RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#1 von 232 U 1 , 20.10.2013 14:57

Hallo,

Märklin hat die neue P 8 Epoche I (3702 ausgeliefert. Diese hat bei mir schon einige Runden gedreht, und ich möchte in einem Kurzbericht vor allem die Unterschiede zum früheren Modell von 2006 (37031) darstellen. Auf die Optik gehe ich nur wenig ein, denn die ist ja wohlbekannt und wurde in Foren schon häufig bewertet.

Die 37028 hat das neue Getriebe, das erstmals in der Wannentender-P 8 eingebaut wurde. Beim Motor handelt es sich wohl um einen 3-Poler, wie er heute vorwiegend verwendet wird.

Bei meiner alten 37031, die einen Glockenanker-Motor hat, verbreitet das Getriebe ein lärmendes und nervendes Geräusch, das mit jenem einer Kaffeemühle vergleichbar ist. Die Farben der Kunststoffteile waren schlecht auf die lackierten Teile abgestimmt, insbesondere die grünen Steckteile (Aggregate und Röhren am Kessel) sind deutlich zu hell, was mich sehr stört.

Beim neuen Modell 37028 sind diese Mängel behoben. Die Lok fährt sehr leise, das geringe Getriebegeräusch ist deutlich leiser als das Rollgeräusch. Die Farben der Kunststoffteile sind exakt auf die Farben der lackierten Teile abgestimmt. Abgesehen davon (und einer geänderten Betriebsnummer) gibt es keine optischen Unterschiede.

Was die Zugkraft betrifft, liegt die neue Lok nur geringfügig vor der alten. Damit bewältigt die Lok das ihr zugedachte Einsatzprofil, aber sie gehört unverändert zu den etwas weniger zugkräftigen Märklin-Loks. Die Räder der vorderen Kuppelachse sind mit Haftreifen belegt (mehr wäre auch nicht sinnvoll).

Die neue Lok ist mit einem kräftigen Sound ausgrüstet, der dem derzeitigen Standard entspricht.

Die P 8 in Epoche I-Farbgebung ist für micht ein wichtiges Modell, das jetzt endlich adäquat in meinem Lokbestand vertreten ist. Das Modell ist insgesamt optisch gut gelungen (die wenigen, kleinen Mängel sind bekannt), und es fährt jetzt endlich leise und geschmeidig, so dass es im Betriebseinsatz viel Spaß bereitet. Meine alte, nervende "Gurke" kann ich jetzt endlich ausmustern.

Nun einige Details zu den Langsamfahreigenschaften etc. Ich habe das alte Modell (mit Glockenanker-Motor) und das neue Modell (mit vermutlich 3-Poler) verglichen. Das alte Modell fährt ohne jeglichen Ruck an und legt in der untersten Fahrstufe (Mobile Station) 49 cm in der Minute zurück. Das neue Modell fährt mit einem kleinen Ruck an und legt 93 cm in der Minute zurück, was 4,8 km/h entspricht. Das ist kein gutes Messergebnis. Bei einer Hauptbahn-Personenzuglok ist diese etwas flotte Mindestgeschwindigkeit im Betrieb allerdings nicht wirklich störend. Und der kleine Anfahrruck ist ein Schönheitsfehler, mehr nicht. Bei einer Rangierlock wäre ein derartiger Ruck allerdings schon ein Nachteil. Insgesamt liegt der Fahrspaß mit der neuen Lok weit über jenem mit der alten Nervensäge.

Mit Blick auf die etwas flotte Mindestgeschwindigkeit und den Anfahrruck stimme ich dennoch in den Ruf ein: Wir wollen künftig einen fünfpoligen Motor oder besser ....

