Wir basteln eine Wagenbeleuchtung für analog

Umbauanleitungen von Usern dieses Forums zusammengestellt.

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jogi
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Wir basteln eine Wagenbeleuchtung für analog

#1

Beitrag von jogi » Mi 24. Feb 2010, 22:35

Hallo , Jogi hier

Aus Jogi`s Bastelkeller , eine LED Wagenbeleuchtung , für ANALOG !!

Soll auch noch leuchten , wenn der Zug ( analog ) ohne Strom im Bhf. steht .

Zutaten : Streifenplatine ; SMD Brückengleichrichter , oder 4 x Diode 1N4148 ; 1 Widerstand ca.680 Ohm ( bei analog 330 Ohm ) ; 1 Widerstand ca. 150 Ohm ( jetzt für JEDE LED einen !! ) ; 1 Z Diode 5,1 V ; 1 Goldcap 1F und natürlich LEDs . Da die LEDs aus einer Fertigung sind , spar ich mir die Vorwiderstände für jede einzelne LED .Bei der 2ten Serie bekam JEDE LED einen Vorwiderstand !

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Von der Streifenplatine wird ein Streifen mit 4 Bahnen abgesägt .

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Da die Platine zu kurz ist , setzen wir noch ein kleines Stück an .

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Auftrennen der Streifen mit einem scharfen Messer , oder einem 4,5mm Bohrer


Dann werden die LEDs aufgelötet .

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Es kommen LEDs von LED Baron zum Einsatz .
Mit einem Kumpel haben wir 1000 Stück gekauft ( pro LED ca. 17 Cent )

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1ter Test .


Dann die anderen Teile auflöten . Wieder testen .

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Da so ein großer Kondensator verwendet wird , reicht ein Radschleifer für die Masse . Die Helligkeit wird mit dem 150 Ohm Widerstand bestimmt .
So , wie gezeigt , leuchten die LEDs mit 2,65 V und das schon sehr hell , eigentlich zu hell . Bei einem Strom , von 11 mA .





Der Strom kommt über eine ROCO Kurzkupplung ,( da nur ein Wagen einen Schleifer hat ( bei MÄ )) Draht eingeschmolzen und mit Silberleitlack eingepinselt .

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Da so ein großer Kondensator eingebaut ist , leuchten die LEDs ca. 5-8 Minuten nach , wenn der Strom am Gleis weg ist . Hintergrund war , mein Kumpel fährt ANALOG und da ist es schon schön , wenn der Zug im Bahnhof steht , und die Beleuchtung ist noch an .

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Das Ergebnis auf der Anlage

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Nachbau auf eigene Gefahr !



Bilder nachgetragen
Zuletzt geändert von jogi am Do 12. Jan 2017, 18:38, insgesamt 5-mal geändert.
Bastelnde Grüße Jogi ;
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#2

Beitrag von Stellwerk » Do 25. Feb 2010, 11:51

Hallo Jogi,

danke für die Klasse beschreibung und Diene Bauanleitung. Habe das ähnlich gemacht wie Du nur keine Fotos und keine Anleitung dazu. 8 Minuten ohne Strom ist schon nicht schlecht....
Viele Grüße aus dem Rheinland
Thomas

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Ferenc
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#3

Beitrag von Ferenc » Do 25. Feb 2010, 12:47

Hallo,
mal eine Frage zu der Schaltung oben.
Wie viel Leistung wird in dem 150Ohm Widerstand verbraten, wenn dort 7 LED's verwendet werden.

Besten Dank
Ferenc


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#4

Beitrag von silz_essen » Do 25. Feb 2010, 13:21

Hallo Ferenc,

LEDs sind ja hoch nichtlineare Elemente. Laut Schaltung begrenzt ja eine Zehner-Didoe die Spannung auf 5,1V. Wenn wir jetzt davon ausgehen, daß eine weiße LED etwa 3,5V braucht, bleiben für den Widersatnd noch etwa 1,6V. Wenn wir jetzt noch davon ausgehen, daß die LEDs jeweils die vollen 20mA (typische Stromstärke bei Nennspannung, was hier aber mit Sicherheit nicht der Fall ist, denn sonst müßten am Widerstand allein aufgrund des Ohmschen Gesetztes 21V abfallen !) ziehen, dann beträgt die Leistung

1,6V * 0,14A = 0,224W

Ein kleiner 1/4-Watt-Widerstand ist also völlig ausreichend.

