Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

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Analogbahner
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#26

Beitrag von Analogbahner »

Andreas Poths hat geschrieben:
Mo 30. Sep 2019, 15:53
Analogbahner hat geschrieben:
Mo 30. Sep 2019, 15:44
Ja, das "echte" Geräusch gibt es nur mit 24cm-Blechwagen auf M-Gleis... :) :mrgreen: :redzwinker:
Einspruch euer Ehren :wink: :wink: :wink: ...
Beim M-Gleis hat man - richtig! - die Schienenstöße richtig "orten" können. Heuer sind die Schienen doch "endlos" geschweißt - no Geklapper.
Freunde amerikanischer Bahnen haben es auch nicht leicht: Sind (waren) hierzulande die Schienenstöße auf gleicher Höhe (klick-klick, klick-klick), sind sie mW dort versetzt (klick-klick;klack-klack,klick-klick,klack-klack)

Nein, wir haben es wahrlich nicht leicht..... 8)
Die Wagen fahren heute auch sowieso viel geräuschloser. Aber für Epochen unter V gilt das!
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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mikeherm
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#27

Beitrag von mikeherm »

Hallo Zusammen,

also ich finde den Loksound ganz große Klasse. Ich kann über die IB nur begrenzt die einzelnen Sound abrufen aber das Betriebsgeräusch mit wechselnden Einspielungen ist meistens schön. Die Ansagen rufe ich nicht ab.
Klar....immer nur bei ein bis zwei Zügen gleichzeitig. Aber ne E-Lok akustisch aufrüsten und dann mit Schaltwerk losfahren ist doch toll. Oder das Starten der Ludmilla....diese Lok hab ich ausschliesslich wegen dem Sound gekauft...
Von Dampfloks ganz zu Schweigen ....z.B. die Märklin BR85.
Leider gibt es beim Sound deutliche Unterschiede deswegen ist es gut das es so ausgiebig getestet wird.
So kann man entscheiden wieviel Vorbild man will.....auf die Gefahr, dass dies nun auf Protest stößt.....ich habe ziemlich lange Test über die Ludmilla hoch und runter gehört. Ich wollte das Startverhalten der riesen Russendieselwumme haben....leider klingt die Lok aber bei hoher Last wie ein megamässiger Staubsauger. Die Ludmilla sollte nur kurze Bauzüge ohne riesen Last ziehen und dabei nicht extrem kreischen.
Mein Glück habe ich bei der gelben Märklin Br233 gefunden....der Sound der ESU ist mit Sicherheit näher am Vorbild aber dann fährt halt leider ein Staubsauger über die Anlage. Manchmal ist ein gefälliger Sound nicht exakt gleich wie das Vorbild....was mit den kleinen Lautsprechern eh nicht geht.

Mein Favorit: die BLS Re4/4 von Roco. Das ist ganz große KLasse uns aus meiner Sicht sehr nah am Vorbild. Meine darf nur 2 Wagen ziehen und muss an jedem Haltepunkt anhalten...weil das so geil klingt.....

Gruß
Mike
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Beschwa
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#28

Beitrag von Beschwa »

n'Abend allerseits (ups gegen deutsche Schriftsprache verstoßen),

Dauersound vor allem auf der Strecke nervt auch mich.

Lasse die Loks meist mit Sound anfahren mit Pfiff geht es in den Tunnel
und dann ist Ruhe.
In den Bahnsteigen habe ich dann für An- und Durchsagen größere Visatöner
versteckt die ich mit Windigipet und Lopi XL ansteure.
Bin da mit den Einstellungen noch nicht durch aber das Ganze
hört sich schon ganz gut an.
Beim Rangieren habe ich auch ab und an den Sound an.
Grüßle
Bernd

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torsten83
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#29

Beitrag von torsten83 »

Morgen.
Beschwa hat geschrieben:
Mo 30. Sep 2019, 22:46
n'Abend ... (ups gegen deutsche Schriftsprache verstoßen)
In wie fern? Gibt es doch sogar als wiki-Eintrag: https://de.wiktionary.org/wiki/%E2%80%99n_Abend :wink:
Beschwa hat geschrieben:
Mo 30. Sep 2019, 22:46
Beim Rangieren habe ich auch ab und an den Sound an.
Spielst dann richtig mit An-/Abkuppeln und mit Bremsleitungsprobe und so? Machst Du das wenn andere dabei sind oder auch "nur für dich"?

