Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugellager

Umbauanleitungen von Usern dieses Forums zusammengestellt.

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#26

Beitrag von Womobahn »

Hallo Harald,
nach Deiner wirklich guten Beschreibung des Umbaus auf Kugellager habe auch ich mir die Lager beschafft und wollte nun eine alte Italienische Lok von Märklin (3035) umbauen, da die Laufeigenschaften mangelhaft sind. Allerdings ist die Lagerbuchse nur 1,5 mm stark und nicht, wie bei Deiner Lok, 2 mm. Stecke ich nun das Lager mit 2 mm in die Aussparung klemmt nach dem Zusammenbau der Feldmagnet, was ja nicht vewunderlich ist. Hast Du Erfahrung mit dem Vertiefen des Aufnahmelagers, das ja im Metall sitzt? Lager mit einer Breite von 1,5 mmhabe ich leider nicht gefunden, aber ich könnte mir vorstellen, wenn man mit einem 3,9 mm Bohrer 0,5 mm tief bohrt, passt das Kugellager so, dass der Magnet nicht mehr klemmt. :?:
Danke für eine Antwort und freundliche Grüße
Wolfram
der_picard
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#27

Beitrag von der_picard »

Hallo Wolfram,

puh, also mal sehen ob ich das richtig verstehe. Das Kugellager, das in den Rahmen der Lok eingebaut werden soll, ist also 0,5mm zu breit!?

Soll heißen, die benötigst Kugellager mit der Abmessung 1,5x4x1,5

Also Durchmesser Innen: 1,5mm
Außen Durchmesser: 4mm
Aber eine Breite von: 1,5mm (anstatt 2mm, wie das bei mir z.B. der Fall ist)

Da gäbe es eine Quelle für solche Kugellager, allerdings sind die Kugellager in dieser Variante aber offen.

http://airspeed-shop.de/Kugellager-15x4 ... 046_x2.htm

Mhm, wäre vielleicht nicht so gut wenn der Staub der Kohlebürsten ins Kugellager kommen würde...

Wobei das offene Kugellager ja immerhin auf der entgegen gesetzten Seite der Kohlebürsten liegt und der Anker dazwischen ja noch "wirbelt".

Das Verschließen der Kollektorspalten könnte hier den Abrieb der Kohlebürsten noch minimieren.

Erfahrung mit dem Vertiefen des Aufnahmelagers im Lokrahmen habe ich leider nicht.

Ob es sinnvoll ist mit einem 3,9 mm Bohrer 0,5 mm tief zu bohren, damit das Kugellager passt, so dass der Magnet nicht mehr klemmt, ist eine gute Frage.

Wo möchtest Du denn konkret rein bohren???

Mir würde ein Bild vielleicht helfen das Problem visuell erfassen zu können.

Im Augenblick kann ich mir das mit dem klemmenden Feldmagneten noch nicht so recht vorstellen, zumal ich die Märklin Lok 3035 nicht kenne. Habe danach zwar gegoogelt, war aber nichts passendes mal eben zu finden, das mir geholfen hätte Dein Problem komplett zu erfassen.

Viele Grüße,

Harald
(der_picard

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#28

Beitrag von Womobahn »

Hallo Harald,
herzlichen Dank fürs Zuhören bei meinem Problem. Es ist völlig richtig:
Also Durchmesser Innen: 1,5mm
Außen Durchmesser: 4mm
Aber eine Breite von: 1,5mm (anstatt 2mm)
Ich habe 4 Fotos von dem Motor gemacht, bin aber zu blöd, sie hier einzustellen, da es Fotos im JPG-Format sind. Ich bekomme den Hinweis, Dateierweiterung jpg ist nicht erlaubt. :oops:
Ich kann mich erinnern, hier mal eine Anleitung zum Einfügen von Fotos gesehen zu haben, ich werde mal danach suchen. Ich bin leider nicht so oft im Forum unterwegs, dass ich mich sofort erinnern kann. Soll ich evtl. per PN senden?
Zurück zum Thema: Mit dem Link auf die schmalen Lager ist mir geholfen, ich werde mal nachsehen. Denn mit dem Bohrer das Lager von Ihnnen zu erweitern scheint vollkommen ausgeschlossen, da eines der Zahnräder davor sitzt.
Zur Vervollständigung: Die Lok ist schon alt, der gesamte Antriebsblock ist aus Metall und hat nicht, wie die Neueren, ein Lager in Plastik liegend, was man dann herausdrücken könnte.
Viele Grüße
Wolfram

