Entscheidung 2

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.
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ktams
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Entscheidung 2

#1

Beitrag von ktams »

moin,
nachdem klar ist, dass ein Lokdecoder gemacht werden soll, habe ich den Schaltplan mal aufbereitet, den man hier herunter laden kann:
http://www.tams-online.de/download/TEMP ... ltplan.png .

Nun muss ein Lastenheft erstellt werden.
Das heißt hier sollten wir nun die Wünsche an den Lokdecoder bündeln.
Ich schreibe die Wünsche dann wieder hier an dieser Stelle mit.

Anzahl der Funktionsausgänge: 6/8
max. Belastbarkeit der Funktionsausgänge: 250mA
kurzschluss-sicher: ja
mind. ein FX-Ausgang muss einen Rauchgenerator treiben können!

Effekte:
- Fahrstufenabhängiges Dimmen (wie bisher "Alternatives Dimmen"), Fahrstufen sollen Dimmwerte zugeordnet werden (für Rauchgenerator)
- Feuerbüchsenflackern
- Schaltwerkblitz beim Schalten von Fahrstufen (für wirkliche Altbau-Eloks)
- richtiger Entkupplungswalzer
- Ankuppelwalzer
- Makros
- Blinken
- Zeitglieder für die Ausgänge

Anzahl Eingänge: 2
Art der Eingänge: auslösen gegen Schienenmasse
Auswertung der Eingänge mittels RailCom
Hall-Eingang entweder für Getriebe-Speed oder für radsynchrone Dampfstöße oder gefahrene Strecke
PWM-Eingang (für echtes InduSi)
und parallel dazu RXD-Eingang (km-Steine)
aufsteckbare Lösung für drahtlose Steuerung/Rückmeldung

Volle Makrofähigkeit bzgl. Ein- und Ausgängen (im Fahr-Betrieb änderbar (POM))

Motorendstufe für Motorart: Gleichstrom, Allstrom
max. Belastbarkeit Endstufe: 1,5A

Schnittstellen: SUSI, PluX und/oder mtc

Analog DC und AC
Umschaltimpulsfest auch bei alten blauen Märklin-Trafos

Integrierter Energiespeicher für stromlose Abschnitte
Externes Energie-Managment

Diagnose-LED's

Railcom und Railcom Plus
mfx-Rückmeldeausgang aufs Gleis (=> 150mA-Last über PWM, Phase per SW umkehrbar)

Hardware-Reset

extrem feines anfahren der Lok
Lastregleung durch IST und Soll Vergleich der Motordrehzahl
Konstanter Bremsweg (über Hall-Eingang gem. gefahrene Strecke)
Anfahrkick
Seriennummer bzw. Dekoder-ID
Auswahl Motortyp, Loktyp bzw. Getriebeart

Befestigungsmöglichkeit
Vollbelegung der Schnittstellen PluX22 bzw mtc21



----- Wünsche außerhalb des Decoders: -----
externes Tool für die Konfiguration


Stand 17.09. 10:50
Zuletzt geändert von ktams am Mo 17. Sep 2012, 09:48, insgesamt 7-mal geändert.

Muenchner Kindl
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Re: Entscheidung 2

#2

Beitrag von Muenchner Kindl »

Moin,

ich erlaube mir mal, den Anfang zu machen:

Anzahl der Funktionsausgänge: 6
max. Belastbarkeit der Funktionsausgänge: min 100mA(?)
kurzschluss-sicher: wünschenswert
Effekte:
- Fahrstufenabhängiges Dimmen (wie bisher "Alternatives Dimmen")
- Feuerbüchsenflackern
- Schaltwerkblitz beim Schalten von Fahrstufen (für wirkliche Altbau-Eloks)
- eine Idee hebe ich mir noch auf, die kommt in einem eigenen Beitrag ;-)


Anzahl Eingänge: 2
Art der Eingänge: Gegen Schienenmasse
Motorendstufe für Motorart: Gleichstrom
max. Belastbarkeit Endstufe: 1A
Schnittstellen: SUSI ja!
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Re: Entscheidung 2

#3

Beitrag von michl080 »

moinmoin, der Link linkt nicht, der hier schon http://www.tams-online.de/download/TEMP ... ltplan.png !

Michael

Ferenc
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Re: Entscheidung 2

#4

Beitrag von Ferenc »

Hallo,
ist der "richtige" "Kupplungswalzer" erwünscht?

