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Spur H0

RE: C-Gleis schlanke Weiche und Kurzschluss

 von Goshiny , 07.06.2012 22:44

Hallo an alle,
vielen Dank für die doch vielen Antworten. Meine anfängliche Idee, die beiden Mittelschienen potentialfrei zu machen fängt wieder an zu reifen. Dazu aber später.

Zuerst habe ich sowohl die Weiche als auch die Maxima vermessen (schaffe es nicht die Bilder direkt hochzuladen).

http://i85.photobucket.com/albums/k62/my...owDrive/SW4.jpg

Falls die Zahlen schlecht lesbar sind: der geringste Abstand zwischen Puko und Gleis beträgt 1,92 mm. Die beiden anderen Werte liegen bei 2,05 mm und 2,18 mm.
Die beiden befahrenen Schienen haben einen Innenabstand von 16,69 mm. Und die Pukos ragen 0,67 mm über die mittleren Gleise.

Die beiden Drehgestelle der Maxima haben unterschiedliche Innenachsabstände (13,83 / 13,84 / 13,81 Drehgestellt mit Schleifer und 13,79 / 13,83 / 13,83 Drehgestell ohne Schleifer) und der Schleifer liegt nicht komplett mittig zwischen den Achsen. Ich habe es mal in einer nicht maßstäblichen Zeichnung dargestellt.

http://i85.photobucket.com/albums/k62/my...itSchleifer.jpg

Zur Entlastung der Waggonfabrik muss ich festhalten, dass ich keine Werzeugmacher-Qualität bei einer Lok erwarte. Der Schleifer kann also ruhig etwas schief sein. Allerdings könnte dies ein Grund sein, dass der Schleifer eventuell verkanntet (weil nur eine Seite des Schleifers durch den Puko hochgehalten wird) und dann das kreuzende Gleis berührt.

Damit der geringe Abstand der Pukos nicht vom Rad berührt werden, habe ich einen Haftreifen um 6 Pukos gespannt. Der Abstand zwischen Puko und Gleis ist nach meinen Berechnungen nicht geeignet, einen Kurzschluß herbeizuführen. Folgende Rechnung bringt mich zu diesem Ergebnis:
geringster Pukoabstand zum Gleis: 1,92 mm
Spiel zwischen Innenmaß der Gleise und dem Innenmaß der Achsen + 2 x 0,96 (Laufflächenbeginn): Drehgestell mit Schleifer 0,97 mm, Drehgestell ohne Schleifer 1,04 mm
Der Abstand ist also ausreichend (1,92 vs. 1,04).

Am Besten wäre der Austausch der beiden innen liegenden Schienen durch Kunststoffschienen. Wird wohl nicht so einfach zu machen sein. Als Alternative sehe ich nach zwei Nächten denken im Schlaf doch wieder die Durchtrennung der beiden innen liegenden Schienen. Obwohl das außenliegende Gleis über die Achsen auch das gerade befahrene innere Gleis verbindet, ist dies nicht weiter schädlich, da der Kontakt des Schleifers ja zum nicht befahrenen innen liegenden Gleis herstellt. Ich werde es mal probieren (und vielleicht eine Weiche ruinieren). Zumindest gefällt mir diese Lösung besser, als einen Stromversorgungswaggon an die Maxima zu hängen. Letzteres wird der Lok nicht gerecht und ist mehr Aufwand als mit einer Minitrennscheibe vier Schnitte pro Weiche zu machen (habe nur 5 schlanke Weichen). Letzlich hilft diese Lösung auch allen anderen Loks, die Probleme mit der Weiche haben. Trotzdem vielen Dank Egon für den Lösungsvorschlag.

Viele Grüße
Wolfgang

Goshiny
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