Gruß
Martin


Ferenc
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#5

Beitrag von Ferenc » Fr 26. Feb 2010, 00:10

Dank dir Martin,
dann gleich die nächste Frage wie sieht es bei der Z Diode mit der Leistung aus ? Immerhin kommt ja nach dem Gleichrichten eine Spannung von ca. 18-20 Volt zusammen.
Über den Widerstand begrenze ich ja die Ladespannung des Kondensators, damit beim einschalten nicht zu hohe Ströme fliesen.

Ferenc


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#6

Beitrag von jogi » Fr 26. Feb 2010, 10:03

Hallo , Jogi hier


Die ganze Leiste nimmt bei 12 V ca. 11 mA , siehe oben , bei 20 V sind es nicht ganz 20 mA .

Zu der Z - Diode . Die liegt in Reihe mit dem 680 Ohm ( I = U/R ; P= U x I ) (ca. 20mA , ca. 100mW ) Am 680 Ohm fallen ca. 15 V ab .


Selbst wenn der Widerstand als Kurzschluss geschaltet währe ( vom + gegen - , ist der Fall bei leerem Goldcap ) fließt ein Strom von ca. 30 mA ( Ohmsches Gesetz I = U/R
20 V / 680 Ohm = 0,029 ) Leistung vom Widerstand ( P= U x I , 20V x 0,03mA = 0,6W )

d.h. der Goldcap wird ganz langsam geladen . Dauert auch ca. 30 Sekunden , bis die Leiste anfängt zu leuchten .
Bastelnde Grüße Jogi ;
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#7

Beitrag von Ferenc » Fr 26. Feb 2010, 11:06

Hallo,
dank dir für die Erklärungen.
Hilft mir und bestimmt auch anderen Anwendern.

Ferenc


stefankirner
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#8

Beitrag von stefankirner » Fr 26. Feb 2010, 13:13

Hallo Jogi,

die stromführenden Kupplungen mit Silberleitlack habe ich nicht unterberchungsfrei hinbekommen. Alles Versuche mit der Roco UK sind fehlgeschlagen. Die Zugverbände flackerten immer wieder, weil die Stromübertragung anscheinend nicht 100% stabil war.
Machst Du was besonderes oder stört Dich das flackern nicht!?

Die Innbeleuchtung marke Eigenbau finde ich gut. Klasse einfach gemacht!

Grüße
Stefan
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#9

Beitrag von jogi » Fr 26. Feb 2010, 14:20

Hallo Stefan


Mit Stützkondensator flackert nix . :wink:
5 bis 8 Min. Nachleuchtzeit !!
Zuletzt geändert von jogi am Sa 16. Aug 2014, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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JSteam
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#10

Beitrag von JSteam » Fr 26. Feb 2010, 15:26

,,,,,,,,,,,,,,,,,.
Zuletzt geändert von JSteam am So 8. Jul 2012, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.


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#11

Beitrag von stefankirner » Fr 26. Feb 2010, 19:05

Hallo Jogi,

von den Stützkondensatoren halte ich gar nichts mehr, da bei mir zuviele Wagen stehen und dann beim einschalten immer erst mal Kurzschluss ist. Ich halte es mittlerweile wie Jürgen mit guten Stromkontakten auf der Schiene und an den Kupplungen, dann flackert auch nichts,

Grüße
Stefan
DB Epoche III und IV, H0 AC Digital - herstellerunabhängig


JSteam
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#12

Beitrag von JSteam » Fr 26. Feb 2010, 19:31

,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Zuletzt geändert von JSteam am Mo 10. Dez 2012, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.


