Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)

NBahnerLeo
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#101

Beitrag von NBahnerLeo »

Hallo Klaus-Peter,

da kann ich ja gleich mal den "mein lieber Scholli" :wink: zurückgeben. Das nenne ich mal einen Gleisplan. :bigeek:
Ich hab zwar jetzt nicht auf Details geachtet bin aber um so mehr von den Dimensionen beeindruckt.
:gfm: :gfm:

Gruß

Leo
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semisweet
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ... Ja, Nein

#102

Beitrag von semisweet »

Hallo im Forum,

war lange Zeit nur passiv unterwegs ... dem Sommerhobby geschuldet (neues Video in der Signatur!).
Die Auslieferung des SLA Druckers verzögert sich leider. Teste aber dennoch die Möglichkeiten von Auto CAD Fusion 360 aus.
Anbei Bilder Rohentwurf Gittermast 3begriffiges Form Vorsignal ...

Bild

Bild

Bild

LED's Typ 0402 oder 0503 passen.
Frage mich, ob es es Wert ist ...
Könnte Form Vorsignal Vr0 / Vr1 / Vr2 für x Euro herstellen.
Hätte sich der 3D Drucker schnell amortisiert, im Hinblick auf Gesamtzahl der Signale ...
Seilspannwerke, Rollenführungen selber erstellen ...
Schauen wir Mal was noch so alles möglich ist!

Habe heute festgestellt, das die Tage wieder kürzer werden ...

Glück Auf! Packen wir es an!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#103

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

schön, dass Du aus dem Sommerloch aufgetaucht bist. Anscheinend hat die MoBa-Pause einen Kreativitätsschub ausgelöst. Der CAD-Entwurf sieht jedenfalls vielversprechend aus. Es bleibt abzuwarten, wie die Qualität des Drucks letztlich wird. Ich bin gespannt, was der SLA-Drucker leistet.

LG
Hubert
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#104

Beitrag von semisweet »

hubedi hat geschrieben: Di 29. Aug 2017, 22:44 Hallo Klaus-Peter,

schön, dass Du aus dem Sommerloch aufgetaucht bist. Anscheinend hat die MoBa-Pause einen Kreativitätsschub ausgelöst. Der CAD-Entwurf sieht jedenfalls vielversprechend aus. Es bleibt abzuwarten, wie die Qualität des Drucks letztlich wird. Ich bin gespannt, was der SLA-Drucker leistet.

LG
Hubert
Wie schreibt der Hubert immer? Erst Mal zur Post ...
@hubedi
Yep, bin auch gespannt was der Drucker leisten kann.
Sommerloch habe ich immer, Kitebuggyfahren am Strand ist sehr entspannend ... siehe Signatur
@Kreativitätsschub: So bekloppte Ideen kommen echt nur, wenn ich einen anderen Fokus habe ...
Noch eine Menge Arbeit mit den CAD Dateien haben werde (Yoda)

#rechtehandistwund
Habe heute Resorb geschnitten für die nächsten Baustufen ... die rechte Hand schmerzt jetzt noch ...

Es geht bald weiter in diesem Tröd, dann auch wieder mit Bildern ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#105

Beitrag von EGO50man »

Guten Abend, Klaus-Peter!
Nachdem ich heute mittag Feierabend hatte, habe ich mal wieder im Inhaltsverzeichnis nach interessanten Threads geschaut. Da habe ich erfreut Deinen gefunden, schön noch ein Erbauer einer N-Anlage. Ich habe gerade die erste Seite durchgelesen. Da staune ich immer, wenn ich so stabile Konstruktionen eines Unter :gfm: baus sehe. Auch Deine Erklärungen sind wunderbar, verstehe ich auch als Laie :gfm:
Ich fange auch gerade in meiner neuen Wohnung an, eine Anlage zu bauen. Von der Grösse natürlich kein Vergleich mit Deiner. Aber immerhin habe ich nach 45J wieder Platz für eine MoBa!! Meine Anlage wird 2,00x1,00m gross und ohne SBH.
Ich lese dann mit Interesse weiter bei Dir mit. Bin gespannt, wenn dann die ersten Bilder mit Gleisen kommen. Wünsche noch einen schönen Sonntag. Ich habe morgen 12h Dienst, deshalb geht es in Kürze ins Bett. Gruss jochen :roll:
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Die Geschichte vom 30:12 V42

#106

Beitrag von semisweet »

Hallo Stummies!

Ich habe schon länger nichts mehr von mir hören lassen, wird also Zeit, über weitere Fortschritte an meiner Anlage zu berichten.

