Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

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SAH
Gleiswarze
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#51

Beitrag von SAH »

Guten Abend est2fe
est2fe hat geschrieben: das mit den Kondensatoren halte ich wiederum nicht für ganz glücklich, weil ich dann im Einschaltmoment einen Kurzschluss habe, und den Kondensator zuerst schlagartig aufladen muss. Das Problem verschiebt man dadurch eigentlich nur auf den Einschaltmoment. Die Z-Diode begrenzt mir die Spannung zwischen den Kollektorblechen. Somit reisst der Funke, sofern er überhaupt entsteht, viel schneller ab.
das hängt nun von der Kapazität der Kondensatoren ab. Da manche Läufer recht zügig unterwegs sind (bis 200 Hz), kann es nur winzige Kondis geben (im pF-Bereich).
est2fe hat geschrieben: Es stellt sich aber die Frage, ob sich eventuelle Kondensatoren über den Kollektorspalten sich überhaupt ganz entladen, bzw. wie rum sie aufgeladen sind, wenn die Spule keinen Strom mehr liefert? Sind sie so rum aufgeladen wie die Spannung über dem Spalt, wenn der wieder zum Einsatz kommt, oder eventuell genau umgekehrt. Wenn umgekehrt, dann ist der anschliessende Umladevorgang ja noch kontraproduktiv!
Entladezeit hängt von C ab. Einziges Problem die bereits von mir erwähnte PWM wegen der Stromüberhöhung bei Resonanz. Das kann man aber beheben, wenn man unter dem Höchstwert für 40kHz bleibt:
f= 1/(2*pi*SQRT(LC)) nach C umstellen für L = ca. 2-9 mH.
Über dem Spalt Entladung, danach Spannung/Strom entgegengesetzt bis zum erreichen der zweiten Bürsten (bei zwei Stromzweigen). Dann geht das selbe Spiel mit umgekehrten Vorzeichen von vorne los.

est2fe hat geschrieben: Ich sehe schon, ich muss das mal ausprobieren. Das Dumme ist, man kann nicht so ohne weiteres die Spannung zwischen den Kollektorspalten bei laufendem Motor mit dem Graf Oszillo messen. Da müssen dann zusätzlich Schleifringe angebracht werden.
Oder man montiert am Kollektor den Graphen :shock::P
est2fe hat geschrieben: Was ich mich allerdings auch noch frage ist das, was denn die im Magnetfeld gespeicherte Energie beim Abbau macht? Wirkt sie dem Drehen des Motors entgegen, oder unterstützt sie die Drehung wenn sie sich abbaut und Strom bzw. Spannung in Gegenrichtung freisetzt?
Durch den Ritzenkurzschluß wird das durch den Strom aufgebaute Magnetfeld wieder abgebaut. --> Verluste (Hysterese/Ummagnetisierung/Wirbelströme). Gleichzeitig wird eine Gegenspannung (Selbstinduktion) aufgebaut, die der Ursache entgegengesetzt ist. Da die Drehphase schon weit fortgeschritten ist, bremst dies etwas ab. Zum Zeitpunkt des Kurzschlusses, befindet sich die Spule bei Märklinmotoren (klassisch) meist senkrecht zum Ständerfeld, und dies hat keinen Einfluß. Lediglich der Versatzwinkel zwischen Läuferspule und Kollektorspalte hat einen (geringen)* Einfluß auf den Lauf.

* gemessen: (40 +/- 20)% Leistungsunterschied, bei Drehzahlen weniger bei 30° Winkeldifferenz.

HTH
SAH
Stephan-Alexander Heyn
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didinieki
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Re:

#52

Beitrag von didinieki »

hans-gander hat geschrieben:
IBF hat geschrieben:Für alle, die es etwas günstiger haben wollen:

Kugellager für Trommelkollektor ( Achse 1,5 mm)

Kugellager für Scheibenkollektor ( Achse 2,0 mm)

Da ich selber noch keine dort bestellt habe, ohne Gewähr, aber die Bewertungen sehen ansich sehr gut aus.
Hallo Michael,
stelle doch bitte noch mal den Händler ins Forum. Ich könnte da auch noch ein paar Kugellager gebrauchen.
Grüße, Hans.
Hallo Alle

den preisgünstigsten Händler habe ich bisher HIER:

http://www.modellbauershop.de/din-teile ... llager.php

ausgemacht. Stückpreis 0,69 Euro.

