Moin, nun muß ich da auch mal meinen Senf dazu geben:
Mein ET403 läuft einwandfrei, keine eiernden Bremsscheiben, und optisch habe ich bisher keine Fehler entdecken können, lediglich die Stroporverpackung hätte man um 50% verkleinern und die "Lagerplätze" eine Idee größer machen, aber das ist Geschmacksache. Wenn man hier so liest, wurde ja sonst nur "Mist" ausgeliefert, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Bei einigen Neukaufen der letzten 2 Jahre (BR 94, 42, 17) war an einigen wenigen Stellen zu gut geölt worden, geht mit einem Wattestäbchen wunderbar weg, ansonste alles ok, entweder habe ich bisher Glück gehabt - kein einziger Garantiefall seit Jahrzenten - (Lokanzahl >100), Fehlteile, wie z.B. die "weggelassenen" Getriebeteile bei der BR 59 wurden sogar kostenlos nachgeschickt (!), ein defekter Schwerlastwagen wurde kostenlos umgetauscht wegen Schleifens der Räder am Gehäuse, obwohl das Modell gebraucht bei Ebay gekauft wurde. Oder es liegt vielleicht einfach am Ton, den man gegenüber Märklin anschneidet .....
Ich rechne mich übrigens nicht zu den Nietenzählern, wenn das Modell optisch stimmig ist (nach Vorbildfotos und Zeichnungen), ist das für mich ok, das Nachmessen mit der Schieblehre verkneife ich mir, ich lasse die Modelle lieber fahren oder schau mal nach, wie es drinnen aussieht ....
Ich habe von einem Bekannten gerade Märklin Sachen aus seiner Kindheit bei mir, weil ich sie für Ihn einschätzen / verkaufen soll (Ich hatte diesbezüglich zwar mal einen Thread eröffnet, leider scheint dieser aber von den Moderatoren kommentarlos gelöscht worden zu sein ) Ich habe alle drei Lokomotiven ausprobiert und alle laufen tadellos (sie lagen mindestens seit 25 Jahren unbenutzt im Speicher) genau so elektrische M-Gleis Weichen drei von den vieren schalten Problemlos, die vierte nur wenn sie Lust hat. Da kann man über Qualität glaube ich nicht meckern. bei der Masse, die Märklin herstellt, kann sicher der ein oder andere Mangel entstehen und ICH BIN SICHER, dass geht nicht nur Märklin so...
Ich bin bisher mit Märklin gut gefahren, außer mit der KÖF, die mir unter der Hand weggebröselt ist. Allerding sollen andere ACler Köf ja auch nicht gerade der Brüller sein, bzw. diverse Macken haben...
#128 von
Maxjonimus
(
gelöscht
)
, 07.04.2013 16:00
Zitat von 232 U 1 Eindeutige Schwächen bei der Konstruktion oder Konzeption sind glücklicherweise selten, z.B. falsch positionierte Laufachsen bei der E 17, oder die Untauglichkeit des VT 75.9 für vorbildgetreuen Betrieb in Endbahnhöfen. Ich hoffe, dass bei der neu angekündigten Variante des VT 75.9 das Problem behoben ist.
Seit wann ist da eine Neuauflage angekündigt? Hast Du da weitere Infos zu?
als Sommerneuheit erscheint die Epoche II-Variante. Im Beschreibungstext werden die beigefügten, stromführenden Kurzkupplungen erwähnt. Hoffentlich ist alles komplett verkabelt. Dann könnte man in Kopfbahnhöfen den Motorwagen umsetzen.
Zitat von 232 U 1 Eindeutige Schwächen bei der Konstruktion oder Konzeption sind glücklicherweise selten, z.B. falsch positionierte Laufachsen bei der E 17, oder die Untauglichkeit des VT 75.9 für vorbildgetreuen Betrieb in Endbahnhöfen. Ich hoffe, dass bei der neu angekündigten Variante des VT 75.9 das Problem behoben ist.
Seit wann ist da eine Neuauflage angekündigt? Hast Du da weitere Infos zu?
Dann möchte ich hier auch mal meinen Senf dazugeben...
Konstruktionsfehler: "ALAK" Jahreswagen rollt nicht, da die Rastnasen des Bremserhäuschens an den Spurkränzen schleifen. Ommi-Wagenset rollt nicht... ähnlicher Fehler. Zweiachsiger Packwagen (zu Donnerbüchen?) mit Schlusslicht verursacht ständig Kurzschlüsse an C-Gleis-Weichenzunge vor R1-Gleisbogen - interessanterwise nur in Fahrtrichtung mit Schleifer hinten in die Kurve hinein.