Zum Titel:
Nein, bei V42 handelt es sich nicht um eine exotische Baureihe, sondern es steht für: von 42.
Und von diesen 42 habe ich 30 erledigt, 12 warten noch auf Fertigstellung.
Der Mann redet in Rätseln?
Na, dann will ich es Mal auflösen.

Ich schreibe Euch von meine Weichenantrieben, die ich im Dezember angefangen habe umzubauen.
Ursprünglich hatte ich begonnen, die Weichen mit Servos anzutreiben, wie es fuktionieren sollte, könnt Ihr dem nachfolgendem Bild entnehmen:

Bild

Ich habe aber schnell gemerkt, das meine Anschläge, das sind die Kupferbleche die den Weg der Klemme begrenzen sollen, funktionieren, jedoch habe ich die Bleche mit den Führungsrollen nie exakt in die Flucht bekommen, sodas einige Weichen sehr schwergängig waren.
Das bei diesem Aufbau zudem auch der Servo nur einen sehr kleinen Weg machen kann, war für mich suboptimal.
Bei einer Anlageneinschaltung hatte ich an 2 Servos ein heftiges Einschaltzappeln, was mir den Messingdraht verbog, bei dem 2. Servo flog sogar der Draht aus dem Servohorn raus.
So richtige Lust, später ständig diese Fehler zu beseitigen habe ich natürlich nicht, insbesondere wird das auch nicht einfach im Schattenbahnhof ....
Also musste eine Alternative her!

Es musste etwas her, das nicht Empfindlich ist gegen Einschaltzappeln oder "vergessene" Endlagen der Servoelektronik.
Ergo war es sinnvoll, den gesamten Servoweg für das Umlegen der Weiche zu benutzen.

Da der Stellweg der Weiche ca. 1,8-2 mm beträgt, brauchte ich eine Untersetzung des deutlich längeren Servoweges ca. 12 mm.
Zudem musste ich mir auch etwas einfallen lassen, das die Drehbewegung des Servos nicht "stört" ...
Eisttiele, die mir im Bastelkeller in die Hand fielen, waren die Lösung:

Bild

Ich habe diese geschlitzt (ca 1,5-2 mm breit), hinten die Öffnung mit einem kleinen Profil stabilisiert.
Das am Ende befindliche größere Loch lässt ein Durchschieben einer am Servohorn eingeklebten Aderendhülse zu.

Die 2 Löcher am runden Ende sind der Drehpunkt und die Aufnahme für den Stelldraht.

Fertig aufgebaut sieht es so aus:

Bild

Der Servo kann (muss) den ganzen Drehwinkel laufen, damit die Weiche vollständig umgelegt wird.

Jetzt hatte ich an einigen Stellen aber nicht mehr den Platz, um diese Antriebe zu verbauen.

Da das Prinzip aber gut ist, störte dort nur die Größe des Servos.
Also bin ich auf Microservos umgestiegen, mit der Abwandlung, das dort der Untersetzungshebel aus Lochraster Platine hergestellt ist.

Bild

So, genug geschreibselt für heute!
Ich werde mich heute Abend noch mir dem Verhälnis 30:12 beschäftigen ....
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#107

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

das Einschaltzappeln kommt erfahrungsgemäß von einer schwankenden Betriebsspannung nach dem Einschalten, wenn die Regelelektronik der Netzteile noch nicht richtig greift. Die nächste Ursache ist das Einschalten unter voller Last, was die Stabilisierung ebenfalls überfordern kann.
Ich habe solche Probleme mit einer bzw. mehreren zeitlich gestaffelten Einschaltverzögerungen erschlagen. Zusätzlich habe ich noch fette Ladeelkos mit einer entspr. Ladeschaltung zur Pufferung dazwischen geschaltet. Seither ist das Servoflattern Geschichte.
Ein mechanischer Schutz vor unkontrollierten Ausschägen des Servos ist unabhängig davon eine gute Idee. Deine Lösung ist genial einfach und zudem günstig. Das sollte zuverlässig funktionieren.
Die Micro-Linearservos habe ich auch hier herumliegen. Meine Exemplare waren z.T. allerdings nicht sehr zuverlässig. Auf Deinen Bildern sieht die Mechanik der Servos etwas anders aus. Möglicherweise hast Du überarbeitete und verbesserte Versionen gekauft. Da Linearservos prinzipiell als Weichenantrieb sehr interessant sind, würden mich Deine Erfahrungen interessieren.
LG
Hubert
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#108

Beitrag von semisweet »

Hallöchen im Forum!

