Softdrive-Sinus .. und das AUX4-Problem

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Lokmaster
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#76

Beitrag von Lokmaster »

Hallo
In einer mail von Zimo vom 20.08.2007,kann der MX 64 D auch den SDS steuern,und das beste der wird diese Woche ausgeliefert.

MfG
Armin
Zuletzt geändert von Lokmaster am Mo 20. Aug 2007, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.

Muenchner Kindl
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#77

Beitrag von Muenchner Kindl »

Lokmaster hat geschrieben:Hallo
In einer mail von Zimo vom 20.08.2007,kann der MX 64 D auch den SDS steuern,und das beste der wird diese Woche ausgeliefert.

MfG
Arminl
Na, dann wird Maerklin wohl ein paar 218er mehr loswerden :twisted:
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Markus Herzog
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Und da geht doch was....

#78

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo HGH,

ich hatte heute abend die Gelegenheit auch Test mit dem SDS einer 37902 (BR 290 DB Cargo) durchzuführen.

Zunächst habe ich mir für die weiteren Arbeiten eine Verlängerung für die 21 polige MTC-Schnittstelle gebastelt und das Kabel über eine Lochstreifenplatine mit einer zweireihigen Stiftleiste (2*21 pol) geleitet, die erstmal komplett mit Jumper bestückt ist. So habe ich die Möglichkeit gehabt einzelne der 21 Leitungen aufzutrennen.

Dann habe ich über diese Verlängerung erstmal den Originaldekoder aus der Lok angeschlossen und solange Leitungen durch Jumperentfernung aufgetrennt bis der Motor noch lief und die Stirnbeleuchtung auch noch funktionierte (Licht nur zur Kontrolle der Fahrtrichtung). Übrig blieben die folgenden Leitungen:

Pin 4 (Aux 4)
Pin 7&8 (Licht vorne/hinten)
Pin 16 (+VDD, 22 Volt)
Pin 18 (Motor 2)
Pin 19 (Motor 1)
Pin 20 (GND)
Pin 21 (Aussenleiter Gleis)
Pin 22 (Mittelleiter Gleis)

Genauso wie wahrscheinlich du, habe ich dann den Originaldekoder abgetrennt und mir einen Adapter zu einer 8 poligen NEM-Buchse geschaffen.
Dabei habe ich mir die folgenden Verbindungen erstellt:
-rotes Kabel -> Pin 22 (Mittelleiter Gleis)
-schwarzes Kabel -> Pin 21 (Aussenleiter Gleis)
-grünes Kabel -> Pin 20 (GND, ich wollte nicht alle getesteten Dekoder mit 8 pol-Buchse mit dem Lötkolben eingreifen für den Abgriff von GND und habe solange F1 eingeschaltet ist, ja auch so eine Masse zur Verfügung)
-blaues Kabel -> Pin 16 (+VDD, 22 Volt)
-graues Kabel -> Pin 18 (Motor 2)
-oranges Kabel -> Pin 19 (Motor 1)
-gelb/weiß -> Pin 7&8 (Licht vorne/hinten)
-Pin 4 (Aux 4) über externes Netzteil 5 V erstmal eingespeist

Das Ergebnis mit dem dann an der Buchse angeschlossenen Lopi 3 (Lastregelung aus) war dasselbe wie von dir beschrieben. Kriechgang selbst bei höherer Fahrstufe.
Als Nächstes habe ich mir einen Kühn T145 (Lastregelung aus) genommen. Hier hat sich noch weniger, nämlich nur das Licht.
Weiter ging es mit einem Lopi 2 (Lastregelung aus) und.....der funktioniert ohne Probleme d.h. damit geht die Lok ohne jegliche Probleme bis auf die Höchstgeschwindigkeit. Genauso mit einem Loksound 2: überhaupt keine Probleme. Und das beim Lopi 2 als auch beim Loksound 2 obwohl zwischenzeitlich meine Aux 4-5V-Einspeisung abgefallen war.

