Bahnknoten Mühlental: Mastgründungen im Bahnhof, die Quertragwerke stehen!!!!

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Bahnknoten Mühlental: Mastgründungen im Bahnhof, die Quertragwerke stehen!!!!

#1

Beitrag von Schwellenzähler » Mi 16. Aug 2017, 20:34

Hallo liebe Moba-Freunde!

Nachdem ich mich gestern in eurer Gemeinde vorgestellt habe, viewtopic.php?f=18&p=1715699#p1715699 starte ich heute nun den Baubericht meiner zukünftigen " Wiedereinsteigeranlage ".
Da mir nur eine Fäche von 2m² zur Verfügung steht, hat es sich natürlich mit einer , halbwegs maßstäblichen, 2-gleisigen Hauptstrecke erledigt.
Somit lautet mein Thema: Kreuzungsbahnhof zweier gut frequentierter Nebenbahnen in Mittelgebirgslandschaft im Jahre 1968. Dieses Datum habe ich bewusst gewählt, da dort auch der Epochenwechsel III/IV stattfindet, und ich sowohl Loks mit alter Betriebsnummer, wie auch mit neuer Computernummer parallel ohne Stilbruch fahren kann.
Die Anlage wird in Spantenbauweise auf einer Fläche von 2 x 1 m in 2 Ebenen entstehen. Als Gleismaterial wird Minitrix zum Einsatz kommen, welches im sichtbaren Bereich ( hoffendlich ansehnlich ) gealtert wird, und die Formsignaltechnik wird ( aufgrund guter Erfahrungen von früher ) von Vissmann kommen. Fahren und schalten werde ich komplett analog, die neue Complutertechnik ist nicht so mein Ding. Mit eingeplant sind 2 kleine Schattenbahnhöfe ( 3 Gleise pro Strecke ), mehrere Abstellgleise, ein 2-ständiger Lokschuppen sowie ein kleiner Lokalbahendbahnhof ( welchen die örtlichen Eisenbahnfreunde mit ihrem Sonderzug nutzen ) Die Erstellung des Gleisplanes am PC dauerte eine gefühlte Ewigkeit, da war ich damals mit der Schablone schneller!

Gleisplan war das Stichwort:

Obwohl es sich um ein recht komplexes Thema handelt, hatte ich die Streckenführung schnell " auf´m Schirm "

Hier mal mein geistiger Erguß :)

Bild

Im linken, unteren Radius fehlt ein Tunnelportal, welches der " blöde Rechner " einfach nicht malen will :x

Und mal als Gelände dargestellt ( ok, da muß ich noch was üben )

Bild

Über Meinungen oder Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen!

So, der erste Schritt ist getan!

Nun heißt es aber erstmal, den Keller vom alten Hobby zu befreien und umzugestalten. Auch muß in in diversen Börsen noch das ein oder andere Gleis abstauben. Es wird also ein paar Tage dauern,bis ich hier Vollgas gebe.

Gruß

Carsten
Zuletzt geändert von Schwellenzähler am So 17. Mär 2019, 17:53, insgesamt 103-mal geändert.
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#2

Beitrag von Frank K » Do 17. Aug 2017, 12:51

Servus, Carsten,

zunächst erst einmal :welcome: im Forum.

Insgesamt ein intressanter Gleisplan, der auf eine spannende Baugeschichte hoffen lässt.

Aus meiner Sicht würde ich vielleicht Folgendes als Alternative vorschlagen: Du baust keinen Kreuzungs- sondern nur einen Trennungsbahnhof. Ziel wäre es, die Bahnstrecke/-brücke über dem Bahnhof "wegzubekommen". Ferner solltest Du auch schauen, dass Du, soweit möglich, nicht direkt hinter der Einfahrweiche in den Tunnel fährst. Gut, das wäre am Ende eine weitgehende Neuplanung, aber vielleicht bedenkenswert.

Auf jeden Fall schon mal Gutes Gelingen.

Ciao, Frank
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#3

Beitrag von Schwellenzähler » Do 17. Aug 2017, 13:41

Hallo zusammen!