musste gerade feststellen, das ich meinen Tröd sehr schwer auffinden konnte...
Nach der Suche "semisweet" klappte es aber dann schnell.
Nun, ich bin wieder im MoBa Fieber, mein letzter Eintrag stammt vom 01.01.2018.
Ich war sehr oft online und habe den weiteren Fortschritt bei Hubedi verfolgt.
Bei ihm warte ich nur noch drauf, das er in einem Modellhaus in 1:160 eine Modellbahn Maßstab 1:160 einbaut ...
Wäre, aus unserer Sicht dann Maßstab 1:25600 ... Hubedi, das schaffst Du! :redzwinker:

War aber in der Zwischenzeit fleissig und habe den Schattenbahnhof fertig gestellt.
23 durchgehende Abstellgleise, Gleislängen 1,7 - 2,0 Meter, ein Gleis 2,7 Meter für einen Superzug ...
(Wenn ich die 25 Promille einhalten kann, Steigung, nicht Allohol Level)
Das ist derzeit mein Hauptaugenmerk, meinen Plan verändere ich ständig bei der Umsetzung.
3D Planungsprogramm hin und her, beim Bauen kommt es immer anders!
Derzeit geht es weiter mit der Entwicklung der Spanten auf dem rechten Teil des "U".
Kontrolle ist alles, ich kontrolliere derzeit mehr, als das ich tatsächlich bleibend baue.
Die Spanten entstehen derzei mit Hilfsmaterialien, um Höhenkollisionen zu erkennen und zu revidieren.
Ein Puzzle ist das ....
Immer mindestens alle Spanten weiter denken ...
Der Aufwand lohnt aber meines Erachtens ... nicht wieder alles abreißen müssen, ist das Ziel.

Und hier die Fotos des Baufortschritts:

Bild

Bild

Bild

Bild

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Bild

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Bild

Bild
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#109

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

schön, wieder etwas von Dir zu hören. Das ist doch mal ein herrliches Bauchaos nach meinem Geschmack. Da ist die Bastelarbeit im Gegensatz zu manchem leergefegten Baubericht deutlich zu spüren. Solche Bilder vermitteln für mich viel besser die Vorgehensweise, die eingesetzten Mittel und die beschriebenen Überlegungen als sterile Darstellungen des Fortschritts, bei denen noch nicht einmal eine Leimflasche oder ein Schraubendreher dabei sein darf.

Deine Methode des mehrmaligen Prüfens ist sicher angemessen und empfehlenswert. Plan und Realität decken sich trotz aller Fortschritte bei den Programmen nur selten. Ich investiere auch lieber etwas mehr Energie in die Vorüberlegungen als nacher abreißen zu müssen.

Und was meine Basteleien angeht ... mit dem Bau des Aufzugs bearbeite ich gerade im Wesentlichen Makro- und nicht Mikrobauteile. Und die N-Anlage auf der N-Anlage ... :lol: ... nee, nee ... da traue ich mich nicht an den Nachbau der Dampfloksteuerungen ... :fool:

LG
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#110

Beitrag von semisweet »

So, mich wieder zu Wort melde!

Ich habe lange entwickelt, CAD gelernt, Slicer usw.
Steiniger Weg, mit langer Lernkurve ...
3d Druck in N-Spur geht, arbeite gerade an Signalen, Weichen in Servotechnik ...

Nun, die 3D Drucker können heut zu Tage schon einiges leisten.
Mal für unseren hubedi, als Anreiz ...
Ich bin auch N-Bahner und traue mich an immer kleinere Strukturen mit meinem 3D Druck.

hubedi, das VSH habe ich hinzugefügt, ich habe es in deinen Posts immer bewundert!
Bei mir ist es allerdings Blau (Scheint was mit Fussball zu tun zu haben ...)

Damit nicht der Eindruck entsteht, es wäre ein riesen Zündholz, habe ich zum Vergleich noch eine Münze hinzugefügt.

3D Druck geht sehr, sehr klein!
Für welchen Zweck die Teile sind, werde ich später in einem weiteren Beitrag erläutern ...

Bild

Das Teil auf der Münze wird in das lange Teil eingeklippt.
Muster wie im unteren Bildteil ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#111

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

lange nichts von Dir gehört und dann meldest Du Dich gleich mit einem solchen Hammer zurück. Das sind ja wirklich für einen 3D-Drucker winzige Teile. Deine Lernkurve hat sich offensichtlich in enorme Höhen aufgeschwungen. Es reizt mich nicht nur, ich habe gerade vorhin zugeschlagen und mir, noch bevor ich diese Ergebnisse gesehen habe, ein solches 3D-Dingens bestellt ... das ist wirklich lustig oder seltsam oder Gedankenübertragung oder was auch immer ... :D

Nun stehe ich vor diesem steilen Berg und betrachte mit Respekt die Erhebung, die ich nun mit einer Lernkurve bezwingen soll. :D Erzähl ... wie und womit hast Du das gemacht? Und ich bin neugierig, was das noch wird ...

