"Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

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Kuddel
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"Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#1

Beitrag von Kuddel » Di 5. Mär 2019, 12:08

Hallo Stummis,

je näher der Tag rückt an dem unsere Mieterin auszieht, desto mehr kreisen auch die Gedanken bzgl. der zukünftigen MoBa. Ursprünglich war ja geplant in den größeren Raum der jetzigen Mietwohnung umzuziehen.
Jetzt wanke ich aber, da eine Anlage die in diesem Raum aufgebaut wird, nie wieder Platz in einem anderen Raum im Haus hat (außer wir räumen unser Wohnzimmer *lach*).
Ich muss mich schon jetzt mit dem Gedanken abfinden, dass in ca. 13-15 Jahren mein Töchterchen Ansprüche geltend machen wird. Dann muss die Anlage da raus und das MoBa-Zimmer geräumt werden. Alternativ gebe es noch einen kleineren, dafür aber dauerhaft verfügbaren Raum den ich nutzen kann.

Nun beschäftigt mich folgende Frage: Welche „Haltbarkeit“ hat eurer Erfahrung nach eine Modellbahn?
Man liest ja häufiger, dass es nicht bei einer Anlage bleibt und der Neubau kommt. Wie steht ihr so dazu?

Hieraus könnte ich Schlüsse ziehen, in welchen Raum die Reise geht.

Danke für eure Meinungen und Erfahrungen.

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LeJaEm79
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#2

Beitrag von LeJaEm79 » Di 5. Mär 2019, 13:22

Moin Kuddel


Eine Haltbarkeit einer Modellanlage wird man nicht beziffern können. Ob, und wie diese Haltbarkeit ausgeprägt sein soll... darauf wirst Du wohl mindestens genauso viele unterschiedliche Antworten bekommen wie Personen, die sich zu dieser Thematik äußern werden. Es gibt einfach zu viele, nicht vollends überschaubare, und ebenso viele individuelle Faktoren, die da ihren Einfluss entfalten.

Die Verfügbarkeit eines MoBa-Raumes ist nur ein Faktor, der wie bei Dir limitierend eingreifen kann. Eine Anlage kann eine lebenslange Haltbarkeit haben, aber auch schon nach 2 Jahren "hinüber" sein. Das hängt halt mit der persönlichen Entwicklung zusammen: Wie gut war die Vorausplanung, wie gut sind mögliche Kompromisse gelungen, wie lange findet man sein Layout spannend, die eigenen Modellbaufertigkeiten entwickeln sich weiter, der persönliche Geschmack verändert sich, und und und...

Ich beschäftige mich mit Unterbrechungen seit bald 20 Jahren über eine eigene Anlage, und habe auch recht konkrete Vorstellungen, wie eine solche Umsetzung aussehen würde. Da aber eine für mich zwingende Voraussetzung, Wohneigentum, nicht gegeben ist, ist eine Umsetzung bislang nicht erfolgt und erwische mich immer wieder mal mit dem Gedanken, dass einfach komplett sein zu lassen, da das Bodenbahning auch seinen charmanten Reiz, der aus dem Sichtwinkel Einiger auch unschlagbare Vorteile hat, wie beispielsweise die maximale Flexibilität beim Layout, dass immer und zu jeder Zeit geändert werden kann, Streckenführung durch das ganze Haus (wenn die Regierung es zumindest temporär zulässt)... eine 70 Meter Rundstrecke ist eine Ansage, wie ich sie schon erleben durfte... oder auch mal einen 13 Wagen InterCity auf die Gleise setzen zu können, ohne dass dabei die Zuglok gleichzeitig Schubdienst für den eigenen Zugschluss leistet.

Eine modulare Lösung kann mitunter auch sehr praktikabel sein, der das große Zimmer auszufüllen mag, deren Herzstück auch im kleineren Zimmer bei einem Umzug Platz finden könnte, und wegfallende Elemente zumindest temporär für Raumübergreifende Arrangements weiter genutzt werden könnte.


Gruß Manfred
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Thomas
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#3

Beitrag von Thomas » Di 5. Mär 2019, 13:25

Hallo Kuddel!

Es geht ja nicht nur um dich und die Moba sondern auch um deine Tochter. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen - es dauert keine 13-15 Jahre sondern höchstens 7-8.

Und wenn du dich gleich auf die passende Größe einstellst - z.Bsp. mit Modulen, dann bleibst du flexibel.

