Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

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CR1970
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#26

Beitrag von CR1970 » Di 15. Mai 2018, 07:47

@Erich: Das hast du sehr gut erkannt. Ich bin da nach allen Seiten offen. Bei mir sind die Prinzipien (also meine mir auferlegten) schwammig und sie werden immer mal wieder nachjustiert 😉
So gibt es halt einige "könnte sein" Züge oder angepasste Häusle (manchmal weil der Platz nicht reicht, manchmal weil ich es nicht besser weiß und keine Fotos habe).
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#27

Beitrag von Analogbahner » Di 15. Mai 2018, 14:51

Die Merksätze kann man grob unterteilen in: hat sich tausendmal in der Praxis bewährt, und wenn man es anders macht, rächt sich das irgendwann. Kann man natürlich tun. Nichts davon ist fix.
Dann gibt es noch Empfehlungen, wie z.B. das Verhältnis zwischen Landschaft und Eisenbahn. Das ist dann eine subjektive Einschätzung darüber, was "gut aussieht". Im Gegensatz zu Sachzwängen sind diese Einschätzungen aber wandelbar. Ebenso wie der Grundgedanke "wenn man eins altert, muss man auch alles andere altern", was nur ein ästhetisches Prinzip aus der Kunsttheorie ist, um Homogenität zu erreichen. Dabei wird der Wunsch nach Homogenität aber vorausgesetzt, was gar nicht der Fall sein muss. Es gibt so viele Anlagenkonzepte wie Modellbahner ...
Gruß
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#28

Beitrag von JoachimW » Di 15. Mai 2018, 15:10

Korkbettung dient dem Schallschutz.


Gruß
Joachim


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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#29

Beitrag von fmm » Di 15. Mai 2018, 22:00

Je größer der Schattenbahnhof desto mehr "Betriebs"möglichkeiten

Grüße
Frank

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#30

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mi 16. Mai 2018, 06:56

Hallo Leute,

vielleicht noch einer:

"Die Spurweite mag in der Größe variieren, die Größe der Hände und die Länge der Arme bleibt immer gleich"

will sagen: Egal, ob Spur Null oder Z; die Größe von z.B. Eingriffslücken oder der Abstand zwischen den verschiedenen Anlagen-Ebenen sollte nicht vom Maßstab, sondern von der Ergonomie=Zugänglichkeit abhängig gemacht werden. Die empfohlenen 80 cm Schenkeltiefe gilt damit für alle Spurgrößen.

Gruß
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#31

Beitrag von CR1970 » Mi 16. Mai 2018, 09:58

Und jetzt liebe DCler schön die Nerven bewahren ;)
Dies ist nur eine Sammlung von Lehrsätzen...

"Mit Mittelleitergleis sind einfacher alle Gleisfiguren, wie Kehrschleifen oder Gleisdreiecke, realisierbar"

Und jetzt wird es ganz hart :baeh: :

"Mit Mittelleitergleis ist die Stromabnahme sicherer"
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#32

Beitrag von 8erberg » Mi 16. Mai 2018, 10:22

Hallo,

diese Aussage stimmt nur bedingt: Kehrschleife und Gleisdreieck haben wie Hundeknochen-Gleispläne dank Kehrschleifenmodule ihre "Schrecken" verloren und die bessere Stromaufnahme halte ich für ein Gerücht.

Als ich Märklin-K-Gleis hatte gab es oft genug bei Langsamfahrt über Weichen Probleme, bei Standard-2-Leitergleis hab ich sie nicht dank polarisierter Herzstücke.

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#33

Beitrag von CR1970 » Mi 16. Mai 2018, 11:54

8erberg hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 10:22
Hallo,

diese Aussage stimmt nur bedingt: Kehrschleife und Gleisdreieck haben wie Hundeknochen-Gleispläne dank Kehrschleifenmodule ihre "Schrecken" verloren und die bessere Stromaufnahme halte ich für ein Gerücht.

Als ich Märklin-K-Gleis hatte gab es oft genug bei Langsamfahrt über Weichen Probleme, bei Standard-2-Leitergleis hab ich sie nicht dank polarisierter Herzstücke.

