Ein Neuanfang nach 10 Jahren

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)

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Hendrik macht MoBa
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Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#1

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Do 22. Dez 2016, 22:00

Halli Hallo Hallöle

Als Neuling des Forums möchte ich mich zuerst mal für die Aufnahme in dieses Bedanken.
Ich schätze das ich mit meinen 26 Jahren eher in Sachen MoBa zu einer Randgruppe gehöre, bin jedoch brennend an dieses Thema Interessiert.

Bereits im Kindesalter war ich im Besitz einer "Platte", diese War betückt mit "Donnerbüchsen" Güterwagen, einer E44 von damals Primex und Märklin M Gleisen. Natürlich ist diese Erinnerung lückenhaft, aber erwärmen tut sie mich immer noch.

Wie es so ist, so verschwindet die MoBa in der Jugend fast ganz aus dem Zimmer oder wird einfach ignoriert. Auch bei mir war letzteres der Fall.
Trotzdem hab ich mich immer an ihr halten können und grade in schweren Zeiten, war es mit einer der schönsten und friedfertigsten Beschäftigungsmöglichkeiten, die schon fast therapeutisch wirkten.

Entsprechend war die Wut groß, als sie Väterlicherseits einfach aufgegeben und für ein Apfel und Ei verschleudert wurde. Es war dabei nicht eine Kleine M Gleisanlage, sondern ein über die Jahre hinweg auf dem Dachboden entstandenes Gesamtwerk von Vater und Sohn(Ich)

So stand ich da, alles weg, Sogar die Startpackung 29805 von Märklin - Ein Weihnachtsgeschenk ohne Zustimmung weg.

Es folgte nach ein paar Jahren ein eigenständiger versuch, der jedoch fehlschlug, auf Basis einer gebraucht erstandenen 29805 eine neue MoBa zu schaffen. Es folgte ein Wink des Schicksals, der mich zwang zu verkaufen.

Inzwischen sind wieder ein paar Jahre ins Land, Verhältnisse sind gefestigt. Jetzt oder nie.
Die 29721 soll es sein. Epoche III bis IV tribut und Fastzination in eine Zeit die ich nicht kennengelernt habe.

Und damit beginne ich mein Bautagebuch :) Selbstverständlich folgen noch Bilder und Eckdaten. :)

Die Plattegröße beläuft sich auf 1,20mx2.40m.
Angedacht ist zeitlich Epoche III bis IV angelehnt an Industrie des Ruhrgebiets jener Zeit, schwere Stahlbearbeitung Güterumschlag, etc.
Jedoch ist ein Epochenreiner Fahrbetrieb nicht unbedinkt die Vorgabe, es darf auch über die strenge geschalgen werden. :)

Sicherlich ist mir bewusst das ich aufgrund der Platzverhältnisse abstriche machen muss aber ich denke, es wird sich auch auf diesen Raum etwas schaffenlassen. Für Hilfreiche Tipps bin ich immer offen.

Und wenn ich es dieses Wochende mit den Bildern vom Bau der Grundplatte geregelt bekomme, gibts schon mal ein paar Bilder.
Bis dahin werd ich mich mit der Gleisgeometrie der Märklin Planungssoftware auseinander setzten :)

Bis Dahin mit vielen Grüßen, Hendrik
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#2

Beitrag von myfo » Do 22. Dez 2016, 23:22

Nabends Hendrick :wink:

Na dann sind wir mal gespannt. :wink:

Ob du mit deinen 26 Jahren zu einer Randgruppe gehören willst, hängt davon ab, wie oft du vom Wickeltisch geflogen bist! :fool:

WELCOME jedenfalls bei den Stummis! :wink:

Was du draus machst.... :roll: :twisted: :P

LG
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#3

Beitrag von Heichtl » Fr 23. Dez 2016, 15:13

Hallo Hendrik,

von mir auch erstmal ein :welcome: hier im Forum!

