Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

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Asslstein
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#26

Beitrag von Asslstein »

Servus Christoph,

also prinzipiell halte ich Dein Vorhaben für machbar. Wie groß der Aufwand wird, hängt natürlich von vielen verschiedenen Faktoren ab. Nicht ganz unwesentlich ist die Größe. Mein Hintergrund hat eine Länge von fast 14 m. Dafür habe ich drei verschieden Hauptmotive und 4 verschieden Nebenmotive und dann noch etliche Bäume und Büsche kombiniert. Etliche davon sind mehrfach vorhanden, unter anderem ist auch eins der Hauptmotive doppelt. Allein dafür kommen schon mal 100 bis 150 Bilder zusammen. Die vielen Versuche habe ich da nicht mit gerechnet.
An wie vielen verschiedenen Tagen ich unterwegs war, kann ich nicht mehr sagen. Am Anfang hatte ich sehr viele Fehlversuche, weil ich bis auf meine Fotografiekenntnisse bei Null angefangen habe und mir die ganze Thematik erst erarbeiten musste. Nachdem ich aber die Motive, die ich hernehmen wollte, bestimmt hatte, war der Rest eine Sache von ein paar Tagen. Das Wetter und die Tageszeit mussten halt jeweils stimmen. Es ging eigentlich nur an drei, vier Wochenenden. Die Jahreszeit ist nämlich auch so ein Punkt. Der Frühsommer, den ich für meine Panoramen brauchte, ist leider fast immer verregnet. Auch wenn es dieses Jahr nicht ganz so schlimm war.
Eventuell wirst Du öfter ins Allgäu fahren müssen. An den Tagen, an denen Du nicht fotografieren kannst, kannst Du ja die typischen Motive erkunden. Beim nächsten Mal kannst Du Deine Tour dann entsprechend planen und verlierst kaum noch Zeit. Das Erkunden geht auch bei schlechtem Wetter und zur falschen Jahreszeit.
Nicht typische Motive wie Bäume, Büsche, den Himmel oder ein Stück Wald kannst Du auch zu Hause fotografieren.
Wenn Du nicht so viele Versuche hast, hilft es mit Sicherheit auch daheim zu Üben. Fotografiere halt schon mal daheim eine Ortschaft und schau, wie Du damit zurecht kommst. Das gibt Sicherheit. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine ganzen Fehlversuche nicht vergeblich waren.

Gruß
Knut

Lord_Nelloz
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#27

Beitrag von Lord_Nelloz »

Hallo Knut,

insgeheim habe ich schon befürchtet, was aus Deinen Worten herauszuhören ist. Eigentlich ist ein solches Hintergrundprojekt nur sinnvoll, wenn man eine Landschaft fotografiert, zu der man häufigen Zugang hat. Denn wenn man nur einmal oder ggf. mit einer spontanen Aktion auch zweimal im Jahr dort ist, sind die Unwägbarkeiten doch viel zu groß (insb. Wetter). Und jeder Fehlversuch verlängert dann das Erstellen eines Hintergrundes um bis zu einem Jahr. Wobei ich auch nicht Bilder aus zwei Jahren wg. unterschiedlicher Vegetationsfortschritte bzw. ggf. Schnee auf den Bergspitzen etc. mischen kann.

Ach, das ist doch Sch...eibenkleister...

Denn ich habe auch ungefähr 14m zu füllen, allerdings nur jeweils ca. zwei mal sieben Meter am Stück (durch eine Trennung auf der Mittelkulisse), was das etwas einfacher machen würde. Ich schaue auch die ganze Zeit schon in meinen Urlaubsfotos, ob ich etwas passendes finde, bisher aber noch ohne Erfolg...

Den Tip, mit dem Üben zu Hause werde ich auf jeden Fall beherzigen...vielleicht finde ich den Hintergrund ja dann auch gut um mein Anlagenthema doch wieder nördlich des Weißwurschtäquators anzusiedeln :fool:

P.S: Ich kaper hier mit meinen Problemchen so einfach Deinen Workshop-Thread...ist das eigentlich ok, weil Du das so gedacht hast (Anleitung im ersten Beitrag und danach muntere Fragerunde) oder wäre das eher ein Thema, was in meinem Thread fortgeführt werden sollte?
Viele Grüße
Christoph

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Asslstein
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#28

Beitrag von Asslstein »

Servus Chritoph,

nein, nein, Deine Fragen passen hier schon. Andere könnten vor ähnlichen Problemen stehen.
Ich wollte Dich aber beileibe nicht von Deinem Vorhaben abbringen. Und ich würde es auch nicht so schwarz wie Du sehen. Ich wollte nur klar stellen, dass man nicht davon ausgehen kann, dass alles auf Anhieb klappt.
Und was soll so schlimm daran sein Fotos aus zwei verschiedenen Jahren zu haben. Außer in den Monaten April und Mai, wenn die Natur förmlich explodiert, sind die Unterschiede nicht so groß. Und vier Wochen hin oder her machen in der Regel nichts aus. Und selbst wenn es drei Jahre dauert! Wann muss Deine Eisenbahn fertig sein?
Ich würde die Flinte nicht ins Korn werfen, es ist doch unser Hobby.

Gruß
Knut
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doerphof
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#29

Beitrag von doerphof »

Moin Christoph,

dank der Arbeit von Knut konnte ich, unter Berücksichtigung der Tipps aus diesem Workshop, innerhalb von wenigen Stunden die Aufnahmen als Basis für meine Hintergrundgestaltung durchführen. Ich habe alle Tipps so weit es möglich war beherzigt und dann einfach losgelegt.

OK, mein Hintergrund ist gerademal 7m lang, aber auch die wollen gestaltet werden.

