Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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semisweet
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Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#1

Beitrag von semisweet » Fr 1. Jan 2016, 20:28

Hallo im Forum,

ich bin schon seit längerem angemeldet, habe aber immer nur gelesen, und das, bedingt durch andere Hobbys, nur sehr sporadisch.

Ich habe in meinem bisherigen Leben schon einige Mal versucht, eine Modellbahn zu Stande zu bringen, das in H0 und N, habe aber aus verschiedenen Gründen es nie fertig gebracht, eine Anlage bis zur Reife zu bringen.
Derzeit habe ich meine angefangene Anlage in H0 wieder abgerissen und veräußere alles (im Maßstab 1:87, Technische Komponenten behalte ich), dies zu Gunsten unseres 15jährigen Sohns, der das Sous-Terrain-Appartment bekommen hat.

Ich möchte es nun in einem anderen Sous-Terrain-Raum versuchen, aber diesmal von A-Z und auf Grund der Platzverhältnisse wieder in N.
Ich schreibe Euch diese Zeilen, damit ich auch von außen "Druck" bekomme, mir in den Hintern getreten wird, falls ich "schwächel".

Lieben Dank an Daniel mit seiner Anlage Carolus Magnus in H0.
Beim Studium dieses Beitrages hat es bei mir "Klick" gemacht, Daniel, vielen lieben Dank für Deine bisherige Unterstützung in Form von Dateien und Informationen. Ich bin in Klausur getreten und habe eine Modellbahn in N, auf einer Fläche von 3,15 x 3,25 Meter geplant.
Ich will sie Euch vorstellen, und Eure Meinung dazu wissen.
Ja, da sind viele Gleise ... es gibt aber immer noch genügend Raum zur Gestaltung der Stadt und der Landschaft.

Thema: 2 Gleisige Hauptbahn mit Nebenbahn, Übergabebahnhof für die Zeche und selbige auf der rechten Anlagenkante, wird eine Abwandlung der Zeche Lohberg, angefahren durch das innere Kurvengleis in der Ausfahrt "Ost".
Die engen Kurven in der Ausfahrt Ost werden noch durch eine Brücke oder ähnliches kaschiert.
Bezüglich des Gleisverlaufs der Zeche im Bereich der Stumpfgleise wäre ich um Vorschläge verlegen.
Die 4 gleisige "Raumfahrt" vor dem Bahnhof wird -auf langem Wege- von den beiden Ausfahrten des Bahnhofs bedient und von da an geht es in den 18 gleisigen Schattenbahnhof.
Das Ganze in Epoche 3 - 4, angesiedelt irgendwo im Ruhrgebiet.
Wer den Bahnhof wieder erkennt, ja, habe mich an gleisplan.ch orientiert, schade das es diese Seite nicht mehr gibt.
semisweet hat geschrieben:Edit 17.01.2016 gleisplan.ch ist wieder online, Danke an Mark!
Eine Übersicht der sichtbaren Ebenen ist hier beigefügt, morgen ist Baubeginn, ich werde diesen Beitrag -je nach Baufortschritt- versuchen immer weiter zu ergänzen.
Dargestellt ist der ganze Raum, Anlage ist innen, unten und rechts begehbar, sie wird komplett auf Rollen gesetzt, das macht das Bauen auf der oberen und linken Kante einfacher ...

Bild
Zuletzt geändert von semisweet am So 17. Jan 2016, 21:28, insgesamt 2-mal geändert.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#2

Beitrag von heip » Sa 2. Jan 2016, 02:08

Moin Klaus-Peter,

ein frohes neues Jahr !

Oha, ein Mammut - N - Spur Projekt ... .

Wie waren Deine N - Spur Erfahrungen in Punkto
Kontaktsicherheit nach längerer Standzeit der Anlage ?

Ich persönlich war eigentlich während meiner N-Zeit
permanent nur am Schienen und Lokreinigen,
um wenigstens mal zeitweise ruckelfrei rangieren und
fahren zu können.

Bei einer Anlage dieser Größe ... hauehaueha ... :redzwinker:
Spielrangierbahn auf schmalem Brett:

http://abload.de/image.php?img=scarm-he ... -3kjya.jpg

Viele Grüße

Heino


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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#3

Beitrag von nicotc510 » Sa 2. Jan 2016, 23:25

Hallo Klaus-Peter,

endlich mal wieder ein N-Bahner, der sich der Herausforderung stellt :wink: .Das was du schreibst klingt gut und ich denke
du hast die Sache durchdacht und gut geplant.

Wird die Anlage digital oder analog? Welches Gleismaterial möchtest du verwenden?

--> Ich bin gespannt auf weitere Bilder und Infos zu deinem Projekt.