@ Frank:

Danke für deine konstruktive Kritik!
Nachdem ich heute morgen nochmal per Finger über meine Strecken gedüst bin, ist mir als Erstes aufgefallen, das ich ja garkeine ( wie ursprünglich angedacht ) 2 Strecken, sondern nur eine habe, welche sich im Bahnhof kreuzt. Da ich mit 2 Stromkreisen arbeiten wollte, um während der Fahrt eines Zuges auch mal ausgiebige Rangiermanöver durchzuführen, musste ich sowieso umplanen. Die große Brücke bleibt aber erhalten, das gibt es im Vorbild auch, wenn auch nur auf größeren Bahnhöfen in Großstädten. Ein bisschen Fantasie darf aber ruhig sein. Ich habe aber den Winkel, indem die Brücke den Bahnhof überspannt, geändert, um nördlich Letzterer noch einem kleinen Empfangsgebäude Platz zu bieten. Ebenso habe ich den kleinen Lokalbahnhof im Norden etwas umkonstruiert, schließlich muß der später darauf verkehrende kleine Zweikuppler ( mit max. 3 Wagen im Schlepp ) ja auch umsetzen können. Ebenso habe ich im sichtbaren Bereich, bis auf die nördliche Einfahrweiche, auf Radien kleiner als R 3 verzichtet und die max. Neigung beträgt nun überall ca. 3 %.

Hier mal der neue Entwurf:

Bild

Und nochmal als Gelände:

Bild

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#4

Beitrag von Frank K » Do 17. Aug 2017, 19:00

Servus, Carsten,

hab mir nun auch Deine überarbeitete Version angeschaut. Mag Dir noch eine weitere Frage mit auf den Weg geben: Wie magst Du die vordere Strecke mit Bahnsteigen versorgen? Das gerade Stück zwischen den beiden Verbindungsgleisen ist doch schon arg kurz. Sollen auf der vorderen Strecke nur Solo-Triebwagen fahren? Alternativ könntest Du die Übergabegleise vielleicht "zusammenstauchen" und die Bahnsteige dahinter anordnen. Dann könnte es sich auch für einen 3-Wagen-Zug ausgehen. Bitte versuche, auch solche Aspekte, wie Bahnanlagen, Gebäude, Landschaft etc. bei der Gleisplanung gleich mit zu berücksichtigen. Nicht das Du Dich später ärgern musst, dass sich gewisse Dinge dann einfach nicht ausgehen,.

Ciao, Frank
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#5

Beitrag von Schwellenzähler » Do 17. Aug 2017, 22:18

Nabend in die Runde!

Wie gut, das 4 ( oder mehr ) Augen immer mehr sehen wie 2 :wink:
Mag Dir noch eine weitere Frage mit auf den Weg geben: Wie magst Du die vordere Strecke mit Bahnsteigen versorgen? Das gerade Stück zwischen den beiden Verbindungsgleisen ist doch schon arg kurz. Sollen auf der vorderen Strecke nur Solo-Triebwagen fahren? Alternativ könntest Du die Übergabegleise vielleicht "zusammenstauchen" und die Bahnsteige dahinter anordnen. Dann könnte es sich auch für einen 3-Wagen-Zug ausgehen.
Natürlich muß der typische Nebenbahnzug ( 211 mit 3 Silberlingen, oder ne 64´ger mit 6 Donnerbüchsen ) an allen Bahnsteigen Platz haben.
Nur wenn man permanent vor der " Mattscheibe " sitzt, verliert man schonmal ( trotz früherer Erfahrungen ) den Überblick.

Somit habe ich die Klamotte nochmal umgestrickt, auch wenn ich einen R 2,5 ( flex ) im vorderen, sichtbaren Bereich habe :( Aber Kompromisse gehören zum Modellbau wie das " Amen " in die Kirche.

Ich denke, mit dem Entwurf kann man leben:

Bild
Bitte versuche, auch solche Aspekte, wie Bahnanlagen, Gebäude, Landschaft etc. bei der Gleisplanung gleich mit zu berücksichtigen
Da habe ich schon dran gedacht! Auf der Anlage werden keine überdimensionierten Gebäude ( Höhe ) installiert, es wird alles eher ländlich.
Mittlerweile gibt es ja soviel Auswahl, da wird sich schon das Passende finden.
Bei meinem letzten Projekt ( vor 16 Jahren ) stand auch erst der Gleisplan, und alles Andere wurde " drumherum " gebaut. Das ergebnis war echt gut, nur leider sind die dazugehörigen Papierbilder ( digi war damals noch nicht verbreitet ) mit samt der Anlage verbrannt :cry: , sonst würde ich sie hier einstellen.

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#6

Beitrag von Frank K » Do 17. Aug 2017, 22:42

Servus, Carsten,

hab grad drüber geschaut, ist jetzt besser. Messe bitte zur Vorsicht noch einmal nach, wieviel Platz Du nun zwischen den beiden Verbindungsgleisen hast. Für 3 Silberlinge und Lok solltest Du etwa 60 cm haben.