LG
Torsten


uhx
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#30

Beitrag von uhx »

Hutzi hat geschrieben:
Mo 30. Sep 2019, 01:20
Wir seht ihr das ganze? Ist Sound für euch sehr wichtig, mehr Spielerei oder unnütz? Worauf legt ihr mehr wert?
Nachdem ich die erste Lok mit Sound nachgerüstet habe, war schlagartig alles andere langweilig. Inzwischen fährt fast alles, mit Sound bei uns.
Schöne Grüße,
Ulli


Dreispur
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#31

Beitrag von Dreispur »

Hallo !
Sound ist mir nicht wichtig . Habe einige Neue Lok original m. S. ausgerüstet im Angebot gekauft .Einige selbst nachgerüstet , aber mache sehr selten Sound an .
Gerade mal bei Besuch .
Soundfils die nicht der Lok zugehören braucht man nicht aktivieren .

Es gibt Software die einen Sound abspielen und mit Geschick an Orte wo gebraucht abgespielt werden können . Mehrkanal .
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015


zugpferdchen
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Wie wichtig ist (mir) der Sound bei Loks?

#32

Beitrag von zugpferdchen »

Wovon hier bisher (vermutlich haben hier die meisten H0) noch kaum/gar nicht die Rede war:
Ich glaube, dass es bei den größeren Spuren (0, 1, 2, G) noch wichtiger ist, dass es auch Sound in Loks gibt:
1. sind die Lautsprecher viel größer (Ø 5 cm ist da keine Seltenheit), wodurch die Bässe stärker sind, die für Diesel- und v.a. Dampfloks sehr wichtig sind, um noch realistischer zu klingen
2. gibt es dann auch noch die Synchronität des Sounds zum (meist) gepulsten Dampf, z.T. auch Zylinderdampf oder auch Dampfpfeife, was für noch mehr Realitätsnähe sorgt
3. sind meist weniger fahrende Loks gleichzeitig auf der Anlage, so dass nicht ein so großes Sound-Chaos entsteht
4. sind bei Spur G oft im Garten die Loks, die weiter weg sind auch weniger bis gar nicht zu hören.

Allerdings ist es in Spur G (das ist in den Spuren 0 und 1 wohl anders) oft so, dass viele lieber ein analoges Modell kaufen (wie z.B. von Piko angeboten) und ihren Lieblingsdecoder einbauen (meist alle/mehrere von einer Marke, damit man nicht mehrere Programmer benötigt), da stört der von LGB/Märklin ausschließlich eingebaute »Zwangsdecoder« eher, weil er das Modell nur unnötig verteuert.
Piko bietet manche Modelle mit und ohne Decoder an und die analogen Modelle sind so weit vorbereitet, dass Ungeübtere einfach die Piko-/Uhlenbrock-Komponenten einbauen können. Das finde ich eine sehr gute Lösung.


Bis vor einigen Jahren war mir Sound bei Loks auch nicht wichtig. Aber seit die Qualität der Sounds, Decoder und Lautsprecher gestiegen ist und sie sich dem Original immer ähnlicher anhören, bin ich auch mit darauf eingestiegen.
Seit 2019 gibt es Decoder mit mehr Speicher [128 MB] und in (manche nur fast) CD-Qualität [bis zu 44 KHz, 16 Bit], so dass hoffentlich schlechte(re) Sounds bald der Vergangenheit angehören.
Zimo bewirbt seine Sounds damit, dass von der Aufnahme bis zum Abspielen auf den neuen – übrigens im Preis nicht gestiegenen – MS-Decodern (im Gegensatz zur MX-Reihe, die reduzierte Qualität hat) diese Qualität gehalten wird.
Wichtig sind m. E. aber auch gute Lautsprecher(-Systeme), damit die gute Qualität auch wieder gut ausgegeben werden kann und dort nichts verliert.
Die macht in kleineren Spuren (< Spur 0) vermutlich wenig(er) Sinn, weil dort rein physikalisch eben keine größeren Lautsprecher eingesetzt werden können.
Viele Grüße
Daniel


Schwedenzug
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#33

Beitrag von Schwedenzug »

Moin!

Unsere erste "Soundlok" war eine Märklin, mit nur hupe. Wir waren damals begeistert. :P Eine neue dimension die vorher komplett gefehlt haben.

15 jahre später hat sich viel geändert - ich kaufe fast nur Soundloks. Mein händler hat heute beim gespräch gesagt er verkauft nur Soundloks. "Alle wollen das" und die leute die ohne sound kauft wollen später die Soundversion haben....