Hallo Heino,

kein Problem in N, ich reinige zweimal im Jahr alles mit Aceton und dann gibt es noch Tomix und LUX (die sind unverzichtbar auch in anderen Spurweiten). Klar, man sollte während der Baufase nicht fahren, aber HO und TT sind da genauso empfindlich.
LG
Nico

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#4

Beitrag von heip » So 3. Jan 2016, 00:44

Hallo Nico,

Dank für die Info,

ich benutze auch heute noch Spritus, bei meiner
"Schepperbahn" funzt das auch tadellos, aber
ich musste zur N-Zeit fast wöchentlich reinigen ! :bigeek:
... und nein, die Loks waren nicht verölt ...
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Viele Grüße

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#5

Beitrag von semisweet » So 3. Jan 2016, 20:05

heip hat geschrieben:Moin Klaus-Peter,

ein frohes neues Jahr !

Oha, ein Mammut - N - Spur Projekt ... .

Wie waren Deine N - Spur Erfahrungen in Punkto
Kontaktsicherheit nach längerer Standzeit der Anlage ?

Ich persönlich war eigentlich während meiner N-Zeit
permanent nur am Schienen und Lokreinigen,
um wenigstens mal zeitweise ruckelfrei rangieren und
fahren zu können.

Bei einer Anlage dieser Größe ... hauehaueha ... :redzwinker:
Hallo Heino,

Kontaktsicherheit ist in allen Spurgrößen das Problem Nr.1 !
Nico hat das schon sehr gut beantwortet.
Erfahrung? Ja Kontakt mit N vor über 40 Jahren.
Da hat sich viel getan, Digital, Stützkondensator und die Reinigungseinheiten, die Nico erwähnte ...

Lange stehen heist halt lange putzen, gell?
Zuletzt geändert von semisweet am Di 12. Jan 2016, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#6

Beitrag von semisweet » So 3. Jan 2016, 20:11

nicotc510 hat geschrieben:Hallo Klaus-Peter,

endlich mal wieder ein N-Bahner, der sich der Herausforderung stellt :wink: .Das was du schreibst klingt gut und ich denke
du hast die Sache durchdacht und gut geplant.

Wird die Anlage digital oder analog? Welches Gleismaterial möchtest du verwenden?

--> Ich bin gespannt auf weitere Bilder und Infos zu deinem Projekt.

Hallo Heino,

kein Problem in N, ich reinige zweimal im Jahr alles mit Aceton und dann gibt es noch Tomix und LUX (die sind unverzichtbar auch in anderen Spurweiten). Klar, man sollte während der Baufase nicht fahren, aber HO und TT sind da genauso empfindlich.
Hallo Nico,

danke fü Deine positive Antwort.
Ich habe Mal Deine Moba angeschaut, Dein BAU ist Klasse.
Ich habe schon sehr viel Anregungen alleine durch diesen Beitrag gewonnen, vielen Dank!
OK, habe meine Infos schon upgedated, aber, Du hast ja gefragt.
Digital, Computer mit TC, Peco Code55 komplett, mit Servos.
Kohlezüge als Extrafahrt angemeldet, Extra Schattenbahnhof, leicht erreichbar für die Kohlezüge.

Du hast ein Konzept für Deine Moba gewählt, das auch ich anstrebe.
In N-Spur und dann nicht ein "Schweizer Käse" sondern so großzügig wie möglich.
Das gefällt mir!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#7

Beitrag von semisweet » So 3. Jan 2016, 20:17

Hallo,

ich wollte gestern anfangen, aber leider funktioniert die neue Kapp-, Zug- und Gehrungssäge nicht.
Der Anlaufstrom bringt meine Sicherungen zum Ansprechen, wenn ich einen Stromkreis habe, der nicht versagt, ist die Streuung der Längen indiskutabel.
Da wird der BIBER morgen eine Retoure erleben.

So, heute habe ich dann, nach alter Väter Sitte mit den vorhandenen Werkzeugen begonnen, das erste Schattenbahnhofsmodul zu bauen.
Noch kein Bild wert, ich halte Euch auf dem Laufenden.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#8

Beitrag von heip » So 3. Jan 2016, 20:57

semisweet hat geschrieben:Lange stehen heist halt lange putzen, gell?
Hi,

wo Du recht hast, hast Du recht ... . :mrgreen:
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Viele Grüße

Heino


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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#9

Beitrag von nicotc510 » So 3. Jan 2016, 21:17

Hallo Klaus-Peter,

danke für dein Lob, der Weg war nicht einfach, aber jetzt wo alles (nach 5 Jahren) problemlos fährt, macht es einfach Spaß und
TC bietet tolle Möglichkeiten.
--> Wichtig ist, die Anlage nicht zu bauen und dann sich mit TC zu beschäftigen, sondern zu wissen was TC kann und
die Anlage danach zubauen (Erfahrung aus den Vorgängeranlagen). :wink:

Schön das du dir schon was abschauen konntest, das mach ich hier im Forum auch jeden Tag. :wink: Stimmt, Konzepte sind
ähnlich (schweizer Käse schmeckt auch nicht) :mrgreen: .
Was verwendest du für ein Digitalsystem?