Stelle mal meinen Fuß hier in die "Türe" und werde deinen weiteren Fortschritt begutachten :wink:

Und mit 26 gehörst ja schon wirklich fast schon zum alten Eisen und wirst diese neumodische Technik namens Digital sowieso nicht mehr verstehen :fool:
Spaß beiseite... für das Hobby MoBa gibt es kein "zu früh oder zu spät" um damit anzufangen :wink:

Gruß
Matthias
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Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#4

Beitrag von Andy_1970 » Fr 23. Dez 2016, 19:25

Hallo Hendrik, :D
auch von mir ein :welcome: im Stummiversum!
Anlagenkonzepte mit überschaubaren Abmessungen finde ich immer 8) interessant!
Bin schon auf die weiteren Fortschritte Deiner Anlage gespannt. :P
Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390


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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#5

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Fr 23. Dez 2016, 22:34

So...,

fürs erste vielen Dank eure ersten Antworten und Reaktionen.
Nebenher angemerkt: ich freue mich riesig über Tipps und Hilfestellung, ich habe zwar einiges an Lektüre auf die ich zugreifen kann, aber Praxistipps sind um einiges Wertvoller :) und dmit ein weiterer, lieber Gruß in die Runde :)
Ja... die MoBa hat in der Tat keine Altersbeschränkung, sie verbindet eher die Altersklassen :) :D

Im folgenden bin ich mit meiner Platte schon ein Stückchen weiter bzw. habe mit dem Bau gestartet und Liefere hier schon mal ein paar Bilder:

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Wie man sehen kann, steht der gesamte Bau noch auf einfachen Klappböcken. Diese sollen im weiteren Verlauf durch eine Boschprofil-Unterkonstruktion ersetzt werden. Warum? Nun Boschprofil ist Hochstabil- und vorallen Modular zu erweitern und zu Bauen wie man will 8), fehlen Ablagemöglichkeiten, so können diese einfach dazugebaut werden. Kurz ich bin von dem Boschprofil überzeugt. Bretter sind aus Fichte 24x94mm, Platten sind 2x 1,20m x 1,20m 12mm Stark, Multiplex. Nach Rund 6 gemütlichen Stunden inkl. fahrt und schwatzen mit der netten Verkäuferin im Holzzuschnitt stand dann die Platte. :mrgreen:
Dann war ich heute auch noch bei einen Kumpel, dieser hat mir für lau ein paar Sachen gelassen. :lol:
Zugegeben, Bis auf die Oberleitung sind vorallen die 03 und die 18 in einen so schlechten Zustand, dass diese, noch bevor diese fahren dürfen, werden diese erstmal einen Abstecher ins BW bei Mä in Gö zur Kernsanierung machen müssen. :|
Die Strassenlampen, da weiss ich noch nicht so recht ob ich die verwende, der Trafo jedoch ist ideal für die Beleuchtung und konnte sich nach ein bisschen Reinigen wieder sehen lassen.

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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#6

Beitrag von Heichtl » Sa 24. Dez 2016, 00:44

Hallo Hendrik,

Bevor du die beiden Loks in ein "Fremd-BW" schickst, versuche doch eine Selbstreparatur... einschicken kannst die ja immer noch..
Einfach auseinander bauen, reinigen und alles wieder zusammen bauen.
Klingt schlimmer als es ist und eine als Versuch für ggf weitere Umbauten kann ja nicht schaden.
So sammelst für lau Erfahrungen... :wink:
Und digitale Umbausätzte bzw Nachrüstgeschichten kosten zwar auch paar Euros, aber wahrscheinlich weniger als bei Mä.
Oder hier die Suche nutzen, da wird dir geholfen :mrgreen:
Nur mal so als Tipp :wink:

Gruß
Matthias

Ps.:
Die Bosch-Unterkobstruktion ist mir unbekannt... muss mal googeln oder weitere Bilder von dir abwarten :D
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#7

Beitrag von Hendrik macht MoBa » So 25. Dez 2016, 01:19

Hallo Matthias,

ich werde mich mal an der Selbstreparatur versuchen, da hast du recht was soll schon schiefgehen. :)
Zum Thema Boschprofil,hier kann man sich die Infos holen. (ich hoffe der Link geht :roll: ).Preise hab ich leider keine konkreten Infos :( jedoch ist die Zubehörpalette von diesem Zeug ist gigantisch, beim Bau damit sind die eigentlichen Grenzen der vorhandene Platz und die Vorstellungskraft. :redzwinker: Aber genug davon. :wink:

Und dann mal weiter im Text:

Momentan brüte ich über meinen Gleisplan, bzw. die Idee dazu.
Feststeht, es soll eine Art Kopfbahnhof entstehen, mit Schwerpunkt Güterverkehr und Umschlag, sowie ein Werksanschluss.
Puh... In Verbindung mit dem Vorhandenen Platz stellt dies in gewisser Weise eine kleine Herausforderung da, zumal ich obendrein auch noch irgendwie ganz geschickt eine Kreisstrecke unterbringen will, oder zumindest eine Wendeschleife, um nötigen Auslauf zu gewähren.