Also, bei mir ist Sound wichtig - aber, es muss gutes sound sein!!! Ich mag nicht Baukasten, es muss richtig und gut sein, sonst kann man nur das "off" knopf schalten.

In 1992 oder 1993 stand ich mit meine damalige freundin in Berlin, beim Bahnsteig. Eine Ludmilla rollte an - wie ein erdbeben war das! 2020: Ich starte meine ESU Ludmilla und ein höllisches aber ziemlich gutes geräusch fängt an.Okey, ein erbeben ist es klar nicht aber trotzdem: Ich bin wieder in Berlin zurück jedes mal! Weiter so!!! Das ESU E94 finde ich auch geil! Und doch, sie haben das tatzlagerknattern, F23 glaube ich, auf neueren loks ist es immer da beim starten. Ich denke immer an die 1020 damals in Kitzbuehl vor dem Schifahrer-sonderzug.

Das Roco 85er ist auch so ein wahnsinn, eine wahre freude, die Pfeife mit eko-sound ist einfach toll und man soll natürlich an das Höllental denken. Mit dem Rauch dazu kommt man viel näher das Dampf-realität als je zuvor in 1:87. Ich kann fast nicht warten auf das 95er in 2021.

Das mahlende ellok geräusch der Fleischmann E52 - wer magt es nicht? Ich hätte gern der Sound in alle meine stangen-Elloks.

Oder das Sound der Roco "Da", in unser Göteborger Eisenbahn-tunnel aufgenommen, Schwedens längste eisenbahntunnel. Auch super! (Ubrigens, es ist DER lok der Märklin jetzt als retro lok ausgiebt, aber dann natürlich ohne sound!)

Es gibt auch einige andere loks die nennenswert ist. Aber ich freue mich was in den kommenden alles kommt - es wird besser werden, und bald werden alle loks Sound haben.

Keine einziges Märklin-lok habe ich mit super-sound. Die haben alle nur mässig oder gar schlechtes Sound. Marktführer? Wir brauchen das ganze diskussion nicht wieder, ich bin auch "Märklinist" und habe mehr als 50 Märklin Soundloks und freue mich sehr - aber im vergleich mit oben genannten und auch andere sind sie weit hinten. Aber es wird bessere zeiten kommen!

Also, sound? JA! Aber nur wenn es gut und mächtig ist, sonst besser ohne! Natürlich muss die lokomotiven alle gut und ruhig laufen, das ist wichtiger sogar aber ist ehrlich gesagt im 2020 kein richtiges problem mehr. Fast alles läuft super heutzutage, meiner meinung.

/Martin, Soundlok fan aus Schweden.
Fahre 2 und 3-Leiter, Analog und DCC/Digital in eine herrliche mischung auf kaotischer anlage in Schweden, mit meistens Deutsche vorbilder.


OttRudi
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#34

Beitrag von OttRudi »

Schwedenzug hat geschrieben:
Do 13. Feb 2020, 21:24
Das mahlende ellok geräusch der Fleischmann E52 - wer magt es nicht? Ich hätte gern der Sound in alle meine stangen-Elloks.
Das gibt es bei der Märklin E91 in echt ohne Sound, ich fahre so gut wie mit Sound.


supermoee
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#35

Beitrag von supermoee »

Hallo,

bei mir fahren nur noch Loks mit Sound. Die Lautstärke ist so eingestellt, dass der Sound im Anlagenbetrieb nur in unmittelbarer Nähe der Lok gut zu erkennen ist, so wie in der Realität. Sonst wäre es bei meiner Anlagengrösse viel zu laut. Das entspricht in etwa, dass die Lautstärke auf 20-30% reduziert ist. Im verdeckten Bereich wird der Sound per SW abgeschaltet.

Mit der Soundqualität ist es so ein Ding. Ich bin einfach nach der Suche der besten Soundfiles. Bei mir wird der einzubauende Sounddekoder gnadenlos von der Qualität des Soundfiles bestimmt. Gefällt mir der serienmässige Sound eines Fahrzeugs nicht, wird genauso gnadenlos der Dekoder ersetzt. Gibt es die Lok auch ohne Sound, wird diese Version gekauft. Bei mir fahren D&H, ESU, Zimo oder Märklindekoder, je nach dem Soundfile.

Gruss

Stephan
Zuletzt geändert von supermoee am Fr 14. Feb 2020, 09:19, insgesamt 2-mal geändert.
MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.

