Softdrive-Sinus .. und das AUX4-Problem

Neutrale technische Infos von Usern dieses Forums zusammengestellt.
digilox1
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#26

Beitrag von digilox1 »

Speedy,
slow down und warte einfach ab bis Dir das Wort "Polemik" keinen kalten Schauder mehr den Rücken runter laufen lässt, vielen Dank.

Gruss,
Manfred
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Michael.Frey
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Re 4/4 und Lokpilot 3.0

#27

Beitrag von Michael.Frey »

Hallo zusammen,

ich habe jetzt in die Re 4/4 (39420) einen Lopi 3.0 mit 21 poliger Schnittstelle (52614) eingesetzt und AUX 4 auf daueraktiv gesetzt.

Nach Abschalten der Lastregelung läuft die Lok nun auch mit dem Lopi 3.0

Grüße

Michael Frey
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Ruhr-Sider
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Re: Re 4/4 und Lokpilot 3.0

#28

Beitrag von Ruhr-Sider »

Michael.Frey hat geschrieben:..... ich habe jetzt in die Re 4/4 (39420) einen Lopi 3.0 mit 21 poliger Schnittstelle (52614) eingesetzt und AUX 4 auf daueraktiv gesetzt.

Nach Abschalten der Lastregelung läuft die Lok nun auch mit dem Lopi 3.0
....
Hallo Michael,

danke für diese Aussage.

Das relativiert natürlich die Sache erheblich, obwohl der fade Beigeschmak bzgl. der "DauerAktivSetzung" von AUX4 bleibt.

Halten wir also mal fest:
Wenn man bei einem Decodertausch (mit 21-pol. mtc-SSt) auch die AUX4-Anpassung durchführt, dann ist auch ein Betrieb mit einem NON-mfx-Decoder bei den Loks möglich.
Leider haben wir Tuner durch diese Maßnahme nun aber einen AUX-Ausgang weniger - wäre ja auch zu schön gewesen, mal bis zu 4 ext. Funktionen zur Verfügung zu haben :!:
Aber an der Abhilfe wird bereits gearbeitet. :wink:

So gesehen hat dieser Thread nun doch etwas gebracht, auch wenn sich mal wieder - wie immer - einige unnötigerweise glauben, sich aufregen zu müssen. Ich habe in der Zwischenzeit im Basis-Thread auch "die Falle" durch "das Problem" ersetzt.

Vielen Dank allen, die das Problem gesehen haben und aktiv an dessen Lösung/Aufklärung mitgearbeitet haben.

@ Micheal,
... Dir wünsche ich nun viel Fahrspaß mit der umdecoderierten Re 4/4 .

Bleibt nun nur noch zu klären, warum das bei meinem Bekannten in seiner BR 290 nicht auch funktioniert.
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Mi 8. Aug 2007, 03:27, insgesamt 3-mal geändert.
viele Grüße ... HGH
mein Leitspruche: .... wer warten kann, hat mehr fürs Leben bzw. die MoBa.

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#29

Beitrag von Ruhr-Sider »

Hp2 hat geschrieben:.... Was macht denn AUX4 im Analogbetrieb? Ist das eine versteckte Analog/Digital Signalisierung?....
Hallo HP2,

da besteht kein Zusammenhang.
viele Grüße ... HGH
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DiegoGarcia
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Problem?

#30

Beitrag von DiegoGarcia »

Hallo HGH,

nach längerem Grübeln habe ich mich errinnert, da schon mal was gelesen zu haben, nämlich bei ESU selbst (wahrscheinlich seit Mai07 online): im mfx-FAQ, Frage Sinus umrüsten auf andere 21-pol-mfx Decoder:

zitat: "Danach müssen Sie die AUX 4 Funktion aktivieren, für FS(f), FS(r), FF(f) und FF(r). "

Bisher habe ich nicht begriffen, warum man das machen soll, nach Deinen Ausführungen ist mir nun klar, das Mä/ESU diese AUX4-Aktivierung wohl schon länger eingeplant hatten und das man sie wohl für die neuen Sinus-Platinen brauchte. Danke für diesen excellenten Hinweis/Thread!