Da hab ich mir ja was vorgenommen. :fool:

Da meine ersten Planungsversuche mit dem Mä Planprogramm eher so naja waren, werde ich mich mit Papier und Bleistift bewaffnen und erstmal mehrere Skizzen erstellen, um hinterher daraus den dann hoffentlich ein ersten Gleisplan filtern zu können.
Da es aber Zurzeit schon unchristliche 1:15 Uhr sind, wo dieser Text hier entsteht, wird der nächste große Schritt das aufsuchen des Schlafzimmers sein. :lol:
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#8

Beitrag von Dreispur » So 25. Dez 2016, 07:30

Hallo !

:welcome:

Gleispläne sind viele im Web . Habe deine Maße eingegeben 240 x120

Dabei das gefunden . Könnte eine Inspiration sein .


http://www.mymocom.com/modellbahnen/rio ... ern-part-2
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015


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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#9

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Di 27. Dez 2016, 19:31

Hallo, da bin ich mal wieder !

Danke erstmal für die Antworten, Anregung und Hilfe ! :hearts: :mrgreen: :lol: Amerikanische Eisenbahn ist auch sehr Interessant, aber der Platz... Aber die Gleisführung konnte ich gut als Denkhilfe heranziehen und gerade bei meinen zweiten Plan bzw. Gegenentwurf wird diese mir eine Hilfe sein. :)

nach einiges an Hirnschmalz, gegrübel an den Weihnachtsabenden möchte ich euch meinen ersten Gleisplanentwurf präsentieren:
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Ein Schattenbahnhof, bzw. ein Kehrschleife ist auch bereits fertig:
Bild

Dies ist meine erste Idee, ein Kopfbahnhof. Orientiert habe ich mich an den Bahnhof Winterberg (Westf.), jedoch habe ich diesen stark abgeändert, es sind eigentlich nur noch Ansätze geblieben.
Zurzeit arbeite ich an einen Gegenentwurf, dieser soll auf einen klassischen Oval basieren.
Falls ihr noch ein paar mehr Anregungen habt, immer her damit, als Inspiration ist alles willkommen :)
Demnächst müsste ich in der Post noch ein Datenträger mit dem Originalgleisplan vom Bhf Silbach (vor Winteberg) liegen haben, diesen kann ich vielleicht auch noch verwenden, und somit noch einen dritten Entwurf erstellen.
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#10

Beitrag von beitz24_de » Di 27. Dez 2016, 22:16


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-me-
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#11

Beitrag von -me- » Di 27. Dez 2016, 22:39

Hallo Hendrick,
erst einmal :welcome: hier im Forum.
Da hast du dir ja ein schönesProjekt vorgenommen, da bin ich mal gespannt!

Ich möchte dir eine Möglichkeit ans Herz legen, dein Rollmaterial ans laufen zu bekommen!
Du kommst aus dem Raum HSK, wo genau entzieht sich meiner Kenntnis. Aber wenn es nicht zu weit bis Iserlohn ist, dann kann ich dir eine Webseite und ein Treffen empfehlen.
Und zwar mit der Truppe hier:
https://www.mdbt.eu/
Bringe deine Loks mit und die werden analysiert und du bekommst Vorschläge, deine Loks digital auf die Schienen zu bekommen.
Der nächste Stammtisch ist am 09.01.2017, alles andere kannst du auf der Homepage nachlesen.
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

Und hier geht es von Immental zum Ponyhof

Beleuchtung digtal schalten

SdaP Selbsthilfegruppe der anonymen Pflastersteinsüchtigen


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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#12

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Do 29. Dez 2016, 00:36

Einen guten Abend an alle

und direkt ans Eingemachte :D
Nun bei den Gleisplänen, es handelt sich hier um die Gleispläne Silbach (HSK) und Winterberg Westf. (HSK) beide um 1960.
Der Link, den mir geschickt hast, dürfte, auf der Zeitachse gesehen, etwas jüngeren Ursprungs sein, ich schätze so um 1970, oder beitz24_de ?
Jedenfalls befindet sich am Gleis 6, in meinen Plan noch ein Abstellgleis, das in Richtung Bahnhofsgebäude führt und etwa 100m? vor diesem endet.
Von Gleis 2 zu Gleis 3 befindet sich mittig im Gleis 2 anstatt der normalen links-Weiche zu Gleis 1u.6 eine Kreuzung, diese ermöglicht die fahrt von Gleis 6 über die Kreuzung nach Gleis 3.

Zum Teil sind die Anlagen heute noch vorhanden, bin an Wochenenden öfters noch in dem Ort, weil dort aufgewachsen, Elternhaus und so :D. Ich möchte da mal ein paar Fotos machen.

