RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#1 von Dirk Ackermann , 25.10.2013 18:58

Testbericht zum Jägerndorfer Collection Taurus 11020

Zum Vorbild:

Die Lok stammt aus der Baureihe ES64U2 von Siemens und ist als 1116 der ÖBB als Mehrsystemlok bei der ÖBB eingegliedert. Sie verfügt über Zulassungen für Deutschland, Österreich und Ungarn.

Die Zulässige Höchstgeschwindigkeit von 230Km/h erreicht die Maschine aber nur in den Einsätzen vor dem Railjet. Ansonsten zieht die Reihe 1116 alle Zuggattungen durch Österreich und das benachbarte Ausland.

Wie die Schwesterbaureihe 1016 hat die Lok eine Thyristorsteuerung die eine „Tonleiter“ beim anfahren der Maschine abspielt.

Zum Modell:

Das hoch detaillierte Basic Modell der 1116 089 wird in der AC Variante mit einem ESU Lokpilot Decoder ausgeliefert. In meinem Fall war es der LokPilot V3.0 in der Multiprotokoll Ausführung.
Die Lok verfügt über eine NEM Schnittstelle nach NEM 652 und eine MTC Schnittstelle.
Wovon aber nur eine zur Zeit genutzt werden darf.

Der verfügbare Raum in der Lok und einer Leerkapsel für einen Lautsprecher bettelten gerade dazu danach einen Loksound von ESU einzubauen.

So entschied ich den LokPiloten zu entfernen und einen ESU Loksound V4.0 mit MTC Schnittstelle zu verbauen.
Auf den Decoder spielte ich ein ESU OEM Soundfile zu der Baureihe 1116 von RailAd auf, welches den tollen Klang der Lok am besten wieder gibt.

Das Fernlicht kann Vorbildgerecht geschaltet werden. Wenn das Fernlicht geschaltet ist sind die unteren „normalen“ Lampen aus. Dargestellt wird das Spitzenlicht ebenso Vorbildgerecht mit kaltweißen LEDs.
Auf den Bildern kommt die Farbe der LEDs doch sehr bläulich rüber was in natura deutlich besser aussieht.







Leider ist das Schlußlicht bei der Basic Variante zugseitig nicht abschaltbar. Bei der High End Variante mit Sound ist eine zugseitige Abschaltung möglich.

Unterschiede im Fahrverhalten zwischen dem ESU LokPiloten und dem Sounddecoder sind nicht erkennbar. Der LoPi3 schien perfekt auf die Lok abgestimmt gewesen zu sein.

Der Sounddecoder wurde über die Selbsterkennung eingeregelt.

Video
Zugkraft:

Hier habe ich die Lok mit meinem Lastprobezug ( simuliertes Gewicht ~ 2800t ) an die Leistungsgrenze bringen können, was etwa 20 30cm lange Reisezugwagen entspricht.
Somit dürfte die Zugkraft für die gängigen Schnell- und Güterzüge ausreichend sein.
Das Modell selber bringt ein Gewicht von 442g auf die Waage und verfügt über zwei Haftreifen.


Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#2 von CarstenLB , 25.10.2013 20:46

Hallo Dirk,

vielen Dank für den Testbericht.

Das finde ich gut:
Das Fernlicht kann Vorbildgerecht geschaltet werden. Wenn das Fernlicht geschaltet ist sind die unteren „normalen“ Lampen aus.

Das finde ich weniger gut:
Leider ist das Schlußlicht bei der Basic Variante zugseitig nicht abschaltbar.
--> Auch nicht bei einem Decoder mit 21pol Schnittstelle?


Viele Grüße

Carsten


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RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#3 von Dirk Ackermann , 25.10.2013 23:21

Hallo Carsten,

Zitat von CarstenLB
Hallo Dirk,

vielen Dank für den Testbericht.

Das finde ich gut:
Das Fernlicht kann Vorbildgerecht geschaltet werden. Wenn das Fernlicht geschaltet ist sind die unteren "normalen" Lampen aus.

Das finde ich weniger gut:
Leider ist das Schlußlicht bei der Basic Variante zugseitig nicht abschaltbar.
--> Auch nicht bei einem Decoder mit 21pol Schnittstelle?



Ich habe den Loksound für die 21 polige mtc Schnittstelle verwendet. AUX2 ist entsprechend aktiviert und führt die Aktion die lt. Betriebsanleitung beim High-End Modell beschrieben wird nicht aus. Ebenso konnte ich die Lautsprecher Lötpads auf der Platine nicht ausmachen die mir beschrieben worden sind. Daher gehe ich davon aus daß die Platine von der Basic Variante deutlich weniger Funktionen bietet aus die der High End Variante.

Da fehlen nämlich auch noch die Lötpads für die Stromführende Kupplung, AUX 3 und 4, insges. 5 Lötpads.

Ein direkter Vergleich mit einem High-End Taurus vom Railjet aus gleichem Hause wäre daher sehr aufschlußreich.


Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#4 von EC_Cinque_Terre ( gelöscht ) , 05.05.2014 13:21

Hallo,

den Testbericht finde ich sehr Interessant.

Ich habe auch einen RJ gebraucht erstanden, leider ohne Papiere.
Es handelt sich um den "Spirit of Germany".
JC 70302, 70203 und 70204.
Ob das nun High End oder Basic weis ich nicht, ich sehe nur, dass alle Wagen stromführende Kupplungen haben.

Nun fehlt mir die passende Lok dazu.
Habe da auch schon zwei Artikelnummern ausfindig machen können, ein mal 21040 und 21043.
Welche davon nun aber die Basic und die High End ist, ist mir ein Rätsel.
Vll kann mir jemand weiterhelfen.

LG

Hannes


EC_Cinque_Terre

RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#5 von Robert Bestmann , 05.05.2014 17:11

Hallo Hannes,

21040 ist High-End und
21043 ist Basic.

Siehe hier, beim Deutschland-Importeur Lemke (Nummer in Suchmaske eingeben):

http://www.lemkecollection.de/shop/index...fb30e786eea5892

Viele Grüße

Robert


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RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#6 von EC_Cinque_Terre ( gelöscht ) , 05.05.2014 19:44

Guten Abend Robert

und vielen Dank für Deine Antwort.
Dann will ich mal sehen, dass ich mir diese Maschine noch irgendwo an Land ziehen kann.

Edit: Konnte mir gestern den Taurus an Land ziehen, nun ist mein RJ komplett


LG

Hannes


EC_Cinque_Terre

RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#7 von S-Bahn München , 08.09.2014 17:52

Hallo zusammen,
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem High End und einem Basic Taurus?
Ich dachte immer, weil dieser einen sounddecoder drin hat, aber ich bin mir da nicht mehr so sicher.

Viele Grüße
Alex


S-Bahn München  
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RE: Testbericht Jägerndorfer Collection Taurus 11020

#8 von Robert Bestmann , 08.09.2014 21:54

Hallo Alex,

die High-End-Taurüssel haben wie bereits beschrieben zugseitig abschaltbare Beleuchtungen und elektrisch leitende Kupplungen, mit denen sie mit ihrem eigenen Decoder in den High-End-Wagen deren Innenbeleuchtungen sowie den Lichtwechsel der Steuerwagen mitschalten können.
Die Basic-Modelle haben diese elektrische Durchschleusung nicht (und die Wagen sind auch unbeleuchtet), sodass der Steuerwagen für den Lichtwechsel einen eigenen Decoder braucht.

Viele Grüße

Robert


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