Das ist derselbe Händler der auch schon die Zentrierbohrer preisgünstig anbietet die vorher genannt wurden.

Zentrierbohrer kosten jetzt 2,45 Euro. Aber Achtung bei der Bestellung!!!

Ich habe auf der Webseite die mm Angaben so verstanden dass die angegebenen mm den Bohrdurchmesser ergeben der sich ergibt wenn man das Loch fertig gebohrt hat. Das ist falsch. Die Millimeter Angaben beziehen sich auf die Spitze des Bohrers. Über den Durchmesser des Endlochs das sich beim durchbohren ergibt, macht die Webseite überhaupt keine Angaben. Man muss also aufpassen was man bestellt. Richtig sind die folgenden Bestellnummern:

405104 2,45 € Spitze ist 1,6mm, 4mm Bohrerdurchmesser am Ende des Bohrers.
405105 2,65 € Spitze ist 2,0mm, 5mm Bohrerdurchmesser am Ende des Bohrers.

also, Spitze des Zentrierbohrers ist 1,6mm, Ende des Bohrers ist 4mm, bohrt also Loch von 4mm Durchmesser.

bezw. 2mm Ausgangsbasis, Spitze des Zentrierbohrers ist 2mm, bohrt Loch von 5mm Durchmesser als Endprodukt.

Aber auch hier mal die Frage in die Runde, mit welchem Werkzeug bohrt Ihr? Tischbohrmaschine? Welche? Bohrständer und mobiler Bohrmaschine? Proxxon? oder was?

mfg
Dieter aus der Pfalz
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DeMorpheus
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Re: Re:

#53

Beitrag von DeMorpheus »

didinieki hat geschrieben:Aber auch hier mal die Frage in die Runde, mit welchem Werkzeug bohrt Ihr? Tischbohrmaschine? Welche? Bohrständer und mobiler Bohrmaschine? Proxxon? oder was?
Hallo,

ich benutze Bohrständer und Bohrmaschine, beides etwas „gröber“, weil vor Jahrzehnten für Holzarbeiten angeschafft.
Dazu aber keinen Zentrierbohrer, sondern einen scharfen HSS-Bohrer, der direkt auf 4 mm bohrt. Das Motorschild halte ich per Hand fest, damit sich der Bohrer zentrieren kann. Richtig halten muss man auch nur beim herausziehen des Bohrers, sonst nur das Verdrehen verhindern.
Die Löcher sind exakt in der Mitte.

Schöne Grüße,
Moritz
Viele Grüße,
Moritz
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didinieki
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Re: Re:

#54

Beitrag von didinieki »

DeMorpheus hat geschrieben:
didinieki hat geschrieben:Aber auch hier mal die Frage in die Runde, mit welchem Werkzeug bohrt Ihr? Tischbohrmaschine? Welche? Bohrständer und mobiler Bohrmaschine? Proxxon? oder was?
Hallo,

ich benutze Bohrständer und Bohrmaschine, beides etwas „gröber“, weil vor Jahrzehnten für Holzarbeiten angeschafft.
Dazu aber keinen Zentrierbohrer, sondern einen scharfen HSS-Bohrer, der direkt auf 4 mm bohrt. Das Motorschild halte ich per Hand fest, damit sich der Bohrer zentrieren kann. Richtig halten muss man auch nur beim herausziehen des Bohrers, sonst nur das Verdrehen verhindern.
Die Löcher sind exakt in der Mitte.

Schöne Grüße,
Moritz

Hallo Moritz,

danke für deine Erfahrungen. Ich bin deshalb auf der Suche nach einer Tischbohrmaschine, die einen einigermaßen Rundlauf hat. meine Bohrmaschinen sind beide schon älteren Datums, eine ca. 45 jahre alt (KRESS) und eine blaue kleine Bosch, beide haben aber schon so viel in Beton und Metall gebohrt, dass ich denen so einen diffizilen Job nicht mehr antun möchte. Der Dremel und die kleine Proxxon kompatible die ich noch habe können leider keine 5mm bohren.

