Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

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bjb
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Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#1

Beitrag von bjb »

Hallo Freunde der Oberleitung,

da das Thema hier schon öfters angesprochen wurde, möchte ich an dieser Stelle mal eine bebilderte Bauanleitung für eine kostengünstige Oberleitung in verdeckten Anlagenbereichen einstellen.

Für alle Modellbahnfreunde die Ihre Modellbahnanlage mit einer funktionsfähigen Oberleitung versehen wollen und deren Budget begrenzt ist gibt es eine kostengünstige und betriebssichere Lösung aus starrem Kupferdraht.

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Als Baumaterial kommt ein Kupferdraht Typ H07-U 2,5mm² zum Einsatz. Dieser Draht ist unter der genannten Bezeichnung als Einzeldraht im Baumarkt oder Elektrofachhandel erhältlich oder kann auch aus Elektrokabel vom Typ NYM mit Querschnitt 2,5mm² gewonnen werden, wenn man die äußere Isolierung wegschneidet.

Zum Aufbau benötigt man weiterhin nur noch Holzleim, einen Lötkolben, ein paar Zangen und eine Bohrmaschine.

Zuerst wird das Rohmaterial, die möglichst graden und abisolierten Kupferdrähte angefertigt, dazu geht man folgendermaßen vor:

1. 2m lange Drahtstücke ablängen.
2. Drahtstücke an einem Ende ca. 10cm abisolieren
3. Das abisolierte Ende in einen Schraubstock einspannen oder wenn kein Schraubstock vorhanden ist einen Deckenhaken mit Dübel in einer Betonwand an gut zugänglicher Stelle anbringen und das abisolierte Ende dort verdrillen.

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4. Den einseitig befestigten Draht komplett abisolieren
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5. Strecken des abisolierten Drahtes, dazu mit einer Kombizange am freien Ende ruckartig kurz anziehen (man merkt dabei wie sich der Kupferdraht leicht streckt)
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6. Den gestreckten Kupferdraht am festen Ende abzwicken und gerade auf den Boden legen, diese Prozedur so oft wiederholen bis genügend gerade Kupferdrähte für den nächsten Bauabschnitt zur Verfügung stehen
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Sollte der eine oder andere Kupferdraht nicht ganz gerade werden, so ist das nicht weiter schlimm, weil nur die Drahtstücke für die Fahrleitung möglichst glatt und gerade sein sollten. Für die Tragmasten wird an die Kupferdrähte weniger hohe Anforderungen gestellt.

Nach diesen Vorbereitungen kann jetzt der Aufbau der Oberleitung beginnen. Dazu werden als erstes die Standorte der Trägerdrähte festgelegt, hier sind Abstände zwischen 20cm und 35cm sinnvoll. Stehen die Standorte und die Ausmaße der Trägerdrähte fest, werden diese auf der Anlage farblich gekennzeichnet und die Trägerdrähte zurecht geschnitten und gebogen. Zum Einbau müssen passende Löcher in die Anlagenbretter gebohrt werden in die dann die Trägerdrähte mit Holzleim bestrichen eingesteckt und nach der Höhenausrichtung festkleben können. Nach einer eintägigen Aushärtezeit sind die Trägerdrähte bombenfest.
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Für die richtige Fahrdrahtlage (Höhe und Gleismitte) bastelt man sich am besten eine Schablone aus einem Stück Holz. In das Holzstück werden unten zwei Kerben eingefeilt damit es problemlos auf den Schienen hin und her geschoben werden kann und oben wird die Gleismitte angezeichnet um damit die Mittellage der Fahrdrähte bestimmen zu können.