Und nun noch eine Kleinigkeit: Das vordere Übergangsgleis hat nun eine Doppel-S-Kurve. Das kann Probleme beim Befahren, heißt Kontaktschwierigkeiten und Entgleisungen geben. Behebung: Die beiden Einfahrweichen der inneren Strecke im Bogen noch ein kleines Stück zurück verlegen, dann sollte das Übergangsgleis gerade werden. Dann sollte es passen. :)

Ciao, Frank
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#7

Beitrag von NBahnerLeo » Mo 21. Aug 2017, 12:43

Hallo Carsten,

auch von mir :hearts: :welcome: bei den Stummis. :D

Schönes N-Projekt :gfm: Da bin ich mal gespannt wie Du es umsetzt. Der Gleisplan sieht schon mal gut aus und sollte viel Betriebsspass bieten.
Vor allem gibt es sehr viele Abstellmöglichkeiten um unterschiedliche Zug- Garnituren abzustellen bzw. fahren zu lassen. :wink:

Also viel Erfolg beim Baubeginn, ich schau gern mal wieder rein,

Gruß

Leo

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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#8

Beitrag von Schwellenzähler » Do 24. Aug 2017, 17:23

Moin zusammen!

Nicht mehr lange, dann geht es los! Der Keller ist entmüllt, und für einen Neuanfang hergerichtet. Ebenso sind die ersten Materialen eingetrudelt und die Zuschnitte für den Rahmenbau im Baumarkt meines Vetrauens bestellt ( jabajaja, yippi,yippi, yäh :D ). Mit viel Glück kann ich diese am Samstag abholen, denn mich juckt es langsam in den Fingern.
Hier mal ein Einblick, von wo ich euch demnächst meine Schandtaten in 1 : 160 kredenzen werde.

Bild

Bild
Der Gleisplan sieht schon mal gut aus und sollte viel Betriebsspass bieten.
Danke, das wird er hoffendlich!

Um nun das absolute Maximum an Spielspaß herauszukitzeln, habe ich nochmal die Murmel angeschmissen, und den Plan um ein kleines Wende-BW ergänzt, sowie den kleinen Endbahnhof an den rechten Anlagenrand verlegt.

Bild

Nun kann ich später auch mal ne 50 ger oder die gute, alte P8 einsetzen, welche auf stark befahrenen Nebenbahnen ja keine Seltenheit waren.
Fuhrpark war das Stichwort:

Nachdem ich letzte Woche das einzige im Kreis noch vorhandene Modellbahnfachgeschäft aufgesucht hatte, ( nach fast 16-jähriger Abwesenheit kann etwas Information ja nicht schaden ), kam ich an ihr hier

Bild

nicht vorbei! Schließlich ist die V 100 ja die Nebenbahnmaschine schlechthin, und ich brauche ja auch ein Fahrzeug, um die verlegten Gleise ausgiebig zu testen!

Bis die Tage

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#9

Beitrag von Frank K » Do 24. Aug 2017, 17:50

Servus, Carsten,

herzlichen Glückwunsch zur Neuerwerbung und dazu, dass es bei Dir nun zur konkreten Umsetzung kommt.

Zum Testen nach der Gleisverlegung wirst Du aber noch einmal rechtzeitig in die Tasche greifen müssen und Dir die geplante Lok mit dem längsten starren Rahmen, z.B. 50er oder P8 gönnen. Die V100 mit ihren beiden kurzen zweiachsigen Drehgestellen verzeiht im Gleisbau zu viel, was ein Fünf-Kuppler womöglich dann später übel nimmt. Auch die Kombination V60 + mittellanger zweiachsiger Güterwagen ist ein guter Indikator für Schwächen im Gleisbau.

Beim Landschaftsbau später solltest Du vielleicht berücksichtigen, dass Dein Endbahnhof NICHT an die geplante Straße angeschlossen wird. Ansonsten könnte man ja einfach über die Brücke gehen und müsste nicht Zug fahren :D

Ciao, Frank
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#10

Beitrag von Schwellenzähler » Fr 25. Aug 2017, 18:47

Hallo zusammen!

Heute morgen erreichte mich ein Anruf, mit welchem ich frühestens morgen mittag gerechnet habe. " Ihre Zuschnitte sind abholbereit "

Also habe ich umgehend meinen alten " Locus " angeschmissen, und bin zu Baumarkt gerodelt. Wieder zuhause angekommen, ging es sofort ans Werk!