Ferenc
Immer eine Handbreit Schotter unter der Schwelle ;-)
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Andi
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Re: Entscheidung 2

#5

Beitrag von Andi »

Moin Kersten,
ktams hat geschrieben:Effekte:
- Fahrstufenabhängiges Dimmen (wie bisher "Alternatives Dimmen")
ich möchte diese Funktion nutzen, um den Raucherzeuger abhängig von der Fahrstufe mit unterschiedlicher Spannung zu versorgen, d.h ich hätte gern die Möglichkeit mehreren Fahrstufen (3 bis 5 einstellbare Werte reichen) jeweils eine Spannung zuzuordnen, die am Ausgang liegen soll, wenn diese Fahrstufe unter- bzw. überschritten wird. Außerdem muß der Ausgang genug Strom für einen Rauchsatz liefern können.

Einen Kuzpplungswalzer wünsche ich mir für den neuen Decoder ebenfalls.
Schöne Grüße
Andreas

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JSteam
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Re: Entscheidung 2

#6

Beitrag von JSteam »

Hallo Kersten,

auch wenn du mich erschlägst:
Anzahl Eingänge: 2
Art der Eingänge: Gegen Schienenmasse
Auswertbarkeit der Eingänge mittels RailCom :wink:
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kaeselok
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Re: Entscheidung 2

#7

Beitrag von kaeselok »

JSteam hat geschrieben:Auswertbarkeit der Eingänge mittels RailCom :wink:
Nun ja, das wäre natürlich das i-Tüpfchen! Aber ich wäre schon mit "Makros", die man auf den Eingängen bei Kontakt gegen Schienenmasse (gut!) abrufen kann, zufrieden. Stichwort: Ankuppelwalzer. Kersten versteht mich! :D

Ansonsten muss ich sagen, dass 6 verstärkte Ausgänge mehr als genug für 99,5% aller Anwendungen sind!

Ich würde mir bzgl. der Motorausgänge wünschen, dass ein sehr "hochfrequentes" Ansteuern der Motoren möglich ist!

Bei den Ausgängen wäre ein einfaches Blinken für Warnblinker bei Wartungsfahrzeugen nicht zu verachten?!

Dem Rest stimme ich zu.


Viele Grüße,

Kalle
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Rainer Müller
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Re: Entscheidung 2

#8

Beitrag von Rainer Müller »

Danke für den Schaltplan Kersten,
ktams hat geschrieben:moin,
nachdem klar ist, dass ein Lokdecoder gemacht werden soll, habe ich den Schaltplan mal aufbereitet, den man hier herunter laden kann:
http://http://www.tams-online.de/downlo ... ltplan.png .
so wie ich das sehe, hat der Prozessor nicht mehr viele freie Pins für zusätzliche Wünsche ...

Hier gleich die ersten Fragen zum Verständnis:
- im Plan fehlt der Typ des Prozessors, ist das ein M0516ZAN ?
- sind X20 und X21 die Anschlüsse für SUSI?
- wo werden denn die Parameter gespeichert, etwa im DataFlash? (da muss man dann bei MM1 bei jedem Richtungswechsel einen kompletten Block löschen und neu befüllen)

Gruß
Rainer

Muenchner Kindl
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Re: Entscheidung 2

#9

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hi,
eine Idee hebe ich mir noch auf, die kommt in einem eigenen Beitrag
Ich versuche mal, meinen Gedanken in Worte zu fassen.

Vorgeschichte: Jeder Decoder hat eine gewisse Anzahl vorgefertigter und definierter Funktionen. Das sollte für Standardfunktionen wie normales Spitzenlicht und Kupplungssteuerung auch gerne so bleiben, für alles andere, wie Feuerbüchsenflackern, Schaltwerksfunken, Führerstandsbeleuchtung, Blinklicht ect. würde ich die Möglichkeit schaffen, diese über CV zu definieren.

Idee:
Also ähnlich wie die individuelle Geschwindigkeitskennlinie sollte es zwei frei und individuell definierbare Effekte geben, die man über CVs definieren kann. Programme wie CV-Navi wüden dem Anwender dann bei der Arbeit helfen.

Wenn das auf Interesse stößt kann ich mich an dem Projekt gerne in so fern beteiligen, daß ich dafür die Lösung suche und liefere. Die Umsetzung in C müsste aber jemand anders machen.
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ktams
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Re: Entscheidung 2

#10

Beitrag von ktams »

moin,
zum Schaltbild:
J11 bis J14 ist die SUSI-Buchse. Hierüber wird der Decoder zur Zeit auch zusammen mit TP3 programmiert (Firmware).
X20 und X21 sind derzeit die beiden Eingänge.
X17 ist der Ausgang für das Servo-Signal.

Was man mit diesen Pins aber im Endeffekt macht, ist nicht fest gelegt. Da hat man freie Hand.