PS: Dank der schnellen Hilfe habe ich jetzt Fotos anhängen können :D

Bild
Bild
Bild
Bild

Foto 1 Gesamtansicht des Motors mit Motorschild
Foto 2 andere Seite
Foto 3: Inneres mit Sicht auf das eingesetzte, zu breite Lager
Foto 4: Draufsicht. Gut zu erkennen der Überstand des Lagers.
Wollte ich nun, wie oben beschrieben, den Bohrer ansetzen, um eine 4 mm Öffnung zu bekommen, würde ich das Zahnrad beschädigen.
Ich habe mit Hilfe Deines Links die Lager bestellt und werde jeweils ein kleines Lager in die vorhandene Öffnung setzten und das 4 mm-Lager ins Motorschild.
Ich werde später mal berichten, wie sich das alles auswirkt. Vorab aber herzlichen Dank für die Hilfe.
Gruß Wolfram
der_picard
Ehemaliger Benutzer

Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#29

Beitrag von der_picard »

Hallo Wolfram,

danke für die Bilder! Jetzt sehe auch ich das Problem, sprichwörtlich.

Die Info, dass der Rahmen der Lok über kein Plastik Lager zum heraus nehmen verfügt, hatte mir gefehlt.
Jetzt wird ein "Schuh" draus :wink:

Mhm, also mit einem 4,0mm Bohrer sollte die Aufbohrung des im Lokrahmen integrierten Lager möglich sein.
4,0mm daher, da ja das Metall plastisch und nicht elastisch ist. Da würde sich ein 4,0mm Kugellager nicht in eine 3,9mm Bohrung unterbringen lassen.

Da es sich hier aber um Metall handelt, das zu bohren ist, würde ich da aber nur mit einer Standbohrmaschine dran gehen. Der Ausbau der Zahnräder wäre hier aber sicherlich angebracht, zumindest das große in der Mitte, vor dem Versuch.

Alternativ könnte ich mir vorstellen, mit einer Metallpfeile den korrekten Durchmesser von Außen her ins Lager vom Lokrahmen zu pfeilen.
Der Ausbau des Zahnrades in der Mitte wäre dann aber auch auf jeden Fall wohl unumgänglich.
Eine zentriertes pfeilen wäre aber wohl fragwürdig...

Von daher, sollte das 1,5mm breite Kugellager wohl erstmal die einfachste Lösung sein.
So kannst Du erstmal testen, ob es überhaupt für Deine Lok etwas bringt.

Ich denke aber ja und drücke die Daumen, bin gespannt auf das Ergebnis!

Viele Grüße,

Harald
der_picard

Berderwe
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#30

Beitrag von Berderwe »

Hallo Moba-Kollegen,

zu diesem Umbau hätte ich auch noch einige Fragen,
da dieses Thema bei mir auch ansteht:

Wie baut man eigentlich die Zahnräder aus?

Und vor allem, wie bekommt man sie wieder fest?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
der_picard
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#31

Beitrag von der_picard »

Grüß Gott,

die Lagerbolzen der Zahnräder müssen ausgebaut/raus gedrückt werden.

Im Forum sind diverse Medthoden angesprochen worden, es scheinen viele MoBa Freund recht simpel mit Hammer und Nagel (oder ähnlichen Gegenständen) die Lagerbolzen einfach auszuschlagen... und später umgekehrt wieder reinzudrücken.

Ich hatte mal in einem Beitrag gelesen, in dem jemand auch ein richtiges Werkzeug dazu benutzt hat, ich komme aber nicht mehr auf den Fachbegriff... irgendwas mit Induzierer oder so... leider finde ich den Beitrag dazu auch grad nicht wieder :oops:

Grüße,

Harald
der_picard
Zuletzt geändert von der_picard am Di 9. Okt 2012, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.