Den kompletten Grundrahmen habe ich aus 10 mm MDF-Platten konstruiert, damit hatte ich schon früher gute Erfahrungen gesammelt. Das Zeug lässt sich gut verarbeiten, ist einigermaßen leicht und man kann später auch ohne Probleme Gleisnägel versenken. Um genügend Abstützpunkte für die späteren Trassen sowie das teils schroffe Gelände zu bekommen, habe ich mich für ein 20 x 20 cm Gitter entschieden.

So, aber nun erstmal was auf die Augen:

Bild

Die Querrippen habe ich im Paket gebohrt, so brauchte ich nur einmal anzureißen.

Bild

Langsam wächst mein überdimensionaler " Setzkasten " in die Höhe

Bild

Diese Möbelrollen sind mir beim Keller ausmisten in die Finger gefallen. Obwohl ich die Anlage an ihrem Standplatz nicht verschieben kann ( es sind gerade mal 2 cm links wie rechts frei ), habe ich mich dazu entschlossen, sie unter die Beine zu setzen, denn man weiß ja nie wofür´s vieleicht mal gut ist. :D

Bild

Mein Tagwerk ist vollbracht, der Grundrahmen steht!!!!

Bild

Bild

Ist garnicht so einfach, in meine engen Klitsche ein Gesamtbild zu machen. Dafür habe ich über einen Schrank hinweg fotografiert.
Die Seitenwangen bekommen ihre eigendliche Form aber erst, wenn alle Trassen liegen. Da habe ich einfach nen besseren Überlick. Ausgesägt ist ja schnell, nur notfalls wieder " drangeflickt " in eine sch....ß Maloche. Schließlich sind alle Teile nicht nur geschraubt, sondern auch verleimt. Da brennt die nächsten Jahre also nix an!
Beim Landschaftsbau später solltest Du vielleicht berücksichtigen, dass Dein Endbahnhof NICHT an die geplante Straße angeschlossen wird. Ansonsten könnte man ja einfach über die Brücke gehen und müsste nicht Zug fahren :D
Das wird nicht passieren,es sei denn es sind geübte Bergsteiger vor Ort. Der Endbahnhof liegt auf 135 mm üNN, die Straße hingegen auf ca. 45 mm üNN mit ca. 60 -70 mm Abstand. Hier soll eine Felswand mit kleinem Wasserfall hin, welcher unter der Stichstrecke kanalisiert ist, und einen kleinen See mit nachgeschalteter Mühle im Tal speist. Daher auch der fiktive Name " Kleinmühlental " , mitunter auch abgeleitet von " Wegberg " Stadt im Tal der Mühlen . ( wobei ich in meiner Heimat immer noch das Tal suche :) )
Morgen werde ich erstmal ein Paket mit ersten Gleisen und etwas Rollmaterial in Empfang nehmen und am Sonntag ist in Gangelt Modellbahnbörse :P
Mal schauen, was ich da abgreifen kann.

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#11

Beitrag von Schwellenzähler » Sa 26. Aug 2017, 17:16

Moin Stummi´s!

Das besagte Paket ist " eingeschlagen ".

Bild

Damit ist der Grundstock gelegt, jetzt geht es richtig los. Des Weiteren habe ich heute in fast direkter Nachbarschaft ein paar Gebäude ergattert. Die stammen zwar noch aus den 70´gern ( also aus der Zeit, als ich damals mit der Moba angefangen habe ), und sind etwas ramponiert, aber das stört nicht. Man ist ja Modellbauer :D
Dann habe ich mal dem Gleisplan in 1: 1 ausgedruckt, und letzt genannte Gebäude mal an ungefährer Stelle Platz nehmen lassen.

Bild

Bild

Bild

Ich musste allerdings feststellen, das der SCARM-Ausdruck minimal größer als 1 : 1 ist :( Aber gut, für das Anzeichen der späteren Grundplatte des Bahnhofsbereiches spielt das nicht wirklich eine Rolle, im Gegenteil. Lieber ein paar Millimeter mehr, als einen zu wenig :P

Bild

Dann konnte ich es mir nicht nehmen lassen, meine ersten Zuggarnituren mal aufzustellen:

Hier der Museumszug der " Eisenbahnfreunde Kleinmühlental " :

Bild

Und meine V 100 mit artgerechter Garnitur.

