Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, Endlich oben angekommen.

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, Endlich oben angekommen.

#1

Beitrag von DocJ » Sa 11. Nov 2017, 19:43

h
Hallo,

so nun bin ich im Bauforum angekommen.

Am Anfang stand das ausbrechen einer lang vergessenen Infektion aus Kindertagen, die wieder Aufbrach als meine Frau vor ein paar Jahren die alten Märklin Loks ihres Vaters ausgrub.

Diese haben mittlerweile einen Ehrenplatz in kleinen Vitrinen im Treppenhaus gefunden.

Im Urlaub in Hamburg war dann der letzte Tropfen der das Faß zum Überlaufen brachte der Besuch im Miniatur Wunderland.

Auf dem Weg zur Ostsee hielten wir in Lübeck Station, und da gab es einen MoBa-Gebrauchthandel, der mir das nötige Equipment verkaufte um im Hotelzimmer dann die erste Bahn wieder fahren lassen zu können. Teppichbahning at its best mit Hotelinformationen als Tunnel :oops:

Dann kam der Entschluss es wird eine Modellbahn im gemeinsamen Büro im Dach gebaut. Für die positive Unterstützung, Bestärkung und die Rücksicht meiner Frau bin ich ihr wirklich sehr dankbar. Natürlich auch für das schrittweise Zurückweichen um der Bahn den jetzigen Platz zu ermöglichen.

Die Planung war lange und wechselhaft aber schließlich gibt es einen Plan. Die Höhen und Tiefen findet man im Planungsforum.

Bild

Auf begrenztem Raum von 240cm x 160 cm soll eine zweigleisige Strecke mit kleinem bis mittleren BW entstehen.

Bei der Planung waren viele hilfreich, und Jürgen (hks77) und bjb die ich hier mal als Magier des Wintrack bezeichnen möchte ganz besonders.
Beide habe mit mir reichlich Geduld und immer neue Ideen er- und dazugetragen, so daß es klappen konnte. Ich hoffe, daß mir jemand per PN die Adresse der beiden zusenden könnte. Ich wäre dankbar (vergesst nicht Weihnachten steht vor der Tür :wink: ).

Ich denke insgesamt ein Beispiel dafür wie Anfänger, wie ich,hier an die Hand genommen und vorangebracht werden, ein großes Lob für dieses Forum, wenn ich irgendwie kann werde ich versuchen einen winzigen Teil davon zurück zu geben.

Es sollte anderen Mut machen; einfach anfangen und es wird schon klappen.

Nun sollte es auch an die Umsetzung gehen.

Ich möchte hier in der Zukunft immer mal wieder Fortschritte, Rückschritte, Fehlschritte und Fehler posten.

Es fängt mit dem Unterbau an:

Zwei Rahmen a 120 cm x120 cm x10cm und einer 120 cm x 40 cm x 10 cm aus 12 mm Multiplex mit einem Raster von 40 cm bilden den Unterbau.

Bild

Bild

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Aufgestellt habe ich das ganze auf 8 Beinen mit Rollen. Plattenhöhe ist 76 cm.

Bild

Begonnen habe ich mit dem Schattenbahnhof.

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3 mm Kork flächig mit Acryl dauerelastisch verklebt. Die K-Gleise dann punktuell ebenfalls mit Acryl auf dem Kork verklebt.

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Die Stromversorgung und die Rückmelder habe ich an die Schienenverbinder gelötet.

Bild

Über dem Roten Anschluss sieht man die Peco Isolierverbinder, mit denen die Rückmeldebereiche abgetrennt wurden. Die Rückmelder (Lila) wurden ebenfalls an die Schienenverbinder gelötet. Stromzufuhr und Rückmelder jeweils 0,5 mm2 mit einer länge von ca. 10-15 cm durch die Platte gebracht.