Bin jetzt auf eine neue Bosch PBD-40 aufmerksam geworden, die in der Bucht massenweise angeboten wird und bin damit zu meinem Werkzeugfachhändler gelaufen...der hat zuerst gelacht und gemeint so Sachen führe er nicht, und wollte mir eine Optimum B17 verkaufen, als ich ihm dann mein "Werkstück" gezeigt habe, wurde er blass. nein für So etwas sei die Optimum natürlich nicht geeignet. Er guckte zunächst etwas ratlos, dann kam er mit einem Proxxon Prospekt, und auf meinen Einwurf, dass deren Händling auch nicht besser sei als das der neuen Bosch, die aber erheblichen Mehrwert böte, nickte er sofort und bestellte die jetzt für mich.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Bohrer und welchen Bohrer verwendest du genau? HSS Bohrer gibt es ja auch verschiedene. oder nur den ganz normalen HSS? Ich hab mir Zentrierbohrer dazubestellt mit den Kugellagern von

http://www.modellbauschraube.de/

die sind in beidem sehr preisgünstig gewesen. Qualität der Kugellager kann ich allerdings nicht beurteilen. Nehme an es gibt da auch Unterschieden zwischen einem Kugellager das 0,69 Euro kostet und einem das 2 euro oder gar 4 Euro kostet.

edit: kein Unterschied, sind alle Dieselben Typen mit denselben Leistungsdaten. Typ 681XZZ.

Alternativ, so habe ich gesehen, gäbe es auch Gleitlager die dauergeschmiert sind. Märklin hat ja auch Gleitlager verwendet, weiss aber nicht ob die dauergeschmierte Sinterlager verwendet haben oder ob das nur einfach Messinghülsen waren. Einen Händler für die Gleitlager in der benötigten Größe habe ich allerdings noch nicht ausmachen können. Und bisher nur in der Größe für den LFCM, als0 2mm Innendurchmesser und 5mm Außendurchmesser bei 2mm Breite.

edit: auch bei diesem Händler gibt es Gleitlager, Sinterlager dauergeschmiert, mit 2mm Innendurchmellser und 4mm Außendurchmesser, bei 3mm Breite. Braucht man evtl. beim Motorschild für die Märklin 3048/Primex 3193, BR01 mit Motorschild aus Zinkdruckguss, hier sind die Abstände zwischen den Kohlenhaltern nur 5 mm, ein Kugellager mit 5mm Außendurchmesser passt da nicht rein, bezw. verursacht dann Kurzschluss.

bis zum nächsten Mal

viele Grüße, Dieter aus der Pfalz.

editiert, 30.01.2012

Berderwe
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Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#55

Beitrag von Berderwe »

Hallo Moba-Kollegen,

es ist ja nun seit Beginn dieses Thread's einige Zeit vergangen.

Welche Erfahrungen habt ihr seitdem mit den eingebauten Kugellagern gemacht?

Wie ist es mit der weiteren Wartung und Pflege der Loks?

Kann man die Lokgetriebe und Motorschilder mit den eingebauten Kugellagern
auch mit Ultraschallbädern reinigen?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz

trixi
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Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#56

Beitrag von trixi »

Berderwe hat geschrieben:...
Kann man die Lokgetriebe und Motorschilder mit den eingebauten Kugellagern
auch mit Ultraschallbädern reinigen?...
Hallo Berderwe ,
bisher noch keine Erfahrung , hab aber schon Lager hier zum Umbauen . Aber man liest doch viel , daß die Lager eine Dauerschmierung haben und dann keinesfalls gereinigt ( entfettet ) werden sollen .
Grüße Michael

Berderwe
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Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#57

Beitrag von Berderwe »

Hallo Michael,

wie soll man aber dann die Getriebe reinigen ohne die Kugellager zu zerstören?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
didinieki
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Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#58

Beitrag von didinieki »

Berderwe hat geschrieben:Hallo Michael,

wie soll man aber dann die Getriebe reinigen ohne die Kugellager zu zerstören?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz

Hallo,

die Kugellager haben ein Gehäuse, sind also in sich geschlossen. Trotzdem würde ich mit Ultraschall da nicht ran gehen. Ein einfacher Pinsel und etwas Reinigungsflüssigkeit evtl. Reinigungsbenzin oder dergleichen (da gabs schon mal einen Diskussionszweig, mal recherchieren) reicht da vollkommen aus um das Getriebe blitzblank zu bekommen. Am Besten gelingt das natürlich wenn man es auseinandernimmt und später wieder zusammenbaut. Es geht aber auch so, dass man die Getrieberäder im Lokgehäuse belässt und nur mit dem Pinsel und der Reinigungsflüssigkeit hantiert.

Dasselbe auch mit Anker und Motorschild machen, gut trocknen lassen, bezw. mit dem Fön ausblasen damit sich kein Rost bilden kann (insbesondere dort wo Metall im Spiel ist). Auch hier hilft evtl. noch ein trockener Pinsel und weiches fusselfreies Tuch.