Bild

Der Kesselwagen wird übrigens das erste Fahrzeug, welches einer Farbkur unterzogen wird. Das knallige gelb wird einem anthrazit-grau weichen.
Den " Bananenwagen " werde ich aber als Farbtupfer´l erstmal erhalten.

Dank des 1 : 1 Gleisplanes konnte ich zudem feststellen, das ich in 3 vom 5 Bahnhofsgleisen eine Schlepptenderlok a la BR 03 mit 4 Reisezugwagen parken kann. Somit steht einem fiktiven Umleitungsbetrieb von der nahegelegenen Hauptbahn aufgrund von Bauarbeiten auch nichts mehr im Wege :D

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#12

Beitrag von Schwellenzähler » So 27. Aug 2017, 17:07

Hallo in die Runde!

Heute hat sich aufgrund der Sonntagsruhe in unserer " Mietskaserne " nicht viel getan. Immerhin habe ich die ersten Grundplatten per Laubsäge! ausgesägt.

Bild

Aber zumindest war mein Weg zur Modellbahnbörse mit Erfolg gekrönt :D

Bild

Nun habe ich die nächste Garnitur für´n " Appel und n´Ei " zusammen, und zudem lange 165 mm-Wagen zum Testen der engen Radien im SBF.

Des Weiteren habe ich mich heute an etwas herangewagt, was ich mich früher nicht traute. FARBSPIELE!

Dazu wurde erstmal der knallgelbe Kesselwagen in seine Einzelteile zerlegt.

Bild

Nun habe ich mir die Malkiste meiner besseren Hälfte unter den Nagel gerissen, mit folgendem Ergebnis:

Bild

Bild

Nachdem alles staubstrocken war, habe ich das Wägelchen wieder montiert.

Bild

Für meinen ersten Versuch bezüglich Alterung finde ich es garnicht so schlecht :)

Verwendet habe ich stark verdünnte Acryl-Farben und anschließend matten Klarlack.

Bin mal auf eure Meinungen gespannt, konstruktive Kritik erwünscht!!!

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#13

Beitrag von gismow » Mi 30. Aug 2017, 18:47

Moin Carsten,

so, nun kann ich auch meinen Senf dazu geben.

Ich finde du solltest mal das Klima deines Kellers überprüfen, da scheint es etwas feucht zu sein. Wenn ein Kesselwagen in so kurzer Zeit so rostet, kann der nicht dicht sein.... :lol:

Die Alterung ist dir echt gut gelungen. Hast du nur Farbe verwendet oder auch Partikel mit rein gemischt?

In Grau gefällt er mir viel besser.
Greetinx
Peter

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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#14

Beitrag von Schwellenzähler » Fr 1. Sep 2017, 20:49

Hallo Gemeinde!

Es tut sich, nachdem ich auf der Maloche mal wieder ne Reise gewonnen habe :( , langsam wieder was in " Kleinmühlental ". Heute wurde die ersten Trassenbretter ausgesägt ( diesmal nicht mit der Laubsäge :P ), und sogleich aufgeständert. Hierzu verwende ich allerhand Holzreste, welche ich wohlwissend des Baus der Anlage, beim Keller ausmüllen nicht entsorgt habe.

Bild

Bild

Bild

Hier hat der Bauleiter allerdings geschlafen :? Die Stütze wurde auf die falsche Seite des Rasters geleimt. Als ich das bemerkte, war der Leim ( Ponal express ) schon bombenfest, da half nur noch die Säge.

Bild

Hier noch weitere Eindrücke des momentanen Bauzustandes:

Bild

Bild

Bild

@ Peter:

Freut mich, das du meine Schandtaten nun auch in 1 : 160 verfolgst :gfm:
Hast du nur Farbe verwendet oder auch Partikel mit rein gemischt?
Das sind ausschließlich reine Farben, nur ordendlich verdünnt und mit mattem Klarlack ( noch aus dem Funktionsmodellbau übrig :) ) konserviert.
Die graue Farbe des Tanks stammt auch noch aus der Zeit, damit wurde das Fahrgestell meines Baggers ( im Hintergrund auf´m Kalender zu sehen ) lackiert.

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#15

Beitrag von NBahnerLeo » Mi 6. Sep 2017, 13:44

Hallo Carsten,

das nenne ich mal einen soliden Unterbau, da musst Du Dir keine Sorgen machen das sich irgend etwas verzieht. Und dann auch noch sehr sauber gebaut das Ganze. :gfm: :gfm:

Gruß

Leo

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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#16

Beitrag von Schwellenzähler » Fr 8. Sep 2017, 19:34

Hallo zusammen!