Bild

Unter der Platte habe ich die Kabel dann mit Wago-Klemmen 222 die gehen von 0,08 mm2 bis 2,5 mm2 und sind mit Hebeltechnik einfach zu bedienen also ideal für die Modellbahn. Die etwas kleineren neueren 221 wären vielleicht besser, sind jedoch etwas teurer (und man braucht eine Menge von denen) und der ideale Halter 222-500 für die Klemmen ist leider für die 221 nicht im Programm.

Bild

Nachdem mir beim anklemmen bereits eine ganze Reihe von denen auf den Kopf und den Hals gefallen sind, bin ich richtig froh daß ich die Idee unter der Platte zu löten aufgegeben habe. :oops:

Momentan sieht es also so aus:

Bild


So für heute erstmal genug, ich hoffe ihr findet es interessant und nicht zu lang.

mit freundlichem Gruß
Jürgen
Zuletzt geändert von DocJ am So 17. Mär 2019, 10:53, insgesamt 4-mal geändert.
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Bei Modelleisenbahnen bewegt sich einiges auf der Platte, aber vieles im Kopf.

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#2

Beitrag von DocJ » Mi 22. Nov 2017, 23:23

Hallo,

mal eine Erläuterung zur Treadüberschrift.

Ich komme aus Hamm, mein Vater war seinerzeit am Bahnhof Hamm tätig, und seinerzeit heißt, ich habe noch Bahnsteigkarten und Dampfloks im Regelbetrieb erlebt. Er war es auch der mich als Kind mit den MoBa-Virus infiziert hat.

Bild

Der Fachmann erkennt die Trix-Express Gleise, trotz der begrenzten Qualität durch Rollfilm und Agfa-Klick :wink:

Nun im Laufe meines recht wechselhaften Lebens bin ich immer weiter in den Süden verschlagen worden und lebe jetzt in USA, dem Unteren Süddeutschen Abschnitt. In Leonberg. Jedesmal wenn ich im Ruhrgebiet bin überkommt mich das Heimweh. Deshalb wird das Thema der Anlage soweit wie möglich Ruhrgebiet in der Epoche III. Ich denke auch ohne E-Loks.

Bahnhof Hamm wäre von der Größe her natürlich genau so unmöglich wie einen Pütt nachzubauen. Aber wenigstens das Reiterstellwerk HMA aus dem Rangierbahnhof gibt es als Kibri Bausatz :D

Aber bis zum gestalten von Landschaft und Ortschaft kommt wird noch viel Wasser die Lippe runter fließen.

Es gibt auch nur wenige neue Schritte zu vermelden. Ich hab mich entschlossen die Elektrik für den Schattenbahnhof dezentral zu gestalten aus zumindest zwei Verteilern heraus. Die Kabel des Schattenbahnhofs sind alle durch die Platte geführt und unten in Klemmen angeklemmt.

Die Verteiler werde ich aus Wago-Reihenklemmen auf Hutschiene herstellen.

Für den Diodentrick von Nils Gullhav benutze ich die Doppelstockklemmen TopJobS 2002-2201

Bild
Bild

Für die einfache Verteilung nutze ich Durchgangsklemmen.

Der erste Verteiler sieht so aus:

Bild
Bild

Ganz links sieht man die jeweils zwei Klemmen für den Weichenschaltstrom der beiden zu versorgenden ESU- SwitchPiloten, dann kommen 10 Klemmen für die Masse, für die Stromversorgung der Gleise und den Digitalstrom für die Weichendecoder und den EcosDetector Standard, aus dem 11 geht es rüber zu den Doppelstockklemmen, die den Strom dann über die Dioden an die Rückmelder verteilen und dann kommen noch mal 10 Klemmen für die Fahrspannung (Gleise und Decoder und Detektor).