Da nunmal bei all diesen Dekodern Mittelleiter, Aussenleiter, GND und VDD gleich sind, konnte der Unterschied also nur bei den beiden Motorleitungen bestehen.

Also habe ich das Oszilloskop rausgekramt und mich mal auf die Motorleitungen geklemmt.
Für den Lopi 2, Loksound 2 und Original Dekoder der Lok ergab sich das folgende Bild (für eine Fahrtrichtung, in der anderen sind die Signale getauscht):
-Fahrstufe 0 (von 128) Pin 18: dauerhaft VDD-Potential; Pin 19: dauerhaft VDD-Potential
-Fahrstufe 32 (von 128) Pin 18: dauerhaft VDD-Potential; Pin 19: Tastverhätnis ca. 3(VDD-Pegel) zu 1(GND-Pegel)
-Fahrstufe 64 (von 128) Pin 18: dauerhaft VDD-Potential; Pin 19: Tastverhätnis ca. 2(VDD-Pegel) zu 2(GND-Pegel)
-Fahrstufe 96 (von 128) Pin 18: dauerhaft VDD-Potential; Pin 19: Tastverhätnis ca. 1(VDD-Pegel) zu 3(GND-Pegel)
-Fahrstufe 128 (von 128) Pin 18: dauerhaft VDD-Potential; Pin 19: dauerhaft GND-Potential
Einziger Unterschied zwischen Lopi2/Loksound2 und dem Original-Dekoder ist die unterschiedliche Taktrate von 22 kHz im Vergleich zu 30 kHz. Da beides lief ist entgegen meiner Ursprungvermutung hier nicht das Problem zu suchen.

Nehme ich jetzt einen Lopi 3 und führe bei abgeschalteter Lastregelung dieselbe Messung durch, dann ergibt sich für Pin 19 genau dasselbe Bild wie beim Lopi2/Loksound und Original Dekoder der Lok.
Aber "halt"....auf Pin 18 zeigte mir mein Scope ebenfalls ein getaktetes Signal mit einer Frequenz von 125 Hz und einem Tastverhältnis von 3:1 an d.h. Pin 18 ist für 6ms an und dann wieder für 2ms aus usw. Also habe ich mal die Leitung vom Lopi3 zu Pin 18 getrennt und Pin 18 direkt mit VDD verbunden und schon lief die Lok auf dem Rollenprüfstand brav mit dem Lopi 3 wie mit Lopi2 bzw. Originaldekoder. Für die umgekehrte Fahrtrichtung gilt dasselbe Spiel, da muss ich dann halt nur Pin 19 auf VDD legen. Also muss eine der Leitung immer auf VDD liegen und die andere wird dann PWM-getaktet zur Festlegung der Motordrehzahl.

Zum Schluß habe ich mir dann noch den Kühn-Dekoder angesehen. Der funktioniert allerdings so erstmal gar nicht, da bei dem eine Motorleitung je nach Fahrtrichtung dauerhaft Masse führt und auf der anderen Leitung dann das Tastverhältnis genau invertiert im Vergleich zu den Lopis ist.

Was schließe ich jetzt daraus? Anscheinend basieren die von Märklin verbauten Dekoder zumindest vom Motorsteuerungsalgorithmus her auf dem Lopi 2. Die Treiberplatine des SDS kommt anscheinend mit der geänderten Motoransteuerung im Lopi 3 (d.h. das die jeweils zweite Leitung auch getastet wird) nicht klar.
Ich vermute mal die alte Kompaktsinus-Platine hat einfach über das PWM-Differenz-Signal zwischen den beiden Motorausgängen integriert und mit dem entstanden Analogsignal den SDS angesteuert. Damit war man aber halt Versorgungsspannungsabhängig, da die PWM-Amplitude ja von der Gleisspannung abhing. Dafür funktionierte dies Ansteuerung mit jedem Dekoder mit beliebiger Motoransteuerung (na fast, die SX-Dekoder von Döhler&Haas mochte er bei mir beim Test nicht).