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Schroedjs
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#36

Beitrag von Schroedjs »

Ganz daneben ist es bei mir.
Ich kaufe gern Sound-Loks oder Rüste mit Sound msd/3 nach,
aber fahren lasse ich die nie mit Sound.
(Ausnahme: evtl wenn ich einen Yotube-Clip dreh)
Aus Kostengründen, werde ich wohl aufhören mit Sound-Nachrüstungen und nur noch mld/3 einbauen.
Liebe Grüße, J.J. (dʒei dʒei)

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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#37

Beitrag von CR1970 »

Schroedjs hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 09:17
Ganz daneben ist es bei mir.
Ich kaufe gern Sound-Loks oder Rüste mit Sound msd/3 nach,
aber fahren lasse ich die nie mit Sound.
(Ausnahme: evtl wenn ich einen Yotube-Clip dreh)
Aus Kostengründen, werde ich wohl aufhören mit Sound-Nachrüstungen und nur noch mld/3 einbauen.
:lol: du rüstest Sound nach, fährst aber nie mit Sound? Wie soll ich das jetzt ausdrücken...? :lol: unbedingt schlau ist das nicht... :wink:
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#38

Beitrag von riedochs »

Abgesehen von Zwangsdecodern mit Sound sind alle Umbauten inzwischen ohne Sound. Irgendwie lege ich da keinen Wert mehr drauf.
gruß

Jochen


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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#39

Beitrag von Analogbahner »

Mit dem Sound ist das wohl wie mit Handys. Vor einigen Jahren ging es gut ohne, aber heute will keiner mehr darauf verzichten (ich benutze mein Handy alle drei Monate einmal...). Ich fand die Bemerkung erstaunlich, dass nur noch Soundloks verkauft werden. Offenbar erweckt digitales Fahren auch den Wunsch nach Sound. Nach der Devise: warum fährst du mit Sound? Weil ich es kann...
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#40

Beitrag von uhx »

Analogbahner hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 14:34
Nach der Devise: warum fährst du mit Sound? Weil ich es kann...
Nein, in diesem Fall tatsächlich, weil es mehr Spaß macht!
Schöne Grüße,
Ulli


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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#41

Beitrag von Faeb »

Hallo zusammen,

Ich bin überhaupt kein Fan von Sound. Hab ihn grundsätzlich ausgeschaltet.

Ab und an schalte ich mal bei einer Lok die pfeife an, mehr aber nicht. Wenn bei uns die Züge fahren, ist Sound genug.

Grüße Karsten
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#42

Beitrag von Analogbahner »

Bei einer schlechten Stereoanlage kann man ja noch aufrüsten. Es gibt Super-Kompaktboxen mit kleinem Volumen und exzellenten Chassis... Gut, unter einigen hundert Hertz gehen sie natürlich auch in die Knie.
Aber bei einer Lok ist Verbesserung kaum möglich, dass heißt, man hört immer diesen blechernen, zwitschernden Sound, der mich an billige Plastikaktivboxen erinnert.
Da es im Ohrstöpsel- und Kopfhörerbereich durchaus Tricks gibt, um einen guten Sound zu erzielen (und das bei diesen Mikroben-Quäkern...), könnte man sicherlich den Sound (z.B. über WLAN?) direkt auf die Modellbahner-Ohren geben. Ob dann die Ortung noch klappt, ist zwar zu bezweifeln, aber man hat dann wenigstens „echtere“ Geräusche im Ohr.
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#43

Beitrag von piefke53 »

Bei manchen „Rumpeleimern“ ist der Sound leider oft die einzige Rettung.

Kenne das von einer nachträglich digitalisierten Märklin E10 / E40 eines ehemaligen Arbeitskollegen. Das Teil hat vermutlich irgend einen Defekt, weil solche Laufgeräusche sind einfach nicht normal. Aber der Kollege macht da selbst nix dran, den Decoder hat er einbauen lassen. Und ich mag nicht.

Irgendwie schafft es der kleine Brüllwürfel, die Lok doch noch vertretbar klingen zu lassen.

Ich selbst bin davon kein Freund. (Vor allen Dingen finde ich Bahnsteigansagen aus dem Zug völlig gaga.)
Freundliche Grüße aus Niederösterreich
Fred



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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#44

Beitrag von Schroedjs »

Das mit den Bahnhofsansagen " Einsteigen, abfahrt..." find ich noch ok, oder der Pfiff
Kann man ja nicht unbediengt erkennen von wo der Sound kommt wenn die Lok im Bahnhof steht.
Aber die Gespräche im Zug oder der Funk, der eh nie zur eigenen Situation passt,Fenster auf oder Ledersitzpups empfinde ich als voll daneben.
Liebe Grüße, J.J. (dʒei dʒei)


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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#45

Beitrag von Analogbahner »

piefke53 hat geschrieben:
Fr 14. Feb 2020, 20:51
Bei manchen „Rumpeleimern“ ist der Sound leider oft die einzige Rettung.