So sieht es unter der Anlage montiert aus:

Bild

Wie gesagt es geht nur sehr langsam voran.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
Zuletzt geändert von DocJ am Do 23. Nov 2017, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#3

Beitrag von Bk Distelrasen » Do 23. Nov 2017, 09:33

Saubere Arbeit :!: Die Drehscheibe ist für den Bhf. natürlich völlig überdimensioniert- aber ich kann das nachvollziehen und glaube, dass Du damit viel Spaß haben wirst! Gut Ding will Weile haben- bin schon gespannt…
Gruß
Alex

Bild

:arrow: Eisenbahndreieck Distelrasen: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=155552


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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#4

Beitrag von hks77 » Do 23. Nov 2017, 09:57

Moin Jürgen,

prima dass es jetzt losgeht mit dem Anlagenbau.
Das sieht schon sehr sauber aus, was Du "gezimmert" hast :mrgreen:
Auch wenn ich nicht der große Schreiber sein werde, hab ich immer ein Auge auf Dich :wink:

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#5

Beitrag von ChristianKaiser » Do 23. Nov 2017, 10:03

Guten Morgen,

die Anlage sieht sehr gut aus bisher! Da die Maße in etwa genauso sind wie bei meiner hoffentlich bald zu beginnenden Anlage, verfolge ich diesen Bau hier gerne [emoji3]

Bin auch gespannt


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Zur Planung meiner Nebenbahn in Hessen:

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=161828 :sabber:

Zum Bau (Stahlwinkelrahmen) :

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=165429

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#6

Beitrag von DocJ » Do 23. Nov 2017, 10:19

Hallo,

danke für eure Antworten, es freut mich,dass euch meine Anlage gefällt und euch interessiert.

Natürlich ist die Drehscheibe groß, :cry: deshalb bin ich ja auch sehr froh das mich im Forum mal jemand auf Heiligenhafen gebracht hat.

Bild

Dort stand das kleinste BW der DB und natürlich mit Drehscheibe und vierständigem Ringlokschuppen :lol:

Das hat mich doch sehr beruhigt, das ich nicht ganz außerhalb der möglichen Wirklichkeit liege.

Auf den eigentlich mal angedachten Wiegebunker mit Digitalkran hab ich dann aber doch verzichtet. 8)

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#7

Beitrag von DocJ » So 3. Dez 2017, 17:50

Hallo,

kleine, (wirklich kleine Fortschritte) sind zu vermelden.

Heute habe ich die Stromversorgung des Schattenbahnhofs, zum Teil, fertig bekommen. Jede Gleis des Schattenbahnhof erhält eine Stromversorgung aus dem Stern. Querschnitt 2,5 mm2 bis unter die Anschlussstelle und von dort ca 10 cm 0,5 mm2 an die Schienen. Angeklemmt mit Wago 222.

Wenn ich mir vorstelle alle die Dinge, die mir dabei auf den Kopf gefallen sind, wären heißer Lötzinn gewesen, bin ich wirklich froh, mich gegen das Löten entschieden zu haben.

Bild

Bild

Bild

Danach natürlich die ersten Probefahrten und Tests.

Dabei ist mir aufgefallen das eine meiner Loks mit einer Weiche ein Problem hat.

Die Lok ein Baureihe 64, ( Märklin 39644 ), bleibt auf der betreffenden Weiche ( Märklin K-Gleis 2263 ) in Geradeausfahrt hängen, Abbiegen kein Problem.

Wenn ich sie mit der Hand drüber schiebe spüre ich nichts, ich hab schon die Kupplung vorne entfernt, die war es nicht. An der Weiche kann ich auch nichts feststellen. Andere Loks sogar meine BR 59 ( Märklin 37 058 ) fährt problemlos drüber und die hatte sich auf C-Gleis als Mimose erwiesen.
An der Lok kann ich auch nichts feststellen.

Kann das vielleicht daran liegen, daß ich die Weichen rückmeldefähig gemacht habe und das A heraus genommen habe?

Hat jemand eine Idee was es sein könnte?

Danke schon mal im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#8

Beitrag von DocJ » So 3. Dez 2017, 18:57

Hallo,
Ergänzung:

nach einer weiteren Stunde hin und her (im wahrsten Sinne des Wortes :wink: ) habe ich den Fehler, glaube ich, gefunden. Der Mittelschleifer sass irgendwie nicht ganz mittig ( ca 1 mm) und hat sich mit den kleinen Aussparungen, die sich in der Mitte des Schleifers befinden, in die Pukos der Weiche eingehakt.