Vor dem endgültigen Verlegen der Fahrdrähte werden die Trägerdrähte noch an den zukünftigen Lötstellen vorverzinnt dann geht das Fahrdraht anlöten nachher schneller. Auf dem nächsten Bild ist die Montage der Fahrdrähte zu erkennen (linke Bildseite) und die Holzschablone (rechts im Bild) Beim Verlöten der Fahrdrähte mit den Trägerdrähten sllte man darauf achten, dass die Unterseite der Fahrdrähte möglichst kein oder nur ganz wenig Lötzinn abbekommt, damit die Unterseite der Fahrdrähte glatt bleibt.
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Zwischendruch sollten immer wieder Probefahrten mit verschiedenen Fahrzeugen vorgenommen werden, ganz vorbildgerecht konnte so der ICE auch mal eine Probefahrt ohne Zwischenwagen antreten :D
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Für die Fahrdrahtmontage vewendet man, wie bereits angedeutet, besonders glatte und gerade Kupferdrähte deren Länge bis zu 2m betragen kann. Bei längeren Abschnitten sollten sich die Fahrdrähte an einem Träger überlappen oder man setzt zwei Träger nahe zusammen dann hat man sogar gleich noch einen Ausdehnungsausgleich geschaffen.
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Sollten für den Betrieb Trennstellen in der Oberleitung notwendig werden, so können diese ebenfalls durch Überlappungen hergestellt werden oder durch den Einbau von Isolierstücken in die Kupferdrähte. Der Einbau sowohl vorab erfolgen (hier eine Art Serienproduktion von Trägerdrähten für zwei Gleise mit Isolierung zwischen den beiden Gleisen)
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Oder die Trennung erfolgt im Nachgang dann sieht das ganze so aus:
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Die Vorgehensweise bei den Trennstellen ist immer die Gleiche. Am Kupferdraht wird an der Trennstelle ein ca. 0,5cm langes Stück herausgezickt. Zur Stabilisierung wird von der ursprünglichen Isolierung ein ca. 3cm langes Stück benötigt. Nachdem die Enden des Kuperdrahtes mit Holzleim bestrichen wurden, wird dann das Isolierstück über beide Kupferdrahtenden geschoben und so ausgerichtet, dass keine elektrische Verbindung mehr besteht. Nach der Aushärtezeit vom Holzleim ist alles wieder stabil.

Zum Schluß noch ein paar Abschlußbilder
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Ich hoffe der Beitrag verhilft dem einen oder anderen zu einer kostengünstigen und betriebssicheren Oberleitung. Bitte entschuldigt die teilweise schlechtere Bildqualität, da viele Bilder schon älter sind und nur digital abfotografiert sind.

Mit unterirdisch überspannten Grüßen
Zuletzt geändert von bjb am Sa 31. Dez 2011, 12:15, insgesamt 2-mal geändert.
BJB

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Harald
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#2

Beitrag von Harald »

Hallo Freund der Oberleitung,

super Anleitung........ 8) 8)

Vielen Dank dafür...... :wink:


Viele Grüße von

Harald
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JoMä
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#3

Beitrag von JoMä »

Hallo BJB,

super Bericht! und tolle kostengünstige Idee!

Schönen Feiertag wünscht
LG vom Joey ;)
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sirz-moba
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#4

Beitrag von sirz-moba »

Hallo BJB,

schöne Beschreibung, gut gemacht, sieht auch recht gut aus für den Untergrund.
Überhaupt scheint das ein Großbauprojekt zu sein, gibt´s auch schon Aufnahmen der Landschaft?

Ich hab da aber trotzdem noch ne Frage als völlig unbedarfter
"ohne Oberleitung Fahrer"

Entsteht durch den dickeren Draht im Vergleich zur dünnen Oberleitung nicht ein erhöhter Verschleiß an den Panthos?
Gruß Ingo

aktuelle Anlage die Planung und der Anlagenbau

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kartusche
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#5

Beitrag von kartusche »

Toll, :D ich schliesse mich meinen "Vorrednern" an.

Sowas werde ich auch für meine gerade im Bau befindliche Anlage versuchen. Sieht robust aus und scheint einfach im Aufbau.
kaiyjaiy
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#6

Beitrag von kaiyjaiy »

Großartige Anleitung. Vielen Dank.

Ich habe aber noch einen Frage zum Thema:

Bei dir geht es ja um einen funktionsfähige (stromleitende) Oberleitung. Das ist bei unserer Anlage nicht der Fall.

Ich habe unsere Tunnel-Oberleitung aus 2 mm Stahldraht gemacht...
Da Stahl bekanntlich härter als Kupfer ist habe ich Bedenken, dass sich irgendwann im Betrieb die Pukos durchschleifen. Besteht dieses ev. Problem bei Kupfer weniger? Hat jemand dazu einen Meinung?

