ich habe von Viessmann das 5058A-Andreaskreuz bekommen und möchte es nun in meine anlage einbauen. Allerdings liegt dem Bausatz keine Blinkelektronik bei. Das stört natürlich das Gesamtbild. Meine Frage ist, ob vielleicht jemand weiss, wie man so eine Elektronik selbst bauen kann, da ich auf diesem Gebiet noch neu bin und Erfahrung sammeln will. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Anlage, ausschliesslich analog läuft, von Märklin ist und das Licht der Andreaskreuze über einen Kippschalter ein- bzw- ausgeschaltet werden soll.
dann google doch einfach mal nach "schaltung wechselblinker" ... von TAMS gibt´s auch einfache fertige Wechselblinker (auch als Bausatz) die den Vorteil haben, direkt für 16V ausgelegt zu sein. Bei den Schaltungen im Netz musst Du i.d.R. noch für eine Gleichspannungsversorgung mit 5 bis max. 12V sorgen.
Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Von Viessmann gibt es auch eine fertige Blinkelektronik mit der Nr. 5065, die für den nicht so geübten Elektroniker problemlos funktioniert. Gruß Stefan
Du kannst die Schaltung so, wie sie gezeichnet ist, an Wechselspannung anschließen. Sie kann sowohl per Schalter als auch per Kontaktgleis aktiviert werden. Ihr Vorteil ist, dass die LEDs sanft auf- und abblenden.
ich hab meine Blinkelektronik mit dem NE 555 aufgebaut. Einfach mal Googeln, im Elektronik-Kompendium gibts z.B. recht gute Schaltngshinweise. und Berechnungshilfen. Vorteil: Billig und (fast) unkaputtpar....
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich werde warscheinlich selbst bauen, da ich ja irgendwann erfahrung sammeln muss. Dafür Danke für den Schaltplan vom Ruinenbaumeister!
habe es auch so gelöst bzw. gebaut wie Klaus. Mit einem IC NE 555 hast Du viele Möglichkeiten was auf die Beine zu stellen. Werde mal schauen, ob ich den Schaltplan noch im Papierarchiv habe. Muss aber auch noch eine andere Lösung mit einem IC haben, wo das BÜ mit geschaltet wird. Werde morgen mal die Akten wälzen.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Ich habe noch ein paar Anmerkungen zu meinem Schaltplan:
- Der Kondensator C2 sollte auf eine Spannung von 35V ausgelegt sein. Die Kapazität darf wesentlich kleiner gewählt werden, wenn der Bahnübergang per Kippschalter eingeschaltet wird.
- C1 sollte ein Keramik- oder Folienkondensator sein. Auf keinen Fall ein Elko.
- Beim LM224 sind vier Operationsverstärker in einem Gehäuse zusammengefasst, von denen drei benötigt werden. Plus und Minus des Bausteins müssen mit den entsprechenden Anschlüssen des Kondensators verbunden werden.
- R5 muss nicht genau 690kΩ sein. 680kΩ ist der nächste Normwert.
Der astabile Multivibrator aus der Wikipedia ist am einfachsten zu bauen, aber er wechselt nur zwischen ein und aus. Die Schaltung mit den Operationsverstärkern ist ein bisschen komplizierter, blendet aber sanft auf und ab. Der Vorteil des NE555 in diesem Zusammenhang ist mir nicht bekannt.
Zitat von Der RuinenbaumeisterIch habe noch ein paar Anmerkungen zu meinem Schaltplan:
- Der Kondensator C1 sollte auf eine Spannung von 35V ausgelegt sein. Die Kapazität darf wesentlich kleiner gewählt werden, wenn der Bahnübergang per Kippschalter eingeschaltet wird.
- C2 sollte ein Keramik- oder Folienkondensator sein. Auf keinen Fall ein Elko.
spontan frage ich jetzt mal: C1 und C2 gegenüber der Zeichnung verwechselt ?
Viele Grüße, Bodo
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bist Du sicher, dass der Plan vollständig ist ? Ich habe jetzt mal einen Nachbau gestartet, aber da blinkt nichts ... es leuchtet nur die untere der LEDs (also an R9). Kann aber natürlich auch sein, dass ich beim Optimieren des Layouts irgendwo einen Fehler eingebaut habe . Ich suche weiter ...
Edit: mein Fehler ... s.u.
Viele Grüße, Bodo
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#18 von
eisenbahnstube
(
gelöscht
)
, 19.04.2013 21:10
Hallo zusammen.
