RE: Welche KurzKupplung?

#1 von AS1 , 28.02.2013 20:59

Hallo liebe Foren Freunde!
Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit der Roco Kurzkupplung, Roco Universalkupplung und mit der Fleischmann ProfiKupplung..
Vielleicht könnt ihr mir noch sagen welche Kupplung ihr bevorzugt und warum..
(Vorteile/Nachteile)
Danke für eure Hilfe !!!!
Lg markus


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Markus


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RE: Welche KurzKupplung?

#2 von 6achser ( gelöscht ) , 28.02.2013 21:30

Hallo Markus,

ich fahre drei verschidene Kupplungen, Märklin,Fleischmann und Roco. Jede passt irgendwo, an Güterzügen benutze ich die Fleischmann, kuppelt sicher und fest, an festen Personenzügen sind es die Roco, für den Rest benutze ich Märklin. Aber gerade bei "labberigen" Kulissen habe ich die erfahrung gemacht das die Märklin nicht taugen.

Am besten mal von jeder Kupplung ein paar Exemplare besorgen und testen testen und nochmal testen.

MfG

Andre


6achser

RE: Welche KurzKupplung?

#3 von TRAXXer , 28.02.2013 21:32

Hallo Markus,

ich habe Erfahrungen machen können mit der Roco Kurzkupplung, Universalkupplung und der Märklin Kurzkupplung.

Einen richtigen "Sieger" gibt es noch nicht so richtig, denn alle haben Vor- und Nachteile. Hier mal aus meiner Sicht das Wichtigste:

Märklin-KK:
+ kuppelt relativ kurz
+ kompatibel zu Bügelkupplung
+ recht gut vorentkuppelbar
- meistens nicht kompatibel zu Rollmaterial von Drittherstellern (Pufferproblematik)

Roco-UK:
+ kompatibel zur Märklin-KK, deshalb gute Alternative bei Drittherstellermaterial
+ keine Pufferproblematik
- größter Kuppelabstand der unter diesen Dreien

Roco-KK:
+ in meinen Augen beste Optik
+ kürzester Kuppelabstand
+ starre Verbindung, deshalb keine Längsschwingungen im Zug (behaupte ich)
+ manuell leichter zu entkuppeln (Wagen einfach nach oben heben)
- nicht kompatibel zu den anderen Kupplungen
- eher schlecht vorentkuppelbar
- Kupplungskulissen müssen gut justiert sein

Habe im Moment damit angefangen, die Wagen mit Roco-KK auszurüsten, weil die Vorteile überwiegen und die Nachteile nicht so relevant sind in meinem Fall.

Hoffe geholfen zu haben


Schöne Grüße, Niklas


 
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RE: Welche KurzKupplung?

#4 von Miwulas-Nachbar ( gelöscht ) , 28.02.2013 21:39

Guten Abend Markus,

Ich verwende für Güterwagen die Roco-Universalkupplung, mit durchweg guten Erfahrungen, sicheres An- und Abkuppeln in allen Lebenslagen.
Nur in Kurven ist es schwierig, da die Kupplungen gerade aufeinandertreffen müssen um sauber einzukuppeln, das ist aber kein spezifisches Problem der Roco-Universalkupplungen. Auch funktioniert sie gut mit MäTrix Telexkupplungen und den elektronischen Kupplungen von Roco. Zum Vorteil gereicht dieser Kupplung auch, dass es sie auch als höhenverstellbare Version gibt, ein Problemlöser für abweichend hohe Normschächte.

Für feste Zugverbände benutze ich die Roco-Kurzkupplung, mit ähnlichen Erfahrungen wie Oben, diese ist jedoch nicht so gut geeignet, wenn man aktiv Rangieren will. Besuch doch mal den Händler deines Vertrauens und schau dir die Kupplung in "Echt" an.


Miwulas-Nachbar

RE: Welche KurzKupplung?