Ich bin nach 20 Jahren mit meiner Moba auf dem Weg vom 4. zum 5. (und finalen) Raum!

Viel Spaß!
Viele Grüße

Thomas


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#4

Beitrag von Kuddel » Di 5. Mär 2019, 15:27

Hi,

mit Modulen hatte ich ja schon begonnen und habe ein paar Kästen auf dem Dachboden liegen. Habe daran auch schon gedacht, dass es mit den Modulen natürlich gar kein Problem darstellt.
Leider fehlen bei Modulen optisch reizvolle Sachen wie die Brücke der Nebenstrecke über die Hauptbahn o.Ä.. Hat natürlich alles sein für und wieder. Der Platz im Alternativraum wäre auch eher was für eine klassische Bahn und weniger was für Module, m.M.n.


Thomas hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 13:25
Hallo Kuddel!

Es geht ja nicht nur um dich und die Moba sondern auch um deine Tochter. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen - es dauert keine 13-15 Jahre sondern höchstens 7-8.

Viel Spaß!
Richtig, deshalb ja jetzt auch schon der Gedanke diesbezüglich da ich ihr ja, wenn es dann soweit ist, nicht mit der MoBa im "Weg" stehen will.


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#5

Beitrag von Analogbahner » Di 5. Mär 2019, 16:22

Man kann auch damit rechnen, dass du in 13-15 Jahren ein zusätzliches Kinderzimmer brauchst... :roll: :shock: :D

Aber 10 Jahre für eine Modellbahn sind schon gut gerechnet. Entweder ändert sich ohnehin der eigene Anspruch (Perfektion, Perfektion...), oder das Material wird spröde und verbleicht, oder man selbst kriecht nicht mehr so locker altersbedingt unter Trassen mit 40cm Abstand...
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#6

Beitrag von Kuddel » Di 5. Mär 2019, 21:45

Analogbahner hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 16:22
Man kann auch damit rechnen, dass du in 13-15 Jahren ein zusätzliches Kinderzimmer brauchst... :roll: :shock: :D

Aber 10 Jahre für eine Modellbahn sind schon gut gerechnet. Entweder ändert sich ohnehin der eigene Anspruch (Perfektion, Perfektion...), oder das Material wird spröde und verbleicht, oder man selbst kriecht nicht mehr so locker altersbedingt unter Trassen mit 40cm Abstand...
Davon gehe ich jetzt mal nicht aus.... :roll:

Das mit den 10 Jahren ist das was ich meine. Irgendwann ist man dann doch fertig und will was anderes.
Also wenn ich den kleineren, dafür aber dauerhaft verfügbaren Raum nehme, muss ich den jetzigen Rohbau wieder rückbauen und von vorne beginnen.

Oh man....Hobbys sind schön..... :lol:

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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#7

Beitrag von Badaboba » Di 5. Mär 2019, 22:14

Kuddel hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 12:08
Alternativ gebe es noch einen kleineren, dafür aber dauerhaft verfügbaren Raum den ich nutzen kann.
Hallo Kuddel,

den würde ich nehmen... :wink:
Von der auch hier im Forum grassierenden Abreißeritis halte ich persönlich gar nichts.
Da werden Unsummen an Zeit und Geld investiert, um dann wieder "die Neue", "die Bessere" usw. zu bauen? Hier im Forum finden sich hervorragende Beispiele für gewachsene Anlagen . Ich mag das. Eine gut konzipierte Anlage kann jahrzehntelang Bastel- und Betriebsspaß bieten! Viele bauen aber eine Anlage an ihren Bedürfnissen vorbei und stellen dann fest, dass sie mit ihrem Werk nichts anfangen können. Liegt meines Erachtens an einer unpassenden Konzeption. Literatur kann hier helfen, das Buch von Kurbjuweit ist jeden Cent wert, auch um konzeptionelle Klarheit zu gewinnen:

https://shop.vgbahn.info/miba/shop/anla ... -_933.html

Eine in den kleinen Raum hinein konzipierte Anlage könnte Dir dauerhaft Freude bereiten und Du hast keinerlei familiären Stress. Module sind eine andere Baustelle, die ja auch bearbeite... :wink:
M.E. ersetzen Module aber keine Anlage, für mich sind sie eine schöne Ergänzung, eine eigene Art das Hobby zu betreiben.
Liebe Grüße
Volker

Aktuelle FREMOPuko-Baustelle - AWANST Niederweilbach:
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#8