Hier noch ein Bild der Oberleitung. Diese wird direkt an der oberen Platte befestigt. Ich überlege aber ob wir es nicht ähnlich wie hier gezeigt mit Stützen machen... mal sehen…
Bild
Ist verlöteter Stahldraht in Form des Schattenbahnhofs…
Walter Zöller
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Eigenbau-OL

#7

Beitrag von Walter Zöller »

Hallo Freunde,

prima Arbeit und gute Idee, aber .....
BJB hat den Märklin-üblichen Fehler gemacht. Er hat den Fahrdraht in KURVEN verlegt. Bei vorbildlich im Zickzack verlegtem Fahrdraht werden die Pantos gleichmäßig abgenutzt und nicht nur in der Mitte. Natürlich muß man bei Zickzack-Verlegung die "Masten" entsprechend setzen.

Kaiyjaiy schreibt von durchgeschliffenen PUKOS. Es ist anzunehmen, daß er die Pantos meint. Mit EDIT könnte er das verbessern. :roll:

Gruß
Walter

Länderbahnmartin
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#8

Beitrag von Länderbahnmartin »

Ruhmeshalle!!

Schönen Abend

Martin
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bjb
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#9

Beitrag von bjb »

Hallo miteinander,

danke für Euer Lob, das Einschleifen der Pantos ist mit bisher noch nicht aufgefallen. Da der Fahrdraht auch bei mir ja oft nicht ganz genau in der Mitte liegt dürfte das auch nicht so schnell auftreten. Ist manchmal doch von Vorteil wenn man nicht so exakt arbeitet.

Für diejenigen die es nachbauen wollen besteht natürlich die Möglichkeit den Fahrdraht gleich im Zickzack zu verlegen.

Ob sich jetzt der Kupferfahrdraht oder die Pantos, die ja auch aus Kupfer sind schneller abnutzen kann ich nicht sagen, bisher kann ich noch keine nennenswerte Abnutzung an den Fahrdrähten erkennen.

Mit abgekupferten Grüßen
BJB

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schluff
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#10

Beitrag von schluff »

Hallo,

wenn eine funktionsfähige Oberleitung benötigt wird eine gute Anleitung. Noch einen kleinen Hinweis zum Herstellen gerader Drähte: Ein Ende wie gezeigt irgendwo befestigen und statt mit der Zange den Draht gerade ziehen das andere Ende in die Bohrmschine und den Draht "aufdrehen". Er wird dann schnurrgerade und auch härter.

Gruß Schluff
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nakott
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#11

Beitrag von nakott »

Vielen Dank für die super Anleitung.
Das ist reif für die Ruhmeshalle :-)

Wieviel Abstand hast Du zwischen Schienenoberkante und Fahrdraht?

Dirk
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JoMä
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#12

Beitrag von JoMä »

Hallo,

ich stimme auch für Ruhmeshalle!!!

MfG
LG vom Joey ;)
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VVH
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#13

Beitrag von VVH »

Hallo,

hmm, Ruhmeshalle ist ja soweit o.k. - nur die bisherige ist irgendwie dafür nicht passend (finde ich).

Es sollte vielleicht eine Rubrik geben, in der solche wirklich genialen Bauanleitungen angepinnt werden (können) - oder auch als "wichtig" immer oben stehen, oder als ...

Ist mir schon ein paar mal passiert, dass man mit der Forensuche nicht ganz so schnell fündig wurde.

Dies als Anregung meinserseits.

Zur Bauanleitung: besser konnte mein persönlicher Bedarf gerade nicht getroffen werden!! Absolut genial!! Herzlichen Dank!!
Grüßle aus dem Ländle

Volker
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ThKaS
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Jamaika

#14

Beitrag von ThKaS »

Moin BJB,

bei mir sieht es ähnlich aus, allerdings funktionslos.
Durch die wenig exakte Verlegung sehe ich auch keine Gefahr, der Rillenbildung. Ich nutze die Lösung auch nur dort, wo der Platz für "offene Panthos" nicht ausreicht.