#5 von rolfuwe ( gelöscht ) , 28.02.2013 21:47

Wir nehmen die klassische Roco-KuKu als Standard-Kupplungen. Also, an allen Triebfahrzeugen und den meisten Wagen. Was sonst so bei A&V u. Börsen mit anfällt (Händler tauschen ja die Kupplungen), wird zwischen zusammengehörigen Wagen verwendet.
Es gibt dabei aber auch keine Probleme mit der Roco-Uni-Kuku.
Die Märklin-Uni-Kuku blieb bei ein paar Wagen, in kleinen Radien, an den Puffern hängen, das kann zu Entgleisungen führen. Märklin-Modelle sind ja etwas höher gelegt, da passiert nichts.
Die Fleischmann-Kupplung schubst einzelne leichte Wagen oft fort, statt zu kuppeln. Die neuen Märklin-Wagen sind die leichtesten, die alten sind schwerer.
Auf unserer Nebenbahn, wo die Loks umgesetzt werden, haben sich die klassische Roco-KuKu u. mechanische Entkuppler eigentlich am besten bewährt.
Die klassische Roco-KuKu hat auch den Vorteil, dass man die etwas nachjustieren kann. Neue sind manchmal für den Entkuppler zu straff.


rolfuwe

RE: Welche KurzKupplung?

#6 von Länderbahnmartin , 28.02.2013 21:52

Hallo Markus,

in festen Zugverbänden nehme ich die Fleischmann-Kupplung, weil die Wagen leicht trennbar sind durch Anheben nach oben, also v.a. bei wenig zu verändernden Güterzug- u. v.a. bei Personenzugverbänden.

Ggü. der Lok und bei Güterwagen, die ständig gekuppelt werden, nehme ich Roco UK, auch bei den Märklin Wagen

Schönen Abend
Martin


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RE: Welche KurzKupplung?

#7 von TRAXXer , 28.02.2013 21:58

Zitat von rolfuwe
Die klassische Roco-KuKu hat auch den Vorteil, dass man die etwas nachjustieren kann. Neue sind manchmal für den Entkuppler zu straff.


Dazu mal ne Frage: Wie funktioniert das? Kann man die Kupplungen echt leichtgängiger machen?


Schöne Grüße, Niklas


 
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RE: Welche KurzKupplung?

#8 von 6achser ( gelöscht ) , 28.02.2013 22:09

Ich biege unter warmen Wasser den aüßeren Keil etwas weiter nach aussen, kommt aber auch immer darauf an wie schwer die Wagen sind, aber danach flutscht die Kupplung.

MfG

Andre


6achser

RE: Welche KurzKupplung?

#9 von rolfuwe ( gelöscht ) , 28.02.2013 22:28

Ich hebele manchmal (ganz brutal) innen den Spalt mit einem kleinen Schraubenzieher etwas auf. Aber den Haken dabei randrücken, sonst hält die Kupplung bei schweren Zügen nicht mehr.
Die vorher genannte Methode ist die vornehme Methode.
Umgekehrt, wenn man mal gegen ein Hindernis fährt oder die Kupplung ausgenuddelt ist, kann man sie auch wieder zurückbiegen.


rolfuwe

RE: Welche KurzKupplung?

#10 von AS1 , 01.03.2013 06:51

Hallo liebe Freunde!
Danke für eure schnelle Hilfe.. Zurzeit verwende ich noch selbst die roco kurzkupplung, aber im gleiswendel, durch die höhe, entkuppeln sich manche wagen von selbst..
Aber hat wer erfahrung mit dem Roco KK selbstenkuppler von Krois Modell Wien-Schwechat..?
Der bietet ein eigenerzeugnis an..
Lg markus


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RE: Welche KurzKupplung?

#11 von avronaut ( gelöscht ) , 01.03.2013 09:38

Hi,

mir erscheint noch erwähnenswert, dass man bei der Fleischmann bzw. Roco Kurzkupplung Fahrzeuge leicht aus dem Verband entnehmen kann (im Gegensatz zur Roco universal bzw. Märklin Kurzkupplung).
Desweiteren ist erwähneswert, dass die Roco Kurzkupplung die verbreiteste ist (oft schon nachgerüstet an Gebrauchtmaterial) und auch am preiswertesten ist.
Desweiteren scheint mit die Roco Kurzkupplung mechanisch am empfindlichsten. Der biegsame Haken bricht bei gröberer Behandlung gern mal ab und verbiegt sich schon dadurch, dass man eine Zeit lang leichten Druck darauf ausübt ( z.B. am Prellbock oder in einer Verpackung).

Die Kroiskupplung funktioniert generell, verlangt aber äußerst sauber justierte Kupplungen. Anbei eine kurzes Video:

http://m.youtube.com/#/watch?v=5Yp-0-Zu-ZE

Gruß Uli


avronaut

RE: Welche KurzKupplung?

#12 von AS1 , 01.03.2013 10:28

Hallo Uli!
Danke für dein Video, also eig sollte verschub sehr gut damit zu erledigen sein oder..?
Lg markus


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Markus


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RE: Welche KurzKupplung?

