nach erfolgreicher Anfangsphase meiner M*-Heimanlage - siehe 10 Züge automatisch - mit Schattenbahnhofsautomatik, kam es plötzlich zu fehlerhaften bzw. ausfallenen Blockmeldungen. Die PC-Steuerung ModellStw meldete es durch Blinken der Blöcke. Inzwischen ist es klar, dass die TamsMC die Falschmeldungen verursacht. Der S88-Modultest zeigt jetzt nur noch besetzte Blöcke, auch ohne PC-Anschluss. Der Masseanschluss am 1. (von 5) Modul ist vorhanden. Es gibt auch einen Tams-S88-Booster. Hat jemand sowas schon mal erlebt und kann eine Lösung vorschlagen?
Gruß Michael
- 7. Märklin-Heimanlage im Aufbau - M*-Magazin-Abo seit Beginn und 20 Jahre M*-Insider - Ich gehe regelmäßig zum MIST1 aber auch - DC-Gemeinschaftsanlage seit 1976: Homepage
den S88 Modultest muss man von Hand immer wieder zurücksetzen. Siehe Handbuch MC. Der Modultest ist so programmiert, dass man auch ganz kurze S88 Meldungen dauerhaft sieht. Das ist so eine ganz tolle Sache und kein Fehler.
zum Fahren benutze ich M*-Booster 6015 bzw. 6017 und zum Rückmelden 5 Original-S88 6088, die mit einem Tams-S88-Booster auf 12V betrieben werden - wegen der Leitungslängen unter der Anlage. Ich habe Fa. Tams angeschrieben und warte auf eine Antwort, die das Problem hoffentlich klärt.
Gruß Michael
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Hallo Michael, kann es sein, daß Du noch einen Original-s88-Baustein drin hast, der nicht für 12V geeignet ist?
Die ersten s88 wurden mit IC`s der TTL-Technik hergestellt. Diese Bauteile benötigen nur 5V. Mit 12V müssen sie nicht sofort defekt werden, kommt auf den Hersteller und die Spezifikation an. Später stieg man auf CMOS-Technik um, die auch mit 12V betrieben werden können.
Das Blinken deutet darauf hin, daß der Takt nicht sauber ist und daher nicht richtig eingelesen werden kann. Kann auch durch einen defekten Baustein passieren.
Didi
Ich brauch keinen Alkohol um peinlich zu sein... Das krieg ich auch so hin! Das Leben ist viel zu kurz um es mit Dingen zu belasten, die man nicht liebt. Aufräumen ist langweilig, da findet man doch nur die eigenen Sachen ...
#6 von
kleiner Rainer
(
gelöscht
)
, 31.03.2013 14:34
Zitat von mb-didiHallo Michael, ... Die ersten s88 wurden mit IC`s der TTL-Technik hergestellt. Diese Bauteile benötigen nur 5V. Mit 12V müssen sie nicht sofort defekt werden, kommt auf den Hersteller und die Spezifikation an. Später stieg man auf CMOS-Technik um, die auch mit 12V betrieben werden können.
... Didi
Hallo Didi,
die original Märklin S88 waren IMMER mit 4000-CMOS-Logik aufgebaut. Es gibt schlicht keine anderen 6088. Mag sein, daß es Selbstbau-Rückmelder in 74xx-Technologie gab, aber das war definitiv nie bei Märklin der Fall. Selbst die ältesten S88, die ich in den Fingern hatte, (Datecodes aus den 80ern!) waren mit 4000-er Logik aufgebaut.
ich kann Entwarnung geben. Die Fehlerursache ist gefunden: ein loses Kabel bei der Stromversorgung des s88-Boosters. Ein Stecker am alten, blauen M*-Trafo hatte sich gelockert. Da der Booster keine Anzeige der Versorgungsspannung hat, konnte ich den Fehler erst durch Zufall erkennen. Nun wird der Booster mit einer LED nachgerüstet, was - wo möglich - bei anderen Platinen auch erfolgen wird. Ich bedanke mich hiermit für die guten Ratschläge und entschuldige mich, so einen Alarm im Forum gemacht zu haben.
Gruß Michael
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