Also muß der Lackierer noch mal ran und wieder abkleben.
Gelb drüber.
Und diesmal vooorsichtig...
Naja, immerhin gelber als vorher. Aber wie kriege ich jetzt das Warnzeichen drauf? Mir fallen da nur schwarze Farbe und ein gaaanz feiner Pinsel ein. Und wenn der dann ausrutscht - abkleben und lackieren? Hat jemand Ideen???
Wird richtig toll! Ich habe bei meinen Trafohäusern den Blitz mit Hintergrund aus dem Netz rauskopiert und auf Fotopapier ausgedruckt, allerdings für Spur 0 und 1!
Mit Ausdrucken habe ich es auch versucht. Und zwar vom verkleinerten Originalfoto. Unabhängig von der Druckqualität sah allerdings auch dünnes Normalpapier in der Nahaufnahme viel zu dick aus. Das Original ist ja kein Schild, sondern nur ein dünner Aufkleber.
Ich hab´s doch noch mal mit dem Ausdrucken versucht. Und zwar auf dünnem Fotopapier (174g/qm). Ausschnitt vom Originalfoto, hier mal lose aufgelegt.
Ich finde das Ergebnis nicht so toll. Ich fürchte allerdings, daß es am Drucker liegt. Nachdem mein Epson-Fotodrucker immer öfter nicht mehr wollte (trotz voller Patronen, aber das Problem kennt man ja), hatte ich mir frustriert einen billigen Canon-Drucker zugelegt. Im Alltagsbetrieb leistet der auch bisher (!) zufriedenstallende Arbeit. Damit meine ich Textdruck oder Ausdrucke aus dem Internet etc.. Für Fotos hatte ich ihn bisher noch nicht benutzt. Auf dem nächsten Foto habe ich zum Vergleich ein Autokennzeichen dazugelegt, das ich noch mit dem Epson gedruckt hatte. Ist es nur mein subjektiver Eindruck oder konnte der mehr???
Nach einem Versuch mit Farbe und Pinsel habe ich mich dann doch für den Ausdruck entschieden...
Als das erledigt war, konnte ich auch endlich den Rest machen. Etwas altern, Dach drauf, Fallrohr dran und zum Schluß den Türknauf. Fehlt noch Efeu an der Wand. Dann kann es mit den Stromkästen weitergehen.
Moin Ralf ist doch schick geworden, und wenn du noch ein Foto in 1:87 machst und es nicht ganz so hochzoomst sieht man auch nicht mehr die unscharfen Kanten...
Moin Ralf, auch wenn Du nicht ganz zufrieden bist - sieht doch sehr gut aus dass Ding. Der Türknauf ist schon einmal ein Glanzlicht. Die Lamellen wissen besonders zu gefallen und das "Moos" darunter. Nur vom Geranke würde ich das abschnippeln, was über die Tür gewachsen ist.
Schilder kann man eigentlich ganz exakt ausdrucken, wenn man die Graphik in ein Word-Dokoment einbettet und entsprechend skaliert. Habe hier einen simplen Epson Stylus D120, der macht es einwandfrei, wenn man "Photo"-Modus wählt (siehe z.B. Seite 8 Mitte in meinem thread, Hydrant-Schild)
Hallo Jörg, danke für das Lob vom Profi! Was meinst Du mit Foto in 1:87? Etwa so?
Hallo Horst, auch Dir danke für´s Lob! Den Türknauf hab ich auch lieb. Das ist Version 3.0. Dafür hab ich einen 0,75mm Rundstab axial mit 0,3mm aufgebohrt. Dann einen 0,3mm-Stab eingeklebt und eine Scheibe vom dickeren Stab abgeschnitten. Endlich mal eine Herausforderung für meinen Koordinatentisch. Beim Original wächst das Efeu aber übrigens auch über die Tür. Ist eben schlecht gepflegt...
Leider stimmen die Proportionen mit dem Original überhaupt nicht überein.
Beim nächsten Gebäude kann es nur besser werden.
Ja, das hoffe ich auch. Der Murks, den Du uns hier aufzutischen wagst, geht mal garnicht.
Dann schalten wir den Sarkasmodus mal aus und sagen es mit Schiller: WHAT THE F***!? Da macht man nichtsahnend einen kleinen Gegenbesuch beim "ach, ick vasuch' mal, 'nen kleen Häuschen zu baun"-Kollegen und denkt sich "schön, dass es doch einige gibt, die das Zeug von der Stange leid sind"... und was tut der Kerl? Lässt mich mit meinen Kartonmodellen aussehen, wie der letzte Honk. Astreine Arbeit, unglaublich. Ich ziehe den Hut und werde genau hinsehen, was hier noch weiter passiert!
Mit faszinierten Grüßen, Christoph
Hier geht's nach Cornwall: "Rose-an-Grouse" - ein Betriebsdiorama in N nach englischem Vorbild
6. Juli 2013? Furchtbar, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt könnte es mal weitergehen. Ich habe die ersten der erwähnten Module für meine Billy-Vitrine zusammengebraten. Es paßt nicht alles hundertprozentig so, wie ich es geplant hatte. Das Los der ungeduldigen Menschen. Aber was nicht paßt, wird p.....