Falls noch Fragen sind: Ich bin ab morgen Mittag bis Sonntag Abend auf Dienstreise. Also entweder noch vorher oder danach...

Gruß Kersten Tams
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Peter Müller
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Re: Entscheidung 2

#11

Beitrag von Peter Müller »

  • Umschaltimpulsfest auch bei alten blauen Märklin-Trafos
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  • Anfahrkick
Grüße, Peter
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fichtelbahn
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Re: Entscheidung 2

#12

Beitrag von fichtelbahn »

Hallo
In kurzen Stichpunkten, vielleicht wurde es auch schon genannt:

- Zeitglieder für die Ausgänge
- Railcom und Railcom Plus
- externes Tool für die Konfiguration
- extrem feines anfahren der Lok
- Lastregleung durch IST und Soll Vergleich der Motordrehzahl
Viele Grüße
Christoph Schörner

http://www.fichtelbahn.de

est2fe
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Re: Entscheidung 2

#13

Beitrag von est2fe »

Hallo,

hier mal ein paar weitere Wünsche an HW und SW:

- mfx-Rückmeldeausgang aufs Gleis (=> 150mA-Last über PWM, Phase per SW umkehrbar)
- PWM-Eingang (für echtes InduSi)
- und parallel dazu RXD-Eingang (km-Steine)
- mind. ein FX-Ausgang muss einen Rauchgenerator treiben können!
- Hall-Eingang entweder für Getriebe-Speed oder für radsynchrone Dampfstöße oder gefahrene Strecke
-
- Volle Makrofähigkeit bzgl. Ein- und Ausgängen (im Fahr-Betrieb änderbar (POM)).
Was ich damit meine kommt später. Das ist reine SW.
- Konstanter Bremsweg (über Hall-Eingang gem. gefahrene Strecke)
-

ja, ich weiß, dass das nicht alles _gleichzeitig_ mit der im PNG gezeigten HW möglich ist.

@Kersten,
kommt man an die beiden CPU-Pins 3 + 22 irgendwie ran, oder sind die auf keinen TP geführt?

Gruß

est2fe
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maquetista15
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Re: Entscheidung 2

#14

Beitrag von maquetista15 »

Moin,

DCC, DC, railcom, railcom+, SUSI
6 Funktionsausgänge mit mindestens 250mA Belastbarkeit unabhängig von F0
echter Kupplungswalzer
Rauchgenerator Fahrstufen abhängig

- Fahrstufenabhängiges Dimmen (wie bisher "Alternatives Dimmen")
- Feuerbüchsenflackern
- Schaltwerkblitz beim Schalten von Fahrstufen (für wirkliche Altbau-Eloks)
und das zitierte
Gruß Eduard
Ein schöner Tag ist, wenn alles auf der MOBA funktioniert.
ein schlechter Tag ist, wenn man keine Zeit für die MOBA hat!

Und "Nein, Ich bin nicht bei Fratzenschmöcker"
rainerwahnsinn
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Re: Entscheidung 2

#15

Beitrag von rainerwahnsinn »

ktams hat geschrieben:moin,
...
- Feuerbüchsenflackern
- Schaltwerkblitz beim Schalten von Fahrstufen (für wirkliche Altbau-Eloks)
- richtiger Entkupplungswalzer
- Ankuppelwalzer
Wow, was es alles so gibt! :bigeek:

Hier noch ein paar Punkte zugunsten einer zukünftig erleichterten Dekoder-Ein-/Umbaupraxis:

-Aufsteckbarkeit des Dekoder auf eine Schnittstellenplatine (kein Löten bzw. Kabelei)
z.B. auf so etwas: http://www.conrad.de/ce/de/product/4042 ... mc_id=epro

Leider fallen bei/nach einem Dekodereinbau üblicherweise doch noch so weitere Arbeiten und Zusatzkosten an, die längst mal erübrigt gehörten (Stützkondensator, Widerstände für LED's, Befestigungen, etc.)
- Ersparnis weiterer Bauteile

Ich hoffe ja auf eine Duo-Lösung: Dekoder zusammen mit innovativer Schnittstellenplatine :shame:
- am liebsten im Case mit einer Art Knopfzelle/Akku (Stromspeicher)
- aufsteckbare Lösung für drahtlose Steuerung/Rückmeldung
- "Diagnose-LED's"
- Reset-Dip

CV's für
- Seriennummer (endlich mal ein Ident !)
- Auswahl Motortyp, Loktyp bzw. Getriebeart
- Dekoder-ID

Bzgl. Allstrom-Lösung eine Frage an Kersten Tams:

angeregt durch SAH's Arbeit (Regelung Reihenschlussmotoren..) habe ich mich selbst davon überzeugen können, dass der Betrieb eines LD-G-Dekoders an der klassischen Feldspule durchaus möglich ist (schon allein mit 2 Schottky-Dioden, auch ohne Elko's). Und das die Lastregelung ebenfalls funktioniert (wegen den Schottky's). Und dies nicht nur so lala...