Bedruckungsfehler: Silberlingset mit großflächigem Graffiti und V100. Bei meinem Händler steht schon seit Jahren ein Set in der Vitrine, bei dem ein Silberling unter dem Graffiti kein Pfauenaugenmuster hat, der ist einfach nur silbern.
#132 von
Maxjonimus
(
gelöscht
)
, 07.04.2013 17:26
Zitat von ellokfahrer Und dann eben die nur einseitigen Schlußlichtlein...
Über den VT 75 muß hier aber nicht weiter diskutiert werden, dazu findet man hier im Forum schon genug
Was meinst Du mit einseitigen Schlusslichtlein? Mein VT 75.9 hat auf beiden Seiten weiß/roten Lichtwechsel, der schaltbar ist. Bei Solofahrt kann er also in beiden Richtungen rotes Schlusslicht brennen lassen.
#133 von
Maxjonimus
(
gelöscht
)
, 07.04.2013 18:27
Zitat von 232 U 1Hallo,
als Sommerneuheit erscheint die Epoche II-Variante. Im Beschreibungstext werden die beigefügten, stromführenden Kurzkupplungen erwähnt. Hoffentlich ist alles komplett verkabelt. Dann könnte man in Kopfbahnhöfen den Motorwagen umsetzen.
OK, das lässt sich am 37705/6/8 auch leicht nachrüsten. Die stromlose kulissengeführte Kupplungsaufnahme an beiden Fahrzeugenden gegen stromführende austauschen, stromführende Kupplungen besorgen und die Kupplungsaufnahme verdrahten. Das ist alles heute schon verfügbar und nur geringer Aufwand. Fertig ist der Lack. Ich such mal die Ersatzteilnummern raus, die man benötigt.
Zubehör-Set Deichsel Triebwagen E185 307 6,-€ Beiwagen E185 308 6,-€ Das müsste jeweils eine stromführende und eine nicht stromführende Kupplungsaufnahme enthalten.
Und dann noch die passende Kurzkupplung, von der man 4 Stück (2 Packungen) benötigt. Vielleicht passt diese: Strom führende trennbare Kurzkupplung. 72020 10,49€
Wären dann also zusammen 33€ plus etwas Arbeit.
Wenn Märklin kulant wäre, würden sie die Teile vielleicht sogar kostenlos oder gegen geringen Aufpreis austauschen. Eine konstruktive Änderung ist da ansonsten nicht erforderlich.
Zitat von Hohentengen21Ich habe von einem Bekannten gerade Märklin Sachen aus seiner Kindheit bei mir, weil ich sie für Ihn einschätzen / verkaufen soll (Ich hatte diesbezüglich zwar mal einen Thread eröffnet, leider scheint dieser aber von den Moderatoren kommentarlos gelöscht worden zu sein ) Ich habe alle drei Lokomotiven ausprobiert und alle laufen tadellos (sie lagen mindestens seit 25 Jahren unbenutzt im Speicher) genau so elektrische M-Gleis Weichen drei von den vieren schalten Problemlos, die vierte nur wenn sie Lust hat. Da kann man über Qualität glaube ich nicht meckern. bei der Masse, die Märklin herstellt, kann sicher der ein oder andere Mangel entstehen und ICH BIN SICHER, dass geht nicht nur Märklin so...
So ging es mir ja auch nach 10 Jahren einlagern musste ich gerade mal an 2 von über 10 Loks von Märklin nachhelfen, damit sie sauber liefen. Das ist Qualität die man da hat. Auch die ganzen Weichen. Nicht eine hat gelitten durch das Einlagern.
Bei den modernen Loks ist es eben so wie bei anderen Sachen heutzutage. Je aufwändiger, desto anfälliger. Viele kleine Details können auch leichter kaputt gehen. Das wird aber kein Herstellerproblem sein.
@ Thomas, Steve & Hubert: Danke für eure Antworten, ihr habt mir sehr geholfen.