Mittig geschoben, und keine Problem mehr.

Bild

Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, was sollen eigentlich diese Aussparungen, wofür sind die gut, könnte man nicht einen geraden Schleifer ohne Aussparungen benutzen?

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
Zuletzt geändert von DocJ am So 3. Dez 2017, 19:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#9

Beitrag von Tommy4758 » So 3. Dez 2017, 19:04

Hallo Jürgen,
Also die Verkabelung sieht sehr professionell aus.
Weiter so!!!!!
:gfm: :gfm:
Viele Grüße aus dem Norden
Thomas :-D


Der Einfall war kindisch, aber göttlich schön.
(Schiller, Don Carlos)


Vorstellung: viewtopic.php?f=18&t=150118

Die neue Planung: viewtopic.php?f=24&t=165283

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#10

Beitrag von DocJ » So 3. Dez 2017, 19:12

Hallo Thomas,

danke :oops:

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#11

Beitrag von DocJ » Sa 24. Feb 2018, 19:43

Hallo,

so, nach längerer Zeit mal wieder eine Zwischenmeldung.

Mein Schattenbahnhof ist nun elektrisch vollständig Verkabelt, 10 Einspeisungen, 37 Rückmelder und 17 Weichen sind angeschlossen.

Bild

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Bild

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Der Schattenbahnhof ist in die Ecos eingegeben.

Wobei ich mit dem jetzigen Gleisplan noch nicht so ganz zufrieden bin, da er doch so wenig dem echten Gleisverlauf entspricht.

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Vielleicht hat ja noch jemand von euch eine Idee wie ich den Plan geschmeidiger in die Ecos bekomme. Da die Zeichen der Ecos auch denen von WinDigipet gleichen gilt dies auch für WDP.

Nun beginnt der Bau in die Höhe, die erste Rampe nach oben macht mir noch echte Sorgen, ich finde hier nur gut geplante Bauten, viele in Spantenbauweise.

Ich bin mir unsicher ob ich Gewindesstangen oder einen Holzaufbau mit Winkeln zur Befestigung auf der Platte nehmen soll. Als Material möchte ich 8 mm Pappelsperrholz nehmen.

Wie habt ihr den Aufbau auf einer durchgehend Platte gelöst?

Ein weiteres Problem ist meine BR 01, die ist gegen ein Abknicken der Gleise zur Steigung hin so empfindlich. Die dreht durch, beim kleinsten abknicken, die BR59, obwohl ich diese als empfindlichste Lok bisher kennen gelernt habe, hat da überhaupt keine Probleme.
Erste Versuche machen mir wenig Hoffnung das Sie die maximalen 4% Steigung meistern wird, denn wenn ich zu langsam in die Steigung gehe reicht mein Platz nicht aus um genug Höhe zu gewinnen für die Anlage.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#12

Beitrag von DocJ » Mo 26. Feb 2018, 19:14

So der erste Schritt ist getan.

Noch etwas holprig.

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Erst einmal etwas genauere Fahrversuche gemacht. 8)

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Und nun kommt auch die Baureihe 01 ohne Probleme hoch :lol:

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Die Breite der Auffahrt ist beidseitig 5 cm neben den Gleisen, wo es geht. Das könnte sicher noch ein wenig schmaler gemacht werden, scheint mir aber eine gewisse Sicherheit zu bieten.

Zudem habe ich überlegt, die Kabelführung nicht unter die Trassenbrettern zu legen, sondern auf diese. Denn dann gibts weniger Konflikte mit der Durchfahrthöhe.

Ich bin immer noch unentschlossen ob Gewindestangen, dabei wäre die etwas breitere Ausführung der Trasse ebenfalls vorteilhaft oder Holz Unterkonstruktion.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#13

Beitrag von Heichtl » Mi 28. Feb 2018, 11:17

Hallo Jürgen,

Bisher wirklich alles sehr sauber verkabelt! :gfm:
Ich würde zu Gewindestangen tendieren, weil man diese viel einfacher und auch besser einstellen kann und somit bei der Höheneinstellung variabler ist. Meine Erfahrung!