LG
Hubert

PS: Die Farbe des VGSH hast Du perfekt auf das Filament abgestimmt ... wie extra bestellt. :mrgreen:

PS PS: Hier werden z.B auch gerade feine Sachen gedruckt. Der Bernd war's, er hat mit seinen Modellen den letzten Anstoß zu meiner heutigen Bestellung geliefert.
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#112

Beitrag von semisweet »

Nun, hubedi ...

Das sind ca. 8 Monate an Lernkurve ..

Meine Mittel: Renkforce RF2000
Filament: PLA, 2,85mm, Düse 0,4 mm
Layerdicke 0,1 mm

Geplante Objekte:
Weichen links / rechts mit Servo - Design fertig, funktionsfähig mit drehender leuchtender Weichenlaterne und Herzstück Polarisation
DKW mit Servo, Design ferig, funktionsfähig ... ohne Weichenlaterne, aber Herzstückpolarisation ...
Formsignal VR0 / 1 / 2 - Umbauten FLM Signale (Mein Bild ist davon ...)
Flügelsignal, noch unschlüssig, wie ... Umbau FLM oder Selbstentwicklung ... wir werden sehen ...

Alles ist möglich, Geduld und Fleiss werden es machen ...

Bald mehr!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#113

Beitrag von semisweet »

HuHu im Forum!

Ich weiss nicht, ob ich hier noch richtig bin mit meinem Beitrag, mögen es die mächtigen Admins entscheiden!

Ich habe es schon angedeutet, in Spur N geht auch schon so einiges, was so mancher sich noch nicht erträumt hat.
Meine Moba soll möglichst Vorbildgetreu werden, dabei aber keine Unsummen verschlingen.

Gerade der 3D Druck bietet mittler Weile Möglichkeiten, die gerade mir Grobmotoriker zugute kommen.
Ich habe schon, siehe oben, angedeutet, das ich mich mit dem 3D Druck auseinander gesetzt habe.

Hier nun ein Beispiel dessen, was ich erreicht habe.
Zugegeben, das Modell von Fleischmann in Spur N ist nun wirklich nicht sehr wirklichkeitsgetreu ...
Mit Servos und abgenommenen Lichkorb ist das aber schon etwas wirklich anderes!

Hoffe, es gefällt!



Und hier noch ein Photo von der Seitenansicht

Bild
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#114

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

das Vorsignal bewegt sich schon mal sehr geschmeidig. Spontan sind mir die recht dicken Stelldrähte aufgefallen. Ich könnte mir vorstellen, der Einsatz eines dünneren Drahtes würde das Signal noch weiter aufhübschen.

Tja, so eine moderne Wundermaschine ist so etwas wie eine kleine private Fabrikationsanlage. Damit lässt sich schon einiges machen, was mit konventionellen Mitteln recht schwierig wäre. Wunder erwarte ich von meinem Neuzugang nicht, aber ein paar interessante neue Möglichkeiten nicht nur für meine Moba.
Bei den FDM-Duckern ist sicher immer noch Luft nach oben speziell bei der Oberfläche der hergestellten Teile. Was ich bei einem Kollegen gesehen habe, kann man so einen Drucker selten einfach aufstellen und loslegen. Mit etwas Nachdenken und Justieraufwand lassen sich mit den aktuellen Gräten erstaunliche Qualitäten erzielen.

Ich bin gespannt, was Dir noch alles einfällt.

LG
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#115

Beitrag von semisweet »

Hallo,

ich verweise dann auch auf den Thread in 3D Druck, wo ich die Vorgehensweise beschreibe:
viewtopic.php?f=180&p=1967021#p1967021
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#116

Beitrag von semisweet »

Hallo Ihr da!

nach einem langem Ausflug in die Welt des 3D Drucks geht es nun mit dem Bau weiter.
Ich hatte vor längerer Zeit beschrieben, wie ich die Spanten für die Moba entwickelt habe.

Nun sind diese zu einem Drittel schon in Sperrholz fertig und aufgebaut.
(Bitte das Chaos drum herum entschuldigen ...)

Bild
[Bild1]
An diesem Bild könnt ihr sehen, welche Techniken ich einsetze.
Spanten sind aus 6 mm Pappelsperrholz, desgleichen die Trassenbrettchen.
Zwischen Holz und den Schienen befindet sich eine Lage Resorb in 3 mm für die Schalldämmung.
Das Resorb kaufe ich in 1 m x 1 m und schneide es mit einer sehr guten Schere (Zwilling) auf 10mm Breite.
2 Streifen ergeben dann eine Unterlage für eine Strecke.
Absturz gefährdete Stellen sind mit Doppelstegplatten (Akkilux =schwarze Streifen) gesichert.