Dann halte uns über den Bau auf dem Stand und stell den Bericht vieleicht unter "Meine Anlage" ein.

Ps.: Bei mir kann die Anlage rughig mehrere Wochen/Monate stehen, danach fährt diese genauso. Nur halt vorher mit dem Tomix/LUX saugen/polieren und nach Bautätigkeiten gründlich reinigen.
Am Anfang bin ich auch immer während dem Bau gefahren, dies hat die Lok schon deutlich mehr verschmutzt. Ich kann dazu nur raten,
sich eine kritische Lok/Zug für Testzwecke zu suchen und nur mit der/diesen zu testen.
Jetzt nachdem alles "Verglast" ist und von oben kein Staub und Baudreck mehr rein kommt, ist diese deutlich unproblematischer
und meine Loks kommen nach Bedarf (manche laufend jetzt schon mehrere Jahre ohne Wartung) auf den Tisch.
--> Ich sage ja, der Tomix und der LUX-Polierer sind durch nix zu ersetzen, wenn man sieht was diese trotz "Hausfrauenstaubsauger"
nachträglich noch von der Anlage holen.
Viele sollten sich als erstes diese beiden Helfer kaufen, bevor sie unsummen an Geld in Loks und Wagen investieren und dann
meckern! :twisted: :wink: :mrgreen:
LG
Nico

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#10

Beitrag von semisweet » Di 5. Jan 2016, 22:18

Hallo,

2,2 m² tragende Konstruktion sind nun erstellt, bin überrascht, wie verwindungssteif mein neues Konzept ist!

Habe mir seit meinem letzten Eintrag überlegt (falls das noch keiner erfunden hat, hätte ich gerne Copyright auf die Begrifflichkeit), dass ich eine versetzt modulare stationäre Anlage aufbauen werde. Gerade im Hinblick auf einfache Zerlegbarkeit und Transportmöglichkeit (oder Umzug) bietet sich dieses an.
Ich habe zuviele Anlagen abreißen müssen, insbesondere durch exessivem Einsatz von Klebstoffen.

Was meine ich mit versetzt modular stationärer Anlage?

Also, ich versuche es zu erklären, ohne Bilder, mit einfachen Worten.
Sandwichbauweise sollte ein Begriff sein. Ich strebe ähnliches an.
Als erstes fertige ich nun den Unterbau mit einer Höhe von 840 mm über Boden.
Die Segmente sind in sich optimiert, damit ich einfach arbeiten kann und keine Kopfstände hinsichtlich der späteren Anlagengeometrie machen muss. Eingriffsmöglichkeit von unter der Anlage in den Schattenbahnhof berücksichtige ich bereits jetzt schon, indem ich die Rahmenbauweise mit wechselnden großen und kleinen Abständen erstelle. Große Abstände dort, wo ich später von unten "rein" möchte, um Havarien oder Reparaturen durchführen zu können, wichtig für die Bereiche, die nicht von den äußeren Anlagenkanten erreichbar sind.
Darauf kommt der Schattenbahnhof, der von den Abmaßen der Grundplatten nichts mit den Abmaßen der Grundelemente gemein haben wird, was die Plattenmaße angeht.
Hier ensteht der erste versetzt modulare Ansatz.
Zu jeder Zeit muss dabei berücksichtigt werden, das die höher gelegenen Ebenen auch Stützpfeiler für die Aufnahme der Module brauchen, quasi vorrausschauendes Bauen ....
Das bedeutet viel Planung und Prüfung jeden Baufortschritts, ich bin aber überzeugt, das es sich lohnt.

Vorteile von versetzt modularer Bauweise?

