RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#1 von rainer307 , 07.04.2013 14:11

Hallo,

gleich vorneweg: die Anbieter HEKI und Uhlenbrock bleiben aussen vor, weil sie nicht meinen Vorstellungen entsprechen. HEKI erfordert offensichtlich immer noch einen analogen Drahtverhau. Ich habe mit der HEKI-Software zwar meine Gleispläne am PC erstellt, im Bausteinsortiment fehlt leider ein vierbegriffiges Signal. Vor allem aber kostet mich allein der grosse Stelltisch(70x80 cm), der aus räumlichen Gründen nicht geteilt werden kann, nur an Bauelementen über 2000(zweitausend!) Euro nach Katalogpreisen. Für den Gesamtbetrieb mit 43 Weichen, 24 Signalen und 23 Entkupplern braucht's insgesamt drei Stelltische.
Uhlenbrock hat zwar weitgehend die richtige Technik, doch wegen der rechteckigen Form der Bauelemente können keine Weichen und Signale senkrecht gesetzt werden, was in meinem Fall aus Platzgründen unabdingbar ist.

Vor rund fünf Jahren habe ich den Commander von Viessmann gekauft, wegen der Anschlussmöglichkeit eines mitentwickelten manuellen Gleisbildstellwerkes. Dieses ist nun aller Wahrscheinlichkeit nach den firmeninternen Strohtod gestorben, nachdem zwei, drei Jahre lang auf diversen Messen stets das selbe Musterstellpult zu sehen war. Deshalb suche ich nach einer Alternative.

Vor kurzem riet mir jemand, die Stellpulte selbst zu bauen.
Das es meines Wissens aber keine anderen Anbieter ausser den beiden o . e. gibt, die Frage: mit welchen Materialien?
Und das wichtigste: möglichst nur mit Steckverbindungen, sonst so gut wie ohne Verkabelung, von Stromversorgung sowie Busleitungen mal abgesehen.
Alle gleisbezogenen Magnetartikel werden über Decoder von IEK geschaltet.
Fahrstrassen sollen gestellt werdem können, deren Auflösung jedoch muss zeitgesteuert erfolgen, da ich mir Rückmeldebausteine nicht leisten kann. Bei Viessmann ist das mit so genannten virtuellen Rückmeldern möglich.

Gruss Rainer


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#2 von Rick , 07.04.2013 15:43

Hallo Rainer,

gleich vorneweg:
Wunsch und Realität liegen insbesondere bei Deinen Rahmenbedingungen doch recht weit
von einander entfernt.
Und deinem Text entnehme ich eine leicht genervte Grundstimmung, kann das sein?

Auch wenn ich Dich verstehen kann, selber plane und überlege ich hinsichtlich GBS
schon wirklich lange Zeit, so wird das sicherlich nicht mit Deinen Vorstellungen
umzusetzen sein.

Der Commander war auch meine Wahl eigentlich nur dem angekündigten GBS wegen.
Mal wieder wurde hier eine Kunden-Hoffnung enttäuscht.


Neben HEKI und UHLENBROCK gibt es auch noch das GBS von ERBERT ( siehe http://www.signalmanufactur.de/
oder http://www.erbert-signale.de ).
Das ist eigentlich mein Wunsch aber preislich mehr als der sprichwörtliche Schluck aus der Pulle.
Allerdings gibt es das System sowohl als "Drahtverhau" und auch als BUS-System ( auch als LocoNet ).


Wenn es aber am Preis liegt, bleibt Dir nur der Selbstbau. Nun kann ich Dir hier keine Anleitung im
Detail geben. Auch mir fehlen da noch einige Infos.
Grundsätzlich bekommst Du die nötigen Komponenten bei z.B. Conrad ( Schalter/Taster/LED/...) und
natürlich die bekannten Rückmeldebausteine als Weg ins Digitalsystem von den bekannten Anbietern.
Aber hier ist dann eben Verkabelung angesagt.
Für die Oberfläche gibt es ein Material Namens ALU-DIBOND ( meines Wissens nach eine
aluminiumkaschierte Platte ); ist gut zu verarbeiten und nicht zu teuer.

Dazu die Frage, wie Fit bist Du in Sachen Löten und Elektrik/Elektronik?

Liegt Dir das nicht, so bleiben ja nur mehr oder weniger "fertige" Komponenten.
Da gebe es von Tams den SwitchControl und z.B. interessante Dinge von Can-digital.
Kostet aber alles Geld! Und für 50.- bekommst Du definitiv kein GBS!