Danach sollte man neue Kohlen einbauen. Oft sind die alten Kohlen durch Überölung nicht mehr brauchbar da sie einen schnellen und hohen Abrieb haben und die Spalten des Ankers zusetzen, und dann Funkenschlag und schlechter oft stockender Motorlauf die zwangsläufige Folge sind.

Bei all dem aufpassen dass bei Dampflokomotiven nicht die Treibstangen (Heusinger Steuerung) verstellt oder verbogen werden, denn das sind in vielen Fällen ebenfalls der Grund für schlechten und stockenden Lauf.

Neues Einfetten der Getrieberäder nicht vergessen, und auch das vorsichtige Ölen der Lok nach Betriebsanleitung.

mfg

Berderwe
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Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#59

Beitrag von Berderwe »

Hallo Dieter,

danke für Deine Tipps.

Ich bin moba-werkstattmäßig durch meinen Beruf gut ausgestattet
und habe auch die entsprechenden Kenntnisse durch viele Lehrgänge bei Märklin.

Mir ging es bei meiner Frage speziell um die Kugellager,
weil die meines wissens doch nicht komplett geschlossen sind.

Bisher habe ich nur eine Lok von einem Kollegen in Händen gehabt,
der Kugellager eingebaut hatte.
Und mich interessiert vor allem auch die "Langzeiterfahrung" damit.

Nochmals vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
didinieki
Ehemaliger Benutzer

Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#60

Beitrag von didinieki »

Berderwe hat geschrieben:Hallo Dieter,

danke für Deine Tipps.

Ich bin moba-werkstattmäßig durch meinen Beruf gut ausgestattet
und habe auch die entsprechenden Kenntnisse durch viele Lehrgänge bei Märklin.

Mir ging es bei meiner Frage speziell um die Kugellager,
weil die meines wissens doch nicht komplett geschlossen sind.

Bisher habe ich nur eine Lok von einem Kollegen in Händen gehabt,
der Kugellager eingebaut hatte.
Und mich interessiert vor allem auch die "Langzeiterfahrung" damit.

Nochmals vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
Reinhard,

die Kugellager müssen ja auch niht gereinigt werden, bestenfalls mit dem Pinsel etwas abstauben.

die Kugellager sind zwar geschlossen, staubdicht, aber durch Ultraschallgeräte könnten die Einzelteile auseinanderfallen. Es sind zwar nur Pfennigbeträge was diese Kugellager kosten (ca. 70 Cent das Stück), aber es muss ja nicht sein. (Einkaufsquellen wurden im Forum auch schon verlinkt, z.B. GHW).

Ich habe durchweg gute Erfahrungen mit diesen Kugellagern gemacht. Märklin traut dem wohl nicht, und baut nach wie vor dauergeschmierte Sinterlager ein aus Kunststoff die wohl ziemlich lange halten. Falls diese aber einmal verschlissen sind, lassen sich diese durch herausdrücken sehr einfach durch Kugellager ersetzen. Anders bei sehr alten Modellen, die gar kein Lager eingebaut haben, sondern im Guss lediglich ein Loch haben in dem der Anker lagert. Wird das Eisen nicht ständig geschmiert fällt erhöhter Verschleiss an und ausgeleierte Lager sind dann die Folge. Dort muss man dann per Hand bohren um ein Lager einsetzen zu können. Das dürfte aber für Dich kein Problem sein, da Du ja werkstattmäßig gut ausgestattet bist.

Es lohnt sich auf jeden Fall gerade bei diesen alten Modellen, insbesondere wenn die Ankerlager ausgeleiert sind, ein Kugellager einzusetzen. Gerade im unteren Geschindigkeitsbereich ist das Anlaufen erheblich sanfter. Ich muss aber dazu sagen, dass es meiner Meinung nach für Anfänger nicht gerade trivial ist, ein ebenes mittiges Loch in ein solches ausgleiertes zu setzen um das Kugellager genau so einsetzen zu können dass der Anker später nicht verhakt sondern in Verbindung mit dem Getriebe einwandfrei läuft.

Berderwe
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Re: Erfahrungsbericht: Kugellager im Motorschild

#61

Beitrag von Berderwe »

Hallo Dieter,

vielen Dank für Deine Ausführungen.
Das klingt vielversprechend.
Ich habe noch einige "alte" Loks zum Üben
und werde mich daran wagen.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz
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