Frage: bestehen -aus technischer Sicht- Chancen, diesen Lösungsansatz weiter zu entwickeln?
Die Ersparnis eines Motorumbaus und eines Permanentmagneten wäre für Digitaleinsteiger (mit großem Analogfuhrpark und Wunsch auf Lastregelung) schon eine enorme Erleichterung...

Ach so: prima, dass sich die Sache hier so schrittweise weiterentwickelt. :P

Viele Grüße
Rainer...W
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ktams
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Re: Entscheidung 2

#16

Beitrag von ktams »

moin,
an die Pins 3 und 22 kommt man so leider nicht dran. Ich hatte zwar mal versucht, die auch raus zu führen, aber das war nicht mehr zu entflechten. War schon so schwierig genug...

Bezgl. Allstrom-Lastregelung:
Ich habe das bei mir in einige Versuchsloks eingebaut. Es funktioniert ganz gut, obwohl es keinen Vergleich mit einer Regelung mit DC-Motor stand hält.
Vielleicht kann man aber doch per Software noch einiges verbessern. Das habe ich noch nicht ausprobiert.
In wie weit man die Bauteile auf dem Decoder vor sieht, muss man überlegen. Es bedeutet halt Platz, den man normalerweise nicht hat.

Gruß Kersten Tams

SAH
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Re: Entscheidung 2

#17

Beitrag von SAH »

Guten Abend Peter,
Peter Müller hat geschrieben:
  • Umschaltimpulsfest auch bei alten blauen Märklin-Trafos
siehe auch hier.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php

SAH
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Re: Entscheidung 2

#18

Beitrag von SAH »

Guten Abend Herr Tams, guten Abend Rainer,
ktams hat geschrieben: Bezgl. Allstrom-Lastregelung:
Ich habe das bei mir in einige Versuchsloks eingebaut. Es funktioniert ganz gut, obwohl es keinen Vergleich mit einer Regelung mit DC-Motor stand hält.
Vielleicht kann man aber doch per Software noch einiges verbessern. Das habe ich noch nicht ausprobiert.
In wie weit man die Bauteile auf dem Decoder vor sieht, muss man überlegen. Es bedeutet halt Platz, den man normalerweise nicht hat.
der Dekoder selbst sollte meiner Meinung nach diese Funktionalität nicht tragen, weil es sonst mit den Schnittstellenversionen Probleme gibt.
Besser ist es, eine zusätzliche, kleine Platine zu gestalten, die die notwendigen Bauteile enthält, welche dann mit der Schnittstelle verbunden werden.
Ferner sollte aufgrund des Aufbaus der Dekoder wie beim Uhlenbrock 76200 alle notwendigen Variablen zugänglich haben (also nicht nur K_P, K_I und K_D). Als nächstes werde ich diese Lösung mit einem Zimo ausprobieren.

Noch zu den Anforderungen:
Motorausgang 1,5A, weil 1A für manch ein Modell zu wenig ist: BR 74 Märklin 36740, E50 39500 mit erstem Motor usw....
4 Grundfunktionen, erweiterbar auf 8, Belastbarkeit 150mA
AC-Spannungsfestgkeit wie hier beschrieben bei 50V_ss.
ggf. eine passende, isolierende Befestigung, damit z.B. in Märklinmodellen der Dekoder nicht im Modell herumeiert.

Bei allen anderen Anforderungen bin ich freibleibend.

edit: Schreibfehler korrigiert

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Zuletzt geändert von SAH am Sa 15. Sep 2012, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php
rainerwahnsinn
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Re: Entscheidung 2

#19

Beitrag von rainerwahnsinn »

[quote="ktams"
Reset-Dip (was ist das??? )
[/quote]

:D es meint, das man den Decoder manuell resetten kann z.B. wenn er über die Digitalzentrale nicht mehr adressierbar ist.
So wie der CMOS Reset bei PC's, wo dies durch das Kurzschließen, zweier dafür vorgesehener Kontakte / Stifte möglich ist.
Bild
Auf einem Lokdekoder eben so, wie es der Platz zulässt z.B. über einen kleinen Dip-Schalter, oder wie auch immer...