Bild
[Bild2]
Prinzipiell wird immer ein Kreisel heran gezogen, um Höhen-Zentimeter zu überwinden.
Ich habe aber auf dem rechten Anlagenschenkel unter dem zukünftigen Bahnhof den Platz genutzt und führe die Strecken in großen Schleifen.
Damit ist der Abstand zwischen den Ebenen immer ausreichend, um bei Havarien eingreifen zu können.


Bild
[Bild3]
Auf dem rechten und dem mittleren Anlagenschenkel wird am vorderen Anlagenrand eine 4-gleisige Paradestrecke entstehen.
Dieser erste sichtbare Teil der Anlage hat mich zu einer längeren Pause beim Bau bewogen, in der ich mir einige Dinge zurecht gelegt habe:

1. ALLE Dinge, Weichen und Formsignale, werden mit Servos gestellt.
2. Nachträgliche Vertiefungen am Gleiskörper und seiner Umgebung (Gräben, Unregelmäßigkeiten) müssen mühelos darstellbar sein.
3. Servobetriebene Ausstattung muß einfach zu warten / ersetzen sein.

Nach einiger Zeit hatte ich dann hierfür die Lösung entwickelt.
Im sichtbaren Bereich werden die Trassenbrettchen 12 mm unterhalb des Niveaus des unsichtbaren Bereichs montiert.
Die fehlenden 12 mm werden mit Styrodur in 12 mm Stärke aufgefüllt.
In der Entwicklung meiner Servoantriebe, die ich im 3D Druck Verfahren erstelle, habe ich die 12 mm als Maß der Dinge gesetzt.
An den Stellen, wo Weiche und Signale stehen sollen, ist es ein Leichtes, das Styrodur gezielt zu entfernen.


Bild
[Bild 4]
Begonnen habe ich mit der Montage der ersten Weichenstraße in der Paradestrecke.
Diese wird ein Abzweigen der Kohlenzüge zur Zeche Herbede ermöglichen.

Zur Montage ist außer dem Entfernen des Styrodurs noch ein 10mm Loch für die Durchführung der Kabel (Servostecker mit Kabel) notwendig.
Für die Montage von Weichen und DKW's habe ich ich mir Montagelehren gedruckt, die es ermöglichen, ein reproduzierbares Ergebnis zu erzielen.


Bild
[Bild 5]
Damit die Weichen oder DKW's hinterher wieder entnommen, repariert oder ersetzt werden können, sind in ihren Schienen Trennstellen eingearbeitet. Damit kann ich nach dem Einbau der Weichen / DKW's diese mit verkürzten Schienenverbindern verbinden (Einschieben).
Diese Technik habe ich einer der letzten Mibas entlehnen können.
Noch vorhandende Fugen im Schienenstrang werde ich dann auch, wie in diesem Miba Bericht beschrieben, mit UHU Stabilit schließen.

Weichenlaternen und Signale werden mit LED illuminiert.
Dafür werde ich ein Stromnetz 5V aufbauen, die LED werden über Konstanstromquellen 10 mA (SMD 0201 weiss - Weichen) und 20 mA (0402 weiss - Signale) betrieben.
Auf eine Anzeige der Weichenlage in den DKW's werde ich verzichten. Dort werden Atrappen zum Einsatz kommen (Habe ja nun einen klasse 3D Drucker ...)


Im Closeup stellt sich die Szene nun so da:
Bild
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#117

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

eindeutig 3D, was Du da gezaubert hast und beim Bauen musstest Du bestimmt häufig feste drücken ... alle Merkmale sind somit erfüllt ... Du betägst Dich nun selbst als 3D-Anlagendrucker. :fool:

Jetzt, wo ich den Einbau Deiner Antriebe sehe, wird Dein Plan deutlich. Du hast Dir eine interessante Lösung einfallen lassen. Das Drehen der Weichenlaterne hätte ich vlt. anders gelöst, aber das Prinzip ist spannend. Normalerweise wird ja mit durchgesteckten Stelldrähten gearbeitet, womit der Antrieb und die Weiche wie zwei getrennte Einheiten separat montiert und auch, z.B wegen einer Reparatur, getrennt demontiert werde können. Mit Deiner Methode lassen sich die Kombinationen aus Weiche uns Antrieb separat und bequem am Basteltisch vorbereiten und ohne Verrenkungen unter der Anlage bequem von oben einbauen. Erkauft wird dieser Vorteil mit der Notwendigkeit von Montageschächten, der erschwerten Zugänglichkeit im Fehlerfall und den Trennstellen im Gleis. Dabei bin ich mir noch nicht sicher, ob die in dieser Form notwendig sind. Gerade in Spur N, wo es bei manchen Fahrzeugen bei der Stromabnahme nicht zum besten steht, bemühe ich mich, solche Kontaktunterbrechungen wo es nur geht zu vermeiden. Die Praxis wird zeigen, ob ich da übertreibe und Dein Weg genauso zuverlässig funktioniert. Schließlich handelt es sich ja nicht um diese für mich unsäglichen, ewig langen Plastikherzstücke ohne elektrische Kontaktmöglichkeit. Hm... das sollte also klappen ... da bin ich gespannt, wie's weitergeht.