#13 von avronaut ( gelöscht ) , 01.03.2013 10:38

Hi,

das geht schon, allerdings sind die bekannten Systeme für Bügelkupplungen unproblematischer.

Gruß Uli


avronaut

RE: Welche KurzKupplung?

#14 von AS1 , 01.03.2013 11:41

Oke ja werde mir wenn mein VBF fertig ist eine 1163 öbb + die kupplung zulegen.. Und macht die kurzkupplung im gleiswendel Probleme.? Oder gibts eine lösung weil bei mir hängen sich manche wagen im wendel ab :/
Lg markus


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RE: Welche KurzKupplung?

#15 von CR1970 , 01.03.2013 12:07

Geb ich auch nochmal meinen Senf dazu, da ich gerade versuche meine Kupplungen zu harmonisieren.

Momentan vorhanden waren:
- Güterwagen (meist Märklin, Piko, Roco): Mä-KK, Roco-Bügel bei Roco-Wagen, die Probleme in Kurven mit Verhaken machten
- 2-3 achsige Personenwagen (eher Fleischmann): meistens Märklin-KK
- 4-achsig Personenwagen (Mä, Roco, Piko, Riva, LS, Electrotrain): Fleischmann-Profi-K, Roco-KK, jeweils ganze Züge (erster und letzter Wagen meist Mä-KK)

Nun möchte ich aber auch gemischte Züge Personenwagen, Gw bilden, z.B. einfach mal einen Ged. Gw mitführen o.ä. und die Schnellzüge mal anders zusammenstellen.

Also gehe ich jetzt weg von allen Roco-KK (fällt oft dieser Vorentkupplunghaken ab) und Fleischmann-KK (bei Kulissen, die recht tief hängen, bleiben die Kupplungen an Pukos hängen).

Ich bevorzuge bei Wagen die die Märklin-Kupplung vertragen, diese. Alle anderen erhalten die Roco-UK. Sie kuppelt zwar ein klein wenig weiter wie die Mä-KK, aber so kann ich ohne großes Tamtam alle Wagen und Loks miteinander kombinieren. Allein meine 3 Roco-Silberlinge behalten untereinander ihre Fleischmann-Profi-K (da Stromleitend 2-pol.). Vorne und hinten gibt es eine Roco-UK.

Für zukünftige Beleuchtungsprojekte werde ich evtl. die Mä- oder RTS stromführende K nehmen.


Andrà tutto bene und nette Grüße von CR1970
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RE: Welche KurzKupplung?

#16 von K.Wagner , 01.03.2013 12:23

Hi,

das Thema ist ja nicht totzukriegen, deswegen hier mal wieder mein Senf dazu...
Roco KK habe ich komplett entfernt, da sie rel. leicht entkuppeln - und das auch bei "Profianlagen". Sie sind sehr "höhenempfindlich" - d.h bei Neigungswechseln kann es trotz Ausrundung je nach Wagenkombination zu ungewollten Entkupplungen kommen. Und das selbst bei vorher exakt ausgemessenen Exemplaren (feste Zugverbände)
Fleischmann KK hatte ich anschließend - die sind etwas unempfindlicher, aber das Thema ist dasselbe - der Vorteil des leichten Heraushebens bringt diesen Nachteil mit sich. Die stromführenden TAMS/VIESSMANN-KK auf Fleischmann Basis zeigen dieses Verhalten aufgrund der stabilisierenden Kontaktdrähte übrigens nicht.
Märklin-KK haben das Problem des Pufferhakelns aufgrund der Kollision Bügel - Puffer - auch hier ist eine 100%ig zufriedenstellende Lösung nicht machbar. Bei reinen Märklin-Garnituren kein Thema - aber das sind bei mir die wenigsten - zumindest bei den Güterwagen.....

Roco Universal KK sind eine gute Lösung - sind bei mir aber aufgrund des einseitig offenen Kupplungsbügel out - ich habe Dampfloks mit rel. zierlichem Kupplungshaken - und da gleiten die Kupplungen in Kurven oder Weichenverbindungen einfach ab -> Zug bleibt stehen, Lok fährt weiter....

RTS-KK (nicht stromführend) haben sich bei mir damit als beste Lösung ergeben - aufgrund des schmealen Kupplungsbügels keine Kollision mit den Puffern, leichtgängig - Nachteil: Keine Vorentkupplung. Und etwas schwer erhältlich....
Vorteil: Die Bügel gibt es einzeln und man kann damit auch Märklin-KK ausrüsten - mein Wagenpark fährt zu 75% mit diesen umgerüsteten Kupplungen - die Loks zu 100% - wenn sie keine Kupplungshaken haben.

