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RE: [Gelöst] Uhlenbrock - Weichen schalten nicht immer zuverlässig

 von Regionalexpress , 04.11.2017 14:45

Hallo,

Wie wurde denn die Spannung gemessen? Im Leerlauf? Eine gemessene Spannung von 16V im Leerlauf wird bei Last deutlich geringer werden. Wenn mann dann auch noch die Verluste im Schaltgerät hinzu nimmt (schätzungsweise ca 1,4V durch den im Gerät befindlichen Brückengleichrichter und ca.1V für den Leistungstransistor zum Schalten der Spule) ist man auch schnell bei nur noch vermutlich 12V welche am Antrieb ankommen. So eine Weiche kann im Schaltmoment auch schon mal 1A Strom ziehen. Ein Modellbahntrafo ist ein relativ weicher Trafo, da wird je nach Last die Spannung schnell geringer.

Als Test könnte man folgendes probieren:

Den Titantrafo gegen ein Schaltnetzteil mit 18V= und 4A Ausgangsspannung an die beiden Klemmen für die Eingangswechselspannung anschließen. Da sich vermutlich im Gerät ein Brückengleichrichter befindet ist die Polung eigentlich egal, andernfalls wären am Ausgang für die Weichen keine 100Hz. Bei 16V Wechselspannung ist der Spitzenwert auch nur noch 1,41x16V=22,5V abzüglich 1,4 V für den internen Gleichrichter macht ca. 21V so das die Spannungsfestigkeit der Module gegeben sein sollte.
Da ich aber hier in die Glaskugel schaue übernehme aber keine Gewähr für den Test!


Mit freundlichen Grüßen
Franz-Friedrich

Märklin K-Gleis,
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