Ciao
Diego
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Torsten Piorr-Marx
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Re: Problem?

#31

Beitrag von Torsten Piorr-Marx »

DiegoGarcia hat geschrieben:...zitat: "Danach müssen Sie die AUX 4 Funktion aktivieren, für FS(f), FS(r), FF(f) und FF(r). " ...
Links aus den ESU-FAQs:
http://www.loksound.de/index.php?showCat=7#366
http://www.loksound.de/index.php?showCat=15#406
Gruß
Torsten

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speedy200
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#32

Beitrag von speedy200 »

Hallo,
Danke für die Problemlösung und die geänderte Wortwahl.

Grüße
speedy
Märklin, C-Gleis, Intellibox, Bastler...
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Harald
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#33

Beitrag von Harald »

Hallo HGH, hallo Speedy,
Ich habe in der Zwischenzeit im Basis-Thread auch "die Falle" durch "das Problem" ersetzt.
Danke für die Problemlösung und die geänderte Wortwahl
........Kompliment, so einigt man sich unter Männern..... 8)


Vielel Grüße von

Harald

Kurt
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#34

Beitrag von Kurt »

Hallo,

das Problem ist eher, dass da ein s.g.High Tech Produkt auf den Markt sollte mit möglichst geringen Kosten und zwischendrin ging noch das Geld aus. :idea:
Wenn ich mir die 21-pol. Schnittstelle ansehe, ist die eigentlich dazu gedacht, einen Decoder anzuschliessen der die BLDC Steuerung schon integriert hat. Den Treiber auf der Platine bräuchte man nicht mehr. Nachdem es aber immer noch keinen gibt, muss man sich anders behelfen. Und da kommt es eben aus schon oft diskutierten Gründen zu den Problemen. Nachdem es noch nicht einmal einen Decoder gibt, der die 5V zur Verfügung stellt, hat man sich eben mit der AUX4 Lösung beholfen. Es gibt auch erst 2 Lokhersteller und einen Decoderhersteller die ein zeitgemässe "Zahnradregelung" anbieten. Aber die benutzen nicht die 21 pol. Schnittst. und auch keinen BLDC. In dem Augenblick, wo auch andere Hersteller BLDCs verwenden, werden sicher bald dazu fähige Decoder angeboten. Aber dann gibts wieder ein neues Problem, die Treiberplatine. Wenn der Decoder den Motor über die 21 pol. ansteuern kann ist eigentlich der Treiber überflüssig. Wenn ein Motortreiber da ist, brauch ich eigentlich keine 21. pol. Schnittstelle. Wenn aber beides vorhanden ist, zeugt das davon, dass der Entwickler das eigentlich richtig machen wollte, aber von den Kaufleuten auf halben Weg gebremst wurde. Also musste in die Trickkiste gegriffen werden und das Erebnis sehen wir in solchen Diskussionen.

Gruss Kurt
Kurt

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macbee
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#35

Beitrag von macbee »

hi kurt,

die 21polige schnittstelle ist ja nicht die einzige.. ich errinnere mich in der miba gelesen zu haben, dass es noch eine andere 21polige aus dem dcc lager kommt die komplett anders belegt ist da ja dort die SDS thematik nicht existiert.. daher wird es wohl eine 21 polige und eine 21polige schnittstelle geben und jeder muss selbst schauen welche er nun hat und welcher decoder reinpasst... stecker ist halt nicht stecker... wie sollte es auch anders sein... der mensch kann sich halt nicht einigen..

vielleicht sollten die hersteller hier auch mal einen moderator einsetzen. :shock: :shock:
Cheers vom Kanadier in den Bergen
H0N3: RGS/DRGW + DCC NCE; 0N30 mit Shay + Sägewerk DCC; H0 Märklin + CS2 plus CS1 + MS1 und MS 2 sowie MFX/DCC gemischt; LGB. CS1 Steuerung über iPhone und Touchcab sowie Forum auch via iPhone.