Peter
Ich wusste es 😂
Ganz ruhig bleiben. Das zu beweisen wird doch die Aufgabe des Threaderstellers sein.
Bitte Beitrag 1 lesen: viewtopic.php?p=1832098#p1832098
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#34

Beitrag von Peter Müller » Mi 16. Mai 2018, 11:56

CR1970 hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 11:54
Ganz ruhig bleiben. Das zu beweisen wird doch die Aufgabe des Threaderstellers sein.
Ist denn diese wichtige Aufgabe dort auch in guten Händen? Nicht, dass wir anschließend ein falsches Ergebnis haben :wink:.
Grüße, Peter

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#35

Beitrag von CR1970 » Mi 16. Mai 2018, 12:06

Das wird sich zeigen 8)
Einen hab ich noch (wegen der Herzstücke), dann hör ich aber auf: "Bei Mittelleitergleis muss man viel weniger Weichen schalten, denn Märklin-Weichen kann man (Achtung!) aufschneiden."
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#36

Beitrag von Redundant » Mi 16. Mai 2018, 12:13

Peter Müller hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 11:56
CR1970 hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 11:54
Ganz ruhig bleiben. Das zu beweisen wird doch die Aufgabe des Threaderstellers sein.
Ist denn diese wichtige Aufgabe dort auch in guten Händen? Nicht, dass wir anschließend ein falsches Ergebnis haben :wink:.
Wir wissen nicht, was der freundliche Henker gegen Kopfschmerzen empfiehlt. Wir empfehlen Egal! :wink:

Wer sich berufen fühlt, kann ja selbst ein Video zu dem Thema machen (ist halt verflucht viel Arbeit)! :D

Bis dann,
Thorsten
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#37

Beitrag von 8erberg » Mi 16. Mai 2018, 12:22

CR1970 hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 12:06
Das wird sich zeigen 8)
Einen hab ich noch (wegen der Herzstücke), dann hör ich aber auf: "Bei Mittelleitergleis muss man viel weniger Weichen schalten, denn Märklin-Weichen kann man (Achtung!) aufschneiden."
Meinst Du auffahren also von der Herzstückseite? Darauf verzichte ich gerne bei Spur N, vor allen Dingen weil die UNITRACK Weichen den Antrieb serienmäßig an Bord haben (und kosten trotzdem keine 20 Eumel die Weiche).

Bei Spur 1 fahre ich Weichen auch auf, das ist eh Teppichbahning-Spassbahn mit viel Blech und viel zu engen Radien (1020 mm)...

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#38

Beitrag von CR1970 » Mi 16. Mai 2018, 12:26

@Thorsten: Nee lass mal. Ich filme selbst und schneide meine Reisevideos. Ich weiß, was das für'n Geschäft ist. Und du musst noch die Experimente aufbauen 😮

Trotzdem, weil es gerade so schön zu ein paar anderen Threads hier passt, und vlt kannst du es in deine Bahnhofsplanung mit einbauen:

"Bei Verwendung von 26,4m-Wagen im verkürzten Längenmaßstab passt 1 Wagen mehr in den Bahnhof."
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#39

Beitrag von Peter Müller » Mi 16. Mai 2018, 12:32

"was man aus zwei Meter Entfernung nicht erkennen kann, ist ohne Bedeutung"
Grüße, Peter


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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#40

Beitrag von Analogbahner » Mi 16. Mai 2018, 14:46

Ob das ein "Lehrsatz" ist, weiß ich nicht:

Beim Übergang von der Geraden in die Kurve sukzessive von größeren Radien in kleinere übergehen.

Je kleiner der Maßstab, desto heller die Farben setzen.
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#41

Beitrag von Schwanck » Mi 16. Mai 2018, 16:28

Moin,

"auf Anlagen, deren längste Seite weniger als 3 m beträgt, sehen Züge mit 3 m Länge deplaziert ( unpassend) aus."
Damit erweist sich dieser Satz als nicht richtig:
CR1970 hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 12:26
"Bei Verwendung von 26,4m-Wagen im verkürzten Längenmaßstab passt 1 Wagen mehr in den Bahnhof."
Tschüss

