Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

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semisweet
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#126

Beitrag von semisweet »

Update der Zeche Herbede.

Die Fäden sind raus, nun kann ich wieder wirklich werkeln!

Zuerst habe ich ein paar Strecken mit Resorb und Schienen versehen. Ihr seht, das die Spanten nun auch alle drin sind.

Bild

Jetzt geht es um den rechten Teil der Ost-West Magistrale der Paradestrecke.
Irgenwie wollen hier 5 Strecken in den Untergrund...

Bild

4 Gleise der Paradestrecke und der Abzweig zur Zeche Herbede und Bahnhof Herbede.
Styrodur ist das Stichwort. Die Brückenköpfe hatte ich schon damit gemacht, nun also auch die Tunnelportale?
Warum nicht?

Bild

So wird es wohl werden, die Rohlinge der Tunnelportale sind gefertigt.
Die Höhen sind noch nicht festgelegt, das wird die Feinarbeit!
Daneben muss ich mir noch den Kopf machen, wie die aufsteigende Strecke zum Hauptbahnhof geführt werden wird.
Das wird nicht einfach, gemach, semisweet, in der Ruhe liegt die Kraft!

So in etwa wird es aussehen, natürlich alles noch Roh und nicht graviert.

Bild

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Klaus-Peter

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semisweet
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ... Gravierendes ...

#127

Beitrag von semisweet »

Hallo im Forum,

nun die direkte Fortsetzung zu meinem letzten Beitrag.
Bedingt durch eine Hand Operation: kein Sommer Hobby dieses Jahr, also dann: leichte Modellbahn Arbeiten!
Nach intensivem Studium diverser NEM Normen, habe ich die Tunnelportale mit den richtigen Abmaßen gefertigt.
Na klar, es gibt Tunnelportal zu kaufen, aber prinzipiell gefallen mir diese nicht und selber Hand anlegen gefällt mir eh besser!

Das ganze ist mit 12 mm Styrodur (Styrofoam) und 2 mm Streifen entstanden.
Die Steine sind von Hand mit einer "scharfen" Schraubendreher Klinge graviert.

Bild

Der Idee von maerklinofsweden folgend, wurden die Fugen und die Oberfläche mit Keramin behandelt.
Anschließend mit mittlerem Grau behandelt. Wash und Granierung folgten nach dem Fön ...
Ein Bild mit der Behandlung mit Keramin verweigert das Forum: Du kannst nur max. 1024 Pixel hohe Bilder laden!

NaJa, ist nicht die letzte Arbeit mit selbst erstellten Mauern in Styrofoam, irgendwann wird es dann von diesem Stadium auch ein Bild geben.

Bild

Da ich Ende der 50er Jahre fahre, darf natürlich die Rußschwärzung nicht fehlen ...

Hoffe, es gefällt ...
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Klaus-Peter

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hubedi
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#128

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

leichte Bastelarbeiten ... und dann werden ganze Tunnelportale errichtet. Trotz des Handycaps ist Dir die Schnitzerei exzellent gelungen. Die Idee mit dem Keraminüberzug muss ich auch mal probieren.

Wie machst Du die Tunnelröhre?

LG
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semisweet
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#129

Beitrag von semisweet »

Hallo,

@Hubert: Tunnelröhre habe ich so einen ungefähren Plan.
Sie wird 2 teilig (Sandwich), aus starker Pappe und 2 mm Styrodur, graviert und farblich behandelt, soweit wie das Auge es sieht.
Das ganze in Form gehalten von Sperrholz Spanten.
Habe damit noch nicht angefangen, das wird noch sehr viel experimentelle Arbeit.

Habe heute abend "sturmfreie Bude" und die Gelegenheit genutzt, die erstellten Teile Mal im Ensemble aufzustellen.
(Stecknadeln halten es ...)
Da wird noch viel Feintuning nötig sein, um einen möglichst Vorbild gerechten Charakter zu erzeugen.
Die Höhe des Einzeltunnelportals werde ich runter kürzen, dabei muss ich aber den Übergang zum mittleren Tunnelportal bedenken ...
Selbiges gilt für die Stützmauer, die sich zwischen mittlerem und linken Portal befindet.
Hier wird es nötig sein, auf das niedrigere obere Niveau des linken Tunnelportal zu kommen.
Wenn diese Verläufe klar sind, kann ich mich dann auch dem Thema: Obere Abschlußsteine widmen.