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#13

Beitrag von jogi » Fr 26. Feb 2010, 21:43

Hallo Jürgen

Klar , Du hast recht , eigentlich gehört zu jeder LED ein Widerstand , hatte ich auch so vorgesehen .

Und nomalerweise gehören auch immer ein paar LEDs in Reihe geschaltet .

Aber das ganze ist enstanden für meinen Kumpel , der noch ANALOG fährt, deshalb auch der dicke Goldcap ( 5 - 8 Min nachleucht Zeit )
ich nutze es auch so , aber mit einem kleineren Goldcap

Mit wenig Aufwand gutes Ergebnis .
Zuletzt geändert von jogi am Di 29. Jul 2014, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Samy1981
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#14

Beitrag von Samy1981 » Sa 27. Feb 2010, 08:37

Hallo Jogi,

danke für die Anleitung.

Kannst ja bei Gelegenheit noch die Artikelnummern der Bauteile einstellen und wo du bestellt hast.
Bei den LEDs auch, welche hast du da genau genommen vom Baron, der hat ja mehrere weiß-gelb Nuancen und Bauformen......


Volker Schön
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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#15

Beitrag von Volker Schön » Di 23. Nov 2010, 10:29

Hey Jogi,
danke für die gute Beschreibung einer pragmatisch umsetzbaren Beleuchtung.

Viele Grüße
Volker


taunusbahn
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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#16

Beitrag von taunusbahn » Di 23. Nov 2010, 16:54

Hallöle!

Solange also lange genug eine Spannung irgendwo zwischen ca. 6 und 28 V (Scheitelspannung max. 40 V) an den Gleisen anliegt, leuchtet die Innenbeleuchtung mit konstanter Helligkeit?

Gibt es eine Möglichkeit, den Kondensator schneller zu laden? Oder sollte man das Gleis in mehrere Abschnitte unterteilen, von denen zunächst nur die unter Strom gesetzt werden, auf denen die Waggons stehen?

Grüße

Jimmy


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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#17

Beitrag von jogi » Di 23. Nov 2010, 22:49

Hallo Taunusbahn

Verstehe nur Bahnhof ?????????????????
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Majestix
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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#18

Beitrag von Majestix » Mi 24. Nov 2010, 00:45

Hallo Jogi,
eigentlich ist es nichts neues, aber echt super beschrieben.

Ich hab bisher auch alle Innenbeleuchtungen selbst gebaut, allerdings hab ich die LED's in Reihe und nur einen kleinen ELKO der etwa 20sec überbrückt. Ich fahr ja digital, also immer Spannung am Gleis und "echte" Stromführende-Kupplungen auf der Basis von Fleischmann-Profikupplung (Tams, Viessmann) in diesen Zügen.
Viele Grüße Thomas

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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#19

Beitrag von taunusbahn » Mi 24. Nov 2010, 11:17

Hallo allerseits!

jogi hat geschrieben:Verstehe nur Bahnhof ?????????????????
Das wundert mich, gerade bei Dir als Konstrukteur der Schaltung, der sich all diese Fragen schon gestellt haben sollte.

Im Analogbetrieb liegt doch eine zwischen 0 und 24 V schwankende Spannung an. Einschließlich Toleranzen der Netzspannung und des Trafos sind maximal etwa 28 V. Da die Scheitelspannung praktisch im Verhältnis 99:70 über dem Effektivwert liegt, beträgt diese im Extremfall 40 V.

Eine Versorgungsspannung, die mal knapp über den genannten 5,1 V liegt, mal bei 40 V und mal irgendwo dazwischen, muss also so stabilisiert werden, dass der Kondensator eine gleichbleibende Ladespannung erhält. Und in Phasen, in denen die Versorgungsspannung die vorgesehene Ladespannung unterschreitet (Langsamfahrt, planmäßiger Halt), muss der Kondensator eine gleichbleibende Spannung für die LEDs aufrecht erhalten, damit sie die extremen Spannungsschwankungen zwischen 0 und 40 V mit gleichbleibender Helligkeit quittieren. Diese Anforderungen kommen mir etwas extrem vor, und ich wollte sichergehen, dass Du das hinbekommen hast.