Kenne das von einer nachträglich digitalisierten Märklin E10 / E40 eines ehemaligen Arbeitskollegen. Das Teil hat vermutlich irgend einen Defekt, weil solche Laufgeräusche sind einfach nicht normal. Aber der Kollege macht da selbst nix dran, den Decoder hat er einbauen lassen. Und ich mag nicht.

Irgendwie schafft es der kleine Brüllwürfel, die Lok doch noch vertretbar klingen zu lassen.

Ich selbst bin davon kein Freund. (Vor allen Dingen finde ich Bahnsteigansagen aus dem Zug völlig gaga.)
Das ist ja fast so, als drehe der Mörder das Radio lauter, damit man die Schreie des Opfers nicht hört... :shock:
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#46

Beitrag von Andreas Poths »

naja, mein Senf wie schon d.Ö....
Sind ja viele hier, welche das "vorbildgerechte Betrieb machen" (Radien, Landschaft, Lok-/Zugauswahl) ganz oben auf ihrer to do-Liste haben.
Für diese Spezies sollte zumindest "Pfeiffen/Läuten" auf der "haben will" Liste stehen - steht nämlich rechts neben dem Gleis vor dem unbeschrankten Bahnübergang ff. die berüchtigte LP - Tafel, so sollte man schon das Knöpfchen mit dem entsprechenden Piktogramm drücken..... :P .
Es gab ja mal eine Zeit in der Evolution des Lokklanges, da gab es oft nur den Pfeiffton.
Das man heuer noch mehr als 2 Handvoll Klänge mitbekommt - geschenkt. Dann bleiben die halt stumm oder man beeindruckt damit die buckelige Verwandschaft beim sonntägliche Kaffee-Besuch.

Btw.... aber von vielen selbsternannten "richtigen" Modellbahnern werden jegliche Tafeln auf superdetaillierten Anlagen ignoriert....
Also...
jm2c
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


Railwolf
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#47

Beitrag von Railwolf »

Hallo Pothsi,

manche meiner Loks können pfeifen. Bei denen wird diese Funktion auch verwendet. Das Maschinengeräusch aber nicht, das ist ja nur nervig in meinen Ohren. Und die sonstigen Geräuscheffekte - nun, auf die kann ich wirklich bestens verzichten.
Aber die meisten können eben nicht pfeifen, und bei meinen Umrüstungen baue ich auch keine Lärmdecoder ein.
Tja, was also tun?

Nun, hier pfeift der Chef selbst! Und, wie die Chefin meint, manchmal auf dem letzten Loch... :shame:
Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


kosfox
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#48

Beitrag von kosfox »

Hallo allerseits,

auch ich möchte hierzu etwas beitragen.

Sound ist nice to have, aber nicht zwingend notwendig.

Außer bei einer Baureihe musste ich eine Soundvariante mein Eigen nennen:
ich war lange auf der Suche nach einem "Taurus" (1116), weil mir die Tonleiter beim Anfahren gefallen hat.

Mit Glück und Zufall konnte ich von Jägerndorfer einen "Wagner-"Taurus ergattern, der sogar die Walküre abspielt.

Ein Video eines anderen Besitzer eines solchen Modelles: https://www.youtube.com/watch?v=cZUfmzL3Uqw

Auch das Orginal hat an den Bahnhöfen die Walküre gespielt Video: https://www.youtube.com/watch?v=sUuhPocaHQc und https://www.youtube.com/watch?v=cNLZTohAtqk

Wobei die Lautstärke des Modells in der Werkeinstellung schon sehr sehr laut ist, aber im Gesamteindruck ein imposantes Modell ist.

Auch von Märklin habe ich die BR 08, die auch im Gesamteindruck u.a vom Sound (wenn auch Baukasten) und sonstigen Funktionen beeindruckend ist.

Ansonsten lege ich mir zu, was mir optisch gefällt. Z.B. neusten den Cargosprinter - ganz ohne Sound ;)

Meine Devise lautet: Hauptsache man hat Spaß an dem Modell.