Außerdem obliegt die Verkabelung bei allen Nicht-Bus-Systemen was z-B. Taster und
LEDs angeht wieder Dir. Denn da gibt es nichts fertiges; ist ja immer individuell.

Was den Gleisplan angeht, bist Du mit einem Selbstbau natürlich flexibel. Fertige
Systeme kennen da in der Regel nur die vorbildlichen Symbole.


Grüße
Rick

Immer eine handbreit Gleis unter dem Rad.


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#3 von rainer307 , 07.04.2013 17:21

Hallo Rick,

ich sehe, dass sich, seit ich mich wieder dem Hobby widme(5 Jahre), in Sachen Fahrbetrieb derart viel getan hat, dass ich da längst den Anschluss verloren habe, jedenfalls was die vielen Geräuschfunktionen bei Loks angeht und auch die Antriebstechnik. Meine Loks(Märklin H0) sind durchweg über 20 bis über 40 Jahre alt, da ist das höchste aller Zusatzfunktionen der Lichtwechsel und bei zwei oder drei Loks die TELEX-Kupplung. Eine Umrüstung bei 30 Fahrzeugen ist da schon etwas kostspielig, es wird nur bei den Loks gemacht, bei denen die Motoren nichts mehr hergeben. Was mich bei den vielen Funktionen wundert, ist, warum werden bei dem hohen Preisniveau der meisten Loks nicht grundsätzlich alle mit Fernentkupplung(bei Märklin eben TELEX) ausgestattet? Ich finde, das ist für den allgemeinen Betrieb viel praktischer als etwa das Geräusch vom Kohlenschaufeln in die Feuerbüchse.
Enttäuschend aus meiner Sicht ist dagegen das Schalten von Magnetartikeln. Hier hat sich ausser der PC-gesteuerten Technik nicht viel getan, wenn man dies ohne analogen Drahtverhau mit Gleisbildpult realisieren will. Offenbar gibt es hier keinen echten Bedarf dafür. In den einschlägigen Foren steht eine Unmenge über Fahrstrassen, Automatikbetrieb und Rückmelder. Aber ausser Uhlenbrock bietet, soweit ich weiss, kein anderer Hersteller ein manuelles, tasterbedientes Gleisbildpult mit weitgehend kabelloser Digitaltechnik an. Dumm nur, dass ausgerechnet das bei mir keinen Platz findet.
Nach langer Zeit werde ich mal wieder auf eine Messe gehen, nächstes Wochenende zur Intermodellbau in Dortmund. Obwohl ich nichts für mich erwarte, werde ich trotzdem bei den entsprechenden Firmen vorbeischauen.

Gruss Rainer


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#4 von Rick , 07.04.2013 17:35

Hallo Rainer,
der Ansatz ist völlig richtig.
Erst genau informieren und schauen. Man muss ja nicht jeden Fehler machen, den andere auch schon
gemacht haben. Und es geht ja auch ums Geld.


Viele Glück...


Grüße
Rick

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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#5 von michl080 , 07.04.2013 18:52

Zitat von rainer307
Vor kurzem riet mir jemand, die Stellpulte selbst zu bauen.
Das es meines Wissens aber keine anderen Anbieter ausser den beiden o . e. gibt, die Frage: mit welchen Materialien?
Und das wichtigste: möglichst nur mit Steckverbindungen, sonst so gut wie ohne Verkabelung, von Stromversorgung sowie Busleitungen mal abgesehen.



Ich hatte das selbe Problem und ich werde meines jetzt selbst bauen. Man kann das eigentlich auf recht einfache Weise machen:

Das Grundelement kann alle Fahrwege darstellen und erhält einen Taster, um Fahrstrassen oder Weichen zu schalten. Bei mir sieht es so aus:




ist halt ein handgelöteter Prototyp. Erst der nächste wird beim Schönheitswettbewerb antreten

Mit diesem Element kann man Verbindungen sehr flexibel darstellen, indem man die jeweiligen LED aktiviert. Auch Weichen und Kreuzungen können so dargestellt werden.

Wie Du sehen kannst, haben die Elemente an den Ecken Aussparungen, so dass man sie mit Schrauben auf einem handelsüblichen Lochblech befestigen kann. Rechts und links sind Anschlussleisten, mit denen man die Module elektrisch hintereinander hängen kann. Die Module werden per I2C angesteuert, so dass sie alle an einer gemeinsamen Datenleitung lauschen können. Auf diese Weise kann man schon 128 Module parallel schalten.