Warum macht man einfache alte Hüte so kompliziert? Das funktioniert immer, es sei denn man macht bei Nachbau grobe Fehler:
Das verbleibende Gatter muss zunächst an den Eingängen definiert werden, Masse oder + UB und kann andererseits für weitere Ankopplungen verwendet werden , siehe auch Gefahrenfeuer (Luftfahrthindernis) ....
Der Wechselblinker startet in den "Kaltwiderstand" der "Glühlampen" und mit den angegebenen Werten läßt sich die Nachleuchtdauer des Glühfadens simulieren und natürlich verändern ...
Auch hier gilt natürlich: Nachbau auf eigene Verantwortung,
Langsam starten m.W. nur die neuen Giftfunzeln der EU oder Hochdrucklampen.
Die Steuerung wäre ein zusätzliches Thema, nur manuell oder automatisch z.B. per Gleisbesetztmeldung ...
Zitat von Bodo... Ich habe jetzt mal einen Nachbau gestartet, aber da blinkt nichts ... es leuchtet nur die untere der LEDs (also an R9). Kann aber natürlich auch sein, dass ich beim Optimieren des Layouts irgendwo einen Fehler eingebaut habe . Ich suche weiter ...
Fehler gefunden - die Schaltung war und ist richtig, nur die 9V-Batterie an meinem Versuchsaufbau war keine gute Idee . An den 16-18V der Modellbahn funktioniert´s ...
Viele Grüße, Bodo
@Eisenbahnstube: Laß´ doch einfach auch mal andere Lösungen als Deine gelten ... eine Schaltung aus einem IC, einem Kondensator und 7 Widerständen für weniger als einen Euro (Reichelt-Preise und wenn man Spannungsversorgung = Gleichrichter+Kondensator und LED-Vorwiderstände nicht mitrechnet) als "so kompliziert" darzustellen, ist doch nun wirklich ... naja ...
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freut mich, dass der Nachbau geklappt hat. Im Prinzip ist die Schaltung recht unempfindlich gegen Spannungsschwankungen und kommt daher auch ohne Brückengleichrichter und Linearregler aus. Allerdings ist bei kleinen Betriebsspannungen die Belastung des Spannungsteilers R1/R2 durch den Verstärker mit R6 und R7 nicht mehr zu vernachlässigen.
Ich werde eine neue Variante entwerfen, die an ihrem Ausgang einen invertierenden Verstärker verwendet. Das ist nur eine minimale Veränderung, aber dann ist der Spannungsteiler unbelastet.
#22 von
eisenbahnstube
(
gelöscht
)
, 22.04.2013 21:21
Guten Abend Clemens,
bitte erlaube die Frage: meinst Du das mit der Batteriespeisung, weil ohne gleich-riecht-er, wirklich ernst? War bislang in der MoBa - Technik nicht üblich, aber was nicht ist kann ja noch werden.
Das würde viele Netzteil - und Trafodiskussionen erübrigen!
Einen Gleichrichter braucht die Schaltung schon, aber es reicht ein Einweggleichrichter mit einem kleinen Elko. (Im Beispiel dienen die 66uF auch dazu, Flackern durch schlechten Kontakt bei der Gleisbesetztmeldung zu verhindern. Wenn die Schaltung per Kippschalter eingeschaltet wird, reicht ein viel kleinerer Elko. Die genau Größe habe ich noch nicht berechnet.) Die Welligkeit macht der Schaltung nichts aus, und auch Spannungsschwankungen ändern nur die Helligkeit der LEDs.
für den Fall, dass "modeller" noch mitliest, stelle ich einfach mal meine Umsetzung der Schaltung von Clemens hier ein:
Die Schraubklemme für LEDs und Vorwiderstände ließe sich natürlich ebenso einsparen wie der Brückengleichrichter mit Schraubklemme für die Spannungsversorgung - aber ich habe direkt mal drei Platinen zusammengelötet, ohne zu wissen, wo sie später zum Einsatz kommen. Da sind die Schraubklemmen dann ganz praktisch .
Vielen Dank auch an Clemens für die Bereitstellung der Schaltung - vielleicht gibt es ja noch einen Tipp dazu, wie man die Blinkfrequenz beeinflussen kann (?) ... Irgendein Widerstandswert und/oder die Kapazität des Kondensators dürften es ja ausmachen. Für einen BÜ scheinen mir die angegebenen Werte sehr gut geeignet (und das war ja die Ausgangsfrage).
Viele Grüße, Bodo
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