Grüße
Andreas


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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#49

Beitrag von S 8 »

Liebe Foristen,

mir ist Sound bei Loks sehr wichtig, besonders bei Dieselloks und Dieseltriebwagen. Es gibt Sounds, mit denen ich bei Märklin zufrieden bin, beispielsweise dem Schienenbus oder der neuen 37807 BR 220 in türkis-beige, wo sich Märklin Mühe gegeben hat. Eine große Enttäuschung sind für mich die Dieselloks mit EMD Motor als Vorbild, also die NOHABs und die bei AFB gebauten Kartoffelkäfer von Märklin. Diese Sounds klingen sowohl in der Abstimmung schlecht, als auch während der Fahrt. Eine NOHAB ist nun mal richtig laut und nicht leise wie ein Schlagzeuger in einem Mietshaus während der Mittagsruhe :fool: . Das Standgeräusch dieser Märklin Modelle ist lauter als das Fahrgeräusch. Zudem klingen die Huptöne keineswegs authentisch.
Umso unverständlicher als dies Lokvarianten mit hohem Export-Anteil den Märklin ja gerne steigern möchte, ist und der tolle Sound neben der Form der zweite Grund ist, der die Lok so einzigartig macht.

Das dies auch anders geht zeigt NMJ bei den NOHABS und Kartoffelkäfern. Die Loks klingen realistisch. Die B-Models SNCB 55 und CFL 1800, die eine Weiterentwicklung des Kartoffelkäfers ist, die klingen auch realistisch. Die Märklin Varianten 37674, 37765, 37678 mit Sound sind sehr lieblos gemacht.

Von daher bin ich sehr gespannt, ob sich Märklin bei der diesjährigen Class 66, die ja gleich in fünf Varianten kommt, Mühe gibt, oder der Fantasie wieder freien Lauf lässt. Die authentisch klingende ESU Class 66 habe ich in meiner Sammlung. Tolle Lok.

Wenn ich die Vielzahl der Kommentare von Euch lese (Tenor: ich brauche den Sound nicht), dann sollten die soundlosen Varianten sich ja besser verkaufen, als die Varianten mit Sound, sofern es die Lok parallel gibt. Im Handel zeigt sich zu Eurer Aussage jedoch ein gegensätzliches Bild. Wenn es eine Lok gleichzeitig in einer Variante mit und ohne Sound gibt, dann liegen die soundlosen Varianten deutlich länger in den Geschäften. Beispiel (Piko Schienenbus DB AC ohne Sound), Märklin DB BR 42, die es mit und ohne Sound gab. (39042 und 39043). Vielleicht kann ein mitlesender Händler hier fachkundigen Input geben, ob ich das richtig beobachtet habe.

Wenn Euch der Sound egal ist, dann wird Märklin weiter überwiegend lieblose Sounds anbieten, wenn das Produktmanagement hier mit liest. Für mich persönlich ist der schlechte Sound ein Grund, warum ich immer seltener Märklin kaufe.

Viele Grüße
Moba-Chris


Railwolf
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Re: Wie wichtig ist der Sound bei Loks?

#50

Beitrag von Railwolf »

Hallo Chris,

grob kann man wohl die Kunden in drei Gruppen einteilen:
  1. Sound ist geil, Hauptsache laut.
  2. Sound brauch ich nicht.
  3. Sound will ich, und zwar in bester Qualität.
Ich zähle mich zur zweiten Gruppe, dich zur dritten. Und beide sind vermutlich kleine Minderheiten.

Und jetzt haben wir die Wahl: entweder lamentieren wir und meckern über all die, die das ganz anders sehen und derentwegen wir nicht die Loks so kaufen können, wie wir sie haben wollen.
Oder wir nehmen es hin, weil wir es eh nicht ändern können. Das macht beispielsweise Hubert hu.ms: er kauft die Lok ohne Decoder und baut den Decoder ein, der ihm am besten gefällt, und den besten Lautsprecher, der hineinpaßt.

Falls dich interessiert, warum mich Sound nicht anmacht: ich habe noch keine Modellok gehört, die richtig klingt wie das Vorbild. Weder die Intonation (die Mischung aus hohen und tiefen Frequenzen) noch das Klangprogramm. So eine Dampfmaschine ist viel komplexer, als es irgendein Decoder je nachberechnen könnte. Selbst die Gangwechsel beim Schienenbus werden ja nach Schema f abgespielt und nicht entsprechend der Anstrengung des Motors wie in Wirklichkeit.
Und dann verzichte ich lieber, als mich über unbefriedigenden Lärm aufzuregen.
Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺

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