichen kann. Möchte halt meine Bahn mit Kontakten schalten und nicht programmieren. Gimmicks wie Hupe etc habe ich auch nie benutzt, geschweige denn von Rauch (Bin eh kein großer Freund von Dampfloks). Und ob ich merke ob die LOk eine Bremsverzögerung hat, bin ich mir auch nicht sicher. Bei mir hielten die Züge immer durch Strom weg an und fuhren durch Strom da an. Mein großes Vorbild hier im Forum ist Swissmichel. Seine Anlage ist der absolute Knaller von der Optik her. Vorbeifahrene Züge in einer klasse Landschaft. So soll es sein.

Freundliche Grüße Dirk W


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#6 von memento , 03.01.2013 13:39

Also die Bremsverzögerung merkt man schon sehr deutlich. Wenn ich aus voller Fahrt den Regler sofort auf "Vollgas rückwärts" stelle, fährt die Lok noch fast einen halben Meter weiter, und das aus einer Vorbildgeschwindigkeit von ca. 60 km/h, bevor sie dann ganz langsam wieder rückwärts losfährt.

Das finde ich auch vorbildgerechter, als sich am Trafo einen abzumurksen, damit die Züge einigermaßen vorbildlich anfahren bzw. bremsen. Bei der echten Bahn bremst der Lokführer ja auch nicht wirklich "mit Gefühl", sondern halt einfach so schnell, wie's geht, und beim Anfahren ist es (vor allem bei Güterzügen) ganz genauso. Da kann man noch soviel plötzliches "Vollgas" geben, der Zug beschleunigt halt einfach extrem langsam.

LG
Thomas


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#7 von Dirk W , 03.01.2013 13:44

Zitat von Helko

Hallo Dirk
Ketzerisch könnte ich sagen, mache doch 5 Kreise in unterschiedlicher Höhe, aber das hast du sicher nciht gemeint.



Doch, so habe ich das gemeint

Zitat von Helko

Mache als erstes einen Grundriss des Raumes, dann der Anlage, und zum Schluss nimm einen Zirkel und schlage in alter griechischer Tardition deine Kreise.




Der Raum ist für eine Zeit X ersteinmal eine leere Garage. Der spätere Raum wird das Dachgeschoss sein. (ist momentan aber noch besetzt). Meine Anlage wird aus 3 Segmenten bestehen, die ich später ohne Probleme transportieren kann. Das gute ist das ich erst los lege, wenn das Ding fertig geplant ist. Habe in H0 zu viel Lehrgeld bezahlt. Das wird mir so in N nicht mehr passieren.
Freundliche Grüße Dirk W


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#8 von Dirk W , 03.01.2013 13:49

Vielen dank für Deine Antwort,

Zitat von memento
Also die Bremsverzögerung merkt man schon sehr deutlich. Wenn ich aus voller Fahrt den Regler sofort auf "Vollgas rückwärts" stelle, fährt die Lok noch fast einen halben Meter weiter, und das aus einer Vorbildgeschwindigkeit von ca. 60 km/h, bevor sie dann ganz langsam wieder rückwärts losfährt.



Ich werde die Züge nicht über den Trafo anhalten, sondern über Strom da oder weg.Vollautomatischer Betrieb ist geplant. Nach ganz alter analoger Manier mit einem Relais. Stecker rein, die Züge fahren los und ich mache nix mehr außer gucken. . Wobei Haltepunkte bis jetzt nur recht spärlich geplant sind, an einem oder zwei Tunnel.
Freundliche Grüße


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#9 von memento , 03.01.2013 13:57

Von automatischer Steuerung hab ich zugegeben keinerlei Ahnung.

Aber ist das nicht so, daß man, wenn man das digital löst, die Züge auch bei Automatik entsprechend sanft anfahren und abbremsen lassen kann?

Letztlich muß es natürlich Dir gefallen. Wenn Du gegen das total abrupte Anfahren und Stehenbleiben keine Einwände hast, dann mach das so.....