Die SDS-Treiberplatine geht wohl anders an die Sache ran. Sie schaut wahrscheinlich welche der beiden Motorleitungen dauerhaft eingeschaltet ist zur Bestimmung der Fahrtrichtung und bestimmt aus dem PWM-Tastverhältnis der anderen Leitung dann die gewünschte Motordrehzahl. Somit ist diese Ansteuerung dann wohl spannungsunabhängig. Aber sie mag es wohl nicht wenn der eigentliche Dauer-VDD-Motor-Pin auch "rumzappelt".

Das erklärt vielleicht auch wieso Zimo (siehe Ankündigung oben) vielleicht gar kein Problem hat den SDS anzusteuern wenn der Motoransteuerung so wie beim Lopi2 arbeitet, d.h. ein Motor-Pin immer auf Dauer-VDD liegt.

So ich hoffe ich habe jetzt nichts Wesentliches übersehen.

Grüße
Markus


P.S.: Einziger Wehrmutrstropfen an diesem Abend war, das ich es kurz vor Schluß geschafft habe, dass der Gleiszuleitungs-Stecker der IB einen Kurzschluss mit dem Boosterausgang der IB eingegangen ist und jetzt die IB zu Uhlenbrock muss, da der Boosterausgang defekt ist....Mist.....
Reinhard
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#79

Beitrag von Reinhard »

Moin Moin,

Du kannst es dir auch etwas einfacher machen. ;)

Transistor (rot) ablöten und Widerstand (blau) umlöten (Ihn 90° nach rechts drehen).

Bild

Wie gesagt, das macht nur Sinn für Bastelfreaks die eine weitere Funktion benötigen.
Nachteil, versucht man den Decoder zu programmieren, ruckelt der Motor und belastet somit die Datenleitung mit Störungen. Deswegen wird der Decoder nicht mehr richtig angesprochen.
Decoder muß dann extern programmiert werden.
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Markus Herzog
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#80

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo Reinhard,

auf welchen Beitrag beziehst du dich? Meinst du deine Anregung um sich Aux4 zu sparen? Aber ist ja dann keine Lösung um den Lopi3 etc. zum Laufen zu bringen, oder?

Grüße
Markus

Muenchner Kindl
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#81

Beitrag von Muenchner Kindl »

Moin,

Jungs, Ihr seid spitze!!!

Ich werde den Thread anpinnen, diese Infos sollten erstmal nicht verloren gehen.

Danke an alle beteiligten fuer diese Muehen!!!
Hp2
Ehemaliger Benutzer

Re: Und da geht doch was....

#82

Beitrag von Hp2 »

Markus Herzog hat geschrieben:Hallo HGH,

ich hatte heute abend die Gelegenheit auch Test mit dem SDS einer 37902 (BR 290 DB Cargo) durchzuführen.

Zunächst habe ich mir für die weiteren Arbeiten eine Verlängerung für die 21 polige MTC-Schnittstelle gebastelt und das Kabel über eine Lochstreifenplatine mit einer zweireihigen Stiftleiste (2*21 pol)

....
Hut ab!!!

P.S.: Einziger Wehrmutrstropfen an diesem Abend war, das ich es kurz vor Schluß geschafft habe, dass der Gleiszuleitungs-Stecker der IB einen Kurzschluss mit dem Boosterausgang der IB eingegangen ist und jetzt die IB zu Uhlenbrock muss, da der Boosterausgang defekt ist....Mist.....
Das ist bitter.
Obwohl mich der Sinus brennend interessiert, habe ich deshalb den Tastkopf bisher weggelassen.

Deinem obigen Text nach, müßtest Du doch die Fähigkeit haben, Endtransistoren in der IB zu tauschen.