Die Kabel kannst zwar neben dem Gleis auf dem Trassenbrett verlegen, aber auch hier tendiere ich aus eigener Erfahrung wieder dazu, die Kabel nach unten zu verlegen, also einmal "gerade" runter unter die Schattenbahnhofsebene. Da wenn im Wendel/Steigungsstrecke was ist, ist die Gefahr groß, dass sich dort ein Wagen oder auch die Lok verhaken kann.

Warum gibst du eigentlich den kompletten SBF in die ECOS ein, wenn du eh mit WDP fahren willst?
Zum weiteren Gestalten des Gleisverlaufs bzw -Darstellung in der ECOS bzw WDP bleibt dir eigentlich nichts anderes übrig, als auszuprobieren, was dir optisch am Besten gefällt.
Prinzipiell sieht das bisher aber gut aus wie ich finde, aber ich würde die Weichen direkt aneinander zeichnen, ohne irgendwelche Kurven oder Gerade dazwischen, wie es auf der Anlage eben auch ist.
Leider kann ich es dir gerade nicht so einzeichnen wie ich es meine, daher versuche ich es zu beschreiben :
Bei der dritten Weiche von links unten gesehen, statt den 3 Gleisstücken die eine Kurve darstellen, gleich die Weiche schräg anzeichen.

Gruß
Matthias
M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


vorherige M-Gl.-Anlage

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#14

Beitrag von DocJ » Mi 28. Feb 2018, 20:06

Hallo Matthias,

Danke für deine Anmerkungen.

Ich hab mir deinen Baubericht auch schon genau angesehen, sieht auch echt toll aus, aber du machst auch nicht alles mit Gewindestangen :wink:
Diene Bilder waren es hauptsächlich die mich auf die Gewindestangen gebracht haben.

Ich glaube, ich werde erst einmal mit Gewindestangen anfangen und für die Stabilität noch Holz zusätzlich verwenden. Die Stangen werde ich dazu benutzen ersteinmal das Höhengefüge einzustellen.

Für den Aufbau werde ich 8 mm Pappelsperrholz verwenden, das läßt sich noch recht gut für die Steigungsübergänge formen .

Wie ist deine Erfahrung was den Stangenabstand und die Stabiltät angeht? Ein abstützen an der Wand ist bei mir leider nicht möglich.

Dein Einwand bezüglich der Kabelführung auf der Trasse ist sicher nicht zu verachten, auch da kann ich eventuell mit den Stangen etwas rumexperimentieren. Danke.

Ich gebe es in die Ecos ein, weil ich dort gleich alles auf korrekte Verkabelung und Rückmeldung überprüfen kann.

Das Dumme ist bei der Ecos, das die Weichen im Gleisbild nicht mit Rückmeldern belegt werden können, so daß ich in den Weichenstrassen, die ich als ganzes rückmelde, immer ein Gleisstück brauche, um die Rückmeldung zu sehen.

Bei der von dir angesprochenen Stelle hast du absolut recht ich werde das etwas eleganter hinbekommen mit der von dir empfohlenen schrägen Weiche. Ich werde am Gleisbild sicher noch etwas rumprobieren müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte

#15

Beitrag von DocJ » Di 1. Mai 2018, 23:06

Hallo,

es ist ein wenig weiter gegangen.

Ich habe mich für Gewindestangen entschieden, weil ich damit noch feinjustierten kann und die Steigungen und die Ereichbarkeit mir so einstellen kann wie ich es möchte.