Als nächstes werde ich noch ein Modul entwerfen, das Signale darstellen kann. Mehr brauche ich nicht!

Die LED "OLS 159 SR/G" sind das teuerste an der Platine, sie kosten ca. 4,60Euro pro Platine (für 12 Stück). Die CPU kostet weniger als der Taster, ca. 80 Cent. Die Platine noch für ca 2 Euro macht insgesamt ca. 8,60 Euro für ein vollbestücktes Exemplar.

Interesse mit zu machen?

Michael


meine Anlage findest Du unter viewtopic.php?f=64&t=65847


 
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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#6 von 95er ( gelöscht ) , 08.04.2013 20:53

Zitat von rainer307

Enttäuschend aus meiner Sicht ist dagegen das Schalten von Magnetartikeln. Hier hat sich ausser der PC-gesteuerten Technik nicht viel getan, wenn man dies ohne analogen Drahtverhau mit Gleisbildpult realisieren will. Offenbar gibt es hier keinen echten Bedarf dafür. In den einschlägigen Foren steht eine Unmenge über Fahrstrassen, Automatikbetrieb und Rückmelder. Aber ausser Uhlenbrock bietet, soweit ich weiss, kein anderer Hersteller ein manuelles, tasterbedientes Gleisbildpult mit weitgehend kabelloser Digitaltechnik an. Dumm nur, dass ausgerechnet das bei mir keinen Platz findet.
Nach langer Zeit werde ich mal wieder auf eine Messe gehen, nächstes Wochenende zur Intermodellbau in Dortmund. Obwohl ich nichts für mich erwarte, werde ich trotzdem bei den entsprechenden Firmen vorbeischauen.

Gruss Rainer


Hallo Rainer, dann lad ich dich mal ein, in Dortmund an unseren Stand zu kommen: Gemeinschaftsstand HEKI / Digimoba Elektronic.
Vielleicht findest du das, was du suchst in Dortmund.
Vorabinfo findest du Hier
Ach, fast vergessen: Halle 4 Stand E12


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#7 von 8erberg , 09.04.2013 08:29

Hallo,

alternativ kann man auch Gleisbildstellpulte auf dem PC nachvollziehen, mit Touch-Screen-Monitor in entsprechender Größe (die sind nicht mehr so teuer) ist das eine günstige Alternative.

Statt Magnetantriebe für Weichen würde ich doch lieber zu motorischen oder Servoantrieben raten, die "Magnetantriebe ab Werk" sind bei fast allen Herstellern nicht gerade Meilensteine der Ingenieurskunst.

Peter


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#8 von Rick , 09.04.2013 10:39

Zitat
alternativ kann man auch Gleisbildstellpulte auf dem PC nachvollziehen, mit Touch-Screen-Monitor in entsprechender Größe (die sind nicht mehr so teuer) ist das eine günstige Alternative



Vom Preis her sicher eine Alternative und vom Aufwand auch, wenn ich nicht noch alles kaufen und erst digitalisieren muss.
Aber auf keinen Fall eine Alternative vom Feeling her.
Ich denke da geht es den meisten Interessierten so wie mir; die Tasten und das "anfassbare" Design sind beim GBS das Ausschlaggebende.


Grüße
Rick

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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#9 von rainer307 , 09.04.2013 17:53

Hallo,

den Besuch beim Heki/Digimoba-Stand ist von vornherein vorgesehen. Ich stelle mir noch einen kleinen Fragenkatalog zum GBS zusammen. Dis dann!