Um nicht unnötig Redundanzen zu erzeugen hier mal der Link mit den Bildern zu meiner Hintergrundgestaltung:

viewtopic.php?f=50&t=107273#p1421005

Was ich auch festgestellt habe: wenn die Kamera ordentlich vorbereitet ist, die Optik stimmt und das Stativ einigermaßen standfest und genau ist, dann kommt man auch mit wenig Zeit zu ordentlichen Ergebnissen. Außerdem sage ich immer: "Mut zur Lücke!" Was bei den Aufnahmen nicht perfekt geworden ist, kann ja am Computer ausgebügelt werden :fool: .

Grüße Klaus
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SpaceRambler
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#30

Beitrag von SpaceRambler »

Hallo Knut, das ist eine ausgezeichnete Anleitung!!! Auch wenn ich zur Zeit keinen selbst erstellten Hintergrund benötige, werde ich demnächst alles mal ausdrucken und lesen.
Grüße Randolf
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Ralf Franke
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#31

Beitrag von Ralf Franke »

Hallo Knut,
das ist ein ganz hervorragender Bericht, den du da mit sehr viel Arbeit erstellt hast.
Bisher habe ich ihn nur grob überflogen. Ich werde ihn aber auf alle Fälle noch intensiv rein ziehen. Ach wenn ich auf Grund der großen Entfehrnung zu der Landschaft meines Modellbahnthemas, nicht einfach mal wenn dascWetter past dort Fotos machen kann.

MfG
Ralf
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#32

Beitrag von Lord_Nelloz »

Asslstein hat geschrieben:Ich wollte Dich aber beileibe nicht von Deinem Vorhaben abbringen. Und ich würde es auch nicht so schwarz wie Du sehen. Ich wollte nur klar stellen, dass man nicht davon ausgehen kann, dass alles auf Anhieb klappt.
Und was soll so schlimm daran sein Fotos aus zwei verschiedenen Jahren zu haben. Außer in den Monaten April und Mai, wenn die Natur förmlich explodiert, sind die Unterschiede nicht so groß. Und vier Wochen hin oder her machen in der Regel nichts aus. Und selbst wenn es drei Jahre dauert! Wann muss Deine Eisenbahn fertig sein?
Ich würde die Flinte nicht ins Korn werfen, es ist doch unser Hobby.

Moin Knut,

na Du hast ja recht...andererseits hatte ich vor, den Hintergrund vor der Ausgestaltung des Vordergrundes anzubringen, da mir das so herum irgendwie einfacher erscheint. Ich bleibe auf jeden Fall am Thema dran.

Denn, Klaus, der Du schriebst,
doerphof hat geschrieben:dank der Arbeit von Knut konnte ich, unter Berücksichtigung der Tipps aus diesem Workshop, innerhalb von wenigen Stunden die Aufnahmen als Basis für meine Hintergrundgestaltung durchführen. Ich habe alle Tipps so weit es möglich war beherzigt und dann einfach losgelegt.

OK, mein Hintergrund ist gerademal 7m lang, aber auch die wollen gestaltet werden.

Um nicht unnötig Redundanzen zu erzeugen hier mal der Link mit den Bildern zu meiner Hintergrundgestaltung:

viewtopic.php?f=50&t=107273#p1421005

Was ich auch festgestellt habe: wenn die Kamera ordentlich vorbereitet ist, die Optik stimmt und das Stativ einigermaßen standfest und genau ist, dann kommt man auch mit wenig Zeit zu ordentlichen Ergebnissen. Außerdem sage ich immer: "Mut zur Lücke!" Was bei den Aufnahmen nicht perfekt geworden ist, kann ja am Computer ausgebügelt werden :fool: .
Du machst mir dann doch wieder Hoffnung, dass ich das bei meinem nächsten Besuch in der Gegend doch vom Rohmaterial recht fix abgefrühstückt bekomme. Ich weiß ungefähr wo ich wann am Tage hin muss und wenn das jetzt noch ein Jahr oder zwei dauert...ejaaaal (ich bin leider sooo ungeduldig...). Denn so ein selbsterstellter Hintergrund mit den gewünschten Motiven ist ja irgendwie doch wesentlich feiner als ein 08/15-beliebiger-JoWi-Hintergrund (oder noch schlimmer: Oberstdorf von Faller, wo für die Erweiterung des Hintergrundes das Motiv einfach nochmal gespiegelt wurde...). Wobei das kein Angriff auf die Firma JoWi sein soll, da ich deren Hintergrundsystem vom Prinzip her wirklich klasse finde. Allerdings meiner Meinung nach durch das Konzept auch beliebig ohne wirkliche Wiedererkennungsmerkmale. Da ist was selbst erstelltes doch ganz was anderes.

Evtl. habe ich auch die Möglichkeit einen Kumpel einzuspannen, der Ende September für eine Woche zum Urlauben runterfährt und gerne fotografiert...dann geht es vielleicht sogar fixer...
Viele Grüße
Christoph

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steve1964
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#33

Beitrag von steve1964 »

-
Tag Knut,
macht Spass hier mitzulesen.
Wow, meinen bedingungslosen Respekt,
du hast dich mit der Sache aber wirklich bis ins allerkleinste Detail
ohne eine Frage offenzulassen beschäftigt und präsentierst uns das Destillat deiner Arbeit, finde ich einfach Klasse ! Vielen Dank !
Grüße
Steve
-
Ich baue , also bin ich .
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Asslstein
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#34

Beitrag von Asslstein »

Servus zusammen,

und entschuldigt bitte, jetzt hat es etwas länger gedauert. Zum einen war ich anderweitig beschäftigt und zum anderen fehlte mir etwas die Motivation.