Ich für mich haben beschlossen, neben Neu- Märklin´s auch anderen Herstellern bzw. Mä-Oldies eine Chance zu geben. Dann habe ich ja den Vergleich, was denn nun am besten ist. Kann ja nicht alles immer nur schlecht sein Mängel hin oder her, es ist ja ein Hobby, und das sollte ja nicht nur Verdruß bereiten. Woll...
so ging es mir ja auch nach 10 Jahren einlagern musste ich gerade mal an 2 von über 10 Loks von Märklin nachhelfen, damit sie sauber liefen. Das ist Qualität die man da hat. Auch die ganzen Weichen. Nicht eine hat gelitten durch das Einlagern.
Bei den modernen Loks ist es eben so wie bei anderen Sachen heutzutage. Je aufwändiger, desto anfälliger. Viele kleine Details können auch leichter kaputt gehen. Das wird aber kein Herstellerproblem sein.[/quote]
Von diesen (älteren) Loks ist ja hier auch gar nicht die Rede, sondern von dem Zeugs aus den letzten 2-3 Jahren! Ich weiß schon warum ich mir das nicht kaufe...
Zitat Ich weiß schon warum ich mir das nicht kaufe...
Ich unterstelle aber jetzt einfach mal, dass Märklin hier nicht das Monopol hat - es kochen alle nur mit Wasser... Wie es einige schon geschrieben haben - je detailierter, je filigraner, je störanfälliger...
Hallo, werte MoBa-Kollegen. Ich bin ganz neu in Eurem tollen Forum, das ich sporadisch besuche. Nachdem ich gestern diesen Thread gelesen habe, MUSSTE ich mich einfach anmelden. EINES vorweg. Ich bin seit meiner frühen Kindheit "MÄRKLINIST" (ca. 1967), habe vor wenig mehr als 30 Jahren eine mittelgroße Anlage zusammen mit einem Freund gebaut,- bis zu seinem Umzug in eine kleinere Wohnung. Seit dem bin ich "Schachtel- Vitrinen und Schrankbahner",- von gelegentlichen Proberunden auf einem schnell zusammen- gestecken Oval mal abgesehen. So sind mittlerweile ca. 100 Loks und 300 Wagons zusammen- gekommen,- von allen drei verschiedenen Gleissorten und Zub. in relativ unüberschaubaren Mengen mal abgesehen. (So war ich auch im ersten Jahr des Erscheinens des "C-Gleises" ein begeisterter Käufer desselben.) Hätte ich das mal bleiben lassen, denn mittlerweile brechen mir bei dieser frühen Fabrikationen selbst die Böschungen ab! Ui,..muß aufpassen um nicht vom Thema abzukommen...Also ich erwähnte eben mein Rollmaterial. Bei den Loks handelt es sich zum Großteil um analoge Exemplare, aber auch etliche Delta und wenige Digitalmodelle. Ich kaufe nur sporadisch Loks und Wagons,- eben je nach Lust, Laune und Geldbeutel,- gebrauchte sowie auch seltener neue Modelle. Daher wäre es z.B. für mich eine feine Sache, wenn ich mich vorher über Gelungenheit, Funktionalität und Preiswürdigkeit eines von mir favorisierten Modells kundig machen könnte um nicht die "Katze" im Sack kaufen zu müssen. Jetzt kommt sicherlich das Argument: "Beim Händler anschauen". Der Händler meines Vertrauens ist leider verstorben,- damals EINE Fahrstrecke = 20 KM. Der neu ausfindig gemachte Händler = ca 40 KM, der zudem meist nur gebrauchte Modelle führt. Bleibt: Der Online-Kauf, ergo "Katze im Sack". Vielleicht meinen einige von Euch nun, daß es einem Vitrinenbahner eh nicht auf Mängel ankommen muß, was z.B. Fahreigenschaften betrifft. Weit gefehlt, denn ich habe in absehbarer Zeit vor, wieder eine Anlage zu bauen und würde mich schwarz ärgern, für ein Modell mehrere hundert Euronen hingeblättert zu haben, das sich dann als "Gurke" herausstellt. Daher kann ich also keinesfalls die Kritik an "ellokfahrer" verstehen.....ich finde seine Idee einfach nur klasse! (Es gibt z.B. in den verschiedensten KfZ-Foren ebensolche Erfahrungsbericht und Listen....und nicht nur DA!) O.K. näturlich nicht NUR Märklin Fehltritte listen, auch Produkte anderer Hersteller aufführen, dann kann ein jeder Forennutzer Vorteile davon haben! In diesem Sinne lieber "ellokfahrer": Weiter so!
Zitat von fetiDann möchte ich hier auch mal meinen Senf dazugeben...