Module können, nachdem der Grundkörper passgenau in die Anlage passt, "Offline" gebaut werden.
Zugänglichkeit zu allen Seiten, ohne sich "verbiegen zu müssen, schneller Baufortschritt.
Die Module werden in sich selber biegesteif konstruiert, in die Anlage eingepasst, sind entnehmbar, stellt euch ein Lego Prinzip vor ...
Die Module sind elektrisch (Digitalkomponenten, Stromfühler, Signale, Lampen etc.) und mechanisch (Weichenantriebe etc.) autark und werden wahrscheinlich über lediglich 4 Anschlüsse (2 Digital, 2 Hilfsstrom 18 Volt) plus Loconet angeschlossen.
Sehr einfache Zerlegbarkeit ist das oberste Gebot dabei.
....
Sobald ich mit dem Unterbau weiter fortgeschritten bin und das erste versetzt modulare Modul des Schattenbahnhofs fertig gestellt habe, werde ich meine Gedanken mit Bildern unterstützen.
Bis dahin müssen meine Ausführungen reichen, damit Ihr versteht, was ich vorhabe.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#11

Beitrag von nicotc510 » Mi 6. Jan 2016, 10:06

Hallo Klaus-Peter,

wenn ich deine Ausführung richtig verstanden habe, meintes du es so:

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... &start=275

Dann brauchst du dir den Namen nicht mehr schützen lassen :wink: :mrgreen: .

Ich bin gespannt und warte dann auf die erste Bilder.
LG
Nico

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#12

Beitrag von semisweet » Mi 6. Jan 2016, 20:29

nicotc510 hat geschrieben:Hallo Klaus-Peter,

wenn ich deine Ausführung richtig verstanden habe, meintes du es so:

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... &start=275

Dann brauchst du dir den Namen nicht mehr schützen lassen :wink: :mrgreen: .

Ich bin gespannt und warte dann auf die erste Bilder.
Hallo Nico,

der Link ist gut, kann mensch mal wieder viel mit den Augen abschauen.
Ich werde noch weiter gehen, wie in diesem Thread gezeigt.
Auf meiner Anlage wird jede Ebene in variablen Längen und Breiten als Modul gebaut und das verschachtelt.
Ich sehe schon, ohne Bilder wird es nicht gehen.
Werde nun mehr Gas geben und bald ein paar Bilder davon erstellen.
Liebe Grüße
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#13

Beitrag von semisweet » Sa 9. Jan 2016, 18:30

Hallo im Forum,

"DAS GEHT NICHT" waren meine Worte zu meiner besseren Hälfte, als sie vorschlug, ich solle die Anlage im Raum drehen, damit der Innenteil dann von der Tür zugänglich ist und mensch nicht direkt vor die lange Anlagenkante schaut / rennt, wenn das Zimmer betreten wird. Heiße 5 Minuten Diskussion, sie schob dann ab.
Sie hatte aber Recht! Mein Argument der Bedienseite der Zeche, das ich gegen das "Drehen" stellte, ist hinfällig.
Das Anlagenkonzept ist einfach änderbar, eine 90° Drehung nach links und dann eine vertikale Spiegelung der Anlage.
Sobald ich das in WinRail fertig habe, stelle ich den geänderten Plan vor.

Danke mein Schatz, mann, wo bekomme ich um die Uhrzeit noch ein Blumenstrauß her? :shame:
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#14

Beitrag von nicotc510 » Sa 9. Jan 2016, 20:14

Hallo Klaus-Peter,

tja, unsere Frauen sind so weit weg von der Moba, dass sie manchmal einfach recht haben :lol: :mrgreen: :wink: .

1.) War es ihre Idee und sie wird niemals was degegen sagen.
2.) Sieht ein nicht Moba-Mensch (Frau) manchmal mehr (außen rum)! Dies konnte ich auch schon feststellen, aber niemals zugeben,
sonst hast du ganz schnell ein Miniaturwunderland!!! :wink:

Bin gespannt .... :shock:
LG
Nico

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#15

Beitrag von semisweet » So 10. Jan 2016, 21:53

Hallo im Forum,

gestern habe ich den bisherigen Aufbau "gespiegelt" und heute weitere Module des Unterbaus gefertigt.
Jetzt fehlen noch 3 Module, dann ist der Unterbau komplett.

Einen kleinen Eindruck-Überblick könnt Ihr euch anhand der Bilder verschaffen, die ich anhänge.
Da es in einigen Threads Mode ist, Bierflaschen mit einzubinden, habe ich mich auch nicht Lumpen lassen ...
Bis nächsten Freitag werde ich dann die noch fehlenden Module erstellen und verbauen.

Die Mitte:
Bild

Links, hier kommen noch Module hinzu.
Bild

Rechts:
Bild
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Vom Biber, Passstiften und den nettesten Menschen der Welt

#16

Beitrag von semisweet » Di 12. Jan 2016, 21:09

Hallo Stummis,

kleines Update aus meiner 1:160 Welt.

