Open Source Decoder

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.
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TRAXXer
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Re: Open Source Decoder

#76

Beitrag von TRAXXer »

Ich dachte dass dies der eine Teil von Herrn Tams' Engagement sei. Er produziert und vertreibt die Blanko-Hardware, wir/ihr entwickeln/t die Software, jeder bringt seine Ideen/Wünsche ein, jeder bespielt sich seine(n) eigenen Decoder, unversierte lassen bespielen.
Liebe Grüße, Niklas

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sirz-moba
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Re: Open Source Decoder

#77

Beitrag von sirz-moba »

Hi @ all,

ihr habt schon viele Beiträge geschrieben :!: :!:
Alles sehr von Interesse, wobei ich als Unwissender was Programmierung,
etc. betrifft mir nur das Testen an den Fahrzeugen vorstellen kann.

@Thomas,

Meinst du einen Basisdecoder, der dann mit unterschiedlicher FW geflasht wird :?:
So wie beim Weichei-Decoder :?:
Gruß Ingo

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Muenchner Kindl
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Re: Open Source Decoder

#78

Beitrag von Muenchner Kindl »

TRAXXer hat geschrieben:Ich dachte dass dies der eine Teil von Herrn Tams' Engagement sei. Er produziert und vertreibt die Blanko-Hardware, wir/ihr entwickeln/t die Software, jeder bringt seine Ideen/Wünsche ein, jeder bespielt sich seine(n) eigenen Decoder, unversierte lassen bespielen.
Jein...

bisher war es eher so geplant, daß auf Basis eines noch zu entwickelnden Blankodecoders die Software zu entwickeln ist. Das Resultat wäre dann "unser Decoder" gewesen.

Nachdem aber hier so viele Gefahren lauern besteht eben die Idee, daß Tams den Decoder so vertreibt und was damit geschieht oder was daraus wird ist unsere Sache.

Das Forum könnte eine Plattform zum Erfahrungsaustausch bieten, muss aber nicht. Dabei können entweder viele unterschiedliche, viele spezielle und viele individuelle Decoder herauskommen, vielleicht aber auch viele Routinen und Module, aus denen man tatsächlich "unseren Decoder" zusammenprogrammiert.
Meinst du einen Basisdecoder, der dann mit unterschiedlicher FW geflasht wird
genau
Alter Schwede II
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Re: Open Source Decoder

#79

Beitrag von Alter Schwede II »

Hallo an Euch alle !

Eine Frage die vielleicht wichtig wäre wenn wir nach der "Rohlings" Prinzip gehen würde :

Was ist mit der Baukasten Idee?

Ich habe es so verstanden dass der decoder modular, Stufenweise, expandiert werden könnte.
Der Stufe 1 kann mit Addons, sowohl HW als SW, aufgebohrt werden. Bis auf, sagen wir mal, z.B. Stufe 5.

Im Endeffekt wäre es so was wie ein Decoder a'la Carte mit ein Kumpel in der Küche der die Sonderwünsche entgegennimmt.

Ich glaube dass es viele Einschränkungen geben könnte wenn wir die maximale endausbaustufe auf der Hardwareseite vom Anfang an definieren und festlegen. Und dass müssen wir wohl, wenn es Richtung "Rohling" geht, oder ist meine Annahme da falsch ?
( Vielleicht könnte man ja die HW auch als Addon / separat machen...... ??!! )

Dazu kommt das derjenige der die Extras nicht benötigt ( HW für Stufe 5 ), warscheinlich nicht bereit wäre dafür bezahlen zu müssen. Der Decoder soll ja für jede Stufe ein gutes Preis- Leistungs- Verhältnis anbieten.

Was wäre wenn wir als Ansatz die Stufe 1 definieren.
Was soll der Basis sein ?
Die grundeigenschafften die dabei sein sollten um ein grund zu geben und dazu noch Erweiterbarkeit und Flexibilität nach oben.
Hier sind ja einige Profis wenn es um diese Fragen geht und ich fände es interessant Inputs dazu zu bekommen.