Bild
(Bild 1)

Am linken Tunnelportal ist deutlich erkennbar, das das konsequente Arbeiten gemäß der Vorgaben der NEM eine lohnende Sache ist.
Die Abstände auf beiden Seiten des Tunneleingangs sind ausreichend proportioniert. Alle 3 Tunnelportale sind für die Einbaustellen exact vermessen und konstruiert worden. Die dabei erreichte Maßhaltigkeit ist meines Erachtens ausreichend.
Kleines Manko: Die oben befindliche Strecke muss ich noch ein wenig nach hinten verjüngen, da diese zu sehr über dem Tunnelportl hängt.
NaJa, keine Planung ohne Abweichung, das bekomme ich auch noch in den Griff!

Bild
(Bild 2)

Wie sieht es aus mit E Loks?
In der nächsten Abbildung habe ich auch das verifiziert, wäre ja hinter her nicht so schön, wenn Elloks nicht in die Tunnel passten und die Panthos unten blieben. Also eine E10 bereit gestellt. Sehr gut zu sehen ist, das sie bei voll ausgefahrenen Panthographen noch durch das Portal passt.
Ich werde keinen Kontakt zwischen Panthos und Oberleitung im Fahrbetrieb haben, da ich die Phantos alle auf eine einheitliche Höhe fixieren werde. Der werte Leser möge sich nun den Phanto nur halb ausgefahren denken, dann passt dort sehr gut noch eine Oberleitung zwischen Lok und Tunnel.

Bild
(Bild 3)

Die Kante des linken Portals ist schief, das werde ich noch korrigieren.
(Vielleicht auch nicht, künstlerische Freiheit???)
Aber der Weg ist ja mein Ziel, das macht mir Spaß!
Möge meine Modellbahn nie fertig werden!

Bild
(Bild 4)

Ich hoffe meine kleinen bescheidenen Versuche, werden nicht zu viel negative Kritik auf sich ziehen.
Ich bin immer sehr offen für konstruktive Kritik, da diese mir hilft, mich zu verbessern.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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hubedi
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#130

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

prima gemacht. So viel Platz haben meine Röhren oben nicht. Mit ausgefahrenemn Panthograph passen meine E-Loks nicht durch die Portale. Meine Vorgaben an die Ingerieure waren möglichst kleine Löcher. Die NEM-Normen sind sehr großzügig ausgelegt und m.E. eher an den Bedürfnisse der Hersteller ausgerichtet ... z.B. die bekannten engen Kurven zu ermöglichen. Wenn man nicht mit maßstäblich langen Fahrzeugen bei R1 durch den Tunnel muss, kann man die NEM-Portale erheblich schlanker gestalten.

Ich sehe, Du hast wie so viele Kollegen die anschließende Röhre in einer Kurve liegen. Damit habe ich mich ziemlich herumgeschlagen und verschiedene Ansätze probiert. Ich würde inzwischen nur noch die sichtbaren Seitenwände der Röhre aufstellen und das Dach ganz weglassen. Es sei denn, Du schaust von unten in den Tunnel ... dann geht dieser Trick nicht. Der Vorteil dieser Maßnahme ist, Du musst die stark gerundete Decke nicht in den Gleisradius biegen. Bei den relativ geraden Seitenwänden sind die von mir eingesetzten Platten aus Forex flexibel genug, um dem Gleisradius zu folgen. Aber die doppelte Krümmung der Röhrendecke ist kaum zu machen.

Ich bin gespannt, was Dir dazu einfällt ...

LG
Hubert
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#131

Beitrag von semisweet »

Hallo Hubert,

die NEM Normen berücksichtigen Kurvenradien.
Je enger, desto heftig weiter wird das Portal, ich habe mich an dem Kurvenradius orientiert, den ich verbaut habe. (Innen 380 mm)
Immerhin sollen die Preiserlein nicht die raus gestreckten Arme verlieren.
Den voll ausgefahrenen Pantho wird es auch bei mir nicht geben, immerhin muss noch ne Oberleitung dargestellt werden.

Ja, die Weiterführrung wird noch eine Herausforderung.
So wirklich weiss ich auch noch nicht, wie ich das realisieren werde.

Aber: ich habe Zeit und das Motto, der Weg ist das Ziel ...
Prinzipiell ist eine Tunnelröhre in der Kurve nichts anderes als eine mathematische Betrachtung, quasi eine Gleichung.
Muss diese nur finden und dann umsetzen.