Grüße

Hp2
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Markus Herzog
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Re: Und da geht doch was....

#83

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo HP2
Hp2 hat geschrieben:
Das ist bitter.
Obwohl mich der Sinus brennend interessiert, habe ich deshalb den Tastkopf bisher weggelassen.

Deinem obigen Text nach, müßtest Du doch die Fähigkeit haben, Endtransistoren in der IB zu tauschen.
Wenn es die nur wären (habe ich schon mehrfach für Freunde getauscht), wäre es schön, aber ich fürchte durch den Kurzanschluss am Boosteranschluss scheint es nach ersten Messungen etwas auf Ansteuerungsebene zu sein...die Boosteranschlüsse tun es ja auch nicht mehr.

Grüße
Markus
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Ruhr-Sider
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Re: Und da geht doch was....

#84

Beitrag von Ruhr-Sider »

Hallo Markus,

von mir dafür 5 Sterne.... nur wenn ich das jetzt alles richtig interpretiere, dann bekommen wir, keinen auf Basis der Motoransteuerung des Lopi_V3 basierenden Decoder in einer SDS-Lok zum Laufen - oder?
viele Grüße ... HGH
mein Leitspruche: .... wer warten kann, hat mehr fürs Leben bzw. die MoBa.

> *** Platinenanfragen bitte nur per eMail ***
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Markus Herzog
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#85

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo HGH,
.... nur wenn ich das jetzt alles richtig interpretiere, dann bekommen wir ohne Änderung keinen auf Basis der Motoransteuerung des Lopi_V3 basierenden Decoder in einer SDS-Lok zum Laufen - oder?
Für das Erste hast du wohl recht. Ohne ein kleines Adapterplatinchen wird es wohl nicht gehen.
Wir müssten ja dafür sorgen, dass jeweils der Motorpin, der mit der 125 Hz-PWM "rumwackelt" auf VDD gezogen wird während der andere Pin seine 30 kHz-Fahr-PWM ausgibt.
Meine bisherige Idee geht soweit beide Motorpins über einen Analogschalter zu leiten, der die Pins wahlweise auf VDD oder den Dekoderausgang schaltet. Meine Idee war dazu z.B. was in der Art des CD4052. Damit würde dann dafür gesorgt, dass immer nur der "richtige" Motorpin vom Dekoder durchgeschaltet wir und der andere auf VDD gezogen wird. Problem ist aber erstens, dass die CD-Bausteine ja nur 15 V abkönnen. Aber vielleicht geht das trotzdem wenn man die Eingangssignale mit Z-Dioden auf 15 begrenzt. Ich vermute mal dem Treiber ist es egal ob er eine 20V- oder 15V-PWM bekommt. Oder man nimmt direkt diskrete Bauteile, hat aber mehr Arbeit damit.
Schwieriger ist es da (weil ich noch keine wirklich gute Idee habe) den Logikpegel zur Ansteuerung des Analogschalters sicher zu erzeugen ohne dafür einen Dekoderausgang "opfern" zu müssen.

Also, als machbar sehe ich das durchaus an, zumal gerade wir Bastler unsere Loks ja ständig mit eigenen Platinen vollstopfen und ich denke eine solche Schaltung wäre sicher nicht zu aufwendig und gut miniaturisierbar.
Aber die Schaltung wäre dann auch schon fast Lopi3-spezifisisch, ob sich das lohnt? Zumal wenn Zimo eventuell demnächst einen passenden MM/DCC-Dekoder am Markt hat?