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#10 von Peter Fredrich ( gelöscht ) , 03.01.2013 22:26

Zitat von Dirk W

Ich werde die Züge nicht über den Trafo anhalten, sondern über Strom da oder weg.Vollautomatischer Betrieb ist geplant. Nach ganz alter analoger Manier mit einem Relais. Stecker rein, die Züge fahren los und ich mache nix mehr außer gucken. . Wobei Haltepunkte bis jetzt nur recht spärlich geplant sind, an einem oder zwei Tunnel.
Freundliche Grüße


Hallo Dirk,
Mag ja vielleicht im Sbf auf gerader Strecke eine Option sein, aber wehe ein Wagen steht beim Nothalt noch in einer Kurve, N- Wagen liegen schneller auf der Seite als du gucken kannst.
Aber mal anders gefragt: Soll deine Anlage überhaupt keine Sichtbaren Haltestellen/Bahnhöfe haben? Weil spätestens dort sehen 2cm Bremsweg überhaupt nicht mehr schön aus.

Zum Gleis: Wenn du mit einzelnen Gleisstücken und einer eingeschränkten Auswahl von abknickenden Weichen weiterhin leben möchtest, ist Minitrix sicherlich der legitime Nachfolger für einen ex Märklinbahner.
Bei einem Neustart solltest du aus meiner Sicht jedoch den Schritt wagen zu einem Vorbildgerechteren Gleissystem. Peco hat das mit abstand bestausgebaute Weichensystem, und alles zwischen den Weichen wird sowieso mit Flexgleisen ausgefüllt. Die Verarbeitung von Flexgleisen ist bei 2 Schienen sowieso wesentlich einfacher als bei Mä K-Gleis.

In der Spur N- Welt hast du bei den Fahrzeugen die Wahlfreiheit zwischen allen Herstellern, keine unterschiedlichen Stromsysteme, keine Unterschiedlichen Spurweiten der Achsen, keine unterschiedlichen Kupplungen, also auch kein Grund sich länger mit einem 40 Jahre altem Gleissystem abzugeben. Besorg Dir mal zum Vergleich ein Peco Code55 Betonschwellenflexgleis und ein Minitrixflexgleis. Wenn der Geldbeutel ein wenig mehr Spielraum bietet auch noch je zwei Weichen und bau Dir mal einen Gleiswechsel auf. Dann mal einen Zug mit langen Wagen drüber rollen lassen, ich möchte wetten das du dann die Empfehlung für Peco Code55 nachvollziehen kannst.


Peter Fredrich

RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#11 von Dirk W , 04.01.2013 10:45

Lieber Peter, liebe Forengemeinde
ich habe mir die Mühe gemacht, nach 6 Jahren Abstinenz von der Modelleisenbahn, meine Festplatte oben im Kopf zu löschen. Nun versuche ich nicht mehr in Sachen C und M Gleis zu denken. Da ich über ausreichende Bücher über die Modellbahn verfüge, habe ich einen Teil nocheinmal als " N Bahner " gelesen und bin bis jetzt zu folgenden Ergebnis gekommen: Meine Bahn wird digital gefahren. (Huch, da ist noch ein bißchen Märklingedankengut auf der Festplatte) und deshalb über die Mobile Station von Minitrix. Habe noch eine von Märklin hier, diese ist ja aber leider nicht kompatibel (unterschiedliches Format). Wie weit und für was kann ich die Transformer von Märklin weiter benutzen ? Ich habe noch die 66181und den 66322 hier ? Da ich über keine Lok verfüge, kann ich auch direkt neu digital einsteigen.
Das Gleissystem wird das Peco Streamline Code 55 System werden. Ob Holz- oder Betonschwellenoptik wird ein Probekauf zeigen. Da ich aber nostalgisch ziemlich angehaucht bin, wird es wohl die Holzoptik. Magnetkontaktgleise etc, falls benötigt, von Minitrix.
Zu Steuerung der Anlage (Fahrstrassen, Haltepunkte etc) bin ich noch nicht zu einem Ergebnis gekommen. Ich lese jetzt nocheinmal das Buch "Digital Steuerung" aus der Märklin Bibliothek, dürfte im Gleichstrombetrieb ähnlich sein. Abschrecken wird mich wohl die hohen Kosten einer programmierbaren Mobilen Station mit Fahrstraßen. Wird am Anfang ein bißchen viel sein. Mit dem Startpaket von Minitrix bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht hole ich mir die Startpackung Schweiz, oder die benötigten Dinge einzeln. Was denkt ihr ?
Freundliche Grüße Dirk