Ich habe M8 Gwindestangen 2 Meter im Internet bestellt. Kamen völlig Problemlos und günstig. Schraubenfuchs sei dank. Gekürzt auf 40 cm pro Stange kamen sie zum Einsatz.
Wenn ich sicher war keine meine Verkabelungen oder Module unter der Platte zu gefährden habe ich durchgebohrt und die Stange mit Unterlegscheibe und Mutter bombenfest verankert.
Wenn ich nicht sicher war habe ich M8 Einschalgmuttern mit Fixierlöchern genommen. Die gehen ca 8 mm tief und mit Tiefenanschlag am 10 mm Bohrer ging es ruckzuck. Gesichert werden die Muttern dann mit 3 x 12 Rundkopfschrauben.

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Die Sexchskantmutter habe ich nur am Anfang bei den ersten Stangen genommen, hinterher nicht mehr, ich glaube das ist nicht nötig, da die Einschalgmuttern ja mit den Rundkopfschrauben vor verdrehen gesichert sind

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Die Muttern habe ich deshalb gewählt, weil ich diese dann auch für die oberste Ebene nutzen werde,Sie schauen aus den 8 mm Birkensperrholz nicht raus.

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Die Stangen werden dann bündig weggesägt und die Mutter von unten befestigt. (Ist noch nicht so weit weil ich ja noch einstellen will.

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So ging es also langsam in die Höhe:

Bild

Hier noch die unverbundenen Trassen, auf den weiteren Bildern sind diese dann mit Brettchen verschraubt.

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Bild

Bild

Die Trassen wurden entweder direkt durchbohrt, dort wo es ging oder die Stangen wurden daneben platziert und mit 10 mm Multiplex als stabilem Träger ausgerichtet. Hier Bilder beim Einpassen.

Bild

Bild

Damit das Mutternauffädeln nicht zu lange dauert habe ich mit dem Akkuschrauber nachgeholfen ;-)

Bild

Ursprünglich dachte ich, dass ich nach dem finalen Ausrichten einzelne Punkte noch mit passenden Holzstützen stabilisieren muss, aber jetzt ist das ganze so stabil, dass ich davon ausgehe das dies nicht nötig sein wird.

Die ersten Höheneinstellungen in der Mitte der Platte und mit Lehre und Lok. Hier geht es hinterher am engsten zu von dort aus wird alles weitere dann angepasst.

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Wichtige Werkzeuge bei der Ausrichtung:

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Für das Ausrichten habe ich mir den Neigungsmesswagen von Märklin besorgt und gleich mal getestet wie genau der ist ;-)

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Und gleich mal eine Neigungsmessvorrichtung gebaut, damit der Wagen nich ständig wegrollt beim einstellen 8)

Bild

Und so siehts bei der Ausrichtung aus, die Wasserwaage dient hier als Richtschnur, damit die Trasse nicht wellig wird.

Bild

In einigen Bildern sieht man auch ein weiteres wichtiges Werkzeug, einen alten Autotransporter, den ich für wenig Geld mir aus der Bucht besorgt habe.

Der ist mit seinen 26,5 cm definitiv viel länger als alle Wagen die ich fahren werde, und der zeigt mir dann wenn es beim Bauen eng wird, eine Gewindestange musste nach seiner "Durchfahrt" leider wieder weg, da er daran hängen blieb. Mit dem Wagen habe ich dann noch gut Reserve, was den Platz angeht.

So für heute mach ich mal Schluss, die nächsten Schritte sind jetzt wieder Kork kleben, Gleise legen und Kabel ziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#16

Beitrag von DocJ » Mi 1. Aug 2018, 08:29

Hallo,

hier nun mal ein Zwischenbericht über weine wenigen Fortschritte.

Der letzte Stand war:

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Beim weiteren Bauen stieß ich auf ein kleines aber echt unangenehmes Problem, ich kam immer wieder an die Enden der Gewindestangen, wenn ich weiter in der Mitte etwas machen wollte.