Konstruktionsfehler: "ALAK" Jahreswagen rollt nicht, da die Rastnasen des Bremserhäuschens an den Spurkränzen schleifen. Ommi-Wagenset rollt nicht... ähnlicher Fehler.
feti
Wie kommst Du darauf, dass dies ein Konstruktionsfehler ist? Meiner hat keinerlei Probleme, also kann es sich nur um ein Fertigungsproblem handeln, ansonsten würde ja alle nicht funktionieren. Dies eigentlich das ärgerliche bei den ganzen Mängelbeschreibungen, von vielen werden die Mängel so dargestellt, als ob diese auf die ganze Serie übertragen werden kann, wobei der/die Fertiger/In vielleicht nur ein schlechten Tag hatte.
Laut Märklin ist die Rücksendequote (Qualitätsmängel) bei 2%.
Rüdiger
PS: Ich habe bis jetzt 2 Modelle zurücksenden müssen, die FrankCosti 50.40 wegen Zugkraftprobleme und die blaue E10 Kastenlok mit dem Sinus, die nach einiger Zeit den Geist aufgegeben hat, die habe ich allerdings noch wieder zurück.
Dass der Ommi (fehl-)konstruktionsbedingt etwas schwergängig ist, hatte Märklin in Märklin TV zugegeben und darauf hingewiesen, dass die Zugkraft der Märklin-Loks auch für diesen schwergängigen Wagen ausreiche (die passende Insider-Lok zu den Insider-Ommi ist die Franco-Crosti 50.40 ).
Nicht alle, aber viele Oppeln sind schwergängig, weil die Räder an den Rastnasen schleifen. Betrifft nicht alle, aber viele - ist aber auch leicht zu korrigieren. Die Mängelliste sollte auch aufzeigen, welche Mängel gfs. vom Besitzer beseitigt werden können.
Beim Stammtisch hatten wir mal einen langen Zug. Anfänglich waren die 20 Oppeln hinten und in den Kurven entgleisten die vorderen Wagen. Später waren dann die 20 Oppeln direkt hinter der Lok, so ging es dann besser.
Ich finde diesen Beitrag gut. Es ist nicht alles schlecht bei Märklin. Viele neue Modelle sind sehr gut umgesetzt. Es sind immer nur diese verflixten Kleinigkeiten, die einem die Freunde an den Modellen vermiesen (Wabbelkupplungen etc.). Bei ausgiebigen Tests der Nullserie hätte man dies vermeiden können.
Hoffentlich liest Märklin mit und sollte jedem Modellbahner dankbar sein, der konstruktive Kritik übt! Im QM-System ISO 9001 ist Kundenzufriedenheit ein wichtiger Punkt, der explizit ermittelt werden muß.
Gruß Udo Karl - Teppichbahner, analog und digital (MS2), C-Gleis, 49 Loks (überwiegend Märklin), 134 Wagen (überwiegend Blech, Märklin Serien 4000, 4100, 4600, 4700) -
Genau solche Beiträge braucht es um die Herren von Märklin etwas genauer hinschauen zu lassen bevor sie etwas in die Massenproduktion geben. Die einzige Kritik meinerseits ist, dass er etwas unübersichtlich publiziert worden ist. Wenn dann einer mit dem Anwalt wegen Rufschädigung droht, kann ich nur laut lachen. Wäre ja noch schöner, wenn man nicht mehr öffentlich auf bestehende Mängel und Tasachen hinweisen dürfte. Märklin ist und bleibt halt bei seiner Ware auf Spielzeugniveau-Qualität, da nehme ich auch die überteuerte CS2 Plastikbox nicht aus. Meinerseits hätte ich noch etwa 200 C-Gleise die sich langsam auflösen und zerbrökeln, dies noch nebenbei um einfach auch noch etwas zur Märklin Qualität hinzuzufügen. lg Peter
Zitat von fetiDann möchte ich hier auch mal meinen Senf dazugeben...
Konstruktionsfehler: "ALAK" Jahreswagen rollt nicht, da die Rastnasen des Bremserhäuschens an den Spurkränzen schleifen. Ommi-Wagenset rollt nicht... ähnlicher Fehler.
feti
Wie kommst Du darauf, dass dies ein Konstruktionsfehler ist? Meiner hat keinerlei Probleme, also kann es sich nur um ein Fertigungsproblem handeln, ansonsten würde ja alle nicht funktionieren...