Ja das Rollmaterial :)

Nun die 94er, um die kleine mache ich mir die wenigsten sorgen. Die 03 dürfte die Tage auch wieder fit sein, jedoch bereitet mir die BR 18 echte Kopfschmerzen:
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Diese Bilder zeigen den traurigen Beweis dafür, was passiert, wenn man den Umgang mit solchen Modellen nicht gelernt hat und man den Wert nicht zu schätzen weis. Preislich würde sich wer anders in meinen Alter davon eine xbox , Playstation, etc zulegen, bei dem was so eine Lok neu kostet.

Nachdem sich heute mein PC vier mal am Stück, mit einen Bluescreen, bedankt hat, konnte ich dann auch kurz die Ersatzteilkosten grob schätzen.
Ja wäre da nicht der Kessel so ramponiert, könnte ich sogar mit dem Preis leben. So stehe ich besser da, wenn ich mir in der Bucht eine neue gebrauchte zulege. Schade. Diese wird mir vielleicht ein guter Teileträger sein.

Kurz noch ein paar Worte zu den Schäden:

Lampenglas vorne recht. (Fahrtrichtung) fehlt
Die Trittbretter unmittelbar hinter den Zylindern verbogen.
Haftreifen verschlissen und gerissen.
Ein Treibrad ist !verbogen!, Ich konnte es nach dem lösen der Pleuelstange ohne Probleme von der Achse abziehen
Führungsbrille für die Verbindung Tender-Lok verbogen.
Die Halterungen der angesetzten Rohrleitungen am Kessel allesamt abgebrochen.
Tendergehäuse an etlichen Ecken lediert.
Eine Achse am Tender fehlt Vollständig.
Am Sounddecoder ist der Lautsprecher !ausgebrochen!
Kupplung defekt.
Alles gewaltig verdreckt.

Da ist die 03, die war schon im Besitz meines Vaters und ging eben auf seiner Veranlassung in die Hände meines Kumpels, mit ihren defekten Schleifer und der Kupplung noch mal so grade davon gekommen (Zum Glück :) )

Aber schließen möchte ich heute mit etwas positiven, ich konnte heute in der Bucht den Mä 76515 erstehen.
Für den schwärme ich schon einige Zeit und mit ihn hab ich größeres vor ( digitaler Joystick o. Steurung über Gampad. Warum ? Warum nicht ! :fool: )

Bis dahin verlasse ich die Runde mit einen Gruß in die Runde :)
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#13

Beitrag von beitz24_de » Do 29. Dez 2016, 01:43

Hallo,

der Plan ist von 1977.
Ob bei der Lok noch eine Reparatur Lohnt? Aber zum üben ist so etwas super.

Gruß Matthias


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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#14

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Sa 31. Dez 2016, 16:04

Nun 2016 hat nur noch ein paar Stunden,

von daher stelle ich den Vorerst den finalen Gleisplan vor (die letzte Tat für dieses Jahr :wink: ):
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Nach einigen hin und her Überlegen konnte ich einen Kopfbahnhof sowie eine Kreisstrecke unterbringen, jedoch ist diese gewollt nicht sichtbar eingeplant, lediglich ein kleiner Teil dieser Strecke ist sichtbar und soll Als "Paradestrecke. Weiterhin ist es möglich einen für die Größenverhältnisse doch recht umfangreichen, Rangierbetrieb zu realisieren. Zuggarnituren können den Bahnhof Lok voran verlassen und in diesen auch wieder Lok voran einfahren. Das Abstellgleis unter dem Kran bildet mit diesen einen Ladebucht, Schrottplatz o.ä.

Geplant habe ich den Kopfbahnhof rund 100mm über 0 (Platte = 0) so konnte ich Steigungen realisieren die bei max. 3,5% liegen.
Zugegeben nicht wirklich ideal, eine Steigung von nur knapp 3% wäre mir lieber, aber ich denke 3,5% sind vertretbar. Da ich Zuggarnituren fahren möchte die nicht länger wie max 6-7 Wagen (2 Achser) sind, bzw. 3 Wagen (Personenwagen, z.B. Silberlinge), wird sich der Verschleiß an Haftreifen hoffentlich in Grenzen halten.