Berderwe
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#32

Beitrag von Berderwe »

Hallo Harald,

danke, das hilft erst mal weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
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sirz-moba
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#33

Beitrag von sirz-moba »

Hallo Harald,
der_picard hat geschrieben:Ich hatte mal in einem Beitrag gelesen, in dem jemand auch ein richtiges Werkzeug dazu benutzt hat, ich komme aber nicht mehr auf den Fachbegriff...
ich würde es mit einem Durchschlag probieren, Problem dabei der geringe Durchmesser der Durchschläge, diese können leicht brechen.
In diesem Fall würde ich es auch mit einem Nagel probieren, ist ja auch ein Stahlstift :wink:
Gruß Ingo

aktuelle Anlage die Planung und der Anlagenbau

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fantux
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#34

Beitrag von fantux »

Hallo,
der_picard hat geschrieben:Ich hatte mal in einem Beitrag gelesen, in dem jemand auch ein richtiges Werkzeug dazu benutzt hat, ich komme aber nicht mehr auf den Fachbegriff...
die Dinger heissen Splint(aus)treiber oder Bolzen(aus)treiber. Unter dem Namen findet man sie zumindest auf eBay.

Gruß,
fantux
Das Aussteigen und Blumenpflücken während der Fahrt ist strengstens untersagt!
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Peter BR44
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#35

Beitrag von Peter BR44 »

sirz-moba hat geschrieben:.......
In diesem Fall würde ich es auch mit einem Nagel probieren, ist ja auch ein Stahlstift :wink:
Hallo Ingo,

die Zeiten sind lange vorbei, wo ein Nagel noch ein Nagel war.
Darum heißen die Teile Mittlerweile auch nur noch Drahtstifte.
Es sei denn Du kaufst noch richtige Stahlnägel.
Viele Grüße Peter

Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!

Berderwe
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#36

Beitrag von Berderwe »

Guten morgen Moba-Kollegen,

noch zwei Fragen:

sind die Achsen für die Zahnräder zylindrisch, also sozusagen parallel,
oder habe sie eine konische Seite?

Ist es also egal, von welcher Seite ich sie herausschlage?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#37

Beitrag von Womobahn »

Hallo Reinhard,
ich kann Dir leider gar nichts dazu sagen, denn an das Herausnehmen der Zahnräder traue ich mich nicht. Ich befürchte nämlich, sie später nicht wieder richtig einsetzen zu können - :oops:
Falls Du Dich aber herantraust, ghib doch bitte mal Nachricht.
Mit meinem Umbau bin ich noch nicht so weit, ich warte noch auf die Lager.
Freundliche Grüße
Wolfram
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DeMorpheus
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#38

Beitrag von DeMorpheus »

Hallo Reinhard,

die Bolzen sind üblicherweise zylindrisch, haben aber meistens einen Kragen, der das Zahnrad am herunterrutschen hindert. Den Kragen kriegt man natürlich nicht durchs Zahnrad durch.
Die Bolzen müssen „immer“ von ihrem Gehäuseende her Richtung Zahnrad herausgedrückt werden und umgekehrt wieder durch das Zahnrad ins Gehäuse hinein.

Es gibt auch Bolzen mit einem Absatz, damit sie nicht zu tief ins Motorgehäuse eingedrückt werden können. Für die gilt natürlich das gleiche.

Schöne Grüße,
Moritz
Viele Grüße,
Moritz
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Berderwe
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#39

Beitrag von Berderwe »

Hallo Moritz,

jetzt kommt so langsam Licht ins Dunkel.

Ich werde weiter berichten, wenn ich so weit bin.
Ich habe noch einige einfache Testloks zum Üben.

Erst einmal vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
der_picard
Ehemaliger Benutzer

Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#40

Beitrag von der_picard »

Splinttreiber, DANKE, ja, das war es :!:
Das Bild hatte ich vor Augen... wie komme ich auf Induzierer :?:
Na egal.

Auf jedenfall noch ein Werkzeug, das man als MobA Fan sicherlich gebrauchen kann.

Damit bekommt man die Bolzen super raus und wieder rein.
Gleich mal ein paar kaufen.

