Einbau der Epoche III Stirnbeleuchtung in eine ROCO SBB V200

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Ralf Büker
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Einbau der Epoche III Stirnbeleuchtung in eine ROCO SBB V200

#1

Beitrag von Ralf Büker »

Hallo Modellbahner,
ergänzend zu meinem Beitrag der Beleuchtungverbesserung der Baureihe V 200 von Roco mit LED- Licht habe ich sehr interessiert den Vorschlag von Henry aufgegriffen, mir eine
Epoche III Beleuchtungseinheit bestellt und diese in eine Roco SBB V 200 Am 4/4 eingebaut.
Ursprungsbeitrag siehe hier http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=45&t=57668

Die folgenden Bilder zeigen schon mal das Ergebnis vorab, welches aus meiner Sicht sehr gut und überzeugend ist. Natürlich ist auch hier einiges zu basteln und etwas Geschick erforderlich. Hält man sich aber an die ausführlich beschriebene und bebilderte Anleitung von Herrn Hofmann geht alles gut von der Hand. Zudem bietet dieser bei Fragen auch einen ausgezeichneten Support. Deshalb zeige ich auch hier nur den groben Ablauf und ein paar Besonderheiten. Eingebaut wurde der Artikel R-220.01-B LED-Modul BASIC BR 220/200
Bild Bild
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Bei dieser Lok habe ich übrigens schon vor vielen Jahren bereits das obere Spitzenlicht erweitert siehe hier:
http://www.ralf-bueker.de/Dreilichtspit ... _43929.htm
Dieses ist im Lieferzustand nur in Form einer funktionslosen, unbeleuchteten Linse vorhanden. Auf den Bildern dort
sieht man auch noch sehr schön, wie "mickrig" das Licht normaler Weise ist.
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Eigentlich ist diese Lok von der Gehäusebefestigung her ein Sonderling unter den Roco V 200, denn die Schrauben dazu sitzen an
anderer Stelle, wie bei den deutschen Pendaten. Dennoch zeige ich hier den Einbau der Epoche III Platinen, da sich vom Grundsatz
her hierbei nichts ändert. Der obere Gussrahmen und die Epoche III Platine müssen nur zusätzlich entsprechend angepasst werden.
Ansonsten wurde strickt nach der Anleitung von Herrn Hofmann vorgegangen und das ging wirklich gut und leicht von der Hand ...

Bild 1) zeigt die neue Platine und den huckepack sitzenden Teil der Roco Platine rechts vom Motor mit den Kontaktzungen ...
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Bild 2a) ist vorweggenommen und zeigt zur Verdeutlichung wie das letztendlich speziell bei dieser Lokvariante mit dem oberen
Gussrahmen aussehen sollte ...
Bild

Bild Bild 2b) zeigt eine Detailaufnahme der vorzunehmenden Aussparungen
an der Platine. Auf der anderen Seite wurde analog vorgegangen ...
Es sei noch einmal an dieser Stelle gesagt, das die Arbeiten in Bild 2 a + b ausschließlich und nur bei dieser Roco SBB Variante nötig sind. Bei allen
deutschen Varianten heißt es nur "festschrauben und fertig"!

Bild 3 + 4 zeigen den Einbau der oberen Lichtleitkörper. Fixiert wurde er mit Tesa Alleskleber. Für eine möglichst gerade Ausrichtung
wurde eine Hilfslinie gezogen. Der original beigelegte schwarze Schrumpfschluch wurde gegen weißen getauscht, da mir der Licht-
leitkörper mit "schwarzem Schrumpfschlauch" am Lichtaustritt abgedunkelt schien ...
Bild

Bild 4 zeigt auch das Einpassen der Führerstände. Diese müssen bündig zum Dach hin gesehen überall aufliegen und dürfen nicht
kippeln ...
Bild
nach dem Kleben wurde das Ganze noch mal mit mattschwarzer Farbe gestrichen. Achtung: speziell das Gehäuse der SBB Lok
besteht aus rot durchgefärbtem Kunststoff und ist damit absolut nicht lichtdicht ! es ist zwingend notwendig dieses mit
schwarzer Farbe auszulegen.
Ganz wichtig ist es auch, das man die mit den Pfeilen gekennzeichnete Aussparung am Fenstereinsatz mindestens so breit macht,
wie die kleine, grüne Platine davor. Macht man das nicht, lässt sich das Lokgehäuse nicht korrekt aufsetzen ...
Bild

Bild Bild 6) sehr wichtig ist es auch um und zwischen den unteren Stirnbeleuchtungslinsen schwarz zu
lackieren, ansonsten scheint Licht direkt um die Lampen herum von innen durch ...

Bild Bild 7) zeigt noch einmal die Aussparung für den Lichtleitkörper am Führerstand und die Lage der
grünen Platine. Der Lichtleitkörper ist hierin so eingesteckt, das er etwas Abstand zum Dach hin hat,
liegt also dort nicht direkt auf ...

Bild 8 und 9 zeigen den Einbau der unteren Beleuchtungsplatine. Dabei wurde sie in Bild 8 nur provisorisch aufgesetzt und
zunächst nur ganz leicht mit zwei kleinen Klumpen Autoknetmasse rechts und links an Ort und Stelle gehalten. Die Masse
kann man im Bild zwar nicht sehen, aber sie sitzt tatsächlich hinter der Platine und am Gussgehäuse. Auf diese Weise
gelingt es sehr gut und vor allem leicht die Zentrierung der Platine genauestens einzurichten. Schließlich soll diese ganz
exakt vor den Stirnlinsen stehen, so dass das Licht optimal durchscheinen und gleichzeitig auch optimal getrennt leuchten
kann. Bild 9 zeigt die endgültige Fixierung ...
Bild Bild


MfG
Ralf.
paschalove
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Re: Einbau der Epoche III Stirnbeleuchtung in eine ROCO SBB

#2

Beitrag von paschalove »

Hallo Ralf,

toller Umbaubericht, vielen Dank hierfür.

Ich habe hier eine V 200 035 stehen, die digitalsiert werden soll und dann auch richtiges Licht bekommen soll.
Den Epoche III LED Satz würde ich hierfür gerne einsetzen. Hierzu eine Frage:

Sind Stirn- und Rücklichter separat schaltbar oder muss die Platine verändert werden?

Du schreibst in Deinen Berichten immer von KFZ Knetmasse. Hab gerade eine Weile gegoogelt, bin aber immer nur KFZ Reinigungsknetmasse gestossen.

Danke und viele Grüße

Joerg
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Ralf Büker
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Re: Einbau der Epoche III Stirnbeleuchtung in eine ROCO SBB

#3

Beitrag von Ralf Büker »

Hallo Jörg,
entschuldige das ich erst jetzt antworte, aber war ein paar Tage in "Bärlin" ...
Ja, Stirn- und Rücklicht sind (natürlich) separat schaltbar zu machen.
Die verwendete Autoknetmassse ist von A.T.U.
HX Dichtband – 20 x 3000 mm – BUTYL - Preis 2011: 11,49€ die Rolle

MfG
Ralf.
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