... ich mag Mathematik ...

... das wird schon ...
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#132

Beitrag von hubedi »

Hallo Klaus-Peter,

die Mathematik mag ich auch ... ich fürchte nur, sie wird Dir beim Bau der Röhre nicht sooo viel helfen. Das Problem besteht m.E. nicht in der theoretischen Konstrution der Röhre, sondern in der Nachbildung der doppelt gekrümmten Wandflächen. Ich habe viel experimentiert, wie diese Wölbung mit verschiedenen Materialien zu realisieren ist.

Die einfachste Lösung ist m.E. die Nachbildung einer verputzen bzw. mit Beton ausgespritzten Röhre. Hier kann man mit Hilfe von Spanten und Alu-Fliegendraht eine Basis ausformen, die man anschließend mit Gips ausstreichen kann. Mit Mauerplatten aus PS habe ich es nicht geschafft. Vlt. wäre es besser gelaufen, wenn ich die Platten zu schmalen Streifen zerschnitten und der gewünschten Form aufeinander geklebt hätte.

Mit den von mir bereits erwähnten Forex-Platten habe ich es geschafft. Mit einem Heißluftgebläse habe ich die zuvor mit einer Steinstruktur versehenen Platten so lange aufheizt bis sie formbar waren. Auf der Rückseite habe ich die Platten zuvor noch in einem Karomuster eingeschnitten, so dass sie leichter zu formen waren Auch hier waren Spanten und im Kurvenradius ausgesägte Längsstege sehr hilfreich. Insgesamt ein mühsames Verfahren.

Da ich noch einen Tunnel zu bauen habe, suche ich immer nach neuen Techniken, die den Weg etwas einebnen und leichter machen. Vlt. hast Du die richtige Idee ...

LG
Hubert
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#133

Beitrag von Christian69 »

Hallo Männer,

ich habe mir auch mal das Thema Tunnelportale zu Gemühte geführt und leider gibt es kaum Portale, welche nicht riesige Öffnungen aufweisen.
Gerade, wenn man mit Peco 55 und einem Gleisabstand von 26,5mm bzw. in Kurven mit 30,0 mm baut. Im Netz habe ich dann eine Berechnungsformel gefunden und mir mal eines für ein eingleisiges und eines für ein doppelgleisige Portal aus Papier erstellt. Dann entsprechende Portale von den Herstellern (Noch, Busch, Faller, Piko) gekauft und diese mit den Papiervorlagen verglichen.
Die einzigen, welche nahe der Papiervorlagen kamen waren die von Faller: 272579 Doppelgleisig bzw. Busch N8191 Eingleisig.
Diese werde ich zukünftig als Vorlage für Selbstbauportale nehmen. Leider gibt es keine guten Gipsformen für Portale dieser Größe und so werde ich wohl selbst Abdrücke gießen.

Grüße
Christian
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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#134

Beitrag von semisweet »

Christian69 hat geschrieben: Sa 13. Jul 2019, 16:48 Hallo Männer,

... Im Netz habe ich dann eine Berechnungsformel gefunden und mir mal eines für ein eingleisiges und eines für ein doppelgleisige Portal aus Papier erstellt. ...

Grüße
Christian
Hallo,

Christian, die Exceltabelle ist ein exaktes Abbild der NEM 105 - Tunnelprofile für Normalspurbahnen in Verbindung mit NEM 103 - Umgrenzung des lichten Raums
Sehr gutes Tool, um richtig proportionierte Tunnelportale für exakt die Stelle zu berechnen, an der das Tunnelportal stehen soll.
Ein :gfm: für denjenigen, der diese Excel Datei entwickelt hat!

Gießen hatte ich auch in Erwägung gezogen, da aber jedes Tunnelportal ein wenig anders ausfallen wird, wäre das
bei mir eine 1:1 Beziehung gewesen.
Daher bin ich den Schritt gegangen, gleich Positive aus Styrodur (Styrofoam) zu fertigen und nicht Negative, die verlorene Formen gewesen wären.
Ich vermute jedoch, das Du die Formen mehr als 1 Mal benutzen kannst, dann macht es natürlich Sinn.

Ich rate dazu, in Keramin zu gießen, das formt besser ab, trocknet schneller durch und hat eine höhere Bruchstabilität als Gips.
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#135

Beitrag von semisweet »

HuHu,

der Titel stimmt sehr gut ...
Bis zum Ende, das hat mein Bau nämlich ereilt.
Abgerissen im September und Oktober.