Grüße
Peter

Ergänzung: Vom älteren Modell 37031 finden sich schöne Fotos auf der unten verlinkten Website (oberstes Foto und diverse weitere Fotos im unteren Drittel des Blogs). Beim alten Modell stimmt die Farbgebung der Kunststoffteile (Röhren und Aggregate) nicht exakt mit den lackierten Metallteilen überein, und es trägt die Betriebsnummer 2458. Die Farbgebung der Plastikteile ist beim neuen Modell exakt getroffen, und es hat die Betriebsnummer 2439. Ansonsten gibt es in der Optik keinerlei Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Modell.
http://www.osterthun.com/4Einsatz/PreussP8/Preuss~P8.htm


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#2 von khpmueller , 20.10.2013 15:51

Hallo Peter,

hast du schon mal versucht die Reglung "härter" zu stellen?

zB: Wert CV56 vergrößern! Damit kann man den Anfahrruck minimiren. Wenn die Lok anfängt zu zittern zB. bei den mittleren Fahrstufen, den Wert wieder etwas verkleinern. Bei meiner 37000 (V100) hat das etwas gebracht!

Nette Grüße
KHPM


Der Motor ist das Herz einer Lokomotive (Märklin Zitat) - Leider sind die meisten "neuen" Märklin Loks ab Werk herzkrank
Der Sound ist Seele einer Lokomotive (Eigene Meinung) - Leider müssen die meisten Märtrix Lokomotiven zum Therapeuten


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#3 von Rebuilt Claughton , 22.10.2013 23:22

Hallo,

da die Lok nicht nur einen Motor hat, hier auch ein kurzer Erfahrungsbericht von mir.

Beschriftung/Ausführung: (soweit ich das lesen und identifizieren kann)
Nummer Halle 2439
Militärische Lastenklasse C
KPEV; also noch königlich
am Tender 21,5 cbm Wasser und 7 to Kohle
keine Datümer

Die P8 hat laut Anschrift Westinghouse-Bremse, keinen Luftdruckbehälter auf dem rechten Umlauf (also vom Vorbild her noch im Rahmen angeordnet?), einen Vorwärmer mit Speisepumpe auf dem linken Umlauf und Drehgestellbremsen. Zusammen mit dem hohen hinteren Führerhausfenster würde ich die Entstehung des Vorbild laut Literatur (Harder) in die Kriegszeit (I WK) einordnen. Farbgebung ist wie auf dem Produktbild von Märklin friedensmäßig.
Das Fabrikschild (?) unter dem Gattungszeichen P8 kann ich nicht identifizieren; das Schild ist gross oval.

Zu den Fahreigenschaften (und Motor):
Der Motor mit Getriebe hat die E-Nummer E180687. Ich habe die Lok nicht aufgemacht; im Explosionsbild ist er als Zylinder (nicht oval) dargestellt.
Die Fahreigenschaften gehen so. Langsamfahrt ist möglich bis unter Schrittgeschwindigkeit abgeschätzt an den Schwellen des C-Gleis. Die Lok fährt ohne Übergang direkt mit der Geschwindigkeit der ersten Fahrstufe los und hält auch so abrupt. Mit Direktsteuerung ohne ABV durchläuft sie beim Hochkurbeln gleichmäßig das Geschwindigkeitsband. Das Ankuppeln beim Zurückstossen an den Zug kann durch "beherztes" Zurücksetzen in der ersten Fahrstufe fast bis an den Zug und rechtzeitiges Runterkurbeln (Lok hält dann sofort) einigermassen zufriedenstellend durchgeführt werden.
Die Dauerfahrt in der ersten Fahrstufe ist nicht frei von Schwankungen in der Geschwindigkeit; gerade unter Last.
Als Ursache 'glaube' ich an die typische Märklinschwäche bei den Decodern.

Haftreifen sind auf der ersten Kuppelachse; mit 20 Achsen und schlanker Weiche hatte die Lok in der Ebene keine Probleme.

Grüße
Manfred


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#4 von klein.uhu , 22.10.2013 23:54

Moin,

Ich sehe da keinen Unterschied / Verbesserung zu den bisherigen Varianten. Der alte und hier oft genug besprochene Fehler bzgl. Zugkraft an Steigungen, vor allem in Kurven wo das Vorlaufgestell den Haftreifenradsatz abhebt, scheint mir nicht beseitigt. Kriterium ist der Antrieb auf die erste Kuppelachse mit Haftreifen auf dieser, was die Zugkraft in Steigungen beträchtlich mindert.