Für meinen Teil sehe ich die Planung des Gleisbildes erst einmal abgeschlossen und werde, nur über gehen Gleismaterial und Holz beschaffen und mit dem Bau der Trassen beginnen.
Und ich kann es nur immer wieder betonen, ich hab zwar einiges an Lektüre, dennoch nichts ist wertvoller als die Erfahrungen und Tipps von euch Stummis :) den Praxis und Theorie sind zwei Paar Schuhe :)

Bis dahin, bzw. bis nächstes Jahr ! Und guten Rutsch! :fool: :fool: :fool:
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#15

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Mi 4. Jan 2017, 22:06

Hallo liebe Stummis,

willkommen in 2017, ich hoffe Ihr seit allesamt gut gerutscht ! :mrgreen: :redzwinker:

Grade eben ist eine Bestellung raus gegangen und ich hoffe, ich kann zum Wochenende erste Gleise legen und in die Bauphase übergehen. :clap:
Da ich noch Holz vom Bau über habe, hoffe ich auf ein gutes voran kommen.

Da ich bis beide Ohren über in Arbeit stecke (Beruf), werde ich wohl nur Samstags Nachmittags und Sonntags zum Basteln haben. :(
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#16

Beitrag von Schwellenträger » Sa 14. Jan 2017, 21:40

Willkommen im Forum und in 2017,

meiner Meinung nach gibt es hier doch eine recht große Gruppe der U30 Modellbahner. Also sei beruhigt :D

Bin gespannt auf weitere Bilder zu Deinem Rohbau!
Mit freundlichen Grüßen
Schwellenträger

Quod erat demonstrandum.

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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#17

Beitrag von SpaceRambler » So 15. Jan 2017, 12:12

Hallo Hendrik,

ich wünsche Dir ebenfalls ein gutes neues Jahr :) - und noch ein etwas verspätetes :welcome: im Forum.

Soooo wenige unter 30 sind es in der Tat nicht. Da gab es schon so manches spannende Projekt in den vergangenen Jahren. Schau nur zum Beispiel mal bei "Manu2090" vorbei ...

Hinsichtlich Deines Gleisplans möchte ich Dir noch einen Vorschlag machen, bevor das alles "in Eisen" geht.
Bild

Im Sinne flüssigeren Rangierens ohne Sägefahrten würde ich im Gleis 2 eine Dreiwegeweiche einsetzen. Zwar reduziert das die Länge von Gleis 1 (i.e. das am Empfangsgebäude von 1,20 auf 1,00 Meter, dafür wird aber Gleis 2 entsprechend länger. Und wie gesagt: das erspart Dir die Sägefahrten.

Die Anbindung von Gleis 4 habe ich verlegt. Dadurch wird das ziemlich kurze Gleis 3 länger, so dass dort mehr Wagen hineinpassen. Die Länge von Gleis 4 bleibt in etwa erhalten.

Kannst Du bitte sämtliche Ebenen Deines Plans einstellen? Mich interessiert, wie Du das "Untergeschoss" gelöst hast :wink:

Grüße, Randolf
Bild
mein Epoche2-Trennungsbf. "Mühlfeld im Wald" (TC8 Gold) (Link: Bild klicken)
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#18

Beitrag von Hendrik macht MoBa » So 22. Jan 2017, 19:37

Soooooo, endlich doch die Zeit gefunden...

Nun das Gleisbild des Bahnhofs hab ich mir noch einmal zu Herzen genommen und nach einen Probeaufbau war klar: Da muss was geändert werden !
Da Randolf, hab ich mir deinen Tipp zu Herzen genommen und hab die 3 Wegeweiche eingeplant:

Bild

Dazu hab ich das Weichenbild noch um ein Gleis nach links, zum Bahnhof hin, versetzt. Somit kann ich auch längere Loks umsetzten. :wink:

Hier die untere Ebene mit der Steigung:

Bild

Nun auch ein Gebäude hat sich in den letzten Tagen zum Inventar dazu gesellt.

Bild

Zurzeit bin ich dabei die Trassenbretter auf einen finalen Planungsstand zu bringen.
Hier und bei noch ein paar anderen Dingen sind dann doch Fragen auf gekommen. Die möchte ich einfach mal in die Runde werfen:

Ich plane mit dem Märklin/WinTrack Programm (60521). Ist es da irgendwie möglich Trassenbretter festzulegen und diese 1:1 zu Drucken ?
Oder bleibt mir die klassische Methode mit Papier und Waggon+ Filsstift :D ?

Geländebau ??? Ich möchte /werde mit Pappmache arbeiten. Als Kleber verwende ich Holzlein gemischt mit geringen Wasseranteil.
Es gibt da sicher auch schon Erfahrungen etc. Kann mir da jemand einen Thread empfehlen ?

