gerade finde ich bei Märklin das obige Sound-Projekt als Decoder-Update.
Soweit so gut, nur ich frage mich, was das soll. Die damals angebotenen 42.90er FCs hatten alle eine Ur-C-Sinus I drin und dürften für einem mLD-/mSD-Decoder so nicht ansteuerbar sein. Eine Treiberplatine, wie sie in diversen anderen C-SIN3 Loks drin war, gibt es m.W. nach für die 42.90er auch nicht bei Märklin.
Also, irgendwie scheint mir das ein ziemlich unnützes Projekt für Märklinisten zu sein, es sei denn, man hat die TRIX-Version dieser Lokomotive. Lt Trix-Produkt-DB:
Vorbild: Güterzuglokomotive Baureihe 42.90 Franco-Crosti der Deutschen Bundesbahn (DB). Ausführung mit Wagner-Windleitblechen. Bauart 1'Eh2. Einsatz: Mittelschwere Güterzüge. Modell: Epoche III, Fahrgestell und Kessel aus Metalldruckguss. Mit 8-poliger Digital-Schnittstelle nach NEM. 5-poliger Motor im Kessel. 5 Achsen angetrieben. 4 Haftreifen. Kurvengängiges Gelenk-Fahrwerk. Beleuchtungen mit wartungsfreien Leuchtdioden. Kurzkupplung zwischen Lok und Tender. Kupplungsaufnahmen nach NEM, am Tender mit Kinematik für Kurzkupplung. LüP 267 mm.
Da könnte dann also was gehen.
Übrigens in der großen Sound-Bibliothek zum mDT-Tool gibt es auch eine Fahrsounddatei für eine 50.40 FC auf Basis einer BR 50. Zusammen mit einigen Zusatzsounds, kann man sich damit ein schönes eigenes Sound-Projekt basteln.
Ergänzung: Sehe gerade in der Sound-Übersicht die zugehörige Artikelnummer: 37833 (die gibt es aber (noch) nicht) - ncht das da noch eine bisher nicht bekannte Neuheit ansteht?
viele Grüße ... HGH mein Leitspruche: .... wer warten kann, hat mehr fürs Leben bzw. die MoBa.
> *** Platinenanfragen bitte nur per eMail *** > Meine Bilder dürfen hier im Forum verlinkt werden.
Zitat von Ruhr-SiderSehe gerade in der Sound-Übersicht die zugehörige Artikelnummer: 37833 (die gibt es aber (noch) nicht) - ncht das da noch eine bisher nicht bekannte Neuheit ansteht?
Das ist eine komische Sache. Es gibt in der Märklin Datenbank eine Explo-Zeichnung, die zur 42.90 passt. Darin ist ein C90 Decoder erkennbar und wahrscheinlich so nicht realisiert worden.
Angeblich wird im Märklin Magazin 01/2007 eine Vorspann-Lokomotive "BR 44 100 - Öl" mit der Art.Nr. 37833 für den "Langen Heinrich" vorgestellt. Das dürfte aber ein Druckfehler gewesen sein, denn eine Vorspann-Lokomotive "BR 44 100 - Öl" ist mit mfx-Decoder als Art.Nr. 37883 produziert worden.
Viele Grüße, Stephan __________________________________________________________________________ [60211{60128connected}+60215{GUI:4.3.0(34)|GFP:3.95}+60216{GUI3:2.5.2(6)|GFP3:12.113}+CS3webApp] Insider seit 1993 - HeimatBf: MIST Wien - http://www.insider-stammtisch.net/
Schon möglich, dass im rahmen der möglichst intensiven "gussformen-nutzung" die trix-lok 22116 - mit schleifer und sounddecoder ausgerüstet - als mä-modell kommt.
Naja die Sounds können leider mangels Tonaufzeichnung nicht verglichen werden. Dennoch würde ich den italienischen Sound eher für die 50.40 empfehlen, da diese auch nur ein Blasrohr hat. Die 42.90 hat derer 2 also dürfte das wohl anders klingen, .. hallo Experten.. wirkte bei der 42.90 jeder Zylinder auf ein Blasrohr?
Das Problem liegt daran dass bei einer Franco Crosti längere Rauchgaswege vorhanden sind. Bei einem normalen Dampfloksound wird zwischen jedem Dampfschlag eine kleine Pause (ca. 1/10Sek) eingefügt. Das fällt nicht auf, weil das wie eine Sinuskurve mit den Tiefpukt knapp über der Nulllinie aussieht. Ohne diese Pause würden die Anschlüsse nach dem letzten Schlag nicht mehr passen. Und das würde man hören. Bei einer Franco Crosti ist die Sinuskurve etwas flacher und ausserdem der Tiefpunkt höher als bei einer normalen Lok. Hier würde man aber die Pause hören. Aber andererseits passen eben die (Endlos)Anschlüsse genau so wenig wie bei einer normalen Lok. Kann sie also nicht durch eine Pause kaschieren. Man muß daher den FC Sound machen wie einen Dieselloksound. Also Endlos abspielbar, statt abgehackt. Viel Spaß beim erstellen. Ich habe eine gute Orginalaufnahme einer 50.40. und mir den Sound mal angesehen. Ausserdem habe ich mir mal einen Kondenstendersound selbst gemacht. Deshalb weiß ich von was ich rede.