Einfache Zerlegbarkeit und Transport sind 2 der Eigenschaften, die meine in der Entstehung begriffene Anlage aufweisen soll.
Zerlegung hin und her, Wiederzusammenbau muss aber auch berücksichtigt werden. Die Schlossschrauben, die die einzelnen Module zusammenhalten, wackeln wie Lämmerschwänze in ihren Bohrungen und sind als Einpasshilfe für einen Zusammenbau nach Transport nicht wirklich geeignet.
Also, in meinem Kopf entstand die Idee der Passstifte aus Aluminium, bestehend aus Rohr, das in die Kopfenden eingeklebt wird und einem Alustab, der die horizontale und vertikale Passgenauigkeit gewährleisten soll.
Bewaffnet mit dieser Idee bin ich dann zum Biber gefahren, die folgende Geschichte ist eine Schilderung der dann erfolgten Ereignisse.
semisweet's Erlebnis hat geschrieben: Anekdote Anfang:

Da stand ich im Gang mit den ganzen Profilen und versuchte ein Paar aus Rohr und Stab zu finden, das spielfrei ineinander passte. Doch sorry, so etwas hat der Biber nicht vorgesehen und nach ein paar Minuten ließ ich meinem Unmut mit ein paar derben Worten Lauf. "Sie finden wohl auch nicht, was Sie suchen?" erklang eine Stimme von links.
Es war der Kunde, der schon seit einiger Zeit im gleichen Gang Profil auf Profil in die Hand genommen hat und mit einem Kopfschütteln, wie ich immer wieder aus den Augenwinkeln bemerken konnte, ordentlich zurück legte.
"Nee, nicht wirklich, das geht nicht so, wie ich mir dachte" antwortete ich. "Was wollen Sie denn machen?" fragte er neugierig zurück. Ich erklärte ihm mein Vorhaben mit den Aluminium Passstiften für meine Modellbahn.
"Klasse," sagte er, "ich bin auch Modellbauer".

Er erklärte mir, das er Autos und LKW's in verschiedensten Maßstäben konstruiere und baue und für seine H0 Modelle (ferngesteuert) Dioramen und Landschaften erstelle. Er sagte mir, das es einfacher sei, Holzdübel als Passstifte zu verwenden, er mache es auch so und sei hoch zufrieden damit. Gemeinsam suchten wir im Biber nach den Holzdübeln, danach überließ er mich meiner Freude und zog von dannen, um sein eigenes Problem zu lösen.
Vielen Dank an Dich, du netter Mensch!

Anekdote Ende
Ich habe nun die Passstifte in die Tat umgesetzt.
In den montierten Modulen, die bereits mit Schrauben verbunden sind, habe ich mit einem Forstner Bohrer 10 mm Löcher gesetzt. Ein Forstner Bohrer arbeitet äußerst genau, muss während des Bohrvorgangs aber ständig rausgezogen und wieder gesäubert werden. Das Ergebnis lohnt aber den Einsatz.
Bild

Danach den Dübel einsetzen und soweit einschlagen, das der Überstand weniger Länge aufweist, als das Kopfbrett (bei mir hat das Kopfbrett 18 mm, also ca. 15-16 mm Überstand).
Auf den Überstand ein wenig Klebstoff aufbringen, mit dem besten Werkzeug der Welt, dem rechten Zeigefinger (bin Rechtshänder) verteilen und dann den Dübel mit einem Hammer (Forstner ist genau!) hineintreiben.

Das sieht am Ende dann so aus
Bild

Was ist der Vorteil?
Die Anlage ist montiert und die Passstifte helfen bei einem Wiederaufbau durch Wiederherstellung der gleichen horizontalen und vertikalen Lage der Kopfstücke zueinander. Es macht auch die Montage einfacher, da mensch die Module zusammenstecken, danach die Schrauben setzen und anziehen kann.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, muss nun die letzten Module bauen und montieren.
Zuletzt geändert von semisweet am So 17. Jan 2016, 21:38, insgesamt 3-mal geändert.
Liebe Grüße
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#17

Beitrag von semisweet » Mi 13. Jan 2016, 21:48

Hallo Stummis,

heute habe ich, Not gedrungen Modellbahn unspezifisches Gewerk erledigt.
Im Bereich, wo die letzten Module hinkommen steht mein bisher benutzter Schreibtisch.
Ersatz musste her.
Habe dann auch die Subwoofer Anlage wieder aufgebaut, während ich Euch schreibsel, wiege ich hin und her zu Golden Earings "Radar Love".
Ich weiss selber das Bild ist mies!
Demnächst werde ich meine Olympus bitten, mich fotographisch zu begleiten, Handy Fotos sind nicht der Brüller.
Also, versprochen, ab dem nächsten Bild verwende ich meine Olympus :redzwinker:
Hier nun mein neuer Schreibtisch ... ähhhh Leitstand!!