Oder habe ich ein "knacks" in der Optik... :bigeek:
Ist meine denkensweise verkehrt ? :oops:


Best Grüße

Erich
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Threadersteller
ktams
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Re: Open Source Decoder

#80

Beitrag von ktams »

moin,
ich könnte als Basis unseren neuen Decoder LD-G-34Plus anbieten.
Den würde ich zum Selbstkostenpreis in kleinen Stückzahlen abgeben.
Er soll nur zum Erfahrung sammeln, rumspielen und ausprobieren dienen. Er soll nicht die endgültige Hardware darstellen.
Es wäre halt ein Einstieg, um mit der Entwicklungsumgebung gut Freund zu werden und schon mal ein paar Sachen aus zu probieren.
Gruß Kersten Tams
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frosch27
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Re: Open Source Decoder

#81

Beitrag von frosch27 »

Hallo zusammen,
für mich hört sich das an, als könne das ein super Projekt werden, an dem ich sehr gerne mitarbeiten würde. Vllt wird aus diesem Decoder ja die wirklich "eierlegende Wollmilschsau" aber erst einmal langsam die Sache angehen. Ausprobieren was machbar ist und was gewünscht wird.
Gruß
Ingo
Ich bin nicht so wie mich andere gerne hätten
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der Sachse
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Re: Open Source Decoder

#82

Beitrag von der Sachse »

ktams hat geschrieben:moin,
ich könnte als Basis unseren neuen Decoder LD-G-34Plus anbieten.
Den würde ich zum Selbstkostenpreis in kleinen Stückzahlen abgeben.
Er soll nur zum Erfahrung sammeln, rumspielen und ausprobieren dienen. Er soll nicht die endgültige Hardware darstellen.
Es wäre halt ein Einstieg, um mit der Entwicklungsumgebung gut Freund zu werden und schon mal ein paar Sachen aus zu probieren.
Gruß Kersten Tams

Zum Tüfteln, was er kann, wie man ihn programmiert ?
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LDG
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Re: Open Source Decoder

#83

Beitrag von LDG »

Hallo,

jetzt ich muss mich auch mal einbringen. In meinen ersten Berufsjahren habe ich mein Geld u.a. mit C- und Assemblerprogrammierung auf verschiedenen Hardware- und Betriebssystem-Platformen verdient :) Das ist aber schon ein paar Jahre her :roll:

Da ich inzwischen in einem anderen OpenSource-Projekt im Entwicklerteam bin und deshalb nicht garantieren kann, daß ich die zur Decoderentwicklung erforderliche Zeit zur "produktiven" Mitarbeit bei der Entwicklung des Quellcodes immer finden kann biete ich mich aber gerne als Code-Reviewer an. Fehlersuche und Überarbeitung von Code mache ich nicht zum ersten Mal :wink:

Gruß,
Lothar

hampton
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Re: Open Source Decoder

#84

Beitrag von hampton »

Für mich stellt sich die Frage, was ein solcher Dekoder können müsste, um sich signifikant von der Masse abzuheben. Ich denke alles andere als ein richtiger Lokdecoder (ggf. mit Sound) macht keinen Sinn. Dann ist sicher eine gute Motorregelung das A und O. Es wäre natürlich schön, wenn man auf das know-how von Tams in Sachen Motorregelung zurückgreifen könnte.
Fraglich ist, ob Tams gewillt ist das Wissen offenzulegen.
Um einen möglichst großen Absatzmarkt zu eröffnen, sollte der Dekoder von einer breiteren Masse modifiziert werden können.