Dass mit Klaus jetzt der erste angefangen hat die Anregungen aus dieser Anleitung umzusetzen freut mich natürlich sehr. Und es scheint spurweitenübergreifend zu funktionieren.
Dass trotz des sehr trockenen und schwierigen Stoffs Leute wie Randolf, die momentan gar keinen Bedarf an einem Hintergrund haben, hier nicht nur etwas den Text überfliegen, sondern sogar eingehend studieren, verwundert mich und ist mir natürlich noch mehr Ansporn den Rest auch gut hinzubekommen. Steve schreibt sogar von Spaß beim lesen. Wow, das baut auf!

Und Ralf, da bist Du in einer ähnlichen Situation wie Christoph (Lord_Nelloz), der wohnt auch nicht in der Nähe seiner Motive. Klaus (doerphof) übrigens auch nicht und der hat schon erste Erfolge.
Da fällt mir übrigens auf, dass wohl sehr viele Ihr Anlagenmotiv wohnortfern angesiedelt haben. Oder ist das hier nur eine zufällige Ansammlung?

Ach ja, der Rest von Kapitel 9 ist jetzt online.

Gruß
Knut
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doerphof
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#35

Beitrag von doerphof »

Moin Knut,

ich möchte Dir an dieser Stelle nochmals für Deine tolle Arbeit danken, mit meinem Hintergrund geht es langsam weiter.

Wird es bald eine Fortsetzung Deines fabelhaften Workshops geben?

Grüße Klaus
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Asslstein
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Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil II

#36

Beitrag von Asslstein »

10. Das Vermessen der Anlage und die Umsetzung in eine Schablone

Damit der angefertigte Hintergrund zum Schluss auch zur Anlage passt, habe ich mir per Software eine Schablone mit den Abmessungen der Anlagensilhouette erstellt. Verwendet habe ich das Vektorzeichenprogramm Inkscape in einer relativ alten Version 0.48. Inzwischen gibt es die Version 0.91, bei der es sich aber immer noch um Freeware handelt.
Vor dem Zeichnen kommt aber erst noch die schweißtreibende Arbeit des Vermessens. Mit Meterstab, Bleistift und Papier habe ich die Höhe der Anlage entlang der Anlagenkannten, hinter denen der Hintergrund angebracht werden soll, gemessen und notiert. Ich habe dazu zuerst die Länge der einzelnen Kannten gemessen und diese in ein 10 cm Raster eingeteilt. Die Lage von markanten Dingen wie eine Straße oder einen Bach, die die Anlage verlassen, habe ich auf 0,5 cm genau festgehalten. Die Höhe dieser Punkte und die Punkte im 10 cm Raster habe ich dann vom Boden weg gemessen und auf einen halben Zentimeter gerundet notiert. Ich hätte auch von der Raumdecke nach unten messen können. Bei mir sind sowohl Fußboden als auch Decke ohne nennenswerte Höhenabweichung und daher als Bezugseben geeignet. Wer schiefe Decken und Fußböden in seinem Hobbyraum hat, muss sich was anderes einfallen lassen.

Im nachfolgenden Bild sieht man die Oberfläche von Inkscape.

Bild

Zuerst ändere ich die Einheiten von Pixel auf Milimeter.

Die Umrisse meiner Schablone zeichne ich mit dem Werkzeug „Bezierkurven und gerade Linien zeichnen“.

Bild

Mit einem Klick auf die linke Maustaste positioniert man den ersten Punkt. Eine fertige Linie erhält man mit einem Doppelklick auf einen zweiten beliebigen Endpunkt. Wenn man dabei die STRG Taste gedrückt hält, rastet dieser Punkt in 15° Schritten ein und man kann eine exakt senkrechte Linie zeichnen.
Jetzt auf Pfeil in der Werkzeugleiste klicken und die Linie wird markiert.

Bild

Mit einem Doppelklick auf Füllung und Kontur öffnet sich ein Fenster zum Einstellen der Linieneigenschaften.
Folgende Einstellungen für Linien haben sich bei mir für das Anfertigen der Schablone bewährt.

Bild

Bild

Bild

Mit den Einstellungen für X und Y kann die Linie Positioniert werden. Ich wähle den Punkt 0; 0 immer für links unten (Fußboden). Mit H kann ich die Höhe der Linie bestimmen. In meinem Beispiel sind es 1300 mm.

Bild

Die Linie ist jetzt vermutlich deutlich größer als vorher und sprengt damit die aktuelle Darstellung. Mit einem Klick auf die kleine Lupe mit den beiden gelben Rechtecken werden wieder alle gezeichneten Elemente komplett dargestellt. Das kleine weiße Rechteck ganz unten ist das ursprüngliche virtuelle Arbeitsblatt mit der Größe DIN A4. Es stört nicht weiter, könnte aber in den Dokumenteneinstellungen ausgeblendet werden.
Die gezeichnete Linie vervielfältige ich jetzt mehrmals, indem ich mit dem Pfeil die Linie markiere, mit STRG-C kopiere und STRG-V vervielfältige. Die so erstellte zweite Linie positioniere ich mit den bekannten Feldern für x und y auf 100 und 0.
Dann markiert man beide Linien und wiederholt den Vorgang, nur positioniert man sie jetzt auf 200 und 0. Beim Markieren der zweiten Linie drückt man die Shift Taste, dann bleibt die erste markiert. Alternativ dazu kann man auch mit dem „Pfeil“ einen Rahmen um alle zu markierenden Elemente ziehen.
Mit diesen vier Linien wiederholt man den Vorgang erneut und positioniert diese jetzt auf 400 und 0.
Nach den nächsten Wiederholungen wären es dann 16, 32, 64, etc. Linien.