Grüße
Markus
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sbetamax
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#86

Beitrag von sbetamax »

Ich habe zwar kein Softdrive noch Sinus.
Find aber die Arbeit von Markus echt klasse.
Mir ist dazu noch was eingefallen:
In anderen Beiträgen habe ich gelesen das der Decoder die Spannung am Motor züglich abschalte um die gegen EMK zu messen.
Kann es sein das der Decoder bei abgeschalteter Lastregelung trotzdem die den Messzüglus beibehällt. Das könnte man gegenpüfen in dem man bei einem Lopi 2 die Reglung einschaltet und prüft ob die langsame PWM da auch auftaucht.
Wenn ja hilft uns das zwar nicht wirklich weiter, man könnte aber von einem Problem in der Soft des dreier Decoders aus gehen.
Gruß Stephan
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Toto
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#87

Beitrag von Toto »

Hallo,

das ist schon mal gut, dass ihr das rausgefunden habt. Aber die wichtigste Erkenntnis ist noch immer, dass wir hier im Forum noch einen richtig guten Elektronikprofi gefunden haben, deshalb hebe ich Markus auf eine Stufe mit HGH, Reinhard und Co :wink:

Gruß Fritz
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Muenchner Kindl
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#88

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hi,
dass wir hier im Forum noch einen richtig guten Elektronikprofi gefunden haben
Wir haben viele verdammt gute Profis, die dieses Forum unglaublich bereichern. Alle Namen aufzuzaehlen waere muessig, es reicht aber, diverse Threads zu durchforsten.

Vielen Dank auf jeden Fall dafuer!

Vielleicht sollten sich manche von Maerklin und/oder fuer die Forschungsarbeiten bezahlen lassen, verdient haetten sie es ;)
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Toto
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#89

Beitrag von Toto »

Hallo Thomas,

ich wollte hier nicht alle Profis aufzählen, dann wäre ich wohl morgen nicht fertig. Es freut mich auch immer wieder, dass sich so viele mit dem Thema auskennen :P

Gruß Fritz
Köf: Füllen - Fahren - Flieeeeegen!
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Hp2
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#90

Beitrag von Hp2 »

Hallo!

Die 125 Hz 3:1 beschäftigen mich. Die müßte man doch bei einem normalen Gleichstrommotor am Fahrverhalten bemerken und auch hören.

Grüße

Hp2
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Markus Herzog
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#91

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo Hp2,
Hp2 hat geschrieben: Die 125 Hz 3:1 beschäftigen mich.
Geht mir ähnlich habe gestern auch nochmal nachgemessen, da ich das trotzt eigener Messung am Vortag auch nicht so ganz glauben konnte, aber selbst wenn ein Motor dranhängt, kann man dieses Signal noch eindeutig erkennen.

Grüße
Markus
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Markus Herzog
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#92

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo zusammen,

ich habe gestern nochmal die Gelegenheit gehabt zwei weitere Lokdekoder zu vermessen:
1.Lokpilot MFX->verhält sich wie Lopi 2/Loksound 2/Märklin-Dekoder
2.Lopi 3 21 polige MTC-Schnittstelle -> verhält sich wie Lopi 3 8 polig (war ja zu erwarten)

Allerdings habe ich noch festgestellt, dass bei den Lopi3-Derivaten im Gegensatz zum Lopi2 auch auf dem "hochfrequenten" PWM-Pin 19 (aus dem Fahrtrichtungsbeispiel oben) neben der 30 kHz-Fahr-PWM noch ein weiteres langsames PWM-Signal überlagert zu sein scheint, ebenfalls im ~100Hz-Bereich. Hier fehlt mir aber bisher die Zeit dies noch genauer zu vermessen.

Grüße
Markus

Johannes Braser
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#93

Beitrag von Johannes Braser »

Hallo Markus,
vielen Dank für deine Beiträge. Ich verstehe zwar nicht soviel davon aber ich hab da mal ne Frage.
Ich kann doch dann bestimmt einen Loksound MFX in meine 290er (37902) einsetzen? Ich möchte unbedingt Sound haben.
Das müßte dann ja gehen.
Gruß
Johannes
Zuletzt geändert von Johannes Braser am Sa 25. Aug 2007, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Markus Herzog
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#94

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo Johannes,

ich habe das bisher nicht ausprobiert. Aber ein Lokpilot MFX lief darin, also vermute ich mal das der Loksound MFX darin auch läuft. EIne Garantie kann ich dir dazu aber nicht geben.