Zu guter letzt ich Suche Gebäudebausätze, die Thematisch das Ruhrgebiet der 60er- 80er Jahre aufgreifen. Gibt es da Hersteller, die Industrieanlagen usw. aus dieser Zeit zum Modell anbieten (außer Firma Faller, kibri, Pola und so)

Das war es ertmal von mir. ich werde mich an der Steigung nun zu schaffen machen, das ergebnis werde ich dann hier präsentieren :mrgreen:
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#19

Beitrag von Erich Müller » Mo 23. Jan 2017, 17:51

Hendrik macht MoBa hat geschrieben:
So 22. Jan 2017, 19:37
Soooooo, endlich doch die Zeit gefunden...

Nun das Gleisbild des Bahnhofs hab ich mir noch einmal zu Herzen genommen und nach einen Probeaufbau war klar: Da muss was geändert werden !
Da Randolf, hab ich mir deinen Tipp zu Herzen genommen und hab die 3 Wegeweiche eingeplant:

Bild

Dazu hab ich das Weichenbild noch um ein Gleis nach links, zum Bahnhof hin, versetzt. Somit kann ich auch längere Loks umsetzten. :wink:
Hallo Hendrik,

lass es mich mal unverblümt sagen: so ist das doch auch nix. Wie lang soll denn die Lok sein, die du da umsetzen willst? 36cm? Dafür hast du an nutzbarer Gleislänge in Gleis 4 genau - eine "Loklänge" (36cm). In 4a (dem Stumpfgleis in der Verlängerung von 4) aber 53cm.
Bedenke, dass die Lok in Gleis 2 und 4 vor der Weiche halten muss, um abgekuppelt zu werden. Mit der Lok auf dem Weichenbogen entkuppeln moderne Kupplungen nämlich nicht.

Und so ziemlich die längste zu deinem Bahnhof möglicherweise passende Lok ist die BR 50, die bleibt knapp unter 27cm über Puffer. Länger braucht das Stumpfgleis also nicht zu sein, und länger darf es auch m.M.n. nicht sein, um nicht unnötigen Platz zu verschenken.
Länger wären nur die BR 45 und die großen Amerika-Dampfer; die passen aber in diesen Bahnhof wie ein Pinguin in die Sahara (der Vergleich stammt von Eckhard Hirschhausen).

Also: ich würde Randolfs Beispiel folgen und nur eine Standardgleislänge zwischen die DWW und den Prellbock setzen. Wenn es dir besser gefällt, nimm ein 188, das lässt genügend Platz für jede aktuell im Handel zu habende Tenderlok.
Oder aber du "zersägst" im Geist das 188 in zwei 094 und legst deren eins vor die Weichen, eins dahinter. Dann passt die 50 noch genau zwischen Weiche und Prellbock, aber du hast wenigstens 9cm mehr Nutzlänge in den Bahnhofsgleisen.
Das eine 360 in Gleis 4 musst du dazu allerdings in 172+094+094 auflösen, sonst passt es nicht.

Zum Plan vom Rest: kannst du da vielleicht mal Höhenmarkierungen eintragen? Ich habe irgendwie den Verdacht, das wird steiler, als neuere Märklin-Loks vertragen...
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#20

Beitrag von Hendrik macht MoBa » Mo 23. Jan 2017, 20:59

Klopf Klopf,

oh man weis nicht was ich sagen soll, mit Hilfe ist es doch einfacher...
Ich muss dir recht geben, das ist auch nicht das ware was ich da produziert hab, da gehe ich noch mal bei.
Gut das ich da nicht nichts geschraubt hab etc.
Hier mal die Höhen:

Bild

Ich muss zu meiner Verteitigung sagen das ich nicht so der Könner mit diesen Programm bin.
bei der Planung hab ich mich mit Büchern und dem großen G beholfen.
Ja klingt nach Entschuldigung, aber so hat das ganze für mich noch ein Lerneffekt gehabt.
Ich persönlich finde die Steigung grenzwertig, wobei man aber sagen muss, dass der Spielraum bei dieser Baugröße der Platte, begrenzt ist.
Ich hoffe, dass ich den Gleisplan beibehalten kann, man mag es nicht glauben, aber da steckt doch schon Mühe drin :roll:
Aber der letzte Schliff muss sein :)
Wie oft ich vom Wickeltisch gefallen bin ?
- Ging eigentlich, konnte ja fliegen. 8)

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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#21