Bild

Diese 16 Linien entsprechen jetzt einer Distanz von 1,5 Meter.
Wenn wir jetzt mal von einer Kleinanlage mit einer Größe von 1 auf 2 Meter ausgehen, die an den Seiten und der Rückwand eine Hintergrundkulisse erhalten soll, haben wir eine erforderliche Länge von 4 Metern. Sollen die Ecken ausgerundet werden reduziert sich die Länge. Wie man das berechnet will ich kurz erklären.
Angenommen, die Ausrundung soll einen Radius von 20 cm haben, dann sind die Seiten nicht mehr einen Meter lang, sondern nur noch 100 cm – 20 cm = 80 cm. Die Rückseite ist nicht mehr zwei Meter lang, sondern nur noch 200 cm – 2 x 20 cm = 160 cm. Jede der beiden Ausrundungen besteht aus einem Viertel Vollkreis mit Radius 20 cm, also ¼ x 2 x 20 cm x Pi = 31,4 cm. Hier runde ich grundsätzlich auf. Ist nämlich zu wenig Länge da, verschiebt sich der Hintergrund in der Ausrundung in die Anlage hinein. Bei zu viel Länge wird schlimmstenfalls die Ausrundung etwas kleiner oder der Hintergrund hat etwas mehr Abstand zur Anlage. Es sind also gerundet 32 cm. Der gesamte Hintergrund mit Ausrundung hat also eine Länge von 80 cm + 32 cm + 160 cm + 32 cm +80 cm = 384 cm.
Anfang, Ende und Mitte der Ausrundung nehme ich ebenfalls als Linien in meine Schablone mit auf.
Ich benötige also 9 Linien im 10 cm Abstand für die ersten 80 cm. Die neunte Linie ist gleichzeitig Anfang der ersten Ausrundung. Der Abstand zur zehnten Linie (Mitte der Ausrundung) beträgt dann 16 cm. Der Abstand zur elften Linie (Ende der ersten Ausrundung) ist auch wieder 16 cm groß. Dann kommen wieder 16 Linien im 10 cm Abstand, zwei Linien im 16 cm Abstand für die zweite Ausrundung und 8 Linien für die zweite Seite. Fertig!

Bild

Als letztes kommen die Linien für Gewässer, Straßen und andere Dinge, die einen direkten Bezug zum Hintergrund haben. Nehmen wir einmal an im Hintergrund verlässt eine Straße die Anlage und links kommt ein Bach aus dem Hintergrund heraus. Die Entfernung haben wir jeweils von der linken, hinteren Anlagenecke aus gemessen. Die Straße ist davon 83 bis 93 cm weit entfernt, also 10 cm breit und der Bach ist 52 bis 59 cm weit entfernt, also 7 cm breit.
Mit der Ausrundung in der linken, hinteren Ecke verschieben sich jetzt auch die Entfernungen um 20 cm – 16 cm = 4 cm. Die Straße geht also von 79 bis 89 cm, gemessen von der Mitte der Ausrundung. Der Bach geht von 48 bis 55 cm, gemessen von der Mitte der Ausrundung. Die Mitte der Ausrundung liegt 96 cm vom linken Kulissenrand entfernt. Will man die jeweilige Entfernung vom linken Kulissenrand, liegen die Linien für den Bach bei 96 cm – 55 cm = 41 cm und 96 cm – 48 cm = 48 cm. Die Linien für die Straße liegen bei 96 cm + 79 cm = 175 cm und 96 cm + 89 cm = 185 cm. Ich habe Sie zu Demonstration im folgenden Bild etwas dicker gezeichnet.

Bild

Nachdem alle Linien gezeichnet sind, muss noch der Höhenverlauf angepasst werden. Dazu wird jede Linie einzeln angeklickt (markiert) und die Höhe per Tastatur im entsprechenden Feld eingetragen. Fünf Millimeter Genauigkeit reichen.

Bild

Jetzt fehlt noch die obere Konturlinie. Das erledige ich wieder mit dem Werkzeug „Bezierkurven und gerade Linien Zeichnen“.
Um die Spitzen der Linien genau zu treffen, wähle ich das Hilfsmittel „an Spitzen knoten einrasten“. Dazu sind die drei rot eingekreisten Schaltflächen rechts anzuwählen. Jetzt kann man mit dem Werkzeug von links nach rechts eine Kontur ziehen, indem man mit der linken Maustaste nacheinander auf die Spitzen klickt. Ist die Kontur fertig, schließt man den letzten Punkt mit einem Doppelklick.

Bild

Die untere Kontur ist eine gerade und kann daher auf die gleiche Weise gezeichnet werden, allerdings reicht es die erste und die letzte Linie anzuwählen. Das fertige Ergebnis sieht jetzt so aus.

Bild

Damit ist die Schablone im Prinzip jetzt fertig gezeichnet. Allerdings liegt sie bis jetzt nur als Vektorgrafik vor. Wir benötigen aber ein Bitmap.
Dazu gibt es in Inkscape eine Exportfunktion.
Aber zunächst empfehle ich noch einen Zwischenschritt mit dem die Linien dicker werden. Mit Strg-A markiere ich alle Linien. Mit einem Doppelklick auf „Kontur“ links unten geht das Fenster „Füllung und Kontur“ auf. Im Reiter „Muster der Kontur“ stelle ich die Breite aller Linien auf 1 mm.

Bild

Unter „Datei“ – „Bitmap exportieren…“ geht ein Fenster auf.
Nachdem die Zeichnung durch die breiteren Linien jetzt etwa 1 mm höher und länger ist, gebe ich die erwünschten Daten per Hand ein. Die Umrechnung in die richtige Auflösung bei 150 dpi erfolgt automatisch. Als Exportformat steht mir nur PNG zur Verfügung. Aber PNG ist sowieso schon das richtige Format, da es wie bereits erwähnt auch transparente Pixel darstellen kann.