Gruß klein.uhu


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#5 von 232 U 1 , 23.10.2013 00:48

Zitat von klein.uhu
Ich sehe da keinen Unterschied / Verbesserung zu den bisherigen Varianten.


Hallo,

es sind sicherlich kaum Unterschiede zu sehen, dafür ist aber ein gewaltiger Unterschied zu hören.

Die Zugkraft ist allerdings bei der neuen Variante nur geringfügig höher als bei der alten. Ursache für die etwas knappe Zugkraft ist nach meiner Einschätzung das geringe Gewicht des Lok-Vorderteils. Andruck und Höhenspiel des Vorlaufgestells sind eigentlich normal. Für mich ist die Zugkraft ausreichend, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer gerne bastelt, findet vielleicht Platz für zusätzlichen Ballast.

Grüße
Peter


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#6 von der_picard ( gelöscht ) , 25.10.2013 14:59

Hallo in die Runde,

und Danke an Peter für den kurzen Bericht.

Die neue P8 steht ganz oben auf meiner Wunschliste...

Ich möchte zu den Langsamfahreigenschaften der neuen P8 (Märklin 3702 nur gern eins erwähnen.

Wenn wirklich der gute, alte 3-Poler darin werkelt, dann ließen sich die Fahreigenschaften auf jeden Fall mit Kugellagern verbessern.
Selbst bei einem 5-Poler wäre eine Verbesserung möglich:

http://w.stummiforum.de/viewtopic.php?f=104&t=79455

Ich hatte auch eine T18 von Märklin umgebaut auf Kugellager für die Ankerachse, Märklin 3609 war das glaube ich.
Die hat auch einen 3-Pol als Motor.

Die besagte T18 fährt nun messbar früher los und kann damit auch langsamer gefahren werden, als das vor dem Umbau der Fall war.

Auch fährt sie fast seidenweich an, nicht ganz so wie andere Märklin Loks mit Sinus Motor etc. aber doch besser als vorher.

Viele Grüße,

der_picard
(Harald)


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#7 von klein.uhu , 25.10.2013 15:51

Zitat von der_picard
... Ich möchte zu den Langsamfahreigenschaften der neuen P8 (Märklin 3702 nur gern eins erwähnen.

Wenn wirklich der gute, alte 3-Poler darin werkelt, dann ließen sich die Fahreigenschaften auf jeden Fall mit Kugellagern verbessern.
Selbst bei einem 5-Poler wäre eine Verbesserung möglich: ...


Moin Harald,

da unterliegst Du aber einem gewaltigen Irrtum!
Die neue P8 der 370xx hat mit der alten 3098/99 nichts, aber auch nichts zu tun. Die 370xx ist eine totale Neukonstruktion, schon einige Jahre in Varianten im Märklin-Programm und hat zwar neuerdings einen 3-Poler, aber der hat mit dem alten Märklin-Motor (Scheiben-/Trommelkollektor) auch rein garnichts gemeinsam. Modelle der P8 siehe:
http://www.modellbau-wiki.de/wiki/BR_38
In den ersten Varianten hatte das Modell noch einen Glockenankermotor, neuerdings anscheinend einen längs liegenden gekapselten "Spielzeugmotor", wie viele neue Modelle von Märklin ebenfalls.

Da ist nichts mit Kugellagereinbau, wie von Dir verlinkt!

Gruß klein.uhu


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#8 von der_picard ( gelöscht ) , 25.10.2013 16:28

Zitat von 232 U 1


Die 37028 hat das neue Getriebe, das erstmals in der Wannentender-P 8 eingebaut wurde. Beim Motor handelt es sich wohl um einen 3-Poler, wie er heute vorwiegend verwendet wird.