Beitrag von Analogbahner » Di 5. Mär 2019, 22:27

Vielleicht hilft ja auch ein Mauerdurchbruch vom kleineren in den größeren Raum, den du dann nicht so zubaust und später anders nutzen kannst (Stichwort: Kinderzimmer... ;) ). Aber für eine abbaubare Wendel wäre es ausreichend. Diese Dinger nehmen immer soviel kostbaren Platz weg...
Gruß
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#9

Beitrag von Kuddel » Di 5. Mär 2019, 22:42

Badaboba hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 22:14
Kuddel hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 12:08
Alternativ gebe es noch einen kleineren, dafür aber dauerhaft verfügbaren Raum den ich nutzen kann.
Hallo Kuddel,

den würde ich nehmen... :wink:
Von der auch hier im Forum grassierenden Abreißeritis halte ich persönlich gar nichts.
Da werden Unsummen an Zeit und Geld investiert, um dann wieder "die Neue", "die Bessere" usw. zu bauen? Hier im Forum finden sich hervorragende Beispiele für gewachsene Anlagen . Ich mag das. Eine gut konzipierte Anlage kann jahrzehntelang Bastel- und Betriebsspaß bieten! Viele bauen aber eine Anlage an ihren Bedürfnissen vorbei und stellen dann fest, dass sie mit ihrem Werk nichts anfangen können. Liegt meines Erachtens an einer unpassenden Konzeption. Literatur kann hier helfen, das Buch von Kurbjuweit ist jeden Cent wert, auch um konzeptionelle Klarheit zu gewinnen:

https://shop.vgbahn.info/miba/shop/anla ... -_933.html

Eine in den kleinen Raum hinein konzipierte Anlage könnte Dir dauerhaft Freude bereiten und Du hast keinerlei familiären Stress. Module sind eine andere Baustelle, die ja auch bearbeite... :wink:
M.E. ersetzen Module aber keine Anlage, für mich sind sie eine schöne Ergänzung, eine eigene Art das Hobby zu betreiben.

Hi Volker, danke für den Buchtipp. Ich habe schon einiges gesammelt an Literatur die sich vor allem mit der Planung beschäftigen. Dieses kannte ich noch nicht.

@Analogbahner
Der kleinere Raum befindet sich in einer anderen Etage als der größere Raum. Von daher ist ein Durchbruch keine Option.
Kinderzimmer werde ich in 15 Jahren nicht brauchen und meine Tochter hoffentlich auch noch nicht :shock:


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#10

Beitrag von Analogbahner » Di 5. Mär 2019, 23:03

Letztendlich entscheiden dann auch die klimatischen Verhältnisse darüber, in welchem Raum die Bahn länger halten wird und besser aufgehoben ist. Gut, man möchte seinem Töchterchen später natürlich nicht das schimmelige, nasse, fensterlose Kabuff im Keller anbieten wollen (Ironiemodus...)**, aber der Moba eben auch nicht. Da ich z.B. ein langsamer Bastler bin (und sowieso nie die Freude einer festen Anlage hatte), würde ich den Tipp mit dem kleineren Raum ernst nehmen, wenn dieser die nächsten 30 Jahre noch zur Verfügung steht. Einen ersten Überblick kann man sich verschaffen, wenn man für beide Räume mal testhalber einige Gleispläne skizziert. Man merkt dann, ob Fenster, Heizkörper, Wasserrohre oder Sicherungskästen ungünstig liegen. Größere Räume verlocken zwar, fordern aber die Disziplin heraus. Ein 24-ständiges BW mit zwei Hauptstrecken, drei Bahnhöfen, Containerumschlag, Flusslauf, Burg und Hafen passen dann zwar rein - aber sie werden nie fertig... Abgesehen von den Kosten.

** in der Gothic-Nihilismus-Phase, wenn die Prinzessinnen- und Einhornphase abgeschlossen ist, wird aber sowas gerne gewünscht... :mrgreen:
Gruß
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#11