Mein Vorschlag:

- Dekoder-Hardware ist immer gleich (1x mit Sound, 1x ohne), Erweiterungsboard für Sinus-Anteuerung, Erweiterungsoptionen für mehr (verstärkte I/O Ports, ggf. Zusatzelektronik für Hall-Sensoren, usw.)
z.B. 6-8 verstärkte Ausgänge an Bord, Zusätzliche lediglich unverstärkt, unversträrkte auch als Input benutzbar
- idealerweise ohne speziellen Programmer programmierbar

Basis-Programme (nur von echten Experten modifizierbar)
- Betriebssystem-Software mit Motorregelung und Zusatzmodule für Drehstrom / Sinusmotore
- evtl Digitalsystem-Modul, das heißt die Entschlüsselung nach MM, DCC, mfx, Multiprotokoll nach belieben
- Kommunikationsmodul für die Synchronisation mit einem 2. Decoder (Doppeltraktion)

anwendernahe Programmierung:

- Programmiermodul in dem alle I/O-Ports in C programmiert werden können (vgl. PIC oder AVR-Programmierung)
  • (Teil-)programm Up-Download z.B. übr USB oder mit einem einfachen (Selbstbau-)programmer vergleichbar mit AVR oder PIC
    + alle I/O-Ports adressierbar, teilweise als Ein- oder Ausgänge konfigurierbar
    + große Anzahl an Dekodervariablen verfügbar machen (z.B. Fahrtrichtung, aktuelle Fahrstufe, Regelparameter des Motors, Geschwindigkeit, Zeit seit Anfahren, usw. usw,)
    + 1,2,3,4,5 Timer, Servo-PWM-Generator
    + Übergabevariablen an zweiten Decoder (z.B. ich, Decoder 1 habe gerade am Eingang 3 ein high-Signal, Decoder 2 mach mal AUX4 an)
    + Zuweisung von CV-programmierbaren Variablen, so dass der Decoder nicht bei jeder kleinen Änderung an den PC muss
    + CCP-Funktion
    + evtl A/D Wandler
    + auslösen von Soundslots, evtl. Konfigurationsvariablen für Lautstärke, die in dem Programmablauf geändert werden können
    + usw.

    So könnte man ein recht einfach zu programmierendes Programm-in-Programm Modul erschaffen, das sich mit relativ wenigen C-Programmierkentnissen konfigurieren lässt.
    Dafür gibt es dann eine Art Code-Schnipsel-Sammlung wo man sich ggf. seine ganz individuellen I/O-Verknüpfungen zusammenbasteln kann. Wenn man die I/O-Zuweisung immer
    schön am Anfang macht, dann kann ein anderer auch das ganze einfach modifzieren. Der Programmiervielfalt sind dann keine Grenzen gesetzt. Die Programmierung in C mit ein paar
    Variablen, Eingängen und Ausgängen in Verbindung mit ein paar If-else, while Verknüfungen eröffnet schon viele Möglichkeiten. Es bleibt aber auch für eher unerfahrene noch besser
    überblickbar.

    Alternativ zu dem anwendernahen Programmiermodul gibt es ein CV-Programmiermodul, das vom Funktionsumfang ähnlich den bekannten ist.


Die Programmierung erfolgt mit Hilfe eines kleinen PC-Programmes wo je ein File für Basisprogramm, Digital-System-Entschlüsselung, Zusatzmodule und I/O-Modul ausgewählt und in
den Speicher geladen werden.
Ideal wäre ein nicht löschbares Betriebssystem, das gewährleistet, dass der Decoder in jedem (verprogrammierten) Zustand beispielsweise via USB neu bespielt werden kann.

Das waren jetzt mal meine spontanen Ideen :mrgreen:


Die Hardware selber zu löten halte ich bei der inzwischen erreichten Kleinheit der Bauteile für utopisch. Wer will schon 0201 und kleiner per Hand löten...
Grüße Florian
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sirz-moba
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Re: Open Source Decoder

#85

Beitrag von sirz-moba »

Abend zusammen,
hampton hat geschrieben: Die Programmierung erfolgt mit Hilfe eines kleinen PC-Programmes wo je ein File für Basisprogramm, Digital-System-Entschlüsselung, Zusatzmodule und I/O-Modul ausgewählt und in den Speicher geladen werden.
Ideal wäre ein nicht löschbares Betriebssystem, das gewährleistet, dass der Decoder in jedem (verprogrammierten) Zustand beispielsweise via USB neu bespielt werden kann.
so hört sich das recht beherschbar an, eine Basis und dann je nach Bedarf das passende Zusatztool. Und die individuelle Anpassung beispielsweise der Fahreigenshaften dann über die CV.
Gruß Ingo