Beitrag von SpaceRambler » Mo 23. Jan 2017, 23:01

Hallo Hendrick,

"verteidigen" muss sich hier niemand :wink: - wir haben wohl alle mal ahnungslos und doch voller Enthusiasmus angefangen. Dem, was Erich bemerkt hat, habe ich allerdings nichts hinzuzufügen. Insbesondere hat Erich Dir einen sehr guten Hinweis gegeben, wie Du die Länge des Umsetzgleises am Ende der Dreiwegweiche optimieren kannst: eine 188er plus eine 94er, damit passt sogar die BR50 (LüP 26,0 cm) in das Gleis. Da bleibt sogar ein wenig Luft, damit die Lok nicht gegen den Prellbock donnert. Wenn Du ausschließlich Tenderloks fährst, reicht ein 188er Gleis. Rechnet man die wenigen Zentimeter Gleislänge des Prellbocks hinzu, lassen sich dann sogar die Preußen-Schlepptender (z.B. BR55 - LüP 20,0 cm, BR56 - LüP 19,5 cm, BR38 - LüP 21,4 cm) umsetzen! Deren Radstände sind nämlich noch ein wenig kürzer, so dass diese Gleislänge völlig ausreicht.

Du hast einen zweigleisigen Lokschuppen eingezeichnet. Betrieblich um einiges spannender wäre ein eingleisiger Schuppen, dafür das andere Gleis zum Antransport von Kohle und Betriebsstoffen sowie zum Abtransport von Schlacke.

Zudem sehe ich im Untergrund mindestens ein zusätzliches Schattenbahnhofsgleis - macht min. einen Zug mehr auf der Anlage ... :D

Grüße, Randolf
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#22

Beitrag von SpaceRambler » Di 24. Jan 2017, 08:56

Ich bin gerade dabei, Deinen Plan in Wintrack "nachzubauen". Damit werde ich - geht halt immer mal zwischendurch - im Laufe des Tages fertig. Dann kann ich Dir noch ein paar konkrete Hinweise geben, wie Du den Plan ausoptimieren kannst. Gruß, Randolf
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#23

Beitrag von SpaceRambler » Mi 25. Jan 2017, 07:52

Hallo Hendrick,

hier der von mir neu gezeichnete Plan. Ich habe in mehreren Ebenen gearbeitet, damit man mit den Gleisen leichter hantieren kann. Deshalb sind jetzt die Gleise entsprechend der Ebene eingefärbt.
Bild

Hier noch eine 3D-Darstellung.
Bild

Ich habe gegenüber Deinem Plan nur die Gleislängen optimiert. In das Umsetzgleis am Ende der Dreiwegweiche passt tatsächlich die BR 38 (P8). In Gleis 1 kann immerhin ein Zug mit P8 und vier dreiachsigen Umbauwagen einfahren. Ich denke, das ist eine gute Länge. Die Steigung aus dem Schattenbahnhof heraus beträgt 3,0%. Das ist absolut akzeptabel. Außerdem ist der Abstand der beiden Ebenen mit knapp 8 cm so bemessen, dass genügend Lichtraum für die Züge vorhanden ist (Eingriff allerdings nur von den Seiten her - das ist noch zu diskutieren...) Ich habe im "Untergrund" noch so aufgeräumt, dass ein zweites Gleis eingebaut werden konnte. Damit können auf der "Paradestrecke im Vordergrund immerhin 2 Züge abwechselnd fahren. Oder aber Du nimmst sie, um kurze Garnituren hintereinander abzustellen.

Wundere Dich bitte nicht über die zwei fehlenden Weichen (i.e. die beiden mit einem roten Strich markierten Geraden). Die habe ich herausgenommen und durch Geraden ersetzt, damit das Programm den Steigungsverlauf durchgängig berechnen kann. Sonst hört es an den Weichen auf, und man muss umständlich nacharbeiten. Denke Dir die beiden Weichen hinzu.

Die kleine Lokstation habe ich etwas umgemodelt. Bei einem so kleinen Endbahnhof braucht es keine 2 Stände. Wichtiger ist halt ein Gleis zum An- und Abtransport der Betriebsstoffe. Hier lässt sich auch gestalterisch noch einiges machen.