Bild

Weitere Updates werden folgen ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#18

Beitrag von semisweet » So 17. Jan 2016, 21:14

Hallo Stummis,

Der Anlagenunterbau ist fertig gestellt, doch gibt es ein Problem mit der Steifigkeit.
Die Anlage ist U-förmig, beim Verschieben verwindet sie sich stark.
Also müssen die Ecken der Module mit Trapezen verstärkt werden, flugs ans Werk.
Unverhoft kommt oft und es macht mich wirklich stolz!
Plötzlich steht unser "kleiner" Sohn, Nick Jason ist sein Name, er ist 10 Jahre, im Eisenbahnkeller. Er hatte sich noch
nie für die Modellbahn interessiert und fragte mich, ob er helfen könne.

Na, warum denn nicht, das Bauen macht zu zweit sehr viel mehr Spaß!

Also, ab in die Werkstatt, ich habe 45° Trapeze gesägt, Nick hat sie nach einer kurzen Einweisung
mit der Feile entgratet, Hinweise auf notwendige Nacharbeit hat er ohne Murren erledigt.

Dann wurden die Bohrlöcher angezeichnet und gekörnt.
Ich habe ihm gezeigt, wobei es beim Körnen ankommt, er hat es wie ein Schwamm aufgesaugt.
Er wollte dann auch körnen, was sehr gut klappte, anschließend wollte er bohren.
Schnell hat er sich eine Beanie besorgt, damit das lange Haarkleid nicht in die sich
drehenden Teile geraten konnte.
Ganz schnell begriff er, das das Werkstück am Anfang nur ganz locker geführt wird, damit sich der Bohrer die
Vertiefung der Körnung zurecht legen kann.
Wow, lernfähig und geduldig gearbeitet, Danke mein Sohn!

Bild

Bild

Bild

Morgen geht es weiter, der Deal heisst: Erst muß er seine Aufgaben erledigen, Haushalt und Schule, dann darf er mir wieder helfen ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#19

Beitrag von Remo Suriani » So 17. Jan 2016, 22:09

Hallo Klaus-Peter,

das ist ja mal ein beeidruckendes Projekt, dass Du da planst. Als N-Bahner aus Ruhgerbietsnähe der mit Zechenverkehr aufgewachsen ist natürlich genau mein Ding.

Hier werden ich auf jeden Fall weiter reinschauen.
So ganz verstehe ich noch nicht, wie die Zeche an den Rest der Anlage angebunden ist und wie die Übergabe erfolgt. Ist das unten links das 3. Gleis?
Da Du fragst, welcher Bahnhof als Vorbild gediehnt haben könnte. Mit der 4gleisgen Strecke hätte ich eine kleine Tendenz zu Oberhausen, immerhin auch der nächste größere Bahnhof zu Zeche Lohberg. Die 4-gleisge Strecke unten könnten die Strecken nach Duisburg und Styrum sein. Der andere Bahnhofskopf wäre dann natürlich etwas reduziert.
Ist das mit einem Gleisplanprogramm geplant? Das sieht mir sehr viel aus für nicht viel mehr als 3x3m. Was planst Du für Zuglängen? Ein Standardkohlezug im Ruhgebiet hat ja schon 2m (24 Fal)
Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
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Lehnshallig
Zwischen Niebüll und Klanxbüll: nach Vorbild in Spur N
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#20

Beitrag von semisweet » So 17. Jan 2016, 23:41

Hallo Dirk,

Du hast Recht, es ist das 3. innere Gleis.
Ich habe das Layout mittlerweile im Raum gedreht, hier nun der neue Plan,
dargestellt ist der ganze Raum, Tür in der oberen rechten Ecke.
Das war ich übrigens auch noch den anderen Lesern schuldig, nach dem Eintrag
mit der Diskussion mit meiner "Regierung".

Bild

Bitte verzeiht die schlechte Qualität des Plans, habe hier nicht viel Möglichkeit,
es besser darzustellen, ich arbeite dran.

Zu den Zuglängen:
24 Fals werden es nicht, aber wohl 16-18, mehr ist bei der Fläche nicht möglich.
Die Übergabe erfolgt in den letzten inneren 5 Gleise des Bahnhofs vor der 4 gleisigen Strecke.

Oberhausen, Duisburg, Styrum:
Danke, das Du Dir Gedanken machst.
Das ganze ist fiktiv im Ruhrgebiet, der Bahnhof wird wahrscheinlich den Namen:
"Lindenberg-Lohhausen" gekommen. Ich wohne in Schwelm-Linderhausen und
habe die Zeche Lohberg mit an Bord ...
Lindenberg ist eine wohlbekannte Gemeide im Zentrum des Ruhrgebiets, sie
liegt fiktiv zwischen Gelsenkirchen und Essen.