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Rainer Müller
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Re: Open Source Decoder

#86

Beitrag von Rainer Müller »

Hallo,
ktams hat geschrieben:moin,
ich könnte als Basis unseren neuen Decoder LD-G-34Plus anbieten.
...
auf der Tams-Firmenwebseite wurde ich zwar nicht fündig was den LD-G-34Plus angeht, aber bei Conrad.

Warum das aber ein "Lockdecoder" sein soll, wohin soll er uns locken?
Naja, immerhin gibts dort ein Bild und ein paar Daten zu dem Ding.

Gruß
Rainer
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michl080
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Re: Open Source Decoder

#87

Beitrag von michl080 »

moin,

ich würde gerne noch mal das Thema "Lok/Schalt/sonstiger Decoder" aufgreifen.

Wenn ich mir den Markt für Lokdecoder ansehe, gibt es viele Decoder, die "ziemlich" gut sind. Ob einer sich daraus abhebt, ist im wesentlichen Sache des persönlichen Geschmacks. Wenn wir einen Lokdecoder machen, dann wird es ziemlich lange dauern, bis wir einen Stand erreicht haben, der dem "ziemlich gut" entspricht. Wir würden also eine lange Durststrecke überwinden, bevor das Teil brauchbar wäre.
Wenn wir stattdessen mit einem kleineren Projekt (wie z.B ein Waggon-Decoder oder Funktionsdecoder) starten würden, wäre die Durststrecke wesentlich kürzer.
Wenn ich mir die Software-Pakete ansehe, denke ich, daß der "DCC-Parser" und das "Betriebssystem" ziemlich umfacngreich sein werden. Diese Pakete würden aber für alle Decoder benötigt werden und müssten zuerst erstellt werden, bevor ein Decoder überhaupt irgend eine Funktion erfüllt.

Zusammengefasst: Ein einfacherer Decoder wäre ein erster Schritt. Ein wesentlicher Anteil der Software könnte dann für ein Anschlussprojekt (Lokdecoder) weiterverwendet werden.

Michael
Hp2
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Re: Open Source Decoder

#88

Beitrag von Hp2 »

Hallo!

So sehe ich das auch. Wenn man sich als Ziel den besten Decoder der Welt setzt, ist das ähnlich wie wenn man seine Anlage mit dem Ziel Ruhmeshalle baut.
Die Software wird eh in Funktionen unterteilt sein. Hat man eine funktionierende DCC Empfangsroutine, eine funktionierende Decodierung und eine elementare Routine um CVs zu setzen, nämlich die Adresse, kann man daraus zunächst einen Funktionsdecoder zusammenstellen. Im Sinne von open source könnten sich zu diesem Zeitpunkt schon andere finden, die Empfangsroutinen für SX oder MM ... schreiben während sich die ursprünglichen Entwickler, falls sie noch Lust haben, dem Lokdecoder ohne Sound zuwenden.

Grüße

Hp2
Alter Schwede II
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Re: Open Source Decoder

#89

Beitrag von Alter Schwede II »

Zusammenfassung Ideenheft / Brainstorming bis jetzt (Hoffe das ich alles erfasst habe.. :shock: ) :

Wie Bernd schon sagte : "Wer eine Idee hat -Stichwortartig- dranpappen" !