Muenchner Kindl
Moderator
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#36

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hi,

bei der "anderen" 21pol Schnittstelle handelt es sich tatsaechlich um die gleichen Stecker mit anderer Belegung.

Bei Zimo ist es offensichtlich so, dass der Decoder einfach andersherum eingebaut wird, um die jeweils andere Belegung zu bekommen. So lese ich es zumindest aus dem Handbuch des MX64D heraus, das ich schonmal heruntergeladen und ausgedruckt habe ;) .
der Jumbomane
Ehemaliger Benutzer

Steckverbinder-Normen

#37

Beitrag von der Jumbomane »

Hallo beisammen,

zu den diversen Schnittstellen und Pinbelegungen kann ich ein paar Infos beitragen. Hoffentlich räumt das mit dem hier zirkulierenden Halbwissen auf!

Es werden gerade von der NMRA sowohl die 21-polige Schnittstelle nach Märklin als auch eine neue Schnittstelle mit bis zu 21 Kontakten für den Gleichstrommarkt genormt. Damit es keine Verwechslungen gibt, ist bei DC im Gegensatz zur Märklin-Norm der Stecker am Decoder und die Buchse in der Lok, dazu sitzt die Kodierung an einer anderen Stelle. Dies erfordert natürlich zwei verschiedene Versionen des Decoders bzw. - soweit möglich - zwei Bestückungsoptionen.

Ich gehe davon aus, daß diese Norm von der Industrie zügig umgesetzt wird, weil sie mehrere Probleme der alten 8-poligen Schnittstelle löst, als da wären:

- zu wenig Funktionsausgänge (nur Wechsellicht und F1)
- keine Elektronikmasse herausgeführt, nur Decoder-Plus für Funktionen
- fertigungstechnisch ein Graus (Bestückung nicht automatisierbar)
- die Schnittstelle erzwingt nicht einen Einbauraum für den Decoder
- nicht verpolungssicher (F1 und Decoder-Plus vertauschbar)
- keine zusätzlichen Busse wie z.B. SUSI

Zu den Diskussionen bezüglich der CSinus-Ansteuerplatinen ist mein Kenntnisstand folgender:

- die spezielle AUX4-Ansteuerung hat einen einfachen Grund: sie sorgt dafür, daß die Programmierung des mfx-Decoders mit dem Lokprogrammer funktioniert. Während des Programmierens sind nämlich über diesen Ausgang sämtliche externen Verbraucher abgeschaltet (und damit deren zusätzlicher Stromverbrauch, der die Programmier-Rückmeldung stören könnte).

- in der mir vorliegenden Dokumentation zur Schnittstelle ist Aux4 als "Schleiferumschaltung" definiert, nicht als Funktionsausgang. Wenn der Hersteller sie für den gedachten Zweck (oder vergleichbare Anwendungen) nutzt, wird er natürlich keine Rücksicht auf irgendwelche Basteleien aus dem Netz nehmen (sorry HGH, sorry Reinhard ;-) )

- aus dem Vorstehenden dürfte hervorgehen, daß Aux4 nicht wie hier diskutiert, der 5-V-Versorgung der Motorsteuerung dient. Dazu gibt es einen Extra-Pin auf der Schnittstelle, der z.B. vom Decoder in den Trix-Loks mit genügend "Dampf" bedient wird. Bei der Märklin-290 hingegen saß dieser Regler noch auf der Motorsteuerplatine, wenn ich die Schaltung richtig interpretiere. Das dürfte erklären, warum der eine Umbau auf andere Decoder tut, der andere aber nicht...
Eine weitere Stolperfalle ist in diesem Zusammenhang, daß der LoPi an diesem Pin ca. 3V, der LokSound aber 5V liefert!

