seit einiger Zeit bin ich dabei, meine Modelle zu erfassen, und in diesem Zusammenhang schaut man sich die halt auch mal etwas genauer an. So bin ich dann bei einigen Dampfloks (BR 01.10 (Mä 39103), BR 41 (Mä 3082), BR 85 (Mä 37096) und der BR 24 (aus Roco 61405) am Führerhaus auf den Aufdruck "WM 80" gestoßen, bei der 01 und der 24 mit einem roten Punkt.
Könnte mir jemand erklären, was diese Bezeichnung für eine Bedeutung hat? Und wieso tragen nur einige wenige Loks diesen Aufdruck?
viele Grüße
Armin
----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Überzeugter Europäer - gegen die Verblödung des Abendlandes
Nach WM 80 und Dampflok hatte ich gegoogelt. Und eigentlich halte ich mich nicht für den schlechtesten Sucher... ...naja, irgendwann wird man wohl immer eines Besseren belehrt.
Jetzt suche ich erstmal nach St47K.
viele Grüße
Armin
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#6 von
Laenderbahner
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gelöscht
)
, 28.03.2013 00:04
Hallo,
Zitat von ShoogarJetzt suche ich erstmal nach St47K.
oops, da hast Du etwas "berühmt - berüchtigtes" erwischt: den nicht hinreichend alterungsbeständigen Kesselbaustahl St47K, der für etliche Kesselexplosionen sorgte und auch die Schuld daran trug, dass der Kesseldruck einiger Reichsbahn-Dampfloks von 20 auf 16 bar herabgesetzt werden musste.
Zitat von Shoogarerstmal besten Dank für die Antworten. ... Jetzt suche ich erstmal nach St47K.
Uups, ich dachte die Sache wäre längst allseits bekannt. Die Reichsbahn hat in der zweiten Hälfte der 30er Jahre diesen Stahl verbaut. Allerdings war der nicht "nachhaltig". Die Reduzierung der max. Kesseldrücke für beispielsweise die 01.10, 03.10, 41 oder 45 waren eine Folge. Die Rekonstruktion, bzw. Neubekesselung diese Loktypen mit Kesseln des alten St34 Stahls war eine Folge. Die Kesselzeknalle wie oben erwähnt eine weitere. Bei den Kriegsloks 52 und 42 hat man wieder den alten Stahl St34 verwendet. Daher gab es bei der DB die vielen 50er mit einem 52er Kessel (und der entsprechenden Führerhausfront). Die 52er haben ihre Kessel den besseren 50 gespendet.
#8 von
Modellbahner Arnold
(
gelöscht
)
, 28.03.2013 09:14
Zitat von LaenderbahnerHallo,
Zitat von ShoogarJetzt suche ich erstmal nach St47K.
oops, da hast Du etwas "berühmt - berüchtigtes" erwischt: den nicht hinreichend alterungsbeständigen Kesselbaustahl St47K, der für etliche Kesselexplosionen sorgte und auch die Schuld daran trug, dass der Kesseldruck einiger Reichsbahn-Dampfloks von 20 auf 16 bar herabgesetzt werden musste.
Etliche Kesselexplosionen ist reichlich übertrieben!
#10 von
Laenderbahner
(
gelöscht
)
, 28.03.2013 10:50
Hallo Arnold, alles was mehr ist als drei ... naja ich hätte auch "einige" schreiben können. Aber wenn ich das noch recht im Kopf habe waren das zwei 50er (50 846, 50 582) und die 03 1046 bei denen der Langkessel aufriß, eine 41er und eine weitere 50er bei denen es "nur" die Feuerbüchse zerlegte.
was bedeutet denn dann ein >roter punkt incl. weissem "H"< am führerhaus?!?
konnte dies (innerhalb meiner sammlung) bislang nur an der insider-05 003(art.no.39050) feststellen. jedoch finde ich hierzu nix im netz...scheint demnach vmtl.auch noch keinen näher interessiert zu haben?!?
#13 von
Laenderbahner
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gelöscht
)
, 09.04.2013 09:22
Hallo,
also, bevor es noch zu Verwirrungen kommt:
ein roter Punkt: Stahlfeuerbüchse zwei rote Punkte nebeneinander: Kessel aus St 47 K ein roter Punkt mit weißem "H": Lok wurde aus "Heimstoffen" hergestellt