Grund?

Das geplante Layout hat in der Realität absolut nicht funktioniert!
Auch die gewählte Baumethode -Spanten- hat sich als sehr langwierig heraus gestellt.

Mittler Weile entsteht eine völlig andere MoBa, nach dem Motto:

Immer an der Wand entlang ...

Ich folge dem ursprünglichem Thema, Eisenbahn im Ruhrgebiet Anfang der sechziger Jahre mit großem Bahnhof, Nebenbahn und Zeche.
Neu hinzu kommen ein ca. 1600 mm langer Viadukt (Nachbildung des Wittener Ruhr Viadukts) und die Einbindung Straßenbahn (Bogestra).

Sehr wertvoll für mich sind all die Ehrfahrungen, die ich in 4 Jahren Bauzeit mit 3 verschiedenen MoBas gewinnen konnte.
Ich habe für mich eine gute Quint Essenz heraus ziehen können, um die nun im Bau befindliche Moba mit sehr viel mehr
Geschwindigkeit erstellen zu können.
Insbesondere das Kennenlernen neuer Werkzeuge und deren Anschaffung zahlt sich dabei aus!
NaJa, für mich scheint wirklich der Weg das Ziel zu sein, dieses Mal möchte ich aber auch ein paar Gräser elektrisch verbauen, schauen wir Mal.
Hier ein paar Photos vom Baufortschritt:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Deutlich zu erkennen, das das Thema ARDUINO UNO R3 auch nicht an mir spurlos vorrüber ging.
Das wird auch noch eine Story!

Zum Schluß noch ein Bild meines neuen Servohalters, der im 3D Druck enstand.
Er ist für den SBH und für die sichtbaren Weichen konzipiert.
Im sichtbaren Bereich wird er auch eine beleuchtete Laterne antreiben .... exakt 90° Drehung ...

Bild

Steigungen überwinden?
Ja doch, aber never ever again mit Wendeln.
Bei der Raumgröße kann ich die Verbindung des SBH mit den sichtbaren Ebenen sehr gut mit Rampen realisieren.
20 Promille Steigung, damit sind lange Züge möglich.
Der SBH wird viele 2 Meter Abstellgleise bekommen, da achte ich im Moment beim Holzbau drauf.
Schienen liegen nicht, damit ich noch Änderungen einfach durch führen kann.
Denke es gibt nun wieder Updates von mir ...
Frohe Weihnachten!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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Re: Mal wieder Spur N ... dieses Mal aber bis zum Ende ...

#136

Beitrag von semisweet »

semisweet hat geschrieben: Mo 23. Dez 2019, 22:29
Bild
Hallo,
da mich zum diesem Eintrag einige private Nachrichten bezüglich Arduino erreichten, wollte ich der Gemeinde meine Erklärung des obrigen Bildes nicht vorenthalten ...

Hallo Stummi,

von rechts oben nach links unten:

Power Supply 5 V
https://www.amazon.de/gp/product/B076V4 ... UTF8&psc=1

Arduino, ja, aber A-ZDelivery Uno R3
https://www.amazon.de/gp/product/B074SB ... UTF8&psc=1
Selber kann der aber nur 7 Servos mit PWM steuern deshalb dadrüber

PWM Shield, 16 Channels:
https://www.amazon.de/gp/product/B07CRD ... UTF8&psc=1

Dieser wird per I²C Bus mit dem Arduino verbunden, sind 4 Anschlüsse plus Strom vom Power Supply.
Entlastet den Arduino vom Servostrom und erhöht auf 14 Servos (Kann 16, der Uno hat aber nun nur noch 14 I/O's für Relais - Herstückpolarisierung übrig ... )
https://www.amazon.de/gp/product/B07TVP ... UTF8&psc=1

Die Relais versorgen die Zungen und das Herzstück beim Legen der Weichen mit der richtigen Stromseite ...

Fehlt auf dem Bild noch der "Übersetzer" von DCC auf 5 Volt (Spannungsmäßig ...)
https://www.amazon.de/gp/product/B07V59 ... UTF8&psc=1

Dieses Board steckt auf dem Arduino und beherbergt den Optokoppler mit benötigten Passiven Elementen, siehe Foto:

Bild

Bild

Bei Fragen, fragen!
Liebe Grüße
Klaus-Peter

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