KFS

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#42

Beitrag von CR1970 » Mi 16. Mai 2018, 17:48

Man kann's einfach nicht lassen... :pflaster:
Nochmal: Thorsten will Lehrsärze haben, zu denen er dann ein Video dreht, um sie zu be- oder widerlegen. Nicht du sollst deine Meinung dazu abgeben. Das kann doch nicht so schwer sein... :roll:
Diskussionen zu 1:x gibt es doch schon zur Genüge.
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#43

Beitrag von Redundant » Mi 16. Mai 2018, 20:47

Moin,

CR1970 du hast schon recht. aber wenn es soweit ist, dann kopiere ich mir die brauchbaren Lehrsätze in eine Word-Datei und überlege, wann sie zutreffen und wann nicht. Der nächste Schritt ist, das in die Anlagenplanung zu übertragen. Daraus entwickle ich dann EMPFEHLUNGEN, wann ein Lehrsatz sinnvoll ist und beachtet werden sollte, und wann eher nicht! Ob sich ein Zuschauer daran orientiert oder nicht, das ist letztendlich seine Sache.

Mein Ziel ist es, dem Zuschauer das Handwerkszeug mitzugeben, selbstständig mit dem Hinterfragen von Dogmen zu beginnen (wenn der Zuschauer will - wenn nicht, dann eben nicht). Wer die persönliche Reife nicht hat, oder einfach nicht hinterfragen will, hat zumindest schon mal ein paar Leitlinien gehört, an denen der Mensch sich orientieren kann.

Solange das hier nicht in Gezanke ausartet, kann ich für meinen Teil aus jedem Beitrag interessante Aspekte rausziehen. Aus meiner Sicht ist es egal, ob ein Beitrag direkt zum Thema ist oder eher nicht! :wink:

Zur Bahnhofsplanung nur so viel: Ich rege zumindest an sich zu fragen, ob man wirklich einen kompletten Bahnhof braucht? Mit den Dingern hat man bei Hauptstrecken sowieso nur Ärger: Egal wie lang man die Gleise macht, irgendwie sind sie doch immer unbefriedigend kurz. Deshalb ist meine Anregung, nur einen Bahnhofskopf darzustellen und den quasi als einfahrt in den Schattenbahnhof zu nutzen. Dann hat man wenigstens Platz für einen ordentlichen Bahnhofskopf mit realistischer Gleisentwicklung. Betriebsbahner können immer noch nach Fahrplan Betrieb machen und Spielbahner können spielenderweise Rangierloks über das Vorfeld huschen lassen, oder noch ein Bw in Bahnhofsnähe unterbringen.

In H0 halte ich erst Bahnhöfe an Nebenstrecken für sinnvoll/realistisch darstellbar. Aber auch das ist Einstellungssache. Im Endeffekt darf man die Modellbahnerei nicht so ernst nehmen, dass man den Spaß an der Sache verliert.

Also: Spassss haben! :fool:

Bis dann,
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#44

Beitrag von Analogbahner » Mi 16. Mai 2018, 21:15

Hallo Thorsten,

ich habe mal in eines der Videos reingeschaut. In kompletter Länge ansehen werde ich es mir später.
Das wird ein anspruchsvolles Vorhaben, das ich sonst nur aus Büchern kenne, z.B. das empfehlenswerte Werk "Modellbahn Anlagenplanung" von Joachim Hill aus dem alba-Verlag. Die ganzen Grundsatz- und Konzeptfragen werden dort gut nahegebracht.

Von den wichtigen Grundpfeilern der Moba (Anlagenwunsch, Fitness usw.) hast du aber das wichtigste vergessen: das Geld. Man redet nicht gerne darüber, aber es ist unzweifelhaft der entscheidende Faktor, ob ich mir eine Moba leisten kann, wie sie aussehen soll usw. Wenn man es noch genauer nimmt, steht es sogar über dem Platzangebot, denn wer viel Geld hat, hat auch meist viel Platz.