Und irgendwann mache ich aus oben geschriebenen einen Textbaustein


Gruß Klaus


 
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RE: Welche KurzKupplung?

#17 von Stefan Walter , 01.03.2013 12:49

Ich verwende fast ausschließlich die Roco-Kurzkupplungen mit Vorentkupplung. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen System wurde schon weiter oben erörtert.

Da die Mehrheit meiner Fahrzeuge von Roco stammen und werksseitig davon wiederum der Mehrheit Kurzkupplungsköpfe beilagen, ergab sich so für mich, als ich mein rollendes Material konsequent auf Kurzkupplungen umstellte, der geringste "Investitionsbedarf".
Für den "Rest" der umzustellenden Fahrzeuge hatte ich mir bei einem Versandhändler (Schmidt, Wissen)im Rahmen eines Sonderangebots 600 Kurzkupplungsköpfe bestellt und alle auf einen Schlag umgerüstet. Das war etwa 1998.

Die Märklin-KK kam für mich wegen der Puffer-Problematik nicht in Frage, die Fleischmann-Kurzkupplungsköpfe waren etwas teuerer als die von Roco, sind zwar robuster, benötigen aber zum Einkupplen einen ordentlichen "Bumms".

Für feste Garnituren (Personenzüge (P-, D- und E-Züge)) die normalerweise nicht rangiert werden, verwende ich die aus anderen Wagen ausgebauten Fleischmann-Kupplungen weiter (mit "Übergangswagen" FLM/Roco-KK am Anfang und Ende des Zuges).
Für typ. Ganzzüge, die ich auch nicht rangiere (z.B. OOtz-Wagengarnituren) benutze ich, nachdem mir die FLM-KK ausgegangen sind, seit einiger Zeit Piko-Ganzzugkupplungen, hier auch wieder mit "Übergangswagen" am Anfang und Ende des Zuges.

Unauffällig sind, finde ich, alle KK nicht, also nehmen sich vom opt. Gesichtspunkt nichts.

Roco-KK sind etwas empfindlich: sie neigen bei mir in Einzelfällen dazu, dass sich die "Sperrklinke" (von oben betrachtet an der rechten Seite) des Kupplungskopfes etwas abspreizt und nicht mehr in das "Gegenstück" einrastet, was zu unerwünschten Entkuppeln während der Fahrt führen kann.
Vorteile: preislich etwas günstiger (Stand 199 als die FLM und Märklin-Konkurrenz (wobei Märklin aus den weiter oben angeführten Grund bei mir ausschied).

Einige wenige "Altfahrzeugen" ohne Kinematik habe ich nach und nach zuerst mit Roco, dann mit Symoba-Nachrüstkinematiken auf Kurzkupplung umgerüstet, wobei m.M. die Symoba-Mechanik das Beste ist, was es zur Zeit gibt.

mfG
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RE: Welche KurzKupplung?

#18 von rolfuwe ( gelöscht ) , 01.03.2013 13:00

Zitat von K.Wagner
...
Roco KK habe ich komplett entfernt, da sie rel. leicht entkuppeln - und das auch bei "Profianlagen". Sie sind sehr "höhenempfindlich" - d.h bei Neigungswechseln kann es trotz Ausrundung je nach Wagenkombination zu ungewollten Entkupplungen kommen. Und das selbst bei vorher exakt ausgemessenen Exemplaren (feste Zugverbände)
Fleischmann KK hatte ich anschließend - die sind etwas unempfindlicher, aber das Thema ist dasselbe - der Vorteil des leichten Heraushebens bringt diesen Nachteil mit sich...


Es muss irgendwelche Unterscheide zwischen den Modellbahnern, Zuglängen, Anlagen, Modellen oder Kupplungs-Chargen geben, die zu solch unterschiedlichen Erkenntnissen führen.

OK ist, wenn ich mal nach 10 Jahren eine Kupplung in den Müll werfe, weil sie ausgeleiert ist oder ich gegen eine Wand gefahren bin. Evtl. erreicht man auch über 2m Zuglänge u. Rampen über 4% die Grenzbelastung dieser Kupplung. Aber zumindest unterhalb dieser Werte habe ich seit ca. 1/4 Jahrhundert keine Entkupplungs-Probleme. Das gab es nur vereinzelt an meiner ca. 30 Jahren alten Anlage, die zu "weich" gebaut war. Jetzt habe ich 10 mm Sperrholz auf 70x30 mm Balken im 330 x 400 mm Raster (Tischlerarbeit).
Für mich ist die klassisische Roco Kurzkupplung die beste Lösung.


rolfuwe

RE: Welche KurzKupplung?

