gerade habe ich versucht, einen Haftreifenwechsel an dem Märklin ÖBB Taurus 39836 vorzunehmen, aber den Versuch nach Blick in die Anleitung abgebrochen. In der Anleitung ist nämlich ein völlig anderes Bild des Motorfahrgestells zu sehen als den Anblick den die Unterseite der Lok bietet. Das Bild in der Anleitung erinnert an ältere Drehgestelllokomotiven wo man ja die Schraube die die Kupplung mit fixiert hat lösen musste und dann die Drehgestellblende abnehmen konnte. Eine weitere Schraube in der Mitte hielt dann das Drehgestell mittels eines Metallteils (so ist es auf den Anleitungseiten 24 und 25 zu sehen!!).
Leider ist aber der Taurus nicht so auf der Unterseite. Es gibt nur zwei kleine Schrauben und man sieht jeweils ein Zahnrad an den Achsen. Soll ich nun diese beiden kleinen Schauben lösen? Fällt einem dann alles entgegen, oder nicht?
Bitte um Rat, damit ich nicht einen Kleinteilehaufen habe. Die Anleitung ist aber offenkundig falsch und beschreibt eine vermutlich ältere Befestigungsvariante (Danke M*).
Schöner Gruss, Thomas
P.S.: auch das Ölen wird total falsch beschrieben, dort sind wie früher üblich Zahnräder unmittelbar an einem Rad zu sehen. Frage: muss man die kleinen Zahnräder dann eigentlich fetten (wie die Anleitung für den Motor beschreibt) oder ölen? Gibt es vielleicht eine andere Lok deren richtige Anleitung ich für den Taurus nehmen könnte - die ONLINE Anleitung ist nämlich genau so falsch??
ist die Explosionszeichnung/Ersatzteilliste genauso falsch?
nein, die sieht korrekt aus - dort schaut es so aus, als sei die Drehgestellblende in eine untere Abdeckplatte eingehängt. Also einfach die beiden Schrauben lösen und hoffen das da nicht irgendwas mit rausfällt (das will ich ja vermeiden)?
lös die beiden Schrauben (Position 36) in der Explosionszeichnung.
Dann kann die Abdeckung abgenommen werden.
Mehr als die beiden Treibradsätze kann Dir aus dem Treibegstell nicht entgegenfallen.
Der Drehgestellrahmen wird auf der Kupplungsseite von der Abdeckung gehalten und auf der anderen Seite mit Haltenasen im Treibegstell.
Merk Dir nur die Reihenfolge der Treibradsätze, denn die Räder sind bei der Lok unterschiedlich ausgeführt. (geht nur um die Obtikt, Zähnräder der Treibradsätze sind gleich!)
In der Anleitung zur 39890 auf Seite 28 sind die Schritte richtig angegeben, auch wenn es sich um eine andere Lok handelt! Anleitung findest Du auf dem Märklin-Server! Ebenso kannst Du dort die Schmierstellen für Deine 39836 entnehmen.
Zitat von Werner NettekovenAnleitung findest Du auf dem Märklin-Server!
Hallo Werner,
vielen Dank für die ausführliche Schilderung. Werde mich nachher mal an die Lok machen. Nur die Anleitung befindet sich NICHT auf dem Server. Ich gebe ja bei Märklin unter Service Produktsuche die gewünschte Katalognummer ein. Dann kommt leider bei der 39890 kein Button für die Anleitung, sondern nur für die Explosionszeichnung. Auch wenn ich die Linkadresse der Anleitung für die 39836 so ändere, dass stattdessen 39890 die Nummer ist, dann kommt nichts (http://medienpdb.maerklin.de/product_fil...836_betrieb.pdf - die Nummer dann auf 39890 ändern). Gibt es noch eine andere "geheime" Adresse für die Anleitung.
Vielleicht hilft dies weiter. Ist eigentlich nicht so schwierig, man braucht nur etwas Geduld.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Welz
Hallo Reinhard,
vielen Dank, nur das habe ich schon selbst herausgefunden (ich zitiere mich selbst "Dann kommt leider bei der 39890 kein Button für die Anleitung, sondern nur für die Explosionszeichnung.").
Die zwei Schrauben zu lösen war kein Problem, ich hatte nur Angst, das einem da irgendwas entgegen fällt. Dem war aber nicht so, nach Abnahme der Abdeckung konnte man - besser als bei den alten Loks - einfach den gewünschten Radsatz entnehmen und ohne an der Lok zu fummeln sehr bequem alles tauschen.
Du siehst, so bleibt die Moba immer spannend. Und tröste Dich damit, wenn's kaputt repariert ist, ist es ja nicht so schlimm, es ist ja Deine Lok und man kann eigentlich immer alles reparieren.
Eine schöne Woche noch Mit freundlichen Bastlergrüßen
Du siehst, so bleibt die Moba immer spannend. Und tröste Dich damit, wenn's kaputt repariert ist, ist es ja nicht so schlimm, es ist ja Deine Lok und man kann eigentlich immer alles reparieren.
Eine schöne Woche noch Mit freundlichen Bastlergrüßen
Reinhard Welz
Hallo Reinhard,
danke für die tröstenden Worte - in diesem Fall ja zum Glück nicht notwendig (und ein wenig ärgerlich wäre es schon, wenn man eine NP 300 Euro Lok kaputtrepariert). Bin ja nur ein wenig vorsichtig nach all den Hiobsbotschaften im Forum geworden (haufenweise Kleinteile die einem entgegenkommen). An die rustikalen M* Modelle bin ich auch immer ohne Anleitung herangegangen, aber die waren ja noch einfach ohne Elektronik und eben auch immer ähnlich. Nun grinst einem immer gleich die große Platine entgegen wo ein falscher Griff dann Exitus heisst...
ZitatDu siehst, so bleibt die Moba immer spannend. Und tröste Dich damit, wenn's kaputt repariert ist, ist es ja nicht so schlimm, es ist ja Deine Lok und man kann eigentlich immer alles reparieren
nach dem bei mir eine Märklin Köf vom vielen stehen ihren Geist aufgegeben hat (die Lok hat noch gebrummt, sich aber nicht mehr bewegt) dachte ich, schraubstse mal auf und guckst mal. Nach dem sie mir aber beim aufschrauben unter den Fingern zerbröselt ist (ohne Übertreibung, da ist Zeuchs weggebrochen, das hatte ich nicht mal berührt. Erst dachte ich noch, was fallen denn da für viele Einzelteile weg, bis das böse erwachen kam...) traue ich mich nicht mehr, meine Insider 103 aufzuschrauben um ein Birnchen zu wechseln... Die Köf habe ich dann verhökert - Freude vergangen...