Hallo noch mal,

sorry, ich war der Meinung es wäre der alt bekannte 3-Poler, so wie er auch in der T18 (Märklin 3609) verbaut ist, bzw. ein HLA wie in der T18 Neuauflage von 2012 (Märklin 37077) vorgefunden werden kann (hier ist es dann ein 5-Poler).


Siehe Link:

http://w.stummiforum.de/viewtopic.php?f=33&t=79940

Dem ist also nicht so?

@ Peter

Ein paar Bilder vom Innenleben der Lock hätten dem Mißverständnis vorgebeugt

Viele Grüße,

der_picard
(Harald)


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#9 von hu.ms , 26.10.2013 10:44

Zitat von 232 U 1

Zitat von klein.uhu
Ich sehe da keinen Unterschied / Verbesserung zu den bisherigen Varianten.


Hallo,
es sind sicherlich kaum Unterschiede zu sehen, dafür ist aber ein gewaltiger Unterschied zu hören.
Die Zugkraft ist allerdings bei der neuen Variante nur geringfügig höher als bei der alten. Ursache für die etwas knappe Zugkraft ist nach meiner Einschätzung das geringe Gewicht des Lok-Vorderteils. Andruck und Höhenspiel des Vorlaufgestells sind eigentlich normal. Für mich ist die Zugkraft ausreichend, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer gerne bastelt, findet vielleicht Platz für zusätzlichen Ballast.
Grüße Peter



...oder tauscht die c-achse gegen eine mit haftreifen (ersatzteil = a-achse der 26549).

Hubert


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#10 von ccs800 , 26.10.2013 18:10

Hallo!

Ich selber habe ja die 37030 (erste Ausführung) und die 37035 (vom letzten Jahr mit Wannentender). Ich war bis heute Abend aber der Meinung, dass in beiden ein Glockenanker werkelt. Neugierig wie ich bin habe ich daher die Lok vom letzten Jahr aufgeschraubt.
Um an den Motor zu gelangen ist es wirklich eine Tortur, man muss die gesamte Lok demontieren.



Es ist wirklich ein normaler DC-Motor.

Ich warne hier übrigens ausdrücklich davor es nachzumachen! Für die Montage der Lok nach dem Ausbau habe ich über 2 Stunden benötigt! Mach ich nie mehr...

Gruß Christopher



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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#11 von klein.uhu , 26.10.2013 18:42

Zitat von hu.ms
... oder tauscht die c-achse gegen eine mit haftreifen (ersatzteil = a-achse der 26549).


Moin,

Genau dieser Vorschlag wurde damals auch schon gemacht. Aber: die Kuppelstangen sind zur Übertragung der Zugkraft nicht geeignet. Wenn die A-Kuppelachse durch das Vorlaufgestell entlastet wird, muß die Zugkraft dann plötzlich nur über die Kuppelstangen auf die C-Kuppelachse übertragen werden. Der Motor treibt bei diesem Modell nur die Achse A an. Die Achsen B und C, die zur Zugkraft so gut wie nichts beitragen, werden lediglich von den Kuppelstangen mitgenommen. Die Kuppelstangen nehmen normalerweise (ohne Haftreifen auf C) nur relativ geringe Kräfte auf.

Die Diskussion über die Mißkonstruktion P8 hatten wir bereits damals seitenlang:
Märklin P8 37038 / 37039 Zugleistung am Berg
BR 38 aus der Stückgutpackung
Zugkraftverbesserung Märklin P8
Wer sich ein Modell der P8 / BR38 kaufen möchte, sollte sich diese Links genau durchlesen.

Bisher kann ich nicht erkennen, dass sich an dem Problem der Aushebelung der A-Achse durch das Vorlaufgestell etwas geändert hat. Wenn jemand etwas Besseres weiß, möge er es bitte mitteilen. Aus den mir bisher vorliegenden Ersatzteilisten kann ich keine geänderten Teile erkennen, falls bei der 37928 etwas anders ein sollte, wäre das für alle interessant.

Meine 37032 steht jedenfalls immer noch im Karton, schade um das optisch gelungene Modell.