Bild

Mit einem Klick auf den Button „Exportieren“ wird das Bitmap erstellt.
Zum Abschluss hübsche ich es in Paint.Net noch etwas auf. Mit dem „Farbeimer“ gebe ich den einzelnen Feldern etwas Farbe. Der Bach wird blau und die Straße grau. Dazu einfach die gewünschte Farbe im „Farben“-Fenster auswählen. Den Farbeimer im „Tool“-Fenster anklicken und mit dem Farbeimer die einzelnen Felder anklicken.

Bild

Und weil die Anlage mehr als einen Meter über dem Boden steht und ich die Schablone so gezeichnet habe, dass sie bis zum Boden reicht, ist meine Schablone jetzt viel zu hoch. Das stört zwar nicht, aber die hohe Pixelanzahl wird bei jedem Arbeitsschritt im PC unnötigerweise mit verarbeitet. Sie muss aber nur so hoch sein, dass die tiefste Stelle der Kontur nicht abgeschnitten wird. Über „Bild“ – „Zeichnungsbereichgröße“ schneide ich daher einen großen Teil des unteren Bereichs einfach ab.

Bild

11. Skalieren und Zusammensetzen

Wie aus den vielen bearbeiteten Motiven ein angepasstes Hintergrundposter wird, werde ich in diesem Kapitel zeigen. Wenn bisher sauber gearbeitet wurde, stellt dieser Arbeitsschritt keine große Hürde mehr dar.
Die Software anhand derer ich die Schritte erkläre ist Gimp 2.8. Gimp ist Freeware, kann trotzdem sehr viel und ist daher meiner Meinung nach etwas unüberschaubar. Mir persönlich ist Paint.Net, das ebenfalls Freeware ist, lieber. Paint.Net scheitert aber an richtig großen Dateien, wie ich sie für meinen Hintergrund benötigte und daher ging mein Griff zu Gimp.
Ich starte also Gimp und öffne als erstes die angefertigte Schablone. Die Bildgröße hat damit auch schon die richtige Breite, aber die Höhe ist noch viel zu niedrig. Über „Bild - Leinwandgröße“ kann man, wie der Name schon sagt, die Leinwandgröße ändern. Um auf eine Hintergrundhöhe von 800 mm bei 150 dpi zu kommen, benötigt man 80 cm / 2,54 Zoll x 150 dpi = 4724 Pixel. Diesen Wert trage ich in das Feld „Höhe“ ein. Weil Gimp das Bild nach unten erweitern würde, ich aber ein nach oben erweitertes Bild benötige, muss noch der Versatz für die Y-Achse eingetragen werden. Der Einfachheit halber kann man einen sehr großen Wert, wie z.B. 10000 nehmen. Gimp korrigiert von selbst auf den richtigen (neue Höhe minus alte Höhe) Wert. Abschließend noch den Button „Größe ändern“ betätigen und die Leinwand hat die gewünschte Größe.

Bild

Um aber für das Verschieben der Motive etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben mache ich die Leinwand zum Arbeiten noch etwas größer. Sowohl den Wert für Breite als auch für Höhe vergrößere ich um jeweils 2000 und klicke danach auf „Zentrieren“ um den Versatz automatisch richtig einzustellen. „Größe ändern“ führt die gewünschten Änderungen wiederum durch. Jetzt ist rundum ein Rand von 1000 Pixel.

Bild

Jeder Modellbahnhintergrund braucht einen Himmel und dieser ist auch immer ganz hinten. Entsprechend kommt dieser als erstes hinzu. Im Dateiexplorer packe ich die Bilddatei und ziehe sie in mein Gimp-Fenster. Gimp legt sie dort in einer neuen Ebene ab. Das mache ich im Laufe der Arbeit mit allen Motiven so und entsprechend groß wird die Anzahl der Ebenen. Daher öffne ich mir mit „Strg-L“ das Fenster zur Ebenenverwaltung. Mit dem grünen Pfeil abwärts verschiebe ich den Himmel gleich nach hinten.

Bild

Das Werkzeug zum Verschieben der Ebene lege ich mit der Taste „M“ auf den Mauszeiger. Damit kann ich dann bei gedrückter, linker Taste die komplette ausgewählte Ebene frei in die gewünschte Position schieben. In meinem Beispiel schiebe ich sie etwas nach unten.
Für pixel- oder millimetergenaues Verschieben einer Eben gibt es übrigens das Werkzeug Versatz. Man findet es unter „Ebene – Transformation – Versatz“.

Bild

Als nächstes platziere ich mein Hauptmotiv, die Stadt, das Dorf oder eine Bergkette oder… vor dem Himmel und schiebe es wieder in Position.

Bild

Dazu kommen dann noch weitere Motive. Links und rechts je ein Hang mit Bäumen und Felsen und im Hintergrund halbrechts noch ein baumbestandener Hügel.
Achtung, bitte immer auf die Größe der Motive achten. Es wirkt komisch, wenn Häuser oder Bäume im Hintergrund größer sind als auf der Anlage. Wie man die Größe der Motive nach dem Einfügen noch ändert beschreibe ich nachfolgend noch.
Ideal ist es wenn man sie vor dem Einfügen schon auf die ungefähr benötigte Größe verkleinert. Man muss dann mit keinen gar so großen Datenmengen hantieren. Die Motive sollten dabei immer so groß sein, dass man möglichst nicht vergrößern muss, da man dabei immer Auflösung und damit Qualität einbüßt.

Bild

Die rot eingekreisten Bereiche sind die noch zu kaschierenden Übergänge. Exemplarisch greife ich mir einen heraus und zeige die einzelnen Schritte.