- Funktionsdecoder , Lokdecoder oder Sounddecoder

- Ein einfacherer Decoder wäre ein erster Schritt. Ein wesentlicher Anteil der Software könnte dann für ein Anschlussprojekt (Lokdecoder) weiterverwendet werden. ( Michl080 )

- Die Basis könnte man ja, ähnlich wie ein Evaluationsboard, bereitstellen. Ein Decoder mit Motorendstufe und einer bestimmten Anzahl von Ausgängen, halt so viele wie drauf passen. Darauf befindlich ist auf jeden Fall die Möglichkeit, Software einzuspielen. Ausgeliefert wird das von Kersten ohne Software für einen entsprechenden Preis.
Diese Basis kann entweder einer alleine nutzen, um seinen Wunschdecoder damit zu realisieren oder man tut sich zusammen. Jeder Programmierer kann sein Projekt (kostenfrei!) samt Quelle veröffentlichen und so die Basis für Weiterentwicklungen oder Verbesserungen stellen.

- Dekoder-Hardware ist immer gleich (1x mit Sound, 1x ohne), Erweiterungsboard für Sinus-Anteuerung, Erweiterungsoptionen für mehr (verstärkte I/O Ports, ggf. Zusatzelektronik für Hall-Sensoren, usw.)
z.B. 6-8 verstärkte Ausgänge an Bord, Zusätzliche lediglich unverstärkt, unversträrkte auch als Input benutzbar ( Hampton )

- fahrstufengesteuerten Strobe

- brauchen railcom und Co. ....

- super guten Motorregelung / Lastregelung über Sound bis zu Railcom.

- zahlreiche Funktionsausgänge für eine individuelle Programmierung (also man kann Frei den Ausgängen Funktionen zuweisen, vom Blinklicht bis zu Zeitgliedern für Kupplungen.)
Diese ganze Programmierung sollte über ein Tool passieren und somit den Anwendern die Konfiguration zu erleichtern und auch die Einstellungen von einem Decoder zum anderen zu kopieren.

- den gesamten CV-Bereich (bis 1024), als auch eine Einbindung von Drehstrommotoren vorsehen

- die CV´s neu zu ordnen, welche derzeit sehr chaotisch ist

- Analogbetrieb

- Dekoderlösung mit/für drahtlose Steuerung/Rückmeldung z.B. per WLAN

- Rückmeldung mit Gedächtnis. Z.B. Ich stehe am XXXX / als letztes bin ich XXX passiert

- Decoder mit „Intelligenz“ > Erweiterte Rückmeldeoptionen

- Decoder an Decoder Kommunikation ( Mobahner )

- Drehzahl des Modell-Motors elektronisch messen, Polzahl, Getriebeübersetzung und Treibraddurchmesser eingeben => ergibt: ( Alf )

- Servoansteuerung: ( Mobahner )

- modular ausbaufähige Decoder, deren "Intelligenz (Protokolle, Funktionen, Ausgänge, Sounds, etc.)" der Anwender selbst aus einem Addin-Pool für Hard- und Software zusammenstellen kann

- Möglichkeit, AUX-Ausgänge erweiterbar zu machen

- großen Spurweiten

- RFID

- Schnittstellen



Beste Grüße

Erich
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sirz-moba
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Re: Open Source Decoder

#90

Beitrag von sirz-moba »

@Erich

jetzt muß ich doch nachfragen zum besseren Verständnis :wink:

Ist das Projekt so gedacht das jeder den Decoder nutzen kann, also auch die die nicht C programmieren können.
Oder soll die Anpassungsfähigkeit nur denen nutzen die Programmieren können?

Ich habe es so verstanden das es einen Basisdecoder geben wird, egal ob Lokdecoder oder Funktionsdecoder.
Dieser kann dann mit entsprechenden add-ones aufgemotzt werden bzw. an die Gegebenheiten angepasst
werden (Motoransteuerung, Protokoll, etc....).

Die Programmierpower wird zur Entwicklung der add-ones benötigt, oder hab ich das jetzt alles falsch verstanden :shock:
Gruß Ingo

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Andi
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Re: Open Source Decoder

#91

Beitrag von Andi »

Moin Ingo,
sirz-moba hat geschrieben:jetzt muß ich doch nachfragen zum besseren Verständnis :wink:

Ist das Projekt so gedacht das jeder den Decoder nutzen kann, also auch die die nicht C programmieren können.
Oder soll die Anpassungsfähigkeit nur denen nutzen die Programmieren können?