Und noch ein Tip: Elektronik funktioniert mit magischem Rauch: ist der Rauch im IC drin, funktioniert er, läßt man den Rauch raus, geht er nicht mehr. Bei Basteleien versuche ich mir Informationen zu beschaffen, bevor ich loslege. Das kann aus dem Netz der Netze sein (oft ist Google Dein Freund), aus Fachliteratur oder manchmal auch im Bekanntenkreis. Ist das Risiko mangels greifbarer Info zu groß oder das zu "bebastelnde" Objekt zu wertvoll, dann lasse ich es lieber (auch als Profi mit langjähriger Entwicklungserfahrung). Diese Vorgehensweise hat sich bei mir in den letzten Jahrzehnten bewährt und ich kann sie nur empfehlen!

Ich hoffe, geholfen zu haben...

Rainer

alias der Jumbomane

Martin Lutz
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Re: Steckverbinder-Normen

#38

Beitrag von Martin Lutz »

Hallo,
der Jumbomane hat geschrieben:Es werden gerade von der NMRA sowohl die 21-polige Schnittstelle nach Märklin als auch eine neue Schnittstelle mit bis zu 21 Kontakten für den Gleichstrommarkt genormt. Damit es keine Verwechslungen gibt, ist bei DC im Gegensatz zur Märklin-Norm der Stecker am Decoder und die Buchse in der Lok, dazu sitzt die Kodierung an einer anderen Stelle. Dies erfordert natürlich zwei verschiedene Versionen des Decoders bzw. - soweit möglich - zwei Bestückungsoptionen.
Grrrrr :twisted: :twisted: :twisted: Gerade das ist der Blödsinn des Jahrhunderts. Meiner Meinung nach wäre es jetzt angebracht, EINE Schnittstelle für ALLE Decoder zu machen und nicht wieder Varianten. Das ist technisch möglich mit so vielen Pins!!
der Jumbomane
Ehemaliger Benutzer

Zwei Normen

#39

Beitrag von der Jumbomane »

Hallo Martin,

vielleicht liegt es ja daran, daß die 21-polige Schnittstelle nicht in Amerika erfunden wurde? ;-))

Gruß,

Rainer

Muenchner Kindl
Moderator
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#40

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hi,
Dies erfordert natürlich zwei verschiedene Versionen des Decoders bzw. - soweit möglich - zwei Bestückungsoptionen.
Und was ist das hier?
Reinhard
Ehemaliger Benutzer

Re: Re 4/4 und Lokpilot 3.0

#41

Beitrag von Reinhard »

Ruhr-Sider hat geschrieben: ...Leider haben wir Tuner durch diese Maßnahme nun aber einen AUX-Ausgang weniger - wäre ja auch zu schön gewesen, mal bis zu 4 ext. Funktionen zur Verfügung zu haben :!:
Aber an der Abhilfe wird bereits gearbeitet. :wink:
...

Moin Moin,
nun schwierig ist das ganz nicht. Zumal der Decoder an PIN21 (gegenüber den Verdehungsschutz PIN) einen +5V Ausgang hat. Desweiteren kann man mit einer kleinen Platine und den 78L05 für eine +5V Spannung sorgen. Bei beiden Fällen muss der AUX4 PIN auf der Tärgerplatine vom 21 pol. mtc Stecker aufgetrennt werden.
Somit hat man den AUX4 frei für eine Treiberstufe um diesen dann für Schaltfunktionen zu nutzen.
Die Leiterbahn zur Schltung auf der Trägerplatine muss dann entweder mit PIN21 oder mit der Zusatzplatine +5V verbunden werden.
Beide Möglichkeiten sehe ich aber nur erfahrene Löter!
der Jumbomane
Ehemaliger Benutzer

beides für 21-pin AC!

#42

Beitrag von der Jumbomane »

[quote="Thomas Wyschkony"]Hi,

[quote] Dies erfordert natürlich zwei verschiedene Versionen des Decoders bzw. - soweit möglich - zwei Bestückungsoptionen.
[/quote]

Und was ist [url=http://www.zimo.at/web2007/content/mx64d.htm]das[/url] hier?[/quote]

Hallo Thomas,

bei beiden Steckvarianten handelt es sich um dieselbe Schnittstelle (Buchsenleiste am Decoder, Stiftleiste in der Lok). Offensichtlich hat Brawa die verkehrtherum implementiert...