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#12 von Peter Fredrich ( gelöscht ) , 04.01.2013 15:56

Hallo Dirk,
Mein erster Gedanke bei deinem letzten Post war: "geht doch"
Natürlich entscheidest Du für Dich ganz allein, da Du aber nach Meinungen gefragt hast, bekommst Du auch welche...

Zum Gleis: Beton- oder Holzschwellenoptik ist sicherlich zum einen Geschmackssache, zum anderen aber auch eine Frage der Epoche, so man sich denn um solche kümmert.

Wichtig ist nur wenn du Ware von Peco bestellst: Es gibt das N Gleis als Code 55 und als Code 80 bzw. Finescale (Code55) und Streamline (Code 80) soweit ich das Verstanden habe kann man die Gleise von Peco auch kombinieren, währe sicherlich für die Tunnelbereiche Interessant da die Code 80 Gleise etwas günstiger sind.
Vom Prinzip her kannst Du zum Fahren die Aktuelle MobileStation egal ob Trix oder Märklin verwenden. Daher könnte das Schweizer Startset von Minitrix eventuell attraktiv für dich sein, wenn Du nur Digital fahren willst. Von der Funktion her lassen sich zwar mit der MS2 auch Weichen Digital schalten, aber das empfinde ich als sehr unkonvortabel.
Vom Prinzip her kannst du aber jede DCC Zentrale verwenden um Spur N Loks Digital zu fahren, Finger weg vom alten Trix Seletrix System, Unterstützt das überhaupt noch ein Hersteller?

Ich denke die aktuelle Minitrix Startpackung lohnt sich nur wenn du Lok, Wagen und die MS2 sowieso verwenden möchtest. die paar Gleise die dabei sind kannst du getrost in der Bucht verkaufen oder für einen Weihnachts- Testkreis verwenden.

Ansonsten denke ich macht es wenig Sinn ein Märklin Buch über Digitale Steuerung zu lesen, Märklin bezieht sich fas ausschließlich auf seine eigenen Systembausteine.
Als N-bahner bist du jedoch nicht mehr Hersteller gebunden, also informiere dich auch was die Steuerung anbetrifft vielschichtiger.
Bei uns in der Stadtbibliothek gibt es reichlich Material zum ausleihen, ansonsten bietet das Netz natürlich die Weitergehenden Informationen. Aber manchmal möchte man auch ein Buch in der Hand halten.....

Du machst das schon ganz richtig, erstmal in Ruhe informieren, unterschiedliche Meinungen einholen und danach mit klarem eigenständigen Entschluss anfangen.


Peter Fredrich

RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#13 von Dirk W , 04.01.2013 17:49

Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Antwort

Zitat von Peter Fredrich
Hallo Dirk,

Wichtig ist nur wenn du Ware von Peco bestellst: Es gibt das N Gleis als Code 55 und als Code 80 bzw. Finescale (Code55) und Streamline (Code 80)




Laut Blätterkatalog von Weinert heißt das Code 55 Gleis Streamline . Jetzt machst Du mich aber nervös

Zitat von Peter Fredrich

Vom Prinzip her kannst Du zum Fahren die Aktuelle MobileStation egal ob Trix oder Märklin verwenden.