Grüße
Markus

Lokmaster
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#95

Beitrag von Lokmaster »

Hallo
Ich habe einen Zimo MX64 D bestellt bin einmal gespannt ob der dann läuft,habe heute morgen noch einen Lenz mit Mtc und Spannung an AUX 4 getestet der läuft auch nicht.

MfG
Armin Link
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Threadersteller
Ruhr-Sider
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#96

Beitrag von Ruhr-Sider »

Johannes Braser hat geschrieben:.... Ich kann doch dann bestimmt einen Loksound MFX in meine 290er (37902) einsetzen? Ich möchte unbedingt Sound haben.....
Hallo Johannes,,

in diesem Beitrag habe ich beschrieben, dass es mit einem ESU-Loksound-mfx (ältere Variante mit rundem Quartz) geht.

Man muss aber auf jeden Fall die Anpassung des AUX4-Ausgangs
Bild
mittels Lokprogrammer oder CS machen.


Das Bild stammt von 37772 .... die Belegung der AUX1/AUx2, etc ist hier ggf. nicht representativ.

Ich gehe davon aus, dass es auch mit den neueren Varianten (flacher Quartz) gehen wird - habe es aber bisher nicht getestet.

Grundsätzlich gilt wohl, dass alle mfx-Decoder gehen und alle anderen (auch wenn sie eine 21-pol. SST haben) gehen nicht .
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Sa 25. Aug 2007, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
viele Grüße ... HGH
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Johannes Braser
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#97

Beitrag von Johannes Braser »

Hallo HGH,
asche auf mein Haupt. :oops:
Gruß
Johannes
103er und 151er Fan
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#98

Beitrag von 103er und 151er Fan »

Hallo!

Gestern Abend erging an mich die neuste Ausgabe der Zimo UpdateNews vom 1. September.


"UpdateNews 1. September 2007

Sehr geehrte Partner und Freunde von ZIMO,
auf http://www.zimo.at / Bereich UPDATE stehen neue Software-Versionen zum Download bereit:
„Miniatur Decoder MX620 – SW-Version 5,
Decoder mit 21-poligem Steckverbinder MX64D – SW-Version 5
Function mapping „ohne Links-Verschiebung, zu aktivieren mit CV # 61 = 97 (wie bereits bei MX63, MX64), siehe Betriebsanleitung;
Function mapping mit Register-Umklappen; siehe Betriebsanleitung;
RailCom (erste Stufe: CV-Auslesen, Geschwindigkeits- und Last-Meldung, Adress-Broadcast) in Betrieb (wie bereits bei MX63, MX62).
Nur MX64D: verbesserte Ansteuerung (Beseitigung des schnittstellen-bedingten Ruckelns) von C-Sinus (und SoftDrive) Motoren
Für ZIMO Sound Decoder:
Neue Seite für das Download der Sound Projekte, zugänglich über den Bereich UPDATE, Decoder,
mit Informationen über Vorbild und Modell, Fotos, Videos, und Probehör-Möglichkeit.“


Auf der Seite der Erläuterungen der zu den Versionen der Decoder Updates ist die Version 5 (und auch die Version 4) zwar noch nicht gelistet, aber das heißt nicht viel. Die Dokumentation zu den Decoder-Updates ergänzt Zimo gelegentlich erst nachträglich.

Also mal ausprobieren wie es sich mit der Version 5 und dem SDS verhält.