LG
Hubert
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#118

Beitrag von semisweet »

HuHu!

Ja Hubert da hast Du wohl Recht!

Allerdings streikt der Drucker gerade, ich analysiere noch, warum.
Wahrscheinlich ist es der Abstand der Nozzle zum Druckbett.
Habe heute 3 Mal nach Anleitung neue Z Achsen Kalibrierung durchgeführt ...

Ich gleube, ich werde morgen Mal den Kalibrierwert 0,3 mm (Abstand Hotend - Heatbed) kleiner machen, schauen wir Mal.

Mit dem 3D Frust habe ich dann wieder an der Paradestrecke weiter gemacht.

Oh Mann, Oh Mann ...
Styrodur war das Thema, 12 mm als Platzhalter für Weichen und Signalantriebe ..
Lösemittehaltiger Kleber ist da nicht so toll, um Resorb dauerhaft zu befestigen ... Lochfraß

Alternativen:
- Dispersionskleber
- Uhu Flinke Flasche - Lösemittelfrei
- Leim

Alle versagten ...

- Kleben statt Bohren
- Fix All

1. versagte, 2. ist schwarz, dann sehe ich die Gleismitten nicht mehr.

Ich versuche gerade den nächsten Lösungsansatz:
Erst die Flächen, die Resorb aufnehmen sollen mit Leim bestreichen und trocknen lassen.
Dann Pattex, diese Super Zeugs von Henkel.
Der erste Versuch sieht gut aus, muß nur den Leim etwas großzügiger verteilen.

Bilder folgen, wenn ich eine verlässliche Methode gefunden habe.
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#119

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

mir fällt spontan Uhu-Por als Möglichkeit ein. Der Kontaktkleber auf Latexbasis ist speziell zum Verkleben von Hatschäumen hergestellt worden. Laut Datenblatt verbindet er sich mit vielen Kunsstoffen ... möglicherweise auch mit Resorb.

Dann gibt es weiterhin Kontaktkleber zum Verlegen von Korkplatten als Bodenbelag. Ich habe seinerzeit solche Platten verlegt und da ich die Stinkerei der lösemittelhaltigen Kleber nicht in der Wohnung haben wollte, griff ich zu einem Latex-Kontaktkleber. Das Zeug dürfte in der Zusammensetzung dem Uhu-Por ähneln. Der Unterschied ist auf jeden Fall der Preis. Diesen Latex-Bodenkleber findet man ab und zu in gut sortierten Baumärkten in Gebinden von einem bis mehreren Litern. Der Kleber ist zwar teurer als die üblichen Stinkekleber aber immer noch um Größenordnungen günstiger als die m.E. völlig überteuerten Tübchen mit Kleber in homöopathischen Dosen. Lochfraß würde ich mit einem Latexkleber ausschließen.

LG
Hubert
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#120

Beitrag von semisweet »

Hallo!

Nun, Resorb ist sonne Sache, da kann ich nicht einfach Experimente eingehen und auf andere Kleber hoffen.
Mein Versuch (Wasser/Leim Gemisch, wenn getrocknet Resorb mit Pattex auf Styrodur kleben) hält immer noch Bombenfest (Durch den Begriff Bombe gerate ich nun ins Suchraster der NSA ...), deshalb werde ich so weiter machen.

@hubedi
Danke für deine konstruktiven Vorschläge!

Ich habe es mitlerweile geschafft, erfolgreich nicht mehr Forge of Empires zu spielen und wollte mich verstärkt der Modellbahn widmen.
Nun, die Natur ist immer eine Imponderabilie, eine Sehnenscheidentzündung, die ich seit Wochen mitschleppe, muss nun schlußendlich doch operiert werden ... linke Hand.
Bis nächsten Mittwoch muss ich mir überlegen (und durchführen), was ich alles noch schaffen kann, um mich auf eine längere Einarmige Bauzeit einzurichten.
Aber, was kann ich mit einer Hand wirklich tun, Reflexe und Unüberlegtheit werden die linke Hand animieren, das könnte sehr kontraproduktiv sein.
Klar, da ist der 3D Druck, der mich über Wasser halten könnte, CAD geht auch mit nur einer Hand.
Arduino könnte das Stichwort sein ...
FLM Drehscheibe, gesteuert über Arduino mit IR Fernbedienung ...
Das ist wohl mein Projekt für die Wochen nach der Operation, gute Gelegenheit, das ich mich in das Thema Arduino einarbeiten kann.