Über die Auswahl der Anlagen lässt sich auch trefflich streiten: du hast ja im ersten Teil Anlagen nach konkretem Vorbild genommen. Das ist natürlich sinnvoll, erfordert aber gleich darauf die Reduktion auf das Mögliche, denn Vorbilder sind kaum adäquat umsetzbar. Didaktisch gehst du damit in die Vollen, denn sich ein Vorbild aussuchen und die Anlage danach planen, erfordert schon eine Metaebene, z.B. das Verständnis davon, was reduziert oder verkürzt werden kann und muss. Ich bin mal gespannt, ob mich dein Video "anfixen" würde, ich melde mich dann wieder.
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#45

Beitrag von Redundant » Mi 16. Mai 2018, 23:28

Hallo Jochen,

danke für deine Kritik. Das Budget, Platz, die Frage analog oder digital und die passende Nenngröße kommen im zweiten Teil. Den Preis pro Quadratmeter der Anlage kann man ja drastisch senken, wenn man sich für einen hohen Anteil an Selbstbau entscheidet - z. B. ortsgestellte Handweichen statt elektromagnetisch gestellte Weichen vom Gleisbildstellpult. Oder auch beispielsweise der Bau von Gebäuden: Durch Selbstbau lassen sich enorme Kosten sparen. Beispielsweise bei meinem Maschinenhaus vom Gaswerk Einen a. d. Waffel hat bei meiner Bauweise als Schieferdach, 70ct gekostet. Ich musste halt einen Din-A3-Bogen graue Pappe in 7 x 7 mm große Stücke zerschneiden und eine Ecke abrunden. Eine mühselige und zeitraubende Arbeit, aber 70 ct für ein Schieferdach stehen knapp 100 Euro für Dachziegelreihen gegenüber.

Oder Straßen - die kann man als Meterware für viel Geld pro Meter kaufen, oder aus Gips selbst gießen. Wenn man ein Kunststoffgitter mit eingießt, bleiben die Straßen sogar dauerhaft rissfrei. Wer allerdings alles haben will, was er im MiWuLa an Kaufbarem gesehen hat, zahlt sich dumm und dämlich pro qm. Was ich damit sagen will: Der notwendige Budgetrahmen hängt extrem stark von der persönlichen Herangehensweise ab. Dadurch kann der Preis pro qm Anlagenfläche um viele hundert Euro variieren. Um die Gedanken für diese Problematik zu öffnen ist das erste Video einer Serie ein zu früher Zeitpunkt.

Wenn du das Video im Ganzen siehst, wirst du auch eine Art der Reduktion des Themas der Kelleranlage auf einen 12-qm-Raum sehen.

Letztendlich richtet sich die Videoserie an Neu- und vor allem an Wiedereinsteiger - dem Rest kann ich sowieso nichts Neues erzählen.

Bild
Das Gebäude im Hintergrund hat ohne Fenster inkl. Farben Baukosten von ca. 7 Euro verursacht. Es besteht im Wesentlichen aus Styrodur-Trittschalldämmung und dem erwähnten Quadratmeter Pappe für das Dach. Die Regenrinnen kommen noch - für ein paar Euro aus dem Architekturmodellbau-Bedarf.

Bild
Das Straßenstück im Bild hat weniger als 1 Euro gekostet ... und wunde Fingerkuppen. Denn das Kopfsteinpflaster wurde in Gips geritzt, der mit Weißleimbeimengungen gehärtet wurde. Man hätte das natürlich auch schnell irgendwo für viel Geld einkaufen können.

Bild
Oder Schotter: Man kann ihn 100-g-weise für viel Geld kaufen, oder man geht in den Baumarkt und kauft sich Strahlgut in der für den Maßstab passenden Körnung für 7,99 für 25 kg. Das macht schon einen Unterschied! :wink:

Die Gleise sind übrigens von Lenz. Die Stege zwischen den Schwellen direkt unter den Schienen wurden herausgesägt, die Schwellen wurden angefast, und in mehreren Farbtönen bemalt. Die Kleineisen wurden in einem anderen Farbton bemalt. Gleise mit echten Holzschwellen kosten das Doppelte - aber auch nur ein Zehntel der Zeit!
:wink:

Was ich mit den Beispielen sagen will: Mit etwas Grips und Kompromissbereitschaft kann man sauviel Geld sparen. Platz- und Geldnot sind in meinen Augen Ausdruck von eingefahrenen Denkstrukturen.