Zechenverkehr kenne ich auch aus meiner Kindheit. Bin in Volmarstein, Stadtteil von
Wetter (Ruhr), gesprochen Wetta anne Ruhr, aufgewachsen.
Bei uns, am unteren Ende der Bachstraße war ein Bahnübergang zu den Ruhrauen.
Während wir dort warteten, nachdem wir den Hebel drückten und nachdem die Antwort kam:
"Ja, bitte?", wir antworteten: "Bitte Schranke öffnen" dauerte es teilweise eine ganze
Weile und einige Ganzzüge Kohle und Erz donnerten, mit 43er und 44er bespannt, an uns vorbei.

Ich glaube, das ich dort den (Modell-) Bahnvirus her habe ...

Mein Gleisplanungsprogramm ist WinRail, 9er Version, hat seine Schwächen ...
gegenüber neueren Versionen.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#21

Beitrag von semisweet » Di 19. Jan 2016, 21:35

Hallo Stummis,

waren wieder fleissig, Nick hat die letzten Tage auch wieder Klasse mitgeholfen.
Das Thema Verwindungssteifigkeit der Anlage läßt uns noch keine Ruhe.
Die kleinen Trapezverstärkungen haben in etwa Null Verbesserung ergeben.
Diese haben wir wieder entfernt und arbeiten nun mit einer anderen Strategie.
(Ich weiss, sind wieder Handy Fotos, die Olympus will nicht, habe sie gestern zur Reparatur gebracht ...)

Als erstes haben wir uns ein Grundmodul, das 4 Füße hat, im rechten Winkel fixiert.
An diesem sind dann im 45° Winkel Versteifungen verschraubt worden.

Bild

Bild

Das macht die Module in sich selber sehr steif, was sich schon jetzt beim Verschieben
der 3 x 3 Meter großen U-Anlage durch nur eine Person schon sehr positiv bemerkbar macht.
Als zusätzliche Maßnahme haben wir die Schloßschrauben, die die Module verbinden,
so weit an die Kanten versetzt, wie es ging.

Bisher sind 2 Module mit 45° Versteifungen versehen, der Rest folgt nun nach und nach.

Zusätzlich haben wir noch begonnen, den Modulen ein Exoskelett zu gönnen.
Dieses besteht aus einem Holzprofil 24 x 74 mm das liegend unter die äußeren Modulkanten
geschraubt ist. Ich habe darauf geachtet, das diese schnurgerade sind.

Bild

Diese 2. Maßnahme ist nun echt der Hammer!
Nun schiebt sich die Anlage schon eher als eine Einheit.
Synergie-Effekt: An diesem Holz können wir sehr leicht den umlaufenden Vorhang anbringen.
semisweet hat geschrieben: (Ähmm, Flasch Bier passt auch sicher drauf .... :oops: )
Der semisweet spinnt mit seiner Versteifungstaktik ...
Wer das denkt hat vielleicht Recht!

Es ist für mich das erste Mal, das ich eine Anlage dieser Größe (10m²) auf Rollen konzipiere.
Ich denke halt dran, das ich im Moment in der untersten Ebene arbeite und noch nicht viel
Gewicht durch die Gegend geschoben werden muß.
Es kommt halt noch viel mehr Gewicht dazu. Klar, die weiteren Ebenen, die versetzt zu den Grundmodulen
aufgebaut werden, ergeben zusätzliche Steifigkeit (Legoprinzip, versetzte Anordnung der Steine in einer Mauer),
aber sicher ist sicher. Lieber zu viel Steifigkeit als Verschieben und viel Arbeit durch "Bruch".

"Bei der Arbeit und dem Tun immer an später denken, vorrauschauend arbeiten"
das ist mein Motto.

Wir haben auch noch bemerkt, das die Standfüße mit 45° Versteifungen bestimmt
nicht mehr wie "Lämmerschwänze" beim Verschieben wackeln werden.

Also sind die Füße das nächste Projekt nach der Versteifung der Modulkästen.

P.S.: Nick kann ich schon alleine am Bohrständer arbeiten lassen, körnen kann er wie ein Weltmeister!
Das werde ich weiter fördern .... Heute Bohrer einspannen und ausspannen geübt,
Arbeit am Akkuschrauber, bin stolz! 10 Jahre alt ....

P.P.S: Kleiner Wermutstropfen am Rande, durch das Exoskelett passt die Anlage nicht mehr
neben den Schreibtisch (Leitstand) ... Wermutstropfen, Du kennst wohl meine
Entschlossenheit und meine Stichsäge nicht?
"Was nicht passt, wird passend gemacht ...." Sorry Schreibtischkante ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#22

Beitrag von semisweet » Fr 22. Jan 2016, 21:18

Hallo Stummis,

kleines Update aus dem Sous-Terrain.