Beitrag von Kuddel » Mi 6. Mär 2019, 10:45

Analogbahner hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 23:03
Letztendlich entscheiden dann auch die klimatischen Verhältnisse darüber, in welchem Raum die Bahn länger halten wird und besser aufgehoben ist. Gut, man möchte seinem Töchterchen später natürlich nicht das schimmelige, nasse, fensterlose Kabuff im Keller anbieten wollen (Ironiemodus...)**, aber der Moba eben auch nicht. Da ich z.B. ein langsamer Bastler bin (und sowieso nie die Freude einer festen Anlage hatte), würde ich den Tipp mit dem kleineren Raum ernst nehmen, wenn dieser die nächsten 30 Jahre noch zur Verfügung steht. Einen ersten Überblick kann man sich verschaffen, wenn man für beide Räume mal testhalber einige Gleispläne skizziert. Man merkt dann, ob Fenster, Heizkörper, Wasserrohre oder Sicherungskästen ungünstig liegen. Größere Räume verlocken zwar, fordern aber die Disziplin heraus. Ein 24-ständiges BW mit zwei Hauptstrecken, drei Bahnhöfen, Containerumschlag, Flusslauf, Burg und Hafen passen dann zwar rein - aber sie werden nie fertig... Abgesehen von den Kosten.

** in der Gothic-Nihilismus-Phase, wenn die Prinzessinnen- und Einhornphase abgeschlossen ist, wird aber sowas gerne gewünscht... :mrgreen:
Klimatisch sind beide Räume gut dabei und wir sprechen von einer Komplett freien Wohnung, die man dann anbieten kann. Für die Gothic-Nihilismus-Phase kann sie sich dann gerne einen Stuhl in den Keller stellen und den Unsinn des Lebens mit den dunkel gelagerten Kartoffeln bequatschen :fool:
Ich bin in der glücklichen Lage, dass unser Haus über ausreichend Zimmer verfügt. Da es ein altes Haus ist, sind die Zimmer halt weniger groß.

Es wird wohl der kleinere Raum werden. Planungssicherheit ist was schönes :wink:


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#12

Beitrag von DR POWER » Mi 6. Mär 2019, 11:28

Hallo Kuddel

Gute Entscheidung :gfm:.

Wenn die Anlage gut konzipiert ist und man keinen Grund hat die wegen einer nicht passenden Planung wieder abreißen zu müssen, dann hat eine Modellbahn eine deutlich längere Standzeit als 10 Jahre.
Ich bin da ganz Volkers (Badaboba) Meinung und überarbeite zum Beispiel langsam vergilbende Anlagenteile lieber,als die komplette Moba wieder abzureißen.
Allerdings handhabt das jeder Hobbykollege anders,gibt auch viele Kollegen die einen regelmäßigen Neustart brauchen.

Liebe Grüße, Andre
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#13

Beitrag von tom986 » Mi 6. Mär 2019, 12:26

Stellt sich nur die Frage was ist klein, ggf. hab ich's überlesen :wink:

Als wir vor Jahren unser neues Haus gebaut hatten hatte ich auch die Wahl zw. zwei Räumen 6x4 und 3,8x4. Hab mich dann auch für den kleineren Entschieden und eine nette Nebenbahn gebaut, bisher 2x überarbeitet und wenn mich der Rappel baue ich halt für unseren Verein Module.

Wenn ich alle Möglichkeiten nutze kann man immer noch locker 2 Personen voll und ganz beschäftigen :-)

Hier mal (unten auf der Seite eine Totale der Bahn)
http://www.bockerl.de/mod_tom.htm
LG Tom
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#14

Beitrag von K.Wagner » Mi 6. Mär 2019, 12:37

Hi,

nachdem meine erste Anlage als Klappanlage über meinem Bett mehr als 15 Jahre gehalten hat und dann entsorgt wurde (Umstieg M-Gleis auf K-Gleis) und von vorneherein (fast) klar war, dass wir die nächsten Jahre bis zum Altersheim zur Miete wohnen würden, habe ich mich für eine segmentierte Anlage entschieden. Keine Module - zu der Zeit wußte man wahrscheinlich noch nicht mal, wie man das schreibt....
Die Anlage mußte auch auf- und abbaubar sein, da kein separates Zimmer zur Verfügung stand und auch Nachwuchs vorgesehen war - der sich dann auch einstellte.
Inzwischen hat die Anlage 3 Umzüge überstanden, ist 36 Jahre alt, etwas erweitert worden und steht im Hobbykeller - schön abbaubar auf inzwischen Bosch-Profilen.
Sie funktioniert immer noch - und wenn ich ein Segment mal zum weiteren Ausgestalten benötige (ja - auch meine Anlage ist immer noch in Ausgestaltung), kann ich es in 10-15 min ausbauen.
Gruß Klaus


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#15

Beitrag von Schwanck » Mi 6. Mär 2019, 14:30

Moin,

die Haltbarkeit einer Anlage in Jahren oder Monaten zu beziffern ist eine Sache, die andere ist die Haltbatkeit im Kopf des stolzen Besitzers - soll heissen, irgendwann gefällt sie nicht mehr oder, wie das Volk sagt. "man mag sie nicht mehr leiden". Ja dann trennt man sich von ihr durch Umbau, Abriss oder Verkauf. Ob es dann eine neue Anlage geben wird, ist eine andere Geschichte.
Tschüss

KFS

Vorsicht, meine Beiträge können Ironie enthalten!