Viele Grüße,
Thorsten
Zuletzt geändert von Redundant am Do 17. Mai 2018, 08:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#46

Beitrag von Erich Müller » Do 17. Mai 2018, 07:18

Hallo Thorsten,

die Gegenüberstellung von teuer gekauft und günstig selbst gemacht ist eindrücklich - aber sie führt auch zu der Frage, wieviel mir meine Zeit wert ist.
Ich habe mir das an einem Decoderbausatz vorgeführt, der rund 20€ kostet, 12€ weniger als das Fertigmodell. Dafür hatte ich drei Stunden Arbeit, Lot und Strom hineingesteckt. Wäre ich putzen gegangen, hätte ich in der gleichen Zeit 24€ bekommen, und das Material wäre mir gestellt worden.
Gut, ich mag lieber löten als putzen.

Bei den Maßen für die Schieferplatten ist doch das Komma verrutscht, oder? 0,7mm ist die Strichbreite eines großen Fineliner, kaum größer als die Löcher in der Kante der Briefmarke.
Aber auch in 7mm: da würde mir die Geduld fehlen, und außerdem bin ich in der GEMA. Das heißt, zu jeder Zeit kann die Tür auffliegen: "GEMA grade..." Und dann fliegen vom Wind getragen die Schieferles daher...
Also, die Ruhe dazu, im Sinn von Geduld und im Sinn von ungestört, die braucht man auch. ;)
Aber - das ist kein sachbezogener Lehrsatz, sondern allgemein - suum cuique, jedem das Seine.
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#47

Beitrag von CR1970 » Do 17. Mai 2018, 08:11

Wo gibt es denn die Videos bzw wo wird sie es geben?
CR1970 du hast schon recht. aber wenn es soweit ist, dann kopiere ich mir die brauchbaren Lehrsätze in eine Word-Datei und überlege, wann sie zutreffen und wann nicht.
Ich hoffe man hat verstanden, dass einige meiner benannten "Lehrsätze" eher "Leersätze" sind und mit einem Augenzwinkern gemeint waren.
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#48

Beitrag von h0-m-jk » Do 17. Mai 2018, 08:21

Das erste Video ist im ersten Beitrag des Threads verlinkt (YouTube)
Viele Grüße
Jörg

Sammlung Gleispläne aus dem Stummiforum: http://www.stummiforum.de/viewforum.php?f=154

Bau Marienhofen http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=108582

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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#49

Beitrag von Redundant » Do 17. Mai 2018, 08:34

Erich Müller hat geschrieben:
Do 17. Mai 2018, 07:18
Bei den Maßen für die Schieferplatten ist doch das Komma verrutscht, oder? 0,7mm ist die Strichbreite eines großen Fineliner, kaum größer als die Löcher in der Kante der Briefmarke.
Aber auch in 7mm: da würde mir die Geduld fehlen, und außerdem bin ich in der GEMA. Das heißt, zu jeder Zeit kann die Tür auffliegen: "GEMA grade..." Und dann fliegen vom Wind getragen die Schieferles daher...
Hallo Erich,

natürlich hast Du recht: Die Schieferplatten-Imitationen sind 7 x 7 mm!

Zur Frage kaufen oder selber machen: Mir ist klar, dass im Zeitalter des Neoliberalismus die Gesellschaft bis in die unsinnigsten Ecken "durchökonomisiert" wird. Aber meine Hobbys nehme ich davon aus. Die Arbeitszeit berechne ich nicht, weil ich auch die Zufriedenheit mit einem gelungenen Werk nicht berechnen kann. Allerdings würde ich auch keine Elektronikteile selbst zusammenbauen.

@ CR1970

Die Filme wird es auf meinem Youtube-Kanal geben. Die Themen zur Vorplanung und Planung einer Modellbahn sind an einem gelben Balken mit geschwungenem rechten Rand zu erkennen. Es ist im Moment nur ein Video. Aber es werden definitiv mehr Videos zu dem Thema folgen.

Bis dann,
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Re: Suche Lehrsätze zur Modellbahnplanung

#50

Beitrag von CR1970 » Do 17. Mai 2018, 08:40

Schon abonniert :D
Vlt kann ich ja noch was lernen.
Androide Grüße von CR1970 - Mein Liebling: die 23er, eine echte Crailsheimerin!
Mein Bahnhof Crailsheim um 1968... und Meine Playlists auf YouTube...

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