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Ich hatte sie schon entgratet und abgefeilt, das schützte mich jedoch nicht vor Wunden. Schließlich sagte meine Frau lapidar dann mach doch etwas oben drauf :shock: (Ich kann gar nicht oft genug wiederholen wie dankbar ich für Ihre Unterstützung bei dem Projekt bin :hearts: )

Das wars natürlich, also ein paar Euro in Hutmuttern investiert und die Haut bleibt heil:

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Nach dem ich die ersten Trassenabschnitte ausgerichtet hatte war noch das Problem zu lösen wie von der Grundplatte auf die 8 mm dicke Trasse zu kommen war.
Einige Überlegungen wurden verworfen, so daß ich mit dem vorhandenen Material und Acryl dann eine mehrschichtige Rampe bildete, die dann mit einer langen Wasserwaage als Presse gerade ausgerichtet wurde.

Bild
Bild
Bild

Auf den Fotos sieht man auch die Stromkreis Trennstell zwischen der Rampe und dem Schattenbahnhof. Die Trennung erfolgt dann noch mal am beginn der Rampe, so daß ich, je nach späterem Stromverbrauch, die Rampe dem Stromkreis des Schattenbahnhofes oder der Anlage zuschlagen kann. 1 Booster (4 Amp) zusätzlich zur Ecos (4 Amp) ist geplant.

Danach wurden die Trassen mit Kork, 4 mm, der mit Acryl auf die Trassen geklebt wurde bespannt. Die Gleise wurden diesmal mit schwarzem Acryl in größeren Abständen als im Schattenbahnhof befestigt. Das Weisse Acryl im Schattenbahnhof am Rande war glaube ich ein optischer Fehler.

Bild

hier sieht man den Unterschied schön unten Schattenbahnhof eng weiss aussen und Rampe weit schwarz innen, kaum zu erkennen.

Für die Kabel habe ich mich entschieden sie weitestgehend oben auf die Trassen zu verlegen, nur die nötigsten Kabelführungen habe ich unter der Trasse gemacht.

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von dort werden die 1 mm2 Kabel die direkt an die Gleise gelötet sind mit Hilfe der Wago Klemmen (Serie 222) mit größerem Querschnitt weiter geleitet.

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Am ende des Kabelkanals geht es durch ein 40 mm Loch unter die Grundplatte in die Elektrik.

Hier nun ein paar Impressionen zum jetzigen Stand:

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Wenn sich jetzt vielleicht jemand denkt da in der Mitte des letzten Fotos die Gewindestangen noch etwas weit auseinander sind (man sieht hier nur die Einschlagmuttern) dann zeigt das folgende Bild den Grund. Dort kommt in der obersten Ebene die Drehscheibe zu liegen und dort darf keine Gewindestange hin :wink:

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Ich überlege durchaus deshalb die oberste Ebene in 10 mm Multiplex zu gestalten bin aber noch nicht ganz sicher.

Stand heute sieht also so aus:

Bild

Ich hoffe es langweilt euch nicht und werde in wahrscheinlich weiten Abständen über die Fortschritte berichten.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#17

Beitrag von Bk Distelrasen » Mi 1. Aug 2018, 11:27

Hey Jürgen,

von lange Weile kann keine Rede sein! Ich freue mich, dass es bei Dir trotz der Hitze weiter geht :!:

Der Aufbau und Deine Berichterstattung sind 1A! Und auch die gezeigten "Schnuffis" sorgen dafür, dass ich Dich weiter beobachte :wink:
Gruß
Alex

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#18

Beitrag von michael_geng » Mi 1. Aug 2018, 12:06

:D Respekt
Das ist mal eine tolle Baubeschreibung . Die Maße entsprechen ungefähr so wie Deiner Anlage, nur mit dem Unterschied das ich erst noch den Platz schaffen muß. Viel Spaß noch und immer kühlen Kopf bewahren.

Mfg Michael :wink:
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#19

Beitrag von Minok » Mi 1. Aug 2018, 16:20

Super.

Frage. Hattest du die neue WAGO 221 Serie gesehen? Die ist etwas mehr kompakt zu der 222 Serie.

http://mktg.wago.us/newsletters/docs/22 ... _Flyer.pdf

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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#20

Beitrag von DocJ » Mi 1. Aug 2018, 17:34

Hallo Alex und Michael,

Danke für euren Komentar.