Ich habe es so verstanden das es einen Basisdecoder geben wird, egal ob Lokdecoder oder Funktionsdecoder.
Dieser kann dann mit entsprechenden add-ones aufgemotzt werden bzw. an die Gegebenheiten angepasst
werden (Motoransteuerung, Protokoll, etc....).

Die Programmierpower wird zur Entwicklung der add-ones benötigt, oder hab ich das jetzt alles falsch verstanden :shock:
bis jetzt haben wir nur Luftschlösser gebaut. Was am Ende (so denn dieses Projekt überhaupt zum laufen konnt) wirklich rauskommt kann noch keiner sagen, dazu braucht es noch etwas Zeit.
Schöne Grüße
Andreas

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Alter Schwede II
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Re: Open Source Decoder

#92

Beitrag von Alter Schwede II »

@sirz-moba

Hi Ingo !

Ich habe es genau so wie Du verstanden.... auf jeden fall denke ich in die Bahnen jetzt.

Dass eine Art Bibliothek nach und nach entstehen kann wo Programierer "addons" bereitstellen.
Hier oben hat "Hampton" es gut beschrieben.

Momentan geht es wohl eher darum Ideen und gedanken, ob nun durchfürbar oder nicht, zu erfassen.
Wohin das ganze führen kann steht wohl in den Sternen...

Erich
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sirz-moba
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Re: Open Source Decoder

#93

Beitrag von sirz-moba »

Hi Andi,
Andi hat geschrieben: bis jetzt haben wir nur Luftschlösser gebaut. Was am Ende (so denn dieses Projekt überhaupt zum laufen konnt) wirklich rauskommt kann noch keiner sagen, dazu braucht es noch etwas Zeit.
schon klar das es noch nichts kongretes gibt. Aber die Zielrichtung sollte doch schon etwas genauer definiert sein.

Ist es ein Projekt für einen kleinen Kreis (diejenigen die auch programmieren können)
oder soll es etwas größer werden so das Otto-Normalmobahner so wie ich auch einen Nutzen hat.
In dem eine Decoder zur Vefügung steht der dann von der breiteren Masse mir mit einer Programmiersoftware,
oder einem Eigenbauprogrammer, oder wie auch immer selber angepasst (add-ones) werden kann.

Das war der Grund meines Beitrags
Gruß Ingo

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sirz-moba
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Re: Open Source Decoder

#94

Beitrag von sirz-moba »

Alter Schwede II hat geschrieben:@sirz-moba

Hi Ingo !

Ich habe es genau so wie Du verstanden.... auf jeden fall denke ich in die Bahnen jetzt.

Dass eine Art Bibliothek nach und nach entstehen kann wo Programierer "addons" bereitstellen.
Hier oben hat "Hampton" es gut beschrieben.

Momentan geht es wohl eher darum Ideen und gedanken, ob nun durchfürbar oder nicht, zu erfassen.
Wohin das ganze führen kann steht wohl in den Sternen...

Erich
okay dann hab ich es richtig verstanden :roll:
Gruß Ingo

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Hp2
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Re: Open Source Decoder

#95

Beitrag von Hp2 »

sirz-moba hat geschrieben:...
Ist es ein Projekt für einen kleinen Kreis (diejenigen die auch programmieren können)
oder soll es etwas größer werden so das Otto-Normalmobahner so wie ich auch einen Nutzen hat.
In dem eine Decoder zur Vefügung steht der dann von der breiteren Masse mir mit einer Programmiersoftware,
oder einem Eigenbauprogrammer, oder wie auch immer selber angepasst (add-ones) werden kann.
...
Hallo!