---------------------------------------------------------------------

Touchscreen:
Das ist, obwohl nicht ganz meine Richtung, die Technik der Gegenwart. Viessmann hat das ja mit dem Commander in Betrieb. Doch das Mini-Display gibt trotz Zoom nur einen sehr kleinen Teil wieder, es fehlt der Gesamtüberblick, und die Bedienung mit dem Stift ist auf Dauer zu unpraktisch. Was wohl ein Fdl oder Dispatcher sagen würde, wenn man ihm für einen schon mittelgrossen Bahnhof so eine Technik vorsetzen würde...
Der begrenzten Räumlickeit wegen muss das Hauptpult meinen viergleisigen Durchgangsbahnhof(2-Richtungs-Betrieb), das BW mit (BRAWA-)Schiebebühne(nur Darstellung, wird konventionell mit dem dazugehörigen BRAWA-Bedienpult gefahren), dreigleisigem Ringlokschuppen und vier, später vielleicht sechs weiteren Lokabstellgleisen und den achtgleisigen Schattenbahnhof enthalten, und das alles inklusive Zu-/Abfahrtgleisen. Und eine ,,unterirdische Strecke" ist auch noch dabei. Mit Heki- oder den(nicht realisierten) Viessmann-Bausteinen ist der Tisch 80 cm x 70 cm. Ein Touchscreen dieser Grösse ist vermutlich nicht nötig(und wohl nicht bezahlbar), aber die Berührungsfelder dürfen keinesfalls zu klein sein, sonst löst man u. U. zwei Funktionen gleichzeitig aus. Ein Gleisbild soll ja in etwa das Original wiedergeben, und dazu gehört bei mir der Einbau von Signalen und Weichen sowohl waagerecht wie senkrecht(das geht mit Uhlenbrock nicht). Und als i-Tüpfelchen ist mein Durchgangsbahnhof auch noch im 90°-Bogen ausgeführt. Kein Wunder, dass ich bei meinen Verhältnissen am Grübeln bin. Falls jemand interessiert ist, kann er mal einen Gleisplan sehen - wenn's mit der Datenübertragung(Dateigrösse) klappt.

Rainer


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#10 von ronaldhelder ( gelöscht ) , 09.04.2013 23:59

Hallo Rainer,

wenn du doch auf die Messe gehst, schaue dann auch bei CAN digital Bahn / ModellStellwerk vorbei (Halle 7A3 In Sache selbstbau kann CdB was bieten, Software mit Touchscreen am PC kann ModellStw.


ronaldhelder

RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#11 von rainer307 , 15.04.2013 20:35

So, wieder zu Hause nach dem ersten Arbeitstag der Woche einen kleinen Eindruck meines Besuchs der Intermodellbau in Dortmund.
In Sachen Gleisbildstellwerk bleibt mir nach Infogesprächen u. a. an den Ständen von ZIMO und Railware nur die Erkenntnis dass es kein tasterbedientes Gleisbildpult mit Digitaltechnik geben wird.
- Bei Viessmann ist der Webeintrag beim Commander zum GBS überholt: es wird definitiv kein GBS geben - mangels Nachfrage, laut Aussage eines Viessmann-Mitarbeiters am Stand.
- Heki wird wahrscheinlich sein analoges GBS dieses Jahr aus dem Programm nehmen(müssen). Wie Herr Kittler mir mitteilte, ist die Produktion der GBS-Komponenten wegen ernster Erkrankung des Herstellers(quasi ein Ein-Mann-Betrieb) unterbrochen. Bereits jetzt hat Herr Kittler schon grosse Lieferprobleme weil kein Nachschub kommt. Die Nachfrage sei durchaus noch da.

Weil ich nur aus diesem Grund(GBS) in Dortmund war habe ich mich sonst nicht weiter umgesehen. Mein letzter Eindruck von der Messe war das tolle Diorama des MEC Köln(? - bin mir nicht sicher) des Bahnhofes Finse der norwegischen Bergenbahn. Weil ich aber erst nach 18 Uhr(am Samstag) dort vorbei kam, fuhren leider keine Züge mehr.

Gruss Rainer


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#12 von Gelöschtes Mitglied , 16.04.2013 02:56

Hallo,

ich schmeiße mal den hier in die Runde
http://www.servo-antrieb.de/wb/pages/home.php bzw.
http://www.servo-antrieb.de/wb/pages/ste...information.php
ist zwar vorrangig an MpC konzipiert, aber die Forderung nach minimalem Kabelsalat/vorwiegend Steckverbindungen wäre schon mal erfüllt.
Den Tastern ist wohl letztendlich egal welches System hintendran, die LED sollten auch zum leuchten zu bringen sein.
Selbstbau ist auch angesagt, der ist jedoch sehr durchdacht, und hauptsächlich Fleißarbeit.
Kein Spezialwerkzeug nötig, vielleicht ist ja das was für dich

Gruß Uwe



RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#13 von Gelöschtes Mitglied , 16.04.2013 03:03

Sorry, doppeltes Posting ops:
Gruß Uwe



RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#14 von 8erberg , 17.04.2013 08:44

Hallo,

doch, es gibt (neben Uhlenbrock) noch digitale "handfeste" GBS: frag mal nach bei

http://www.digirail.de

Es ist klar: sowas ist den meisten Leuten zu teuer und denen reicht dann ein GBS auf dem Bildschirm, wie es bei der großen Bahn "dank" EStW auch ist.