Ein Starter Kit Arduino ist bestellt, ich freue mich schon drauf, wieder meinen Horizont und mein Können zu erweitern.
Beruflich programmiere ich eh, daran sollte es nicht scheitern.

Ich werde nun 1 Woche noch bisserl intensiver an der Moba werkeln, bis spätestens Mittwoch werde ich noch das eine oder andere Update posten.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... Brückenschlag ...

#121

Beitrag von semisweet »

Ein Hallo in die Gemeinde!

OP gut verlaufen, IBU brauchte ich nicht.

Um die Paradestrecke weiter voran zutreiben, ist es erst Mal notwendig über einen gewissen Brückenschlag nachzudenken.
Die 4 gleisige Parade überquert sich nähmlich selber, nachdem sie ca. 1,8 Meter im Untergrund zurück gelegt hat.
Dabei, Steigung 25-35 Promille maximal, kann ich einen Höhenunterschied von ca. 56 mm erlangen.
Brücke bei 56 mm Höhenunterschied?

Da scheiden ganz viele Kandidaten aus, Brücken mit fetten Unterkonstruktionen ...
Also eine Fachwerkkonstruktion!

Die ergoogleten Exemplare gefielen mir ganz und gar nicht ...
Hmm, habe doch einen 3D Drucker?


Frisch ans Werk und das sind die Teile:

Bild

Wichtig war mir, das es gelingt, die Realität möglichst nachzubilden.
Der Entwurf enstand zwar völlig in meiner Phantasie, einige Regeln der Ingenieurskunst wollte ich aber beachten.
Zum Beispiel Knotenbleche.

Bild

... und reichhaltige Profilierung, das Fachwerk ist aus L und T-Trägern erbaut.

Bild

Die Unterseite habe ich mit 2,4 mm U-Profilen "Plastruct" verstärkt.
Diese wurden mit BlueFix punktiert fixiert und anschließend mit Uhu Plast Special geklebt.

Bild

Bild

Anschließend erfolgte die Montage der 3 Brückenteile.
Die Aufnahmen in der Fahrbahn für die Fachwerke sind so eng toleriert, das die Brücke ohne das es verklebt wurde, am Fachwerk angehoben werden kann.


Bild

Die Brücke ist 155 mm lang und ca 67 mm breit.
An einer Seite ist ein Fußgängerweg.
Die Paradestrecke ist 4 gleisig, deshalb werde ich 2 Brücken nebeneinander platzieren.

Ach herrjeminee, es kam, wie es kommen musste!
Einer der Marzibahner hat mein Projekt spitz bekommen und gemeldet!

Prompt erhielt ich Besuch von einem Inspektor der Deutschen Bundesbahn.
Dieser nahm den Rohbau kritisch unter die Lupe und brummelte sich ständig etwas in den Bart.

Bild

Allerdings gab er zum Besten, das Peco Code 55 Gleise perfekt in die Aussparungen der Fahrbahn passen.
Puuh, dann hat sich die Mühe aber gelohnt!

Mit den Worten: "Nun muß ich aber meinen Zug nach Mark Michingen bekommen!" zog der Inspektor ab ...
Hubert Du ....!!! :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :redzwinker:


Im nächsten Beitrag werde ich Euch über die Colorierung und Verwitterung berichten.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#122

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

ach du Schreck ... hab ich den Vogel jetzt an der Backe. :bigeek: Dieser Inspektor hat sich bestimmt darüber gewundert, warum Du diese riesige Münze auf den Träger montiert hast. Und dann werden solche Lasten mit dem sicher noch angeschlagenen Fünffingerkran bewegt. Du solltest doch Deinen frisch operierten Arm bestimmt noch schonen ...

Offenbar hat Dich der Inspektor überzeugt. Allein die Windlast durch so ein riesiges Kupferding wäre einfach zu groß gewesen. So sieht jedenfalls nach Fachwerkträgerbrücke aus. Hast Du eigentlich alle Teile selbst ausgedruckt? Die feinen Knotenbleche in den Ecken wären für einen FDM-Drucker sicher eine Herausforderung.