Zur Nutzung der Bahnhofsgleise habe ich folgende Überlegungen: Gleis 1 direkt am Empfangsgebäude für Personenzüge. Das Ausziehgleis mit Prellbock könnte eine Ladestelle erhalten - z.B. einen Landhandel, dessen Güterwagen per GmP transportiert wird. Die Lok könnte über Gleis 2 umsetzen und - von hinten an den Zug gekuppelt - die Güterwagen in das Stumpfgleis schieben. Gleis 2 ist reserviert für das Umsetzen der Lok. Gleis 3 nimmt die kurzen Übergaben auf, mit denen Güter an- und abtransportiert werden und dient zur Zugbildung abzutransportierender Güterzüge. Gleis 4 könnte ein Freiladegleis sein, an dem Holz umgeschlagen wird, Ware zwischen Pferdefuhrwerken bzw. Lastwagen und den Güterwagen umgeschlagen wird oder wo Vieh in einem Gatter auf die Verladung auf Viehwägen wartet. Gleis 5 könnte das Anschlussgleis eines Betriebes sein - etwa ein Sägewerk oder bei entsprechender Gestaltung des Geländes über den drei Tunneln auch ein Steinbruch. Alternativ kann man Gleis 4 und 5 auch zusammenfassen, um einen etwas größeren Betrieb darzustellen.

Für das Gleis auf halber Höhe mit dem Kran fiel mir spontan "Schrotthandel" ein, doch dann braucht es mindestens noch eine Straße, auf der der Schritt angeliefert wird. Allerdings habe ich noch keine Idee, wo entlang die zu einer fiktiven Ortschaft geführt werden kann so, dass es glaubwürdig wirkt.

Was ich noch versuchen möchte ist, die beiden vorderen Gleise auf etwas mehr Abstand zu bringen. Das zum Bahnhof ansteigende Gleis braucht nämlich eine Stützmauer zum vorderen Gleis hin, und das sollte nicht zu eng werden.

Grüße, Randolf
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#24

Beitrag von SpaceRambler » Fr 27. Jan 2017, 10:53

Hallo Hendrick,

ich bin über den Plan noch mal drübergegangen. Hier das Ergebnis:
Bild

3D-Ansicht:
Bild

Verbesserungen:

- Paradestrecke vorne und Rampenstrecke dahinter haben jetzt einen Abstand, der Modellierung von felsigen Partien und auch Stützmauern (evtl. Arkaden) zulässt. Die Radien sind etwas gefälliger.
- Ebenen-Abstand ist jetzt 105 mm. Das verschafft geringfügig mehr Luft, hilft also bei den Gleisquerungen, bei denen der Abstand jetzt min. 80 mm ist.
- Bahnhofsgleise leicht schräg gestellt. Das sieht etwas gefälliger aus (mehr geht halt wegen der Platz-Situation nicht)
- Gleis 4 ist von Gleis 3 etwas abgerückt. Dadurch passt ein schmaler Zufahrtsweg dazwischen, die Situation einer Ladestraße bzw. eines zu einem Anschließer gehörenden Gleises wird dadurch betont.

Gleis 5 würde ich ad hoc auf der Platte auslegen und es so gestalten, dass es optimal zur Situation des Anschließers passt. Vermutlich hast Du da schon etwas vor, da Du das Gleis so weit abgestellt hast. Aber ich würde das mit dem Gebäude etc. flexibel anpassen, so dass sich ein harmonisches Ganzes ergibt.

Den überarbeiteten Gleisplan habe ich als Wintrack-Datei und auch als PDF zum Ausdrucken angehängt. Ich werde noch ein paar Objekte als Vorschlag zur Inspiration darauf platzieren, damit man eine Vorstellung von der möglichen Wirkung mit Gebäuden, Wegen, Bäumen etc. erhält. Die entsprechenden Bilder stelle ich dann wieder hier ein.

Es gibt hier im Forum eine Gleisplan-Sammlung: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=154&t=117269 . Man könnte Deinen Plan an Jörg "h0-m-jk" weiterreichen, der würde ihn dann dort einstellen. Ich finde ihn nämlich für eine kleine H0-Anlage sehr gelungen, daher wäre es schön, wenn er auch anderen zur Verfügung stünde. Das ist aber Deine Entscheidung.

Grüße, Randolf
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Re: Ein Neuanfang nach 10 Jahren

#25

Beitrag von Erich Müller » Di 31. Jan 2017, 14:54

Hallo Hendrick,

Den Vorschlag von Randolf kann ich nur unterstützen. Vorschläge für kleine Anlagen sind wichtig, und viel schwerer hinzukriegen als große, wo es auf ein paar cm nicht ankommt.

Die Steigung ist gar nicht so wild, wie ich befürchtet hatte. Ich hatte auch etwas mehr Abstand zwischen den Ebenen vermutet. Es wird unten zwar etwas eng, wenn du da mal eingreifen musst, aber das geht schon - vor allem wenn du die "Grundplatte" so offen hältst wie möglich. Mit Oberleitung würde es allerdings wirklich eng. :fool:

Und nun bin ich gespannt, was du daraus machst. Du wirst uns bestimmt überraschen.
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
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