Freundliche 103er und 151er Grüße aus Braunschweig
Henning

PS: Solange es wirklich keinen guten DCC Decoder gibt, der den SDS ansteuern kann, so lange kaufe ich die Trix 218 nicht. Ich will die 218 (neben der 290 und der 150 mit anderen Beleuchtungskonzept und in No-Soundausführung) auch haben, aber so nicht. Denn Kaufzurückhaltung ist die einzige Sprache die Märklin / Trix versteht. Ende der Durchsage!
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Michael.Frey
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Vergleiche der Decoder

#99

Beitrag von Michael.Frey »

Hallo Hans-Günther, Hallo Markus, Hallo Johannes,

zunächst einmal muss ich Johannes bezüglich seiner Planung mit dem Loksound-mfx Decoder enttäuschen. Sollte das Problem bei der Ansteuerung des SDS mit der Austastung des Motorsignales zusammenhängen, dann wird es beim ESU Loksound mfx auch nicht funktionieren. (Ergänzung: mit Lastregelung 0% könnte es gehen !). Der macht nämlich folgendes:

Bild

und reiht sich mit seinem Verhalten bei folgenden Decodern ein:

ESU Lokpilot 3.0:

Bild

Märklin mfx aus Baureihe 111 (37317)

Bild

Märklin mfx Sound Decoder aus V160 (Startpackung 29845)

Bild

Alle diese Decoder zeigen im Prinzip das gleiche Ansteuerungsverhalten wie es bereits der seelige Lokpilot 1 hatte:

Bild

Der einzige Decoder den ich gefunden habe der anders taktet ist der Märklin mfx-Decoder aus der Ae 4/4 (39420). Dieser steuert ab Werk einen Sinus-Motor, die Platine ist aber mit dem Lokpilot 3.0 identisch (LP3).

Bild

Fazit:

@ Johannes: ESU Loksound mfx wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Das muss getestet werden.

@ Hans-Günther: Das alle mfx-Decoder mit SDS gehen dürfte somit nicht zutreffen. So wie es aussieht ist das Verhalten der Motorausgänge eine Softwareeigenschaft der Decoder die mit unseren Mitteln nicht beeinflussbar ist.

Übrigens: die 120 Hz Austastung der Motorausgänge für die Dauer von 2 ms erzeugt wahrscheinlich das Fenster zur Messung der EMK. Die Abschaltung der Lastregelung führt beim Lokpilot 3.0 aber nicht zu einem anderen Ansteuerungsveralten. Ich würde das mal bei den mfx-Decodern aus Loks mit Standard-Motoren testen, sehe dort aber nicht wie ich die Lastregelung ausschalten kann. Im Lok-Programmer finde ich nichts. Geht es hier auch über die CV 49 ?

Vielleicht reagiert ESU mit einem Update wenn ZIMO mit seinen Decodern auf den Markt kommt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man sich in Ulm den SDS / DCC-Markt durch die Lappen gehen lässt. Es sei denn bestehende Lizenzvereinbarungen mit Märklin stehen dem entgegen.

Das es die Hardware kann zeigt der Märklin mfx aus der 39420. Ansonsten müssen wir mal die alten Vorlesungsunterlagen aus der Automatentheorie hervorkramen und das Problem mit einer FSM (Finite-State-Maschine) lösen - gelle Kollegen ;-)

Glitchfreie Grüße

Michael
Zuletzt geändert von Michael.Frey am Sa 8. Sep 2007, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Markus Herzog
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#100

Beitrag von Markus Herzog »

Hallo Michael,

mir ist jetzt nicht ganz klar, ob du bei "Märklin mfx aus Baureihe 111 (37317)" und "Märklin mfx Sound Decoder aus V160 (Startpackung 29845)" die Lastregelung aus oder noch an hattest? Wenn ich da beim jeweiligen Dekoder keinen Schalter zu gefunden habe, dann habe alle "Schieberegler" bzgl. Lastregelung in der Lokprogrammer-Software auf "0" gezogen. Das hatte denselben Effekt.

Als Ergänzung noch: Das Bild von "Märklin mfx-Decoder aus der Ae 4/4 (39420)" zeigt sich bei mir identisch auch bei Lokpilot2/Loksound2-Dekodern.

Grüße
Markus
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