Beim neuen Normvorschlag für DC ist die Buchsenleiste in der Lok und die Stiftleiste am Decoder. Und Buchsenleiste auf Buchsenleiste paßt nicht (hermaphrodite Steckverbinder lassen wir hier mal außen vor...).

Gruß,

Rainer
der Jumbomane
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Re: Re 4/4 und Lokpilot 3.0

#43

Beitrag von der Jumbomane »

[quote="Reinhard"]


Moin Moin,
nun schwierig ist das ganz nicht. Zumal der Decoder an PIN21 (gegenüber den Verdehungsschutz PIN) einen +5V Ausgang hat. Desweiteren kann man mit einer kleinen Platine und den 78L05 für eine +5V Spannung sorgen. Bei beiden Fällen muss der AUX4 PIN auf der Tärgerplatine vom 21 pol. mtc Stecker aufgetrennt werden.
Somit hat man den AUX4 frei für eine Treiberstufe um diesen dann für Schaltfunktionen zu nutzen.
Die Leiterbahn zur Schltung auf der Trägerplatine muss dann entweder mit PIN21 oder mit der Zusatzplatine +5V verbunden werden.
[b]Beide Möglichkeiten sehe ich aber nur erfahrene Löter![/b][/quote]

Hallo Reinhard,

Deine Pin-Nummerierung stimmt nicht. Pin 21 ist mitnichten 5V, das ist Pin 12 (Tappfuhler?). Die Pin-Nummerierung läuft wie bei DIL-ICs um (Pin 11 ist die Kodierung). Wer es etwas genauer wissen will, schaue hier:

http://atw.huebsch.at/DCC/NEM_Stecker22.htm

nach.


Das Problem der ESU-Lokprogrammer-Kompatibilität kriegst Du nur mit der Aux-4-Lösung geregelt, Du hast also die Wahl: entweder Aux4 nutzen und dafür zum Auslesen mit dem Programmer den Decoder ausbauen, oder auf Aux4 verzichten, dafür einfaches Auslesen und Umprogrammieren mit dem Lokprogrammer...

Viele Grüße,

Rainer
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Ruhr-Sider
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Re: Steckverbinder-Normen

#44

Beitrag von Ruhr-Sider »

der Jumbomane hat geschrieben:.... - in der mir vorliegenden Dokumentation zur Schnittstelle ist Aux4 als "Schleiferumschaltung" definiert, nicht als Funktionsausgang. Wenn der Hersteller sie für den gedachten Zweck (oder vergleichbare Anwendungen) nutzt, wird er natürlich keine Rücksicht auf irgendwelche Basteleien aus dem Netz nehmen (sorry HGH, sorry Reinhard ;-) )....
Hallo Rainer,

diese PDF-Doku ist mir ebenfalls bekannt.
Das wurde ja auch beim VT 602 (37606) erfolgreich so angewendet.
Und der hat sogar hinsichtlich der Programierbelastung 2 Motore :!:

Wenn dem so ist, dann heisst dass aber im Umkehrschluss, dass wir möglicherweise kein SDS-Modelle bekommen werden, bei denen eine Schleiferumschaltung realisiert ist, weil dafür ja nun die AUX4-Programmier-Abschaltung darüber läuft.
Klar, man kann das auch über AUX3 machen, aber das Chaos ist demnach wohl perfekt und wir mitten drin. :wink:

Also wirklich, von einem durchgängigen Konzept bzw. von einer Norm sind wir wohl meilenweit entfernt.

Nicht dass es allein schon reicht, dass es mittlerweile 2 "Normvorschläge" für die 21-pol. SSt. gibt (mtc/plugX), sondern nun wird auch noch seitens des Erfinders der ersten 21-pol. mtc-SSt lustig die eigene Definition durchbrochen.