Bild

Zum Kaschieren des Übergangs nehme ich Bäume und Sträucher, da diese als Elemente ohne Perspektive wunderbar in den Vordergrund passen. Zur Fortsetzung des Straßenverlaufs in den Hintergrund bietet sich eine Allee geradezu an.
Damit die Straße die richtige Breite hat und auch nahtlos in den Vordergrund übergeht, muss man das Motiv eventuell skalieren. Mit „Shift-T“ öffnet man das entsprechende Werkzeug.

Bild

Jetzt kann man entweder in dem kleinen Fenster die Zahlenwerte verändern oder man zieht mit der Maustaste an den Ecken. Drückt man während des Ziehens die „Strg-Taste“ bleiben die Proportionen erhalten, d.h. Höhe und Breite bleiben im gleichen Verhältnis.
Zum Abschluss platziere ich links und rechts auch noch etwas Blattwerk.

Bild

Mit den anderen Bereichen verfahre ich ähnlich und erhalte dann folgendes Ergebnis.

Bild

Als einen der letzten Schritte verkleinere ich die Leinwand wieder auf Ihre ursprüngliche Größe, entferne also den 1000 Pixel breiten Rand.

Bild

Oben fehlt mir jetzt für meine gewünschte Höhe etwas Himmel. Ich kann jetzt auf etwas Höhe verzichten und die Leinwand verkleinern. Oder ich ziehe den Himmel mit der „Skalieren-Funktion“ etwas größer. Das ist zwar gegen meinen vorherigen Rat „nicht zu vergrößern“ und hat eine geringere Auflösung zur Folge, stört aber beim Himmel nicht, da zum einen die Anfangsauflösung mit 150 dpi schon sehr hoch war und zum anderen der Himmel nicht gerade knackscharf sein muss.

Bild

Damit ist das Panorama im Prinzip schon fertig. Für die spätere Verwendung könnte eventuell noch die orange Schablone stören. Da das Raster auf ihr zur Orientierung bei der Montage aber noch ganz nützlich sein kann, schiebe ich sie nur etwas nach unten. Je nachdem wie genau ich vorher gemessen habe könnte bereits ein halber Zentimeter Versatz genügen. Ich gehe auf Nummer sicher und wähle zwei Zentimeter. Dazu wähle ich in der Ebenenverwaltung die Schablonenebene an, klicke auf „Ebene – Transformation – Versatz…“, trage für Y 20 mm ein, klicke noch auf „Transparent machen“ und drücke den Button „Versetzen“.

Bild


wird fortgesetzt mit Kapitel 12...

Und hier geht's zurück zu Teil I mit den Kapiteln 1 bis 9.
Zuletzt geändert von Asslstein am Mo 23. Nov 2015, 16:21, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#37

Beitrag von Asslstein »

Servus zusammen,

damit dürfte Klaus letzte Frage beantwortet sein.
Ich wollte die Fortsetzung eigentlich wieder in de ersten Beitrag editieren, aber dieser ist leider wegen Überfüllung schon geschlossen. Mehr als 60.000 Zeichen erlaubt die Forensoftware wohl nicht. Jedenfalls erhielt ich eine entsprechende Fehlermeldung.

Gruß
Knut

hks77
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg

#38

Beitrag von hks77 »

Hallo Knut,

Wahnsinn was Du Dir für eine Arbeit gemacht hast, erstens bei der Umsetzung für Dich selbst und zweitens mit der detaillierten Beschreibung in diesem Thread.
Dafür gebührt Dir ein fettes Dankeschön und tausend :gfm:

Hätte man das Höhenprofil (letztes Kapitel) nicht viel einfacher mit Wintrack erstellen können?
Zeichenfunktionen und den Raster bringt das Programm ja mit.
Ich vermute mal das Du Wintrack nicht Dein eigen nennst und es deshalb, auf die doch scheinbar komplizierte und zeitraubende Weise, mit Inkscape gemacht hast.

Lord_Nelloz
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#39

Beitrag von Lord_Nelloz »

Knut, es ist und bleibt ganz großes Kino, was Du uns hier präsentierst. Ich hoffe so, dass mir die Umsetzung Deines Tutorials irgendwann so gelingt, wie Du es hier dozierst. Merci, merci, merci!

Damit das alles nicht so gestückelt ist, wie wäre es, wenn Du Deinen zweiten Beitrag im Thread mit der Fortsetzung des Tutorials bestückst? Müsste ja funktionieren, oder?

und Jürgen, da nicht jeder Wintrack sein Eigen nennt, finde ich die Beschränkung von Knut auf kostenlose und für alle verfügbare Software ganz ganz prima. Also auch dafür nochmal ein Daumen hoch!
Viele Grüße
Christoph

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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#40

Beitrag von Asslstein »

Servus zusammen,

bezüglich Wintrack habt Ihr beide richtig vermutet. Ich habe das Programm nicht, wozu auch? Ob es damit einfacher geht,...? Die Arbeit wird irgendwie doch vergleichbar bleiben.
Auf die Idee gleich den zweiten Beitrag zu editieren und für die Fortsetzung zu verwenden bin ich gar nicht gekommen. Selbst meinen Aufruf zum aktiven Mitmachen könnte ich dann immer noch hinten anhängen, weil der dritte Beitrag ja auch von mir stammt. Wenn ich das nächste Kapitel einstelle, kann ich ja alles umkopieren.

Gruß
Knut
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#41

Beitrag von Asslstein »

Servus,

das vorvorletzte Kapitel, die Nummer 11 ist jetzt online.

Gruß
Knut
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#42

Beitrag von Ralf Franke »

Hallo Knut,
da hast du dir aber sehr viel Arbeit, mit deiner sehr ausführlichen Anleitung zur Erstellung eines Hintergrunds gemacht.
Da können wir uns nur herzlich bei dir bedanken, ich werde die Anregung auf alle Fälle beherzigen.