Bzgl. Platz auf Dekoderplatine für Bauteile, Schnittstellen usw.
die fortschreitende Miniaturisierung der Lokdekoder ist m.E. letztendlich nur dadurch gehemmt, dass sich die Schnittstellen darauf eben nicht in gleichem Maße mitverkleinern lassen, und folglich auf eine eigene Platine ausgelagert gehören, auf die der Mini-Dekoder selbst dann nur aufgesteckt wird.
Man müsste mal abwägen, ob dies nicht für den OS Dekoder hier schon so angezeigt und auch machbar ist: aufsteckbarer Mini-Dekoder und aufnehmende Schnittstellenplatine...

Viele Grüße
Rainer...W

Stefan Krauss
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Re: Entscheidung 2

#20

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo!

Mir wäre wichtig, dass der Dekoder alles bietet, was auf der MTC21 (und der Plux22) zu finden ist. Das ist bei deinem Vorschlag aber auch schon der Fall. Da müsste nur noch die HW für die mfx-Rückmeldung drauf. Aber das könnte man zunächst über einen Funktionsausgang realisieren oder den Servo-Pin missbrauchen.

Grüße
Stefan

walker
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Re: Entscheidung 2

#21

Beitrag von walker »

Thema Integrierter Energiespeicher für stromlose Abschnitte:
Da der Decoder ja sicherlich eine kleine Grundgröße haben soll, wird ein integrierter Energiespeicher nur wenig Kapazität haben, und damit kaum zur Betriebssicherheit beitragen. Zudem würden z.B. Goldcaps den Grundpreis des Decoders anheben, und nich jeder will einen solchen Pufferspeicher bezahlen.

Ich würde mir deshalb für den Decoder einen externen bzw. optionalen Energiespeicher (ähnlich ESU-Powerpack) wünschen, der etwa 2-3 Sekunden Überbrückung schafft. Die Pufferzeit sollte programmierbar sein und der Decoder sollte trotz angeschlossenem Pufferspeicher programmierbar bleiben. Schön fände ich dann noch, wenn man den Kontaktverlust nicht am Rucken der Lok bemerkt, also die Umschaltung Gleis-/Pufferversorgung unsichtbar erfolgt (bei den mir bekannten ESU-Produkten sieht man nämlich leider ein kleines Ruckeln).
Wenn der Decoder dann auch noch mfx beherrscht, wäre diese Pufferung ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal.

Grüße René
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!

SAH
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Re: Entscheidung 2

#22

Beitrag von SAH »

Guten Abend René,
walker hat geschrieben: Wenn der Decoder dann auch noch mfx beherrscht, wäre diese Pufferung ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal.
mfx ist patentiert. Ob ein OS-Dekoder eine Lizenz kriegt? Vermutlich nicht vor Ablauf des Patentschutzes. :(

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
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walker
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Re: Entscheidung 2

#23

Beitrag von walker »

Hallo Stephan-Alexander,
ich dachte nur der Name wäre geschützt und die technischen Patente sind kein wirklicher Hinderungsgrund, da die eigentliche Technikgrundlage bereits vorher existiert hat?

Kerstens Zentrale kann mfx-Decoder ansprechen und weil ja hier sogar vom mfx-Rückkanal gesprochen wurde, dache ich halt, dass hinsichtlich mfx etwas geplant ist?
Allerdings müsste der benutzbare UID-Bereich mit dem Rechteinhaber abgeklärt werden und das könnte für einen vollständigen mfx-Decoder eventuell das KO sein. Obwohl, sowas lässt sich bei OpenSource-Projekten bestimmt auch irgendwie zurechtmauscheln und unbenutzte UID-Bereiche sind den Experten hier bestimmt auch bekannt... :wink: :)

Es gibt auf dem Markt jedenfalls keinen Multiprotokolllokdecoder mit betriebssicherer Pufferung.

Grüße René
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!

Ferenc
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Re: Entscheidung 2

#24

Beitrag von Ferenc »

Hallo,
da ist mir RailCom+ wichtiger. Aber wie gesagt mfx und RailCom+ ist vielleicht eine Glaubensfrage.
Jeder hat seine Vor- u. Nachteile.

Ferenc
Immer eine Handbreit Schotter unter der Schwelle ;-)

kschwi
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Re: Entscheidung 2

#25

Beitrag von kschwi »

Moin zusammen,

mir fehlen noch:
- Schaltbarer Puffer-Kondensator (vergleichbar zum Lenz USP)
- Zugbus, hier denke ich an Funktionen wie sie t4t anbietet. Daraus leitet sich sofort ein zugehöriger Funktiondekoder ab, der den Zugbus auch versteht
- Railcom ja, RC+ no

Ciao
Knut
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