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#16

Beitrag von Kuddel » Mi 6. Mär 2019, 18:14

tom986 hat geschrieben:
Mi 6. Mär 2019, 12:26
Stellt sich nur die Frage was ist klein, ggf. hab ich's überlesen :wink:

Als wir vor Jahren unser neues Haus gebaut hatten hatte ich auch die Wahl zw. zwei Räumen 6x4 und 3,8x4. Hab mich dann auch für den kleineren Entschieden und eine nette Nebenbahn gebaut, bisher 2x überarbeitet und wenn mich der Rappel baue ich halt für unseren Verein Module.

Wenn ich alle Möglichkeiten nutze kann man immer noch locker 2 Personen voll und ganz beschäftigen :-)

Hier mal (unten auf der Seite eine Totale der Bahn)
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Deine Anlage gefällt mir sehr gut. Mag Nebenbahnen und das wird auch mein Hauptpart werden. Evtl. eine vorgelagerte Paradestrecke ohne Bahnhof. Einfach nur fahren.

Die Raumgröße hatte ich noch nicht erwähnt. Der große Raum hat eine Fläche von 4 x 3,5, der kleinere 2,7 x 3. Geplant wäre ein U, Hauptteil (quasi der Boden vom U) soll 270 x 100cm werden, Schenkel links 140cm (Summe 240cm) x 100cm (länger geht wegen Türe nicht) Schenkel rechts 200 cm (Summe 300cm) x 50cm bzw. am Ende 80 bis 100cm werden (im Bereich Fenster und Heizung 50cm). Skizze folgt dann in der Planung.

Denke der Platz sollte eine ordentliche N-Anlage zulassen

Jetzt heißt es Demos durchprobieren, damit ich weiß welchen Planer ich nehme. In der engeren Wahl sind Anyrail und Raily.
Überlege außerdem, ob ich dann von Kato auf Peco Code 55 wechseln soll. Alleine wegen der Weichen würde mich der Wechsel reizen.


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#17

Beitrag von Kuddel » Mi 6. Mär 2019, 19:13

Gerade mal die Demos von Anyrail und Railroad Prof. angetest....das kann ja ein Spaß werden mit den Flexgleisen :bigeek:
Nächster Test ist dann noch Raily und Winrail. Gut das das WE vor der Türe steht.

Wintrack ist mir zu teuer und wird deshalb auch erst garnicht angetestet.


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#18

Beitrag von tom986 » Mi 6. Mär 2019, 20:39

Danke für das Lob - wobei die Fotos auf unserer Vereinsseite gar nicht mehr so richtig aktuell sind (Das waren nach Überarbeitung Nr. 1)

Aber zurüch zur Raumgröße - bei N sollte das ja gar kein Problem mehr werden. Worauf ich Wert legen würde.:
Auch auf der Nebenbahn mit großzügigen Weichen arbeiten (ich würde heute auch 12 statt 15 Grad verwenden) in N kann man da locker noch ein draufgeben.
In der kleine Baugröße auf jeden Fall eine zweigleisige Paradestecke mit Oberleitung, durchaus ggf. sogar ohne sichtbaren Abzweig. Dafür kann man dann alles fahren lassen.
Sicherheitshalber in Segmenten planen, meine Anlage besteht aus 7 Teilen und das hat sich schon ein paat mal bewährt, uns sei es nur um leicher an sonst unzugängliche Stellen zu kommen. Der Treufel steckt bekanntlich im Detail (an das man vorher nie gedacht hat)
Ausreichend Schattenbahnhofsgleise. Ursprübglich hatte ich 10, die z.T zwei Garnituren aufnehmen können, vor ein paar Jahren hab ich noch einen zweiten mit 7 Gleisen edrgänzt. Ergo Platz für mind. 25 - max. 30 Züge.