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lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
Thomas

guckst: www.thkas-moba.de ‹(•¿•)› www.mucis.de

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aetzchef
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#15

Beitrag von aetzchef »

hallo,
zick-zack-verlegung im untergrund? wer's haben muß.-
als material habe ich 1mm dicke, gerichtete messingdrähte mit 1m länge verwendet. sie sind härter und die sache ist stabiler, und sie haben keine knicks oder verdrehungen und man kann spannungsfrei verlegen.
gruß
aetzchef
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bjb
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#16

Beitrag von bjb »

Gute Nacht allerseits,

danke für Euer Lob, freut mich sehr wenn es dem einen oder anderen hilft.

Zur Frage von Dirk, die Fahrdrähte habe ich meist 7cm über Schienenoberkannte verlegt, das kann aber ruhig etwas davon abweichen so genau geht es im Untergrund nicht.

Mit kupfernen Grüßen
BJB

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Faeb
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#17

Beitrag von Faeb »

Hallo,

als wir damals von Spur N auf HO gewechselt sind, habe ich als Fahrleitung für die Oberleitung alle vorhandenen N-Gleise, welche nicht verkauft wurden, benutzt.

Für die Querträger habe ich an beiden Seiten 10er Schlitzschrauben auf die erforderliche Höhe eingedreht und den Quer-N-Gleis Träger mit einem BUNZENbrenner festgelötet. (bombenfest)

Am Querträger die N-Profile mit dem Lötkobel festgelötet.

Die Oberleitung war damals funktionsfähig. Als Trennstelle habe ich die Plastikschienenverbinder benutzt.

Die Oberlaitung hat jahrelang ohne Einschrenkung funktioniert


Grüsse Karsten
HO, GS/WS, analog+digital, Car-System, K-Gleis, Roco-Line
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tschutschubahn64
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#18

Beitrag von tschutschubahn64 »

Hallo BJB,
ich bin nun auch gerade dabei meine Modellbahnanlage zu bauen und habe die Gleise für den Schattenbahnhof schon fertig gestellt. Da ich gerne eine Oberleitung installieren möchte, habe ich mich im Internet nach einer Oberleitung im verdeckten Bereich umgesehen und bin auf deinen Beitrag gestoßen, der sich ausgezeichnet anhört. Leider kann ich jedoch die eingestellten Bilder nicht sehen. Hinter den Bildern verbirgt sich ein Link, mit dem ich nichts anfangen kann. Gibt es die Möglichkeit, die Bilder doch noch zu sehen?

Gruß
tschutschubahn.
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power
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#19

Beitrag von power »

Danke
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histor
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#20

Beitrag von histor »

Wobei man statt Kupferdraht auch einfach ausrangierte Schienenprofile nehmen kann - sowohl für den Fahrdtraht als auch für die Halterungen. Wer es richtig hübsch machen woll, nimmt für die Halter links und rechts Gewindestangen 3mm und Quer ein 6 mm - H-Messingprofil.
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Peter Hoeschen
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#21

Beitrag von Peter Hoeschen »

Die Links zu den Bildern sind tot. Kann bitte jemand die Bilder wieder einstellen?

LG,
Peter
catman57
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht - Bild

#22

Beitrag von catman57 »

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bjb
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#23

Beitrag von bjb »

Hallo Phillip,

danke für Deine Auflistung der Bilder. Nachdem ich per PN über die fehlenden Bilder aufmerksam wurde, habe ich die Bilder auch Dank Deiner Aufstellung jetzt neu hochgeladen und gleich nummeriert.

Allen viel Spaß mit der Bauanleitung und ein Gutes Neues Jahr wünscht
BJB

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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#24

Beitrag von schrankenwärter »

@ bjb

klasse anleitung über die tunneloberleitung und super bilder :wink:


der schrankenwärter
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bjb
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Re: Bauanleitung Tunneloberleitung H0 aus Kupferdraht

#25

Beitrag von bjb »

Servus Schrankenwerter,

danke und ich hoffe der eine oder andere baut sie nach.

Mit verdeckten Grüßen
BJB

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