Ich denke beides. Gleichgültig wie gut der Decoder wird, er wird gegenüber anderen Decodern den Vorteil haben, daß derjenige der programmieren kann, ihn in seinem Sinne weiterentwickeln kann. Stellt er das dann als open soure zur Verfügung, dient es allen.
Vielleicht finden sich dann auch einige, die diese Zutaten in ein für alle nutzbares add-on System einbauen. Jetzt schon zu bestimmen, was die Teilnehmer abzuliefern haben, dürfte eher den gegenteiligen Effekt haben.

Grüße

Hp2

hampton
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Re: Open Source Decoder

#96

Beitrag von hampton »

Ich denke es stellt sich die Frage wie individuelle Decoderkonfigurationen realisiert werden können. Es gibt zunächst die Punkte Railcom, Sinus-Motore, Protokolle usw. Ich denke wenn das mal stehen sollte, dass würde es genügen, die einzelnen Optionen über CVs zu aktivieren bzw. zu konfigurieren.

Mich persönlich würde eine sehr flexible I/O-Konfiguration bzw. Soundansteuerung interessieren. Im Prinzip das was man z.B. von ESU kennt nur noch flexibler und evtl. mit Eingängen, Dekoderkommunikation usw. Ich glaube nicht, dass so etwas über CV-Programmierung anwenderfreundlich zu machen ist. Um das für einen breiteren Kundenkreis zugänglich zu machen muss die Programmierung in dem Bereich vergleichsweise einfach gestrickt sein. Meine Idee war deshalb eine vergleichsweise einfach gehaltene Programmierschnittstelle in der eigentlichen Basissoftware.

Die kommerzielle Lösung wäre dann eine Programmierung im Stil z.B. der Siemens LOGO! SPS-Steuerung. Da gibt es viele bunte Funktions-Klötze, die man beliebig kombinieren kann und am PC in einer Simulation getestet werden kann. Macht der Ablauf was er soll -> ab in den Dekoder
Grüße Florian
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Re: Open Source Decoder

#97

Beitrag von Samy1981 »

Ich könnte je nachdem was ihr für einen zeitlichen Aufwand verlangt auch bei der Programmierung mithelfen.

Aber mal ein Grundsätzlicher Denkanstoß:

So wie ich das verstehe soll ein Decoder mit existentem Protokoll(DCC) entwickelt werden. Mit welchem Ziel? Um 3-4 Features umzusetzen die die gängigen Hersteller bis jetzt nicht umgesetzt haben?Oder 5€ günstiger zu sein?
Ich denke das lohnt sich nicht, um alleine auf den Stand der heutigen Decoder zu kommen bedarf es einiges an Arbeit.....

Ich denke, ein solches Projekt könnte(und sollte) einen komplett neuen Weg einschlagen, weg von bekannten Protokollen und teuren Zentralen, hin zu einfachen Mechanismen.

Ich denke da z.b. an einfache Client-Server Strukturen, die sich beliebig Erweitern lassen bei Bedarf. Als Server kann dann z.b. jedes Gerät genutzt werden, das einen Web-Browser hat.....
Die Decoder könnten sich per IP am Server anmelden. WLAN-Steuerung wäre somit auch leicht möglich.


Es bedeutet zwar mehr Arbeit auch die Gegenseite abzudecken(Zentrale), aber man ist komplett unabhängig. Das ist für ein Open-Source-Projekt mM sehr wichtig.
99651
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Re: Open Source Decoder

#98

Beitrag von 99651 »

Hallo zusammen,

ich muss sagen ich finde die Idee einen offenen Fahrzeug Decoder zu entwickeln äußerst reizvoll. Bei dem Wunsch nach ausgefallenen Ideen stößt man bei herkömmlichen Decoder doch ab und an an ihre Grenzen. Einige Ideen wurden ja schon genannt. Da wünscht man sich manchmal schon, direkt das Teil programmieren zu können.

Bei einem Fahrzeug Decoder stellt sich für mich aber vor allem auch die Frage nach der Platinengröße. Die sollte zum einen möglichst klein sein, damit man sie unauffällig verbauen kann, zum anderen wünscht man sich gerade bei einem Decoder, der Bastler anspricht möglichst viele I/O. Das Problem ist, gerade die Lötflächen dafür und auch der hier schon genannte Wunsch nach modularen Decodern (die Verbindungselemente brauchen) beanspruchen wohl die meiste Layout Oberfläche.