Ich habe mir den Wagen jetzt nochmal vorgenommen, genaugenommen sind es nicht die Rastnasen des Bremserhauses selbst, sondern die des Aufbaus direkt auf der Bremserhausseite. Durch die versetzte Anordnung auf dem Fahrgestell sind die genau beim Radsatz und würden immer noch schleifen, wenn ich die nicht großzügig beschnitten hätte... Natürlich ist das ein Konstruktionsmangel - die Teile sind einfach viel zu lang! Wenn dieser jetzt in der laufenden Produktion durch eine Arbeitsanweisung ("Rastnasen vor Montage beschneiden") ausgebügelt worden sein sollte, ist das immer noch ein Konstruktionsfehler - obwohl diese Wagen dann offensichtlich besser rollen.
feti
btw. (reichlich OT) So etwas habe ich allerdings auch bei einem meiner Autos (in 1:1) erlebt. Der Deckel des Ablagefachs zwischen den Sitzen ließ sich nur schwer entriegeln. Aber ehe ich da lange fackele (siehe oben), schraube ich das Ding auseinander, finde das Problem und feile etwas zurecht - fertig. Mein nächstes Fahrzeug was das gleiche Modell, nur 2 1/4 Jahre jünger. Bei dem hat der Deckel von Anfang an einwandfrei funktioniert. Als ich dann Monate später ein zusätzliches Kabel dort eingezogen habe, bekam ich den Deckel des Neuen in die Hände, und siehe da, da hatten die ab Werk bzw. Zulieferer nachgebessert. An der entsprechenden Stelle war mit einer Art Lötkolben etwas mehr Platz für den Entriegelungshebel geschaffen worden, ein Hersteller-Aufkleber halb darüber geklebt und mit Kreide ein Kontrollzeichen daneben gesetzt. Auch dort wurde ein offensichtlicher Konstruktionsmangel durch manuelle Nacharbeit beim Zulieferer ausgebügelt - ohne teuere Formänderung!
PS. Bei einem 2-achsigen "Dinkelacker" Behältertragwagen (aus einer aufgelösten Mä-Startpackung) hatte ich zuerst den Händler in Verdacht, da mit Sekundenkleber herumgespielt zu haben... Alle PA-Behälter und die spezifischen Haltekrallen waren mit reichlich Sekundenkleber! auf dem Fahrgestell festgeklebt! (fast wie bei übelstem China-Sch...") Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass dieser Wagentyp immer verklebt ist, allein der Zweck hat sich mir noch nicht erschlossen...
Zitat von ellokfahrer... Optischer und technischer Qualitätsmängel:
Angefangen hat wohl alles damit, daß man den Insidern als 39160 die schwarze 42.90 versprach und dann die unmögliche, grau lackierte anbot. Später dann wurde für alle Märklinisten die 39161 in schwarz und mit Wagnerblechen angeboten. ...
Wo liegt denn jetzt hier der Qualitätsmangel? Dass Dir grau nicht gefällt?
Zitat von ellokfahrer... Optischer und technischer Qualitätsmängel:
Angefangen hat wohl alles damit, daß man den Insidern als 39160 die schwarze 42.90 versprach und dann die unmögliche, grau lackierte anbot. Später dann wurde für alle Märklinisten die 39161 in schwarz und mit Wagnerblechen angeboten. ...
Wo liegt denn jetzt hier der Qualitätsmangel? Dass Dir grau nicht gefällt?
Der Qualitätsmangel beginnt schon im Angebot und nachher bei den Garantieleistungen. Ein Qualitätsprodukt ist von A-Z in Ordnung, das trifft aber bei Märklin öfters nicht zu.
Zitat von ellokfahrer... Optischer und technischer Qualitätsmängel:
Angefangen hat wohl alles damit, daß man den Insidern als 39160 die schwarze 42.90 versprach und dann die unmögliche, grau lackierte anbot. Später dann wurde für alle Märklinisten die 39161 in schwarz und mit Wagnerblechen angeboten. ...
Wo liegt denn jetzt hier der Qualitätsmangel? Dass Dir grau nicht gefällt?
Hallo Michael...
Für viele Insider war es wohl eine grosse Überraschung, dass sich in der Verpackung eine graue Lok, bei Abholung im Geschäft, befand....