#19 von rolfuwe ( gelöscht ) , 01.03.2013 13:16

Zitat von Stefan Walter
...Roco-KK sind etwas empfindlich: sie neigen bei mir in Einzelfällen dazu, dass sich die "Sperrklinke" (von oben betrachtet an der rechten Seite) des Kupplungskopfes etwas abspreizt und nicht mehr in das "Gegenstück" einrastet, was zu unerwünschten Entkuppeln während der Fahrt führen kann...


Deinen gesamten Beitrag kann ich voll u. ganz bestätigen. (Außer mit den 600 Stück, das hat bei mir nicht funktioniert )
Auf meiner Neubau-Anlage habe ich darauf geachtet, daß alle Prellböcke bzw. Gleis-Enden eine Freiraum für die Kupplung haben. Kuppeln u. Entkuppeln erfolgt eigentlich jetzt immer auf geraden Gleisstücken. Man sollte "Beschädigungsstellen" auf der Anlage möglichst beseitigen.


rolfuwe

RE: Welche KurzKupplung?

#20 von AS1 , 01.03.2013 13:58

Ich werde mal meine anlage fertig bauen (4 Monate noch ca..) und dann einen Test machen mit den RocoKK und sollte es wirklich wieder/öfters passieren das sie entkuppeln werde ich auf die RocoUK umsteigen..
Aber die fleischmann Profi Kupplung kann mir keiner so richtig empfehlen oder was ist daran wirklich besser schlechter als bei der RocoKK.??
Danke für die vielen Antworten!!!
Markus


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RE: Welche KurzKupplung?

#21 von Jürgen , 01.03.2013 14:42

Hallo,

ich habe in meinem "Maulbronn"-Fred (Link s.u.) u.a. auch die Kupplungsproblematik angesprochen. Wesentlich sind die Randbedingungen, unter denen sie funktionieren sollen: Radien, Steigungen, Zuglängen, erforderliche Sicherheit gegen Entkuppeln, evtl. Schienensystem, Verlegequalität der Schienen, leichtes Einkuppeln, Herausnehman aus dem Zugverband etc. Da muss jeder seine persönliche Lösung finden.

Es gibt aber noch einen Aspekt, der nicht genannt wurde. Das digitale Entkuppeln. Von Krois gibt es z.B. ein System für Märklin-KK/Roco-UK (bei Märklin ist der Bügel auszutauschen) sowie die Roco-KK. Andere Hersteller habe ich noch nicht untersucht. Wer also digital entkuppeln will, sollte auch auf diesen Aspekt achten.

Grüße
Jürgen


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RE: Welche KurzKupplung?

#22 von TRAXXer , 01.03.2013 15:13

Zitat von AS1
Aber die fleischmann Profi Kupplung kann mir keiner so richtig empfehlen oder was ist daran wirklich besser schlechter als bei der RocoKK.??


soweit ich es absehen kann, ist sie bei ähnlicher Funktionsweise wie der Roco-KK zwar eventuell ein wenig zuverlässiger (wie schon oben gschrieben, ist das abhängig vom Einsatzgebiet), jedoch auch teurer als ebendiese. Und das macht bei größeren Mengen evtl schon was aus.

Zitat von Jürgen
Das digitale Entkuppeln. Von Krois gibt es z.B. ein System für Märklin-KK/Roco-UK (bei Märklin ist der Bügel auszutauschen) sowie die Roco-KK. Andere Hersteller habe ich noch nicht untersucht. Wer also digital entkuppeln will, sollte auch auf diesen Aspekt achten.


Wie funktioniert denn digitales Entkuppeln bei der Roco-KK, bzw. welche digitale Kupplung muss man denn dazu nutzen?


Schöne Grüße, Niklas


 
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RE: Welche KurzKupplung?

#23 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 01.03.2013 15:21

Zitat von AS1
Aber die fleischmann Profi Kupplung kann mir keiner so richtig empfehlen oder was ist daran wirklich besser schlechter...



Doch doch doch,
Markus,
ich empfehle die.