Peter


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#15 von Christoph79 , 17.04.2013 16:03

Zitat von rainer307
Touchscreen:
Das ist, obwohl nicht ganz meine Richtung, die Technik der Gegenwart. [...] Was wohl ein Fdl oder Dispatcher sagen würde, wenn man ihm für einen schon mittelgrossen Bahnhof so eine Technik vorsetzen würde...


Hallo Rainer,

also rein für die Optik könnte ich Dir das hier als Anregung geben. Kompletter Selbstbau, vielleicht lässt sich das ja auf Digitalbetrieb adaptieren. Ich arbeite jedenfalls analog mit "Kabelverhau" (bisher ca. 200 m im Stellpult verbaut). Funktioniert sehr gut und kostete mich inkl. Innenleben bislang maximal 250€. Es ist zwar noch einiges zu tun, aber viel mehr wird's auch nicht werden.


Beste Grüße,
Christoph


Hier geht's nach Cornwall: "Rose-an-Grouse" - ein Betriebsdiorama in N nach englischem Vorbild


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RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#16 von 95er ( gelöscht ) , 18.04.2013 17:13

Zitat von rainer307
So, wieder zu Hause nach dem ersten Arbeitstag der Woche einen kleinen Eindruck meines Besuchs der Intermodellbau in Dortmund.
In Sachen Gleisbildstellwerk bleibt mir nach Infogesprächen u. a. an den Ständen von ZIMO und Railware nur die Erkenntnis dass es kein tasterbedientes Gleisbildpult mit Digitaltechnik geben wird.
- Bei Viessmann ist der Webeintrag beim Commander zum GBS überholt: es wird definitiv kein GBS geben - mangels Nachfrage, laut Aussage eines Viessmann-Mitarbeiters am Stand.
- Heki wird wahrscheinlich sein analoges GBS dieses Jahr aus dem Programm nehmen(müssen). Wie Herr Kittler mir mitteilte, ist die Produktion der GBS-Komponenten wegen ernster Erkrankung des Herstellers(quasi ein Ein-Mann-Betrieb) unterbrochen. Bereits jetzt hat Herr Kittler schon grosse Lieferprobleme weil kein Nachschub kommt. Die Nachfrage sei durchaus noch da.

Weil ich nur aus diesem Grund(GBS) in Dortmund war habe ich mich sonst nicht weiter umgesehen. Mein letzter Eindruck von der Messe war das tolle Diorama des MEC Köln(? - bin mir nicht sicher) des Bahnhofes Finse der norwegischen Bergenbahn. Weil ich aber erst nach 18 Uhr(am Samstag) dort vorbei kam, fuhren leider keine Züge mehr.

Gruss Rainer


Wenn du am HEKI Stand warst, warum hast du dir nicht Trackswitch von Digimoba angesehen? Das ist doch genau, was du laut deiner Beschreibung suchst. Dass Heki seine GBS-Komponente aus dem Programm nimmt, ist dabei nicht relevant. Mit Selbstbau ist Trackswitch auch nutzbar. Und das wird es auch in Zukunft geben...


95er

RE: Manuelles Gleisbildstellpult für bestehende Digitalanlage

#17 von hu.ms , 18.04.2013 19:09

Hallo Rainer,

für das was du dir vorstellst gibts nur eine lösung: selbstbau.
Taster und LEDs in eine platte z.b. wie im foto im vorbeitrag hier gezeigt.
So wie ich das bisher verstanden habe kannst du deine platzvorstellungen nur so realisieren.
Anbindung je nach bestehenden digital-system (welches hast du eigentlich?) über S88 oder mögliche alternativen.

Habe meine halbautomatische sbh-steuerung auch so realisiert und werde diese auch für die geplante neue anlage übernehmen.

Das bedeutet eine gute konzeption (z.b. kabelfarben) sowie dokumentation, systematische vorgehensweise
und natürlich einiges an lötarbeit - aber winterabende sind lang und es gibt deren viele.

Hubert


Mein anlagenneubau: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=140152
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888

Fahre moba und ID.3 mit selbst produzierten PV-strom.


 
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