Gruß klein.uhu


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#12 von SAH , 26.10.2013 18:51

Guten Abend Christopher,

schickst Du mir bitte die Demontagebeschreibung, daran habe ich Interesse, denn ich möchte mögliche Komplikationen beim Test vermeiden.
Ob Glockenanker oder "normaler" DC-Motor: wie groß ist die Anschlussinduktivität?

Vielen Dank!
mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#13 von hu.ms , 26.10.2013 18:57

Zitat von klein.uhu

Zitat von hu.ms
... oder tauscht die c-achse gegen eine mit haftreifen (ersatzteil = a-achse der 26549).


Moin,
Genau dieser Vorschlag wurde damals auch schon gemacht. Aber: die Kuppelstangen sind zur Übertragung der Zugkraft nicht geeignet. Wenn die A-Kuppelachse durch das Vorlaufgestell entlastet wird, muß die Zugkraft dann plötzlich nur über die Kuppelstangen auf die C-Kuppelachse übertragen werden. Der Motor treibt bei diesem Modell nur die Achse A an. Die Achsen B und C, die zur Zugkraft so gut wie nichts beitragen, werden lediglich von den Kuppelstangen mitgenommen. Die Kuppelstangen nehmen normalerweise (ohne Haftreifen auf C) nur relativ geringe Kräfte auf.
Gruß klein.uhu



Kleiner uhu,

deine ausführungen sind sicher theoretisch zutreffend.
Allerdings hat sich bei mir nach diesem umbau an meiner 26549 bisher kein gestänge verbogen.
Nach meinen beobachtungen treibt die zusätzlich mit haftreifen ausgestattete c-achse alleine
die lok nur die wenigen zehntel-sekunden an, die die a-achse z.b. bei zu abruptem steigungsbeginn in der luft hängt.
Die restliche zeit agieren die beiden haftreifenachsen gemeinsam und ziehen bei mir problemlos 5 kunststoff-vierachser meine 3,8 % steigung im R2 hinauf.

Manchmal scheinen theorie und praxis irgendwie etwas voneinander abzuweichen...

Hubert


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#14 von H0! , 26.10.2013 20:03

Moin!

Zitat von der_picard
sorry, ich war der Meinung es wäre der alt bekannte 3-Poler, so wie er auch in der Neuauflage der T18 (Märklin 37077) von Märklin 2012 verbaut worden ist.

In dem von Dir verlinkten Beitrag steht: "Verbaut ist für den Antrieb ein 5-Pol HLA, noch ganz klassisch mit Kohlebürsten."


Viele Grüße
Thomas


 
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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#15 von dipsy , 26.10.2013 20:21

>oder tauscht die c-achse gegen eine mit haftreifen (ersatzteil = a-achse der 26549).
<

Hallo Hubert,
Du sprichst von der C-Achse Gibt es das Teil im Ganzen?
Mein Händler sagt, daß es nur die Räder mit Haftreifen einzeln gibt.
Er konnte meinen Wunsch, nach deinem erfolgreichen Vorschlag, nicht ausführen. Ihm fehlte die Vorrichtung die neuen Räder auf die Achse zu bugsieren.
Falsche Information meines Händlers, oder Unvermögen?
Gruß Wolfgang


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#16 von klein.uhu , 26.10.2013 22:39

Zitat von hu.ms
... Manchmal scheinen theorie und praxis irgendwie etwas voneinander abzuweichen ...


Moin,

Das ist sicher keine neue Erkenntnis!

Ich bin auch nicht pingelig, was Modelle anbetrifft, und nehme so manchen Kompromiss hin. Aber ich sehe nicht so recht ein, warum ich mir für eine neue, nicht gerade billige Lok erst noch eine neue Achse oder zwei Räder kaufen muß, damit das Ding so fährt wie es andere (vom gleichen Hersteller!) eigentlich selbstverständlich können. Der Fehler mit den Haftreifen auf der ersten Achse ist seit den 1950/60er Jahren allbekannt. Den hätte man vermeiden können!