Viele Grüße,

der_picard
(Harald)

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#41

Beitrag von Womobahn »

Hallo Harald, hallo Forumskollegen,
ich habe das WE genutzt für den Umbau auf Kugellager. Auf der Metallseite habe ich ein schmales Lager eingesetzt, auf der Motorschildseite das von Dir genannte Lager. An einem alten Schild habe ich eine Handbohrung nach Deiner Umbaubeschreibung versucht, vollkommen mißlungen! :oops: Mit dem Bohrständer hat es dann gut geklappt, die Lok ist nun wieder zusammengebaut und läuft, als sei sie eine ganz Neue.
Also vielen Dank für Deine Anregung und die Vermittlung von Mut, mal schwierigere Dinge anzugehen. Weitere Loks werde ich peu a peu auch mit Kugellagern versehen.
Gruß Wolfram
der_picard
Ehemaliger Benutzer

Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#42

Beitrag von der_picard »

Hallo Wolfram,

erstmal Glückwunsch zu dem dann doch noch gelungenem Umbau.
Schön, das die Kugellager Deiner Lok zu neuer Jugend verhelfen :D

Darf ich fragen woran die Handbohrung gescheitert ist?
Hast Du sofort auf das passende Maß versucht, das Loch im Motorschild zu bohren?

Ich hatte ja beschrieben, hier Stufenweise zu bohren.
Also mit verschiedenen Bohrer Größen, von sehr klein bis schlussendlich zur gewünschten Größe, zu bohren.

Das ist um Grunde das ganze Geheimnis, mit jeder Bohrer Größe immer nur ein paar Umdrehungen aufbohren.

Viele Grüße,

der_picard
(Harald)

PS: Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Umbau weiterer Loks!

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#43

Beitrag von Womobahn »

Hallo Harald,
ich habe mir vor Beginn der Bohrungen die von Dir beschriebenen Bohrer in den abgestuften Größen gekauft und dann Stück für Stück aufgebohrt. Vielleicht hatte ich einen Knick in der Optik, aber das Bohrloch verrutschte ab 3 mm immer weiter nach unten (obwohl ich das Motorschild fixiert hatte!), war bei 3,9 mm angekommen nicht mehr zentral, ein Einsatz probehalber verlief negativ. Aber mit dem Bohrständer wurde es dann prima.
In Kürze gehe ich die anderen Loks an, muß aber noch anderweitige Probleme beseitigen. Dazu gabs auch schon wieder Hilfe hier im Forum :lol:
Im übrigen: Nochmals Danke für Deine Anregungen!
Herzliche Grüße
Wolfram
der_picard
Ehemaliger Benutzer

Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#44

Beitrag von der_picard »

Hallo Wolfram,

gern geschehen. Ich bin gespannt auf weitere Erfolgsberichte.

Merkwürig, merkwürdig... zu mahl ich ja nach meiner eigenen Anleitung auch schon ein paar Loks umgebaut habe.
Einen Bohrständer habe ich leider nicht, da muss ich mich wohl weiterhin noch auf mein Feingefühl verlassen.

Naja, am Ende zählt das Ergebnis!
Es führen bekanntlich viele Wege nach Rom :wink:

Schlussendlich zählt nur, das es Deinen Loks gut geht und diese so seidenweich rollen, wie am Ersten Tag.

Viele Grüße,

der_picard
(Harald)
Maxjonimus
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#45

Beitrag von Maxjonimus »

Ich werde jetzt auch mal erste Umbauten vornehmen, allerdings erst mal nur am Motorschild. Denn das Motorschild-Lager scheint mir immer eher bedürftig zu sein als das im Getriebeblock. Der Aufwand hält sich dann auch in Grenzen und 50% müsste damit mindestens schon rauszuholen sein.
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Settebello
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#46

Beitrag von Settebello »

Liebe Stummi-Kollegen,

ich danke Euch allen, vor allem aber dem Tröööt-Inhaber, für die gute Anleitung und die weiteren Tips. Ich habe daraufhin meine Märklin BR 360 (Art.-Nr. 37649) umgerüstet, sie hat den HLA, aber knarzte von Anfang an ganz erbärmlich in den unteren Geschwindigkeitsstufen. Das Kunststoffgehäuse verstärkte das noch. Das Ölen und Fetten der Motorlager brachte immer nur eine vorübergehende Besserung. Immerhin wußte ich dadurch, wer der Übeltäter ist :idea:

Die Kugellager habe ich mir bei dem genannten Versand besorgt, desgleichen einen Zentrierbohrer 1,6 / 4 mm. Ich habe eine normale Bohrmaschine zum Aufbohren des Motorschildes verwendet, und einen Bohrständer. Ich glaube daß es sich durchaus lohnt, das Motorschild auszubauen und einen Bohrständer zu verwenden, auch wenn man die Anschlüsse ablöten und nach dem Einbau des Kugellagers wieder anlöten muß. Die Bohrung wird exakter und so sitzt das Kugellager auch in dem 4mm - Loch fest. Den Rat, das Motorschild auf eine Sperrholzplatte zu Schrauben, kann ich nur unterstützen, denn das Motorschild hat scharfe Metallteile - was den Fingern nicht unbedingt guttut :shame: Auf der Rahmenseite muß man das Kugellager von innen Eindrücken, nur so passt es.

Das Ergebnis lohnt den Aufwand: das Knarzen in den unteren Geschwindigkeitsstufen ist weg! :D Natürlich ist die Lok immer noch lauter als manch andere Kollegin, aber mit den Kugellagern ist ein erheblicher Fortschritt erreicht und ich werde bestimmt noch weitere Loks umrüsten.

Viele Grüße von

Sebastian
zu meinem Anlagenthread: "klick" :arrow: Bild

mal 'was anderes: Eisenbahnland Japan :arrow: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=153&t=170444

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#47

Beitrag von Womobahn »

Hi Sebastian,
Glückwunsch zum erfolgreichen Umbau. Du machst die gleichen Erfahrungen, wie ich. Aber ich tue mich noch immer schwer mit dem Zentrieren der Bohrung, selbst wenn ich nach den prima Anleitungen hier im Forum vorgehe oder auch mit dem Bohrständer. Vermutlich liegt es wirklich an einem Knick in der Optik. :shock:
Viel Vergnügen beim nächsten Umbau.
Gruß Wolfram
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Harald
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#48

Beitrag von Harald »

Hallo Wolfram,
Aber ich tue mich noch immer schwer mit dem Zentrieren der Bohrung
Du bist 66 Jahr, benutzt Du eine Lesebrille ?
Hast Du genug Licht ?
Benutzt Du einen Zentrierbohrer ?
Benutzt Du einen Bohrständer ?
Kontrollierst Du immer 2 Ebenen vor dem Bohren ?

Man darf solche Arbeiten nur machen, wenn man innerlich dazu bereit ist,
d.h. man braucht Ruhe und genügend Zeit....... :wink:

Ich würde so vorgehen: Schild auf ein Brett schrauben, die Schrauben aber noch nicht anziehen, das Schild muss
noch Spiel haben. Dann die Spitze vom Zentrierbohrer eintauchen, dabei bringt sich das Motorschild in die
Richtige Position. Erst jetzt die Schrauben mit Gefühl anziehen. Und dann mit Mut bohren....... 8)

Viele Grüße von

Harald

Womobahn
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#49

Beitrag von Womobahn »

Hallo Harald,
ja, Lesebrille benutze ich. Ja, Licht ist auch ausreichend vorhanden. Nein, Zentrierbohrer benutzte ich nicht, ich gehe nach der Anleitung, wie oben beschrieben vor: Klein anfangen und nacheinander die nächste Größe des Bohrers nehmen, bis ich auf 3,9 mm angekommen bin, dann passt das Lager in die Bohrung.
Bohrständer habe ich eingesetzt, nachdem die erste Handbohrung ein Flop war.
Wenn Du einen Zentrierbohrer nimmst, greifst Du dann gleich auf den Endgröße zu oder weitest Du auch Stück um Stück?
Was die Arbeit selbst angeht: Inzwischen habe ich die Ruhe und auch die Zeit, auch bin ich jedes Mal innerlich bereit.... :)
Aber vielen Dank für Deine Hinweise.
Gruß Wolfram
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tron24
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#50

Beitrag von tron24 »

Hallo Wolfram,
Klein anfangen und nacheinander die nächste Größe des Bohrers nehmen, bis ich auf 3,9 mm angekommen bin
... und jedesmal hast du 1/10 Versatz.

Kennst du Zentrierbohrer? - anscheinend nicht.
Mit der Spitze in das vorhandene Loch eintauchen und in einem Rutsch voll durch bohren (1,6 auf 4mm).
Das Bohrloch zentriert sich selber.
Bild

lg tron24
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