@ Leo:

Danke für´s Reinschauen, aber
das nenne ich mal einen soliden Unterbau, da musst Du Dir keine Sorgen machen das sich irgend etwas verzieht.
das ist leider ein Trugschluß!
Als ich heute von der Montage heim kam, musste ich mit Erschrecken feststellen das der Rahmen mittlerweile über 2 cm durchhängt :cry:
Warum, wieso, weshalb...................................keine Ahnung!
Glücklicherweise tritt das Problem in einem recht frühen Baustadium auf, sodas die Konsequenz nun Neubau heißt. Diesmal verwende ich vernünftiges Holz, aber aus Gewichtsgründen mit groberem Gitter ( 40 statt 20 cm ).
Nun hat ja jeder Rückschlag auch sein positives!
Ich habe mir den Gleisplan nochmal zur Brust genommen und einiges abgeändert. Das kleine BW z.B. wird wieder verworfen. Nachdem ich die Dimensionen mal 1 : 1 vor Auge hatte musste ich feststellen, das für die andeutungsweise Nachbildung der Kleinstadt " Kleinmühlental " nahezu kein Platz war. Des Weiteren habe ich die südliche Gleisharfe entzerrt und die Schattenbahnhöfe umgelegt und verlängert.

Hier nochmal der alte Entwurf:

Bild

Und zum Vergleich nun die abgewandelte Version:

Bild

Bild

Aber es gibt noch was Neues, einen Zufallsfund in der " Bucht ", zu einem top Kurs in hervorragendem Zustand:

Bild

Bild

Diesen Triebwagen musste ich haben! Ich kenne ihn noch aus früheren Zeiten im Orginal und bin mit einem solchen " Steckdosen-IC "häufig mit Mutter und klein Schwesterlein in die Stadt gefahren. Das wimmernde Geräusch der geradverzahnten Tatzlagerantriebe habe ich heute noch in den Ohren !

Wünsche noch ein schönes Wochenende

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#17

Beitrag von Wheely » Fr 8. Sep 2017, 20:44

Schwellenzähler hat geschrieben:
Fr 8. Sep 2017, 19:34
Als ich heute von der Montage heim kam, musste ich mit Erschrecken feststellen das der Rahmen mittlerweile über 2 cm durchhängt :cry:
Warum, wieso, weshalb...................................keine Ahnung!
Hallo Carsten,
ich denk der Knackpunkt liegt an der Art der Verschachtelung (die ansich jedoch eine geniale Herangehensweise ist)
2 Planken nahe der Mitte am Stück über die ganze Länge hätten das Problem sicher aufgelöst.
Den Rest an Stabilität bringt dann der Aufbau aus Trassen etc...
Aber sei es drum, hinterher ist man immer schlauer. Gut dass es für dich nicht *zu* spät war, frustig ist sowas allemal. :?

Als Tip vielleicht noch... Bahnhofsausfahrt linke Seite, zieh die ganzen Weichen ruhig noch ein wenig weiter nach links, (egal welche Variante)
da geht bei beiden noch was, dadurch kannst du die Gleise etwas harmonischer fließen lassen (Flexgleis?).
Neben der schöneren Optik und Fahrdynamik gewinnst du als Nebeneffekt auch einen Hauch mehr Bahnsteiglänge, was nie verkehrt ist.

Bin mal gespannt was sich hier entwickelt, bin ja bekennender Fan kleiner Anlagen (soo klein ist sie ja garnicht) und behalt ein Auge drauf. :wink:


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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#18

Beitrag von NBahnerLeo » Sa 9. Sep 2017, 08:04

Hallo Carsten,

oh das tut mir echt leid für Dich, damit hätte ich nicht gerechnet das sich da was verziehen könnte.
Wenn Du neu Bauen willst könntest Du ja auch Mal die "Leistenkastenbauweise" probieren/ anwenden. Wird sehr leicht und stabil.
Übrigen so einen schönen Triebwagen habe ich auch :wink: digitalisiert und beleuchtet. Hier im Morgengrauen .
Bild

Gruß

Leo

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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#19

Beitrag von Schwellenzähler » Sa 9. Sep 2017, 21:29

Nabend zusammen!