Und, die Historie meiner stationären Anlagen, vorher 2xdie übliche 2x1Meter Platte
1980-1983
1983-1992 mit großer Erweiterung in 1985
1992-1997
1997-2006
2007-heute und bis jetzt vom Konzept noch voll zufrieden

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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#19

Beitrag von Kuddel » Mi 6. Mär 2019, 22:50

Habe auch jetzt mit Kato schon nur die langen, schlankeren Weichen verbaut. Sieht einfach schöner aus. Ein Schattenbahnhof soll wenn aber nur für die Paradestrecke entstehen. Für die Nebenbahn gebe es dann eine offene Bereitstellung. Da die Parade keine Verbindung mit der Nebenbahn haben soll. Macht es etwas einfacher bei der Steuerung weil nur die Parade automatisiert werden wird. Nebenbahn ist dann vollständig Handbetrieb.
Für den SBf könnte ich mein Kato-Material verwenden. Die Weichen haben sich als sehr Betriebssicher bewiesen.
SBf könnte so 12 bis 16 Gleise mit einer Nutzlänge von ca. 200cm pro Gleis ergeben. Wie er ausgeführt wird, sieht man dann in der Planung.

Nach derzeitigen Stand werden es 4-5 Segmente. Wobei die Nebenbahn mehr Nutzlänge bekommt als die Parade, da ich einen Teil mit Schränke Unterbauen muss. Muss ja alles unterkriegen. Also die Gedanken kreisen. Als nächstes werde ich mal skizzieren was ich mir so vorstelle und dann gehts an den Planer.


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#20

Beitrag von Kuddel » Fr 15. Mär 2019, 11:04

Nach reiflicher Überlegung und vor allem Studium von Gleisplänen, Anlagenvorstellungen und und und bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich auch bei einem Neubau auf eine eingleisige Strecke setze.

Ein paar Punkte soll die neu Anlage erfüllen:

- Rundstrecke mit (teil)offener Bereitstellung
- Binnenhafen mit Haltepunkte (Personenverkehr für die Hafenarbeiter)
- digitaler Betrieb, jedoch keine Automatisierung

Ebenen wird es zwei geben. Denke fast daran, dass aus dem Hafen ein Nebenbahn in einen Bahnhof auf Ebene 2 führt, in dem ebenfalls Züge der eingleisigen Hauptbahn halten :)

Im Anhang mal eine mögliche Variante, wie der Raum genutzt werden könnte. Alternativ ginge auch, denn Basteltisch nicht neben die Tür sondern an die Wand (Anschlagseite Türe). Dann könnte man den Teil neben der Türe entsprechend verlängern und für den Binnenhafen nutzen.

Was haltet ihr von meinen Gedanken?
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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#21

Beitrag von Joak » Fr 15. Mär 2019, 13:39

... und man könnte die Tür evtl nach aussen öffnen lassen...
Grüsse
Hauke

Platzmangel ist die Unfähigkeit aus dem Vorhandenen etwas zu erschaffen :redzwinker:


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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#22

Beitrag von Kuddel » Sa 16. Mär 2019, 16:23

Joak hat geschrieben:
Fr 15. Mär 2019, 13:39
... und man könnte die Tür evtl nach aussen öffnen lassen...
Könnte man. Da ich aber auch noch etwas Durchgang brauche, stört die garnicht so.

Das passt schon so.

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Re: "Haltbarkeit" der Modellbahn-Anlage

#23

Beitrag von Meteor » Sa 16. Mär 2019, 17:56

Hallo Kuddel

Haltbarkeit ist eine Materialeigenschaft. Mit wenigen Ausnahmen geht das bei mir mit gut 40-jähriger Erfahrung gegen Unendlich.

Wie lange aber eine Anlage steht, hängt von vielen Faktoren ab. Natürliche Ursachen eines Abbaus sind auch nach meiner Ansicht veränderte Anforderungen, liegen damit in der Entscheidung des Erbauers. Das war bei mir früher mal in der Größenordnung von 2 Jahren. Die jetzige Anlage steht nun aber schon bald 10 Jahre, ist einerseits nicht fertig, wird aber auch noch etliche Jahre stehen und weiterentwickelt werden. Ich fürchte nämlich, mein Konzept gefunden zu haben...

Weiterentwickeln heißt für mich, bestimmte Motive innerhalb der Anlage umzugestalten, da ist immer was zu tun. Der große Rahmen steht und bleibt aber. Ich bin jetzt knapp 30 Jahre in dieser Wohnung, der Raum war von Anfang an der gleiche. Nicht al zu groß, denn das bedeutet auch viel Arbeit. Mit 12 qm bin ich zufrieden.
Mit freundlichem Gruß

Stefan

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