Ich habe über 40 Märklin Modelle, und die letzten 5 Neuanschaffungen liefen wie folgt ab:
Re6/6 rot 37322: läuft gut, allerdings mit einem ESU 4er Loksound. A/e 3/6: 37513 (?) braun mit Sound: Katastrophale Laufeigenschaften mit dem Orignaldecoder => ESU Loksound 4 rein, Laufeigenschaften gut Krododil 39565: Farbfehler an den Rädern - retourniert - Ersatzlok alles o.k. laufeigenschaften sehr gut Re460 (nummer? wohl die neuste, mit Sound und x-Lichvarianten: Ruckelte, ausgetausch, fahreigenschaften befriedigend. Eb 3/5 37137 - Laufeigenschaften o.k., der Lautsprecher ist nach nicht mal einer Betriebsstunde abgeraucht.
Zitat von kalle.wiealleDwimbor hat geschrieben: ellokfahrer hat geschrieben: ... Optischer und technischer Qualitätsmängel:
Angefangen hat wohl alles damit, daß man den Insidern als 39160 die schwarze 42.90 versprach und dann die unmögliche, grau lackierte anbot. Später dann wurde für alle Märklinisten die 39161 in schwarz und mit Wagnerblechen angeboten. ...
Wo liegt denn jetzt hier der Qualitätsmangel? Dass Dir grau nicht gefällt? Hallo Michael...
Für viele Insider war es wohl eine grosse Überraschung, dass sich in der Verpackung eine graue Lok, bei Abholung im Geschäft, befand....
Hallo,
zu den genannten Kritikpunkten folgende Anmerkungen:
a) Märklin hatte damals vor Auslieferung der Lok die Händler über die Farbänderung informiert und angeboten, dass die Kunden bei Nichtgefallen von ihrer Bestellung zurücktreten können. Mein Händler hatte mich informiert. Mir war klar, dass später eine schwarze Variante erscheinen würde, aber ich hatte natürlich trotzdem meine Bestellung aufrecht erhalten.
b) Das Vorbild war in grauer Farbgebung und ohne Windleitbleche an die DB ausgeliefert worden. Es war nicht nur ein Fotografieranstrich, sondern die Lok war so in Betrieb. Leider habe ich bisher noch nirgends gelesen, wie lange die Lok diese Farbgebung behielt. Ohne Windleitbleche und in grauer Farbe kommt das Typische der Konstruktion besonders eindrucksvoll rüber. Die schwarze Variante mit Wagner-Blechen sticht dagegen deutlich weniger aus dem schwarzen Dampflok-Einerlei hervor. Lediglich bei der Helligkeit des Grautons hat Märklin spürbar daneben gegriffen, das Vorbild erscheint dunkler. Ich kann es verschmerzen und würde mein graues Modell nicht gegen ein schwarzes tauschen.
Hier ist ein Link zu einem HiFo-Beitrag mit einigen sehr schönen Fotos vom grauen Vorbild:
#149 von
ellokfahrer
(
gelöscht
)
, 10.04.2013 09:08
Moin Moin,
Danke dir für den schönen Henschelbeitrag.
Dennoch sehe ich in der Insider 42.90 einen Mangel, denn die Lok, die die Insider bestellt haben, wurde von Märklin letztendlich nicht, bzw. eigenmächtig verändert ausgeliefert. Auch wenn vorher eine Info an die Händler ging, die Enttäuschung bleibt. Denn nicht jeder wollte die graue haben. Daraufhin wurden viele Insider vorsichtig.
Manches Modell wurde mit Glockenankermotor angekündigt und letztendlich mit Billichinamotor ausgerüstet. Das nennt man wohl ein Lockvogelangebot. Derjenige, der die Lok so vorbestellte, wurde im rein rechtlichen Sinn betrogen, denn die Änderung des Modells kann als versteckter Mangel angesehen werden.
Vielleicht sollte Märklin zukünftig dazu schreiben : optische Farb- und Formänderungen, bzw. technische Änderungen aufgrund nachgeschalteter Recherche vorbehalten" Dann sind sie auf der sicheren Seite.
Zitat von ellokfahrer Vielleicht sollte Märklin zukünftig dazu schreiben : optische Farb- und Formänderungen, bzw. technische Änderungen aufgrund nachgeschalteter Recherche vorbehalten"
Dann lies mal das Kleingedruckte hinten auf den Neuheitenprospekten... Da stehen so Passagen wie "Änderungen vorbehalten", "Serienproduktion kann von Abbildungen abweichen", etc.