Meine Märklin Mobile Station kann ich benutzen ? . Jetzt so langsam lohnt sich mein Startset nicht mehr. Welchen Trafo brauche ich denn ?


Freundliche Grüße Dirk W


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RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#14 von Peter Fredrich ( gelöscht ) , 04.01.2013 22:28

Hallo Dirk, jetzt habe ich Dich aber verwirrt, und dabei auch noch einen Fehler gemacht.... ops:
Streamline sind beide Gleise, Code 55 und Code 80, nur bei den Artikelnummern steht bei den Code55 Gleisen am Schluss immer ein F (für Finescale?) Modellbaushop Lippe hat die Unterscheidung mit Finescale und Streamline, bei Weinert und auf der Peko UK Homepage (in English) gibt es die Unterscheidung nicht (mehr)
Ich finde es schon mal super das man beide Gleise mischen kann, die Schienenoberkante ist nach dem Zusammstecken gleich hoch, und nach vielen Erfahrungsberichten aus diversen foren ist das Peco Gleis erste Wahl der N- Bahner.

Mit der Aktuellen Märklin Mobilestation 60653 und der Gleisbox 60113 kannst Du auch N- Bahnen mit DCC fahren. Mit der neuesten Softwareversion können bis zu 40 Loks in der Lokliste geparkt werden und 11 davon im direkt Zugriff. An einer Gleisbox 60113 kannst Du ohne weitere Kabel zwei Mobilstation Märklin 60653 oder Trix 66950 anschließen, so das du insgesamt 40 Loks in die Lokliste aufnehmen könntest und davon bis zu 22 im direkten Zugriff.
Die Trix Mobile Station 66950 und die Märklin Mobile Station 60653 unterscheiden sich eigentlich nur in der Farbe, beide können Märklin Motorola, MFX und DCC Decoder steuern.
Mit Spannung versorgt wird das ganze mit dem Märklin Schaltnetzteil 66361 (36VA)

Mit der alten Märklin Mobile Station 60652 hingegen lassen sich keine DCC Loks fahren!!!!

Die alte Trix Mobile Station 66920 hingegen kann SeleTrix und DCC Decoder ansprechen, und währe eine Alternative, allerdings ohne Zukunft!
Wenn du mal ebay ein wenig bemühst wirst Du Angebote für das Set Trix Mobil Station 2 +Gleisbox +Schaltnetzteil für ~80€ finden
Das selbe Set, nur mit Märklin Label gibt es oft schon für unter 70€, da natürlich mehr Märlin Startsets zerpflückt werden.
Mit etwas Glück könntest du also für rund 100€ 2 Mobile Station mit Gleisbox und Schaltnetzteil ergattern.

Aber: Informiere Dich doch bei den DCC fahrern was nach ihrer Einschätzung eine geeignete Zentrale ist, um Loks vernünftig fahren zu lassen und ggf. auch die Decoder zu programmieren! Ich bin sicher Du wirst von 10 Nutzern 10 Meinungen hören....
Wenn Du einen guten Händler in der Nähe hast, der Dir Deine N loks mit Decodern ausrüstet, kannst Du eventuell auf die Programmierungen verzichten.

Oder du schlägst gleich Richtig zu und holst Dir eine Märklin Central Station 60215, da ist Fahren, Schalten, Steuern und Programmieren inklusive. Gibt es inkl. 60VA Schaltnetzteil für rund 550€ in der Bucht.


Peter Fredrich

RE: Planung N Anlage Schweizer Vorbild

#15 von Helko ( gelöscht ) , 04.01.2013 22:49

Zitat von Dirk W
Meine Märklin Mobile Station kann ich benutzen ? . Jetzt so langsam lohnt sich mein Startset nicht mehr. Welchen Trafo brauche ich denn ?


Wenn Du Sonst nichts Digitales hast, dann denke doch auch an Selectrix, immer noch das Schnellste und Sicherste!


Helko

   


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