Michael, deine Planung finde ich auch sehr interessant, habe aber leider schon lange nichts neues mehr von deinem Plan gelesen, geht es da weiter?

Hallo Minok,

Zwei Dinge haben mich dazu gebracht die 222 Serie zu bevorzugen.

1. die Serie 222 ist älter und deutlich günstiger zu haben.
2. die Serie 222 ist bereits ab 0,08 mm2 zu nutzen die Serie 221 erst ab 0,14 mm2, gerade bei den K-Gleis Weichenatrieben wichtig

Die Platzersparnis ist mir nicht ganz so wichtig.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#21

Beitrag von Minok » Mi 1. Aug 2018, 17:48

DocJ hat geschrieben:
Mi 1. Aug 2018, 17:34
Zwei Dinge haben mich dazu gebracht die 222 Serie zu bevorzugen.

1. die Serie 222 ist älter und deutlich günstiger zu haben.
2. die Serie 222 ist bereits ab 0,08 mm2 zu nutzen die Serie 221 erst ab 0,14 mm2, gerade bei den K-Gleis Weichenatrieben wichtig

Die Platzersparnis ist mir nicht ganz so wichtig.
Danke. Genau das ist die Rechnung die man machen muss.

Wenn Platz eng ist sind die 221 besser , wenn Platz nicht so kritisch ist dan 222.
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#22

Beitrag von DocJ » Do 2. Aug 2018, 11:51

Hallo Minok,

Die einzelnen 221 Klemmen sind in der Tat kleiner, deshalb nutze ich die gerne in Baldachinen zum Lampen anklemmen.

Die gezeigte Bodenplatte der 221 500 er ist aber tatsächlich größer (77,6 x 25,5) als die Bodenplatte der 222 500 (66 x 26) die benutze ich wie man sieht :wink: , soviel zum Thema Platzsparen mit 221.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#23

Beitrag von Minok » Do 2. Aug 2018, 14:56

Je nach welche Dimension wichtig ist. Hohe ist oft wichtig und so sind die 221 auf einer 221-505 die nur an die 17mm hoch ist
, und die 221-415 Klemme nur 8,3mm hoch ist, manchmal das richtige.
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Re: Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#24

Beitrag von DocJ » So 14. Okt 2018, 11:13

Hallo,

es geht ein klein wenig weiter. (Viel zu langsam wenn man mich fragt :cry: )

Ich habe jetzt begonnen die oberste Ebene zu gestalten.

Zunächst mussten die beiden Platten an die Gewindestangen angepasst werden.

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Im letzten Bild erkennt man die oberen Muttern und Unterlegscheiben, di schliesslich die Einschlaggewinde absichern werden.

Dann musste ich auf der obersten Ebene mal eine Stellprobe machen.

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Dabei fällt auch auf, daß ich mich bei der Bestandsfestellung gleich verzählt habe ;-) deshalb die Lücken.

Die nächsten Arbeitsschritte sind jetzt die Trassen nach der Stellprobe auszusägen und dann vor allem die gesamte Anlage mit Höhen und Steigungen einzustellen. Wie man im oberen Bild sieht können die Steigungen an der einen oder anderen Stelle noch etwas feinschliff vertragen. Ich werde so wenig Steigungen einbauen wie es eben geht.

Danach kann ich dann, wenn ich absolut sicher bin das es so bleibt, die überstehenden Gewindestangen absägen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen
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Hamm im Schwabenland, Heimwehgeschichte, es geht voran und in die Höhe

#25

Beitrag von Hexdi » Mo 15. Okt 2018, 10:32

Guten Tag Jürgen,

ich komme nochmal zurück auf die sehr saubere Verdrahtung.

Was sind das für Kabelhalter, die Du da verwendest ?
Sehen ja ähnlich aus wie die bekannten Buchbinderücken, nur halt viel stabiler und professioneller.

Gruß
Berthold

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