LG
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#123

Beitrag von semisweet »

Hallo,
die Post ist da!
hubedi hat geschrieben: So 26. Mai 2019, 08:42 .... So sieht jedenfalls nach Fachwerkträgerbrücke aus. Hast Du eigentlich alle Teile selbst ausgedruckt? Die feinen Knotenbleche in den Ecken wären für einen FDM-Drucker sicher eine Herausforderung.

LG
Hubert
Nun, Hubert, glaube es oder nicht, aber die Knotenbleche stammen aus meinem FDM Drucker.
Ich denke zudem, das ich meinen 3D Drucker noch nicht an die Grenze getrieben habe.

So, nun mein Baufortschritt des Brückenschlags:

Nachdem die Brücken montiert und verklebt waren, habe ich mich an die Colorierung begeben.
Bei der Bundesbahn der 50er Jahre habe ich oft Grau und Grüntöne für Bahnbauten bemerkt.
Also enstschloss ich mich für eine grüne Variante.
Hier eine Bildfolge in lockerer Reihenfolge der Farbgestaltung.

Bild
Aus Humbrol 145 (grau) habe ich mir eine Mischung angesetzt. Dieser setzte ich Schwarz und Grün (117) hinzu.
Das Ganze wurde satt auf die Brücken verteilt, anschließend habe ich nach dem Trocknen "Wash" hinzugefügt.

Bild

Das "Wash" hat das Grün sehr abdunkeln lassen, ich habe es mit Lösemittel fast wieder komplett entfernt, nach dem Trocknen sah es schon sehr viel besser aus.

Bild

Ein leicht grünliches Grau ist entstanden, aber, obgleich nur matte Farbe zum Einsatz kamen, gefiel mir der Glanz nicht.
Granieren ist das Stichwort! Graniert habe ich mit dem Patina-Creme Set von Noch.
Grau auf den Oberflächen.

Bild

Anschließend wurde mit der Rostfarbe aus dem Noch Patina-Creme Set nachgeholfen. Zum Schluß habe ich Geländer von Faller verbaut.

Bild

Leider ist es hier in den Bildern nicht ganz ersichtlich, wie die Farbe der Brücken ist. (Unterschiedliche Helligkeitsverhältnisse bei der Aufnahme)
Die letzten beiden Bilder repräsentieren es aber sehr gut.

Werde mich nun an die Brückenköpfe begeben.
"Gravieren" kann ja wohl nicht so schwer sein, oder?
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#124

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

warum sollte ich Deinen Worten nicht glauben. Das ist wirklich ein exzellentes Ergebnis und nach der Colorierung erst recht ein Modell, was sich nicht vor Industrieprodukten verstecken muss. Ich bin beeindruckt ... und gespannt, was ich aus meinem einfachen Drucker herausholen kann. :D

LG
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#125

Beitrag von semisweet »

Hallo im Forum!

Erst Mal lieben Dank für Dein Lob, Hubert!
Ja, es ist nicht einfach, brauchbare Ergebnisse zu generieren. Aber, der Weg ist das Ziel, ich lerne gerne und vertiefe mich auch Mal lang in eine Sache, bis sie klappt.

Zum Baufortschritt:

mit den Brückenrohlingen habe ich eine erste Stellprobe gemacht.
Lieben Dank an meine Frau für das Schneiden der Rohlinge!
Die Brückenköpfe hatte ich schon angearbeitet.

Bild

Gravieren der Brückenköpfe klappte so einigermaßen. Ist halt eine Geduldfrage, Mal eben schnell wischi-waschi ist nicht, insbesondere nicht für einen Einarmigen Banditen ... :fool:
Ich denke, die Brückenköpfe können sich sehen lassen.
Grundmaterial: Styrodur 40 mm
Washing: Asoa Gleisbettverschmutzung
Granierung: Wasserfarbe Ocker, Wasserfarbe Zinober, Noch Patina-Creme Grau.
By The Way:
Meine Brücken sind Mitglieder der Gattung Chameleon!
Sie mutierten in 48 Stunden von grün zu grau ... :oops:

Bild

Zu testen war, ob die Durchfahrtshöhe für E-Loks ausreichend ist.
Die Pantos von E-Loks werde ich alle in der Höhe limitieren. Der Panto dieser E10 ist voll ausgefahren, also ausreichend Platz!


Bild

Mir gefällt das Schattenspiel auf den Brückenköpfen sehr gut, das durch die offene Fahrbahn erzeugt wird.
Na, da kommen noch Schatten durch die noch zu montierenden Gleise hinzu, dann wird es wohl noch besser, wer weiss?

Bild

So, genug geschreibselt, Heile-Heile Gänschen, wird Zeit, das ich die linke Hand wieder einsetzen kann ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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