MfG
Ralf
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Jürgen
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#43

Beitrag von Jürgen »

Hallo Knut,

dann sag ich einmal ein ganz dickes Danke für die viele Arbeit, die Du hier geleistet hast.

Ich bin auch gerade dabei, einen Hintergrund zu erstellen und habe auch genau die gleichen Überlegungen, die Du gemacht hast, zugrunde gelegt. Gelernt habe ich aber einige sehr nützliche Tricks, wie z.B. das Freistellen mit dem roten Hintergrund, um die "Leckagen" zu finden. :gfm:

Aber es ist eine echte Fleißarbeit und für die Bearbeitung hilft nur üben, üben, üben. Aber ich denke, es lohnt sich immer, einen eigenen Hintergrund zu haben, vor allem, wenn man sich räumlich oder/und zeitlich festgelegt hat. Im übrigen kann man in den Bildern mit der Software natürlich auch Objekte praktisch unsichtbar machen, wenn sie nicht in die Zeit passen, z.B. Stromleitungen. Dazu gibt es interessante Werkzeuge, wie z.B. "Reparaturpinsel" in Photoshop Elements.

Nicht unterschätzen sollte man die Wirkung eines Hintergrunds, wenn er gut beleuchtet wird. Es ist sicher sehr lohnenswert, in richtig "leuchten" zu lassen, denn in der Realität ist der Himmel ja auch unsere Beleuchtung. An mehreren Stellen im Forum wird diesbezüglich über LED-Bänder diskutiert, die einen hohen CRI-Wert (min. >80, besser >90) haben. Das ist zwar nicht billig, aber wir investieren so viel Zeit und Geld in die Moba, da sollte man nicht an der falschen Stelle sparen.

Viele Grüße
Jürgen
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#44

Beitrag von Asslstein »

Servus Jürgen,

freut mich, dass wieder jemand einige Ideen mitnehmen konnte. Und dass Du bei ähnlichen Überlegungen gelandet bist bestätigt eigentlich nur, dass es nicht so falsch sein kann. :D
Bezüglich Beleuchtung kann ich Dir nur zustimmen. Die Diskussionen der letzten Wochen habe ich wenigstens zum Teil mitbekommen.
Ich selbst habe mich bereits vor einem Jahr eingehender damit beschäftigt. Meine Lösung besteht aus sehr lichtstarken LED-Streifen mit einem CRI von über 95 und einer Farbtemperatur von 4000 K. Damit erhalte ich eine typische ideale Büroarbeitsplatz Beleuchtung, blendfrei, eher diffus und sehr hell. Die Anlage ist damit sehr gleichmäßig ausgeleuchtet.
Für den Hintergrund bedeutet dies, dass die Oberfläche möglichst matt sein sollte. Seidenmatt wird immer irgendwie reflektieren. Auch sollte das Bild sehr sauber und absolut eben aufgezogen sein. Ich habe mich daher entschieden den Hintergrund gleich auf Forexplatte aufgezogen zu bestellen.
Diese Thematik (Druck, Material, Montage und Beleuchtung) wird noch Inhalt des letzten Kapitels werden.
Die Kosten sind übrigens, wie Du schon anklingen ließt, nicht zu vernachlässigen. Mein Hintergrund wird insgesamt über 1.000 Euro kommen und die Anlagenbeleuchtung auf ca. 400 Euro.
Aber irgendwie ist es das auch wert:
Bild

Im linken Teil hängt übrigens noch die seidenmatte Versuchsvariante. Man beachte die Reflexionen ganz oben.

Schöne Grüße
Knut
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#45

Beitrag von hubedi »

Hallo Knut,

als ich diesen Grundlagenbeitrag gefunden habe, ging mein Mauszeiger gleich nach oben zum Setzen eines Lesezeichens und des Abos. Da sich früher oder später wohl jeder Mobahner mit diesem Thema auseinandersetzen muss, kann auch ich Dir nur ein herzliches Danke sagen für die Pfade, die Du in den Hintergrund-Dschungel geschlagen hast. Für mich steht das Erstellen des Hintergrundbildes bald an und ich habe hier wertvolle Tipps bekommen.

So ganz kann ich Deine Vorgehensweise allerdings nicht kopieren, da der Himmel über der Mark Michingen in einer Dachschräge liegt. Ich kaue gerade gedanklich an einer Lösung für eine Kombination aus gemaltem Himmel, Fotopanoramen und Reliefgebäuden herum. Den seidenmatten Glanz kann man übrigens durch Übersprühen mit mattem Firnis (z.B. zum Fixieren von Zeichnungen mit Pastellkreide) aus dem Künstlerbedarf eliminieren. Diese Lacke bieten zusätzlich einen UV-Schutz und verzögern (hoffentlich :wink: ) somit das wohl unvermeidliche Verblassen der Hintergrundbilder.

Die Beleuchtung stellt in der Dachschräge ebenfalls eine Herausforderung dar. Der derzeitige Zustand mit einer umlaufenden Reihe von Tageslicht-Leuchtstofflampen mit 6000k ist nicht zufriedenstellend, da ein Teil des Himmels abgeschattet bleibt.Auch da suche ich noch nach Ideen ...

LG
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Jürgen
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#46

Beitrag von Jürgen »

Ich werfe einmal den Gedanken an einen beleuchteten Hintergrund in den Ring, weiteres in deinem Fred ...