Mein zweites Problem ist, dass ich es ganz gern hätte, wenn die Lichter kurz nach Anlegen der Betriebsspannung angehen und die Lok erst nach dem Einstiegen losfährt. Man müsste dem Kondensator also einen hohen Ladestrom zuführen und die Lok während dieser Zeit von der Versorgungsspannung trennen. Das geht wohl am besten durch Unterteilung der Strecke in entsprechend viele voneinander isolierte Abschnitte.

Grüße

Jimmy


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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#20

Beitrag von jogi » Mi 24. Nov 2010, 12:08

Hallo Taunusbahn ( Jimmy )

Ich hatte das gemacht für meinen Kumpel ( fährt analog DC )

Seine Züge stehen ohne Strom im Schatten Bhf. Wenn der Zug losfährt und ans Licht kommt , bis dahin hat sich auch der Kondensator aufgeladen .

Deine Frage zielt wohl mehr auf AC analog mit Umschaltimpuls ? habe ich nicht probiert , sollte aber kein Problem sein , der Impuls ist doch recht kurz . Darum die Z Diode über dem C .

Nur beim ersten einschalten dauert es länger . Kannst ja den Versorgungs Schleifer am letzten Wagen anbringen .
Wenn im Halteabschnitt die Lok Stromlos ist , so haben die Wagen noch Strom ( Mit Stromführenden Kupplungen )
Zuletzt geändert von jogi am Do 12. Jan 2017, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#21

Beitrag von taunusbahn » Mi 24. Nov 2010, 12:38

jogi hat geschrieben:Deine Frage zielt wohl mehr auf AC analog mit Umschaltimpuls ?
Korrekt. :D

Eine Frage noch, wie mache ich das Licht steuerbar? Schiebeschalter in den Waggonboden einbauen?


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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#22

Beitrag von jogi » Mi 20. Jun 2012, 22:12

Hallo , Jogi hier .

Nachtrag : Da die Toleranz der LEDs doch größer ist ( neue Lieferung ) ,und ich preiswert an 100 Ohm SMD Widerstände gekommen bin , bekommt jetzt JEDE LED einen 100 Ohm Widerstand .
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#23

Beitrag von Martin Lutz » Mi 5. Sep 2012, 10:00

jogi hat geschrieben:Hallo , Jogi hier .

Nachtrag : Da die Toleranz der LEDs doch größer ist ( neue Lieferung ) ,und ich preiswert an 100 Ohm SMD Widerstände gekommen bin , bekommt jetzt JEDE LED einen 100 Ohm Widerstand .
Das ist ein richtiger Entscheid. Die direkte Paralellschaltung von LED's ist nie zu empfehlen.

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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#24

Beitrag von Claus B » Sa 22. Sep 2012, 18:59

Hallo Jogi,
Deine Schaltung braucht 11 mA mit 7 parallelen LED's - funktionieren die LED´s wirklich noch mit 1,6 mA?
11mA / 6 LED's = 1,571 mA pro Diode.
Ich habe mal Versuche mit 3 mm LED's gemacht - da funktionierte nichts unter 10 mA pro Diode.

Ich würde den Kondensator so groß wählen das ca. 2 Sekunden Nachleuchtdauer entstehen, das sollte für kurze Stromunterbrechungen reichen.
Im übrigen eine gute Idee. Ich habe in der Bucht nach dem Baron gesucht - ich habe nicht gedacht das die Preise für weisse LED's so gepurzelt sind. Schön ist es das der Baron auch die ganz kleinen Teile (0403) mit Drähten anbietet. Das erspart doch die Microlöterei. :D

Grüsse aus dem Tal der Ennepe
Claus
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Re: Wir basteln eine Wagenbeleuchtung

#25

Beitrag von hu.ms » Fr 19. Okt 2012, 19:00

Viele infos zum eigenbau von led-wagenbeleuchtungen auch in diesem beitrag:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=21&t=52789

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