Hab die alten Modulkisten verworfen und baue jetzt neue. Für den Anfang sechs Stück. Die alten waren nicht exakt genug, das addiert sich und gibt irgendwann Probleme, spätestens beim 95. Modul. Heute bei schönstem Wetter 150 Löcher gebohrt und entgratet. Aber an den vielen Feiertagen kann man ja keinen Krach machen.
Und jetzt wird geleimt und geschraubt.
Halbzeit
Sieht winklig aus.
Mit dem Eckenspanner werden auch T- und Kreuzverbindungen winklig.
Sch... ein Modul muß ich komplett neu machen. Die Leisten waren in sich dermaßen verwunden, daß nix passen wollte. Die anderen passen sehr gut zusammen:
Hallo Ralf, was ich bei dir sehe gefällt mir, sehr saubere Arbeit mit dem Modulen. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Ach ja und frohe und schöne Ostern.
Wo ich gerade den "Eckspanner" sehe...wo gibt es denn sowas, das könnte ich für meine Rahmenbau auch gut gebrauchen....und im Baumarkt habe ich so ein Teil noch nicht gesehen, aber vielleicht habe ich nicht in der richtigen Ecke geschaut...
Nach Deinem genialen Baustrahler, bin ich gespannt, wie Deine Module werden...
Den Eckenspanner/Winkelspanner gab es bei Hornb.... Ich hab dann kurz mit der Barcode-App verglichen und festgestellt, daß ich gegenüber Ama... Einiges sparen konnte und habe gleich zugegegriffen. Bei TO.. gab es nur die Wackelausführung für ein paar Euro. Die taugt allenfalls für kleine Bilderrähmchen. Fabrikat ist übrigens Bessey. Die passenden Tischklemmen hingen gleich daneben, kosten aber extra. Allerdings pro Stück 5,- billiger als bei Am.... Preisunterschied insgesamt: 17,62 €, das sind 58% der Summe, die ich bezahlt habe !
Das Remake des sechsten Moduls ist fertig. Die Rahmen sind mit Sperrholz beplankt und sämtliche Überstände mit dem Schwingschleifer entfernt. Jetzt haben die Nachbarn wieder Ruhe. Scheint alles ziemlich genau zu passen.
Die großen Bohrungen sind eigentlich nur als Kabeldurchführungen gedacht, müssen also nicht paßgenau sein. Trotzdem hat es mich in den Fingern gejuckt, das auszutetsten. Und in der Schlafzimmerecke standen noch zwei ungenutzte Gardinenstange von IKEA. Ich konnte sie ohne großen Widerstand durchschieben. Lochmaß: 20mm. Außendurchmesser der Gardinenstangen: 19mm.
Ich gebe zu, der Bohrer hat etwas geeiert, aber wirklich nicht viel.
Es war zwar nicht geplant, aber jetzt könnte ich beim Bearbeiten die Rohre als Stabilisierung drin lassen. Jedenfalls während der gröberen Arbeiten. Später ist es mir lieber, die Module liegen auf Latten oder Profilen, damit man sie vorsichtig herunternehmen kann. Z.B. wenn dann Bäume, Figuren etc. drauf sind. So, jetzt kann es los gehen.
Parallel zum Modulbau habe ich weitere "Laborversuche" zum Thema Strassenbau gemacht. Das perfekte Rezept habe ich noch nicht gefunden. Meine alte Rezeptur wurde zu hart und ließ sich später nicht mehr bearbeiten.
Also habe ich eine neue Rezeptur ausprobiert. Mein Ziel ist nach wie vor: Eine durchgefärbte Schicht in Asphaltfarbe, die es erlaubt, nachträglich Gullies einzubauen und Schlaglöcher zu buddeln, ohne nachfärben zu müssen. Außerdem soll die Oberfläche eine realistische Struktur haben. Dazu soll sich das Material auch noch möglichst leicht durchschneiden lassen. Wegen der Module...
Das aktuelle Ergebnis sieht so aus:
Läßt sich mit dem Cuttermesser schneiden.
Und es lassen sich auch schöne Schlaglöcher graben.
Danke, Markus! Dann schätze ich mal, daß Du auf dem Weg zur Arbeit am Friemersheimer Bahnhof ein- und ausgestiegen bist?
Ich habe inzwischen die grobe Planung noch einmal überdacht und dem Aldi-Markt etwas mehr Platz eingeräumt.
Zur Zeit bin ich dabei, die Landschaft durch kleine Höhenunterschiede etwas aufzupeppen. Eigentlich gibt es hier kaum welche. Niederrhein eben. Und der Deich ist auf diesen sechs Modulen noch nicht zu sehen. Noch nicht einmal einen Bahndamm gibt es.