Ich hab noch eine Menge Kleinbahnloks und ein paar Roco Loks. Ich hör immer wieder, dass man die umbaun kann für Mittelleiterbetrieb. Der Mittelleiter ist mir eh halwegs klar...da muss ich wahrscheinlich maximal etwas wegfräsen, dass der Schleifer irgendwie reinpasst.
Aber den Motor...den muss ich komplett tauschen. Gibts da erfahrungswerte...welchen Motor man da nehmen muss? Kleinbahn hat ja 16v Gleichstrommotoren...genauso wie die Roco Loks.
Und wie schauts mit dampfloks aus? Ich glaub, dass steht sich nicht dafür, da hier die loks dan Metallrumpf als einen Strompol verwenden und ich den Schleifer dann entweder direkt an die Masse schrauben muss, aber dann andere Räder raufschrauben, die isoliert sind. Oder ich setz den Schleifer isoliert auf? Fragen über fragen...
Dann der nächste Schritt: auf Digital umrüsten...was brauch ich dazu? (abgesehen vom Kleingeld)
Gleich mal vorweg...ich häng an den alten Loks...sind aus meiner Kindheit...hat also sentimentals Gründe. Dass ich einen Großteil wahrscheinlich mit neu kaufen billiger oder zumindestens gleich teuer bekomm, ist mir auch klar.
Und wenn ich neue Loks kaufe, die dann für digital tauglich sind, aber nicht unbedingt auf Märklin fixiert bin...was ist dann eine gute wahl? (ist eine reine Kostenfrage...kann leider nicht so große Sprünge machen, wie ich gern wollte)
#2 von
Karlheinz Hornung
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gelöscht
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, 17.01.2007 12:32
Hallo,
es sind nur mechan. Änderungen für die Schleifermontage, Einbau von Digitaldecodern und Neuverdrahtung notwendig.
Die Motore bleiben drin, die Radsätze sind isoliert, der Schleifer muß von der Gehäusemasse isoliert angebracht werden.
Ob der Aufwand bei der oft fragwürdigen Antriebstechnik und den optischen Defiziten vieler Kleinbahnloks lohnt, muß jeder selbst entscheiden. Ich würde erst nur eine Lok umbauen und mir das dann noch einmal überlegen.
Kleinbahn hat einen Gleichstrommotor und Märklin fährt ja mit wechselstrom...und 50mal pro sekunde eine Richtungsänderung ...das macht glaub ich keinen Spass
#4 von
Karlheinz Hornung
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gelöscht
)
, 17.01.2007 13:14
Hallo,
auch Märklin verwendet außer beim Sinusantrieb fast nur noch Gleichstrommotore. Der Digitaldecoder sorgt schon dafür daß der Motor das richtige Stromfutter bekommt, jedenfalls wenn Du Decoder für Motorolasystem und Permanentmagnetmotore verwendest.
#7 von
Volker Stuckenholz
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gelöscht
)
, 18.01.2007 20:49
Hallo Jungs,
hier outet sich ein Kleinbahn-Freund, der schon etliche Modelle aus W-Atzgersdorf erfolgreich ans Laufen auf Pickelgleis gebracht hat.
Daß Kleinbahn-"Modelle" von Erich Klein aus Wien stark verkürzt und teilweise spielzeugartig vereinfacht sind, wurde bereits erwähnt und soll hier nicht weiter ausgeführt werden.
Kleinbahn-Fahrzeuge sind eigentlich zum Umbau besonders gut geeignet, weil die Radsatzmasse absolut Märklin-tauglich sind. Ein umgerüstetes Kleinbahn-Tfz fährt sogar ausgezeichnet auf M-Gleisen.
In der Regel ist die Montage des Ski-Schleifers einfach zu bewerkstelligen. Platz ist dafür vorhanden. Etwas schwieriger wird es mit dem Platz für den / die Decoder. Die meisten Kleinbahn-Loks sind übrigens 2-motorig. Haftreifen haben sie generell nicht.
Ältere Modelle haben noch den alten KB-Scheibenkollektormotor aus Eigenproduktion mit großer Stromaufnahme. Im ungünstigsten Fall habe ich Loks mit 2 (!) ungeregelten Tams-Decodern der 10-Euro-Klasse versehen, z. B. die 1020er. Ein LoPi verträgt 700 mA und kann somit 2 neue Motoren vertragen. Das ist dann die bessere Lösung.
Die 52er Kriegsdampflok hat für KB-Verhältnisse einen relativ langen Rahmen. Knickrahmen a la Märklin gibt es bei Klein nicht. Deshalb ist die 52er nicht unbedingt für den engsten Märklin-Radius geeignet.