"Das wackeln der Lämmerschwänze (Anlagenstützen)" wird nicht stattfinden.
Ich sammle immer mehr Ehrfahrung, desto mehr ich baue.
Das Legen der ersten Schienen wird wohl noch dauern, derzeit kämpfe
ich mich von Anlagenstütze zu Anlagenstütze und verstärke sie mit 45° Versteifungen.

(Ich hoffe, ich habe jetzt die Fachtermini getroffen :oops: )

Jede Anlagenstütze wird dabei, ich versuche es äußerst exakt, zweidimensional in Lot ausgerichtet,
ein mords Aufwand.

Bild

Aber es lohnt sich sehr! Schnell heißt schlecht, in der Ruhe liegt die Kraft.

Das erste bearbeitete Modul ist eine solide Einheit, da verbiegt oder verwindet sich gar gar nix mehr, Hurra!
Das Thema wird mich wohl noch bis Sonntag abend beschäftigen, macht aber nichts,
die Plotter in meiner Firma ziehen gerade um, den Ausdruck des SHB werde ich
eh erst ab Mitte nächster Woche machen können (Danke mein Dienstherr!!).

So wird es dann bald überall unter der Anlage aussehen, totale Versteifung und
trotzdem einfache Zugänglichkeit.

Bild

Alles hier gezeigte ist derweil in echter Handarbeit entstanden, alle Holzprofile
habe ich mit einer "Hand" Gehrungssäge gesägt, da war keine Elektrik im Einsatz.
Ist auch gut so, die Gehrungssäge macht exakte Winkel und Schnittflächen und
nicht so ein Gemurkse wie eine handgeführte Stichsäge.

Schweißtreibend? Ja!
Anstrengend? Ja!
Zielführend? Nochmals Ja!!

"Der Weg ist das Ziel" - Ich liebe die Entspannung wenn ich werkel ...

Ich werde bald wieder über meine Fortschritte berichten ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#23

Beitrag von nicotc510 » Sa 23. Jan 2016, 03:36

Hallo Klaus-Peter,

sauber Arbeit, solide Grundlage und das garantiert den Spaß an der Moba für die nächsten
Jahre.
--> Toll was ihr da auf die Beine stellt.

Ich werde wie immer (meist ohne Kommentar) mitlesen und freue mich über deine Berichte.
LG
Nico

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#24

Beitrag von semisweet » So 24. Jan 2016, 21:42

nicotc510 hat geschrieben:Hallo Klaus-Peter,

saubere Arbeit, solide Grundlage und das garantiert den Spaß an der Moba für die nächsten
Jahre.
--> Toll was ihr da auf die Beine stellt.

Ich werde wie immer (meist ohne Kommentar) mitlesen und freue mich über deine Berichte.
Hallo Stummis,
Habe Bauphase 1 fertig.
320 Schrauben, 40 Brettchen, 70 x 45° Sägeschnitte (Hand-Gehrungssäge), 40 angepasste Eisenwinkel,
die wären sonst zu lang auf den Stützen gewesen (Verletzungsgefahr), konsequenter Einsatz
von 6 Schraubschwingen und Wasserwaage pro Stütze, elektrischer Einsatz durch Akkuschrauber ...,
alles im Lot und hoch verwindungssteif! Projekt Viagra ist abgeschlossen ...

Ein Bild der letzten Arbeiten ...
Bild

Nun ist der Unterbau komplett, ich bin hoch zufrieden mit meiner Schreiner Arbeit!
Bild

Als nächstes kommt dann der Schattenbahnhof an die Reihe.

"Oh SHB, du mieses Stück,
Den Semi machst Du nicht verrückt!"

In dieser Woche werde ich, danke an meinen Dienstherrn(!), den SHB in 1:1 plotten.
Dann schauen wir, wie das Ganze zu liegen kommt.
Vorher werde ich mich im Forum von TC anmelden und mal schauen, was ich beachten muss.
nicotc510 meinte, es wäre besser zu wissen, was das Mistvieh kann ...

Recht hat er!

Im Übrigen hat heute unser Großer Sohn mitgeholfen, der wieder aus Skifreizeit zurück ist.

Basteln macht Spaß, wenn Du unterstützt wirst!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#25

Beitrag von nicotc510 » Di 26. Jan 2016, 20:40

Hallo Klaus-Peter,

für die Umsetzung des Unterbaus erst mal :gfm: :gfm: :gfm:

Dann komm mal ins TC-Forum und wir werden dir auch dort helfen :wink: :lol: .

--> Man(n) kann jeden Tag dazu lernen, sagt mein Frau immer, aber für TC stimmt
dies. 8) :mrgreen:

Ich bin gespannt wie es weitergeht, tolles Projekt und klasse Umsetzung. Mit
diese Worten, schöne Woche und frohes gelingen.
LG
Nico

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