@ Wheely:

Danke für´s reinschauen, und du hast recht. Ich habe einen fatalen Konstruktionsfehler eingebaut, nämlich die von dir genannten Längsträger. Aber auch mit Trägern wäre es warscheinlich nicht das gelbe vom Ei gewesen. Bei einem " Frustschlag " mit der bloßen Faust gegen den vorderen Holm brach die ganze Klamotte zur Hälfte durch :D Also hatte alles ein Gutes, ausser die versenkten 60 Mücken für´s Holz. Aber das hake ich mal als " Lehrgeld " ab und weiter geht´s. Nun habe ich alles aus stabilem Kiefernholz gebaut.

Bild

Bild

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Das vordere, rechte Bein ist bewusst asymetrisch gebaut. So habe ich die Möglichkeit die Anlage über den Basteltisch zu verschieben um hinten einen Wartungsgang freizulegen.

Bild

Bild

@Leo:

Tolles Bild, das macht echt Lust auf mehr! Nur werde ich als Analogfahrer mit der Konstantbeleuchtung wohl Probleme bekommen, denn die ARNOLD Beleuchtungsgeneratoren sind sehr rar auf´m Markt :(

Bald geht´s weiter, aber erst muß ich mich noch gänzlich von meinem alten Hobby trennen.

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#20

Beitrag von Railgamer » Sa 9. Sep 2017, 23:42

Hallo Carsten,

nun bin ich auch hier, Du alte Schwellensäge. :D Ich habe bisher Deine Fortschritte, hier im Stummiforum als U-Boot verfolgt und werde es nun als angemeldeter User tun. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Berichte, und werde auch bestimmt das eine oder andere wieder kritisieren, aber das kennst Du ja nicht anders von Deinem Berliner Kumpel. :wink: Natürlich bekommst Du noch ein grosses :gfm: mein Alter, also bis denne...
Zuletzt geändert von Railgamer am So 5. Nov 2017, 01:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#21

Beitrag von Schwellenzähler » So 10. Sep 2017, 14:36

Moin, moin!

Ich habe mir mal Stefan´s ( wheely ) Vorschlag zu Herzen genommen und die südliche Ausfahrt noch etwas abgeändert.

Bild

Das sieht auf jeden Fall gefälliger aus, aber ich habe auch einige Bedenken. Direkt hinter der Bogenweiche beginnt die Steigung, welche in der Bauform ( ich lege eine Weiche ungerne in die Neigung ) laut SCARM die kritischen 30 Promille überschreiten würde. Ob meine kleine " EMMA " dann noch ihren ( eigendlich mit 5 Wagen geplanten ) Museumszug ohne Vorspann zum oberen Endbahnhof schafft, bleibt abzuwarten. Bei der Neigung wäre das Orginal mit ihren gerade mal 200 " Pferdchen " schon über der Leistungsgrenze!!!

@ Stieven:

Schön, dich als zukünftigen N-Bahner schon im Vorfeld hier zu finden. Werde dich natürlich ebenfalls beäugeln :D

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#22

Beitrag von Purzel89 » Mi 13. Sep 2017, 12:13

Hallo,

nach deinem Beitrag in meinem Thema bin ich auch mal auf "Kleinmühlental" aufmerksam geworden. Wahrscheinlich wirst du mich irgendwann im Fortschritt überholen weil ich ja nicht so oft an meiner Anlage bauen kann. Also kann ich wohl mehr Tipps bei dir sammeln als anders herum. :D

Ich bin sehr gespannt, das ganze Betriebskonzept mal richtig in Aktion zu sehen. Der Gleisplan macht schon vom Ansehen her Vorfreude auf mehr. :gfm:

Grüße,
Purzel

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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental " Erste Fahrten

#23

Beitrag von Schwellenzähler » Mi 13. Sep 2017, 16:52

Moin in die Runde!

Eigendlich hatte ich die Gleise ja zum Anzeichnen der Trassenbretter verlegt, aber wo sie schonmal lagen konnte ich nicht wiederstehen!

Also flux 2 Kabel an die Verbinder gelötet, angeklemmt und los ging´s!