Es wäre daher vielleicht durchaus interessant von Kersten mal zu erfahren, in welchen Größenordnungen die Hardwarekosten für Motortreiber und Soundausgaben sich so bewegen. Braucht ja keine detaillierte Kalkulation sein, nur dass man mal abschätzen kann, ob es sich lohnt an unterschiedliche Hardwareplattformen zu denken. Zu Beginn muss die Software ja nicht alles unterstützen aber später vermisst man es evtl. vielleicht.

Was mir spontan als Idee durch den Kopf schießt, wie wäre es die Lötpads für die I/Os auf eine flexible Platine auszulagern? Das hilft vielleicht auch bei komplexeren Einbauräumen und man könnte alternative Adapter konstruieren: mit Verstärkerschaltungen, Beleuchtungsträger, Sound.... Okay das geht jetzt fasst schon in die Richtung einer weiteren Schnittstelle. Was ich mir auf jeden Fall wünschen würde, auch Ports für I2C oder SPI zugänglich zu machen. Ansonsten ist die Frage in wie weit man überhaupt eine spezielle Hardware für einen OpenSource Decoder braucht oder ob es nicht auch interessant sein könnte, eine OpenSource Software auf Basis existierender Tams Decoder zu entwickeln.

Auf der Softwareseite könnte ich mir einen Bootloader ähnlich wie bei Arduinios vorstellen. Theoretisch könnte man doch das ganze über CV Programmierung tunneln. Die Bytes nacheinander in eine CV schreiben und der Bootlader setzt daraus die Firmware wieder zusammen. Sicherlich nicht wahnsinnig schnell, aber somit könnte man das ganze mit jeder Zentrale mit PC Anschluss updaten.

Soweit mal meine two cents,
Michael
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Oambegga Bockerl
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Open Source Decoder

#99

Beitrag von Oambegga Bockerl »

Hallo Michael,

die Herstellungskosten für einen Sounddecoder mit 8 I/Os, der in Europa produziert wird, liegen incl. Material bei 10 bis 15 €.
Grüsse Thomas,

Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.
Mobahner
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Re: Open Source Decoder

#100

Beitrag von Mobahner »

Samy1981 hat geschrieben:[...]Ich denke, ein solches Projekt könnte(und sollte) einen komplett neuen Weg einschlagen, weg von bekannten Protokollen und teuren Zentralen, hin zu einfachen Mechanismen.

Ich denke da z.b. an einfache Client-Server Strukturen, die sich beliebig Erweitern lassen bei Bedarf. Als Server kann dann z.b. jedes Gerät genutzt werden, das einen Web-Browser hat.....
Die Decoder könnten sich per IP am Server anmelden. WLAN-Steuerung wäre somit auch leicht möglich.


Es bedeutet zwar mehr Arbeit auch die Gegenseite abzudecken(Zentrale), aber man ist komplett unabhängig. Das ist für ein Open-Source-Projekt mM sehr wichtig.
Hallo Samy1981,

das hatte ich auf Seite 2 schon einmal vorgeschlagen, es hat aber kein Gehör gefunden. Vielleicht sind wir da zu innovativ? :mrgreen:
Nein im Ernst, die Staffelung der Entwicklung (erstmal 'nur' einen Dekoder) macht schon Sinn. Denn wenn das Projekt (neues Digitalsystem) zu groß wird, dann besteht die Gefahr, dass man sich verzettelt und es im Sande verläuft. Ich schätze der erste Schritt ist auch schon nicht ohne. Aber hilfreich wäre es, wenn man bei der Entwicklung des Dekoders die Option der neuartigen Ansteuerung schon mit vorbereitet, so wäre dann beim Wagnis des neuen Digitalsystems nur geringe Änderungen nötig. :wink:


Grüße
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