Mein Grund, warum ich nach Testen verschiedenster Kupplungen alles auf Fleischmann "Profi" umgestellt habe: Meine (damals noch kleineren) Kinder neigten dazu, Züge umzuarrangieren, indem sie einzelne Wagen brutal mit der Hand aus dem Zugverband herausrissen. Daher brauch(t)e ich eine Kupplung, bei der das zerstörungsfrei geht. Da schieden die meisten Kandidaten schon mal aus.
Und ich brauchte eine starre Verbindung, zwecks Wendezug, und zwecks KKK.

Ich muss allerdings zugeben, bei nicht richtig ausgerundeten Steigungsübergängen neigt die Fleischmann-"Profi" tatsächlich zu Zugtrennungen, das ist die andere Seite der Medallie. Muss man halt die entsprechenden Stellen seiner Anlage baulich verbessern, bis es nicht mehr vorkommt.

Gruß Martin


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RE: Welche KurzKupplung?

#24 von Jürgen , 01.03.2013 15:28

Ich kann Dir dazu nicht viel sagen, denn ich bin derzeit auch am Nachdenken über dieses Thema. In Sinsheim habe ich mir die Krois-Kupplung zeigen lassen (die für Märklin-KK und Roco-UK) und sie hat mir ganz gut gefallen. Die für die Roco-KK kenne ich nicht durch Anschauung. Hier ist aber ein passender Link: http://www.krois-modell.at/produkt/digikupp/h0/

Es gibt aber noch andere Hersteller. Ein ganz tolles System gab es bei T4T. das ist aber ziemlich teuer, aber man kann jeden Wagen an jeder Stelle Abkuppeln. Aber es ist, was die Kupplungen betrifft, ein abgeschlossenes System und ich weiß nicht, wie man es z.B. mit einem Sounddecoder von Brawa koppeln kann. Hier heißt das Zauberwort "Zeitsteuerung".

Ich finde die Fleischmann-KK nicht schlecht, da sie erheblich robuster ist als die Roco-KK. Gerade wenn man seine Fahrzeuge häufig transportieren will (z.B. für Ausstellungen), ist das ein großer Vorteil. Das Einkuppeln ist bei beiden etwas schwerer. Ich denke daran, es einmal mit beschwerten Fahrzeugen zu probieren. Da ich mit kurzen Zügen in der Ebene fahre, macht das nichts.

Ich empfehle, die in Frage kommenden Kupplungen (ich würde keine ausschließen) selber zu testen. Es ist kein großer Aufwand drei bis fünf Paar jeder Kupplung zu kaufen und unter realen Bedingungen zu testen, bevor man sich auf eine festlegt. Jede Anlage und jeder Betrieb hat seine eigenen Anforderungen, die man erst im Praxisbetrieb erkennt.

Grüße
Jürgen


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RE: Welche KurzKupplung?

#25 von Transalpin , 01.03.2013 16:01

Hallo!

In meinem Modellbahnleben als Teppichbahner habe ich drei Kurzkupplungen ausprobiert:

Roco-KK, Roco-UK und Märklin-KK.
Alle drei sind gut, allerdings verwende ich die Roco-KK nicht mehr, weil sie nicht kompatibel zu anderen Kupplungen ist und relativ empfindlich war.
Dann bin ich umgestiegen auf Roco-UK und damit recht zufrieden.
Märklin liefert allerdings serienmäßig alle seine Wagen mit KK aus (finde ich super) und da ich in letzter Zeit einige Märklin-Waggons und Loks gekauft habe, beginne ich nun bei Güterwaggons auf Märklin-KK umzurüsten und zwar aus folgenden Gründen:

1.Roco-UK und Märklin-KK sind kompatibel, allerdings kuppeln sie manchmal nicht seidig und man muss ein wenig nachhelfen.

2. Ich werde mir die ÖBB 2048 von Märklin gönnen, die eine digitale Kupplung hat und da erwarte ich mir, dass sie beim Rangieren mit Märklin-KK keine Probleme machen sollte.

3. die Märklin-KK sind aus Metall und der Bügel voll umschlossen, ich erwarte mir davon eine längere Lebensdauer und bessere Kompatibilität zu älteren Märklin-Loks

4. Ich habe den Eindruck, dass die Qualitiät der Märklin-KK besser ist. In einer 50er Packung von Roco-UK sind immer 3-4 Kupplungen, die nur schwergängig gehen oder wo der Vorentkuppler fehlt.

Bei Personenwaggons werde ich die Roco-UK behalten, da die Märklin-KK da manchmal Probleme macht und ich eigentlich fast keine Märklin-Personenwaggons habe.
Bei den Lokomotiven fahre ich gemischt Märklin-KK und Roco-UK.
LG,
Transalpin


Meine Teppichbahn(en)

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