Übrigens bin ich mal sehr gespannt, was zukünftig dann bei TRIX-Modellen hinsichtlich der dort bereits verwendeten 21-pol mtc-SSt. passiert, wenn sich die 21-pol. PluX-Norm im DCC-Bereich durchsetzten sollte. :? :? :?
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Mi 8. Aug 2007, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
viele Grüße ... HGH
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digilox1
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#45

Beitrag von digilox1 »

Hallo,
Übrigens bin ich mal sehr gespannt, was zukünftig dann bei TRIX-Modellen hinsichtlich der dort bereits verwendeten 21-pol mtc-SSt. passiert, wenn sich die 21-pol. PlugX-Norm im DCC-Bereich durchsetzten sollte.
Wenn beide Varianten genormt werden, wird gar nichts passieren bei Trix,
solange der SDS bei den Käufern Anklang findet, ausser dass vielleicht der Treiber mal in den Decoder integriert wird.

Gruss,
Manfred
Reinhard
Ehemaliger Benutzer

#46

Beitrag von Reinhard »

BTW:

ORIGINAL ESU!


ZITAT:

Austausch Decoder MFX 21 Pin in C-Sinus Loks möglich?

Ist der Austausch eines originalen 21 pol. mfx Decoders, in einen soundupdatefähigen ESU mfx Decoder auch in Verbindung mit dem C-Sinus Motors möglich?

Es darf nur der 21pol. Deocder selbst ausgetauscht werden! Weitere Platinen etc. müssen in der Lok original verbleiben.

Der Austausch des Decoders ist relativ einfach möglich: Machen Sie sich ein "Bild" davon wie der alte Decoder aufgesteckt ist. Den alten Decoder von der 21 pol. Schnittstelle vorsichtig und gleichmäßig abziehen. Den neuen Decoder mit der 21 pol. Schnittstelle vorsichtig wieder aufstecken. (Dabei unbedingt darauf achten, dass der Decoder richtig herum, mit der Platinenseite ZUERST auf die Stecker Pins der Lokplatine aufgesteckt wird).

Danach müssen Sie die AUX 4 Funktion aktivieren, für FS(f), FS(r), FF(f) und FF(r).

Weiter müssen Sie noch den Regelungseinfluss auf 0% und CV 53,54 und 55 (Motorregelparameter) auf Null setzen, da die Motorregelung auf keinen Fall aktiv sein darf!

(Dieses Setzen der AUX4 Funktionen und Regelungseinfluss ist nur mit dem LokProgrammer oder der Central Station® möglich.) Nicht über CVs erreichbar!

Hinweis:

Eine alleinige Verwendung unseres Decoders zur direkten Ansteuerung eines Sinusmotors, ohne weitere Ansteuerplatinen ist leider nicht möglich!
der Jumbomane
Ehemaliger Benutzer

Re: Steckverbinder-Normen

#47

Beitrag von der Jumbomane »

[quote="Ruhr-Sider"]
Hallo Rainer,

[url=http://dcc-mueller.de/nmra/21pinV06.pdf]diese PDF-Doku[/url] ist mir ebenfalls bekannt.
Das wurde ja auch beim VT 602 (37606) erfolgreich so angewendet.
Und der hat sogar hinsichtlich der Programierbelastung 2 Motore :!:

[/quote]

Hallo HGH,

beim VT602 erfolgt die Motorsteuerung DIREKT durch den Decoder, nicht über eine externe Motorsteuerung. Nochmal: Aux4 schaltet beim Programmieren Verbraucher ab, die sonst außerhalb des Einflußbereichs des Decoders liegen würden.

NUR der Decoder weiß, wann er sich mit Geräten wie dem Lokprogrammer oder einer Zentrale "unterhält" und demzufolge alle zusätzlichen Verbraucher abzuschalten hat, damit diese Kommunikation klappt. Es genügt bei LoPi und Loksound (egal welche Version), bei der Kommunikation mit dem Lokprogrammer einen Verbraucher, der ein paar mA extra braucht, ans Gleis zu legen, um die Datenübertragung vom Decoder zum Programmer stillzulegen. Selbiges gilt auch für Verbraucher, die "hinter" dem Gleichrichter des Decoders direkt zwischen Versorgungsspannung und Elektronikmasse liegen. Soweit ich eruieren konnte, liegt der maximal zulässige Strom bei 10..15mA.