Bild

Der Selbstentladewagen ist übrigens mein 2 Versuch in Sachen Alterung

Bild

Bild

Ein paar bewegte Bildchen habe ich auch:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=WfUy2EF ... e=youtu.be[/youtube]

Zu meiner Freude passierte die kleine " EMMA " die nicht polarisierten Bogenweichen des späteren SBN in angemessener Geschwindigkeit tadellos!
Kummer dagegen bereitet mir meine flammneue V 100. Mit einer dreiteiligen Silberlinggarnitur, Steuerwagen vorraus, schaffte sie es nicht durch die Kurve ( R2 ) und blieb wild schleudernd hängen :( Davon bin ich nun maßlos enttäuscht, zumal hier noch alles in der Ebene liegt und nicht wie später einige Teile der Strecke auf 32 Promille!!!! Früher hatte ich eine ARNOLD 211´er, die ist mit der gleichen Garnitur eine 40 Promille-Rampe ( NOCH-Fertiggelände ) im R1 problemlos emporgeklommen! Hier steht auf jeden Fall noch Tuning an, denn mit den sonstigen Fahreigenschaften bin ich für ein Großserienmodell mehr als zufrieden.
Mal schauen, ob zusätzliche " Gummis " ausreichen, oder ob ich auch gewichtstechnisch aufrüsten muß.
Der im Bild gezeigte, teilweise aus antiken ( und schlecht laufenden ) Waggons gebildete 22-Achsen-Güterzug war hingegen selbst geschoben absolut null Problem :?

Da ich gestern den ganzen Abend mit Spielen beschäftigt war, ( nach 16 Jahren Abstinenz einfach herrlich ) ist aus dem Anzeichnen natürlich nix geworden. Hierzu wollte ich einen der antiken Güterwagen zum rollenden Stift umbauen. Das ist genauer wie die Schnibbelei mit den SCRAM-Ausdruck und hat sich bei mir früher bestens bewährt.
Bilder davon gibt´s im nächsten Update.

@ fussel:

Danke für´s reinschauen.
Wahrscheinlich wirst du mich irgendwann im Fortschritt überholen weil ich ja nicht so oft an meiner Anlage bauen kann.
So wahnsinnig viel Zeit ( Servicetechniker auf Reisen ) habe ich auch nicht, nur wenn ich heimatnah unterwegs bin geht´s mal zügig. Aber wir betreiben doch Hobby, und sind nicht auf der Flucht :D

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#24

Beitrag von Schwellenzähler » Sa 16. Sep 2017, 19:51

Hallo Stummi´s!

Wie im letzten Post geschrieben, zeige ich euch heute die Bilder mit dem " fahrenden Stift " zum Anzeichnen der Trassenbretter. Dazu habe ich die Gleise erstmal in ihrer späteren Lage mit Gleisnägeln auf der Platte fixiert. Dann kam meine rollende Anreißvorrichtung zum Einsatz:

Bild

Bild

Bild

Nun habe ich die Bretter ausgesägt und die Steigung provisorisch aufgeständert.

Bild

Das letzte Stück vor der Überfahrt der Bogenweichen habe ich verzapft, warum seht ihr später.

Bild

Nun wurde es Zeit, die provisorischen Stützen an der Rampe durch die Endgültigen zu ersetzen. Hierbei kam auch meine " Pseudofräse ", eine umgebaute ALDI-Ständerbohrmaschine, zum Einsatz.

Bild

Damit habe ich mitunter kleine Anpassarbeiten an den Stützen vorgenommen,

Bild

und an das eben gezeigte, verzapfte, Rampenteil eine Ausspärung gefräst.

Bild

Das dient dazu, um bei der Überfahrt genügend Durchfahrhöhe zu erreichen, und gleichzeitig die Neigung der Rampe so gering wie möglich zu halten. Auch wenn 6 mm nicht viel sind, reichen sie aber um die Gesamtneigung knapp unter 30 Promille zu halten. Die Trassenkreuzung wird lediglich auf 4 mm Platte verlegt und ich habe dennoch 45 mm über SO lichte Höhe. Die werde ich auch brauchen, aber dazu demnächst mehr.

Nun erhielten die Stützen noch Kabeldurchführungen.

Bild

Obwohl ich im Keller baue, ist das Thema " Geräuschdämpfung " trotzdem auf der Tagesordnung. Ich habe mich hier für 5 mm Kork von der Rolle entschieden, welchen ich mit normalem Weißleim auf die Trassenbretter kleben werde.

Bild

Und nun zu guter Letzt:

Die ersten Gleise liegen in endgültiger Position und die ersten Strippen hängen :D Natürlich habe ich die Weichenantriebe ausgiebig getestet, liegen sie doch später schwer erreichbar im " Keller " :wink:

Bild

Gruß

Carsten
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Re: Entstehungsgeschichte " Kleinmühlental "

#25

Beitrag von NBahnerLeo » Sa 16. Sep 2017, 20:25

Hallo Carsten,

das schaut alles wieder sehr solide und sauber aus.
:gfm: :gfm:

Gruß

Leo

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