Grüße
Jürgen
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#47

Beitrag von Lord_Nelloz »

Asslstein hat geschrieben:Ich selbst habe mich bereits vor einem Jahr eingehender damit beschäftigt. Meine Lösung besteht aus sehr lichtstarken LED-Streifen mit einem CRI von über 95 und einer Farbtemperatur von 4000 K. Damit erhalte ich eine typische ideale Büroarbeitsplatz Beleuchtung, blendfrei, eher diffus und sehr hell. Die Anlage ist damit sehr gleichmäßig ausgeleuchtet.
LED-Streifen mit CRI>95 :D :D :D
Ihr glaubt gerade gar nicht, wie Ihr mich jubilieren lasst. Bisher war in meinem Horizont LED gleich hell aber ohne jede Farbverbindlichkeit fest verankert. Deshalb habe ich bei mir zur Grundbeleuchtung des Raumes auf Leuchtstofflampen Marke Philips Graphica mit CRI 95 bei ca. 5.300K zurückgegriffen und war jetzt drauf und dran, mir damit auch irgendwas für die Anlagenbeleuchtung zusammenzuschustern und jetzt kommt Ihr (danke auch für die zumindest implizite Erwähnung der Diskussion im Thread Dreyenbeck, die ich ansonsten verpasst hätte) mit flexiblen LED-Bändern mit hohem CRI...Es eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten, yeah...

Magst Du mal ein Bild posten, wie Du das technisch gelöst hast? Denn die Bänder müssen ja zur Wärmeableitung irgendwie auf Alu oder so aufgebracht worden sein, oder?

Danke und viele Grüße
Viele Grüße
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#48

Beitrag von Asslstein »

Servus zusammen,

der Hintergrund, ein unendliches Thema! Vermutlich, weil es die perfekte Lösung gar nicht geben kann.
hubedi hat geschrieben: Die Beleuchtung stellt in der Dachschräge ebenfalls eine Herausforderung dar. Der derzeitige Zustand mit einer umlaufenden Reihe von Tageslicht-Leuchtstofflampen mit 6000k ist nicht zufriedenstellend, da ein Teil des Himmels abgeschattet bleibt.Auch da suche ich noch nach Ideen ...
Das ist sicher sehr schwierig. LEDs mit Ihrer geringen Baugröße könnten da vielleicht eine zu überlegende Alternative sein. Aber viel hängt sicher von den konkreten Gegebenheiten ab.
Jürgen hat geschrieben:Ich werfe einmal den Gedanken an einen beleuchteten Hintergrund in den Ring, weiteres in deinem Fred ...
Kannst Du das näher erläutern? Meinst Du eventuell einen leuchtenden Hintergrund? Was erwartest Du davon, an welchen Vorteil denkst Du?
Lord_Nelloz hat geschrieben: Magst Du mal ein Bild posten, wie Du das technisch gelöst hast? Denn die Bänder müssen ja zur Wärmeableitung irgendwie auf Alu oder so aufgebracht worden sein, oder?
Ich schau mal ob ich aussagekräftige Bilder hinbekomme. Die Konstruktion ist sehr simpel, eventuell was für Hubert.
Ich habe die Steifen auf ein Aluprofil geklebt und dieses an einem knapp unter der weißen Decke verlaufendem Drahtseil befestigt. Die LEDs strahlen jetzt im 45° Winkel nach unten auf die Anlage. Dank des 120° Abstrahlwinkels geht auch Licht direkt nach unten und auch gegen die weiße Decke und sorgt so zusätzlich für weiteres indirektes, diffuses Licht. Da der Betrachter hinter dem Aluprofil steht, blendet Ihn nichts. Die weiße Decke sorgt auch noch dafür, dass der Hintergrund absolut gleichmäßig ausgeleuchtet wird und kein wahrnehmbarer Schatten darauf fällt. Ich finde die Lösung sehr simple und sehr gut. Allerdings sind die Streifen mit dem hohen CRI-Wert richtig teuer.

Gruß
Knut
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#49

Beitrag von Jürgen »

Ja ich meine einen leuchtenden Hintergrund. Wenn auf Grund der Dachschräge keine Beleuchtung so angebracht werden kann, dass genügend Licht auf den Hintergrund fällt, könnte man den Spieß umdrehen und den Hintergrund leuchten lassen. Das muss gar nicht sehr hell sein, aber die Herausforderung ist die gleichmäßige Ausleuchtung.

Grüße
Jürgen
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Re: Hintergrundkulisse für die Modellbahn – ein möglicher Weg -- Teil I

#50

Beitrag von hubedi »

Hallo zusammen,
Jürgen hat geschrieben: ... aber die Herausforderung ist die gleichmäßige Ausleuchtung.
Tja, genau darüber habe ich mir schon den Kopf zerbrochen und herumexperimentiert. Ich hatte eine Plexiglasplatte von einer Kante mit einem LED-Streifen angeleuchtet, so dass die Scheibe wie eine Art Lichtleiter wirkt. Darauf wollte ich ein transparentes Hintergrundbild kleben. Zur Auskoppelung des Lichtes über die Fläche wollte ich dann die Platte mit kleinen Bohrungen versehen. Aber bohre mal eine schier endlose Masse an Löchern in Plexiglas ... das Zeug lässt sich wirklich schlecht bearbeiten, wenn man nicht spezielle Bohrer hat. Ich habe schließlich entnervt aufgegeben. Die Grundidee funktioniert, aber für eine große Hintergrundkulisse muss man Besitzer einer Bohrerfabrik sein und ... hm ... sehr fleißig/geduldig ... :D

Was gehen könnte wären Platten aus gerastertem PET oder einem anderen transparentem Material ... sowas z.B. ... diese Platten lassen sich sogar im Siebdruckverfahren bedrucken. Ob das funktioniert käme auf einen Versuch an. Ich werde den Weg aber nicht weiter verfolgen, da ich eine einfachere Beleuchtung mit RGBW-Streifen von vorn anstrebe. Bei aller Freude am Herumprobieren, irgendwann soll in der Mark Michingen mal was fertig werden :!:

LG
Hubert
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