Was die Zukunft in Sachen Trix CSinus bringt, weiß derzeit nur der Hersteller, aber ich könnte mir vorstellen, daß bei weiter fortschreitender Miniaturisierung die Motorsteuerung mit auf den Decoder wandert, und dann die 3 Motoranschlüsse und die Hallsensor-Anschlüsse, die beim Plux21-Vorschlag fehlen, die Entscheidung "welche Schnittstelle" leicht machen...

Gruß,

Rainer
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Threadersteller
Ruhr-Sider
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Re: Steckverbinder-Normen

#48

Beitrag von Ruhr-Sider »

der Jumbomane hat geschrieben:.... - die spezielle AUX4-Ansteuerung hat einen einfachen Grund: sie sorgt dafür, daß die Programmierung des mfx-Decoders mit dem Lokprogrammer funktioniert. Während des Programmierens sind nämlich über diesen Ausgang sämtliche externen Verbraucher abgeschaltet (und damit deren zusätzlicher Stromverbrauch, der die Programmier-Rückmeldung stören könnte).....
Sorry Rainer,

aber ich muss da nochmal dran.

Wieso lässt sich denn dann der Decoder der 37772 nicht mit dem Lok-Programmer auslesen.
Bei mir tut sich nämlich da nichts. ".. Decoder nicht erkannt" :? :? :?
akt. Softwarestand: 2.6.2
Was meinst Du mit ... während des Programmierens ... ?

lesen / schreiben ?

Was nützt mir denn ggf. eine funktionierende Schreibfunktion, wenn ich den Decoder nicht mal lesen kann :wink:



Übrigens der 37772 hat noch so eine weitere Ungereimtheit.
Eigentlich ist das ja ein Dieseltriebzug (hört sich auch soundmäßig so an), aber die Sound-Konfiguration erweckt den Eindruck, dass es sich um eine Dampflok handelt. :wink:

Bild
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digilox1
Ehemaliger Benutzer

#49

Beitrag von digilox1 »

Hallo Martin,
Grrrrr Gerade das ist der Blödsinn des Jahrhunderts. Meiner Meinung nach wäre es jetzt angebracht, EINE Schnittstelle für ALLE Decoder zu machen und nicht wieder Varianten. Das ist technisch möglich mit so vielen Pins!!
Man nehme zum Beispiel eine Alco RS 2 mit der schmalen Haube
und sehe zu, wie man einen 21 pin-Stecker mit sechs Motor-und Sensoranschlüssen unterbringt und wieviele Funktionsanschlüsse übrig
bleiben...

Deshalb wohl hat man seitens der NMRA ein Pinbelegungsmuster um einen Kern von 8 Anschlüssen gruppiert, das leicht von 8 auf 16 auf 21 pins erweiterbar ist.

Schaut man sich die Sortimente der amerikanischen Decoderhersteller mit ihrem "unmöglichen" Angebot von "form factors", also Ersatzplatinendecoder an, wird verständlicher, weshalb man einstweilen
nicht auf die Märklin-Lösung setzen will:

Viele US-Modellbahner setzen auf Platinendecoder, selbst wenn die Lok eine NEM 652 oder eine JST 9 pin-Schnittstelle hat, weil das Ergebnis "schöner" anzusehen ist, daher ist wohl davon auszugehen, dass die Ersatzplatinendecoder sich noch ziemlich lange halten werden, zumal sie für Sound einfach nur doppelseitig bestückt werden müssen.

Sollte sich dann der BLDC auch in den USA durchsetzen, könnte dies
Gegenstand zu weiterer Normung dienen.

Es ist halt so, die normative Kraft des Faktischen läuft den Standardisierern voraus, wenn nicht sogar davon...

Gruss,
Manfred
Reinhard
Ehemaliger Benutzer

#50

Beitrag von Reinhard »

Moin Moin,

meine Erklärung.

Der Decoder verwendet diese Funktion um den Dieselsound besser zu steuern. Hier zu gehört z.B. das Hochschalten.
Meine dies beim Schibu auch schon gesehen zu haben.

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