Es gibt keinen Grund, warum bei dieser mißglückten Neukonstruktion ausgerechnet die erste Kuppelachse angetrieben und mit Haftreifen versehen sein muß.

Gruß klein.uhu


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#17 von hu.ms , 27.10.2013 20:31

Zitat
Hallo Hubert,
Du sprichst von der C-Achse Gibt es das Teil im Ganzen?
Mein Händler sagt, daß es nur die Räder mit Haftreifen einzeln gibt.
Er konnte meinen Wunsch, nach deinem erfolgreichen Vorschlag, nicht ausführen. Ihm fehlte die Vorrichtung die neuen Räder auf die Achse zu bugsieren.
Falsche Information meines Händlers, oder Unvermögen?
Gruß Wolfgang


Hallo Wolfgang,
anscheinend hat er sich nicht die arbeit gemacht, die et-listen der in frage kommenden loks im internet aufzurufen:
http://www.maerklin.de/service/produktse...kelnummer=26549
Vor einem jahr gabs die achse (et-nr 13022 noch. Leider ist sie jetzt nicht mehr lieferbar.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich über dieses thema schon einmal hier im forum geschrieben haben.
Aber wenn es die räder noch einzeln gibt, musst du dir nur jemand suchen, der in der lage ist, diese auf die achse aufzupressen.
Hier im forum oder einen feinmechaniker/uhrmacher.

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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#18 von H0! , 27.10.2013 20:56

Zitat von hu.ms
Vor einem jahr gabs die achse (et-nr 13022 noch. Leider ist sie jetzt nicht mehr lieferbar.

Die Ampel steht auf rot, also sollte das Teil irgendwann auch wieder lieferbar sein.


Viele Grüße
Thomas


 
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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#19 von der_picard ( gelöscht ) , 28.10.2013 12:08

@Thomas

Asche auf mein Haupt, stimmt!

Die T18 (Märklin 3609) hatte ab Werk nen 3-Poler.
Die Neuauflage von 2012 (Märklin 37077) hat natürlich einen 5-Poler.

Habe das berichtigt.

Auf jeden Fall haben beide einen Motor der sich auf Kugellager umrüsten läßt.

Viele Grüße,

der_picard
Harald


der_picard

RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#20 von klein.uhu , 28.10.2013 12:22

Zitat von der_picard
... Die T18 (Märklin 3609) hatte ab Werk nen 3-Poler.
Die Neuauflage von 2012 (Märklin 37077) hat natürlich einen 5-Poler. ...


Moin Harald,

Die T18 hat nun aber mit der P8 rein garnichts gemeinsam!
Die 3702x und 3703x sind totale Neukonstruktionen, die auch mit den alten Märklin 3-/5-pol-Motoren nichts zu tun haben. Die alten Motoren waren quer eingebaut, mit Stirnradgetriebe, die neuen Motoren liegen längs, mit Schnecken- oder Kegelrad-Getrieben.

Gruß klein.uhu


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RE: Kurzbericht: Neue Märklin P 8 Ep. I (37028)

#21 von hu.ms , 28.10.2013 18:25

Zur vermeidung von missverständnissen:
Auch für mich ist die neuere P8/BR38-konstruktion von märklin mit mängeln beim antrieb behaftet.
Wer eine anlage mit steigungen hat, auf denen sich dies gravierend auswirkt - wie bei mir - sollte sich das wirklich vor dem kauf genau überlegen
oder sich - wie ich - auf eine nachrüstung wie oben beschrieben mit teileaufwand von rd. 25 € + arbeit einstellen.

Bei der tenderantrieb-konkurrenz gibts das modell ja auch noch.

Hubert

Nachtrag: hier im forum hat auch jemand beschrieben, die bremsschuhe der hinteren vorlaufachse etwas abzufeilen, damit wenigstens das steigungsknick-probelm behoben ist.


Mein anlagenneubau: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=140152
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Fahre moba und ID.3 mit selbst produzierten PV-strom.


 
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